Dassault Systemes Deutschland AGLiquidiert

70563 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 720142
Vorher
DASSAULT SYSTEMES AKTIENGESELLSCHAFT
Eingetragen
27.5.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Software CAD/CAM/CAE/PDM/NETWORK COMPUTING (insbesondere im Bereich Styling) sowie die Konfiguration und die Veräußerung von Computersystemen, insbesondere in Deutschland für CATIA und ENOVIA Produkte, sowie die dazugehörigen Beratungs- und Schulungsleistungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Dassault Systèmes Deutschland AG

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht

I. Das Unternehmen und die Rahmenbedingungen

Die Branchenlösungen von Dassault Systèmes bestehen aus Anwendungen, Dienstleistungen und Methoden, die den spezifischen Anforderungen der Kunden in elf Branchen entsprechen. Dassault Systemes ist Weltmarkführer im Bereich PLM (Product Lifecycle Management) im Automotive und Aero Sektor. Unsere Lösungen nutzen die Stärken unserer Marken (CATIA für die virtuelle Produktdefinition, SIMULIA für die virtuelle Prüfung, DELMIA für die virtuelle Fertigung, ENOVIA für die Verwaltung von Geschäftsprozessen sowie 3DVIA für virtuelle Kundenerfahrungen) und können durch die Angebote unserer Partner ergänzt werden.

Dassault Systèmes (DS) möchte mit seinen Lösungen jeden in die Lage versetzen, ein Produkt über den gesamten Lebenszyklus vom Konzept über den Entwurf, die Konstruktion, Fertigung, den Kundeneinsatz, die Instandhaltung bis zur Entsorgung in 3D zu konzipieren, bauen, auszutauschen und zu erleben. Um dieser Zielsetzung näher zu kommen, hat DS ein umfassendes Angebot fortschrittlicher, kompatibler Branchenlösungen entwickelt, basierend auf den Marken CATIA, DELMIA, ENOVIA, SIMULIA und 3DVIA. Dank offener Standards können alle Beteiligten, ob intern oder in der Supply Chain, bei der Bereitstellung marktorientierter Produkte an Kunden und Verbraucher zusammenarbeiten. Dadurch wird die Produkteinführung beschleunigt, die Qualität verbessert und Kosten werden reduziert.

Die Dassault Systemes Gruppe steht seinen über 90.000 Kunden mit rd. 7.500 Mitarbeitern in 27 Ländern zur Verfügung, wovon rd. 52% der Mitarbeiter in Europa, 32% in Amerika und 16% in Asien tätig sind. Sie besitzt weltweit mit ihren 17 Entwicklungslaboren über 140 angemeldete und erteilte Patente.

PLM ist für wichtige Fertigungsunternehmen zu einem unverzichtbaren Geschäftsprozess bei der Herstellung von Flugzeugen, Fahrzeugen und industriellen Anlagen aller Art geworden. Die Einführung von PLM unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und schafft so einen hohen Mehrwert. Damit trägt die virtuelle Welt dazu bei, physikalische Modelle auf Anhieb richtig zu bauen. Angeführt wird dieser Wandel von Vorreiterunternehmen, die sich den Herausforderungen des wachsenden Innovationsdrucks stellen.

Für Dassault Systèmes ist "Collaborative Intelligence" zu einem zentralen Anliegen geworden. Unsere PLM-Lösungen ermöglichen die Zusammenarbeit von Entwicklungs- und Fertigungsabteilungen eines Herstellers in einem konstanten, dynamischen Datenumfeld. Dadurch lassen sich Ideen problemlos umsetzen und visuelle Modelle erstellen. Der geteilte Zugriff in Echtzeit bedeutet, dass Ingenieure im Rahmen der parallelen Entwicklung mit Fertigungskonstrukteuren oder Marketingleuten kommunizieren können. Fehler können schnell behoben werden, und jeder Beteiligte in der gesamten Wertschöpfungskette wird auf dem neuesten Stand gehalten. Ermöglicht wird all dies durch die Lösungen von Dassault Systèmes.

Weltweit sind derzeit führend die Unternehmen DS, Siemens PLM Software (ehemals UGS), PTC und SAP PLM in diesem Segment aktiv. Trotz der sich derzeit allgemein abschwächenden weltwirtschaftliche Lage können für den PLM Sektor gute Wachstumsprognosen abgegeben werden. Man kann auch in den nächsten 3 - 5 Jahren mit jährlichen Umsatzsteigerungen zwischen 5 bis 15 % rechnen.

Die Dassault Systèmes Deutschland AG (DS AG) ist innerhalb der DS Gruppe vornehmlich in 2 Geschäftsfeldern in Deutschland tätig. Der sog. "Value Channel" (früher CMP genannt) ist für die Unterstützung der Vertriebspartner (u.a. Cenit, Transcat), über die DS seine Softwareprodukte vertreibt, zuständig. Die DS AG unterstützt diese Business Partner u.a. bei technischen Fragen, der Auftragsabwicklung und im Marketing (u.a. Erstellung von Produktbroschüren, Unterstützung bei Messeauftritten und Kundenworkshops). Das zweite Geschäftsfeld sind die sog. "Professional Services". Diese Abteilung unterstützt vornehmlich beim Kunden deren Projektteams bei der erfolgreichen Anwendung der Produkte der DS Gruppe.

II. Ertrags-, Vermögens, Finanzlage

1. Ertragslage

Umsatzentwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse von Mio. EUR 9,9 auf Mio. 14,9 Mio. gestiegen. Die erzielten Umsätze teilen sich auf folgende Geschäftsfelder auf:

Die Software- und Wartungsumsätze im Value Channel Sektor erhöhten sich von Mio. EUR 8,2 auf Mio. EUR 10,1 erheblich bedingt durch den erstmaligen Sondereffekt des Ausweises von 5 Quartalen zur periodengerechten Umsatzabgrenzung.

Die Service-Umsätze für Consulting/Implementation Leistungen stiegen von Mio. EUR 0,8 auf Mio. EUR 3,9 durch den schnellen Aufbau der Mitte 2006 neugegründeten Abteilung.

Die Software- und Wartungsumsätze im SMT-Sektor aus der in 2006 auf die DS AG verschmolzenen Smarteam GmbH verminderten sich leicht von TEUR 790 auf TEUR 743.

Die Lizenzumsätze für das von der DS AG entwickelte Class A Produkt erhöhten sich leicht von TEUR 129 auf TEUR 146.

Während die Inlandsumsätze sich um 29% auf Mio. EUR 11,8 erhöhten, stiegen die Auslandsumsätze, vornehmlich mit Frankreich, um 243% auf Mio. EUR 3,1.

Ergebnisentwicklung

Bei einer nur geringfügigen Bestandserhöhung und einem um TEUR 27 (-6%) verminderten Materialaufwand für Lizenzabgaben im SMT-Sektor konnte der Rohertrag aufgrund der um Mio. EUR 4,9 (+49%) erhöhten Umsätze um Mio. EUR 4,9 auf Mio. EUR 14,5 um 52% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Der Betriebsaufwand hat sich erheblich um Mio. EUR 4,5, respektive 59% auf Mio. EUR 12,1 erhöht. Der wesentliche Faktor für die Erhöhung war der stark gestiegene Mitarbeiterbestand und damit verbunden die um Mio. EUR 2,9 (+64 %) gestiegene Personalaufwendungen. Dies führte auch zu Mio. EUR 1,6 (+53 %) höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 4,5. Die Abschreibungen stiegen leicht von TEUR 27 auf TEUR 42. Trotz des stark erhöhten Betriebsaufwands konnte durch die Umsatzsteigerungen ein um TEUR 610 (+21%) höheres Betriebsergebnis von Mio. EUR 3,5 erzielt werden. Die operative Betriebsergebnismarge ist zwar um 19% gesunken betrug aber immer noch 23,4%. Aufgrund des höheren Anteils des personalintensiven Servicesektors war der Margenrückgang erwartet worden, die Marge lag noch über der ursprünglich angestrebten Marge von 22%.

Das Zinsergebnis hat sich gegenüber 2006 um TEUR 62, aufgrund des höheren Cashbestandes verbessert; war aber weiterhin aufgrund des recht hohen Altschuldenbestandes gegenüber der Muttergesellschaft mit TEUR 69 (Vj. TEUR 131) negativ. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich damit um TEUR 672 auf Mio. EUR 3,5.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten sich aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs in 2007 um TEUR 151 auf TEUR 471.

Der Jahresüberschuss konnte um TEUR 520 (+21%) auf TEUR 2.953 gesteigert werden. Durch dieses positive Jahresergebnis konnte der noch im Vorjahr bestehende nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von TEUR 2.850 vollständig ausgeglichen werden und ein positives Eigenkapital von TEUR 103 erreicht werden.

Personal- und Sozialbereich

Das Jahr 2007 war in Summe von einer anhaltend starken Expansion mit einer Erhöhung von 24 Mitarbeiter (+5%) zum 31.12.07 gegenüber dem Ende des Vorjahres geprägt. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand betrug 64 in 2007 und betrug am Jahresende 70,5. Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter stieg in 2007 von 34 auf 70,5 an, wobei 13 Subcontractor aus der Arbeitnehmergestellung der IBM am Jahresbeginn in Festanstellungen übernommen wurden.

Der Personalbestand in General & Administration erhöhte sich von 2 auf 7,5 am Ende des Berichtsjahres. 4 Mitarbeiter entfallen auf die Personalabteilung und 3,5 auf die Finanzabteilung.

Auf den Bereich Marketing & Sales entfielen 45 Mitarbeiter zum 31.12.07. Hiervon entfielen 40 Mitarbeiter auf den Value Sales Channel (25 Sales und 15 Presales) und 5 Mitarbeiter auf den Bereich Marketing und Hotline.

Im Bereich Cost of Service waren 18 Mitarbeiter zum 31.12.07 beschäftigt, was einem Anstieg um 12 im Laufe des Geschäftsjahres entsprach.

Es ist auch in 2008 ein starker Personalzuwachs geplant, wenn auch leicht abgeschwächt.

Die DS AG ist nicht tarifvertragsgebunden, es gibt keinen Betriebsrat. Alle Arbeitsverträge werden einzelvertraglich abgeschlossen.

2. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich stark um TEUR 215 auf TEUR 311 erhöht. Dies hängt hauptsächlich mit der stark gestiegenen Mitarbeiteranzahl und der Erweiterung bzw. Vergrößerung der Büros in Stuttgart, Herne und München mit den entsprechenden Neuanschaffungen von Büromöbeln zusammen.

Das Umlaufvermögen hat sich um Mio. EUR 2,4 (+52 %) auf Mio. EUR 7,1 erhöht. Der wesentliche Anstieg ergab sich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich um Mio. EUR 1,2 erhöht haben (im Wesentlichen gegenüber IBM), den TEUR 565 höheren Intercompany Forderungen und den TEUR 418 höheren Wertpapieren und liquiden Mitteln. Auch die sonstigen Vermögensgegenständen (+ TEUR 225), aufgrund des Neubestandes einer Rückdeckungsversicherung und die Vorräte (+ TEUR 11) sind jeweils gestiegen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten, im Wesentlichen den Wartungsaufwand aus dem SMT-Sektor betreffend, hat sich auf TEUR 115 um TEUR 52 erhöht.

Das wirtschaftliche Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 2.953 aus einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in ein positives EK von TEUR 103 gewandelt.

Das langfristige Fremdkapital, respektive die Pensionsrückstellungen, die im Berichtsjahr erstmalig gebildet wurden, betragen TEUR 192.

Das kurzfristige Fremdkapital ist um TEUR 598 (-8%) auf Mio. EUR 7,0 zurückgegangen. Insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber der Aktionärin konnten aufgrund von Darlehenstilgungen um Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR 3,1 reduziert werden. Rückläufig waren auch die Steuerrückstellungen um TEUR 343, da im Berichtsjahr wesentlich höhere Steuervorauszahlungen entrichtet wurden. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 997 gestiegen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 207, die sonstigen Rückstellungen um TEUR 153 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 43 jeweils erhöht.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten, betreffend die Wartungserlöse aus dem SMT-Sektor, haben sich entsprechend der aktivischen Rechnungsabgrenzung für den Wartungsaufwand um TEUR 131 auf TEUR 178 erhöht.

Durch den Ausgleich des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages und der Rückzahlung von Altverbindlichkeiten gegenüber der Aktionärin hat sich die Bilanzsumme trotz einer erheblichen Ausdehnung des Geschäftsumfangs leicht um TEUR 172 auf Mio. EUR 7,5 reduziert.

3. Finanzlage

Finanzierung

Durch den Ausgleich des negativen Eigenkapitals und die finanziell sehr enge Kopplung an die Dassault Systèmes S.A., ist die Finanzierung der anstehenden Aufgaben und Entwicklungen abgesichert.

Noch ist der Verschuldungsgrad (das Verhältnis von Fremdkapital zum Eigenkapital) sehr hoch. Aufgrund der mittelfristig positiven Ertragserwartung wird sich dieser aber in den kommenden Jahren erheblich verbessern.

Im Berichtsjahr konnte durch einen mittleren Cashbestand von rd. Mio. EUR 1,5 ein verbessertes Finanzergebnis erzielt werden, das in 2008 abhängig von der Entwicklung der kurzfristigen Zinssätze durchaus positiv sein könnte. Die DS AG legt ihren Cashbestand aufgrund der hohen Auflagen im Konzern (lediglich Anlagen mit AA+ Rating oder höher sind erlaubt) in kurzfristige Termingeldern an.

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden TEUR 253 in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert, womit sich diese Position in ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten auf TEUR 499 nahezu verdoppelt hat. Die immateriellen Vermögensgegenstände blieben nahezu unverändert. Den Investitionen standen regelmäßige Abschreibungen von TEUR 42 gegenüber.

Zusätzliche, über das übliche Maß hinausgehende Investitionen sind in der weiteren Vernetzung mit Dassault Systèmes und in der bedarfsgerechten Bereitstellung von Büroflächen und Büroausstattung für die weitere Mitarbeiterexpansion zu sehen.

Liquidität

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag mit Mio. EUR 2,3 um 4% über dem Vorjahr, was vornehmlich auf den gestiegenen Jahresüberschuss zurückzuführen ist.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war mit TEUR 252 negativ und beinhaltet im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Die Tilgung von Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft führt zu einem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von Mio. EUR 1,6.

Die Finanzmittelfonds zum Geschäftsjahresende erhöhten sich um 31% auf Mio. EUR 1,7.

III. Abhängigkeitsbericht

Schlusserklärung nach § 312 Abs. 3 Satz 3 AktG

Die Dassault Systemes Deutschland AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen bzw. die Maßnahme getroffen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist durch die getroffene Maßnahme nicht beteiligt worden.

IV. Chancen und Risiken

1. Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken

Die sich seit dem 2. Halbjahr 2007 vom amerikanischen Finanzmarkt ausgehende und nun ausweitende Subprime-Krise, kann die auf starken Expansionskurs ausgerichtete Entwicklung der DS AG nachhaltig beeinflussen. Dieses Risiko ergibt sich vornehmlich aus der Branchenabhängigkeit der Kundenstruktur. Die DS AG erzielt rd. 70% ihres Umsatzes im Automotive- und Aerosektor. Eine Krise in diesen beiden Industrien birgt das wesentliche Risiko neben einem gesamtwirtschaftlichen Abschwung.

2. Unternehmensstrategische Risiken

Die DS AG ist stark abhängig von der Entwicklung der Muttergesellschaft in Frankreich und der Gesamtentwicklung der DS-Gruppe. Die unternehmensstrategischen Risiken resultieren vor allem aus dem starken angestrebten Wachstum über neue Produkte, Technologien (u.a. eine Umstellung auf die V6 Plattform), der Geschäftsmodelle und der potentiellen Akquisitionen.

Man wird im Sektor Value Sales Channel abwarten müssen, wie schnell und erfolgreich der Wechsel des neuen Vertriebsmodells der direkten Betreuung der Vertriebspartner im Klein- und Mittelstandskundenmarkt weg von der IBM funktionieren wird.

Im Service-Sektor muss sich zeigen, ob auch weiterhin eine sehr hohe von den Kunden bezahlte Auslastungsquote erreicht werden kann.

Die DS AG ist auf hoch qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Dabei konkurriert sie in ihren Bereichen mit Großunternehmen, zahlreichen Mittelständlern und Start-Up Unternehmen um die besten Arbeitskräfte. Das hohe organische Wachstum, insbesondere im Servicebereich, führt zu einem größeren Bedarf an Neueinstellungen. Da jedoch bereits heute auf dem Arbeitsmarkt viele Tausende gut ausgebildeter Ingenieure fehlen, besteht ein hohes Risiko freie Stellen nicht geeignet besetzen zu können.

Die Risiken aufgrund häufiger Organisations- und Führungsstrukturwechsel, insbesondere durch den Mutterkonzern bedingt, müssen mindestens so hoch wie deren Chancen zur Effizienzsteigerung eingeschätzt werden.

Das Risiko von Forderungsausfällen ist aufgrund der Kundenstruktur weiterhin gering.

Die finanzwirtschaftlichen Risiken für die DS AG sind aufgrund der Finanzierung über die Muttergesellschaft derzeit als gering einzuschätzen.

3. Ausblick und Chancen

Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf der operativen Planung der DS AG für die Jahre 2008 und 2009. Grundlage dieser Planung sind Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Zielsetzung unserer Geschäftsfelder.

Zum Jahresbeginn 2008 haben sich die Wachstumsperspektiven für die Weltwirtschaft merklich abgekühlt. Entscheidend für die DS AG wird sein, wie stark sich die Rezession der US-Wirtschaft als Folge der Subprime-Krise auf die deutsche Industrie auswirken wird. Die deutsche Industrie wird trotz der mittlerweile gesunkenen Rohstoffpreise und des niedrigeren Euro-Kurses nicht an die eher überdurchschnittlich guten Wachstumsraten der letzten Jahre anknüpfen können.

Wiederum liegen in den Risiken der konjunkturellen Eintrübung in den Bereichen Automotive, Aero und Maschinenbau auch die Chancen der DS AG. Der Kostendruck auf die Unternehmen in diesen Branchen wird wieder zunehmen. Die DS-Gruppe mit ihren hochinnovativen Produkten zur Beschleunigung von Produkteinführungen, Qualitätsverbesserungen und Kostenreduktion stellt diesen Unternehmen die Lösungen zur Verfügungen, die sie in den nächsten Jahren verstärkt benötigen werden, um auf den globalen Märkten erfolgreich zu agieren.

Im Value Channel kann man in 2008 und 2009 mit moderaten Steigerungsraten zwischen 5 bis 10% gerechnet werden. Aufgrund von Kostensteigerungen in ähnlichem Umfang kann man mit keinem besseren Ergebnis für diesen Sektor rechnen.

Im Servicessektor rechnet man sowohl in 2008, wie auch in 2009 mit Umsatzsteigerungen von 40 bis 50%, aufgrund der hohen Nachfrage unserer Kunden in diesem Bereich. Weiterhin sollen bislang von der Muttergesellschaft mit den deutschen Kunden gehaltene Verträge auf die DS AG transferiert werden. Trotz des durch die signifikanten Umsatzsteigerungen schnell wachsenden Personalbedarfs und der damit einhergehenden Kostensteigerungen kann man mit einer soliden Verbesserung der Margen rechnen.

In Summe geht die DS AG bei Umsatzsteigerungen zwischen 10 und 15% in 2008 und 2009 davon aus eine EBIT-Marge von wiederum mehr als 20% zu erzielen.

Bilanz

Aktiva

  31.12.2007 31.12.2006
  T€ T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5 3
II. Sachanlagen 306 93
  311 96
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 11 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.191 2.999
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 820 255
3. Sonstige Vermögensgegenstände 312 87
  5.334 3.341
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.748 1.330
  7.082 4.671
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115 63
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 2.850
  7.508 7.680

Passiva

  31.12.2007 31.12.2006
  T€ T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500
II. Bilanzverlust -1.397 -4.350
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 2.850
  103 0
B. Rückstellungen    
1. Pensionsrückstellungen 192 0
2. Steuerrückstellungen 149 492
3. Sonstige Rückstellungen 1.804 1.651
  2.145 2.143
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 517 474
2. Verbindlichkeiten gegenüber Aktionärin 3.088 4.743
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen    
Unternehmen 1.210 213
4. Sonstige Verbindlichkeiten 267 60
  5.082 5.490
D. Rechnungsabgrenzungsposten 178 47
  7.508 7.680

Gewinn- und Verlustrechnung

  2007 2006
  T€ T€
1. Umsatzerlöse 14.904 9.985
2. Bestandsveränderung 12 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.140 947
  16.056 10.932
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -426 -453
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -6.773 -4.375
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für    
Altersversorgung und für Unterstützung -800 -248
  -7.573 -4.623
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-    
gegenstände des Anlagevermögens und    
Sachanlagen -42 -27
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.520 -2.944
  3.495 2.885
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47 19
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -116 -150
  -69 -131
10. Ergebnis der gewöhnlichen    
Geschäftstätigkeit 3.426 2.754
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -471 -320
12. Sonstige Steuern -2 -1
13. Jahresüberschuss 2.953 2.433
14. Verlustvortrag -4.350 -6.783
15. Bilanzverlust -1.397 -4.350

Anhang

A. Allgemeine Erläuterungen

Als mittelgroße Kapitalgesellschaft haben wir den Jahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Vorjahres wurden grundsätzlich unverändert fortgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Angaben, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, wurden Posten des Anlagevermögens in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesen. Diese sind im Anlagenspiegel detailliert ausgewiesen und erläutert.

Um den Aussagewert des Jahresabschlusses zu verbessern, erstreckt sich der Kreis der verbundenen Unternehmen der DS AG im Sinne des § 271 HGB auf das oberste Mutterunternehmen, die Dassault Systèmes S.A., Suresnes/Frankreich, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens.

In Abweichung vom Bilanzgliederungsschema des HGB wurde unter den Verbindlichkeiten die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären" hinzugefügt (§ 265 Abs. 5 S. 2 HGB).

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Aktiva

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ein Abgang unterstellt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte beinhalten angearbeitete Aufträge zu Herstellungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet.

Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Passiva

Die Pensionsrückstellung ist in zulässiger Höhe unter Anwendung des IAS 19 mit einem Rechnungszinssatz von 5,25% angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
 
Immaterielle        
Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und        
ähnliche Rechte und Werte        
sowie Lizenzen an solchen        
Rechten und Werten 46.291 4.164 0 50.455
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs-        
und Geschäftsausstattung 250.668 252.623 4.000 499.291
  296.959 256.787 4.000 549.746
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
 
Immaterielle        
Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und        
ähnliche Rechte und Werte        
sowie Lizenzen an solchen        
Rechten und Werten 43.035 2.518 0 45.553
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs-        
und Geschäftsausstattung 157.621 39.276 4.000 192.897
  200.656 41.794 4.000 238.450
  Restbuchwerte
  31.12.2007 31.12.2006
 
Immaterielle    
Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und    
ähnliche Rechte und Werte    
sowie Lizenzen an solchen    
Rechten und Werten 4.902 3.256
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs-    
und Geschäftsausstattung 306.394 93.047
  311.296 96.303

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen des Geschäftsjahres.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 0 (Vorjahr: T€ 7) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr € 1.500.000,00 und ist eingeteilt in 1.500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je € 1,00 je Aktie.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Aufgrund des im Geschäftsjahr 2007 erzielten Jahresüberschusses von T€ 2.953 war kein "nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" mehr auszuweisen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Umsatzminderung Incentive IBM, ausstehende Boni gegenüber Mitarbeitern aus Personalgestellung der IBM, Rückstellungen für Marketing sowie für ausstehende Rechnungen gegenüber externen Dienstleistern.

Angaben zu den Verbindlichkeiten und zum passiven Rechnungsabgrenzungsposten

Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Aktionärin betreffen in Höhe von T€ 902 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von T€ 2.186 Darlehensverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in vollem Umfang Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Alle sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 8 (Vorjahr: T€ 7) und aus Steuern von T€ 259 (Vorjahr: T€ 53).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

  2007 2006
  T€ T€
Umsätze nach Regionen    
Inland 11.756 9.068
Ausland 3.148 917
  14.904 9.985
Umsätze nach Bereichen    
Software- und Wartungsumsätze (CMP) 10.100 8.221
Serviceumsätze 3.915 845
Software- und Wartungsumsätze (SMT) 743 790
Lizenzumsätze (CLASS A Royalties) 146 129
  14.904 9.985

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Weiterbelastung von Personalkosten an die Muttergesellschaft Dassault Systèmes S.A., Frankreich. Weiterhin sind enthalten Weiterbelastungen der von der Dassault Systèmes Deutschland AG verauslagten Marketingkosten an Schwestergesellschaften und an Vertragspartner sowie Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen.

Personalaufwand

Aus Gründen einer verbesserten Aussagefähigkeit werden die Kosten für die Inanspruchnahme von Personalgestellung unter den Personalaufwendungen ausgewiesen.

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 5) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dieser Position sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Messe- und Marketingkosten, Kfz- und Reisekosten, Miete, EDV-Kosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Kosten aus Personalbeschaffung enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von T€ 103 (Vorjahr: T€ 146) Zinsen an die Aktionärin.

E. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:

  2008 2009 - 2012 >2012 Gesamt
  T€ T€ T€ T€
Mietverträge 235 323 0 558
Leasingverträge 178 309 0 487
  413 632 0 1045

Arbeitnehmer

Beschäftigt waren im Berichtsjahr im Jahresdurchschnitt 64 Angestellte.

Organe der Gesellschaft im Geschäftjahr 2007

Mitglied des Vorstands:

 

Denis Senpéré, Paris/Frankreich (ab 2. März 2006)

Mitglieder des Aufsichtsrats:

 

Etienne Droit, Vize-Präsident Dassault Systèmes S.A, Neuilly-sur-Seine/Frankreich - Vorsitzender -

 

Jean-Yves Yung, General Manager Professional Services EMEA, Rueil Malmaison/Frankreich - stellvertretender Vorsitzender -

 

Jean-Philippe Grare, CFO Europe Dassault Systèmes S.A., Paris/Frankreich

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Aufsichtsrat erhält keine Vergütung.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dassault Systèmes S.A., Suresnes/

Frankreich einbezogen.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust in Höhe von T€ 1.397 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Stuttgart, 14. November 2008

Der Vorstand

Denis Senpéré

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dassault Systèmes Deutschland AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 14. November 2008

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reiner Kunz, Wirtschaftsprüfer

ppa. Birgit Pflumm, Wirtschaftsprüferin

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