TASCO Industrietechnik GmbH
Selbe AdresseBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Sven Van Londersele seit 9.10.2024 | Geschäftsführer |
Orm Olivier Verberne seit 9.10.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
8 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 8 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.68% | |
| 12.33% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KTP Holding GmbHBousKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. Grundlagen des Konzerns Der KTP-Konzern wurde in 2011 gegründet und besteht aus der KTP Holding GmbH mit Sitz in Bous (geschäftsführende Holding), der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH und der KTP Rohstoff GmbH sowie der in 2013 gegründete Vertriebsniederlassung KTP Packaging Technologies Co. Ltd., Taicang / China. Am 6. Januar 2022 wurden 75% der Anteile an der K2 PAK d.o.o. in Koper, Slowenien, einem Produzenten von Innenverpackungen erworben. Das Leistungsprogramm der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH in Bous umfasst die Entwicklung und Herstellung von mehrwegfähigen Transportverpackungen aus Kunststoff sowie den Handel mit denselben sowie seit 6. Januar 2022 der dazu verwendeten Innenverpackungen. Die KTP Rohstoff GmbH ist für die Beschaffung der Rohstoffe der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH zuständig. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2022 zeigte eine deutliche Erholung gegenüber 2021 ist jedoch von den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, der dadurch signifikant angestiegenen Inflation geprägt. Weiterhin ist die wirtschaftliche Entwicklung noch immer von den Corona bedingten Einflüssen sowie Störungen in den Lieferketten gekennzeichnet. Dies führt zu einem verlangsamten Wachstum der Weltwirtschaft das gegenüber 2021 nur noch 3,1 % beträgt. Betrachtet man die regionalen Ergebnisse für das BIP Wachstum, so geht die Zunahme der globalen konjunkturellen Dynamik insbesondere auf die Vereinigten Staaten (+1,6%) und China (+3,2%) zurück. Auch in Italien (+3,2%) und Frankreich (+2,5%) schreitet die wirtschaftliche Erholung weiter voran. In Deutschland liegt das BIP mit +1,5% deutlich über dem Vorjahr, bleibt aber hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. 2. Absatzmarkt Unser Absatzmarkt ist weiterhin in bedeutendem Maß durch unsere Kunden im Bereich Automobilproduktion bzw. deren Komponenten und Bauteilen geprägt. Im Geschäftsjahr 2022 stieg die Zahl der globalen Pkw Zulassungen auf 66,2 Mio. Einheiten, dies liegt jedoch weiterhin unter den Niveaus vor der Covid Pandemie (73,5 - 2017/70,5 - 2018 und 67,1 - 2019). Während in China die Zulassungen von PKW in 2022 gegenüber 2020 um etwa 2,0 Mio. Fahrzeuge (+10,1%) zunahmen, sind diese in USA um 1,2 Mio. Fahrzeuge (-8,1%) rückläufig. Europa (EU27, EFTA und UK) rückläufig. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im Jahr 2021 knapp 11,3 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, rund 4% weniger als im Vorjahr. Eine Erholung von den pandemiebedingten Rückgängen steht in Europa bedingt durch die bereits genannten Effekte somit aus. Innerhalb der EU lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Berichtsjahr mit 9,3 Mio. Fahrzeugen um 4,6 % unter dem Vorjahreswert und damit auf dem seit 30 Jahren niedrigsten Niveau. Hauptgrund hiefür waren die Lieferengpässe. Autohersteller in Europa klagten vor allem über eine mangelhafte Teileversorgung unter anderem bei Elektronikchips. Diese Mängel wirkten sich laut ACEA vor allem in der ersten Jahreshälfte aus. Ab August legte der Absatz dann wieder kräftig zu. Im Dezember seien die Zulassungen zwar den fünften Monaten in Folge gestiegen, und zwar um fast 13 Prozent - in Deutschland sogar 38,1 Prozent mehr. Doch reichte das nicht aus, den Einbruch des ersten Halbjahres auszugleichen. In den größten Einzelmärkten entwickelten sich die Neuzulassungen uneinheitlich. Insgesamt liegt Deutschland im Gesamtjahr um 1% über 2021 während Frankreich (-8,0%), Italien (-10%) und Spanien einen Rückgang (5,0%) verzeichnen müssen. Im Bereich der Produktion von Haushaltsgeräten, der in den letzten Jahren für KTP weiter an Bedeutung gewonnen hat, stieg die Nachfrage nach Haushaltsklein- und Haushaltsgroßgeräten in der ersten Hälfte 2022 noch an, verlor aber durch Inflation und die zunehmende Kaufzurückhaltung vieler Konsumenten an Schwung. Der weltweite Absatz für Groß- und Kleingeräte lag zum Jahresende um 1% unter 2021 jedoch insgesamt auf einem noch immer sehr hohen Niveau. Auch in 2022 hat sich der Trend zu höherwertigen Produkten fortgesetzt und dies insbesondere im Bereich der Haushaltsgroßgeräte und dort bei Einbaugeräten. Beim Lagern, Zubereiten, Kochen und auch bei Reinigungstätigkeiten legen die Verbraucher Wert auf Leistung/Kapazität, hohe Qualität und Premium. Ein weiterer relevanter Markt für KTP, die Produktion von Landmaschinen, hat weiterhin Hochkonjunktur und die Nachfrage nach Landmaschinen nimmt weltweit weiter zu. Dabei werden über 65% des Absatzes von 6 Herstellern erzeugt. Führend sind hier John Deere, AGCO, CNH, Kubota, Mahindra and Mahindra limited, und Claas. Fünf dieser Unternehmen sind Kunden von KTP. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht und fußt auf zwei nennenswerten Pfeilern: erstens auf starken Innovationsimpulsen aus der Industrie, wesentlicher Faktor ist hier die Digitalisierung (z.B. Präzisionsbearbeitung von Feldern unter Nutzung von Satellitendaten) und zweitens auf hervorragenden Erzeugerpreisen, die zu einer guten Ertragssituation der Landwirte führen. Weltweit wird von einem konstanten weiteren Wachstum der Branche ausgegangen. 3. Beschaffungsmarkt Die Preise für die Rohstoffe auf Basis von Polypropylen sowie Stahl sind in der ersten Hälfte 2022 weiter angestiegen und haben in der zweiten Jahreshälfte deutlich nachgelassen. Bei Propylen lagen die Indizes in der zweiten Jahreshälfte teilweise um mehr als 15 % unter der ersten Jahreshälfte. Bei Stahl sehen wir eine vergleichbare Entwicklung wie bei Propylen. Der Markt der recycelten Rohstoffe auf Basis von Polyethylen zeigt bis August einen starken Anstieg und geht in der zweiten Jahreshälfte etwas zurück, bleibt jedoch signifikant über dem Niveau zu Jahresbeginn. Hinzu kommt es durch die intensive Nachfrage nach recycelten Kunststoffen in manchen Bereichen zu einer Knappheit von Rohstoffen. KTP konnte auch in 2022 durch die sehr guten und langjährigen Geschäftsbeziehungen eine ausreichende Verfügbarkeit der Rohstoffe garantieren. 4. Lage des Konzerns 4.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 13.098 auf T€ 64.947 gestiegen. Auf der Aktivseite hat sich i. W. der Geschäfts- und Firmenwert, bedingt durch den Erwerb der K2 PAK d.o.o. (T€ 5.238) erhöht, dem planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 1.682 gegenüberstehen. Gleichzeitig hat sich das Sachanlagevermögen, bedingt durch den Zugang zum Konsolidierungskreis (T€ 1.850) sowie planmäßige Abschreibungen und Investitionen, um insgesamt T€ 697 auf T€ 24.727 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises um T€ 1.763 und insgesamt somit stichtagsbedingt um T€ 3.529 erhöht. Gleiches gilt für das Vorratsvermögen welches sich um T€ 1.627 erhöht hat, davon T€ 1.131 durch den Zugang zum Konsolidierungskreis. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 876 und die flüssigen Mittel um T€ 2.161 erhöht. Auf der Passivseite war neben der Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 4.225, i.W. bedingt durch den ergebnisbedingten Anstieg von T€ 4.019, im Wesentlichen ein Aufbau der Rückstellungen (T€ 1.786), der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 4.747; Finanzierung Erwerb Zugang Konsolidierungskreis) und sowie einer Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um T€ 1.915 (davon T€ 1.306 durch den Zugang zum Konsolidierungskreis) zu verzeichnen. 4.2. Ertragslage Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 18.045 auf T€ 62.109 (davon Zugang Konsolidierungskreis T€ 11.737) verbessert. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) hat sich um T€ 7.190 auf T€ 33.810 (davon Zugang Konsolidierungskreis T€ 4.810) erhöht. Die Personalaufwendungen sind bereinigt um den Zugang zum Konsolidierungskreis mit rd. 16,6 %, angestiegen. Die übrigen betrieblichen Kosten (Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sind, bereinigt um den Zugang zum Konsolidierungskreis nur leicht erhöht. Vor Zinsen, und Ertragsteuern wird somit ein EBIT von T€ 6.696 (i. Vj. T€ 5.085) ausgewiesen. Unter Berücksichtigung des um T€ 147 auf T€ 308 gestiegenen negativen Zinsergebnisses und des Ertragssteueraufwandes von T€ 2.369 (i. Vj. T€ 1.997) ergibt sich ein Konzernjahresergebnis von T€ 4.019 (i. Vj. T€ 2.927). 4.3. Finanzlage Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 6.300 ausgewiesen. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit wird durch einen planmäßigen Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 7.845 vermindert. Dabei wurden die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen aus eigenen Mitteln finanziert. Die Finanzierung des Zugangs zum Konsolidierungskreis (T€ 5.870) erfolgte im Wesentlichen durch Fremdmittel. Der Mittelzufluss aus dem Finanzierungsbereich (T€ 2.927) wird durch die Erhöhung der Bankverbindlichkeiten (T€ 3.262) sowie den gezahlten Zinsen (T€ 335) bestimmt. Der Finanzmittelbestand des KTP-Konzerns erhöhte sich somit zum 31. Dezember 2022 auf T€ 9.123. 4.4. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Geschäfte des Konzerns haben sich im Berichtsjahr, wie erwartet, auf hohem Niveau stabilisiert. Der Konzern hat die letzten Jahre genutzt, um die Kapazitäten zu erweitern. Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ist geordnet und solide. Insgesamt stellt sich die Lage des Konzerns weiterhin positiv dar. C. Chancen- und Risikobericht Markt- und Produktrisiken, bilanzielle Risiken, Betriebs- und Rechtsrisiken sind die wesentlichen Kategorien, den Konzern ihren Einfluss haben. Gleichzeitig ist es für den KTP-Konzern wichtig, mögliche Chancen zu identifizieren, um so die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu sichern und auszubauen. Um die unternehmerischen Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, werden Controlling Systeme eingesetzt, um frühzeitig die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Hierzu trägt auch das zum Jahreswechsel 2020/2021 eingeführte integrierte ERP System proAlpha bei, das eine deutlich höhere Transparenz ermöglicht und Informationen schneller zur Verfügung stellt.Auf den Konzern wirken insbesondere folgende Risiken und Chancen ein: Wettbewerb- und Kundenbeziehungen Das wirtschaftliche Umfeld auf den Kapital- und Gütermärkten ist weiterhin grundsätzlich positiv. Wesentliche Treiber für die Chancen im Markt der von KTP angebotenen Produkte sind die Bestrebungen der Unternehmen zur Reduktion von CO 2 sowie die gestiegenen Anforderungen an die Ergonomie der verwendeten Ladungsträger. Dennoch werden die Wachstumsaussichten von anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere dem Krieg in der Ukraine und Konflikten sowie länder- und regionsübergreifenden Epidemien - wie weiterhin der Entwicklung des Coronavirus - belastet, die maßgebliche Faktoren für die gestörten Lieferketten darstellen und damit auf die Entwicklung der Absatzmärkte wirken. Gleichzeitig werden durch unsere Kunden Produktivitätsverbesserungen bei mindestens gleicher Funktionalität und uneingeschränkter Qualität unserer Produkte gefordert. Durch nachhaltiges Kostenmanagement und enge Kooperation mit unseren Kunden minimieren wir die sich daraus ergebenden Risiken. Unsere hohe Produktqualität, große Flexibilität, schnelle Lieferbereitschaft und der professionelle Kundenservice sollten mittelfristig weitere Wachstumschancen bieten. In der aktuellen Kundenstruktur erzielt KTP mit den zehn größten Kunden ca. 40% des Jahresumsatzes. Hier zeigt sich der Erfolg des kontinuierlichen Ausbaus wichtiger Kunden. Durch weitere Vertriebsmaßnahmen werden zusätzliche Großkunden gewonnen und dort die eigenen Behältersysteme etabliert werden. Die Verstärkung der Vertriebsaktivitäten, insbesondere der Markteintritt in neuen Absatzregionen werden für positive Impulse sorgen. Rohstoffmärkte Die Beschaffungskosten sind im Berichtsjahr, wie in Kapitel B 3. Beschaffungsmarkt beschrieben, bereits deutlich zurückgekommen. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir eine Stabilisierung der Preise auf diesem Niveau. Insbesondere der Entwicklung der Strompreise wird hier eine bedeutende Rolle zukommen. Die Bedeutung des Managements der Energiebeschaffung nimmt für KTP zu und wird durch externe Beratung sowie eigene Ressourcen erfolgreich umgesetzt. Durch eine sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten beschränken wir die Risiken einer fehlenden Verfügbarkeit von Rohstoffen und mangelhafter Qualität. Lohn- und Lohnnebenkosten Bedingt durch den hohen Anteil des Lohn- und Gehaltsaufwandes an den Produktionskosten kann ein wesentlicher Anstieg zu einer Verschlechterung der Ertragslage beitragen. Um diesen Risiken zu begegnen wird weiterhin an Produktivitätsverbesserungen gearbeitet. Risiken aus Finanzrisiken Soweit für unsere Verbindlichkeiten variable Zinssätze vereinbart sind, besteht neben der Chance sinkender auch das Risiko steigender Zinsen. Diese Risiken werden im Rahmen des Zinsmanagements bewertet, eingeschätzt und durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten gesteuert. Die Zinssicherungsgeschäfte, dienen im Zeitpunkt des Abschlusses ausschließlich der Steuerung der identifizierten Zinsänderungsrisiken. Kontrahenten- und Länderrisiken werden durch sorgfältige Auswahl der Geschäftsfälle und -partner, außerdem durch geeignete Vertrags- und Zahlungsbedingungen reduziert. Verbleibende Risiken werden entsprechend der Bonität der Schuldner klassifiziert und über Sicherungsinstrumente soweit möglich an Banken oder Versicherungsunternehmen übertragen. Gesamtbewertung der Risiko- und Chancensituation Die Gesamtsituation des KTP-Konzerns wird regelmäßig analysiert und gesteuert. Für den KTP-Konzern sind keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung beeinträchtigenden Tatsachen bekannt. Angesichts der Unsicherheiten an den Finanz- und Gütermärkten wird der Fokus der Aktivitäten auf dem Management der finanziellen Risiken und der Marktrisiken liegen. Im Rahmen der Betrachtung der jeweiligen Chancenseite werden Potenziale sichtbar, die gleichzeitig als Herausforderungen anzusehen sind. Wesentliche Risiken im Zuge der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise sind bisher nicht eingetreten. Die Geschäftsführung wird die Situation laufend prüfen. Aus der Ausbreitung des Coronavirus können sich dennoch Risiken für das weltweite Wirtschaftswachstum und in der Folge Risiken für den KTP Konzern im Wesentlichen im Hinblick auf Beschaffung, Produktion und Vertrieb ergeben. Absatzrisiken kann bei Bedarf durch entsprechende Gegenmaßnahmen auf Kostenseite (Kurzarbeitergeld, etc.) begegnet werden. D. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Situation Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich 2023 mit erwarteten 2,6 bis 2,8% voraussichtlich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres fortsetzen. Die weltweite Pkw-Nachfrage sollte sich regional uneinheitlich entwickeln und sich insgesamt unter der Größenordnung des Berichtsjahres bewegen. Risiken sehen wir weiterhin in protektionistischen Tendenzen, der gestiegenen Inflation und den Folgen des Ukrainekrieges. Die insgesamt zunehmenden weltweiten geopolitischen Spannungen und Konflikte werden die Wachstumsaussichten belasten. Wir rechnen jedoch damit, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in den Jahren 2023 bis 2026 fortsetzen wird. Wir erwarten, dass die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 leicht negativ sein wird. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird weiterhin angespannt sein und die Verfügbarkeit ausreichender und qualifizierter Arbeitnehmer wird eine Kernaufgabe bei der erfolgreichen Entwicklung der Unternehmen bleiben. In Westeuropa wird das Wirtschaftswachstum 2023 im Vergleich zum Berichtsjahr vermutlich ebenfalls nachlassen und mit 1,0% etwa 2,5% unter dem Vorjahr erwartet. Große Herausforderungen stellen dabei wie in 2022 die teilweise noch gestörten Lieferketten, die Auswirkungen des Ukrainekrieges, der Mangel an Arbeitskräften und die überdurchschnittlich hohe Inflation dar. 2. Wirtschaftliche Prognose des KTP-Konzerns Aufgrund der uns für das Geschäftsjahr 2023 bisher bekannten Daten wie Auftragseingang und Umsatz gehen wir davon aus, dass auf Basis dieser Faktoren das geplante Umsatzwachstum von ca. 9% und die damit einhergehende Verbesserung des EBIT erreicht werden können. Insbesondere die Erweiterung der Produktpalette um die Produktion von Innenverpackungen wird einen maßgeblich positiven Effekt auf das weitere Wachstum der KTP Gruppe haben. Anlassbezogen können sich auch für das Jahr 2023 aus den in diesem Bericht mehrfach genannten geopolitischen Entwicklungen negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der KTP Gruppe ergeben. Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen jedoch keine Risiken, die den Fortbestand wesentlicher Konzerngesellschaften oder des KTP Konzerns gefährden könnten. 3. Gesamteinschätzung der zukünftigen Entwicklung Der KTP-Konzern strebt 2023 wie auch in den folgenden Geschäftsjahren ein nachhaltiges qualitatives und quantitatives Wachstum an. Die Standorterweiterung in Lisdorf, der weitere Ausbau der Wertschöpfungsprozesse und die Akquisition von K2PAK werden diese Ziele entsprechend unterstützen.
Bous, den 21.09.2023 gez. Andreas Wintrich, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
KonzerneigenkapitalspiegelENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS 2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft erstellt zum 31.12.2022 einen Konzernabschluss. Der Konzern wurde durch den am 08.11.2011 erfolgten Erwerb der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH (ehem. KTP Beteiligungs GmbH), Bous, begründet. Das in 2013 gegründete Tochterunternehmen KTP Packaging Technologies Co. Ltd., Taicang / China, wurde zum 01.01.2017 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 01.06.2022 wurde die K2 PAK, d.o.o. / Slowenien, erstmals in den Konzernabschluss integriert. Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzerngewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata gem. § 298 i. V. mit § 266 Abs. 2 und 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zu Grunde. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 298 i. V. mit § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um folgenden Posten erweitert: - Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen, - Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. II. Konsolidierungskreis Die KTP Holding GmbH ist Mutterunternehmen für die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Tochterunternehmen im Sinne des § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB sind. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurden die Tochterunternehmen KTP Packaging Technologies Co. Ltd., China, KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH, KTP Rohstoff GmbH und K2 PAK, d.o.o. / Slowenien, einbezogen. Die Gesellschaften haben mit Ausnahme der KTP Packaging Technologies Co. Ltd., die ihren Sitz in China hat und der K2 PAK, d.o.o. die ihren Sitz in Slovenien hat, ihren Sitz in Bous. Die KTP Holding GmbH hält 75% der Anteile an der K2 PAK, d.o.o. und 100 % der Anteile am Stammkapital der KTP Packaging Technologies Co. Ltd., sowie der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH, die wiederum 100 % der Anteile an der KTP Rohstoff GmbH hält III. Konsolidierungsmethoden Stichtag des Konzernabschlusses ist der Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, 31.12.2022. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind sämtlich auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Abschlüsse der Konzernunternehmen wurden nach Form und Inhalt gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, den gesetzlichen Vorschriften und den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der KTP Holding GmbH in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gliederung des Konzernabschlusses entspricht den Erfordernissen des § 298 HGB in Verbindung mit §§ 265 ff. HGB. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß den Vorschriften des § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB. (Vollkonsolidierung, Neubewertungsmethode). Dabei wurden die Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet. Die Erstkonsolidierung wurde für die Konzernunternehmen auf den Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 08.11.2011 vorgenommen. Das Tochterunternehmen KTP Packaging Technologies Co. Ltd., Taicang / China, wurde zum 01.01.2017 erstmals im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Auf eine Neubewertung zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung wurde verzichtet, da das Tochterunternehmen bar gegründet wurde und zunächst nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurde. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten der zu konsolidierenden Anteile und dem Buch-Eigenkapital aus der HB II des Tochterunternehmens wurde erfolgsneutral mit dem Ergebnisvortrag verrechnet. Dadurch wird erreicht, dass der Vermögens- und Erfolgsausweis im Konzernabschluss demjenigen entspricht, der sich ergeben hätte, wenn das Tochterunternehmen seit Gründung voll konsolidiert worden wäre. Die Erstkonsolidierung der K2 PAK, d.o.o., Slovenien, erfolgte zum 06.01.2022 (01.01.2022). Im Wege der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven der KTP Palettentechnik GmbH wurden als Firmenwert ausgewiesen und werden ab dem 08.11.2011 über eine Laufzeit von 16 Jahren abgeschrieben, da davon ausgegangen wird, dass sich der Produktlebenszyklus und die vorhandenen Kundenbeziehungen der eingesetzten Palettensysteme über diesen Zeitraum erstreckt. Im Wege der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven der K2 PAK, d.o.o., Slovenien, wurden als Firmenwert ausgewiesen und werden ab dem 06.01.2022 über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben, da davon ausgegangen wird, dass sich der Produktlebenszyklus und die vorhandenen Kundenbeziehungen der eingesetzten Innenverpackungen über diesen Zeitraum erstreckt. Die Schuldenkonsolidierung erfolgte entsprechend § 303 Abs. 1 HGB. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB und die Zwischenergebniseliminierung gemäß § 304 Abs. 1 HGB vorgenommen. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Der Firmenwert wird ab dem 08.11.2011 bzw. 06.01.2022 über eine Laufzeit von 16 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen bzw. nach der degressiven Methode vorgenommen. Der Zugang beweglicher Anlagen im Geschäftsjahr wird zeitanteilig abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die latenten Steuern werden auf Basis des Steuersatzes von 30 % ermittelt, der voraussichtlich im Zeitpunkt der Umkehrung der zeitlichen Differenz Gültigkeit haben wird . Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die zu erwartenden Steuerabschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. V. Erläuterungen zum Konzernabschluss 1. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem weiter unten dargestellten Konzernanlagengitter ersichtlich. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf T€ 56 (VJ: T€ 52) ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei dem gezeichneten Kapital des Konzerns handelt es sich um das Stammkapital der Muttergesellschaft. Die Kapitalrücklagen betreffen Einzahlungen der Gesellschafter der Muttergesellschaft auf Grund vertraglicher Regelungen. Die Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten des Konzerns ergeben sich aus dem in Anlage I.5 Seite 9 dargestellten Verbindlichkeitenspiegel. 2. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen, mit Ausnahme der KTP Packaging Technology Co. Ldt. Taicang / China (T€ 1.414) und der K2 PAK, d.o.o. / Slowenien (T€ 11.738) vollständig auf die deutschen Konzernunternehmen. Für die Umsatzerlöse wird von der Ausnahmeregelung gem. § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse betrugen T€ 96. 3. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse für nicht bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten Für zum 31.12.2022 noch nicht in Anspruch genommene Betriebsmittelkreditlinie von 3,0 Mio. € und Akquisitionsdarlehen von 7,0 Mio. € wurde ein Globalzessionsvertrag für Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen der KTP Palettentechnik GmbH geschlossen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 4.044 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen Mieten und Leasingraten für Gebäude, Halle, Freiflächen, Geschäftsausstattung, sowie für KFZ bis 2034. Geschäftsführung Geschäftsführer der KTP Holding GmbH, Bous, ist: Andreas Wintrich, Wadern - Nunkirchen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Ergebnisverwendung Das Konzernjahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren neben der Geschäftsführung während des Geschäftsjahres in dem Konzernunternehmen beschäftigt:
Nachtragsbericht Nach dem 31. Dezember 2022 ergaben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung über die zu berichten wäre. Wir weisen darauf hin, dass im Zuge der Corona-Pandemie sowie der Ukraine-Krise eine Ausnahmesituation eingetreten ist, die erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und mithin auch erhebliche negative Einflüsse auf unsere Branche haben kann. Es kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass hierdurch auch die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des KTP-Konzerns erheblich negativ beeinflusst werden kann. Inanspruchnahme des § 264 Abs. 3 HGB Die Tochterunternehmen KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH, Bous, und KTP Rohstoff GmbH, Bous, sind verbundene Unternehmen der KTP Holding GmbH, Bous, und nehmen die Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung ihrer Abschlüsse in Anspruch. Honorar des Abschlussprüfers Das im Konzerngeschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer nach § 319 Abs. 1 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
Bous, den 21.09.2023 gez. Andreas Wintrich, Geschäftsführer KonzernanlagespiegelKONZERNANLAGENGITTER ZUM 31.12.2022
sonstige BerichtsbestandteileKONZERNVERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 31.12.2022
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN KONZERNABSCHLUSSPRÜFERSNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die KTP Holding GmbH, Bous, Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der KTP Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022 der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KTP Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen".
Dillingen, den 21.09.2023 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
Stefan Fleury, Wirtschaftsprüfer Dieter Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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