Kreditinstitute des Sparkassensektors
MaxAlpha Asset Management GmbH
Münchener Straße 7, 60329 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Häge seit 6.3.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MaxAlpha Asset Management GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtJahresabschluss zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die MaxAlpha Asset Management GmbH ist ein bankenunabhängiger Asset-Manager. Die Gesellschaft verfügt über die Erlaubnis zum Erbringen von Wertpapierdienstleistungen gemäß § 15 WpIG. MaxAlpha hat sich auf das aktive Asset Management mit Schwerpunkt "europäische Aktien" spezialisiert und managt für institutionelle Investoren deren Spezialfonds. Diese Spezialfonds werden von (Master-) Kapitalverwaltungsgesellschaften verwaltet, die wiederum mit MaxAlpha sogenannte Auslagerungsverträge für das Asset-Management abgeschlossen haben. b) Ziele und Strategien Beim Asset Management gilt es zum einen die Performanceanforderungen der Kunden zu erfüllen, zum anderen jedoch das Marktrisiko in Konsolidierungsphasen durch Absicherungs- oder Desinvestitionsmaßnahmen zu begrenzen. Die Erzielung einer risikokontrollierten Performance sieht das Unternehmen als eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für langfristige und stabile Kundenbeziehungen an und für den Ausbau der Assets unter Management. Darüber hinaus strebt MaxAlpha eine höhere Performance nach Kosten im Vergleich zu den mit den Kunden vereinbarten Benchmarks und/oder Anlagezielen an. Die Einschätzung des Marktrisikos gehört zu den täglichen und wichtigsten Aufgaben und damit als eines der wichtigsten Bestimmungsfaktoren. Neben der Informationsverarbeitung kapitalmarktrelevanter Ereignisse müssen diese permanent im Kontext zu den tatsächlichen Marktreaktionen gesetzt werden. Je nach resultierender Volatilität der Assetklasse, ist eine unmittelbar Anpassung der Portfoliorisikostruktur vorzunehmen. Zweigniederlassungen In- und ausländische Niederlassungen bestehen nicht. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 büßte die Weltwirtschaft leicht an Dynamik ein. Die einzelnen Volkswirtschaften zeigten jedoch unterschiedliche Entwicklungen auf. Während sich die Wirtschaft in den vereinigten Staaten von Amerika als recht widerstandsfähig erwies, verzeichnete die Wirtschaft in der Eurozone einen deutlichen Abschwung. Der private Konsum blieb schwach, obwohl die sich die Inflation deutlich abschwächte. Die Arbeitsmärkte zeigten sich stabil und das Lohnwachstum konnte die Kaufkraftverluste der Konsumenten teilweise ausgleichen. In diesem Umfeld gelang es den Unternehmen ihre Margen zu steigern und somit ihre Ertragslage deutlich zu verbessern. Vor diesem Hintergrund erzielte der breit angelegte STOXX Europe 600 Aktienindex einen Wertzuwachs von 15,80 %. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Provisionserlöse positiv entwickelt. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,37 %. Das verwaltete Fondsvermögen reduzierte sich leicht um 0,87 %. Im Vorjahr war aufgrund der konjunkturellen Lage mit einem leicht veränderten Fondvolumens gerechnet worden. Der Anstieg bei den Provisionserlösen, ist der Aktienmarktrally in den letzten zwei Monaten des Jahres zu verdanken. Ertrags-, Finanz- (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität) und Vermögenslage Ertragslage Die MaxAlpha hat im Jahr 2023 Provisionserträge in Höhe von TEUR 807 (Vorjahr TEUR 759) erwirtschaftet. Daraus sind die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 328 (Vorjahr TEUR 314) und andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr TEUR 194) zu decken. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 282 (Vorjahr TEUR 236) ab. Nach Berücksichtigung von Ertragssteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 192 (Vorjahr TEUR 161). Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 31 erhöht, was leicht über den Erwartungen lag. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme (T€ 623) hat sich im Vergleich hauptsächlich durch eine ausschüttungsbedingten Reduzierung der liquiden Mittel zum Vorjahr verringert (minus T€ 105). Das Vermögen der Gesellschaft ist überwiegend in liquiden Mitteln (T€ 474) angelegt. Die Verbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 2023 fristgerecht beglichen. Von Kreditinstituten eingeräumte Kreditlinien bestanden nicht. Das bilanzielle Eigenkapital betrug am 31.12.2023 TEUR 480 (Vorjahr TEUR 488); die Liquidität und Zahlungsfähigkeit der MaxAlpha Asset Management GmbH war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die Gesellschaft beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt als gut. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren: Unternehmensgewinn Wesentlicher Erfolgsmaßstab für den finanziellen Unternehmenserfolg sind das gemanagte Fondsvolumen bzw. die Provisionserlöse. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren: Kundenbelange, -zufriedenheit, Ausweitung der Kundenbasis. Innerhalb des Marktsegments Asset Management ist die Portfolioverwaltung für Spezialfondskunden im besonderen Maße durch die Vertrauensbasis zwischen dem Asset Manager und dem Kunden geprägt. Eine detaillierte Erklärung der Managemententscheidungen und die Erläuterungen der zugrundeliegenden Entscheidungsvariablen sind ein Kernelement der Kundenbeziehung und ein notwendiger Indikator für langfristig stabile Kundenbeziehungen. Die Gesellschaft bewertet die Kundenanforderungen und -zufriedenheit in erster Linie auf den halbjährlich stattfinden Anlageausschusssitzungen. Auf denen hat MaxAlpha als Asset Manager über alle Angelegenheiten zu berichten, die für die Spezialfondskunden von Relevanz sind bzw. mit diesem vereinbart wurden. Werden die Ansprüche der Spezialfondskunden an diesen Stellen nicht erfüllt, werden diese unmissverständlich auf den Anlageausschusssitzungen zum Ausdruck gebracht. Negatives Feedback von Kundenseite lag im Berichtszeitraum nicht vor. Ebenso gab es keinerlei Beschwerden oder Rechtstreitigkeiten. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht Ertragsrisiko Wesentliche Ertrags- und Geschäftsrisiken für die Gesellschaft können sich aus einem Rückgang des gemanagten Fondsvolumens und der damit verbundenen rückläufigen Entwicklung der Provisionseinnahmen ergeben. Ein Hauptrisiko stellen hierbei rückläufige Wertpapiermärkte dar. Den Ertragsrisiken wird durch ein entsprechendes Forderungsmanagement vorgebeugt. Die Gesellschaft kontrolliert laufend den Zahlungseingang der zuvor zum jeweiligen Monatsende erfolgten Rechnungsstellung. Aufgrund der auf wenige Spezialfonds fokussierten Geschäftstätigkeit ist MaxAlpha einem allgemeinen Klumpenrisiko unterworfen, dessen sich die Gesellschaft bewusst ist und welches sie regelmäßig bewertet. Innerhalb des von MaxAlpha verfolgten Investmentansatzes sind die Risiken einzelner Investmenttitel (Aktien und Renten) begrenzt, da das Investmentvolumen in Einzeltitel weit unterhalb der durch das Investmentgesetz vorgegebenen Anlagegrenzen liegt. Dieses risikobegrenzende Investmentverhalten ist auch dadurch gewährleistet, weil in der Mehrzahl der von uns gemanagten Sondervermögen streng limitierte Risikopuffer von Seiten der institutionellen Anleger vorgegeben werden. Die Gesellschaft überprüft ihre Investmentansätze auf Gültigkeit, um strukturelle Veränderungen im Marktverhalten frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Funktionszusammenhänge anzupassen. Die wesentlichen Prozesse für den Investmentprozess umfassen Aktienselektions- und Asset Allokationskompetenzen. Messung und Kontrolle der Marktpreisänderungsrisiken erfolgen durch die mit der Gesellschaft vertraglich verbundenen Kapitalverwaltungsgesellschaften. Die Messung der Marktpreisänderungsrisiken basiert hierbei i. d. R. auf dem "Qualifizierten Ansatz". Neben eigenen Risikomessungs- und Controlling-Tools, hat MaxAlpha ergänzenden Zugriff auf die von den vertraglich verbundenen Kapitalverwaltungsgesellschaften ermittelten Risikomessungs- und Controlling Kennzahlen. Adressenausfallrisiken bei Rentenpapieren könnten bei den gemanagten Sondervermögen auftreten, mit der Folge von Kapital- und Ertragsverlusten. Um diesem Risiko zu begegnen, überwacht die Gesellschaft, u. a. unter Nutzung von externen Research Berichten und Ratings, das Adressenausfallrisiko. Neben den investmentrechtlichen Anlagegrenzen, minimieren obendrein die von den Anlegern i. d. R. vorgegebenen "internen" Anlagerichtlinien das Adressenausfallrisiko. Adressenausfallrisiken Das Adressenausfallrisiko in Bezug auf Kundenforderungen schätzt die MaxAlpha aufgrund der Bonität und Kundenstruktur der KVG als gering ein. Die Finanz- und Liquiditätsrisiken werden durch einen laufenden Soll/Ist-Vergleich der Erträge und Aufwendungen bzw. der aktuellen Liquidität durch die MaxAlpha Geschäftsführung überwacht. Die Finanz- und Liquiditätsrisiken werden insgesamt als gering eingestuft. Operationelle Risiken Kundenrisiken Die zum gegenwärtigen Zeitpunkt geringe Anzahl von Spezialfondskundenmandaten stellt unverändert einen Wermutstropfen dar. Mögliches Neugeschäft bzw. die Ausweitung der Kundenbasis ist unter den aktuellen Gegebenheiten lediglich von Weiterempfehlungen aus der existierenden Kundenbasis denkbar. Personalrisiken Die Personalfluktuation ist überschaubar. Bei den aktuellen MaxAlpha Mitarbeitern handelt sich um hochspezialisiertes Personal, für die MaxAlpha ein entsprechende Arbeitsumfeld bietet. Die Personalrisiken werden von uns daher als gering eingestuft. Rechtliche Risiken MaxAlpha lässt sich ausnahmslos in allen Rechtsfragen anwaltlich beraten und vertreten. Die Rechtsrisiken werden von uns daher als gering eingestuft. IT-Risiken Das Unternehmen managet seine IT in Eigenregie. Hard- und Softwareüberprüfungen finden mehrmals in der Woche statt und werden unverzüglich an neue Sicherheitsaspekte angepasst Die Datenspeicherung erfolgt täglich. IT-Risiken werden daher als gering eingestuft. Sonstige Risiken Neben dem systemimmanenten Risiko rückläufiger Wertpapiermärkte, stellen die stetig zunehmenden Regulierungsmaßnahmen seitens der Aufsichtsinstitutionen oder -Behörden aus unserer Sicht, neben den allgemeinen Kundenrisiken, die größte Risikobelastung dar. Kleinere Finanzdienstleister wie MaxAlpha zeichnen sich gewöhnlich dadurch aus, dass diese sehr effiziente und an das wichtige Tagesgeschäft (Management von Altersruhegeldern) orientierte Arbeitsabläufe und -umgebungen vorhalten, die mit wenigen aber spezialisierten Mitarbeitern auskommen und sich dadurch vollumfänglich in den Dienst ihrer Klientel stellen können. Das bedeutet, dass die ohnehin sehr knappen Ressourcen durch das Tagesgeschäft vollständig gebunden sind. Der in zunehmendem Maß behördlich geforderte Aufwand (Überregulierung), bedeutet eine hochgradige Beeinträchtigung unseres originären Geschäftsablaufs und stellt somit ein kumulatives und omnipräsentes Ertrags- und Geschäftsrisiko für ein Unternehmen unserer Größe dar. b) Ausblick und Chancen der künftigen Entwicklung (Chancenbericht und Prognosebericht) Chancenbericht Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird nach wie vor durch die Qualität der Assetmanagement-Leistungen in den von MaxAlpha verwalteten Sondervermögen und des damit verbundenen Fondsvolumens bestimmt. Hierin sehen wir unverändert wesentliche Chancen für die Entwicklung des Unternehmens. Prognosebericht Der Erfolg hängt in nicht unerheblichem Maß vermehrt von exogenen Marktfaktoren ab. Neben wirtschaftlichen Faktoren wie Konjunkturverläufen und Kapitalmarktentwicklungen, bestimmen zunehmend politische erzwungene Umstände das eigentliche Marktgeschehen. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine Erholung des europäischen Konjunkturumfeldes mit tendenziell steigenden Aktienmärkten. An den Rentenmärkten sehen wir, ausgehend von dem aktuellen Zinsniveau, den Zinsgipfel bei länger laufenden Anleihen als nahezu erreicht an. Unter diesen Rahmenbedingungen geht MaxAlpha davon aus, dass sich die gemanagten Fondsvolumina (bei unveränderter Kundenzahl) im Gleichlauf mit der Konjunktur und den Kapitalmärkten entwickeln werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklung gehen wir von einem leicht erhöhten Fondsvolumen aus. Gleiches gilt für die Provisionserlöse für das Geschäftsjahr 2024. Unter Berücksichtigung leicht steigender Kosten - vor Steuern und variabler Vergütung - streben wir, ein Ergebnis leicht über Vorjahresniveau bei jederzeit ausreichender Liquidität an. 4. Risikomanagementziele und -methoden Risikomanagement und Controlling zielen auf Risikofrüherkennung und rechtzeitige Gegensteuerung ab. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis und die liquiden Mittel werden regelmäßig überwacht und die Auswertungen analysiert. Aus dem betreuten Fondsvolumen können die zu erwartenden Einnahmen relativ genau prognostiziert und den bekannten Ausgaben gegenübergestellt werden. Sollten die erforderlichen Eigenmittel- und Liquiditätsanforderungen drohen zu unterschreiten, können rechtzeitig Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Eigenmittel- und Liquiditätsanforderungen wurden zum Stichtag um TEUR 156 bzw. TEUR 430 übererfüllt.
Frankfurt am Main, 23.05.2024 Die Geschäftsführung Mathias Häge BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023MaxAlpha Asset Management GmbH, Frankfurt am MainI. Allgemeine Angaben Die MaxAlpha Asset Management GmbH, Frankfurt am Main wurde am 11. Februar 2019 gegründet. Der Gesellschaft wurde mit Datum vom 28. Januar 2020 die Erlaubnis nach § 15 WpIG zur Erbringung der Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung, Finanzportfolioverwaltung und Eigengeschäft nach § 2 Abs. 2 bzw. § 15 Abs. 3 WpIG erteilt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB118459 eingetragen. Firmensitz laut Registergericht ist Frankfurt am Main. II. Grunds ätze zur Bilanzierung und Bewertung Als Wertpapierinstitut, das unter § 2 Abs. 1 WpIG fällt, hat die Max Alpha Asset Management GmbH ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gemäß § 340 Abs. 4a i.V.m. 340a Abs. 1 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufzustellen und neben den Regelungen des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes auch die Vorschriften der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV - für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute zu berücksichtigen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend § 2 RechKredV nach Formblatt 1 und 3. Vom Wahlrecht des § 265 Abs. 8 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Kassenbestand, Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich zeitanteiliger Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Die Abschreibungen werden linear über die Nutzungsdauer vorgenommen. Von der Möglichkeit der sofortigen Absetzung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde Gebrauch gemacht. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten sind angemessene Rückstellungen gebildet. Aufwands- und Ertragsabgrenzungen sind vorgenommen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung A. Bilanz Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. TEUR 474 (Vorjahr: TEUR 562) sind täglich fällig. Forderungen an Kunden i.H.v. EUR 68 (Vorjahr: TEUR 65) haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Die Anteile an verbundenen Unternehmen (i.H.v. TEUR 3; Vorjahr: TEUR 3) betreffen die von der Gesellschaft übernommenen Anteile an der MaxAlpha Asset Consultant Ltd., Birmingham/Großbritannien. Die Sachanlagen betreffen in voller Höhe die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem folgenden Anlagespiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten gemäß § 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV die folgenden wesentlichen Einzelbeträge:
Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten und enthalten gemäß § 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV die folgenden wesentlichen Einzelbeträge:
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die anderen Rückstellungen betreffen unter anderem Rückstellungen für Tantiemen bzw. Bonuszahlungen an die Mitarbeiter sowie für die Abschluss- und Prüfungskosten. Die Fristigkeit beträgt bis auf die Archivierungsrückstellungen bis zu einem Jahr, ansonsten mehr als 5 Jahre. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 480 und setzt sich aus gezeichnetem Kapital (TEUR 50), der Kapitalrücklage (TEUR 100) und dem Bilanzgewinn zusammen. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 338 und einer Gewinnausschüttung ein Höhe von TEUR 200 ergibt sich ein Bilanzgewinn von TEUR 330. Bilanzposten in Fremdwährung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Eventualverbindlichkeiten lagen nicht vor. B. Aufwands- und Ertragsrechnung Der Gesamtbetrag der Provisionserträge in Höhe von TEUR 807 (Vorjahr TEUR 759) entfällt vollständig auf das Inland. Sie resultieren vollständig aus Dienstleistungen für die Verwaltung von Vermögen für Dritte. Die anderen Verwaltungsaufwendungen (in Höhe von TEUR 187) umfassen im Wesentlichen Mietaufwendungen (TEUR 29), Aufwendungen für Fremdleistungen (TEUR 24), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 19) sowie Kosten für Datenbanknutzung (TEUR 52). IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Mietvertrag für die Geschäftsräume kann mit einer Frist von drei Jahren gekündigt werden. Die jährliche Mietverpflichtung beläuft sich auf TEUR 29. 2. Anzahl Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 2 Mitarbeiter beschäftigt, darunter auch der Gesellschafter-Geschäftsführer. Diese verteilen sich wie folgt:
3. Geschäftsleiter Geschäftsleiter war im Geschäftsjahr 2023 Herr Mathias Häge, Bankfachwirt. Herr Häge ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag mit wesentlichem Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- oder Vermögenslage sind nicht bekannt. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den sich aus dem Gewinnvortrag von EUR 137.642,08 und dem Jahresüberschuss von EUR 191.911,27 ergebenden Bilanzgewinn von EUR 329.553,35 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Honorar des Abschlussprüfers Das mit dem Abschlussprüfer vereinbarte Gesamthonorar für 2023 beträgt netto EUR 15.000,00 und bezieht sich mit EUR 9.500,00 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit EUR 5.500,00 auf sonstige Bestätigungsleistungen.
Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024 MaxAlpha
Asset Management GmbH
Geschäftsleitung Mathias Häge sonstige BerichtsbestandteileFeststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit der Bilanzsumme in Höhe von 623.026,50 € wird festgestellt und genehmigt.
Frankfurt am Main, den 14. August 2024 Mathias Häge BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MaxAlpha Asset Management GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MaxAlpha Asset Management GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MaxAlpha Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bad Hersfeld, den 4. Juli 2024 B
+ H Deutsche Revisionsgesellschaft mbH
Johanna Bolender, Wirtschaftsprüferin |
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