Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 67536
Vorher
DKB Grundbesitzvermittlung Gesellschaft mit beschränkter HaftungDKB Grundbesitzvermittlung GmbH
Eingetragen
16.9.2004
Branche
Vermittlung von KreditenVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermittlung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
(1) Die Vermittlung von Finanzierungen sowie von Geschäften zum Erwerb, zur Verwaltung sowie zur Veräußerung von Immobilien nebst grundstücksgleichen Rechten sowie Beteiligungen an Grundstücksgesellschaften, der Erwerb, die Projektentwicklung und die Veräußerung von Immobilien, jeweils im In- und Ausland. (2) Die Vermittlung von Einlagengeschäften zwischen Kunden und Unternehmen mit Sitz innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes sowie die Vermittlung von Zahlungsverkehrsprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ellen Leupold
seit 28.4.2026
Prokura
Julia Roeder
seit 28.4.2026
Prokura
Babett Grawunder
seit 3.4.2025
Prokura
Babett Grawunder
seit 11.7.2008
Prokura
Ilka Müller
seit 11.7.2008
Prokura
Anett Haberland
seit 7.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DKB Grund GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Die DKB Grund GmbH, Berlin (DKB Grund) ist eine 100 % ige Vertriebstochter der DKB AG und seit mehr als 25 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen rund um Immobilien, Finanzprodukte und Versicherungen an. Die Vertriebsexpert*innen der DKB Grund sind an 13 Standorten in den neuen Bundesländern vertreten und deutschlandweit vernetzt.

Im Geschäftsfeld Immobilien und Finanzierungen begleitet sie ihre Kund*innen - insbesondere Privatpersonen und Investoren - bei dem Kauf bzw. Verkauf von wohnwirtschaftlichen sowie gewerblichen Immobilien und berät sie zu Themen rund um die Finanzierung der Immobilie. Im Geschäftsfeld Versicherungen ermöglicht sie Privatkund*innen den Beitritt zu Restschuldversicherungen der DKB AG. Weitere Produktlösungen zur Absicherung finanzieller Risiken runden das Versicherungsangebot ab (z. B. Risikolebensversicherung, Einkommensschutzbrief). Im Geschäftsfeld Gewerbliche Finanzprodukte vermittelt die DKB Grund Leasing- und Bauspar-Geschäfte sowie gewerbliche Finanzierungen und Versicherungen überwiegend für Geschäftskund*innen der DKB AG.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft sah sich im Jahr 2024 weiterhin mit strukturellen und konjunkturellen Herausforderungen konfrontiert. Aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen, der globalen Wirtschaftslage sowie anstehender Neuwahlen war eine nachhaltige konjunkturelle Trendwende noch nicht absehbar.1 Um das Wirtschaftswachstum zu fördern, führte die Europäische Zentralbank (EZB) im Jahr 2024 mehrere Zinssenkungen durch. Mit 3,15 % befand sich der Leitzins im mehrjährigen Vergleich dennoch auf einem hohen Niveau.2 Die Inflationsrate stabilisierte sich im Laufe des Jahres, insbesondere durch die sich entspannende Situation bei den Energiepreisen, blieb jedoch mit insgesamt 2,6 %3 über dem von der EZB angestrebtem Zielwert von 2,0 %.4 Dies wirkte sich weiterhin positiv auf die Kaufkraft der Verbraucher*innen aus.

1 Vgl. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2024 - DATEV magazin; abgerufen am 13.12.2024
2 Vgl. EZB-Zinsentscheid 2024: aktueller Leitzins und Prognosen, LBBW; abgerufen am 13.01.2025
3 Vgl. Verbraucherpreisindex, destatis.de, abgerufen am 27.12.2024
4 Vgl. Pressemitteilung EZB vom 12.12.2024

In der Immobilien- und Finanzierungsbranche zeigten sich nach den durch Krisen, Zinswende sowie gebremsten Nachfrageverhalten geprägten Vorjahren Anzeichen einer Stabilisierung. Sinkende Zinsen führten zu verbesserten Finanzierungskonditionen und mehr Planungssicherheit für potenzielle Käufer*innen, was die Kreditnachfrage wieder belebte. Auch die Preiskorrekturen am Immobilienmarkt erhöhten die Nachfrage vor allem nach Bestandsimmobilien.5 Seit der Finanzkrise ging das nominale Bauvolumen 2024 erstmals zurück. Infolge gestiegener Baukosten und anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten wurden Neubauprojekte zurückgestellt.6

5 Vgl. Ksk, Jahresrückblick 2024: Aktuelle Entwicklungen am Immobilienmarkt, abgerufen am 27.12.2024
6 Vgl. DIW, Trendwende in der Bauwirtschaft, abgerufen am 13.01.2025

In der Versicherungswirtschaft wirkten sich insbesondere die Zunahme geopolitischer Konflikte, die fortschreitende Alterung der Bevölkerung, die Beschleunigung der Digitalisierung und der Megatrend Künstliche Intelligenz aus.7 Die Versicherer passten daher ihre Geschäftsmodelle, Produkte, Prozesse, Kapitalanlage- und Vertriebsstrategien kontinuierlich an neue Gegebenheiten an.8 Die ab 01.01.2025 im Rahmen des Zukunftsfinanzierungsgesetz umzusetzende zeitliche Entkopplung zwischen dem Abschluss eines Verbraucherdarlehens und einer Restschuldversicherung erforderte die Erarbeitung neuer Absatzstrategien und -prozesse.

7 Vgl. GDV, Fakten zur Versicherungswirtschaft - Herbst 2024, abgerufen am 08.12.2024
8 Vgl. ebd.

Eine schwache Konjunktur im Inland, eine gedämpfte Nachfrage aus dem Ausland, strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und hohe Kosten u. a. für Energie, Rohstoffe, Personal und Steuern belasteten die Unternehmen auch im Jahr 2024. Die Investitionsbereitschaft war entsprechend verhalten.9

9 Vgl. Deutsche Wirtschaft verliert den Anschluss, DIHK-Konjunkturumfrage Herbst 2024, abgerufen am 13.01.2025

Das Geschäftsjahr 2024

Die Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirkte sich positiv auf die Geschäftsentwicklung aus. Die erwartete Marktberuhigung setzte im Jahresverlauf 2024 dank rückläufiger Inflation und sinkender Zinsen ein und führte bei der DKB Grund zu einem signifikanten Umsatzwachstum. Mit insgesamt TEUR 27.036 lagen die Umsatzerlöse deutlich über dem Vorjahreswert (2023: TEUR 19.084). Nach Abzug der Provisionszahlungen an Dritte (2024: TEUR 901, 2023: TEUR 700) erzielte die DKB Grund Nettoerträge in Höhe von TEUR 26.135 (2023: TEUR 18.384). Die Nettoerträge, welche als wesentlicher Leistungsindikator der DKB Grund gelten, stiegen wie prognostiziert deutlich um 42 %.

Im Geschäftsfeld Immobilien und Finanzierungen traten die im Rahmen der Planung getroffenen Annahmen für das Geschäftsjahr 2024 hinsichtlich der Entwicklung am Zinsmarkt ein. Das Nettoertragsniveau des Vorjahres (2023: TEUR 10.033) wurde aufgrund der belebteren Nachfrage mit TEUR 13.187 spürbar übertroffen.

Im Immobilienbereich konnte die DKB Grund im Vorjahr zahlreiche neue Objekte akquirieren und somit eine optimale Ausgangslage für das Geschäftsjahr 2024 schaffen. Das zunehmende Interesse an Bestandsimmobilien spiegelte sich in der erfolgreichen Entwicklung der Verkaufszahlen wider. Die DKB Grund verzeichnete bei den verkauften Objekten gegenüber dem Vorjahr ein Absatzplus von 30 %. Die langjährige Vertriebsexpertise, die an den Marktbedingungen ausgerichteten Vertriebsstrategien und das breite Netzwerk an Kontakten waren ebenfalls bedeutende Erfolgsfaktoren für die Kehrtwende im Immobiliengeschäft. Auch wenn das Geschäft mit gewerblichen Investor*innen nach zwei Jahren wieder etwas an Fahrt aufnahm, war die Nachfrage in dem Bereich insgesamt weiterhin verhalten. Insgesamt fielen die Nettoerträge im Immobilienbereich mit TEUR 4.331 wie erwartet deutlich höher aus als im Vorjahr (2023: TEUR 2.916).

Im Geschäftsjahr 2024 konzentrierte sich die DKB Grund im Finanzierungsbereich weiterhin auf die Vermittlung von Baufinanzierungen für Privatpersonen. Der wachsende Bedarf an Wohnraum bei gleichzeitig abflachender Zinskurve führte zu einer erhöhten Nachfrage nach Baufinanzierungen. Attraktive Finanzierungangebote, effektive Vertriebsstrategien und unser breites Netzwerk trugen ebenfalls zur Neukundengewinnung bei. Durch die Nutzung der Finanzierungsplattform EUROPACE konnte die DKB Grund den Kund*innen jederzeit marktfähige Konditionen von über 550 Produktpartner*innen anbieten. Im Baufinanzierungs-neugeschäft stieg der Absatz um 7 %, die durchschnittliche Finanzierungssumme lag 15 % über dem Vorjahr. Das geplante Wachstum im Finanzierungsbereich wurde mit Nettoerträgen in Höhe von TEUR 8.855 erreicht (2023: TEUR 7.117).

Im Geschäftsfeld Versicherungen konnte wie prognostiziert ein kräftiger Nettoertragszuwachs realisiert werden (2024: TEUR 12.585, 2023: TEUR 7.558). Dabei war die Restschuldversicherung die Hauptertragsquelle. Im Jahr 2024 nahmen deutlich mehr Kund*innen ein Privatdarlehen bei der DKB auf. Der Absicherungsbedarf war unverändert, sodass auch der Absatz von Restschuldversicherungen um 50 % spürbar zunahm.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurde die Umsetzung der ab 01.01.2025 im Rahmen des Zukunftsfinanzierungsgesetz erforderlichen zeitlichen Entkopplung zwischen dem Abschluss des Verbraucherdarlehens und der Restschuldversicherung vorbereitet.

Um weitere Kundenbedarfe bedienen zu können und weitere Ertragspotentiale zu erschließen, hat die DKB Grund ihr Produktportfolio um die Risiko-Lebensversicherung und den Einkommensschutzbrief erweitert.

Im Geschäftsfeld Gewerbliche Finanzprodukte blieben die Nettoerträge mit TEUR 527 deutlich hinter den Erwartungen und dem Vorjahr zurück (2023: TEUR 1.009). Aufgrund personeller Engpässe konnten die Vertriebskanäle nicht wie geplant ausgebaut werden. In den Nettoerträgen sind Leasing-Erträge in Höhe von TEUR 164 (2023: TEUR 216) enthalten, die auf Rechnung der DKB AG im Rahmen einer Auftragsverarbeitungsvereinbarung erzielt wurden. Diese werden in der Gewinn- und Verlustrechnung der DKB Grund nicht ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte die DKB Grund durchschnittlich 142 Mitarbeitende (2023: 159 Mitarbeitende). Die flexible Arbeitsplatzgestaltung hat sich fest etabliert.

Die Personalaufwendungen beliefen sich auf TEUR 10.299 und lagen damit deutlich unter dem Vorjahreswert (2023: TEUR 11.509). Der Rückgang ist insbesondere auf den geringeren Personalbestand zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen mit TEUR 309 im Vergleich zum Jahr 2023 deutlich zurück (2023: TEUR 858). Der Vorjahreswert war von der Rückerstattung der Inflationsausgleichsprämie durch die DKB AG geprägt. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (2024: TEUR 6.186, 2023: TEUR 5.186) wurde maßgeblich durch die Bildung einer Transformationsrückstellung für künftige strategische Veränderungen im Rahmen des konzernweiten „Fit4Growth“-Programms beeinflusst.

Für das Geschäftsjahr 2024 weist die DKB Grund einen aufgrund eines Ergebnisabführungs-vertrages abzuführenden Gewinn, welcher als wichtigster Leistungsindikator gilt, in Höhe von TEUR 9.947 aus (2023: TEUR 2.536). Das Ergebnis vor Gewinnabführung fiel damit erwartungsgemäß deutlich höher aus als im Jahr zuvor.

Die Vermögens- und Finanzlage der DKB Grund war jederzeit geordnet. Zum 31.12.2024 verfügte die DKB Grund über liquide Mittel in Höhe von TEUR 13.770 (2023: TEUR 6.247). Die Passiva bestanden im Wesentlichen aus Rückstellungen (TEUR 5.779) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 10.014; davon TEUR 9.947 gegenüber der DKB AG). Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird der Gewinn in Höhe von TEUR 9.947 an die DKB AG abgeführt.

Ausblick

Das Geschäftsjahr 2025 wird insbesondere von der wirtschaftlichen Lage, den Einflüssen regulatorischer Anforderungen wie dem Zukunftsfinanzierungsgesetz sowie strukturellen Veränderungen innerhalb der DKB Grund geprägt sein. Daher geht die Geschäftsführung insgesamt von einem leichten Rückgang der Nettoerträge im Vergleich zu 2024 aus.

Im Geschäftsfeld Immobilien und Finanzierungen werden die Entwicklung der Inflation sowie die damit verbundene Zinspolitik für den Geschäftsverlauf entscheidend sein. Ein Rückgang der Teuerungsrate dürfte die EZB dazu veranlassen, die Zinssätze erneut zu senken. Dies würde die wirtschaftliche Dynamik erhöhen und den Erwerb von Immobilien erschwinglicher machen. Infolgedessen würde die Nachfrage nach Bestandsimmobilien und Finanzierungen weiter steigen. Zudem würde sich eine weitere Stabilisierung des Zinsmarktes positiv auf die Planungssicherheit für Investor*innen auswirken, so dass von einer höheren Nachfrage nach Gewerbeimmobilien auszugehen ist. Die Geschäftsführung erwartet sowohl im Immobilien- als auch Finanzierungsbereich nochmals einen deutlichen Anstieg der Nettoerträge.

Im Geschäftsfeld Versicherungen wird die DKB Grund nicht an das ertragsstarke Geschäftsjahr 2024 anknüpfen können. Auch wenn die DKB AG mit einem steigenden Absatz von Privatdarlehen rechnet, werden die regulatorischen Änderungen das Geschäft mit Restschuldversicherungen dämpfen. Die Abschlussquote wird sich voraussichtlich deutlich reduzieren. Vor dem Hintergrund rückläufiger Abschlüsse von Restschuldversicherungen prognostiziert die Geschäftsführung einen kräftigen Einbruch der Nettoerträge.

Im Rahmen von strukturellen Maßnahmen zur langfristigen Effizienzsteigerung ist eine Schließung des Geschäftsfeldes Gewerbliche Finanzprodukte im Laufe des Geschäftsjahres 2025 geplant. Daher nimmt die Geschäftsführung deutlich geringere Nettoerträge an.

Aufgrund der oben genannten Nettoertragsentwicklungen in den einzelnen Geschäftsfeldern geht die Geschäftsführung insgesamt von einem deutlich schwächeren Ergebnis vor Gewinnabführung als im Jahr 2024 aus.

Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die künftige Entwicklung der DKB Grund unterliegt im Wesentlichen den wirtschaftlichen sowie gesetzlichen Rahmenbedingungen. Fortbestehende wirtschaftliche Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen sowie Handelskonflikte könnten sich negativ auf die Nachfrage nach Immobilien auswirken.10 Des Weiteren würden anhaltend hohe Kaufpreise, gestiegene Versicherungs- und Grundsteuerkosten potenzielle Käufer*innen finanziell belasten und eine weitere Markterholung erschweren.11 Auch die Zinspolitik der EZB bleibt ein zentraler Faktor. Trotz stabilisierender Inflationsrate könnten anhaltend hohe Bauzinsen die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen negativ beeinflussen.

10 Vgl. Verbraucherschutzforum_Ausblick auf den Immobilienmarkt 2025, abgerufen am 09.01.2025
11 Vgl. Investmentweek, Marktausblick 2025: Hoffnungsschimmer am Immobilienhorizont, abgerufen am 11.12.2024

Im Versicherungsbereich für Privatkund*innen bestehen Ertragsrisiken insbesondere im Zusammenhang mit regulatorischen Eingriffen. So könnte sich der Beschluss der Bundesregierung zum Zukunftsfinanzierungsgesetz12 , bei dem die Restschuldversicherung ab dem 01.01.2025 vom Kreditabschluss zeitlich entkoppelt wird, negativ auf die Absatzentwicklung auswirken. Durch die Wartefrist könnten einige Kund*innen ihre Entscheidung überdenken und ggf. die Zeit nutzen, um sich alternative Angebote einzuholen. Die Auswirkungen könnten aufgrund fehlender Erfahrungswerte negativer ausfallen als von der DKB Grund erwartet. Weitere Risiken würden sich aus vermehrten Kündigungen bereits abgeschlossener Restschuldversicherungen ergeben.

12 Vgl. Bundestag, Zukunftsfinanzierungsgesetz, abgerufen am 10.01.2024

Im Geschäftsfeld Gewerbliche Finanzprodukte bestehen die Risiken in der Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes und der damit verbundenen Investitionsfähigkeit und -tätigkeit der Unternehmen. Die mit der strukturellen Anpassung zur Effizienzsteigerung geplante Schließung des Geschäftsfeldes Gewerbliche Finanzprodukte würde den Wegfall einer Ertragsquelle sowie Kundengruppe bedeuten. Das könnte sich negativ auf die Marktpräsenz der DKB Grund auswirken.

Damit potenzielle Risiken der DKB Grund frühzeitig erkannt und entsprechend gehandelt werden kann, wurden im Rahmen des Risikomanagements Kontroll - und Berichtssysteme eingeführt. In einem jährlichen Risikobericht werden diese Risiken erfasst und bewertet, wobei der Fokus auf Präventionsmaßnahmen für operative Risiken in den Kategorien Verkaufspraktiken, Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherheit und externe Einflüsse liegt. Derzeit sind keine unmittelbar bestandsgefährdenden Risiken für die DKB Grund erkennbar. Zusätzlich wird jährlich eine Risikoanalyse durchgeführt, um mögliche Risiken wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und betrügerische Handlungen zu bewerten und entsprechende Präventionsmaßnahmen zu ergreifen.

Der bestehende Ergebnisabführungsvertrag, die Einbindung in die DKB Gruppe sowie die zeitliche Struktur der Liquiditätsströme sichern die Liquiditätslage der DKB Grund ab.

Chancen der zukünftigen Entwicklung

Eine weitere Erholung der deutschen Wirtschaft durch eine stabile globale Konjunktur, sinkende Inflation sowie einer robusten Arbeitsmarktlage mit leicht sinkender Arbeitslosenquote würde die gesamtwirtschaftliche Nachfrage unterstützen und sich positiv auf den Geschäftserfolg der DKB Grund auswirken.13

13 Vgl. Bundesbank, Deutschland Prognose, abgerufen am 09.01.2025

Bei einer Stabilisierung des Marktumfeldes wäre mit einer leichten Erholung der Preise zu rechnen. Auch die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum insbesondere in den Metropolen würde sich positiv auf die Vermittlung von Finanzierungen auswirken. Zudem würden potenzielle Käufer*innen von steigenden Löhnen und sinkenden Bauzinsen profitieren, sodass sich mehr Menschen den Traum vom Eigenheim wieder leisten könnten.14

14 Vgl. Haushirsch, Immobilientrends 2025, abgerufen am 09.01.2025

Im Geschäftsfeld Versicherungen würden sich höhere Absatzzahlen von Privatdarlehen der DKB AG sowie eine höhere Abschlussquote von Restschuldversicherungen positiv auf das Geschäft der DKB Grund auswirken. Die Auswirkungen des Zukunftsfinanzierungsgesetzes könnten geringer ausfallen als prognostiziert, sodass mehr Kund*innen als erwartet das Vertragsangebot annehmen. Darüber hinaus können durch die bereits vorangetriebene Erweiterung des Produktangebots andere Zielgruppen angesprochen und Vertriebswege erschlossen werden. Hieraus würden sich neue Ertragschancen ergeben.

Die geplante Schließung des Geschäftsfeldes Gewerbliche Finanzprodukte würde zur Effizienzsteigerung beitragen. Der Fokus könnte auf die in den vergangenen Jahren profitableren und damit strategisch bedeutenden Geschäftsfelder Immobilien und Finanzierungen sowie Versicherungen gelegt werden.

Die DKB Grund wird auch im kommenden Jahr 2025 die Digitalisierung weiter vorantreiben. Die daraus resultierende Effizienzgewinne könnten sich positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Der Erfolg der DKB Grund wird im Wesentlichen von ihren Mitarbeitenden und deren Fachwissen sowie der Vertriebsexpertise abhängen. In Zeiten des Personalmangels ist die Bindung von Fachkräften von zunehmender Bedeutung.

 

Berlin, 6. Februar 2025

Anett Haberland

Carsten Kümmerlin

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Angaben

Die DKB Grund GmbH mit Sitz in Berlin, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 67536 B ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss erfüllt die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Abweichend vom gesetzlichen Gliederungsschema nach § 275 HGB wird in der Gewinn- und Verlustrechnung der Posten Provisionsaufwand separat ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen. Die Einzelwertberichtigungen wurden abgesetzt.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nominalwert berücksichtigt.

Die Bilanz wurde angesichts des an den Gesellschafter abzuführenden Gewinns unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Das Stammkapital wurde mit dem Nennwert erfasst.

Der beizulegende Zeitwert des Sondervermögens übersteigt die Anschaffungskosten um TEUR 6. Der Unterschiedsbetrag ist mit einer Ausschüttungssperre belegt und wurde daher in den Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten „Projected-Unit-Credit-Methode“ (Anwartschaftsbarwertmethode) mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,90 % bewertet. Der Trend der Beitragsbemessungsgrenze (BBG-Trend) wurde mit 2,50 %, die Gehaltsdynamik mit 2,50 % und die durchschnittliche Fluktuation mit 5,60 % festgelegt. Die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck wurden dabei als biometrische Rechnungsgrundlage verwendet. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Pensionsverpflichtungen wurden erfolgswirksam erfasst. Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz berechnet, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB betrug TEUR 7.

Die Verpflichtungen aus Langzeitkonten wurden ebenfalls nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten „Projected-Unit-Credit-Methode“ (Anwartschaftsbarwertmethode) mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,96 % bewertet. Der BBG-Trend wurde mit 2,50 %, die Gehaltsdynamik mit 2,75 % und die durchschnittliche Fluktuation mit 5,60 % festgelegt. Die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck wurden dabei als biometrische Rechnungsgrundlage verwendet.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde entsprechend der Stellungnahme IDW RS HFA 3 (Stand: 19.06.2013) des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer mit der Klassifizierung der Vereinbarung als zusätzliche Entlohnung bewertet. Hierbei wurden ein Gehaltstrend in Höhe von 2,75% p.a. sowie eine Abzinsung in Höhe von 1,96% p.a. für den erfüllungsrückstand berücksichtigt. Die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck wurden dabei als biometrische Rechnungsgrundlage zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags ausgewiesen und berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgte eine Abzinsung mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbar langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Rechnungen, die zum Bilanzstichtag 31.12.2024 noch nicht beglichen wurden. Die bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch die Bildung entsprechender Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 332 abgedeckt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 216 im Wesentlichen die Gesellschafterin Deutsche Kreditbank AG, Berlin (DKB AG).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.139 bestehen mit TEUR 1.930 überwiegend aus Provisionszahlungen und mit TEUR 173 aus Forderungen gegenüber Mitarbeitenden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 13.770 wird ausschließlich bei der DKB AG gehalten.

Die Auflösung und Zuführung der Pensionsrückstellung erfolgten entsprechend dem versicherungsmathematischen Gutachten.

Die sonstigen Rückstellungen (ohne Personalrückstellungen) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für vorzeitige Vertragsbeendigung im Rahmen der Versicherungsvermittlung in Höhe von TEUR 2.805, für Restrukturierungen in Höhe von TEUR 1.200 und für Archivierungskosten in Höhe von TEUR 142.

Die Verpflichtung aus Langzeitkonten in Höhe von TEUR 165 ist durch Aktivwerte gemäß Drittbestätigung mit dem Zeitwert in Höhe von TEUR 119 abgesichert. Der beizulegende Zeitwert des Sondervermögens übersteigt die Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 114 um TEUR 6. Der Unterschiedsbetrag ist mit einer Ausschüttungssperre belegt und wird daher in den Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Personalrückstellungen wurden im Wesentlichen für Provisionsansprüche in Höhe von TEUR 134 und für Urlaubs- und Arbeitszeitguthaben in Höhe von TEUR 110 gebildet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit TEUR 54 Verpflichtungen gegenüber Kooperationspartner*innen und Dienstleistenden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 9.947 vor allem gegenüber der DKB AG.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.238 beinhalten mit TEUR 843 Verpflichtungen gegenüber dem Versicherer CreditLife, mit TEUR 246 Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden und Kooperationspartner*innen und mit TEUR 145 Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer.

Zum Abschlussstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 27.036 entfallen mit TEUR 12.585 auf die Vermittlung von Versicherungen, mit TEUR 9.278 auf die Vermittlung von Finanzierungen, mit TEUR 4.809 auf die Vermittlung von Immobilien und mit TEUR 363 auf die Vermittlung gewerblicher Finanzprodukte.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 169 enthalten.

Die Provisionsaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Vermittlung von Immobilien in Höhe von TEUR 478 und Aufwendungen aus der Vermittlung von Finanzierungen in Höhe von TEUR 423.

Die Aufwendungen für Altersversorgung betreffen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 31.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Restrukturierung in Höhe von TEUR 1.200, Raumkosten in Höhe von TEUR 876, IT in Höhe von TEUR 775, Werbekosten in Höhe von TEUR 543, Aufwendungen für Rechnungswesen-Dienstleistungen in Höhe von TEUR 344 sowie Reise- und Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 272 zusammen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 202 enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 15 resultieren aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen.

Die Angabe über das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt auf Ebene des Teilkonzernabschlusses der DKB AG.

Ergebnisabführung

Mit der DKB AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, welcher mit einer Frist von einem Jahr jeweils zum 31. Dezember gekündigt werden kann.

Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung des an den Gesellschafter abgeführten Ergebnisses unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses abzüglich der Einstellung in die Gewinnrücklage aufgestellt.

Angaben über die Geschäftsführung, weitere Gremien sowie Mitarbeiter

Zu Geschäftsführern sind bestellt: Anett Haberland, Zuständigkeit Team Investment, Produktmanagement Immobilien und Finanzierungen sowie Team Unternehmensentwicklung
Carsten Kümmerlin, Zuständigkeit Team Marketing und Kommunikation sowie Produktmanagement Kooperationen DKB AG
Die Zuständigkeit der beiden Geschäftsführer verteilt sich zudem auf die Standorte der DKB Grund GmbH.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024 im Durchschnitt 142 Mitarbeitende beschäftigt, von denen 125 Mitarbeitende vollzeitbeschäftigt und 17 Mitarbeitende teilzeitbeschäftigt waren.

Auf die Angabe der Tätigkeitsvergütung für die Geschäftsführung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernmuttergesellschaft ist die Bayerische Landesbank AöR, München, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der von der Bayerische Landesbank AöR, München, aufgestellte Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekanntgegeben. Die DKB Grund GmbH wird in den Konzernabschluss der Bayerische Landesbank AöR einbezogen.

Muttergesellschaft des Teilkonzerns ist die DKB AG, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der von der DKB AG aufgestellte Teilkonzernabschluss wird ebenfalls im Unternehmensregister bekanntgegeben. Die DKB Grund GmbH wird in den Teilkonzernabschluss der DKB AG einbezogen.

Nachtrag / Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2024

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2024 nicht ereignet.

 

Berlin, 6. Februar 2025

Anett Haberland

Carsten Kümmerlin

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Softwarelizenzen 2,00 2,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00
3,00 3,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.012.095,69 899.725,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 269.807,87 282.148,34
- davon gegen den Gesellschafter: EUR 269.222,66 (i. Vj. EUR 261.055,80)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.139.436,96 1.498.042,33
3.421.340,52 2.679.916,63
II. Guthaben bei Kreditinstituten
- davon gegen den Gesellschafter: EUR 13.769.849,36 (i. Vj. EUR 6.247.095,11) 13.769.849,36 6.247.095,11
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 13.796.849,36 (i. Vj. EUR 6.247.095,11)
17.191.192,88 8.927.014,74

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.897,09 1.609,04
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
105.897,09 101.609,04
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.262.520,00 1.284.165,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.516.827,38 3.386.198,77
5.779.347,38 4.670.363,77
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.620,32 23.345,55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 53.620,32 (i. Vj. EUR 23.345,55)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.013.875,44 2.535.765,39
- davon gegenüber Gesellschafter: 9.958.124,11 EUR (i. Vj. EUR 2.535.765,39)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 9.958.124,11 (i. Vj. EUR 2.535.765,39)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.238.452,65 1.595.930,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.238.452,65 (i. Vj. EUR 1.595.930,99)
- davon aus Steuern: EUR 144.961,00 (i. Vj. EUR 188.408,38)
11.305.948,41 4.155.041,93
17.191.192,88 8.927.014,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 27.035.964,61 19.084.046,45
2. Sonstige betriebliche Erträge 308.709,06 858.027,02
3. Provisionsaufwand 900.604,90 699.892,30
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.594.047,18 9.659.431,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.705.242,98 1.849.290,37
- davon für Altersversorgung: EUR 30.576,00 (i. Vj. EUR 35.535,83,00)
10.299.290,16 11.508.721,44
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.185.922,64 5.185.928,02
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.309,11 8.193,72
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.453,60 18.351,00
- davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 15.174,00 (i. Vj. EUR 18.351,00)
8. Ergebnis nach Steuern 9.951.711,48 2.537.374,43
9. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abzuführender Gewinn 9.947.423,43 2.535.765,39
10. Jahresüberschuss 4.288,05 1.609,04
11. Einstellung in die Gewinnrücklagen -4.288,05 -1.609,04
12. Bilanzgewinn 0,00 0,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DKB Grund GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DKB Grund GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DKB Grund GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han- delsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ord- nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver- mögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesell- schaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresab- schluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend be schrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh- menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus- reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger- weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungs- nachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 6. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Goldschmidt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andi Holland, Wirtschaftsprüfer

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