Opern und Musicals
Allianz Real Estate Germany GmbHLiquidiert
70182 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Christian Werner Fröhling seit 27.10.2017 | Prokura |
Christian Schreiner seit 30.3.2016 | Prokura |
Holger Matthias Hosang seit 8.2.2016 | Prokura |
Nicole Pötsch seit 14.7.2015 | Prokura |
Annette Kröger seit 30.1.2015 | Geschäftsführer |
Dirk Schlürmann seit 20.12.2013 | Prokura |
Christiane Reichert seit 13.6.2012 | Prokura |
Jens Hartmann seit 4.1.2012 | Geschäftsführer |
Hauke Jacobs seit 11.5.2009 | Prokura |
Joachim Herpell seit 11.5.2009 | Prokura |
Joachim Lutz seit 7.3.2008 | Prokura |
Armin Zeh seit 7.3.2008 | Prokura |
Markus Günter Dr. Trotter-Melitz seit 1.9.2005 | Prokura |
Michael Bunge seit 1.9.2005 | Prokura |
Helmut Erzgräber-Lamm seit 1.9.2005 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allianz Real Estate Germany GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 20171. Grundlage des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell Die Allianz Real Estate Germany GmbH, Stuttgart, ist für das Investment und Asset Management der Immobilieninvestments ihrer Auftraggeber in der Region North & Central Europe verantwortlich. Sie ist als Tochtergesellschaft der Allianz Real Estate GmbH, München, wesentlicher Bestandteil der Allianz Real Estate Group. Mit ihren Büros in Frankfurt/Main und Stuttgart sowie in Berlin, Hamburg und München ist die Allianz Real Estate Germany GmbH gut und professionell auf das Anforderungsprofil ihrer Auftraggeber ausgerichtet. Das Dienstleistungsspektrum der Gesellschaft umfasst vor allem die folgenden Dienstleistungen:
Die Auftraggeber der Allianz Real Estate Germany GmbH sind vonwiegend institutionelle Allianz-interne Kapitalanleger, die unter anderem in Immobilien investieren. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 betreute die Gesellschaft das Immobilienvermögen von 11 (Vorjahr 10) in- und 8 (Vorjahr 8) ausländischen Auftraggebern. Die Auftraggeber der Allianz Real Estate Germany GmbH haben die Gesellschaft insbesondere im Rahmen eines Subdelegationsvertrages über die Allianz Real Estate GmbH mit dem Immobilienmanagement beauftragt. 1.2 Steuerungssystem Für die Allianz Real Estate Gennany GmbH und das betreute Immobilienportfolio können sich für die künftige Entwicklung insbesondere aus den Geschäftsfeldern Portfoliomanagement, Transactions sowie Asset Management Herausforderungen ergeben. Negative Entwicklungen auf den Immobilienmärkten können sich über rückläufige Verkehrswerte, ein niedrigeres Miet(preis)niveau und verminderte Bau-, Kauf- und Verkaufsaktivitäten unmittelbar auf das betreute Immobilienportfolio und die Vergütung der Gesellschaft auswirken. Zur Abdeckung möglicher Risiken, die sich aus den oben genannten Geschäftsfeldern ergeben können, hat die Gesellschaft durch ein funktionierendes Planungs- und Steuerungssystem sichergestellt, dass mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt werden und die Geschäftsführung rechtzeitig Maßnahmen zur Gegensteuerung einleiten kann. Zudem werden, um dem sowohl national als auch international nachhaltig wachsenden Immobilienportfolio angemessen Rechnung zu tragen, die Strukturen, Prozesse und Instrumentarien der Gesellschaft kontinuierlich fortgeschrieben. Ein zentrales Element dabei ist das Projekt "ARE 2.0" der Allianz Real Estate Group, bei dem zur Zeit die aktuellen Prozesse und IT-Landschaften der einzelnen Ländergesellschaften überprüft und eine zukünftige gruppeneinheitliche Prozess- und Ziel-IT-Infrastruktur neu definiert werden. Neben dem regelmäßigen internen Reporting ist die Allianz Real Estate Germany GmbH hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in die bestehenden Planungs- und Reportingprozesse der Allianz Group integriert. Zentrale Steuerungsgrößen sind dabei die Entwicklung des Betriebsergebnisses und die Kostenstrukturen der Gesellschaft. Für das betreute Immobilienvermögen wird im Rahmen der Portfoliosteuerung in Abstimmung mit den Auftraggebern zudem jährlich eine Planungsrunde (inkl. der Hinterlegung der einzelnen Objekte mit einem detaillierten Businessplan) durchgeführt. Grundlage hierfür ist eine maßgeschneiderte IT-Infrastruktur zur professionellen Unterstützung des Planungsprozesses. Auf Grundlage der Planungsergebnisse wurde die Analyse des betreuten Immobilienportfolios und das regelmäßige interne und externe Reporting fortgeschrieben und erweitert. Wesentliche Steuerungskennzahlen sind dabei auf der Ebene der Immobilienportfolios die Entwicklung des Total Return, des Current Income und die Leerstandsquote. Das für die Allianz Real Estate Germany GmbH zuständige Risikocontrolling ist in die Risikosteuerung der Allianz SE, München, eingebunden. Als verbindliche Leitlinien dienen die von der Allianz SE vorgegebene Group Risk Policy, Minimum Standards und Modellierungsvorgaben. Die für das Risikocontrolling zuständige Kontrollinstanz bei der Allianz SE ist Group Risk. Die Gesellschaft ist zudem in das konzernweite Interne Kontroll-System (IKS) der Allianz SE einbezogen. Die Kontrollen finden regelmäßig statt und garantieren an allen wichtigen Schnittstellen im Betriebsablauf den geforderten Qualitätsstandard. Gleiches gilt für die konzernweit eingeführten Regelungen und Prozesse insbesondere hinsichtlich Compliance, Anti-Corruption und Anti-Fraud. 2. Wirtschaftebericht2.1 Allgemeine Rahmenbedingungen und Geschäfteentwicklung Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Vergleich zum Jahr 2016 im Laufe des Jahres 2017 fortgesetzt. Nach Angaben des Internationaler Währungsfonds (IWF) lag es bei 3,7 Prozent, unter anderem getrieben durch eine robuste Entwicklung in Europa und in Asien. Für die Jahre 2018 und 2019 prognostiziert der IWF einen weiteren Aufwärtstrend und rechnet mit einem Wachstum von 3,9 Prozent. 1
1 "World Economic Outlook Update*. International
Monetary Fund. Washington, D.C.. Januar 2018
Auch im Euroraum hat sich nach Angaben von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes mit 2,5 Prozent fortgesetzt. Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament. Die Kapazitäten sind gut ausgelastet, die Beschäftigung ist auf Rekordniveau und die Verbraucherpreise sind stabil. Im Jahr 2017 ist die Wirtschaft so kräftig gewachsen wie seit 2011 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt nahm um 2,2 Prozent preisbereinigt zu. Für das Jahr 2018 wird ein Zuwachs von 2,4 Prozent erwartet. 2 Die Rahmenbedingungen für den deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien waren auch 2017 durchweg positiv. Neben den nach wie vor niedrigen Zinsen haben ein gutes Wirtschaftsumfeld und starke Vermietungsmärkte für eine lebhafte Nachfrage nach Anlageprodukten gesorgt. Trotz eines knappen Angebots hat das Transaktionsvolumen nach Angaben von Jones Lang LaSalle, Frankfurt, auf dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt mit einem Volumen von rund 56,8 Milliarden Euro den nur zwei Jahre alten Rekord aus dem Jahr 2015 um 1,7 Milliarden Euro übertroffen. Gegenüber 2016 entspricht dies einem Plus von 7 Prozent. 3 Die positiven konjunkturellen Rahmenbedingungen wirkten sich insbesondere auch auf die Bürovermietungsmärkte aus. So sorgte nach Angaben von Jones Lang LaSalle die weiter zunehmende Beschäftigung in Deutschland für eine steigende Büroflächennachfrage der Unternehmen. Das Flächenumsatzvolumen im Bürobereich hat an den führenden deutschen Bürostandorten rund 4,2 Mio. m 2 erreicht und lag damit sogar noch einmal um fast 7 Prozent über dem Rekordniveau des Vorjahres. Damit wurden auch die zu Beginn des letzten Jahres prognostizierten Umsatzvolumina für das Gesamtjahr 2017 noch einmal deutlich Obertroffen. Zwei Märkte notierten dabei jeweils über der Marke von 900.000 m 2: Berlin (955.000 m 3) und München (995.000 m 2) 4. Trotz der sehr positiven konjunkturellen Vorgaben blieb dagegen der Endspurt auf dem Retailvermietungsmarkt im Jahr 2017 aus. Mit einem Gesamtergebnis von 448.200 m 2 ergab sich ein Rückgang von 7 Prozent beim Flächenvolumen gegenüber 2016. 5 Der europäische Büroimmobilienmarkt zeigte sich insgesamt weiter stark. Die hohe Nachfrage führte zur Verknappung von Büroflächen in vielen europäischen Metropolen und erhöhte die Attraktivität dieser Anlageform für Investoren. Auch nach vorne geblickt ist daher mit weiterhin sinkenden Leerstandsquoten zu rechnen. 6 Aus Sicht von Jones Lang LaSalle verzeichneten die europäischen Märkte insgesamt ein Mietpreiswachstum, die Stimmung in den meisten europäischen Büromärkten war unverändert überwiegend positiv. 7 Die Allianz Real Estate Germany GmbH konnte im Jahr 2017 - trotz starker Nachfrage nach Immobilieninvestitionen, einem knapper werdenden Angebot und weiter anziehender Preise - erneut erfolgreich attraktive Akquisitionen für ihre Auftraggeber in ihrem Marktgebiet realisieren und das betreute Immobilienportfolio weiter diversifizieren. Die Neuinvestitionen beliefen sich insgesamt auf 1.093,2 Millionen Euro. Investments erfolgten im Rahmen von sogenannten Forward Transaktionen in Bürogebäude in Berlin, München und Wien (Österreich).
3 "Investmentmarkt 2017 mit neuem Allzeithoch",
JLL Pressemitteilung. Frankfurt, Januar 2018
4 " Bürovermietungsmarkt übertrifft
alle Erwartungen", JLL Pressemitteilung, Frankfurt, Januar
2018
5 "Einzelhandelsmarktoberblick 4. Quartal 2017",
JLL, Frankfurt / Berlin / Hamburg, Januar 2018
7 "JLL Büroimmobilienuhr Q3 2017", JLL
Research Report, Amsterdam / London, Oktober 2017
Neben Neuakquisitionen spielen weiterhin Projektentwicklungen im Bestand (u.a. in Frankfurt, Köln und Hamburg) sowie selektive Immobilienverkäufe im Rahmen der laufenden Portfoliooptimierung eine wichtige Rolle. Durch aktives Asset Management während der Haltephase der Immobilie konnten im Jahr 2017 durch die Allianz Real Estate Germany GmbH zudem erneut zahlreiche Neuvermietungen und Mietvertragsverlängerungen realisiert werden (in Summe knapp 180.000 m 2, Vorjahr rund 257.000 m 2). Vor diesem Hintergrund kann die Gesellschaft auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Bericht zur Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2017 wurde bei Umsatzerlösen in Höhe von 46,00 Millionen Euro (Vorjahr 47,14 Millionen Euro) ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 4,36 Millionen Euro (Vorjahr 6,32 Millionen Euro) erzielt. Der leichte Rückgang der Umsatzerlöse, die sich im Wesentlichen aus der Managementvergütung und den Erstattungen für externe Asset, Center und Property Manager zusammensetzen, erfolgte bei wachsendem Immobilienportfolio vor allem aufgrund der mit der Allianz Real Estate GmbH vereinbarten und in der Planung berücksichtigten partiellen Reduktion der Managementvergütung ab dem Geschäftsjahr 2017. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen im Geschäftsjahr 2017 mit 2,54 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (2,97 Millionen Euro), überwiegend aufgrund niedrigerer Kostenerstattungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 26,04 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (25,72 Millionen Euro) marginal gestiegen, vor allem durch Aufwendungen für IT. Der Personalaufwand in Höhe von 15,84 Millionen Euro liegt über dem Vorjahr (15,07 Millionen Euro), unter anderem aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen. 2.2.2 Bericht zur Finanzlage Die laufende Liquidität der Allianz Real Estate Germany GmbH ist durch die Teilnahme am Cash-Pool der Allianz Gesellschaften und durch laufendes Cash-Management sichergestellt. Aus dem Dienstleistungsverkehr weist die Gesellschaft per 31. Dezember 2017 Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 19,04 Millionen Euro (Vorjahr 20,20 Millionen Euro) aus. Davon entfallen auf den Cash-Pool rund 15,99 Millionen Euro (Vorjahr 16,65 Millionen Euro). Die restlichen rund 3,05 Millionen Euro (Vorjahr 3,55 Millionen Euro) beinhalten beispielsweise Verrechnungskonten gegenüber den Auftraggebern und sonstige Forderungen an den Konzern. Die offenen Salden wurden weitestgehend gleich zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ausgeglichen. Infolge des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages sowie des bestehenden Steuerumlagevertrages wird im Geschäftsjahr 2018 ein Betrag in Höhe von 6,36 Millionen Euro an die Allianz Real Estate GmbH abgeführt. 2.2.3 Bericht zur Vermögenslage Die Allianz Real Estate Germany GmbH ist mit einem Stammkapital von 2,85 Millionen Euro und Rücklagen in Höhe von 2,05 Millionen Euro (Vorjahr jeweils identisch) angemessen kapitalisiert. Die Aktivseite wird vor allem von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 19,04 Millionen Euro (Vorjahr 20,20 Millionen Euro) bestimmt Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 6,33 Millionen Euro liegen leicht unter dem Vorjahr in Höhe von 6,48 Millionen Euro und enthalten im Wesentlichen neben den Rückstellungen für erfolgsabhängige Vergütungen in Höhe von 3,33 Millionen Euro (Vorjahr 2,92 Millionen Euro) auch die für sonstige Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 1,26 Millionen Euro (Vorjahr 2,06 Millionen Euro). Ursächlich für den Rückgang sind insbesondere geringere Rückstellungen im Zusammenhang mit Akquisitionen. In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 4,17 Millionen Euro (Vorjahr 2,02 Millionen Euro) werden überwiegend kurzfristige Verbindlichkeiten aus den Zahlungsläufen vor allem für die Auftraggeber in Höhe von 3,78 Millionen Euro (Vorjahr 1,47 Millionen Euro) ausgewiesen. 2.2.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2017 der Gesellschaft zeigt bei Umsatzerlösen in Höhe von 46,00 Millionen Euro (Vorjahr 47,14 Millionen Euro) ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von 4,36 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 4,36 Millionen Euro liegt damit im Bereich der Vorjahresprognose von 3,5 bis 5,5 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse liegen dabei mit 46.00 Millionen Euro auf dem für das Jahr 2017 prognostizierten Vergleichswerts (rund 46 Millionen Euro). 2.3 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2.3.1 Betreuter Bestand Zum Stichtag 31. Dezember 2017 betreute die Gesellschaft in ihrem Marktgebiet Immobilieninvestments im In- und Ausland mit einem Verkehrswert von rund 10.111 Millionen Euro (Vorjahr 9.739 Millionen Euro). Der Immobilienbestand als bedeutender Leistungsindikator umfasste dabei 280 Wirtschaftseinheiten. 2.3.2 Immobilienankäufe und -Verkäufe Im Jahr 2017 hat die Allianz Real Estate Germany GmbH für ihre Auftraggeber Immobilieninvestments in Höhe von 1.093,2 Millionen Euro in Bürogebäude in Berlin, München und Wien (Österreich) über sogenannte Fonward Transaktionen getätigt. Im Rahmen der Bestandsoptimierung erfolgten Verkäufe mit wirtschaftlichem Eigentumsübergang im Berichtsjahr für 10 Objekte (Vorjahr 13 Objekte). Die hierfür erzielten Verkaufserlöse betrugen für die Eigentümergesellschaften rund 149,9 Millionen Euro (Vorjahr rund 454.5 Millionen Euro). 2.3.3 Neu-/Umbautätigkeiten, Instandhaltung und Modernisierung In Neu-/Umbauten (inkl. nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten) investierte die Allianz Real Estate Germany GmbH für die Auftraggeber im Geschäftsjahr 2017 rund 80,7 Millionen Euro (Vorjahr 61,7 Millionen Euro). Unter besonderer Berücksichtigung der Performanceorientierung und der damit verbundenen stetigen Optimierung des Immobilienportfolios investierte das Unternehmen für ihre Auftraggeber auch im Jahr 2017 in Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Der Aufwand hierfür betrug rund 31,9 Millionen Euro (Vorjahr 41,8 Millionen Euro). 2.3.4 Vermietung Die Vermietung von gewerblich genutzten Flächen gehört zu den Kernaufgaben der Allianz Real Estate Germany GmbH. Insgesamt konnte das Asset Management der Gesellschaft rund 180.000 m 2 (Vorjahr rund 257.000 m 2) prolongieren und neu vermieten. Die rückläufige Entwicklung der Vermietungsleistung ist im Wesentlichen auf eine gegenüber dem Vorjahr geringere Anzahl an auslaufenden Mietverträgen zurückzuführen. Der Vermietungsstand, bezogen auf den Mietertrag, betrug zum Ende des Berichtsjahres 95,5 Prozent (Vorjahr 94,8 Prozent). 2.3.5 Dienstleistungsvergütungen und Verpflichtungen Für die von den Auftraggebern auf die Allianz Real Estate Group übertragenen Dienstleistungen im Zusammenhang mit den betreuten Immobilienportfolien besteht eine Dienstleistungs- und Vergütungsvereinbarung zu marktüblichen Konditionen. Vertragspartner der Auftraggeber ist die Allianz Real Estate GmbH. Sie hat wesentliche, für die Auftraggeber zu erbringende Dienstleistungen im Rahmen eines Subdelegationsvertrages auf die Allianz Real Estate Germany GmbH für deren Marktgebiet übertragen. Die von der Gesellschaft übernommenen Dienstleistungen umfassen dabei insbesondere das operative Asset Management, den An- und Verkauf von Immobilien, das Property und Center Management sowie das Accounting der Immobilieninvestments. Für die auf die Allianz Real Estate Germany GmbH übertragenen Dienstleistungen erhält die Gesellschaft von der Allianz Real Estate GmbH eine marktübliche Vergütung zuzüglich der Kosten für die gegebenenfalls eingebundenen externen Asset, Property und Center Manager. Die Vergütungsregelungen zwischen der Allianz Real Estate Group und ihren Auftraggebern werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst. Bemessungsgrundlage für die Managementvergütung sind in der Regel die Verkehrswerte des betreuten Grundbesitzes. Die Vergütung für die Durchführung von Bauvorhaben bemisst sich nach dem Investitionsvolumen. Die Gesamtvergütung der Allianz Real Estate Germany GmbH für die von ihr übernommenen Dienstleistungen von der Allianz Real Estate GmbH betrug - nach einer weiteren partiellen Anpassung der Managementvergütung ab dem 01.01.2017 - im abgelaufenen Geschäftsjahr 42,25 Millionen Euro (inklusive weiterbelastete Kosten für externe Property, Center und Asset Manager). Das Unternehmen erbringt darüber hinaus weitere Dienstleistungen für andere Gesellschaften Innerhalb der Allianz Group (z. B. Accounting- und Reporting-Dienstleistungen für die Allianz Real Estate GmbH). 2.3.6 Mitarbeiter Bei der Allianz Real Estate Germany GmbH waren zum Stichtag 31. Dezember 2017 138 Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt 140 angestellte Mitarbeiter, Vorjahr durchschnittlich 141 angestellte Mitarbeiter) beschäftigt. Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für ihr Engagement im Berichtsjahr. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2017 hat die Allianz Real Estate Germany GmbH, aufbauend auf die erfreuliche Entwicklung des betreuten Immobilienportfolios und bei Umsatzerlösen in Höhe von 46,00 Millionen Euro, ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von 4,36 Millionen Euro erzielt. Für 2018 werden Umsatzerlöse in Höhe von rd. 47,5 Millionen Euro und ein positives Ergebnis nach Steuern zwischen 4,5 und 6,0 Millionen Euro erwartet. Diese Prognose basiert insbesondere auf den getroffenen Annahmen für die Entwicklung des Immobilienportfolios. Mit den umfangreichen Investments in erstklassige und großvolumige Büroimmobilien im In- und Ausland sowie dem gezieltem Verkauf von Objekten im Jahr 2017 hat die Gesellschaft das betreute Immobilienportfolio erneut fokussiert optimiert und attraktive Marktkonstellationen erfolgreich genutzt. Das Immobilienportfolio der Allianz Gesellschaften soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Dementsprechend wird auch mit einem leichten Wachstum des betreuten Bestandes der Allianz Real Estate Germany GmbH gerechnet. Deshalb wird es auch in 2018 zentrale Aufgabe der Gesellschaft sein, die Märkte zu sondieren und geeignete Objekte unter Berücksichtigung von Rendite-/Risikoaspekten zu akquirieren. Mit Blick auf den im Investmentmarkt fest etablierten Bereich Transactions sowie die erfolgreiche Akquisitionstätigkeit in den letzten Jahren sieht sich die Allianz Real Estate Germany GmbH hierfür sehr gut aufgestellt. Parallel zu dem angestrebten Ankaufsvolumen ist für 2018 im Rahmen der Buy-Manage-Sell-Strategie weiterhin eine Optimierung des Immobilienportfolios durch zielorientierte Immobilienverkäufe vorgesehen. Im Bereich des Asset Managements stehen die Vermietung der Immobilien, die Optimierung der Objekte durch eine aktive Steuerung von Aufwand und Ertrag sowie die gezielte Umsetzung von Developments weiterhin im Fokus der Unternehmensaktivitäten. In Verbindung mit dem professionell aufgestellten und weit im Markt vernetzten Asset Management ist die Allianz Real Estate Germany GmbH auch in diesem Bereich unverändert gut positioniert, um weiterhin erfolgreich im Wettbewerb bestehen und gute Vermietungsleistungen erzielen zu können. Insgesamt ergeben sich mit diesen Zielsetzungen und der professionellen Aufstellung der Gesellschaft sowie den positiven Impulsen aus dem Projekt "ARE 2.0" der Allianz Real Estate Group, weiterhin gute Perspektiven für die Entwicklung der Allianz Real Estate Germany GmbH in der Zukunft. 3.2 Risikobericht und Risikomanagementsystem Operationale Risiken können aus Prozessen, mangelnden internen und externen Kontrollen sowie menschlichem Versagen resultieren. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch eine klare Definition der Prozesse, Kontrollverfahren und Verantwortlichkeiten. Für das Geschäftsjahr 2017 wurde zudem für ausgewählte Kontrollen im Betriebsablauf erneut eine Prüfung auf Grundlage des International Standard on Assurance Engagements 3402 durch einen Wirtschaftsprüfer durchgeführt (ISAE 3402 Report). Zusätzlich erfolgt die regelmäßige Kontrolle der Prozesse der Gesellschaft durch Group Audit/Investments der Allianz SE als unabhängige interne Revision. Zur Abwendung der Gefahren einer schweren Störung des Geschäftsbetriebs bzw. des Ausfalls der EDV-Systeme hat die Allianz Deutschland AG, München, zusammen mit der Allianz Technology SE, München, als Auftragnehmerinnen der Allianz Real Estate Germany GmbH umfassende technische und organisatorische Maßnahmen implementiert. Haftungsrisiken gegenüber Kunden können im Falle vertragswidrigen Verhaltens der Gesellschaft bestehen. Die Einhaltung der ordnungsgemäßen Betriebsführung unterliegt deshalb einer ständigen Überwachung. Rechtsstreitigkeiten der Allianz Real Estate Germany GmbH sind derzeit nicht anhängig. Wesentliche rechtliche Risiken sind nicht erkennbar. Steuerliche Themen werden in enger Zusammenarbeit mit der Steuerabteilung der Allianz SE behandelt, um etwaigen daraus entstehenden Risiken frühzeitig begegnen zu können. Die Gesellschaft hat im Rahmen ihrer aktienbasierten Vergütungspläne Restricted Stock Units ausgegeben. Zur vollständigen Absicherung des hieraus entstehenden Kursrisikos hat die Gesellschaft derivative Finanzinstrumente erworben. Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang. Für die Allianz Real Estate Germany GmbH und das betreute Immobilienportfolio können sich zudem aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mittelbar Auswirkungen ergeben, sofern die Auftraggeber infolgedessen ihre Kapitalanlagestrategie verändern. Unmittelbarer wirkt sich hingegen die Entwicklung auf den Immobilienmärkten aus, sei es auf die Bewertung der Immobilien, das Mietpreisniveau, auf die Bau-, Kauf- und Verkaufsaktivitäten und damit letztendlich auch auf die Vergütung der Gesellschaft. Die Allianz Real Estate Germany GmbH sieht sich mit Blick auf ihre professionelle Aufstellung und die implementierten Risikomanagementsysteme jedoch gut für die im Rahmen dieses Berichtes erläuterten potentiellen zukünftigen Herausforderungen und Risiken positioniert. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Soweit in diesem Bericht Prognosen oder Erwartungen geäußert werden oder Aussagen die Zukunft betreffen, können diese mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in den Kerngeschäftsfeldern und -markten der Gesellschaft, ergeben. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher und regulatorischer Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren. 3.3 Chancenberichterstattung Die Allianz Real Estate Germany GmbH ist ein professionell aufgestellter und auf seine Region fokussierter Asset- und Investment Manager, der gleichzeitig als Teil der Allianz Real Estate Group in ein internationales Netzwerk eingebunden ist. Diese Kombination aus Marktnähe und eigener Expertise sowie die Einbindung in die Allianz Real Estate Group ist eine sehr gute Ausgangsposition, um auch künftig die sich bietenden, vielfältigen Chancen auf den Immobilienmärkten nutzen zu können. Das nachhaltig wachsende betreute Immobilienportfolio über den Erwerb großvolumiger Objekte bei gleichzeitiger internationaler Diversifizierung, der parallele erfolgreiche Verkauf ausgewählter Objekte sowie die vielfältigen Vermietungsleistungen sind zudem ein Beleg dafür, dass die Gesellschaft bereits die sich im aktuellen Immobilienmarkt bietenden Chancen erfolgreich nutzen konnte und somit für die Zukunft gut gerüstet ist. Für das Jahr 2018 wird in den zentralen Ländern des Marktgebietes der Allianz Real Estate Germany GmbH trotz der anhaltenden euro- und geopolitischen Unsicherheiten mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung gerechnet. Hiervon sollten die Immobllienmärkte und damit auch die Gesellschaft profitieren. Darüber hinaus tragen das anhaltende Niedrigzinsumfeld sowie das unveränderte Interesse von Investoren nach wie vor zur Attraktivität der Immobilie als Kapitalanlage bei. Daher ist davon auszugehen, dass die Auftraggeber der Allianz Real Estate Germany GmbH auch weiterhin in Immobilien investieren und damit die von der Gesellschaft betreuten Immobilienportfolien nachhaltig wachsen werden.
Stuttgart, den 29.03.2018 Die Geschäftsführer: Annette Kröger Jens Hartmann Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017ANGABEN GEMÄß § 264 ABS. 1a HGBAllianz Real Estate Germany GmbH Charlottenstraße 3,70182 Stuttgart Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart HRB 17202 MAßGEBLICHE RECHTSVORSCHRIFTENDie Allianz Real Estate Germany GmbH erstellt den Jahresabschluss nach Maßgabe der Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbHG. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENImmaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen Die von fremden Herstellern gekaufte EDV-Software und Lizenzen werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Diese und die unter den Sachanlagen erfasste Betriebs- und Geschäftsausstattung werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden linear auf Basis der steuerlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Dies entspricht auch nach betrieblicher Erfahrung der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, sofern eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410 Euro werden sofort abgeschrieben. Wertpapiere des Anlagevermögens Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten aktiviert. Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu den Nominalbeträgen. Einzelwertberichtigungen werden bei Bedarf vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit den voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen. Der Umfang der Rückstellungen richtet sich nach dem notwendigen Bedarf; dabei sind die Pensionsrückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Der aus der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Jahr 2010 resultierende Umstellungsaufwand wurde bereits in der Vergangenheit voll als außerordentlicher Aufwand erfasst Die Rückstellungen für Mitarbeiterjubiläen, Altersteilzeit und Vorruhestandsleistungen werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und in voller Höhe passiviert In 2016 ist das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" in Kraft getreten, welches unter anderem eine Neufassung des § 253 HGB zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen beinhaltet. Der Rechnungszins für Pensionsverpflichtungen wird seither als 10-Jahres-Durchschnitt statt wie zuvor als 7-Jahres-Durchschnitt berechnet, wobei ein positiver Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins gegenüber der Bewertung mit dem 7-Jahres-Durchschnittszins ergibt, einer Ausschüttungssperre unterliegt (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB). Diese Ausschüttungssperre führt nicht zu einer Abführungssperre, wenn ein Ergebnisabführungsvertrag vorliegt. Letzteres ist bei der Allianz Real Estate Germany GmbH der Fall. Die zuvor genannten Änderungen gelten nur für die Bewertung von Pensionsverpflichtungen, nicht aber für die Bewertung sonstiger Personalverpflichtungen wie zum Beispiel Altersteilzeit, Wertkontenmodell, Jubiläums- oder Vorruhestandsleistungen. Für diese Verpflichtungen wird beim Diskontierungszinssatz weiterhin die Vereinfachungsregelung in § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (Restlaufzeit von 15 Jahren) in Anspruch genommen, wobei wie im Vorjahr ein zum Bilanzstichtag prognostizierter Zinssatz zugrunde gelegt wurde. Der Effekt aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes wird im Zinsaufwand ausgewiesen. Es wurde vom Wahlrecht zur Beibehaltung von in Vorjahren gebildeten Aufwandsrückstellungen nach § 249 HGB gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Die Aktiva und die Passiva werden im Einklang mit § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkurs zum Bilanzstichtag, die Erträge und Aufwendungen dagegen tagesgenau umgerechnet und so in die Bilanz bzw. die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen. Latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren insbesondere aus der unterschiedlichen Bewertung in der Handelsund Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen. In Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird der über den Saldierungsbereich hinausgehende Überhang aktiver Steuerlatenzen nicht bilanziert. Zum Bilanzstichtag betragen die passiven latenten Steuern 0 Euro (VJ 19.996 Euro), die aktiven latenten Steuern 3.542.289 Euro (VJ 3.518.417 Euro). Die Bewertung der Steuerlatenzen erfolgt mit einem kombinierten Steuersatz von 31 %. ANGABEN ZU DEN AKTIVAFinanzanlagen (Aktiva A. III) Wertpapiere des Anlagevermögens Es handelt sich um Fondsanteile (Aufstockungsbeträge), die im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements (CTA) für die Insolvenzsicherung von Altersteilzeitguthaben erworben wurden. Der zum 31.12.2017 ausgewiesene Bestand in Höhe von 181.162 Euro stellt kein saldierungsfählges Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB dar. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (Aktiva B. I) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Gesamtsaldo gegenüber der Gesellschafterin Allianz Real Estate GmbH, München, beträgt 1.746.307 Euro (VJ 3.856.578 Euro). Darin enthalten sind Forderungen aus Akquisitionstätigkeilen in Höhe von 392.434 Euro (VJ 2.544.695 Euro). Allianz-Equity-Incentive-Pläne (AEI) Die Restricted-Stock-Units (RSU) werden durch Termingeschäfte (Hedge-RSU) mit der Allianz SE, München, abgesichert, die als Forderung gegenüber der Allianz SE und als Equity Swap bilanziert werden. Die Optionsrechte sowie Termingeschäfte werden mit den entsprechenden Grundgeschäften als Bewertungseinheit zusammengefasst, soweit ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang besteht. Der Ausweis der Grundgeschäfte erfolgt unter den Sonstigen Rückstellungen und der Ausweis der Sicherungsgeschälte unter den Sonstigen Vermögensgegenständen. Für die gebildeten Bewertungseinheiten kommt ein Mikro-Hedge zum Ansatz, um Wertänderungsrisiken aufgrund von Marktpreisschwankungen vollständig auszuschließen. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten Uber die spätestens im Jahr 2021 auslaufenden aktienbasierten Vergütungspläne wird prospektiv und retrospektiv durch die Übereinstimmung der Bedingungen, Parameter und Risiken (= critical term match-Methode) nachgewiesen. Zum Bilanzstichtag umfassen die einbezogenen Grundgeschäfte, bestehend aus voraussichtlich zukünftig auszugleichenden Leistungen, ein Volumen von 1.058.580 Euro (VJ 1.181.086 Euro). Mit den Bewertungseinheiten werden Risiken in Form von Wertänderungen in Höhe von 620.435 Euro (VJ 524.493 Euro) abgesichert. Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Restricted-Stock-Units (RSU) Durch die einem Planteilnehmer gewährten Restricted-Stock-Units (RSU) ist die Allianz Real Estate Germany GmbH verpflichtet, eine dem durchschnittlichen Börsenkurs der Allianz SE am Ausübungstag und an den neun Handelstagen, die dem Ablauf der Sperrfrist vorausgehen, entsprechende Barzahlung zu leisten oder für jede gewährte RSU eine Allianz SE Aktie oder ein anderes gleichwertiges Eigenkapitalinstrument auszugeben. Die RSU haben eine Sperrfrist von fünf Jahren. Die RSU werden als Vergütungen mit Barausgleich in Höhe von 1.058.580 Euro (VJ 1.181.086 Euro) bilanziert, weil ein Barausgleich geplant ist Daher wird der Zeitwert der RSU periodengerecht über die Sperrfrist abgegrenzt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (Aktiva C.) Aus der Verrechnung der Pensionsrückstellung mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens bei dem beitragsorientierten Pensionsvertrag (BPV) ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag zum 31.12.2017 in Höhe von 297.680 Euro (VJ 286.365 Euro).
Weitere Angaben hierzu siehe Erläuterungen zum Posten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Passiva B.1). ANGABEN ZU DEN PASSIVAEIGENKAPITAL (PASSIVA A)Zu I.: Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt 2.850.000 Euro. Alleinige Gesellschafterin ist die Allianz Real Estate GmbH, München. Zu II.: Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage betrifft das Agio gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. RÜCKSTELLUNGEN (PASSIVA B)Zu 1.: Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Allianz Real Estate Germany GmbH hat Pensionszusagen erteilt, für die Pensionsrückstellungen gebildet werden. Ein Teil der Pensionszusagen ist im Rahmen eines "Contractual Trust Arrangements" (Methusalem Trust e.V., München) abgesichert. Dieses Treuhandvermögen stellt saldierungsfähiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert bzw. der Marktwert zugrunde gelegt wird. Der Erfüllungsbetrag wird auf Basis der Projected Unit Credit-Methode (dies bezeichnet ein Anwartschaftsbarwertverfahren bezogen auf den erdienten Teil) ermittelt bzw. als Barwert der erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Sofern es sich um wertpapiergebundene Zusagen handelt, wird der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände angesetzt.
Abweichend hiervon wird bei einem Teil der Pensionszusagen der Garantiezins der Pensionszusage von 2,75 % p.a. und die garantierte Rentendynamik von 1 % p.a. zugrunde gelegt Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die aktuellen Heubeck-Richttafeln RT2005G verwendet, die bzgl. der Sterblichkeit, Invalidisierung und Fluktuation an die unternehmensspezifischen Verhältnisse angepasst wurden. Als Pensionierungsalter wird die vertraglich vorgesehene bzw. die sich nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007 ergebende Altersgrenze angesetzt Die nachstehende Aufstellung zeigt die Werte der Pensionszusagen durch Entgeltumwandlungen (PZE) und der arbeitgeberfinanzierten "Meine Allianz Pension":
Der mit dem 7-jährigen Durchschnittszins zum 31.12.2017 ermittelte Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 3.015.935 Euro. Der Unterschiedsbetrag zum 10-jährigen Durchschnittszins beträgt 40.119 Euro. Zu 2.: Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich insgesamt auf 6.327.257 Euro (VJ 6.484.592 Euro). Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Der Rückgang bei den sonstigen Verpflichtungen steht insbesondere im Zusammenhang mit erstellten Abrechnungen für Due Diligence Leistungen im Zusammenhang mit Akquisitionen, die an die Gesellschafterin oder an die Auftraggeber weiterverrechnet werden. Die Allianz Real Estate Germany GmbH hat Verpflichtungen aus Jubiläumsgaben, einem Wertkontenmodell und Altersteilzeit- beziehungsweise Vorruhestandsverträgen, die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden. Das im Methusalem Trust e.V. für das Altersteilzeitsicherungsguthaben und das Wertkontenmodell reservierte Vermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert beziehungsweise der Marktwert zugrunde gelegt wird. Die Bewertung dieser Verpflichtungen erfolgt im Wesentlichen analog zu den Pensionszusagen und auf Basis der gleichen Rechnungsannahmen (mit Ausnahme des Rechnungszinses). VERBINDLICHKEITEN (PASSIVA C)Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit in Euro:
ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse (GUV 1) Die Allianz Real Estate Germany GmbH hat ihre Umsalzerlöse in Höhe von 45.998.362 Euro überwiegend aus Dienstleistungen erzielt; sie entfallen im Wesentlichen auf die Bundesrepublik Deutschland. Sonstige betriebliche Erträge (GUV 2) Oie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2.539.205 Euro (VJ 2.966.097 Euro) resultieren im Wesentlichen aus Erstattungen für Due Diligence Leistungen im Zusammenhang mit Akquisitionen (2.145.019 Euro) sowie aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (148.271 Euro). Sonstige betriebliche Aufwendungen (GUV 5) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 26.044.133 Euro (VJ 25.723.611 Euro) resultieren im Wesentlichen aus Vergütungen an externe Property, Center und Asset Manager (13.905.500 Euro). Diesen stehen in gleicher Höhe Umsatzerlöse bzw. Erstattungen der Allianz Real Estate GmbH, München, gegenüber. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Vergütungen an die Allianz Deutschland AG, München, die Allianz Technology SE, München, und weitere Konzerngesellschaften für die Inanspruchnahme von Personal, Einrichtungen und Sachmitteln (4.210.809 Euro) sowie Kosten für Due Diligence Leistungen im Zusammenhang mit Akquisitionen (2.145.019 Euro) enthalten. Die Angabe zum Prüfungshonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernabschluss der Allianz SE. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (GUV 7) Unter diesem Posten ergeben sich aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Saldierung folgender Aufwendungen und Erträge in Höhe von 64.874 Euro (VJ insgesamt 64.488 Euro):
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (GUV 8) Im Berichtsjahr sind die Steuerumlagen an die Allianz Real Estate GmbH, München, in Höhe von 2.004.488 Euro (VJ 2.772.896 Euro) im Rahmen der ertragsteuerlichen Organschaft enthalten. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne (GUV 10) Für das Geschäftsjahr werden 4.359.694 Euro (VJ 6.319.417 Euro) an die Allianz Real Estate GmbH, München, abgeführt. SONSTIGE ANGABENHaftungsverhältnisse aus betrieblicher Altersversorgung und ähnlichen Verpflichtungen gem. § 251 HGB Haftungsverhältnisse bestehen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Grundlage der betrieblichen Altersversorgung für die Mitarbeiter der deutschen Tochtergesellschaften, die bis zum 31.12.2014 eingetreten sind, ist in der Regel die Mitgliedschaft in der Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), München, die als rechtlich selbstständige und regulierte Pensionskasse der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt. Die Leistungen der AVK werden nach dem Einmalbeitragssystem über Zuwendungen der Trägergesellschaften an die Kasse durch Gehaltsumwandlung finanziert Die Allianz Real Estate Germany GmbH ist verpflichtet, anteilige Verwaltungskosten der AVK zu tragen und entsprechend den Rechtsgrundlagen ggf. Zuschüsse zu leisten. Außerdem leisten die Trägergesellschaften für bis zum 31.12.2014 eingetretene Mitarbeiter Zuwendungen an den Allianz Pensionsverein e.V. (APV), München. Aufgrund des stark gesunkenen Diskontierungszinssatzes ist zum 31.12.2017 das Deckungsvermögen des APV geringer als die Versorgungsverpflichtungen. Der Fehlbetrag zum 31.12.2017 beträgt 1.197.602 Euro (VJ 762.089 Euro). Die Allianz Real Estate Germany GmbH macht von dem Wahlrecht nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EG-HGB Gebrauch, hierfür keine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, da die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Renten an den Verbraucherindex durch zusätzliche Beiträge an den APV finanziert wird. Sowohl die AVK als auch der APV wurden für Neueintritte ab dem 01.01.2015 geschlossen. Für Neueintritte ab 01.01.2015 wurde die betriebliche Altersversorgung einheitlich neu geregelt. Die Allianz Real Estate Germany GmbH leistet für Neueintritte ab dem 01.01.2015 einen monatlichen Beitrag in eine Direktversicherung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart, welche im Rahmen der Entgeltumwandlung vom Mitarbeiter finanziert wird. Außerdem wird monatlich ein Arbeitgeberbeitrag im Rahmen einer Direktzusage gewährt. Die Allianz SE hat durch Schuldbeitritt die gesamtschuldnerische Haftung für einen Teil der Pensionszusagen der Allianz Real Estate Germany GmbH übernommen. Diese erstattet die Kosten; die Allianz SE hat die Erfüllung übernommen. Daher werden diese Pensionsverpflichtungen bei der Allianz SE und nicht bei der Gesellschaft bilanziert. In 2015 wurde der Vertrag, der die Kostenerstattung regelt, in der Form geändert, dass die Allianz SE künftig das Zinsrisiko trägt. Mit Wirkung zum 01. Januar 2017 erstattet die Allianz Real Estate Germany GmbH für ihre Angestellten lediglich noch die Dienstzeitaufwände. Für die Risiken aus Zins, Inflation und Biometrie erfolgt keine Erstattung mehr. Die gesamtschuldnerische Haftung der Allianz Real Estate Germany GmbH aus diesen Pensionszusagen sowie die diesen Haftungsverbindlichkeiten gegenoberstehenden Rückgriffsforderungen an die Allianz SE betragen;
Aus der Umstellung des Finanzierungsverfahrens des Pensions-Sicherungs-Vereins WaG, Köln, im Jahr 2006 besteht eine gesamtschuldnerische Haftung in Höhe von 48.291 Euro (VJ 59.497 Euro), die nicht in der Bilanz der Allianz Real Estate Germany GmbH ausgewiesen wird, da dieser Haftungsverbindlichkeit eine gleichwertige Rückgriffsforderung an die Allianz SE gegenüber steht. Pensionszusagen und ähnliche Verpflichtungen an ehemalige Vorstandsmitglieder/Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene Die Pensionsverpflichtungen für ehemalige Vorstandsmitglieder/Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene stellen sich wie folgt dar:
Der mit dem 7-jährigen Durchschnittszins zum 31.12.2017 ermittelte Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 5.121.587 Euro. Der Unterschiedsbetrag zum 10-jährigen Durchschnittszins beträgt 406.500 Euro. Als beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wird der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zugrunde gelegt BEZÜGE DER GESCHÄFTSFÜHRER UND FRÜHERER ORGANMITGLIEDERDie Bezüge der Geschäftsführer (einschließlich im Geschäftsjahr gewährter aktienbasierter Vergütungen) betrugen im Geschäftsjahr insgesamt 910.537 Euro (VJ 923.172 Euro). Darin sind 241.327 Euro (VJ 239.102 Euro) für ehemalige Organmitglieder enthalten. Im Geschäftsjahr wurden 1.837 (VJ 1.811) Restricted-Stock-Units an die aktiven und ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung ausgegeben. Ihr beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung betrug 248.730 Euro (VJ 200.423 Euro). ARBEITNEHMERDie Allianz Real Estate Germany GmbH hatte im Berichtsjahr 140 angestellte Mitarbeiter (Angabe Jahresdurchschnitt; VJ 141). Nach § 285 Abs. 7 HGB ergibt sich folgende Aufteilung:
NACHTRAGSBERICHTNach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse und Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft besitzen. KONZERNZUGEHÖRIGKEITDie Allianz Real Estate Germany GmbH gehört zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE werden nach deren Hauptversammlung im Bundesanzeiger veröffentlicht. Diese können dort eingesehen oder bei der Allianz Real Estate Germany GmbH angefordert werden. In den Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE wird die Allianz Real Estate Germany GmbH einbezogen. STEUERLICHE VERHÄLTNISSEMit der Allianz SE besteht eine körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsalzsteuerliche Organschaft über die Allianz Real Estate GmbH. ORGANE DER GESELLSCHAFTBeirat: François Xavier Trausch, Paris Vorsitzender der Geschäftsführung Allianz Real Estate GmbH Olivier Téran, Paris Chief Investment Officer Allianz Real Estate GmbH Alexander Gebauer, München Geschäftsführer Allianz Real Estate GmbH Geschäftsführer: Jens Hartmann Chief Financial Officer Stuttgart Annette Kröger Chief Executive Officer Frankfurt
Stuttgart den 29.03.2018 Vorsitzende der Geschäftsführung Die Geschäftsführer: Annette Kröger Jens Hartmann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Allianz Real Estate Germany GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 5 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 8. Mai 2018 KPMG
AG
Göller, Wirtschaftsprüfer Ruoff, Wirtschaftsprüfer Niederschrift über die ordentliche Gesellschafterversammlungder Allianz Real Estate Germany GmbH, StuttgartDie Allianz Real Estate GmbH als alleinige Gesellschafterin der Allianz Real Estate Germany GmbH mit Sitz in Stuttgart hält unter Verzicht auf die durch Gesetz oder Satzung festgelegten Frist- und Formvorschriften eine Gesellschafterversammlung in den Geschäftsräumen der Allianz Real Estate GmbH in München ab und beschließt einstimmig: 1. Der von den Geschäftsführern vorgelegte Jahresabschluss der Allianz Real Estate Germany GmbH zum 31.12.2017 wird festgestellt. Die Bilanzsumme beträgt Euro 25.009.404,73 2. Auf Basis des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der Allianz Real Estate Germany GmbH und der Allianz Real Estate GmbH (Fassung vom 03.06.2014) führt die Allianz Real Estate Germany GmbH ihren Gewinn in Höhe von Euro 4.359.693,77 an die Allianz Real Estate GmbH ab. 3. Den Geschäftsführern wird für ihre Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt.
München, den 26 Juni 2018 Allianz Real Estate GmbH |
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