Handwerkerboost UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Kaminski seit 11.7.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Datagroup IT Services Holding AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DATAGROUP Ulm GmbHUlmJahresabschluss zum 30. September 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23DATAGROUP ULM GMBH, ULM1. RAHMENBEDINGUNGEN Konjunktur weiter gehemmt Auch im Jahr 2023 konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht maßgeblich erholen. Die Konjunkturprognosen des ifo Instituts rechnen mit einem preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von -0,4% für das Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Auch für die kommenden Jahre sind die Aussichten gedämpft. Das ifo Institut erwartet ein Wachstum von 1,4% 2024 und von 1,2% für 2025. Die deutsche Wirtschaft wurde von der weiter hohen Inflationsrate gebremst, die die Kaufkraft der Verbraucher*innen erheblich beeinträchtigt hat. Auch der Anstieg der Leitzinsen durch die Zentralbanken weltweit wirkte sich negativ auf den Konsum sowie auf die Konjunktur aus, da die realen Haushaltseinkommen sanken und die Finanzierungskosten stiegen. Auch die deutsche Industrie spürte durch die Abkühlung der Weltkonjunktur eine reduzierte Nachfrage. Der ifo Geschäftsklimaindex spiegelt die pessimistische Stimmung in den Unternehmen in Deutschland wider: Im August 2023 fiel der Index auf 85,7 Punkte, was bereits der vierte Rückgang in Folge ist. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage erreichte den niedrigsten Stand seit August 2020 und die Unternehmen sind auch pessimistischer in Bezug auf die kommenden Monate als noch zuvor. Digitalbranche auf höherem Niveau als Gesamtwirtschaft Auch das Geschäftsklima in der Digitalbranche verzeichnete im Mai 2023 einen Abstieg auf 17,7 Punkte und die Unternehmen der Branche bewerteten die Geschäftserwartungen schwächer als zuvor. Jedoch bleibt die ITK-Branche im Vergleich zur Gesamtwirtschaft auf einem deutlich höheren Niveau. Der Branchenverband Bitkom rechnet für 2023 erstmalig mit Umsätzen über 200 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sollen sie um 2,1 % auf voraussichtlich 213,2 Milliarden EUR wachsen. Das größte Wachstum soll das Segment Software mit 9,6 % auf 41,5 Milliarden EUR verzeichnen. Besonders deutliches Wachstum zeigen dabei Plattformen für Künstliche Intelligenz (41,8 % auf 1,1 Milliarden EUR), Collaborative Applications (15,6 % auf 1,6 Milliarden EUR) und Sicherheits-Software (11,4 % auf 3,3 Milliarden EUR). Auch die Ausgaben für IT-Services sollen steigen: um 5,3 % auf 49,4 Milliarden EUR. Digitalisierung entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit In einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom gaben 60 % der Unternehmen an, dass Konkurrenten, die auf Digitalisierung setzen, ihnen voraus sind. Gleichzeitig sehen sich 64 % der Unternehmen als Nachzügler in der Digitalisierung. 53 % der Unternehmen möchten 2023 mehr in ihre Digitalisierung investieren. Die größten Hemmnisse für die Digitalisierung sind dabei Datenschutz, Fachkräftemangel, Anforderungen an IT-Sicherheit, begrenzte Zeit und finanzielle Mittel. Beispielsweise denken 72 % der Unternehmen, dass Künstliche Intelligenz für die Zukunft der deutschen Wirtschaft entscheidend ist, aber nur 15 % setzen KI tatsächlich ein.
2. GESCHÄFTSVERLAUF DER GESELLSCHAFT Die DATAGROUP Ulm GmbH gehört zum deutschlandweit tätigen IT Dienstleister DATAGROUP-Konzern und ist eine 100%-tige Tochtergesellschaft der DATAGROUP SE, Pliezhausen. Der DATAGROUP-Konzern gehört zu den führenden IT-Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, wie die regelmäßig hohen Platzierungen in der Lünendonk-Studie belegen. Das Unternehmen arbeitet ausschließlich für Geschäftskunden mit einem Fokus auf mittelständische und große Unternehmen sowie öffentlichen Auftraggebern. Als großes mittelständisches Unternehmen zeichnet sich der DATAGROUP-Konzern selbst durch die persönliche Nähe und den Kontakt auf Augenhöhe zum Kunden aus. Der Geschäftszweck der DATAGROUP Ulm GmbH ist das Erbringen von IT-Infrastruktur-Dienstleistungen, Beratung & Betriebsdienstleistungen im Bereich SAP und Microsoft, Softwareentwicklung inklusive Beratung sowie das Bereitstellen von IoT- und Instandhaltungs-Lösungen für Unternehmen verschiedener Branchen. Innerhalb der modularen Komplettlösung CORBOX des DATAGROUP-Konzern kann die DATAGROUP Ulm GmbH Leistungen aus den Service-Familien Datacenter, SAP, Netzwerk, Communication & Collaboration, End User sowie Application Management Services erbringen.
Ertragslage Die erzielten Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 15.584 (Vorjahr: TEUR 16.083). Die unter zusätzlicher Berücksichtigung der Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und aktivierten Eigenleistungen ermittelte Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr TEUR 15.906 (Vorjahr: TEUR 16.541), damit wurde die Prognose von 19,1 Mio. EUR Gesamtleistung deutlich verfehlt. Die im Geschäftsjahr 2021 wieder aufgenommene Weiterentwicklung der Eigenprodukte wurde im laufenden Geschäftsjahr fortgeführt. Der Bestand an unfertigen Leistungen beträgt TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 17). Die Aufwendungen für Waren und bezogene Leistungen von externen Dienstleistern (Subunternehmer) belaufen sich auf TEUR 2.789 (Vorjahr: TEUR 4.355). Die wesentliche Veränderung ist auf den im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Materialaufwand für Handelswaren (2023: TEUR 981, Vorjahr: TEUR 2.490) zurückzuführen. Die Personalaufwendungen liegen bei TEUR 11.213 (Vorjahr: TEUR 11.910) im laufenden Geschäftsjahr. Es ist der Gesellschaft erfreulicherweise gelungen, die notwendigen Arbeitskräfte trotz der zurückliegenden Insolvenz und der aktuellen Wirtschaftskrise zu halten. Per 30.09.2023 waren bei der DATAGROUP Ulm GmbH 155 Mitarbeiter einschließlich Geschäftsführer und Auszubildenden beschäftigt. Die Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 594 (Vorjahr: TEUR 624). Bei den Abschreibungen handelt es sich in voller Höhe um planmäßige Abschreibungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.263 (Vorjahr: TEUR 3.107) beinhalten insbesondere Raumkosten TEUR 846, Kosten für den Bürobetrieb in Höhe von TEUR 235, Wartungskosten für Hard-/Software TEUR 412 sowie Fahrzeug- und Reisekosten TEUR 708. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 2.846) erzielt. Vermögens- und Finanzlage In den Immateriellen Vermögensgegenständen sind entgeltlich erworbene Software i.H.v. TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 48), ein entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert i.H.v. TEUR 2.259 (Vorjahr: 2.646) und aktivierte Eigenleistungen i.H.v. TEUR 936 (Vorjahr: 698) ausgewiesen, die über ihre Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben werden. Bei den aktivierten Eigenleistungen handelt es sich um die Weiterentwicklung und Anpassung von eigenen Produkten an die veränderten Rahmenbedingungen (S/4HANA, Digitalisierung, Mobile Datennutzung), um die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte zu erhöhen. Der Umfang der Neuinvestitionen in die Eigenentwickelte Software beträgt 311 TEUR (Vorjahr 448 TEUR) Das Sachanlagevermögen beläuft sich auf einen Wert i.H.v. TEUR 274 (Vorjahr: TEUR: 243). Die Veränderung ist auf die reguläre Abschreibung sowie Neuanschaffungen (2023: 141 TEUR, Vorjahr: 79 TEUR) zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Beteiligungen an systemzwo GmbH erworben. Der Wert der Anteile an verbundenen Unternehmen einschließlich Anschaffungskosten und Earn-Out-Bewertung beträgt 7.021 TEUR. Die Vorräte betragen TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 37). Die Position Vorräte ergibt sich aus bezogenen Waren sowie aus der stichtagsbezogenen Bewertung von halbfertigen Arbeiten zum Geschäftsjahresende. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 1.761 auf TEUR 1.495 gesunken (mit TEUR 264 zu beziffern.). Die Forderungen im Verbundbereich betragen TEUR 293, im Vergleich zu TEUR 404 im Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 32 beinhalten insbesondere geleistete Kautionen und Darlehen an Mitarbeiter. Die Kassenbestände bzw. Bankguthaben sind zum Bilanzstichtag mit TEUR 267 ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Der Betrag ist vollständig einbezahlt. Es besteht ein Verlustvortrag i.H.v. TEUR 5.546 (Vorjahr: TEUR 2.699). Im Berichtsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 511 erzielt. Daraus resultiert ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag i.H.v. TEUR 6.032 (Vorjahr: 5.521). Über TEUR 6.100 wurde durch den Gesellschafter am 07.11.2023 ein Rangrücktritt erklärt. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.714 (Vorjahr: TEUR 2.811). Der Rückgang ist vor allem auf die Inanspruchnahme der Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 530 (2023: TEUR 808, Vorjahr: TEUR 1.338) sowie auf die Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von TEUR 906 (2023: TEUR 117, Vorjahr: TEUR 1.022) zurückzuführen. Gegenläufig haben sich allerdings die Rückstellungen für eine Earn-Out-Verpflichtung aus dem Kauf der systemzwo GmbH um TEUR 1.486 erhöht. Die Verbindlichkeiten betragen im Geschäftsjahr TEUR 15.805 (Vorjahr: TEUR 8.440). Diese bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 176 (Vorjahr TEUR 182) und einer Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 15.058 (Vorjahr: TEUR 7.442). Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung der DATAGROUP Ulm GmbH ging im Budget für das Geschäftsjahr 2023 von einer monatlichen Gesamtleistung im Durchschnitt von 1,59 Mio. EUR und einer EBITDA-Rendite von rund -0,2 % p.a. aus. Die gesetzten Ziele des Geschäftsjahres konnten beim Umsatz mit durchschnittlich 1,32 Mio. EUR pro Monat nicht erreicht werden. Dabei wurden die Umsätze von 3 wesentlichen Kunden, die ihre Verträge im Geschäftsjahr 2022 nicht verlängert haben, zumindest teilweise durch Projekte mit Neu- und Bestandskunden kompensiert. Das EBIT-Ziel wurde durch Energiekrise und Ukraine-Krieg bedingte Verwerfungen auf dem Markt, aber auch durch einen Umsatzanteil mit zu geringem Deckungsbeitrag, sichtbar verfehlt. 3. RISIKO- UND CHANCENBERICHT Risikomanagementsystem Die DATAGROUP-Gruppe ("DATAGROUP") unterhält ein konzernweites Risikomanagementsystem zur frühzeitigen Erkennung von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken, welches auch die Datagroup Ulm abdeckt. Aufgabe des Risikomanagements ist die systematische Risikobewertung anhand eines einheitlichen Risikokataloges, die regelmäßige Risikokommunikation durch Risikoberichte und schließlich die zentrale Risikosteuerung und -kontrolle. Das Risikomanagement umfasst Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen, um zeitnah Maßnahmen zur Risikoprävention und -handhabung einleiten zu können. Ausgehend von standardisierten Frühwarnsystemen erstellen die operativ tätigen Konzerngesellschaften regelmäßig nach einheitlichen Risikokatalogen standardisierte Risikoberichte. Risiken werden anhand des Risikokatalogs identifiziert und nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die Konsolidierung der Risikoberichte, die Bewertung der Risiken und die Entwicklung von Maßnahmen erfolgt zentral in der Konzernmuttergesellschaft. Die Frühwarnsysteme umfassen die Vertriebsplanung, die Liquiditätsplanung, die kurzfristige Erfolgsrechnung und ein qualitatives Management Summary. Für die Umsetzung der im Rahmen der Bewertung dokumentierten Maßnahmen ist auf Ebene der operativ tätigen Konzerngesellschaften die Geschäftsführung verantwortlich, auf Ebene der Konzernmuttergesellschaft der Vorstand. Neben den im Abschnitt »Risiken« genannten Risikofaktoren könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen. Chancenmanagement Chancen aus dem Marktumfeld DATAGROUP und die Datagroup Ulm sind auf dem Markt für IT-Serviceleistungen aktiv. Das Unternehmen unterliegt damit wie die Wettbewerber den konjunkturellen Entwicklungen der Branche sowie des Gesamtmarktes. Bei einer allgemein positiven Wirtschaftsentwicklung ergeben sich Chancen für erfolgreiches Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Aber auch von einer stagnierenden oder negativen Konjunkturentwicklung kann die DATAGROUP Ulm profitieren. Die digitale Transformation treibt die Nachfrage nach IT im Allgemeinen, aber auch nach IT-Servicedienstleistungen im Besonderen an. Die vom Unternehmen adressierten Märkte bieten nach wie vor ein großes Wachstumspotenzial. Chancen aus der technologischen Entwicklung Angesichts einer globalisierten Wirtschaft, die nach immer höherer Profitabilität und Prozesseffizienz verlangt, nimmt die allgemeine Bedeutung der Informationstechnologie weiter zu. IT ist essentieller Bestandteil der betrieblichen Wertschöpfung und in aller Regel auch ein bestimmender Erfolgsfaktor unternehmerischer Tätigkeit. Der IT-Markt ist dabei geprägt durch eine hohe Innovationsgeschwindigkeit und relativ kurze Produktzyklen. Die Komplexität der Produkte und der hohe Aufwand, der nötig ist, um die IT-Infrastruktur auf dem neusten Stand der Entwicklung zu halten, führt dazu, dass viele Unternehmen den Betrieb ihrer IT-Systeme ganz oder teilweise an kompetente Partner auslagern. Auch die Aufrechterhaltung des sicheren IT-Betriebs stellt insbesondere vor dem Hintergrund einer gestiegenen Cyber Security-Bedrohungslage den von DATAGROUP und der DATAGROUP Ulm adressierten Mittelstand vor Herausforderungen. Außerdem wird auch der in den kommenden Jahren zunehmende Fachkräftemangel in der IT den Trend und die Notwendigkeit zum Outsourcing verstärken und sich somit positiv auf das Geschäft der DATAGROUP Ulm auswirken. Mit dem modularen Serviceportfolio der CORBOX deckt DATAGROUP die gesamte Bandbreite der Unternehmens-IT ab. Dazu zählt neben hochwertigen Dienstleistungen wie Managed oder Cloud Services auch der Bereich IT-Sicherheit. Die Anzahl der Cyberangriffe auf Unternehmen und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung wächst seit Jahren und die Angriffe werden immer professioneller ausgeführt. Daher wurde das CORBOX Security-Serviceportfolio um vielfältige Informationssicherheitsdienstleistungen erweitert. Damit bieten die DATAGROUP IT Security Services zuverlässigen Schutz vor Bedrohungen durch moderne und wirksame Sicherheitskonzepte, die Angreifern immer einen Schritt voraus sind. Chancen aus der zunehmenden Digitalisierung Chancen für die DATAGROUP Ulm entstehen vor allem aus dem anhaltenden Trend zur Digitalisierung. Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen zum dezentralen Arbeiten gezwungen und mit Hilfe von Cloud-basierten Kollaborationslösungen die Arbeitswelt nachhaltig verändert - in der Privatwirtschaft genauso wie in der öffentlichen Verwaltung. Auch der anhaltende Fachkräftemangel verstärkt weiter den Bedarf an Digitalisierung und IT-gestützten Automatisierungslösungen. Für Unternehmen ist die Digitalisierung nicht zuletzt ein Schlüssel, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Für die DATAGROUP Ulm bietet diese Entwicklung die Chance, bestehende Kunden mit zusätzlichen Services bedienen zu können oder neue Kunden für das umfassende CORBOX-Serviceportfolio zu gewinnen. Die DATAGROUP Ulm reagiert auf neue Technologien mit entsprechenden Angeboten für ihre Kunden, beispielsweise im Bereich SAP mit Software OPRA oder z.B. der Cloud-Technologien und ergänzt das Dienstleistungsangebot permanent um weitere Services. Chancen aus der Kundenstruktur DATAGROUP und die DATAGROUP Ulm verfügen über einen breitgefächerten Stamm von Kunden. Die konjunkturelle Entwicklung einzelner Branchen oder Regionen sowie Änderungen der investiven Rahmenbedingungen haben unter Umständen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von DATAGROUP und der DATAGROUP Ulm. Die hohe Diversifikation des Kundenstamms bietet dem Unternehmen jedoch die Chance, die schwächere Entwicklung einzelner Branchen oder Regionen durch die stärkere Entwicklung anderer mindestens auszugleichen, sodass der Erfolg von DATAGROUP und der DATAGROUP Ulm insgesamt nicht gefährdet ist. Chancen durch Nachhaltigkeit Die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Sie reichen von Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes, der IT-Sicherheit und der Resilienz von Lieferketten bis hin zu Fragen der Corporate Governance. Als verantwortungsvoll agierendes Unternehmen nehmen wir diese Herausforderungen ernst und möchten mit unseren Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Einen Überblick über die Aktivitäten von DATAGROUP bietet der jährlicher Nachhaltigkeitsbericht. DATAGROUP strebt als Unternehmen langfristigen und nachhaltigen Erfolg an. Technologien und Dienstleistungen anzubieten, die die digitale und ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen, bietet DATAGROUP die Chance, sich langfristig als innovatives IT-Unternehmen zu positionieren. Das entspricht den Erwartungen unserer Kunden und ist auch für die Gewinnung und Bindung gerade von neuen Mitarbeiter*innen ein wichtiges Kriterium. Geschäftsbezogene Risiken Wirtschaftliches Handeln ist mit Risiken und Chancen verbunden. Die im Folgenden beschriebenen Risiken sind Gegenstand des Risikofrüherkennungssystems und werden regelmäßig überwacht und gesteuert. Markt- und Wettbewerbsrisiken Auf dem Markt für Informationstechnologie herrscht seit Jahren intensiver Wettbewerb, der sich möglicherweise in den nächsten Jahren weiter verschärfen könnte. Neben einer Vielzahl von regionalen oder deutschlandweit tätigen Unternehmen bieten auch internationale Großunternehmen Leistungen im Bereich IT-Services an. Eine Verschärfung des Wettbewerbsdrucks im IT-Markt kann zur Verdrängung der DATAGROUP Ulm durch Konkurrenten und damit zu Umsatzeinbußen führen. Die Stärkung der Kundenbindung und -zufriedenheit, erfolgreiche Vertriebsanstrengungen und hohe Qualitätsanforderungen an das eigene Leistungsportfolio sollen die Position der DATAGROUP Ulm im Markt sicherstellen. Insgesamt wird das Risiko aus der Wettbewerbssituation am IT-Markt weiterhin als gering eingestuft. Technische Verfügbarkeit des Leistungsangebotes Die Geschäftstätigkeit der DATAGROUP Ulm wird durch den Einsatz moderner Informationstechnologien unterstützt. Insofern hat die Verfügbarkeit der IT-Systeme und des Leistungsangebotes für DATAGROUP und der DATAGROUP Ulm als Anbieter von IT-Betriebsdienstleistungen eine besondere Bedeutung. Die Anfälligkeit oder der Ausfall von Infrastrukturkomponenten können die Arbeitsabläufe bei DATAGROUP inklusive der DATAGROUP Ulm oder bei den Kunden im Extremfall zum Erliegen bringen. Sollte die DATAGROUP Ulm in Zukunft ihren Lieferungs- oder Leistungsverpflichtungen nicht oder nur unzureichend nachkommen können, kann das Risiko von Schadensersatzverpflichtungen aus Gewährleistung und Haftung entstehen oder Strafzahlungen aus Vertragsverletzungen einsetzen. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsqualität und der ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung erfolgt durch eine laufende interne Produktionsüberwachung und -steuerung. Durch die stringente Organisation der IT-Serviceproduktion und die Nutzung geeigneter Architekturen wird ein Höchstmaß an Verfügbarkeit sichergestellt. DATAGROUP Ulm ist nach ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert. Durch den TÜV Rheinland finden jährliche Überwachungsaudits statt. Zur weiteren Absicherung der Geschäftsrisiken besteht ein ausreichender Versicherungsschutz für Betriebsunterbrechungen im eigenen Unternehmen sowie bei Kunden, der turnusmäßig durch das Management auf seine Angemessenheit überprüft wird. IT-Sicherheit / Cyber Security Aufgrund der erheblich gestiegenen Zahl an Cyberangriffen verstärken DATAGROUP und die DATAGROUP Ulm kontinuierlich ihre Anstrengungen zum Schutz ihrer Ressourcen, Systeme und Daten sowohl in Bezug auf die konzerneigene IT als auch auf die betriebenen Kundensysteme. Neben der regelmäßigen Durchführung von Penetration-Tests wurden die technischen Maßnahmen für Schutz und Angriffserkennung sowie die IT-Service-Management-Struktur und die darin verankerten Sicherheitsmechanismen in den vergangenen Jahren erweitert. Eine betrügerisch motivierte oder arglistige IT-Sicherheitsgefährdung oder ein Cyber-Angriff auf die Systeme von DATAGROUP, der DATAGROUP Ulm oder der von DATAGROUP betreuten Kundensysteme kann dennoch nicht ausgeschlossen werden und könnte erhebliche negative Auswirkungen auf die DATAGROUP Ulm und ihre Kunden- und Leistungsbeziehungen sowie ihre Reputation haben und große rechtliche und finanzielle Risiken nach sich ziehen. Risiko aus dem technologischen Wandel Das technologische Umfeld, in dem die DATAGROUP Ulm aktiv ist, unterliegt permanenter Veränderung, insbesondere durch die Entwicklung neuer Technologien, wie beispielsweise der Bereitstellung von Infrastrukturdienstleistungen oder von Software mit Hilfe von Cloud-Technologien sowie KI. Das Portfolio der durch Kunden eingesetzten Anwendungen und Lösungen vergrößert sich ständig. DATAGROUP und die DATAGROUP Ulm arbeiten permanent daran, das Leistungsportfolio um neue Technologien zu erweitern, an die veränderten Bedürfnisse der Kunden zu adaptieren und die Qualifikationen der Mitarbeiter*innen entsprechend anzupassen. Das Risiko, dass es zu einer disruptiven Veränderung des technologischen Umfelds kommt, auf den DATAGROUP und die DATAGROUP Ulm nicht rechtzeitig mit dem eigenen Leistungsportfolio reagieren können, wird derzeit als gering eingeschätzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditäts-, Forderungsausfall- sowie Zinsänderungsrisiken. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität der DATAGROUP Ulm ist durch eine Refinanzierung durch die Konzernmuttergesellschaft DATAGROUP SE jederzeit sichergestellt. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität sichert DATAGROUP durch Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln und Kreditlinien. Eine regelmäßige Liquiditätsplanung stellt die ausreichende Ausstattung mit finanziellen Mitteln sicher. Alle Tochtergesellschaften und damit auch die DATAGROUP Ulm sind Bestandteil einer zentralen Liquiditätsplanung, durch die die Zahlungsfähigkeit des Konzerns sichergestellt wird. Die Liquiditätsrisiken werden als gering eingeschätzt. Die Forderungsausfallrisiken des Konzerns sowie der DATAGROUP Ulm werden stetig eng überwacht, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen. Diese Risiken werden derzeit als überschaubar eingeschätzt, insbesondere weil ein Großteil der Umsätze mit Auftraggebern abgewickelt wird, die vom Vorstand und Geschäftsführung als solide und solvent angesehen werden. Das Ausfallrisiko wird zudem durch Bonitätsprüfungsprogramme abgesichert. Die Kunden durchlaufen das Bonitätsprüfungsprogramm - als Ergebnis dieser Bemühungen bewegt sich die Forderungsausfallsumme auf einem niedrigen Niveau. Risiken aus der Kundenstruktur Ein Risiko könnte sich aus der Abhängigkeit von wichtigen Großkunden und deren Geschäftsentwicklung ergeben. Die Risikosteuerung erfolgt durch eine spezialisierte Großkundenbetreuung, durch die negative Entwicklungen in der Kundenbeziehung frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Ferner wird durch eine zielgerichtete Marketingstrategie sowie durch die Markteinführung innovativer neuer Produkte und Dienstleistungen eine gezielte Verbreiterung der Kundenbasis verfolgt. Zusätzlich wird eine heterogene Kundenstruktur über alle Branchen hinweg fokussiert. In keiner Branche ergibt sich eine außergewöhnliche Häufung der Roherträge, somit besteht keine Branchenabhängigkeit. Lieferantenrisiken Als IT-Dienstleister und Anbieter von IT-Produkten arbeitet die DATAGROUP Ulm mit Lieferanten für technische Komponenten und anderen Dienstleistungsunternehmen zusammen. Lieferengpässe lassen sich vor dem Hintergrund der stellenweise weiterhin global beeinträchtigten Lieferketten nicht ausschließen. Derartige Lieferengpässe können die Lieferbarkeit von Hardwarekomponenten insgesamt negativ beeinträchtigen und zu längeren Lieferzeiten, Preiserhöhungen, Änderungen in der Produktstrategie oder anderen negativen Auswirkungen auf die DATAGROUP Ulm führen. Diesen begegnet die DATAGROUP Ulm vor allem durch erhöhte Kapazitätsreserven der eingesetzten Hardware-Ressourcen. Im Zuge der Beeinträchtigung der Lieferketten haben auch die Risiken aus mangelnder Qualität der eingesetzten Hard- und Software-Komponenten zugenommen. Insbesondere in neuen Softwareversionen - die aus Gründen der IT-Sicherheit aktuell gehalten werden müssen - enthaltene Fehler können zur Beeinträchtigung der Betriebsstabilität der IT-Services führen. DATAGROUP reduziert dieses Risiko durch die Erweiterung der Testmöglichkeiten im Vorfeld sowie der Change Vorgehensweise bei der Ausbringung neuer Softwareversionen. Lieferrisiken in Ihrer Gesamtheit werden durch ein professionelles Beschaffungsmanagement und durch die vertragliche Absicherung der Lieferungs- und Leistungskette abgesichert, so dass das Risiko - insbesondere auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Dienstleistungsanteils im DATAGROUP-Konzern - als gering eingeschätzt werden kann. Personalwirtschaftliche Risiken Risiken können aus der potenziellen Fluktuation von Mitarbeiter*innen und Führungskräften in Schlüsselpositionen entstehen. Das unerwünschte Ausscheiden von Führungskräften und Mitarbeiter*innen kann sich nachteilig auf DATAGROUP und auf die DATAGROUP Ulm oder auf Kundenbeziehungen auswirken, sofern es nicht gelingt, in angemessener Zeit und zu marktgerechten Konditionen qualifizierte und geeignete Kandidat*innen zu gewinnen. Mitarbeitermotivation, -bindung und -entwicklung ist daher ein wichtiges Ziel der Mitarbeiterführung und der Personalpolitik der DATAGROUP Ulm. Das Risiko einer wesentlichen nachteiligen Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung durch den Verlust von Leistungsträger*innen wird aufgrund der hohen Mitarbeiterbindung in den vergangenen Jahren derzeit als gering eingeschätzt. Weitere personalwirtschaftliche Risiken können sich aus dem Mangel an qualifiziertem Personal in der IT-Industrie und dadurch bedingt steigende Lohnkosten ergeben. Nach wie vor treibt die Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft und Verwaltung die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Nicht zuletzt besteht das Risiko, dass die zunehmend spürbaren Preissteigerungen und Inflationstendenzen zu einer allgemeinen Lohninflation führen. Mit Blick auf diese Entwicklungen unternehmen DATAGROUP und die DATAGROUP Ulm unverändert umfassende Anstrengungen zur langfristigen Bindung ihrer Mitarbeiter*innen. Hierfür wurde 2022 die sogenannte DATAGROUP Career Box entwickelt. Sie fasst die Einstiegs- sowie Entwicklungs- und Karrierewege bei DATAGROUP zusammen und zeigt Weiterentwicklungsperspektiven für alle Mitarbeitenden auf. Dies ist ein elementarer Baustein für die Erhaltung und laufende Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit von DATAGROUP und der DATAGROUP Ulm. Rechtliche Risiken Die Gesellschaften des DATAGROUP-Konzerns müssen sich im Zuge ihres Geschäftsbetriebs mit gerichtlichen und außergerichtlichen Ansprüchen Dritter auseinandersetzen. Zurzeit sind keine laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren bekannt, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der DATAGROUP Ulm haben könnten. Insgesamt werden die rechtlichen Risiken als gering eingestuft. Risiken aus einer globalen Pandemie Im Geschäftsjahr 2022/2023 bestanden für die Datagroup Ulm GmbH Risiken, die im vorliegenden Abschluss ausreichend berücksichtigt wurden. Darüber hinaus bestehen derzeit keine akuten bestandsgefährdenden Risiken. Langfristige Herausforderungen bestehen hinsichtlich der erforderlichen Umsatzentwicklung, einer Steigung der produktiven Leistung und einem bewussten Kostenmanagement. Diesen Risiken trägt die DATAGROUP Ulm durch verschiedenen profitabilitätsverbessernde Maßnahmen Rechnung. Auch für die Zukunft sind aus heutiger Sicht keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinträchtigen könnten. Prognosebericht der Geschäftsleitung Die bisherigen Auswirkungen der aktuellen Krisen im Projektgeschäft werden auch im kommenden Geschäftsjahr für die DATAGROUP Ulm eine wesentliche Rolle spielen. Hinzu kommen die Verwerfungen aufgrund der Energiekrise und hoher Inflation. Die Geschäftsentwicklung wird daher in Zukunft geprägt sein durch eine zielstrebige Akquise von Neukunden und dem gezielten Ausbau der bestehenden Kundensituationen mit Leistungen aus der DATAGROUP CORBOX, um mit wiederkehrenden Umsätzen eine robustere Umsatzstruktur zu schaffen. Ein bedeutsames Ziel ist dabei eine Entwicklung, bei der die Gewichte vom personenbezogenen, individuellen und volatilen Projektgeschäft hin zu standardisierten und wiederholbaren Lösungsangeboten sowie langfristigen Service- und Wartungsverträgen verschoben werden. Hier soll insbesondere der Markt für IT-Outsourcing bzw. Managed Cloud Services mit dem CORBOX Leistungsangebot der DATAGROUP adressiert werden. Ein weiteres Ziel besteht darin, die vorhandene Instandhaltungslösung OPRA in einem erheblich höheren Maße zu vermarkten. Aufgrund unserer hohen Expertise im Instandhaltungsumfeld ist davon auszugehen, dass die damit verbundenen Leistungen den Bedarf am Markt adäquat decken und so eine stabile und wachsende Geschäftseinheit entsteht kann. Des Weiteren sehen wir die Möglichkeit, unter der Marke OPRA neue differenziertere SAP-Add-On-Lösungen in angrenzenden Logistikbereichen wie der Materialwirtschaft, Produktion oder im Qualitätswesen anzubieten. Sowohl in der Instandhaltung als auch in den o.g. Bereichen bieten ergänzende IoT-Lösungen im Serverless Software-Design weiteres Potential, Mehrwerte für unserer Kunden zu schaffen. Nicht zuletzt verfolgt die DATAGROUP Ulm auch das Ziel, ihren Kunden mit vorgefertigten Lösungen schnell einen Nutzen zu vermitteln. Zu diesen Lösungen zählen unter anderem eine Procurement-Plattform zur Abwicklung von Einkaufsprozessen, aber auch Microsoft-basierte Lösungen für die Kommunikation und Kollaboration in Unternehmen. Zur Finanzierung hat das Mutterunternehmen DATAGROUP SE der DATAGROUP Ulm eine Finanzierung gewährt. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung hat diese einen Rangrücktritt i.H.v. TEUR 6.100 am 07.11.2023 erklärt. Die Geschäftsführung der DATAGROUP Ulm strebt für die Folgejahre die Rückkehr auf den Wachstumspfad an. Im kommenden Geschäftsjahr wird mit einer monatlichen Gesamtleistung im Durchschnitt von TEUR 1.500 gerechnet. Insgesamt wird ein deutlich verbessertes, positives EBIT von rund TEUR 404 erwartet. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen gut aufgestellt, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern. Allerdings ist die weitere Entwicklung und der Bestand der Gesellschaft davon abhängig, dass die Planungen bezüglich Umsatz und EBIT-Entwicklung in den kommen Jahren auch erreicht werden.
Ulm, den 12.12.2023 gez. Gerhard Kaminski BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023DATAGROUP ULM GMBH, ULMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23DATAGROUP ULM GMBH, ULMA. ALLGEMEINE ANGABEN Die DATAGROUP Ulm GmbH hat ihren Sitz in Ulm und ist beim zuständigen Amtsgericht in Ulm unter HRB 738791 eingetragen. Die DATAGROUP Ulm GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Größenabhängige Erleichterungen werden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet in Ausübung des Wahlrechtes in § 275 Abs. 1 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Der Jahresabschluss der DATAGROUP Ulm GmbH wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechtes aufgestellt. Das Geschäftsjahr der DATAGROUP Ulm GmbH umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. September des Folgejahres. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind in den Anhang übernommen. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bezüglich Ihrer Finanzierung ist die Gesellschaft in hohem Maße abhängig von Ihrer Muttergesellschaft DATAGROUP SE, Pliezhausen. Aufgrund dieser hohen Abhängigkeit besteht eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft. Bis heute bestehen jedoch keine Anzeichen dafür, dass die notwendige Finanzierung zukünftig nicht zur Verfügung gestellt werden wird. Vielmehr hat die DATAGROUP SE am 07. November 2023 einen Rangrücktritt in Höhe von 6.100 TEUR ausgesprochen. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über die Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauern belaufen sich zwischen 1 und 10 Jahren. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Entwicklungskosten) werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB als Aktivposten in der Bilanz ausgewiesen. Die Abschreibung erfolgt über 10 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen 1 bis 6 Jahre. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zugänge mit Anschaffungskosten über EUR 800,00 werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Der Ansatz der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für den bestehenden Mietvertrag am Standort Ulm wurde gem. § 249 HGB eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 117 TEUR gebildet. Die Bildung erfolgte nach der Nettowertmethode unter Berücksichtigung der gelten Vorschriften zur Abzinsung gem. § 253 Abs. 2 HGB. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 wird im ANlagenspiegel dargestellt. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 4). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr: TEUR 404). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere geleistete Anzahlungen und Kautionen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 10) III. Eigenkapital Die Gesellschaft weist zum 30.09.2023 ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR 6.032 (Vorjahr: TEUR 5.521) aus. Vor diesem Hintergrund hat das Mutterunternehmen DATAGROUP SE bezüglich der gewährten Darlehen einen Rangrücktritt in Höhe von TEUR 6.100 erklärt. IV. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 2.715 TEUR (Vorjahr: TEUR 2.811) betreffen insbesondere Earn-Out-Verpflichtungen aus dem Kauf der systemzwo GmbH (2023: TEUR 1.486, Vorjahr: TEUR 0), die Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen und Prämien (2023: TEUR 808, Vorjahr: TEUR 1.338) sowie die Rückstellungen für drohende Verluste (2023: TEUR 117, Vorjahr: TEUR 1.023). Der Rest der sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 304 (Vorjahr: 440) entfällt auf die Rückstellungen für Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen und Abschluss- und Prüfungskosten. V. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten verfügen über eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 16). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 237). D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG I. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen Dienstleistungen und Wartungen mit TEUR 14.503 (Vorjahr: TEUR 13.026) sowie Hardware, Software und Lizenzen mit TEUR 1.396 (Vorjahr: TEUR 2.944). Im Hosting wurden TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 157) erzielt. II. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.127 (Vorjahr: TEUR 105). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. III. Personalaufwand/Erstattungen Sozialversicherungsbeiträge Die Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge betragen TEUR 1.706 (Vorjahr: TEUR 1.702). IV. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3). Es handelt sich im Wesentlichen um Wertberichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. V. Andere aktivierte Eigenleistungen Im Geschäftsjahr wurden die Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 448) in voller Höhe auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert. E. SONSTIGE ANGABEN I. Haftungsverhältnisse Es bestehen zum Bilanzstichtag keinerlei Haftungsverhältnisse. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen:
III. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2022/2023 waren 154 (Vorjahr: 166) Arbeitnehmer beschäftigt. Zum 30.09.2023 lag die Zahl der Mitarbeiter bei 153 (Vorjahr: 148). Unter zusätzlicher Berücksichtigung der Geschäftsführer und der Auszubildenden betrug die Mitarbeiterzahl 155 zum 30.09.2023 (Vorjahr: 164). IV. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörte im Laufe des Geschäftsjahres an: Hendrik Schultz, Haar - abberufen am 30.09.2023 Gerhard Kaminski, Horgau - bestellt am 01.07.2023 Im Geschäftsjahr 2023 wurde von der Erleichterungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. V. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DATAGROUP SE, Pliezhausen, zum 30.09.2023 einbezogen (kleinster Konzernkreis). Diese ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 758721 eingetragen. Der Konzernabschluss soll zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HHS Verwaltungs GmbH, Stuttgart, zum 30.09.2023 einbezogen (größter Konzernkreis). Diese ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 768480 eingetragen. Der Konzernabschluss soll zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden. Zum Bilanzstichtag bestand Beteiligung an folgenden Unternehmen:
VI. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Ulm, den 12.12.2023 DATAGROUP Ulm GmbH gez. Gerhard Kaminski
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DATAGROUP Ulm GmbH, Ulm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DATAGROUP Ulm GmbH, Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DATAGROUP Ulm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "Prognosebericht der Geschäftsführung" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die weitere Entwicklung und der Bestand der Gesellschaft davon abhängig ist, dass die Planung bezüglich Umsatz, EBIT-Entwicklung sowie der finanziellen Unterstützung durch das Mutterunternehmen in den kommenden Jahren erreicht bzw. umgesetzt werden. Wie in diesen Angaben dargelegt, deutet diese Gegebenheit auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 15. Dezember 2023 BANSBACH
GmbH
Tiemann, Wirtschaftsprüfer Hus, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15.12.2023 festgstellt worden. |
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