Triple A Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Pelka seit 15.2.2022 | Geschäftsführer |
Ewald Prof. Dr. Dr. h.c. Mittelstädt seit 29.10.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Triple A Marketing GmbHBielefeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma der Gesellschaft lautet Triple A Marketing GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Bielefeld. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bielefeld unter B 42816 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den geltenden deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern als gesonderter Bilanzposten nach § 265 Abs. 5 HGB ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Guthaben bei Kreditinstituten wird mit dem Nominalwert ausgewiesen. Soweit die Guthaben auf fremde Währung lauten, erfolgt die Umrechnung gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die passivierungspflichtigen sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt worden und berücksichtigten alle erkennbaren Risiken. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Passive latente Steuern wurden in Höhe der Steuerbeträge gebildet, die auf Grund von Ansatz- und Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz erst in künftigen Geschäftsjahren anfallen. IV. Erläuterungen zur Bilanz Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie zum Vorjahresstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten, wie zum Vorjahresstichtag, ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit 18.828,71 € (Vorjahresstichtag: 31.347,15 €) Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 € und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Steuerrückstellungen zum Vorjahresstichtag beinhalten die voraussichtliche Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag sowie die voraussichtliche Gewerbesteuer jeweils für das Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie zum Vorjahresstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten, wie zum Vorjahresstichtag, ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Die Differenzen ergeben sich aus der Fremdwährungsumrechnung der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach § 256 a HGB. In der Steuerbilanz erfolgte auf Grund des Anschaffungskostenprinzips keine Höherbewertung. Bei einem Gewerbesteuersatz von 16,8 %, einem Körperschaftsteuersatz von 15,0 % sowie einem Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer (5,5 %) ergibt sich hieraus eine passive latente Steuer zum Bilanzstichtag in Höhe von 212 T€. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von 113.453 T€ entfallen mit 35.537 T€ auf das Inland und mit 77.916 T€ auf das Ausland. Gesonderter Ausweis bestimmter Erträge und Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 19.735,10 € (Vorjahr: 2.810,81 €). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 658.442,68 € (Vorjahr: 0,00 €). VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Aus einem Sicherheitenpool mit den finanzierenden Banken besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die an ein verbundenes Unternehmen gewährten Kreditlinien und Darlehen über insgesamt 39,4 Mio. €. Darüber hinaus besteht als weitere Darlehenssicherheit eine Globalzession für die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegen Drittschuldner. Zum Bilanzstichtag bestehen hierüber abgesicherte Verbindlichkeiten in Höhe von 15,0 Mio. €. Darüber hinaus wurde zur Sicherung eines Darlehens eines verbundenen Unternehmens eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft über 1.120.000,00 € abgegeben. Die Verbindlichkeiten aus diesem Darlehen betragen zum 31. Dezember 2023 203.681,92 €. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft wird derzeit nicht gerechnet, da die verbundenen Unternehmen ihren Verpflichtungen bisher stets nachgekommen sind. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr wie im Vorjahr keine Arbeitnehmer. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Sven Pelka, Paderborn. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer erhielt für seine Tätigkeit von der Gesellschaft keine Vergütung. Prokura Herrn Prof. Dr. Ewald Mittelstädt, Dortmund, wurde Einzelprokura erteilt. Der Prokurist ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Triple A Finance GmbH & Co. KG mit Sitz in Bielefeld einbezogen. Diese Gesellschaft ist das Unternehmen, das den Konzernabschluss mit dem größten und dem kleinsten Kreis von Unternehmen und einen Konzernlagebericht aufstellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden im Unternehmensregister offengelegt. Die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar erfolgt im Konzernabschluss. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bielefeld, den 4. Oktober 2024 gez. Sven Pelka, Geschäftsführer Der in der Bilanz zum 31.12.2023 ausgewiesene Jahresüberschuss von 950.323,95 € und der Gewinnvortrag 1.383.076,55 € werden auf neue Rechnung vorgetragen. Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Triple A Marketing GmbH ist in der Gesellschafterversammlung vom 17.12.2024 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist Teil der Triple A-Unternehmensgruppe und unter der organisatorischen Leitung der Triple A Internetshops GmbH verantwortlich für das Warenhandling und sämtliche Dienstleistungen im Bereich des Vertriebs für bestimmte Vertriebssparten und -kanäle. Die Unternehmensgruppe versteht sich dabei als eine der Größen im E-Commerce Business und bietet als solche Onlineshops an. Die Gruppe gehört zu einer der führenden Firmen im Bereich E-Commerce und betreut über 18.000.000 Kunden allein in Deutschland. Entsprechend ist das durch die Triple A Marketing GmbH abgedeckte Spektrum des Vertriebs breit gefächert und erstreckt sich auch auf verschiedenste regionale Märkte. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Wirtschaftswachstum durch mehrere Faktoren beeinflusst und war mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die Inflationsraten blieben auf hohem Niveau, obwohl sie im Laufe des Jahres sanken. Die Zentralbanken hielten die Leitzinsen auf einem restriktiven Niveau, was sich auf das Wirtschaftswachstum auswirkte, und die geopolitischen Spannungen nahmen weiter zu und beeinträchtigten die globalen Lieferketten. In Anbetracht dieser Entwicklungen schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,3 % gewachsen ist (2022: 3,5 %). Gegenüber der letzten Schätzung vom Januar 2024 wurde die Wachstumserwartung um 0,2 Prozentpunkte nach oben korrigiert, da das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten sowie in mehreren wichtigen Schwellen- und Entwicklungsländern stärker ausfiel als erwartet. Für die Eurozone schätzt der IWF, dass die Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,5 % gewachsen ist (2022: 3,4 %), was auf eine relativ hohe Belastung durch den Krieg in der Ukraine zurückzuführen ist. Die Wachstumserwartungen wurden gegenüber der Schätzung im Oktober 2023 um 0,2 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Dies ist vor allem auf die Entwicklung in Deutschland zurückzuführen. Hier wurde für das zweite Halbjahr 2023 ein Rückgang der Wirtschaftsleistung aufgrund der Schwäche in zinssensiblen Sektoren und einer geringeren Nachfrage von Handelspartnern prognostiziert. Auch wenn sich das globale Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr 2023 etwas besser entwickelte als erwartet, waren die Wachstumsraten in der Eurozone im Vergleich zu 2022 deutlich geringer. Dies spiegelte sich auch im Verbrauchervertrauen für die Eurozone wider, das sich nur leicht von seinen Tiefstständen im Jahr 2022 erholte, da das gesamtwirtschaftliche Umfeld schwierig blieb. (Quelle: IMF (July 2024) World Economic Outlook) 1.2 Branchenumfeld Da die Gesellschaft ausschließlich für Unternehmen im E-Commerce tätig ist, ist die Entwicklung dieser Branche essenziell für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft. Laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) spiegelte sich die geringere Ausgabenbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2023 erneut in deutlich gesunkenen Gesamtumsätzen im deutschen E-Commerce wider. Der Brutto-Umsatz mit Waren fiel im Gesamtjahr 2023 erstmals zweistellig um 11,8 % auf 79,7 Mrd. Euro nach 90,4 Mrd. Euro im Jahr davor. Der Anteil des E-Commerce mit Waren am gesamten Einzelhandel im engeren Sinn (inkl. Lebensmittel, aber ohne Apothekenumsätze) ging vergangenes Jahr voraussichtlich auf 10,2 % zurück (2022: 11,8 %). In der Branchenbetrachtung zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen. Alles, was das Zuhause schöner macht, hat 2023 an Umsatz verloren, wie Wohnen und Einrichten(-2,7 %), Heimwerken und Garten (-2,9 %) und Consumer Electronics/Elektro (-2,5 %). Produkte für die persönliche Ausstattung, Freizeit, Gesundheit, Ernährung und Schönheit liegen hingegen im Plus - wie Lebensmittel inkl. Getränke, Drogerieartikel und Tabakwaren mit +8,7 %. Das auch in 2023 zum Teil preisgetriebene Wachstum des Einzelhandels insgesamt (+2,9 %) wirkt sich dämpfend auf den Onlineanteil mit 13,2 % (2022 13,4 %) aus. (Quellen: Pressemitteilung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. vom 24.1. 2024 unter dem Titel "Umsätze im E-Commerce erreichen Talsohle"; Online Monitor 2024 des Handelsverbands Deutschland - HDE e.V.) 1.3 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 zeigt eine erfreuliche Entwicklung, die naturgemäß stark mit der Entwicklung der Kunden korreliert. Die Umsatzerlöse verringerten sich im Vorjahresvergleich zwar um 11.555 T€ bzw. 9,2 % auf 113.453 T€. Unter Berücksichtigung des überproportionalen Rückgangs der Materialaufwendungen (-10.708 T€ bzw. 9,8 %) ergibt sich ein um 847 T€ geringerer Rohertrag von 14.998 T€. Während das EBIT mit 698 T€ um 527 T€ unter dem Vorjahr liegt, verbesserte sich der Saldo des Finanzergebnisses, aufgrund von Zinserträgen von einem verbundenen Unternehmen, deutlich um 886 T€ auf 447 T€. Unter Berücksichtigung der geringeren Ertragsteuerbelastung verbleibt ein um 509 T€ höherer Jahresüberschuss von 950 T€. Diese Entwicklung liegt damit deutlich über den im Vorjahres-Lagebericht geäußerten Erwartungen. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Jahresergebnis und der Rohertrag. Der wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 113.453 T€. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 11.555 T€ bzw. 9,2 %. Der Materialaufwand verringerte sich überproportional um 10.708 T€ bzw. 9,8 % auf 98.455 T€. Im Geschäftsjahr 2023 verringerte sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr entsprechend um 847 T€ (5,3 %). Wesentliche Kernaufgaben werden flexibel durch externe Dienstleister erfüllt, sodass die Gesellschaft kein eigenes Personal beschäftigt. Das Jahresergebnis wird deutlich durch das positive Finanzergebnis geprägt. Gegenläufig ergaben sich im Betriebsergebnis negative Effekte aus dem Rückgang der Umsatzerlöse. Unter Berücksichtigung dieser Effekte konnte ein rückläufiges EBIT von 698 T€ (Vorjahr: 1.225 T€) erwirtschaftet werden. Das Finanzergebnis ist durch erstmalige Zinserträge aus der Verzinsung des Verrechnungskontos mit einem verbundenen Unternehmen (1.507 T€) geprägt. Hiervon entfallen 658 T€ auf die Nachberechnung für das Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Ertragsteuern) von 1.145 T€ (Vorjahr: 786 T€) erzielt. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträgt 950 T€ (Vorjahr: 441 T€). 2.2 Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit gewährleistet. Verbindlichkeiten werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Der nach den Grundsätzen der gemeinsamen Empfehlung der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) und der Schmalenbach Gesellschaft/ Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. entwickelte Jahres-Cashflow belief sich in 2023 auf 950 T€ und entspricht dem Jahresüberschuss. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung um 509 T€. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich ein Finanzmittelzufluss von 843 T€, der nicht vollständig ausreichte, um den Finanzmittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von 1.061 T€ zu decken, sodass der Bestand an liquiden Mitteln sich im Geschäftsjahr 2023 entsprechend um 218 T€ auf rd. 56 T€ verminderte. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich deutlich um 10.411 T€ auf 34.961 T€. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf stichtagsbedingten Erhöhungen des Bestands an kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses trotz der angestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahresstichtag um 1,0 Prozentpunkte auf 6,7 %. 2.4 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Gruppenweit betrachten wir als nicht finanzielle Leistungsindikatoren neben der Mitarbeiter- insbesondere die Endkundenzufriedenheit, also die Zufriedenheit der Endverbraucher und Geschäftskunden unserer Kunden. Die geringe Reklamationsquote weist für uns auf eine hohe Endkundenzufriedenheit hin. III. Prognosebericht 1. Gesamtentwicklung Der IWF geht davon aus, dass das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 bei 3,2 % liegen wird (2023: 3,3 %). Auch diese Prognose liegt unter dem historischen Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2019 von 3,8 %. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Leitzinsen der Zentralbanken zur Inflationsbekämpfung auf einem hohen Niveau verbleiben, während gleichzeitig Fiskalmaßnahmen reduziert werden und die hohe Verschuldung die Wirtschaftstätigkeit belastet. Für die Eurozone rechnet der IWF mit einer leichten Beschleunigung des Wirtschaftswachstums auf 0,9 % im Jahr 2024 (2023: 0,5 %). Es wird mit einem stärkeren Konsum der privaten Haushalte gerechnet, da die Auswirkungen des Energiepreisschocks nachlassen und die Inflation zurückgehen sollte, wodurch das Wachstum der Realeinkommen als Treiber des Aufschwungs unterstützt wird. (Quelle: IMF (July 2024) World Economic Outlook) 2. Branchenentwicklung Laut dem Online-Monitor 2024 des HDE Handelsverband Deutschland steigen die prognostizierten Umsätze im deutschen Online-Handel in 2024 um 3,4 % auf 88,3 Mrd. €. Demnach werden die Umsätze der starken Corona-Jahre nach einer Konsolidierungsphase wieder erreicht bzw. übertroffen. Neben der angespannten wirtschaftlichen Lage und unsicheren Zukunftserwartungen vieler Haushalte bleiben insbesondere die politischen Rahmenbedingungen für den Onlinehandel herausfordernd. Der bevh und das EHI Retail Institute gehen in ihrer gemeinsamen Einschätzung aber davon aus, dass diese Effekte nahezu im Ausgabenverhalten der Kunden eingepreist sind. Im Verlauf des Jahres 2024 werden daher ein Ende des Abwärtstrends und für das Gesamtjahr ein nominales Umsatzwachstum im Gesamtmarkt von 2,0 % erwartet. Mit Stand Juli 2024 teilt der bevh mit, dass das E-Commerce sich zur Jahresmitte 2024 aus dem Minus gedreht habe. Im Onlinehandel mit Waren ist demnach im 2. Quartal 2024 ein kleines Umsatzplus von 0,2 % im Vorjahresvergleich zu verzeichnen gewesen. Bezogen auf das 1. Halbjahr 2024 liegen die Umsätze um 1,2 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Es werden die Anfänge einer Normalisierung am Markt gesehen. Die Einkommen haben die Teuerung der vergangenen Jahre, seit 2019 etwa 20 %, nicht nur überkompensiert, sondern treffen nun auf eine deutlich geringere Inflationsquote. (Quellen: Pressemitteilung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. vom 24.1. 2024 unter dem Titel "Umsätze im E-Commerce erreichen Talsohle"; Online Monitor 2024 des Handelsverbands Deutschland - HDE e.V; Pressemitteilung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. vom 08.07.2024 unter dem Titel "E-Commerce dreht sich zur Jahresmitte aus dem Minus") 3. Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft Die Entwicklung der Triple A Marketing GmbH ist letztlich wesentlich abhängig von der Konsumbereitschaft der in- und ausländischen Bevölkerung und der Nachfrage nach den von uns angebotenen Produkten. Hier ist festzustellen, dass das hohe Inflationsniveau die Konsumbereitschaft der Bevölkerung unverändert belastet. Wir gehen aufgrund der bereits getroffenen Maßnahmen sowie basierend auf den Erfahrungen des letzten Geschäftsjahres und der bisherigen Entwicklung im Berichtsjahr von Umsatzerlösen und einem Rohertrag auf dem Niveau des Berichtsjahres aus. Da das Jahresergebnis 2023 durch periodenfremde Zinserträge positiv beeinflusst wurde, gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 hingegen von einem deutlich rückläufigen Jahresüberschuss aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die unverändert bestehenden Auswirkungen der Energiepreiskrise, hervorgerufen durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, sowie die allgemein herrschende Inflation wurden bereits vorstehend skizziert. Es ist darüber hinaus grundsätzlich nicht auszuschließen, dass weitere, derzeit noch unbekannte potenzielle Risiken oder solche, die aktuell als nicht wesentlich eingeschätzt werden, sich künftig negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken können. Ungeachtet aller implementierten Gegenmaßnahmen zur Steuerung der identifizierten Risiken bleiben bei allen unternehmerischen Aktivitäten Restrisiken bestehen, die auch durch ein umfassendes Risikomanagementsystem nicht vollständig eliminiert werden können. Insgesamt sind die Risiken als typisch für ein Online-Handelsunternehmen anzusehen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht ersichtlich. 1.1 Probleme in regionalen Absatzmärkten Durch die internationale Ausrichtung unserer Kunden besteht für diese eine stärker werdende Abhängigkeit von stabilen wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen. Hier sind insbesondere die weltpolitischen Rollen von Russland und China zu nennen, durch deren Einfluss der Zugang zu Märkten ggf. stark reglementiert oder limitiert werden könnte, was auch die durch uns erbrachten Dienstleitungen betrifft. 1.2 Abhängigkeit von den Kunden einer Unternehmensgruppe Unsere Gesellschaft ist derzeit ausschließlich für die Unternehmen der Triple A-Unternehmensgruppe tätig. Negative Einflüsse auf diese Unternehmen hätten unmittelbaren Einfluss auf das Geschäft der Gesellschaft. Allerdings sehen wir uns aufgrund der Expertise im Vertriebs- und Absatzprozess grundsätzlich auch in der Lage, für Kunden außerhalb der Gruppe tätig zu sein. 2. Chancenbericht Zukünftige Chancen sehen wir in erster Linie in folgenden Bereichen: 2.1 Ausweitung der Dienstleistungen Mit wachsenden Anforderungen unserer Kunden baut das Unternehmen immer tiefergehendes Knowhow in allen Bereichen des Beschaffungsprozesses auf. Mittelfristig ist es damit möglich, den Umfang der zu übernehmenden Dienstleistungen, und damit die Rendite, zu erhöhen. 2.2 Wachstum unserer Kunden Die funktionierenden Prozesse binden unsere Kunden in der Form an uns, dass wir auch in neuen Geschäftsbereichen oder bei der Ausweitung von deren Kerngeschäft der erste Ansprechpartner für Vertriebsprozesse bleiben. Da unsere Kunden in wachstumsstarken Märkten tätig sind, können wir hier als Dienstleister direkt profitieren. 3. Gesamtaussage Insgesamt überwiegen die Chancen. Sollte die Chancenauswertung in ähnlichem Maße gelingen wie in der Vergangenheit, sehen wir der weiteren Entwicklung, vorbehaltlich unvorhersehbarer Einflüsse wie Wirtschaftskriegen, positiv entgegen. Sämtlichen Risiken begegnen wir durch unser ständig weiterentwickeltes internes Kontrollsystem.
Bielefeld, den 4. Oktober 2024 gez. Sven Pelka, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Triple A Marketing GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Triple A Marketing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Triple A Marketing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebricht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Abschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 4. Oktober 2024 DR.
WOELKE AG
gez. Wilhelm Upheber, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Blöbaum, Wirtschaftsprüfer |
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