ITG PITSS GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dassault Systèmes Deutschland AGStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtI. Das Unternehmen und die RahmenbedingungenDie Branchenlösungen von Dassault Systèmes bestehen aus Anwendungen, Dienstleistungen und Methoden, die den spezifischen Anforderungen der Kunden in elf Branchen entsprechen. Dassault Systemes ist Weltmarkführer im Bereich PLM (Product Lifecycle Management) im Automotive und Aero Sektor. Unsere Lösungen nutzen die Stärken unserer Marken (CATIA für die virtuelle Produktdefinition, SIMULIA für die virtuelle Prüfung, DELMIA für die virtuelle Fertigung, ENOVIA für die Verwaltung von Geschäftsprozessen sowie 3DVIA für virtuelle Kundenerfahrungen) und können durch die Angebote unserer Partner ergänzt werden. Dassault Systèmes (DS) möchte mit seinen Lösungen jeden in die Lage versetzen, ein Produkt über den gesamten Lebenszyklus vom Konzept über den Entwurf, die Konstruktion, Fertigung, den Kundeneinsatz, die Instandhaltung bis zur Entsorgung in 3D zu konzipieren, bauen, auszutauschen und zu erleben. Um dieser Zielsetzung näher zu kommen, hat DS ein umfassendes Angebot fortschrittlicher, kompatibler Branchenlösungen entwickelt, basierend auf den Marken CATIA, DELMIA, ENOVIA, SIMULIA und 3DVIA. Dank offener Standards können alle Beteiligten, ob intern oder in der Supply Chain, bei der Bereitstellung marktorientierter Produkte an Kunden und Verbraucher zusammenarbeiten. Dadurch wird die Produkteinführung beschleunigt, die Qualität verbessert und Kosten werden reduziert. Die Dassault Systemes Gruppe steht seinen über 90.000 Kunden mit rd. 7.500 Mitarbeitern in 27 Ländern zur Verfügung, wovon rd. 52% der Mitarbeiter in Europa, 32% in Amerika und 16% in Asien tätig sind. Sie besitzt weltweit mit ihren 17 Entwicklungslaboren über 140 angemeldete und erteilte Patente. PLM ist für wichtige Fertigungsunternehmen zu einem unverzichtbaren Geschäftsprozess bei der Herstellung von Flugzeugen, Fahrzeugen und industriellen Anlagen aller Art geworden. Die Einführung von PLM unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und schafft so einen hohen Mehrwert. Damit trägt die virtuelle Welt dazu bei, physikalische Modelle auf Anhieb richtig zu bauen. Angeführt wird dieser Wandel von Vorreiterunternehmen, die sich den Herausforderungen des wachsenden Innovationsdrucks stellen. Für Dassault Systèmes ist "Collaborative Intelligence" zu einem zentralen Anliegen geworden. Unsere PLM-Lösungen ermöglichen die Zusammenarbeit von Entwicklungs- und Fertigungsabteilungen eines Herstellers in einem konstanten, dynamischen Datenumfeld. Dadurch lassen sich Ideen problemlos umsetzen und visuelle Modelle erstellen. Der geteilte Zugriff in Echtzeit bedeutet, dass Ingenieure im Rahmen der parallelen Entwicklung mit Fertigungskonstrukteuren oder Marketingleuten kommunizieren können. Fehler können schnell behoben werden, und jeder Beteiligte in der gesamten Wertschöpfungskette wird auf dem neuesten Stand gehalten. Ermöglicht wird all dies durch die Lösungen von Dassault Systèmes. Weltweit sind derzeit führend die Unternehmen DS, Siemens PLM Software (ehemals UGS), PTC und SAP PLM in diesem Segment aktiv. Trotz der sich derzeit allgemein abschwächenden weltwirtschaftliche Lage können für den PLM Sektor gute Wachstumsprognosen abgegeben werden. Man kann auch in den nächsten 3 - 5 Jahren mit jährlichen Umsatzsteigerungen zwischen 5 bis 15 % rechnen. Die Dassault Systèmes Deutschland AG (DS AG) ist innerhalb der DS Gruppe vornehmlich in 2 Geschäftsfeldern in Deutschland tätig. Der sog. "Value Channel" (früher CMP genannt) ist für die Unterstützung der Vertriebspartner (u.a. Cenit, Transcat), über die DS seine Softwareprodukte vertreibt, zuständig. Die DS AG unterstützt diese Business Partner u.a. bei technischen Fragen, der Auftragsabwicklung und im Marketing (u.a. Erstellung von Produktbroschüren, Unterstützung bei Messeauftritten und Kundenworkshops). Das zweite Geschäftsfeld sind die sog. "Professional Services". Diese Abteilung unterstützt vornehmlich beim Kunden deren Projektteams bei der erfolgreichen Anwendung der Produkte der DS Gruppe. II. Ertrags-, Vermögens, Finanzlage1. ErtragslageUmsatzentwicklungIm Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse von Mio. EUR 9,9 auf Mio. 14,9 Mio. gestiegen. Die erzielten Umsätze teilen sich auf folgende Geschäftsfelder auf:
Während die Inlandsumsätze sich um 29% auf Mio. EUR 11,8 erhöhten, stiegen die Auslandsumsätze, vornehmlich mit Frankreich, um 243% auf Mio. EUR 3,1. ErgebnisentwicklungBei einer nur geringfügigen Bestandserhöhung und einem um TEUR 27 (-6%) verminderten Materialaufwand für Lizenzabgaben im SMT-Sektor konnte der Rohertrag aufgrund der um Mio. EUR 4,9 (+49%) erhöhten Umsätze um Mio. EUR 4,9 auf Mio. EUR 14,5 um 52% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Betriebsaufwand hat sich erheblich um Mio. EUR 4,5, respektive 59% auf Mio. EUR 12,1 erhöht. Der wesentliche Faktor für die Erhöhung war der stark gestiegene Mitarbeiterbestand und damit verbunden die um Mio. EUR 2,9 (+64 %) gestiegene Personalaufwendungen. Dies führte auch zu Mio. EUR 1,6 (+53 %) höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 4,5. Die Abschreibungen stiegen leicht von TEUR 27 auf TEUR 42. Trotz des stark erhöhten Betriebsaufwands konnte durch die Umsatzsteigerungen ein um TEUR 610 (+21%) höheres Betriebsergebnis von Mio. EUR 3,5 erzielt werden. Die operative Betriebsergebnismarge ist zwar um 19% gesunken betrug aber immer noch 23,4%. Aufgrund des höheren Anteils des personalintensiven Servicesektors war der Margenrückgang erwartet worden, die Marge lag noch über der ursprünglich angestrebten Marge von 22%. Das Zinsergebnis hat sich gegenüber 2006 um TEUR 62, aufgrund des höheren Cashbestandes verbessert; war aber weiterhin aufgrund des recht hohen Altschuldenbestandes gegenüber der Muttergesellschaft mit TEUR 69 (Vj. TEUR 131) negativ. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich damit um TEUR 672 auf Mio. EUR 3,5. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten sich aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs in 2007 um TEUR 151 auf TEUR 471. Der Jahresüberschuss konnte um TEUR 520 (+21%) auf TEUR 2.953 gesteigert werden. Durch dieses positive Jahresergebnis konnte der noch im Vorjahr bestehende nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von TEUR 2.850 vollständig ausgeglichen werden und ein positives Eigenkapital von TEUR 103 erreicht werden. Personal- und SozialbereichDas Jahr 2007 war in Summe von einer anhaltend starken Expansion mit einer Erhöhung von 24 Mitarbeiter (+5%) zum 31.12.07 gegenüber dem Ende des Vorjahres geprägt. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand betrug 64 in 2007 und betrug am Jahresende 70,5. Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter stieg in 2007 von 34 auf 70,5 an, wobei 13 Subcontractor aus der Arbeitnehmergestellung der IBM am Jahresbeginn in Festanstellungen übernommen wurden. Der Personalbestand in General & Administration erhöhte sich von 2 auf 7,5 am Ende des Berichtsjahres. 4 Mitarbeiter entfallen auf die Personalabteilung und 3,5 auf die Finanzabteilung. Auf den Bereich Marketing & Sales entfielen 45 Mitarbeiter zum 31.12.07. Hiervon entfielen 40 Mitarbeiter auf den Value Sales Channel (25 Sales und 15 Presales) und 5 Mitarbeiter auf den Bereich Marketing und Hotline. Im Bereich Cost of Service waren 18 Mitarbeiter zum 31.12.07 beschäftigt, was einem Anstieg um 12 im Laufe des Geschäftsjahres entsprach. Es ist auch in 2008 ein starker Personalzuwachs geplant, wenn auch leicht abgeschwächt. Die DS AG ist nicht tarifvertragsgebunden, es gibt keinen Betriebsrat. Alle Arbeitsverträge werden einzelvertraglich abgeschlossen. 2. VermögenslageDas Anlagevermögen hat sich stark um TEUR 215 auf TEUR 311 erhöht. Dies hängt hauptsächlich mit der stark gestiegenen Mitarbeiteranzahl und der Erweiterung bzw. Vergrößerung der Büros in Stuttgart, Herne und München mit den entsprechenden Neuanschaffungen von Büromöbeln zusammen. Das Umlaufvermögen hat sich um Mio. EUR 2,4 (+52 %) auf Mio. EUR 7,1 erhöht. Der wesentliche Anstieg ergab sich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich um Mio. EUR 1,2 erhöht haben (im Wesentlichen gegenüber IBM), den TEUR 565 höheren Intercompany Forderungen und den TEUR 418 höheren Wertpapieren und liquiden Mitteln. Auch die sonstigen Vermögensgegenständen (+ TEUR 225), aufgrund des Neubestandes einer Rückdeckungsversicherung und die Vorräte (+ TEUR 11) sind jeweils gestiegen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten, im Wesentlichen den Wartungsaufwand aus dem SMT-Sektor betreffend, hat sich auf TEUR 115 um TEUR 52 erhöht. Das wirtschaftliche Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 2.953 aus einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in ein positives EK von TEUR 103 gewandelt. Das langfristige Fremdkapital, respektive die Pensionsrückstellungen, die im Berichtsjahr erstmalig gebildet wurden, betragen TEUR 192. Das kurzfristige Fremdkapital ist um TEUR 598 (-8%) auf Mio. EUR 7,0 zurückgegangen. Insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber der Aktionärin konnten aufgrund von Darlehenstilgungen um Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR 3,1 reduziert werden. Rückläufig waren auch die Steuerrückstellungen um TEUR 343, da im Berichtsjahr wesentlich höhere Steuervorauszahlungen entrichtet wurden. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 997 gestiegen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 207, die sonstigen Rückstellungen um TEUR 153 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 43 jeweils erhöht. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten, betreffend die Wartungserlöse aus dem SMT-Sektor, haben sich entsprechend der aktivischen Rechnungsabgrenzung für den Wartungsaufwand um TEUR 131 auf TEUR 178 erhöht. Durch den Ausgleich des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages und der Rückzahlung von Altverbindlichkeiten gegenüber der Aktionärin hat sich die Bilanzsumme trotz einer erheblichen Ausdehnung des Geschäftsumfangs leicht um TEUR 172 auf Mio. EUR 7,5 reduziert. 3. FinanzlageFinanzierungDurch den Ausgleich des negativen Eigenkapitals und die finanziell sehr enge Kopplung an die Dassault Systèmes S.A., ist die Finanzierung der anstehenden Aufgaben und Entwicklungen abgesichert. Noch ist der Verschuldungsgrad (das Verhältnis von Fremdkapital zum Eigenkapital) sehr hoch. Aufgrund der mittelfristig positiven Ertragserwartung wird sich dieser aber in den kommenden Jahren erheblich verbessern. Im Berichtsjahr konnte durch einen mittleren Cashbestand von rd. Mio. EUR 1,5 ein verbessertes Finanzergebnis erzielt werden, das in 2008 abhängig von der Entwicklung der kurzfristigen Zinssätze durchaus positiv sein könnte. Die DS AG legt ihren Cashbestand aufgrund der hohen Auflagen im Konzern (lediglich Anlagen mit AA+ Rating oder höher sind erlaubt) in kurzfristige Termingeldern an. InvestitionenIm Geschäftsjahr wurden TEUR 253 in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert, womit sich diese Position in ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten auf TEUR 499 nahezu verdoppelt hat. Die immateriellen Vermögensgegenstände blieben nahezu unverändert. Den Investitionen standen regelmäßige Abschreibungen von TEUR 42 gegenüber. Zusätzliche, über das übliche Maß hinausgehende Investitionen sind in der weiteren Vernetzung mit Dassault Systèmes und in der bedarfsgerechten Bereitstellung von Büroflächen und Büroausstattung für die weitere Mitarbeiterexpansion zu sehen. LiquiditätDer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag mit Mio. EUR 2,3 um 4% über dem Vorjahr, was vornehmlich auf den gestiegenen Jahresüberschuss zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war mit TEUR 252 negativ und beinhaltet im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Die Tilgung von Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft führt zu einem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von Mio. EUR 1,6. Die Finanzmittelfonds zum Geschäftsjahresende erhöhten sich um 31% auf Mio. EUR 1,7. III. AbhängigkeitsberichtSchlusserklärung nach § 312 Abs. 3 Satz 3 AktGDie Dassault Systemes Deutschland AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen bzw. die Maßnahme getroffen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist durch die getroffene Maßnahme nicht beteiligt worden. IV. Chancen und Risiken1. Gesamtwirtschaftliche und BranchenrisikenDie sich seit dem 2. Halbjahr 2007 vom amerikanischen Finanzmarkt ausgehende und nun ausweitende Subprime-Krise, kann die auf starken Expansionskurs ausgerichtete Entwicklung der DS AG nachhaltig beeinflussen. Dieses Risiko ergibt sich vornehmlich aus der Branchenabhängigkeit der Kundenstruktur. Die DS AG erzielt rd. 70% ihres Umsatzes im Automotive- und Aerosektor. Eine Krise in diesen beiden Industrien birgt das wesentliche Risiko neben einem gesamtwirtschaftlichen Abschwung. 2. Unternehmensstrategische RisikenDie DS AG ist stark abhängig von der Entwicklung der Muttergesellschaft in Frankreich und der Gesamtentwicklung der DS-Gruppe. Die unternehmensstrategischen Risiken resultieren vor allem aus dem starken angestrebten Wachstum über neue Produkte, Technologien (u.a. eine Umstellung auf die V6 Plattform), der Geschäftsmodelle und der potentiellen Akquisitionen. Man wird im Sektor Value Sales Channel abwarten müssen, wie schnell und erfolgreich der Wechsel des neuen Vertriebsmodells der direkten Betreuung der Vertriebspartner im Klein- und Mittelstandskundenmarkt weg von der IBM funktionieren wird. Im Service-Sektor muss sich zeigen, ob auch weiterhin eine sehr hohe von den Kunden bezahlte Auslastungsquote erreicht werden kann. Die DS AG ist auf hoch qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Dabei konkurriert sie in ihren Bereichen mit Großunternehmen, zahlreichen Mittelständlern und Start-Up Unternehmen um die besten Arbeitskräfte. Das hohe organische Wachstum, insbesondere im Servicebereich, führt zu einem größeren Bedarf an Neueinstellungen. Da jedoch bereits heute auf dem Arbeitsmarkt viele Tausende gut ausgebildeter Ingenieure fehlen, besteht ein hohes Risiko freie Stellen nicht geeignet besetzen zu können. Die Risiken aufgrund häufiger Organisations- und Führungsstrukturwechsel, insbesondere durch den Mutterkonzern bedingt, müssen mindestens so hoch wie deren Chancen zur Effizienzsteigerung eingeschätzt werden. Das Risiko von Forderungsausfällen ist aufgrund der Kundenstruktur weiterhin gering. Die finanzwirtschaftlichen Risiken für die DS AG sind aufgrund der Finanzierung über die Muttergesellschaft derzeit als gering einzuschätzen. 3. Ausblick und ChancenDie im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf der operativen Planung der DS AG für die Jahre 2008 und 2009. Grundlage dieser Planung sind Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Zielsetzung unserer Geschäftsfelder. Zum Jahresbeginn 2008 haben sich die Wachstumsperspektiven für die Weltwirtschaft merklich abgekühlt. Entscheidend für die DS AG wird sein, wie stark sich die Rezession der US-Wirtschaft als Folge der Subprime-Krise auf die deutsche Industrie auswirken wird. Die deutsche Industrie wird trotz der mittlerweile gesunkenen Rohstoffpreise und des niedrigeren Euro-Kurses nicht an die eher überdurchschnittlich guten Wachstumsraten der letzten Jahre anknüpfen können. Wiederum liegen in den Risiken der konjunkturellen Eintrübung in den Bereichen Automotive, Aero und Maschinenbau auch die Chancen der DS AG. Der Kostendruck auf die Unternehmen in diesen Branchen wird wieder zunehmen. Die DS-Gruppe mit ihren hochinnovativen Produkten zur Beschleunigung von Produkteinführungen, Qualitätsverbesserungen und Kostenreduktion stellt diesen Unternehmen die Lösungen zur Verfügungen, die sie in den nächsten Jahren verstärkt benötigen werden, um auf den globalen Märkten erfolgreich zu agieren. Im Value Channel kann man in 2008 und 2009 mit moderaten Steigerungsraten zwischen 5 bis 10% gerechnet werden. Aufgrund von Kostensteigerungen in ähnlichem Umfang kann man mit keinem besseren Ergebnis für diesen Sektor rechnen. Im Servicessektor rechnet man sowohl in 2008, wie auch in 2009 mit Umsatzsteigerungen von 40 bis 50%, aufgrund der hohen Nachfrage unserer Kunden in diesem Bereich. Weiterhin sollen bislang von der Muttergesellschaft mit den deutschen Kunden gehaltene Verträge auf die DS AG transferiert werden. Trotz des durch die signifikanten Umsatzsteigerungen schnell wachsenden Personalbedarfs und der damit einhergehenden Kostensteigerungen kann man mit einer soliden Verbesserung der Margen rechnen. In Summe geht die DS AG bei Umsatzsteigerungen zwischen 10 und 15% in 2008 und 2009 davon aus eine EBIT-Marge von wiederum mehr als 20% zu erzielen. BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine ErläuterungenAls mittelgroße Kapitalgesellschaft haben wir den Jahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Vorjahres wurden grundsätzlich unverändert fortgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Angaben, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, wurden Posten des Anlagevermögens in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesen. Diese sind im Anlagenspiegel detailliert ausgewiesen und erläutert. Um den Aussagewert des Jahresabschlusses zu verbessern, erstreckt sich der Kreis der verbundenen Unternehmen der DS AG im Sinne des § 271 HGB auf das oberste Mutterunternehmen, die Dassault Systèmes S.A., Suresnes/Frankreich, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. In Abweichung vom Bilanzgliederungsschema des HGB wurde unter den Verbindlichkeiten die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären" hinzugefügt (§ 265 Abs. 5 S. 2 HGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, WährungsumrechnungAktivaAnlagevermögenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ein Abgang unterstellt. UmlaufvermögenDie Vorräte beinhalten angearbeitete Aufträge zu Herstellungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet. Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. PassivaDie Pensionsrückstellung ist in zulässiger Höhe unter Anwendung des IAS 19 mit einem Rechnungszinssatz von 5,25% angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt: Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen des Geschäftsjahres. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 0 (Vorjahr: T€ 7) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr € 1.500.000,00 und ist eingeteilt in 1.500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je € 1,00 je Aktie. Nicht durch Eigenkapital gedeckter FehlbetragAufgrund des im Geschäftsjahr 2007 erzielten Jahresüberschusses von T€ 2.953 war kein "nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" mehr auszuweisen. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Umsatzminderung Incentive IBM, ausstehende Boni gegenüber Mitarbeitern aus Personalgestellung der IBM, Rückstellungen für Marketing sowie für ausstehende Rechnungen gegenüber externen Dienstleistern. Angaben zu den Verbindlichkeiten und zum passiven RechnungsabgrenzungspostenAlle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Aktionärin betreffen in Höhe von T€ 902 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von T€ 2.186 Darlehensverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in vollem Umfang Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Alle sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 8 (Vorjahr: T€ 7) und aus Steuern von T€ 259 (Vorjahr: T€ 53). D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Weiterbelastung von Personalkosten an die Muttergesellschaft Dassault Systèmes S.A., Frankreich. Weiterhin sind enthalten Weiterbelastungen der von der Dassault Systèmes Deutschland AG verauslagten Marketingkosten an Schwestergesellschaften und an Vertragspartner sowie Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen. PersonalaufwandAus Gründen einer verbesserten Aussagefähigkeit werden die Kosten für die Inanspruchnahme von Personalgestellung unter den Personalaufwendungen ausgewiesen. In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 5) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenIn dieser Position sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Messe- und Marketingkosten, Kfz- und Reisekosten, Miete, EDV-Kosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Kosten aus Personalbeschaffung enthalten. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von T€ 103 (Vorjahr: T€ 146) Zinsen an die Aktionärin. E. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:
ArbeitnehmerBeschäftigt waren im Berichtsjahr im Jahresdurchschnitt 64 Angestellte. Organe der Gesellschaft im Geschäftjahr 2007Mitglied des Vorstands:
Mitglieder des Aufsichtsrats:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat erhält keine Vergütung. KonzernzugehörigkeitDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dassault Systèmes S.A., Suresnes/ Frankreich einbezogen. ErgebnisverwendungDer Bilanzverlust in Höhe von T€ 1.397 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Stuttgart, 14. November 2008 Der Vorstand Denis Senpéré Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dassault Systèmes Deutschland AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 14. November 2008 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Reiner Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Birgit Pflumm, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
24 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Uhren
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Sportanlagen
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Betrieb von Kläranlagen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Bauträger für Wohngebäude
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen