Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 146081
Vorher
D.H. Projektentwicklungsgesellschaft mbH
Eingetragen
3.6.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Beratung von Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Geschäftsprozesse und der Systeme zu deren Steuerung sowie Entwicklung und Implementierung der dazu erforderlichen Informationssysteme.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Reincke
seit 10.3.2016
Prokura
Norbert H. Fiedler
seit 10.3.2016
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

SALT Solutions GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Nach den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaft in 2014 wieder zu einem annehmbaren Wachstum zurückgekehrt: Nachdem das BIP in 2013 mit 0,1 % so schwach gewachsen ist wie seit dem Rezessionsjahr 2009 nicht mehr, konnte in 2014 wieder ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,6 % erreicht werden.

Nach Ermittlungen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), Berlin, wuchs der Markt für IT-Services in Deutschland 2014 um 2,3 %; die Wachstumsrate lag damit wieder oberhalb der des BIP. Aussagefähiger als Benchmark für das Geschäft der SALT Solutions GmbH dürften allerdings die Marktforschungsergebnisse der Lünendonk GmbH sein. Danach wuchs der deutsche Markt für

IT-Beratung und Systemintegration - also exakt das Geschäftsfeld, in dem die SALT Solutions GmbH tätig ist - 2014 um 6,9 %.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2014 lag die Gesamtleistung der SALT Solutions GmbH um 14,2 % über der Gesamtleistung des Vorjahres. Gleichzeitig stieg der Wareneinsatz - angefallen im Wesentlichen durch Zukauf von Entwicklungsleistung wegen Kapazitätsengpässen - um 77,5 %; entsprechend wuchs der Rohertrag in 2014 gegenüber dem Vorjahr um 11,9 % und damit nicht nur deutlich stärker als der Markt für IT-Services in Deutschland sondern auch stärker als das engere Vergleichssegment IT-Beratung und -Systemintegration.

Das Geschäft entwickelte sich in allen Zielgruppen der SALT Solutions GmbH wieder positiv: der Rohertrag aus industriebezogenen Dienstleistungen wuchs gegenüber dem Vorjahr um 20,1 %; das Geschäft mit handelsbezogenen Leistungen wuchs mit 3,9 % schwächer, der Rohertragsrückgang des Vorjahres konnte aber überwunden werden.

Der Gesellschafterkreis blieb unverändert. In 2014 wurden keine Kapitalmaßnahmen durchgeführt.

Der Anteil der großen Dauerkunden am Roherlös der Gesellschaft war mit 28,9 % (Vorjahr 31 %) weiter leicht rückläufig, d.h. das Geschäft mit großen Dauerkunden wuchs etwas langsamer als das Gesamtgeschäft.

3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die SALT Solutions GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 eine Gesamtleistung von EUR 33.754.384 (Vorjahr: EUR 29.545.742), was eine Steigerung von 14,2 % bedeutet. Der Rohertrag - die für die SALT Solutions GmbH wichtigere Kennzahl - betrug EUR 31.888.564 (Vorjahr: EUR 28.494.669); er konnte um 11,9 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Der Rohertrag lag damit leicht über der Erwartung der Geschäftsführung des Vorjahres von 10 %. Die Abweichung verteilte sich annähernd gleichmäßig auf die Unternehmensbereiche.

Der Personalaufwand erhöhte sich auch in 2014 weiter; gegenüber dem Vorjahr wuchs er um EUR 1.844.783. Der Anteil des Personalaufwandes am Rohertrag (76,7 %) konnte aber gegenüber dem Vorjahr (79,3 %) weiter gesenkt werden; allerdings war der Anteil des Personalaufwandes in den Unternehmensbereichen auch 2014 noch sehr unterschiedlich: Während des Unternehmensbereich W mit 67,1 % die günstigste Quote vorweisen konnte, gefolgt vom Unternehmensbereich M mit 67,5 %, musste der Unternehmensbereich D 76,7 % des Rohertrages zur Abdeckung der Personalkosten aufwenden, verbesserte damit aber die Personalkostenquote (2013: 95,2 %) ganz deutlich.

Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen war ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von EUR 442.405 zu verzeichnen. Ein großer Teil des Anstiegs resultiert dabei aus gestiegenen Kosten für bezogene Fremdleistungen (+ EUR 206.690,00). Das ist eine Steigerung um 8,1 % und liegt damit deutlich unter dem Wachstum des Rohertrages.

Das Finanzergebnis - als Zusammenfassung aus Zinssaldo und Beteiligungsergebnissen - hat sich um EUR 792.911 gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Einer Verbesserung des Zinssaldos um EUR 46.697,00 steht gegenüber, dass statt einer Teilgewinnabführung der Tochtergesellschaft WSW Software GmbH (Vorjahr EUR 819.801,00) eine Verlustübernahme von EUR 19.807,00 erforderlich war.

Rendite

Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 1.126.026,00 lag deutlich über dem Vorjahresergebnis von EUR 440.594,00. Bezogen auf den Rohertrag wurde eine Rendite von 3,5 % (Vorjahr: 1,6 %) erzielt.

Dieses Ergebnis liegt unter der von der Geschäftsführung mittelfristig für erreichbar gehaltenen Zielmarke, stellt aber eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren dar. Die Verbesserung ist zum einen auf die bessere Auslastung der Kapazitäten im Unternehmensbereich D zurück zu führen, zum anderen auf das ertragsstärkere Wachstum in den Unternehmensbereiches M und W.

Für das Geschäftsjahr 2014 weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von EUR 716.131,00 (Vorjahr: EUR 242.253,00) aus.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SALT Solutions GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 433.632,00 (3,1 %) auf EUR 14.438.659,00 gestiegen. Dem Umlaufvermögen inklusive der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 9.124.818,00 (Vorjahr: EUR 8.180.364,00) steht ein kurzfristiges Fremdkapital von EUR 7.616.331,00 (Vorjahr: EUR 7.248.832,00) gegenüber.

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt Investitionen in Höhe von EUR 200.403,00 vorgenommen, denen im Wesentlichen Abschreibungen in Höhe von EUR 706.895,00 gegenüberstehen.

Das Eigenkapital hat sich von EUR 5.126.195,00 auf EUR 5.842.326,00 aufgrund des erzielten Jahresüberschusses erhöht. Die Eigenkapitalquote ist bei einer um EUR 433.632,00 gestiegenen Bilanzsumme von 36,6 % auf 40,5 % gestiegen.

Die Rückstellungen erhöhten sich von EUR 3.541.075,00 auf EUR 4.081.789,00, was im Wesentlichen auf höhere Rückstellungen für Personalkosten und für Steuern zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten verringerten sich hingegen von EUR 5.016.156,00 im Vorjahr auf EUR 3.877.465,00.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in 2014 TEUR 3.293 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.888 erhöht. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf TEUR 196 (Vorjahr: TEUR 411) und beinhaltet vornehmlich mit TEUR 142 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und mit TEUR 58 Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit erfolgten mit TEUR 1.547 Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten. Der Finanzmittelfonds zum Jahresende, der aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten besteht, hat sich auf TEUR 2.815 (Vorjahr: TEUR 1.265) erhöht.

4. Sonstiges

Mitarbeiter

Die SALT Solutions GmbH beschäftigte unter Vernachlässigung von geringfügig Beschäftigten und Aushilfen zum Jahresende 2014 insgesamt 399 Mitarbeiter, das waren 45 mehr als zum Jahresanfang. 33 Mitarbeiter haben das Unternehmen im Jahr 2014 verlassen.

In der Verteilung der Mitarbeiter auf die Unternehmensbereiche haben sich die Verschiebungen fortgesetzt: während sich die Anzahl der Mitarbeiter im Verlauf des Jahres 2014 im Unternehmensbereich D um 7 auf 118 Personen und im Unternehmensbereich M um 3 auf 57 erhöhte, wuchs der Unternehmensbereich W um 42 Personen auf 217 Mitarbeiter zum Jahresende.

Die Gewinnung neuer Mitarbeiter - insgesamt wurden 2014 78 Mitarbeiter eingestellt - erfolgte entsprechend dem schon in den Vorjahren bewährten Konzept aus den Quellen "Regionale Hochschulen", Personaldienstleister und eigene Fachinformatiker-Ausbildung.

Die bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich betriebene Zusammenarbeit mit den regionalen Hochschulen (Teilnahme an Bewerbermessen und Hochschulveranstaltungen, Übernahme von Lehrveranstaltungen, Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten) konnte auch in 2014 erfolgreich fortgesetzt werden.

Der innerbetrieblichen Qualifizierung wurde auch 2014 große Bedeutung beigemessen. Neben den rein firmeninternen Maßnahmen spielte dabei auch die Einbeziehung der Ausbildungsprogramme von Partnerunternehmen (insbesondere SAP und Oracle) sowie die Durchführung von speziell auf die Bedürfnisse der SALT Solutions GmbH zugeschnittenen Veranstaltungen mit befreundeten Hochschulinstituten eine große Rolle.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2014 hat die Gesellschaft die folgenden selbst erstellten SAP-Add-Ons weiter entwickelt:

Leitstand/Feinplanung

Lean-Production-Modul

Solo Sales (mobiler Großhandel)

Solo Buy (mobiler Einkauf)

Auf Basis der Erfahrungen aus den Praxiseinsätzen dieser Module wurden Konzepte für Verbesserungen ihrer Funktionalität entwickelt und umgesetzt. In ähnlicher Weise wurden auch Erkenntnisse und Anforderungen aus Kundeneinsätzen des Warenwirtschaftssystems alexa ausgewertet und in diverse Verbesserungen des Systems umgesetzt.

Weitere Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte wurden in 2014 nicht getätigt. Bewährte Kooperationen wie die mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München wurden aber auch in 2014 in Form von industriellen Forschungsprojekten fortgeführt.

5. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichsten Chancen

Im Verlauf des Jahres 2014 hat sich die unterschiedliche Entwicklung in den Teilmärkten für das IT-Projektgeschäft, die von der Gesellschaft bedient werden, fortgesetzt: Im Geschäftsfeld Industrie sieht sich die Gesellschaft weiterhin einer stabilen bis wachsenden Nachfrage gegenüber; im Geschäftsfeld Einzelhandel hat sich die Belebung der Nachfrage, die in 2013 schon zu spüren war, fortgesetzt. Nach wie vor handelt es sich aber um ein Marktsegment, in dem sich im Moment keine stabilen Nachfragetrends herausbilden.

Für industriebezogene Leistungsangebote baut die Gesellschaft ihre Kapazitäten in dem Maße aus, in dem das vertretbar ist, wenn die hohe Qualität der von der Gesellschaft erbrachten Leistungen aufrechterhalten bzw. weiter verbessert werden soll. Die Planzahlen 2015 für Rohertrag (13 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr) und Ergebnis werden in diesem Geschäftsfeld aller Voraussicht nach erreicht. Positiv wirken sich hier die in 2012 bereits begonnene und konsequent weiter entwickelte Zusammenarbeit mit der WSW Software GmbH und verschiedene andere Kooperationen aus, die zu einem deutlich erweiterten Marktzugang in diesem Geschäftsfeld geführt haben.

Eine weitere positive Wirkung im Industrie-Umfeld ist die sich kontinuierlich verstärkende Diskussion um Industrie-4.0-Konzepte, die in Politik und Wirtschaft gleichermaßen engagiert geführt wird und langsam auch die Ebene der praktischen Umsetzung in den Unternehmen erreicht. Diese Konzepte erfordern die IT-technische Integration von ERP-Ebene und Shop Floor - ein Bereich, in dem genau die produktionsbezogenen Leistungsangebote der Gesellschaft angesiedelt sind. Die Gesellschaft erwartet hier über die nächsten Jahre einen deutlichen Zuwachs an Geschäftsvolumen.

Anders die Situation im Geschäftsfeld Einzelhandel: Die schon im letzten Jahr formulierte Einschätzung, dass der klassische Einzelhandel durch die massiven Zuwächse im Online-Handel in eine Umbruch-Situation geraten ist, bestätigt sich aus Sicht der Gesellschaft. Als strategischer Ansatz wird für den klassischen Einzelhandel inzwischen ziemlich einheitlich die Implementierung von Multi- oder Omni-Channel-Konzepten gesehen, durch die dem Kunden ein Einkaufserlebnis geboten werden soll, in dem die Vorzüge der Online- und der Stationär-Welt kombiniert werden. Es besteht auch Klarheit darüber, dass die Realisierung dieser Einkaufswelten umfangreiche IT-Investitionen erfordert. Aber es besteht eine große Unsicherheit darüber, ob der Einzelhandel die für diese Konzepte erforderlichen Investitionen aus ihrem Einsatz überhaupt erwirtschaften kann. Diese Situation führt dazu, dass die eigentlich erforderlichen Investitionen de facto nicht oder nur zögerlich angegangen werden.

Im Geschäftsfeld Einzelhandel führt das zu einer Situation, in der zwar ständig und in vielen Unternehmen richtungweisende Investitionen diskutiert aber letztlich nur selten vergeben werden. Das Geschäftsfeld Einzelhandel setzt deshalb primär auf Kontinuität bei den Bestandskunden (insbes. Otto Group) und wird mit verstärktem Akquisitionsfokus das Warenwirtschaftssystem alexa breiter in den Markt bringen. Der Einsatz von alexa führt erfahrungsgemäß zu langandauernden Kundenbeziehungen mit stabilen Erträgen.

In der Summe der skizzierten Entwicklungen rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2015 mit einer etwa 12 %-igen Rohertragssteigerung bei positivem Ergebnis.

6. Risiken der künftigen Entwicklung

Generell gesehen ist die SALT Solutions GmbH mit ihrer Projektarbeit in Bezug auf konjunkturelle Risiken in einem der Investitionsgüterbranche vergleichbaren Geschäft tätig: Sobald die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung zunimmt, werden Investitionen zurückgestellt. Aufgrund der technologischen Dynamik im Geschäftsfeld der SALT Solutions GmbH und der Breite ihres Kundenstammes ergeben sich aber auch in Zeiten großer Investitionszurückhaltung immer wieder Chancen für Rationalisierungsinvestitionen oder Notwendigkeiten für Ersatzinvestitionen.

2015 agiert die Gesellschaft in einem positiven wirtschaftlichen Umfeld. Im Geschäftsfeld Industrie mussten mehrfach Aufträge abgelehnt werden, weil die Kapazitäten voll ausgelastet sind; zuweilen ergeben sich negative Auswirkungen aus dieser Aus- oder Überlastung auf den erwirtschafteten Deckungsbeitrag.

Entlastend wirkt hier der hohe Anteil an Support-Leistungen. Support-Leistungen können auch in Krisenzeiten - das hat schon die Erfahrung der Jahre 2009 und 2010 gezeigt - nur sehr begrenzt eingeschränkt werden. Dieses bessere Risikoprofil der Support-Leistungen veranlasste die Geschäftsführung der SALT Solutions GmbH seit 2010 fortlaufend Maßnahmen aufzusetzen, um den Supportbereich durch Neukundengeschäft schneller auszubauen. Das andauernd überproportionale Wachstum des Supportbereiches kann als Folge dieser Strategie gesehen werden und führte zum Jahresbeginn 2015 zur Gründung eines eigenen Unternehmensbereiches Support. Damit sollen die Leistungsangebote des Supports die Basis für eine eigenständige Entwicklung unter Ausschöpfung der spezifischen Ertragsmöglichkeiten erhalten; auf dieser Basis wird der Support sein überproportionales Wachstum fortsetzen.

Der hohe Anteil von wenigen Großkunden am Umsatz der Gesellschaft konnte noch einmal leicht reduziert werden, stellt aber immer noch ein Risiko in Bezug auf Umsatz und Ergebnis dar. Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie bemüht sich die Geschäftsführung deshalb weiterhin, eine breitere Streuung der Umsätze zu erreichen.

Die Leistungen der SALT Solutions GmbH werden typischerweise von großen Unternehmen und großen Mittelständlern in Anspruch genommen. Das Risiko von Forderungsverlusten aus diesem Kundenkreis ist extrem gering; das hat sich auch in der konjunkturell schwierigen Situation der vergangenen Jahre bestätigt. Trotzdem hält die Geschäftsführung die Entwicklung des Forderungsbestandes sorgfältig im Auge. Maßnahmen zur Forderungsabsicherung erscheinen der Geschäftsführung aber nicht erforderlich.

Da die Leistungen der SALT Solutions GmbH zeitnah und ausschließlich in Euro abgerechnet werden, beinhaltet das Geschäft keine Zins- und Währungsrisiken.

Die SALT Solutions GmbH ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Auch in den übrigen Risikobereichen haben sich keine grundlegenden Veränderungen gegenüber der in den Vorjahren gegebenen Situation ergeben.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

 

München, den 7. Juli 2015

gez. Dieter Heyde

gez. Dr. Bernhard Blüthner

gez. Markus Honold

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 5.313.840,53 5.824.662,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.284.423,00 2.673.453,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.951.383,00 2.298.717,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 333.040,00 374.736,00
II. Sachanlagen 335.611,00 457.403,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.691,00 457.403,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.920,00 0,00
III. Finanzanlagen 2.693.806,53 2.693.806,53
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.683.185,03 2.683.185,03
2. Beteiligungen 10.621,50 10.621,50
B. Umlaufvermögen 8.926.487,38 7.976.928,87
I. Vorräte 299.469,14 621.781,82
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.005.000,00 1.479.000,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 3.000,00 4.499,20
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 2.708.530,86 861.717,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.812.390,39 6.090.275,01
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.185.586,74 5.544.935,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 343.941,20 492.061,87
3. sonstige Vermögensgegenstände 282.862,45 53.277,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.814.627,85 1.264.872,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 198.330,97 203.435,56
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.438.658,88 14.005.026,96

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 5.842.326,29 5.126.194,82
I. gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.074.295,51 1.038.489,10
1. satzungsmäßige Rücklagen 145.286,43 109.480,02
2. andere Gewinnrücklagen 929.009,08 929.009,08
III. Bilanzgewinn 1.768.030,78 1.087.705,72
davon Gewinnvortrag 1.087.705,72 857.564,98
B. Rückstellungen 4.081.789,30 3.541.075,49
1. Steuerrückstellungen 131.448,46 12.720,00
2. sonstige Rückstellungen 3.950.340,84 3.528.355,49
C. Verbindlichkeiten 3.877.465,39 5.016.155,84
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.704.621,00 3.252.242,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 729.621,00 1.627.242,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 583.312,87 620.153,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 583.312,87 620.153,91
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.589.531,52 1.143.759,85
davon aus Steuern 1.419.878,50 986.876,10
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 40.574,86 27.776,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.589.531,52 1.143.759,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 40.923,03 0,00
E. Passive latente Steuern 596.154,87 321.600,81
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.438.658,88 14.005.026,96

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Umsatzerlöse 32.228.383,88 31.789.741,62
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.526.000,00 -2.244.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 414.231,28 199.800,19
4. Materialaufwand 1.865.819,56 1.051.072,66
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 416.366,59 411.319,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.449.452,97 639.752,88
5. Personalaufwand 24.446.326,09 22.601.542,73
a) Löhne und Gehälter 20.936.690,70 19.363.202,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.509.635,39 3.238.339,97
6. Abschreibungen 706.894,80 864.099,93
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 706.894,80 864.099,93
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.915.352,72 5.472.947,95
8. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 0,00 819.801,04
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.127,61 41,66
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 101.516,98 135.127,60
davon an verbundene Unternehmen 0,00 1.763,01
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 19.806,93 0,00
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.126.025,69 440.593,64
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 402.230,22 194.142,23
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 274.554,06 181.675,20
14. sonstige Steuern 7.664,00 4.198,00
15. Jahresüberschuss 716.131,47 242.253,41

Ergebnisverwendung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
15. Jahresüberschuss 716.131,47 242.253,41
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.087.705,72 857.564,98
17. Einstellungen in Gewinnrücklagen 35.806,41 12.112,67
a) in satzungsmäßigen Rücklagen 35.806,41 12.112,67
18. Bilanzgewinn 1.768.030,78 1.087.705,72

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Gemäß den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden mit den Herstellungskosten angesetzt, die auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten enthalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und, soweit es sich um abnutzbares Anlagevermögen handelt, um planmäßige Abschreibungen gemindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgte nach der linearen Abschreibungsmethode. Sonderabschreibungen wurden nicht vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden voll abgeschrieben. Für Zugänge an geringwertigen Anlagegütern in 2008 und 2009 mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 und nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wurde im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen wurden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung von Einzel- und notwendigen Gemeinkosten oder, sofern geboten, zu einem niedrigeren Wert bilanziert. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte wurden von diesen offen abgesetzt.

Die Waren wurden mit ihrem Nominalwert aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung der erkennbaren bzw. latent vorhandenen Ausfallrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet.

Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für das Folgejahr darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Passive latente Steuern sind mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Hierin enthalten sind aktive latente Steuern, die mit diesen verrechnet wurden.

III. Angaben zur Bilanz

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen.

Das Sachanlagevermögen besteht überwiegend aus Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagenspiegel (Anlage III a) dargestellt.

Entsprechend § 285 Nr. 11 HGB ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Angaben zum Anteilsbesitz:

Firma Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital
EUR
Letztes Jahresergebnis
EUR
WSW Software GmbH Krailling 75,00% 611.085,00 0,00
KNAPP IT Solutions GmbH Grambach/Österreich 30,00% 43.050,60 27.183,96

1) Ergebnis vor Ergebnisabführung EUR 5.193,07.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor.

Zum 31. Dezember 2014 betrug das gezeichnete Kapital der SALT Solutions GmbH unverändert EUR 3.000.000,00.

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

  EUR
Jahresüberschuss 716.131,47
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.087.705,72
Einstellung in Gewinnrücklagen 35.806,41
  1.768.030,78

Die sonstigen Rückstellungen im Gesamtbetrag von EUR 3.950.340,84 betreffen im Wesentlichen Urlaub, Jahreszielprämien, Gewährleistung, Berufsgenossenschaft, ausstehende Rechnungen sowie Aufbewahrungs- und Jahresabschlusskosten.

Der Verbindlichkeitenspiegel (Anlage III b) gibt Überblick über die Fälligkeit der einzelnen Verbindlichkeiten.

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen passiven latenten Steuern ergeben sich aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handelsbilanz und Steuerbilanz, die sich in der Zukunft wieder ausgleichen, sowie aus der Saldierung von aktiven latenten Steuern innerhalb von fünf Jahren verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz. Dabei wurde von einem Ertragssteuersatz von 30,3 % ausgegangen. Die passiven latenten Steuern enthalten mit EUR 614.634,36 Steuerabgrenzungen auf die Aktivierung der selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte und mit EUR 18.479,49 aktive latente Steuern für steuerliche Verlustvorträge.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt.

V. Sonstige Angaben

Eine Ausschüttungssperre besteht bezüglich der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von EUR 1.951.383,00 unter Berücksichtigung darauf entfallender passiver latenter Steuern von EUR 614.634,36 sowie aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge von EUR 18.479,49.

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft waren bestellt:

Dieter Heyde, Dipl.-Kfm., Bad Nauheim

Dr. Bernhard Blüthner, Dipl.-Ing., Dresden

Markus Honold, Dipl.-Ing., Seefeld

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. Von den Beschränkungen des § 181 BGB ist Herr Dieter Heyde befreit.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen und betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 3.875.424,71 (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 1.103.116,88). Die Verträge haben eine Restlaufzeit zwischen 4 und 72 Monaten.

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 428 Angestellte (Vorjahr 375 Angestellte), davon 21 (Vorjahr 32) geringfügig Beschäftigte und Studenten, beschäftigt.

VI. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 1.768.030,78 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 7. Juli 2015

gez. Dieter Heyde

gez. Dr. Bernhard Blüthner

gez. Markus Honold

Verbindlichkeitenspiegel

  Gesamtbetrag
EUR
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
davon besichert
EUR
Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.704.621,00 729.621,00 975.000,00 0,00 1.704.621,00 Sicherungsübereignung diverser Betriebsausstattung, Anteile an verbundenen Unternehmen und Globalzession
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 583.312,87 583.312,87 0,00 0,00 0,00  
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.589.531,52 1.589.531,52 0,00 0,00 0,00  
- davon aus Steuern (1.419.878,50) (1.419.878,50) 0,00 0,00    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (40.574,86) (40.574,86) 0,00 0,00    
  3.877.465,39 2.902.465,39 975.000,00 0,00 1.704.621,00  

Anlagespiegel

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Vortrag 01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.778.674,91 0,00 0,00 2.778.674,91
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.891.385,24 58.202,78 189.468,62 1.760.119,40
  4.670.060,15 58.202,78 189.468,62 4.538.794,31
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.041.293,17 90.280,02 467.620,46 2.663.952,73
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 51.920,00 0,00 51.920,00
  3.041.293,17 142.200,02 467.620,46 2.715.872,73
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.683.185,03 0,00 0,00 2.683.185,03
2. Beteiligungen 10.621,50 0,00 0,00 10.621,50
  2.693.806,53 0,00 0,00 2.693.806,53
  10.405.159,85 200.402,80 657.089,08 9.948.473,57
  Abschreibungen
  Vortrag 01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 479.957,91 347.334,00 0,00 827.291,91
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.516.649,24 96.677,78 186.247,62 1.427.079,40
  1.996.607,15 444.011,78 186.247,62 2.254.371,31
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.583.890,17 262.883,02 466.511,46 2.380.261,73
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.583.890,17 262.883,02 466.511,46 2.380.261,73
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  4.580.497,32 706.894,80 652.759,08 4.634.633,04
  Buchwert
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.951.383,00 2.298.717,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 333.040,00 374.736,00
  2.284.423,00 2.673.453,00
II. Sachanlagen    
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.691,00 457.403,00
2. Geleistete Anzahlungen 51.920,00 0,00
  335.611,00 457.403,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.683.185,03 2.683.185,03
2. Beteiligungen 10.621,50 10.621,50
  2.693.806,53 2.693.806,53
  5.313.840,53 5.824.662,53

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.07.2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SALT Solutions GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom

Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Offenbach am Main, den 8. Juli 2015

Bader Förster Schubert GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Friedrich W. Stöhr, Wirtschaftsprüfer

gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer

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