Evonik Logistics Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philip David Clemens Lutze seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Cieslik seit 18.12.2023 | Geschäftsführer |
Rabea Buß seit 5.11.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Westgas GmbHMarlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Jahresabschlusses A) Allgemeine Erläuterungen Die Westgas GmbH hat ihren Sitz in Marl und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen (Reg. Nr. HRB 5812). Der Jahresabschluss der Westgas GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Westgas GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Sie nimmt die entsprechenden Erleichterungen für die Berichterstattung im Anhang gemäß § 288 HGB in Anspruch. B) Bilanzierung und Bewertung Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Als Nutzungsdauer gelten drei bis fünfzehn Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten und abzüglich einzeln zuordenbarer Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen werden in einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und analog der Nutzungsdauer der betreffenden aktivischen Anlage aufgelöst. Bis zum Geschäftsjahr 2009 angeschaffte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Sachanlagevermögens werden, soweit steuerlich zulässig, degressiv - mit Übergang auf die lineare Abschreibungsmethode - abgeschrieben. Für Neuzugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 kommt dagegen ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Der Bemessung der Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde:
Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu einem Wert von 250 €, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zeitpunkt ihres Zuganges als Aufwand erfasst. Anlagengegenstände deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 250 €, aber nicht über 1.000 € liegen, werden im Jahr ihres Zuganges in einen Jahressammelposten eingestellt. Dieser wird im Jahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Nach ihrer Vollabschreibung werden die Sammelposten ausgebucht. Steuerliche Sonderposten, die in vor dem 1. Januar 2010 beginnenden Geschäftsjahren gebildet worden sind, werden unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung des HGB, beibehalten. Niedrigere Wertansätze, die auf steuerrechtlich begründeten Abschreibungen beruhen, werden entsprechend fortgeführt. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten bilanziert. Unverzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Besonderen Risiken im Forderungsbestand tragen wir durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung. Das allgemeine Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected-Unit-Credit-Methode). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartenden Steigerungen von Entgelten und Renten berücksichtigt. Die Bewertung basiert wie im Vorjahr auf den biometrischen Grundlagen der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Die Pensionsrückstellungen sowie sonstige langfristige Personalrückstellungen für Entgeltfortzahlung, Jahresleistung und Jahresurlaub im Versorgungsfall und Jubiläum werden versicherungsmathematisch berechnet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Die Änderung der Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit einem Durchschnittszinssatz der letzten zehn statt der letzten sieben Geschäftsjahre ergab sich aus der Neuregelung aus dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften, welche am 21. März 2016 in Kraft getreten sind. Durch diese Anpassung verringerte sich die Pensionsverpflichtung zum Bilanzstichtag, womit ein Bewertungsgewinn einherging, welcher im Finanzergebnis erfasst wurde. Die Abzinsung dieser Rückstellungen erfolgt unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Laufzeit von fünfzehn Jahren. Am 31. Dezember 2023 betrug der Zinssatz 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen zugrunde gelegten Prämissen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in ausreichendem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Er beträgt für die letzten sieben Geschäftsjahre 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %) Die Westgas GmbH ist Organgesellschaft einer ertragsteuerlichen Organschaft. Die latenten Steuern werden bei dem Organträger ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. zum höheren Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu historischen Entstehungskursen bilanziert und mit dem am Stichtag geltenden Devisenkassamittelkurs bewertet. Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden imparitätisch bewertet, wobei positive Wertansätze unberücksichtigt bleiben. Bei Posten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden auch positive Wertansätze berücksichtigt. Die Bewertung der Cash Pool-Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Bankbestände erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. II. Erläuterung der Bilanz I. Sachanlagen und Finanzanlagen In den Finanzanlagen wurden die sonstigen Ausleihungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem Nettobarwert angesetzt. Der Betrag der Abzinsung wurde im Geschäftsjahr von T€ 207 auf T€ 192 reduziert. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum 31. Dezember 2023 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 96 (Vorjahr: T€ 773) enthalten. Die Cash Pool-Forderungen gegen die Evonik Industries AG betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von T€ 169 (Vorjahr: T€ 169) betrifft die Rücklagen nach § 6 b EStG. Es handelt sich um bereits in Vorjahren auf Investitionen übertragene Rücklagen, die im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführt werden. Die zukünftige Ertragsteuerbelastung bei der Auflösung des Sonderpostens beträgt 32 %. 4. Rückstellungen Eine Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre führt zu einer Verpflichtung zum Bilanzstichtag von T€ 94 (Vorjahr: T€ 99). Eine Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre führt zu einer Verpflichtung zum Bilanzstichtag von T€ 95 (Vorjahr: T€ 96). Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag von T€ 1 (Vorjahr: T€ 3). 5. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Evonik Real Estate GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 3.632 (Vorjahr T€ 6.349) aus der Ergebnisabführung und den Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool in Höhe von T€ 5.155 (Vorjahr T€ 7.329) enthalten. III. Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung:
Einbeziehung in den Konzernabschluss der Evonik Industries AG Die Westgas GmbH wird als Tochterunternehmen über ihre Gesellschafterin Evonik Real Estate GmbH & Co. KG, Marl, in den Konzernabschluss der Evonik Industries AG, Essen, einbezogen. Die RAG-Stiftung, Essen, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis und Evonik Industries AG, Essen, für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Beide Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Marl, den 7. März 2024 Westgas GmbH Die Geschäftsführung Thomas Basten Andreas Cieslik |
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