Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 30448
Vorher
Baustoff Union Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.3.1969
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Herstellung, der Vertrieb und die Montage von Baustoffen und sonstigen Waren aller Art, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte (keine Leistungen nach § 34 c GewO).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Düsel
seit 30.9.2025
Geschäftsführer
Holger Sommer
seit 9.6.2016
Geschäftsführer
Otto Förtsch
seit 26.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert2.13% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
2.13%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
BU HOLDING AG
Germany
2.13%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BU HOLDING AG & CO. KG

Nürnberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2022 änderte sich so einiges. Die Corona-Pandemie klingt langsam aus. Von Schließungen wie 2020 und 2021 blieben die OBI- Gesellschaften verschont.

Der Krieg in der Ukraine und die damit in Zusammenhang stehenden Russland-Sanktionen inkl. der damit verbundenen Energiepreisanstiege wurden die bestimmenden Themen. Das Wort der Multikrise fand Eingang in den Sprachgebrauch.

Lieferketten, die sich auch aufgrund der chinesischen Zero-Covid- Strategie noch immer nicht erholt hatten, prägten das Bild. Dazu kam die sehr starke Inflation, die von der europäischen Zentralbank zu spät aber dann umso heftiger mit Zinsanstiegen bekämpft wurde. Gerade im Baubereich werden dadurch Projekte aufgrund hoher Bau- und Finanzierungskosten deutlich teurer. Diese Effekte in Kombination mit Material- und Fachkräftemangel führten im deutschen Baugewerbe zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung von -2,3%. 1

Das Bruttoinlandsprodukt stieg insgesamt im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,9% (nach 2,6% im Jahr 2021). 2

1 Quelle: DeStatis; Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023
2 Quelle: DeStatis; Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023

Der Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt weiter robust. Die Arbeitslosenquote lag im Berichtsjahr bei 5,3% nach 5,7% im Vorjahr. 3 Weiterhin gestaltet sich die Werbung von Fachkräften für den Konzern herausfordernd.

Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine kam diese Form des Imperialismus zurück nach Europa. Mit dem Fortgang derartiger Bestrebungen ist zu rechnen, solange die verursachende personenbasierte Diktatur besteht. In diesem Zuge ist die geopolitische Neuausrichtung der Welt fortgeschritten. Nicht wenige Länder des globalen Südens haben sich noch lange nicht entschieden, welcher ordnungspolitischen Weltsicht sie sich anschließen wollen. Weitsichtige westliche Politiker haben schon verlauten lassen, dass es in Zukunft, im Rahmen sich neu herausbildender Machtblöcke, Platz für unterschiedliche Weltsichten geben muss. Massive militärische Konflikte wären ansonsten unvermeidlich. Stabile Handelsbeziehungen zu außenpolitisch nicht aggressiven Ländern werden ein Schlüssel für zukünftige Erfolge sein.

Der Versuch, gerade neuere westliche Werte in Länder mit vollkommen anderem kulturellem Hintergrund zu überführen, erscheint in diesem Zusammenhang teilweise überambitioniert und unabgestimmt mit den tatsächlichen strategischen Interessen Deutschlands. Die Bildung pragmatisch-strategischer Allianzen gerade im Energie- und Rohstoffbereich ist für die mittelfristige Zukunft von wesentlichem Interesse.

Die teilweise Entflechtung internationaler Handelsketten ist zwingende Folge geopolitischer Polarisierung - gerade in Bezug auf strategisch wichtige Produkte - was zu einer nachhaltigen Preissteigerung führen wird. Der Einfluss auf das Geschäft des Konzerns bleibt abzuwarten.

Im Bereich der Maßnahmen gegen den Klimawandel lässt sich aktuell noch kein tatsächlicher gesellschaftlicher Konsens erkennen. Die Diskussion ist stark ideologiegetrieben. Tatsächlich pragmatisch abgewägte Ansätze, die einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen und umweltbezogenen Aspekten schaffen, sind nur teilweise erkennbar.

3 Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Arbeitslosenquoten im Jahr 2022

Bezogen auf das BIP wird für das Jahr 2023 von einer Stagnation ausgegangen. Nach einem vermutlich schwachen Start soll sich die Wirtschaftsleistung im Verlauf des Jahres erholen. 4

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes geht im Jahr 2023 von einem realen Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe von 7% aus. 5

Das Baumarktgeschäft in Deutschland ist im Jahr 2022 um 8,9% gewachsen, führt der BHB-Handelsverband aus. Dabei gab es bei Garten und Saisonwaren die größeren Einbußen, während andere Sortimente z.B. Bauchemie/Baumaterial überproportional gewachsen sind. Für das Jahr 2023 wird ein Wachstum über der Inflationsrate erwartet. 6

2. Der BU HOLDING-Konzern im Umfeld

Das Geschäftsfeld Baustoff-Fachhandel wird durch die BAUSTOFF UNION GmbH in den Niederlassungen Nürnberg-Hafen, Nürnberg-Nord, Langenzenn, Forchheim, Weißenburg und Ansbach ausgeübt. Des Weiteren werden Waren, im wesentlichen elektrische Handwerkzeuge, durch die BU GmbH über Handelsplattformen (z.B. Amazon, ManoMano, ebay) vertrieben.

Das Geschäftsfeld Baumärkte wird durch die OBI Baumarkt Franken GmbH & Co. KG und die Baumarkt Regnitztal GmbH & Co. KG in insgesamt 15 OBI-Märkten in Nürnberg (3x), Erlangen (2x), Weißenburg, Schwarzenbruck, Ansbach, Fürth, Pegnitz, Schwabach, Roth, Forchheim, Neustadt/Aisch und Höchstadt betrieben.

Die übrigen Konzerngesellschaften sind im Bereich sonstige Dienstleistungen tätig.

4 Ifo Institut: Pressemitteilung vom 13.01.2023
5 Pressemitteilung des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes e.V. vom 06.1 2.2022 - Verband erwartet Delle in der Baukonjunktur
6 DIY-Online vom 24.03.2023 "Branche peilt auch 2023 ein Wachstum über der Inflationsrate an"

Die BAUSTOFF UNION GmbH hat sich seit einigen Jahren in der Marktbearbeitung nicht nur auf das enge Verhältnis der Außendienst-Mitarbeiter zu den Kunden und auf ein lückenloses wie diszipliniertes Debitoren-Management erfolgreich gestützt, sondern kann mit durchdachten Sortimentserweiterungen den Kunden eine breitere Produktpalette anbieten.

Durch die langjährige Etablierung in der Region nimmt das Unternehmen eine stabile Position in der Metropolregion Nürnberg ein, die auf lange Sicht nicht gefährdet ist, sondern weiterhin ausgebaut werden kann.

Die Firma ist, u. a. auch durch ein engmaschiges Netz an Außendienst-Fachberatern, an vielen wichtigen Baustellen in der europäischen Metropolregion Nürnberg beteiligt und als zuverlässiger und kostengünstiger Partner auch bei deutschlandweiten Projekten von Kunden gefragt.

Das Privatkundengeschäft ist vor allem in den ländlichen Niederlassungen nach wie vor ein starker Rohertragsbringer.

Im Fokus der täglichen Bemühungen steht aufgrund der Margenstärke, der Kundenbindung und der Sortimentskompetenzwirkung nach außen das Lagergeschäft.

Im Jahr 2022 hat die BAUSTOFF UNION besonders ihre Aktivitäten im Rahmen der Digitalisierung weiter fortgesetzt. Nachdem bereits Ende 2018 das Lagerverwaltungssystem Pro Logistik am Hauptstandort im Nürnberger Hafen und im Februar 2019 am Standort Forchheim in Betrieb genommen wurde, ging im November 2020 die neue ERP-Software an den Start. Im Jahr 2021 konzentrierte sich das Unternehmen im Rahmen der sogenannten Mehrwertphase darauf zusätzliche Effizienzsteigerungen im Umfeld der Software zu erzielen. 2022 wurde an der Entwicklung eines WEB-Shops für den Business to Business Bereich gearbeitet.

Die Baumärkte werden im Franchisesystem geführt. Für jeden Markt ist mit der Systemzentrale des Marktführers OBI GmbH in Wermelskirchen ein langfristiger Franchisevertrag abgeschlossen.

Mit ca. 121.000 m 2 Verkaufsfläche ist die Gruppe eindeutiger Marktführer im Baumarktbereich in der Region.

Die starke Wetterabhängigkeit und die insgesamt als herausfordernd zu bezeichnende Entwicklung im (Einzel-)Handel in den letzten Jahren sowie in der Perspektive, machen eine Fokussierung auf geeignete Instrumente im Verdrängungswettbewerb notwendig. Hierzu gehören insbesondere eine unbedingte und konzentrierte Kundenorientierung sowie marktgerechte Preise.

OBI in Franken arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Der Ausbau der Servicebereiche Handwerkerservice und Küchenmontage, des Garten-, Küchen und Bad-Planers sowie der verschiedenen Digitalkanäle stehen dabei im Fokus.

Im Jahr 2022 hat OBI in Franken sein 50-jähriges Bestehen gefeiert.

3. Umsatzentwicklung

Der Umsatz im Bereich OBI liegt um 3,6% über Vorjahr.

Nachdem OBI in Franken nach dem ersten Halbjahr noch 8,7% über dem Vorjahr gelegen hatte, machte sich im zweiten Halbjahr eine deutliche Kaufzurückhaltung vor allem bei Sortimenten außerhalb des Grundbedarfs bemerkbar. Besonders betroffen war hiervon der Garten. Die Anzahl der Kunden stieg bei den OBI-Gesellschaften im Vergleich zum schließungsbelasteten Vorjahr um 7,8%.

Die BAUSTOFF UNION erreichte mit 122,1 Mio. EUR ein erneutes Allzeithoch. Der Umsatz übertrifft das Vorjahr (120,6 Mio. EUR) um 1,3%. Die Corona-Pandemie hat auf der Absatzseite im Wirkungsraum der Baustoff Union keine wesentliche Rolle gespielt. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr flachte das Geschäft gegen Jahresende deutlich ab.

Für das Gesamtjahr weist der Konzern einen Umsatz von 299,3 Mio. EUR aus. Dies bedeutet ein Umsatzplus von 2,4% gegenüber dem Vorjahr (292,2 Mio. EUR).

Bezogen auf die im Vorjahresbericht dargestellten Umsatzerwartungen für das Jahr 2022 ist die leichte Steigerung bei OBI eingetreten. Die BAUSTOFF UNION übertrifft die Erwartungen und kann erneut einen Umsatzzuwachs ausweisen. Aus Gesamtkonzernsicht sind damit die prognostizierten höheren Umsätze eingetreten.

4. Ergebnisentwicklung

Das Gesamtergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr von 14,6 Mio. EUR um 4,0 Mio. EUR auf 10,6 Mio. EUR gesunken.

Dieser Rückgang war im Lagebericht 2021 bereits für den Konzern und die beiden Geschäftsbereiche OBI und BAUSTOFF UNION angenommen worden.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt 7,5 Mio. EUR (Vj.: 10,3 Mio. EUR).

Mit einer Rohertragsmarge von 30,9% erzielt der Konzern 0,4%- Punkte weniger gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzkosten stiegen von 200,6 Mio. EUR um 6,0 Mio. EUR auf 206,7 Mio. EUR. Der Rohertrag hat sich von 91,5 Mio. EUR um 1,1 Mio. EUR bzw. 1,1% auf 92,6 Mio. EUR erhöht.

Die Gesamtkosten, bestehend aus Vertriebskosten in Höhe von 80,0 Mio. EUR (Vj.: 77,6 Mio. EUR), allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe von 4,1 Mio. EUR (Vj.: 4,5 Mio. EUR) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 0,2 Mio. EUR (Vj.: 0,8 Mio. EUR), erhöhten sich um 1,4 Mio. EUR zum Vorjahr.

Die Anzahl der Beschäftigten (inklusive Auszubildende) ist zum 31.12.2022 um 50 auf 1.124 (Vj.: 1.174) gesunken. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 49 auf 682. Der Personalaufwand, enthalten in den Vertriebs- und Verwaltungskosten, erhöhte sich von 45,1 Mio. EUR um 1,9 Mio. EUR bzw. 4,1% auf 47,0 Mio. EUR.

Die Abschreibungen auf Anlagen lagen 2022 mit insgesamt 2,7 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind v.a. bedingt durch den Wegfall der im letzten Jahr beantragten Überbrückungshilfe III sowie geringerer Erträge aus Pönalen von 6,0 Mio. EUR um 3,6 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr deutlich gefallen.

Das Finanzergebnis verringerte sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 98 auf TEUR -108.

4.A Die Vermögenslage

Im Anlagevermögen des Konzerns befinden sich Sachanlagen mit 8,8 Mio. EUR (Vj.: 8,4 Mio. EUR), immaterielle Vermögensgegenstände 1,4 Mio. EUR (Vj.: 1,6 Mio. EUR) und 0,5 Mio. EUR (Vj.: 0,4 Mio. EUR) Finanzanlagen, welche vor allem Einlagen und Guthaben als Gesellschafter der hagebau betreffen. Den Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.659 stehen Investitionen in Höhe von TEUR 3.131 gegenüber. Wesentliche Investitionen im Baumarktbereich betrafen neue Regalierungen, Fahrzeuge und sonstige Betriebsausstattung. Im Baustoffhandel wurde in Digitalisierung sowie notwendige Ausstattungen für die Geschäftsräume und Fahrzeuge investiert. Daneben wurden bei der Holdinggesellschaft Umbaumaßnahmen durchgeführt.

Das Umlaufvermögen besteht hauptsächlich aus Vorräten (48,4 Mio. EUR; Vj.: 48,7 Mio. EUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (7,8 Mio. EUR; Vj.: 9,0 Mio. EUR) sowie den sonstigen Vermögensgegenständen (8,9 Mio. EUR; Vj.: 13,3 Mio. EUR). Die Vorräte konnten trotz der inflationsbedingten Preiseffekte leicht abgebaut werden. Bei den verringerten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen machen sich Prozessverbesserungen bei der BAUSTOFF UNION bemerkbar. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind v.a. durch die Auszahlung der Überbrückungshilfe III, welche im Vorjahr als sonstige Forderung abgegrenzt war, und durch die Ablösung des Mieterdarlehens im Zusammenhang mit dem Leasingende eines Baumarktes deutlich zurückgegangen. Weiterhin werden liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.397 (Vj.: TEUR 4.839) und aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 96 (Vj.: TEUR 178) ausgewiesen.

4.B Die Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements ist die ständige und optimale Versorgung des Konzerns mit Liquidität. Voraussetzung dazu ist ein vollständiger Überblick über die gesamte Vermögens-, Ertrags- und Verschuldungslage. Dies wird sichergestellt u. a. durch einen dekadischen Liquiditäts- und Kreditstatus, der alle Kontenstände der Unternehmensgruppe auflistet und mit Vordekade und Vorjahr vergleicht. Dieser wird in den zweiwöchentlichen Vorstandssitzungen ausgiebig vorgestellt und diskutiert.

Ergänzt wird diese Kurzübersicht durch einen halbjährlichen Status, der detailliert die aufgenommenen Kredite mit Angabe des finanzierten Objektes, der Zinsbindung und -höhe darstellt. Zudem werden langfristige Finanzstrategien für die BU HOLDING Gruppe erstellt.

Im Rahmen der Planungen aller Gesellschaften wird ein Investitionsplan erarbeitet, der den voraussichtlichen Liquiditätsbedarf abbildet.

Die unterschiedliche Liquiditätslage der Gesellschaften wird durch ein internes Cash-Pooling täglich ausgeglichen, um Zinsaufwendungen an Externe möglichst zu minimieren.

Durch die abklingende Pandemie kam es nicht mehr zu besonderen Liquiditätsbelastungen im Jahr 2022. Der bereits im Jahr 2020 von der Muttergesellschaft aufgenommene KfW-Kredit über 3 Mio. EUR konnte zur Jahresmitte zurückgeführt werden. Die Liquidität des Unternehmens war zu jeder Zeit sichergestellt.

In den letzten Jahren wurde das wirtschaftliche Eigenkapital (inklusive stille Beteiligungen) kontinuierlich erhöht. Seit 2000 gelang eine Steigerung auf 29,2 Mio. EUR.

in TEUR 2013 2014 2015 2016 2017
Kapital (inkl. Kapitalanteile Kommanditisten) 5.000 5.000 5.000 5.000 5.000
Kapital Fremdgesellschafter 2.665 2.667 2.573 2.573 2.573
Rücklagen 7.102 12.572 15.486 16.035 17.787
Eigenkapital (ohne Bilanzgewinn; Unterschiedsbetrag a. Kapitalkonsolidierung) 14.777 21.239 23.059 22.608 25.260
in TEUR 2018 2019 2020 2021 2022
Kapital (inkl. Kapitalanteile Kommanditisten) 5.000 5.000 5.000 5.000 5.000
Kapital Fremdgesellschafter 2.573 25.509 2.509 2.509 2.509
Rücklagen 18.157 19.012 20.387 21.324 21.685
Eigenkapital (ohne Bilanzgewinn; Unterschiedsbetrag a. Kapitalkonsolidierung) 25.720 26.585 27.896 28.833 29.194

Eigenkapital und Rücklagen

Bei einem Geschäftsergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 10.628 verbleibt, ohne Berücksichtigung der Gewinnverwendung und nach Abzug von Gewerbesteuern und Ergebnisanteilen von Fremdgesellschaftern, ein ausschüttungsfähiges Ergebnis in Höhe von TEUR 5.526 (=52,0% des Gesamtergebnisses vor Steuern), bezogen auf das Gesellschaftskapital in Höhe von 5,0 Mio. EUR, eine Eigenkapitalverzinsung von 110,5%.

Gesellschaftskapital ausschüttungsfähiges Bilanzergebnis Kapitalverzinsung
Jahr TEUR in TEUR in %
(inkl. Kapitalanteile Kommanditisten) (inkl. Anteil Kommanditisten)
2013 5.000 6.392 128%
2014 5.000 6.607 132%
2015 5.000 6.611 132%
2016 5.000 5.711 114%
2017 5.000 6.843 137%
2018 5.000 5.727 115%
2019 5.000 4.659 93%
2020 5.000 8.303 166%
2021 5.000 7.350 147%
2022 5.000 5.526 111%

Eigenkapitalverzinsung

Die Eigenkapitalquote hat sich von 55,9% auf 60,3% erhöht.

Bei den Verbindlichkeiten, die sich von TEUR 27.471 um 20,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 21.919 verringert haben, handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Verbindlichkeiten. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich um 1,5% auf TEUR 1.120 gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 18,7% auf TEUR 11.852 verringert und die sonstigen Verbindlichkeiten (einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) haben sich um 16,6% auf TEUR 5.844 gegenüber Vorjahr verringert.

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe von 8,3 Mio. EUR (Vj.: 9,9 Mio. EUR) dotiert.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 8.366 (Vj.: TEUR 9.351). Der positive Cashflow ist vor allem durch das Jahresergebnis begründet. Daneben wirkt positiv der Erhalt der Überbrückungshilfe III mit 2,2 Mio. EUR. Negativ wirken geringere Verbindlichkeiten (-2,7 Mio. EUR) und hohe Steuerzahlungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -2.603 (Vj.: TEUR -2.164) und ergibt sich v.a. durch die Investitionen in Fahrzeuge, in Umbaumaßnahmen, in Digitalisierung und sonstige Betriebsausstattung. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -10.310 (Vj.: TEUR -13.287). Im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sind die Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter enthalten. Zusätzlich wirkt hier die Rückführung des KfW Darlehens mit -3 Mio. EUR. Hieraus resultiert insgesamt eine Abnahme des Finanzmittelfonds um TEUR -4.547 (Vj.: Abnahme um TEUR -6.100).

4.C Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Entwicklung des operativen Geschäfts bei den OBI-Gesellschaften war im Jahr 2022, nach zwei außergewöhnlichen Jahren, wieder als normal einzustufen. Ab dem zweiten Halbjahr stellte sich die zuvor beschriebene inflationsbedingte Kaufzurückhaltung ein. Die Entwicklung des operativen Geschäfts der BAUSTOFF UNION im Jahr 2022 liegt insgesamt im erwarteten Bereich. Die im Wesentlichen durch die gestiegenen Personalkosten sowie die gestiegenen Dieselkosten für den Fuhrpark bedingten Mehrbelastungen konnten durch den guten Umsatz und daraus resultierenden Deckungsbeiträgen kompensiert werden.

Die BU Holding Gruppe beantragte 2021 Überbrückungshilfe III. Diese wurde im Dezember 2021 mit TEUR 2.296 eingebucht. 2022 wurde von der IHK München nach Prüfung ein Wert von TEUR 2.1 90 festgesetzt und an die Gesellschaft ausbezahlt.

Durch den stabilen Geschäftsverlauf und die guten Bilanzkennzahlen erfährt der Konzern weiterhin großes Vertrauen der Banken.

Die wirtschaftliche Lage des Konzerns stellt sich gut dar. Das Jahresergebnis reiht sich gut in die Jahre vor der Pandemie ein. Aufgrund der ordentlichen Ergebnissituation und der soliden Finanzierungssituation bestanden keine bestandsgefährdeten Herausforderungen.

Das Baumarktgeschäft sowie das Baustoffhandelsgeschäft haben sich schon bei vergangenen Krisen als sehr robuste Geschäftsmodelle erwiesen.

5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

OBI IN FRANKEN

PERSONALENTWICKLUNG

AUSBILDUNG

Im ersten regulären Jahr nach der Corona-Pandemie, konnten wir für den Jahrgang 2022 erneut 51 neue Mitarbeiter für eine Ausbildung im Baumarktbereich unserer Unternehmensgruppe begeistern. Pünktlich zum 1. September starteten sie ihre berufliche Laufbahn in einem der 15 OBI-Märkte unserer Unternehmensgruppe mit dem Ziel eines Abschlusses als Verkäufer (m/w/d), Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d), Kaufmann für Büromanagement (m/w/d) oder Fachlageristen (m/w/d). Im Rahmen unserer gemeinsamen Einführungsveranstaltung "#Ausbildungsstart2022" gelang ein motivierender Auftakt in die gemeinsame Zeit.

Im Rahmen eines Abiturientenprogramms konnten wir zusätzlich sieben Nachwuchskräfte in unseren beiden OBI-Gesellschaften willkommen heißen, die in Zusammenarbeit mit der Akademie Handel (Handelsfachwirt IHK) auf eine Führungsaufgabe in einem unserer OBI-Standorte vorbereitet werden.

WEITERBILDUNG

Mit insgesamt 116 Weiterbildungsveranstaltungen fand im vergangenen Jahr beinahe jeden 2. Werktag eine Schulungsmaßnahme bei OBI in Franken statt, von denen der überwiegende Anteil auch wieder in Präsenz stattfinden konnte. Die Schwerpunkte lagen neben der Einführung des strategischen Kommunikationstools OBI Beratungscenter auf der Absicherung der arbeitsschutzrechtlichen und gesetzlichen Vorgaben und dem Ausbau der Fachkompetenz in unseren Teams.

Nach 18 Monaten Laufzeit konnte zum Ende des Jahres auch die laufende Runde unseres regionalen Entwicklungsprogramms Förderkreis Führungsnachwuchs zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Die acht Teilnehmer stellten sich im Dezember der umfangreichen schriftlichen Prüfung und konnten nach der Projektpräsentation im Dezember ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen der Geschäftsführung entgegennehmen. Bereits seit 2009 sichert unser internes Entwicklungsprogramm einen großen Teil des Führungsnachwuchses für unsere Märkte und so konnten in bislang 12 Runden alles in allem 102 Teilnehmer den Förderkreis Führungsnachwuchs erfolgreich absolvieren.

ORGANISATIONSENTWICKLUNG

MITARBEITERZUFRIEDENHEIT

Nach 10 Befragungsrunden in Zusammenarbeit mit unserem Partner Great Place to Work (GPTW), haben wir uns im vergangenen Jahr dazu entschieden, die Befragung zukünftig im Rhythmus von zwei Jahren fortzuführen. Die konstant ausgezeichneten Ergebnisse in unseren Standorten legten diesen Schritt unter Abwägung der mit der Befragung verbundenen Aufwendungen nahe.

KUNDENZUFRIEDENHEIT

Nach der Einstellung der nationalen Online-Kundenbefragung von OBI Deutschland in 2021 konzentrieren sich unsere Auswertungen mit dem Net Promoter Score (NPS) und den Google-Bewertungen auf zwei wesentliche Kennzahlen, die jeweils ein direktes Feedback zum empfundenen Kundenerlebnis in unseren Märkten liefern. Sowohl der NPS wie auch die durchschnittliche Google-Bewertung liegen dabei auf einem guten Niveau und bestätigen darüber hinaus das jeweilige Vorjahresniveau.

BAUSTOFF UNION

Ausbildung

Mit insgesamt 20 Auszubildenden kann die Baustoff Union im Jahr 2022 eine gute Ausbildungsquote ausweisen, was die Bedeutung der Ausbildung deutlich unterstreicht.

Im September 2022 wurden die neuen Auszubildenden im Rahmen des Azubi-Willkommenstages gebührend empfangen.

Begleitet von der Geschäftsführung genossen die angehenden Kaufleute für den Groß- und Außenhandel eine Betriebsführung, lernten ihre Kollegen aus den fortgeschrittenen Jahrgängen kennen und erhielten umfassende Informationen rund um ihre Ausbildung und ihren Arbeitgeber.

Zur fachlichen Förderung unserer Auszubildenden nehmen sie an Schulungen der Baustoff Allianz Süd GmbH (BAS) sowie Inhouse-Seminaren teil, um sich dort weitreichende Kenntnisse im Bereich Warenkunde und des Verkaufs anzueignen.

Weiterbildung

Um das Fachwissen der verschiedenen Fachbereiche der Baustoff Union zu erweitern, wurden in der Pandemiezeit viele Schulungen als Online-Schulung über die Produkte der verschiedenen Verkaufsbereiche angeboten.

6. Risikobericht

Insgesamt sind die Rahmenbedingungen bereits seit einem längeren Zeitraum als schwer kalkulierbar einzustufen. Durch Corona-Krise und Ukraine-Krise sind die Lieferketten sehr deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Auch wenn sich die Lieferfähigkeit bei den meisten Artikeln des Sortiments wieder stabilisiert hat, bleibt der enorme Preisdruck. Der Konzern reagiert darauf mit einer ständigen Beobachtung der Märkte und entsprechender Bepreisung der Produkte im Verkauf im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten.

Die Energiepreise haben sich in den letzten Monaten dramatisch erhöht. Der Konzern hat Energie in der Vergangenheit mit großem zeitlichem Vorlaufeingekauft und profitiert nun von dieser Strategie. Zusätzlich helfen Strom- und Gaspreisbremse, die Effekte in erträglichem Rahmen zu halten.

Der Konzern verfügt weiterhin über ein sehr gutes Polster an freien Linien, was ein sehr flexibles Reagieren auf vorgenannte Herausforderungen möglich macht.

Der Konzernvorstand bekennt sich zu einer risikobewussten Unternehmensführung, bei der die Sicherung des Fortbestandes der Unternehmen des Konzerns höchste Priorität hat.

Das Risikomanagement (Finanzbereich) umfasst neben einem permanenten Ergebnis- und Liquiditätscontrolling auch die permanente Marktbeobachtung und das Aufgeben von Maßnahmenplänen.

Das Branchenrisiko im DIY-Einzelhandel drückt sich u. a. durch die Ansiedlung von Wettbewerbern im Einzugsgebiet der Standorte aus. Umsatz- und Ergebnisentwicklungen werden dadurch direkt beeinflusst.

Sich verschlechternde Standortbedingungen gehören zu den größten Risiken, denen mit permanenten Kundenbefragungen und entsprechenden Maßnahmen begegnet wird.

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten werden nach Bekanntwerden ergebniswirksam zurückgestellt.

Dem Kreditrisiko im Baustoff-Fachhandel wird durch ein intensives Debitoren-Management durch die Geschäftsführung, die Niederlassungsleiter sowie den Außendienst entgegengewirkt.

Ausfallrisiken der IT-Systeme werden durch eine sehr engmaschige Überwachung durch die betreuenden Systemhäuser "OBI Smart Technologies", "SVA" und "Cancom" sowie permanente Investitionen in Hard- und Software minimiert. Hier existieren Hotlines, Backup- Support und Notfallpläne vor Ort. Am Thema Sicherheit vor Cyberangriffen wird kontinuierlich gearbeitet.

Das Geschäftsmodell ist in hohem Maß von besonders motiviertem, engagiertem und zuverlässigem Personal abhängig. Der Konzern überwacht Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuationsrate, Krankenquote und Bewerbungsaufkommen in regelmäßigen Abständen. Der Vorstand arbeitet laufend an der Verbesserung dieser Werte.

Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten wurden vor dem Hintergrund bereits eingeleiteter Maßnahmen keine Gefahren identifiziert, die den Fortbestand der Konzernunternehmen gefährden könnten.

7. Die voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken 2023

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist wesentlich von den aktuellen Krisen und hier vor allem von der Inflation und der damit in Zusammenhang stehenden Zinsentwicklung beeinflusst.

Für die OBI-Gesellschaften bedeutet dies, dass die Kostenerwartungen der Kunden im Verhältnis zum Gehalt die Konsumneigung bestimmen werden. OBI hofft auf eine Aufhellung des Klimas, wenn vor allem die Energierechnungen/ Nebenkostenabrechnungen den Endverbrauchern bekannt sind und diese wieder Planungssicherheit haben.

Im Umsatz kommt noch die Inflationserwartung als Planungsprämisse hinzu. Insgesamt gehen die OBI-Gesellschaften von einer leichten Steigerung des Umsatzes aus. Im Ergebnis erwarten sie einen etwas niedrigeren Wert als im Vorjahr. Bei einer erwarteten weiter anhaltenden Inflation werden die Margen unter Druck bleiben.

Im Bauumfeld geht die BAUSTOFF UNION absatzseitig von einem guten Jahr 2023 aus. Risiken bestehen auf der Beschaffungsseite bezüglich der Einkaufspreisentwicklung.

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz etwas unter dem Niveau von 2022. Dies ist bedingt in einer Veränderung des Absatzportfolios. Das Ergebnis erwartet das Unternehmen auf dem Niveau von 2022.

Der Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2023 im Umsatz einen Wert auf dem Niveau des Jahres 2022. Im Ergebnis wird ein leicht niedrigerer Wert im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

Aufgrund der bestehenden Multikrise bleibt die Prognose für 2023 herausfordernd.

Der Konzern arbeitet weiter an der Zukunftsfähigkeit seines Geschäftsmodells und wird auch im Jahr 2023 die Themen Digitalisierung und Ausbau der Services deutlich vorantreiben.

 

Nürnberg, 27. April 2023

Der Vorstand

Johannes Streng

Klaus Neumann

Thomas Kröll

Holger Sommer

KONZERNBILANZ ZUM 31. Dezember 2022

AKTIVSEITE

2022 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.125.432,00 1.524.957,23
2. Geschäfts- oder Firmenwert 31.000,00 43.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 256.803,98 78.061,47
1.413.235,98 1.646.018,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.382.033,17 2.393.350,42
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.448.306,84 5.946.600,98
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.999,43 57.477,10
8.844.339,44 8.397.428,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 457.628,80 433.164,52
2. Genossenschaftsanteile 5.000,00 5.000,00
462.628,80 438.164,52
10.720.204,22 10.481.611,72
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 48.394.836,96 48.663.564,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.794.596,11 9.025.611,81
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.559,01 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 8.885.968,29 13.305.899,94
16.684.123,41 22.331.511,75
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.396.889,45 4.838.834,29
67.475.849,82 75.833.910,11
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 95.694,96 178.144,20
78.291.749,00 86.493.666,03

PASSIVSEITE

2022 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 1.993,89 1.993,89
2. andere Gewinnrücklagen 16.283.699,07 16.022.741,17
16.285.692,96 16.024.735,06
III. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter
1. Kapitalanteile echter Fremder 1.793.700,00 1.793.700,00
2. Kapital stiller Gesellschafter 715.000,00 715.000,00
3. Gewinnrücklagen andere Gewinnrücklagen 5.399.600,00 5.299.600,00
4. Bilanzgewinn 217.744,35 453.783,42
8.126.044,35 8.262.083,42
IV. Konzernbilanzgewinn 17.796.502,71 18.992.908,69
47.208.240,02 48.279.727,17
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 835.100,64 796.408,60
2. Steuerrückstellungen 1.566.330,00 3.003.677,00
3. sonstige Rückstellungen 6.757.863,22 6.915.371,18
9.159.293,86 10.715.456,78
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.103.725,66 4.750.186,46
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.120.238,06 1.136.970,56
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.851.793,75 14.578.828,60
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.632.570,31 2.235.987,34
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.210.887,34 4.769.009,12
davon aus Steuern: EUR 2.382.347,10 (Vj.: EUR 2.995.969,78)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 48.661,14 (Vj.: EUR 43.460,28)
21.919.515,12 27.470.982,08
D. RECHNUNGSABRENZUNGSPOSTEN 5.000,00 27.500,00
78.291.749,00 86.493.666,03

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 299.253.057,94 292.181.090,90
2. Anschaffungskosten der verkauften Waren und erbrachten Leistungen (206.675.858,74) (200.639.672,61)
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 92.577.199,20 91.541.418,29
4. Vertriebskosten (79.978.684,11) (77.575.411,75)
5. allgemeine Verwaltungskosten (4.089.036,11) (4.522.610,91)
6. sonstige betriebliche Erträge 2.407.490,95 5.958.192,21
7. sonstige betriebliche Aufwendungen (180.509,65) (799.713,97)
davon Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB: EUR 9.367,00 (Vj.: EUR 9.367,00)
8. Erträge aus Beteiligungen 33.945,87 35.512,21
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 177.892,91 277.519,89
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (320.329,28) (323.168,11)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 14.812,00 (Vj.: EUR 18.255,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (3.156.406,72) (4.291.864,37)
12. Ergebnis nach Steuern 7.471.563,06 10.299.873,49
13. Konzernjahresüberschuss 7.471.563,06 10.299.873,49
14. Ergebnisanteil anderer Gesellschafter (1.945.965,60) (2.950.333,62)
15. Konzerngewinn 5.525.597,46 7.349.539,87
16. Gewinnvortrag 18.992.908,69 21.772.310,20
17. Auflösung von Rücklagen 39.042,10 0,00
18. Einstellung in Rücklagen (300.000,00) (672.566,38)
19. Gutschrift auf Gesellschafterverrechnungskonten (6.461.045,54) (9.456.375,00)
20. Konzernbilanzgewinn 17.796.502,71 18.992.908,69

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeines

A. Rechnungslegung

Das Mutterunternehmen ist im Handelsregister des Amtsgericht Nürnberg unter HRA 11590 eingetragen.

Der Konzernabschluss der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg, wird auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften nach den Rechnungslegungsgrundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches erstellt.

Der Konzernanhang enthält diejenigen Angaben, die zur Erläuterung der in der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden von Bedeutung sind.

B. Konsolidierungskreis und Stichtag

Die Geschäftsjahre der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stimmen überein und entsprechen dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB wird der Konzernabschluss auf den gemeinsamen Stichtag (31. Dezember) aufgestellt.

Der Konzernabschluss der Gesellschaft ergibt sich aus der Zusammenfassung und Konsolidierung des Jahresabschlusses der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg (Mutterunternehmen) mit 12 inländischen Tochterunternehmen.

Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgte erstmalig im Geschäftsjahr 2000 infolge der Anwendung des Art. 48 Abs. 1 EGHGB i.V.m. §§ 264a, 290 Abs. 2 HGB für die BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg.

Folgende Unternehmen sind in den Konzernabschluss einbezogen:

Gesamtes Kommandit-/ gezeichnetes Kapital davon
BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg EUR 5.000.000,00 100 % EUR 5.000.000,00
BU HOLDING AG, Fürth EUR 5.000.000,00 100 % EUR 5.000.000,00
OBI Baumarkt Franken GmbH & Co. KG, Nürnberg EUR 3.600.000,00 75 % EUR 2.700.000,00
Baumarkt Regnitztal GmbH & Co. KG, Erlangen EUR 2.500.000,00 65 % EUR 1.625.000,00
BAUSTOFF UNION GmbH, Nürnberg EUR 1.500.000,00 100 % EUR 1.500.000,00
OBI Baumarkt Franken Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fürth EUR 30.000,00 75 % EUR 22.500,00
Baumarkt Regnitztal GmbH, Nürnberg EUR 32.000,00 65 % EUR 20.800,00
FZ FRANKENZOO GMBH, Nürnberg EUR 32.000,00 100 % EUR 32.000,00
TRABO GmbH, Fürth EUR 32.000,00 100 % EUR 32.000,00
Frankenbeton Verkauf Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fürth EUR 30.000,00 100 % EUR 30.000,00
H.S.F. Handwerker Service Franken GmbH, Nürnberg EUR 25.000,00 100 % EUR 25.000,00
BU GmbH, Fürth EUR 50.000,00 100 % EUR 50.000,00
OBTRA Transport GmbH, Nürnberg EUR 100.000,00 100 % EUR 100.000,00

Die Beteiligungserträge im Berichtsjahr betragen TEUR 34 (Vj.: TEUR 36).

C. Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung

Die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss wurde für Unternehmenserwerbe, die vor dem 1. Januar 2010 erfolgt sind, beibehalten.

Für Unternehmenserwerbe ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 HGB i.d.F. des BilMoG nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt.

Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen wurden gemäß § 303 HGB verrechnet.

Eliminierung von Zwischenergebnissen

Konzerninterne Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden nicht eliminiert, da sie gemäß § 304 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung sind.

Konsolidierung der Erträge und Aufwendungen

Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den Konzernunternehmen wurden gemäß § 305 HGB eliminiert.

D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften, ergänzt um für haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften geltende Vorschriften.

Gliederung, Ansatz und Bewertung erfolgten im Konzernabschluss nach den gleichen Methoden wie im Einzelabschluss der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg, sowie ergänzend der BU HOLDING AG, Fürth.

Die Bewertungswahlrechte werden dabei im Konzern grundsätzlich in gleicher Weise ausgeübt wie in den Einzelabschlüssen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet bei allen in den Konzernabschluss der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg, zum 31. Dezember 2022 einbezogenen Unternehmen das Umsatzkostenverfahren Anwendung. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird ebenfalls nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Gegenüber dem Vorjahr blieben die für den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze unverändert.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren, angesetzt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bezogen auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren, angesetzt. Die Nutzungsdauer liegt im Umfang der notwendigen Erhaltungsaufwendungen zur Realisierung des erwarteten ökonomischen Nutzens aus der Transaktion begründet.

Geleistete Anzahlungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Sachanlagen

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, bei abnutzbaren Gegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Bis zum 31. Dezember 2007 und nach dem 31. Dezember 2008 angeschaffte Anlagegüter werden degressiv abgeschrieben. Sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungen führt, wird auf die lineare Methode gewechselt. Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008, sowie nach dem 31. Dezember 2010 angeschaffte Wirtschaftsgüter werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 werden grundsätzlich im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Finanzanlagen

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Von Beteiligungsunternehmen zur Einlageerhöhung verwendete Gewinnanteile werden als Beteiligungszugang erfasst.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschläge am Abschlussstichtag angesetzt.

Der bei der Inventur ermittelte Wert der fertigen Erzeugnisse und Waren im Baustoff-Fachhandel wurde zunächst um Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 94 (Vj.: TEUR 79) sowie um die extra ermittelten Null- und Langsamdreher in Höhe von TEUR 148 (Vj.: TEUR 117) reduziert und der verbleibende Wert um TEUR 1.091 (Vj.: TEUR 899) pauschalwertberichtigt.

Bei der Inventur ermittelte nicht einwandfreie Waren bei den Baumärkten werden nach verschiedenen Abwertungssätzen einzelwertberichtigt. Langsamdreher werden entsprechend eines extra ermittelten Wertes abgewertet. Zudem werden Niederstwertabschläge für den Abgrenzungszeitraum zwischen Inventurstichtag und Bilanzstichtag abgezogen. Insgesamt resultieren hieraus Abwertungen in Höhe von TEUR 8.848 (Vj.: TEUR 8.673). Darin enthalten ist eine Anschaffungspreisminderung um TEUR 2.906 (Vj.: TEUR 2.977).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt und soweit erkennbare Risiken bestehen, werden diese durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko im Bereich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch entsprechende Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Auf der Aktiv-/ Passivseite sind Rechnungsabgrenzungsposten in der Höhe ausgewiesen, wie Ausgaben / Einnahmen vor dem Abschlussstichtag Aufwand / Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Das Wahlrecht, den Übergang auf die Bewertung nach BilMoG auf 15 Jahre zu verteilen, wurde erstmals im Berichtsjahr 2010 ausgeübt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Einkommensdynamik hat keinen Einfluss auf die Höhe der Pensionsrückstellung. Die Rentendynamik wurde in Höhe von 2,00% berücksichtigt. Der Gesamteffekt aus der Ausübung der Rückstellungswahlrechte beläuft sich zum Bilanzstichtag 2022 im Bilanzansatz auf TEUR 19 sowie im Ergebnis auf TEUR 9.

Für die Abzinsung wurde der laufzeitadäquate durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre (1,78%) verwendet. Bei einer Abzinsung mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (1,44%) hätte sich ein um TEUR 22 höherer Rückstellungsbetrag ergeben. Für den Unterschiedsbetrag besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine gesetzliche Ausschüttungssperre.

Der Rückstellungsbetrag für die Altersversorgungsverpflichtungen wird unter entsprechender Anwendung des § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des zugehörigen Anspruchs (Treugut) angesetzt. Bei dem Anspruch (Treugut) handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, das gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert anzusetzen und mit entsprechenden Schulden zu verrechnen ist.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf dem zu versteuernden Einkommen bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen dotiert.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

E. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im nachfolgenden Konzernanlagenspiegel dargestellt:

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellkosten
01.01.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 2.544.504,73 108.844,18 0,00 6.846,52 2.646.502,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 107.000,00 0,00 0,00 0,00 107.000,00
3. geleistete Anzahlungen 78.061,47 205.060,91 7.015,60 33.334,00 256.803,98
2.729.566,20 313.905,09 7.015,60 40.180,52 3.010.306,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.363.295,03 352.524,61 0,00 0,00 8.715.819,64
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.335.212,06 2.327.800,10 0,00 969.154,92 29.693.857,24
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 57.477,10 136.290,51 -7.015,60 172.752,58 13.999,43
36.755.984,19 2.816.615,22 -7.015,60 1.141.907,50 38.423.676,31
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 433.164,52 24.464,28 0,00 0,00 457.628,80
2. Genossenschaftsanteile 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
438.164,52 24.464,28 0,00 0,00 462.628,80
39.923.714,91 3.154.984,59 0,00 1.182.088,02 41.896.611,48
Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 1.019.547,50 504.018,41 0,00 2.495,52 1.521.070,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 64.000,00 12.000,00 0,00 0,00 76.000,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.083.547,50 516.018,41 0,00 2.495,52 1.597.070,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.969.944,61 363.841,86 0,00 0,00 6.333.786,47
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.388.611,08 1.779.329,39 0,00 922.390,07 23.245.550,40
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
28.358.555,69 2.143.171,25 0,00 922.390,07 29.579.336,87
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
29.442.103,19 2.659.189,66 0,00 924.885,59 31.176.407,26
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 1.125.432,00 1.524.957,23
2. Geschäfts- oder Firmenwert 31.000,00 43.000,00
3. geleistete Anzahlungen 256.803,98 78.061,47
1.413.235,98 1.646.018,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.382.033,17 2.393.350,42
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.448.306,84 5.946.600,98
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.999,43 57.477,10
8.844.339,44 8.397.428,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 457.628,80 433.164,52
2. Genossenschaftsanteile 5.000,00 5.000,00
462.628,80 438.164,52
10.720.204,22 10.481.611,72

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben wir die erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 4 (Vj.: TEUR 0).

Im Vorjahr enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände eine abgegrenzte Forderung für die beantragte Überbrückungshilfe III in Höhe von TEUR 2.296, für welche der Bewilligungsbescheid erst nach dem Bilanzstichtag des Vorjahres erlassen wurde.

Kapitalanteile

Die Kapitalanteile bestehen aus Kommanditeinlagen der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg, in Höhe von TEUR 5.000 (Vj.: TEUR 5.000).

Gewinnrücklage

Im Geschäftsjahr wurden EUR 300.000,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt sowie EUR 39.042,10 aus dieser entnommen.

Konzernbilanzgewinn

Der Konzernbilanzgewinn beträgt EUR 17.796.502,71 (Vj.: EUR 18.992.908,69). Unter Berücksichtigung des auf die Kommanditisten entfallenden Bilanzgewinns in Höhe von EUR 17.796.502,71 (Vj.: EUR 18.992.908,69) sowie des auf die echten Fremden und stille Gesellschafter entfallenden Bilanzgewinns in Höhe von EUR 217.744,35 (Vj.: EUR 453.783,42) ermittelt sich insgesamt ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 18.014.247,06 (Vj.: EUR 19.446.692,11).

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 18.992.908,69 (Vj.: EUR 21.772.310,20).

Rückstellungen

Der Rückstellungsbetrag für die Altersversorgungsverpflichtung wird mit dem beizulegenden Zeitwert des Anspruchs aus dem BU-HOLDING-Invest-Modell (Treugut) in Höhe von TEUR 5.418 (Vj.: TEUR 5.495) angesetzt. Der Aktivwert des Anspruchs aus dem BU-HOLDING-Invest-Modell in Höhe von TEUR 5.418 (Vj.: TEUR 5.495) wurde mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten betragen TEUR 4.514 (Vj.: TEUR 4.048). Die Erträge aus den Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 508 sind im Finanzergebnis mit den entsprechenden Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 508 verrechnet.

Wesentliche Positionen der sonstigen Rückstellungen stellen die Rückstellungen für sonstige Personalkosten in Höhe von TEUR 2.184 (Vj.: TEUR 2.181), Jahresvergütungen in Höhe von TEUR 1.565 (Vj.: TEUR 2.183), ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 1.560 (Vj.: TEUR 1.450), Bonusverpflichtungen in Höhe von TEUR 605 (Vj.: TEUR 321), Instandhaltungen sowie drohende Verluste aus Instandsetzungsarbeiten TEUR 360 (Vj.: TEUR 127), Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 209 (Vj.: TEUR 179), Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von TEUR 130 (Vj.: TEUR 132) sowie Aufbewahrungskosten in Höhe von TEUR 111 (Vj.: TEUR 111) dar.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Stand 31.12.2022 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.763 295 46 3.104 4.750
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.120 0 0 1.120 1.137
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.852 0 0 11.852 14.579
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.632 0 0 1.632 2.236
sonstige Verbindlichkeiten 4.211 0 0 4.211 4.769
21.578 295 46 21.919 27.471

Die Vorjahresverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hatten in Höhe von TEUR 3.785 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 888 eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren und in Höhe von TEUR 77 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle weiteren Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 417 sind durch die Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattung besichert.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.932 (Vj.: TEUR 2.294) gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Fremdgesellschaftern in Höhe von TEUR 1.633 (Vj.: TEUR 2.236).

F. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 299.253 (Vj.: TEUR 292.181) entfallen in Höhe von TEUR 176.134 (Vj.: TEUR 170.931) auf Baumärkte, in Höhe von TEUR 122.265 (Vj.: TEUR 120.598) auf den Baustoff-Fachhandel und in Höhe von TEUR 854 (Vj.: TEUR 652) auf sonstige.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche Erträge aus der Weiterverrechnung von Entschädigungszahlungen für die Auflösung von Leasingverträgen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 631) sowie aus der Beantragung von Überbrückungshilfen III in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 2.297). Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 932 (Vj.: TEUR 1.590) periodenfremd. Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 570 (Vj.: TEUR 605), Erträge aus Anlagenabgängen mit TEUR 84 (Vj.: TEUR 66), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und aus abgeschriebenen Forderungen mit TEUR 135 (Vj.: TEUR 114) sowie Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 85 (Vj.: TEUR 78).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen aus Entschädigungszahlungen für die Auflösung von Leasingverträgen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 631). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind darüber hinaus TEUR 93 (Vj.: TEUR 76) periodenfremd. Die periodenfremden Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von TEUR 9 (Vj.: TEUR 9) sowie Forderungsverluste in Höhe von TEUR 84 (Vj.: TEUR 66). Des Weiteren enthalten die betrieblichen Aufwendungen solche aus der Anpassung der Überbrückungshilfe III bei Auszahlung in Höhe von TEUR 106 (Vj.: TEUR 0).

Der Materialaufwand, nach dem Gesamtkostenverfahren in Höhe von TEUR 206.054 (Vj.: TEUR 200.482) betrifft in Höhe von TEUR 205.487 (Vj.: TEUR 199.902) Aufwendungen für bezogene Waren und in Höhe von TEUR 567 (Vj.: TEUR 580) Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Der Personalaufwand nach dem Gesamtkostenverfahren für das Geschäftsjahr 2022 betrug TEUR 46.959 (Vj.: TEUR 45.125), davon entfallen TEUR 38.810 (Vj.: TEUR 37.444) auf Löhne und Gehälter und TEUR 8.149 (Vj.: TEUR 7.681) auf soziale Abgaben; davon sind TEUR 598 (Vj.: TEUR 415) für Altersversorgung.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Von den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind TEUR -23 (Vj.: TEUR 395) periodenfremd.

Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2022 bestehen Unterschiede zwischen den Handelsbilanzwerten und den Steuerbilanzwerten, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen.

Aktive latente Steuern betreffen Sachanlagen, Finanzanlagen, Vorräte, sonstige Vermögensgegenstände, sonstige Rückstellungen sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge. Passive latente Steuern betreffen die Pensionsrückstellungen und immaterielle Vermögensgegenstände.

Die Steuersätze zur Berechnung der latenten Steuern lagen zwischen 13,7% und 30,9%

In Summe ergibt sich ein aktiver Überhang, der in der Bilanz nicht angesetzt wurde (§ 274 Abs. 1 HGB).

Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultierten keine latenten Steuern.

G. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt anhand von Zahlungsströmen (Cashflow) aus laufender Geschäftstätigkeit, aus der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit die Veränderung des Finanzmittelfonds dar. Die Kapitalflussrechnung wird unter Beachtung des DRS 21 aufgestellt.

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfond umfasst die flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 2.397 (Vj.: TEUR 4.839). Diese bestehen aus dem Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Davon werden die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.131 (Vj.: TEUR 25) abgesetzt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird hierbei indirekt anhand von Veränderungen der Bilanzpositionen ermittelt.

Die außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträge sowie die Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung betreffen sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr ausschließlich die Überbrückungshilfe III.

H. Angaben zum Eigenkapitalspiegel

Zum Bilanzstichtag stehen aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital insgesamt TEUR 34.058 (Vj.: TEUR 34.982) zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Es bestehen gesetzliche Ausschüttungssperren in Höhe der gesetzlichen Rücklage von TEUR 2 (Vj.: TEUR 2) sowie in Höhe des Differenzbetrages bei den Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB von TEUR 22 (Vj.: TEUR 34).

I. SONSTIGE ANGABEN

Zahl der Mitarbeiter

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2022 bei den Konzernunternehmen beschäftigt:

2022 Vorjahr
Angestellte 1.158 1.183

In der Mitarbeiterzahl sind 131 (Vj.: 126) Auszubildende enthalten.

Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft wird durch die unbeschränkt haftende Gesellschafterin BU HOLDING AG mit Sitz in Fürth und einem Grundkapital von 5,0 Mio. EUR wahrgenommen.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Johannes Streng, Fürth, operative Geschäftsführung der BU HOLDING AG (Vorsitzender des Vorstands)

Herr Klaus Neumann, Cadolzburg, operative Geschäftsführung der OBI Baumarkt Franken GmbH & Co. KG und der Baumarkt Regnitztal GmbH & Co. KG

Herr Thomas Kröll, Nürnberg, operative Geschäftsführung der BAUSTOFF UNION GmbH

Herr Holger Sommer, Nürnberg, CFO (Chief Financial Officer), Immobilien-Bereich

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Nürnberg, Unternehmensberater, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Herr Dr. Steffen Stremme, Erlangen, Diplom-Kaufmann, erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Herr Martin Wild, Ingolstadt, CEO, zweiter stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Organbezüge

Die Bezüge des Vorstands der Komplementärin betrugen für das Geschäftsjahr 2022 TEUR 1.867 (Vj.: TEUR 2.266) und für den Aufsichtsrat TEUR 80 (Vj.: TEUR 80).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Für die nachfolgenden Eventualverbindlichkeiten wurden keine Rückstellungen gebildet, weil der Eintritt des Risikos auf Grund der Finanzkraft der Kreditnehmer als wenig wahrscheinlich eingeschätzt wird.

Im Konzernverbund wurde die gesamtschuldnerische Mithaftung für nachfolgenden Kreditrahmen übernommen:

a)

eine Rahmenkreditlinie der HypoVereinsbank AG, Nürnberg, in Höhe von TEUR 8.000. Der Kreditrahmen kann von einzelnen Konzerngesellschaften und auch von einzelnen Dritten in Anspruch genommen werden.

b)

einen Betriebsmittelkreditrahmen der Sparkasse Forchheim in Höhe von TEUR 3.000. Der Kreditrahmen kann von einzelnen Konzerngesellschaften sowie auch von einzelnen Dritten in Anspruch genommen werden.

c)

einen Betriebsmittelkreditrahmen der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen in Höhe von TEUR 3.600, der in Höhe von TEUR 100 von Drittgesellschaften in Anspruch genommen werden kann.

d)

einen Betriebsmittelkreditrahmen der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich in Höhe von TEUR 6.000. Der Kreditrahmen kann von einzelnen Konzerngesellschaften sowie auch von einzelnen Dritten in Anspruch genommen werden.

e)

eine Rahmenkreditlinie der BTV, Nürnberg, in Höhe von TEUR 5.000. Der Kreditrahmen kann von einzelnen Konzerngesellschaften und auch von einzelnen Drittgesellschaften in Anspruch genommen werden.

Die OBI Baumarkt Franken GmbH & Co. KG, Nürnberg, hat gegenüber einem Kreditinstitut eine Garantie für ein Tilgungsdarlehen, welches an die Baumarkt Franken Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Nürnberg, ausgereicht wurde, abgegeben. Zum 31. Dezember 2022 betrug der Stand des Darlehens TEUR 2.927.

Langfristige Verpflichtungen:

Jährliche Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverhältnissen TEUR 12.240
Jährliche Verpflichtungen aus Immobilienleasing TEUR 502
Insgesamt TEUR 12.742

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer setzt sich wie folgt zusammen:

a) für die Abschlussprüfung TEUR 123
b) für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen TEUR 12
c) für Steuerberatungsleistungen TEUR 0
d) für sonstige Leistungen TEUR 0

Inanspruchnahme des § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB

Folgende Gesellschaften, die in den Konzernabschluss der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg, einbezogen sind, nehmen die Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB hinsichtlich der Offenlegung ihrer Abschlüsse in Anspruch:

BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg

OBI Baumarkt Franken GmbH & Co. KG, Nürnberg

Baumarkt Regnitztal GmbH & Co. KG, Erlangen

BAUSTOFF UNION GmbH, Nürnberg

BU GmbH, Fürth

 

Nürnberg, den 27. April 2023

Johannes Streng

Klaus Neumann

Thomas Kröll

Holger Sommer

Kapitalflussrechnung Konzernabschluss per 31.12.2022

in TEUR 2022 Vorjahr Veränderung
1. Periodenergebnis 7.472 10.300 (2.828)
2. Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.659 2.719 (60)
3. Abnahme/Zunahme der Rückstellungen (122) (492) 370
4. Gewinn/Verlust aus Abgang von Gegenständen des AV (83) (65) (18)
5. Zunahme/Abnahme der Vorräte 269 (6.613) 6.882
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus LuL 1.231 5.197 (3.966)
Zunahme/Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände 50 106 (56)
Zunahme/Abnahme der sonstigen aktiven RAP 82 (49) 131
6. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus LuL (2.727) (1.814) (913)
Zunahme/Abnahme der erhaltenen Anzahlungen (17) 270 (287)
Zunahme/Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten (558) 745 (1.303)
Zunahme/Abnahme der passiven RAP (22) (84) 62
7. Zinsergebnis 142 45 97
8. sonstige Beteiligungserträge (34) (36) 2
9. Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 106 (2.296) 2.402
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.156 4.292 (1.136)
11. Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 2.190 0 2.190
12. Ertragsteuerzahlungen (5.428) (2.874) (2.554)
13. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.366 9.351 (985)
14. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen AV 38 0 38
15. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle AV (314) (176) (138)
16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen de SachAV 302 249 53
17. Auszahlungen für Investitionen in das SachAV (2.817) (2.527) (290)
18. Erhaltene Zinsen 178 278 (100)
19. Erhaltene Beteiligungserträge 10 12 (2)
20. Cashflow aus Investitionstätigkeit (2.603) (2.164) (439)
21. Auszahlungen Gewinnanteile an Kommanditisten (6.465) (9.456) 2.991
22. Auszahlungen Gewinnanteile stille Gesellschafter und echte Fremde (2.685) (2.760) 75
23. Einzahlungen aus der Aufnahmen von (Finanz-)Krediten 3.309 392 2.917
24. Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten (4.164) (1.158) (3.006)
25. gezahlte Zinsen (305) (305) 0
26. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (10.310) (13.287) 2.977
27. Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittelfonds (4.547) (6.100) 1.553
28. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.814 10.914 (6.100)
29. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 267 4.814 (4.547)

Konzerneigenkapitalspiegel 31.12.2022 in EUR

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnrücklagen
Kapitalanteile der Kommanditisten gesetzliche Rücklage andere Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Eigenkapital des Mutterunternehmens
Stand 01.01.2021 5.000.000,00 1.993,89 15.350.174,79 21.772.310,20 42.124.478,88
Gutschrift auf den Gesellschafterkonten im Fremdkapital -9.456.375,00 -9.456.375,00
Konzernjahresüberschuss 672.566,38 6.676.973,49 7.349.539,87
Stand 31.12.2021 5.000.000,00 1.993,89 16.022.741,17 18.992.908,69 40.017.643,75
Auflösung von Rücklagen -39.042,10 39.042,10 0,00
Gutschrift auf den Gesellschafterkonten im Fremdkapital -6.461.045,54 -6.461.045,54
Konzernjahresüberschuss 300.000,00 5.225.597,46 5.525.597,46
Stand 31.12.2022 5.000.000,00 1.993,89 16.283.699,07 17.796.502,71 39.082.195,67
Nicht beherrschende Anteile
Kapitalanteile nicht beherrschende Gesellschafter Gewinnrücklagen nicht beherrschende Gesellschafter Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste Anteile anderer Gesellschafter
Stand 01.01.2021 2.508.700,00 5.034.600,00 424.295,68 7.967.595,68
Gutschrift auf den Gesellschafterkonten im Fremdkapital -2.655.845,88 -2.655.845,88
Konzernjahresüberschuss 265.000,00 2.685.333,62 2.950.333,62
Stand 31.12.2021 2.508.700,00 5.299.600,00 453.783,42 8.262.083,42
Auflösung von Rücklagen 0,00
Gutschrift auf den Gesellschafterkonten im Fremdkapital -2.082.004,67 -2.082.004,67
Konzernjahresüberschuss 100.000,00 1.845.965,60 1.945.965,60
Stand 31.12.2022 2.508.700,00 5.399.600,00 217.744,35 8.126.044,35
Eigenkapital
Stand 01.01.2021 50.092.074,56
Gutschrift auf den Gesellschafterkonten im Fremdkapital -12.112.220,88
Konzernjahresüberschuss 10.299.873,49
Stand 31.12.2021 48.279.727,17
Auflösung von Rücklagen 0,00
Gutschrift auf den Gesellschafterkonten im Fremdkapital -8.543.050,21
Konzernjahresüberschuss 7.471.563,06
Stand 31.12.2022 47.208.240,02

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung sowie der Konzernsegmentberichterstattung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BU HOLDING AG & CO. KG, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme.), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 27. April 2023

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Leuner, Wirtschaftsprüfer

Kastl, Wirtschaftsprüfer

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