UBH Holding GmbHLiquidiert

Mittelstraße 5, 12529 Schönefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 22687
Vorher
UBH Unternehmens- und Beteiligungsholding mit beschränkter Haftung
Eingetragen
3.6.1977
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Verwaltung des eigenen Vermögens. Zur Verwaltung eigenen Vermögens gehören auch die Verwaltung, der Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren, Finanzanlagen, Immobilien und Beteiligungen. Ferner ist gegebenenfalls Gegenstand des Unternehmens die Tätigkeit als geschäftsleitende Holding. Ausgenommen sind die Durchführung von Bankgeschäften, die Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer, Rechts- und Steuerberater sowie jedwede Tätigkeit, die einer öffentlich rechtlichen Genehmigung bedarf.

Historie

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Management

NameRolle
Susanne Dr. Frieß
seit 19.11.2009
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

Konzern- und Jahresabschlüsse

UBH Holding GmbH

Zossen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Inhaltsverzeichnis
Konzernlagebericht 2018
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018
Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
Konzernkapitalflussrechnung 2018
Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2018
Konzernanhang 2018
Bestätigungsvermerk

Konzernlagebericht 2018

1. Konzern und Geschäftstätigkeit

Die UBH Holding GmbH, Zossen, bildet mit ihren Tochtergesellschaften einen Konzern. Die Muttergesellschaft beschäftigt sich mit dem Halten und Verwalten von Beteiligungen und der Vergabe von kurzfristigen Darlehen.

Mit den inländischen Gesellschaften Pio Kunststoffe GmbH (Freiburg), Gebrüder Spohn G.m.b.H. (Neckarsulm), UBH Leasing GmbH (Zossen), PIOFLEX Kunststoff in Form GmbH (Denzlingen), UBH Baden GmbH (Zossen), Spohn Kunststoffe GmbH (Freiburg), Spohn & Knoell Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Freiburg) und UBH Freiburg GmbH (Zossen) bestehen unmittelbare und mittelbare Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge.

Zum Konzern führen wir folgendes aus:

In den Konzernabschluss der UBH sind zum Bilanzstichtag insgesamt 30 Gesellschaften (im Vorjahr 33 Gesellschaften) durch Vollkonsolidierung einbezogen. Zwei Gesellschaften wurden neu gegründet. Weitere fünf Gesellschaften sind im Berichtszeitraum aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Sie sind mit ihrer Gewinn- und Verlustrechnung bis zum Zeitpunkt des Abgangs ebenfalls Bestandteil des Konzernabschlusses.

Weiterhin werden drei assoziierte Unternehmen (im Vorjahr vier) einbezogen. Hinsichtlich der Veränderungen verweisen wir auf unsere ausführlichen Darstellungen im Konzernanhang dieses Berichtes.

Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreskonzernabschluss ist nur eingeschränkt möglich.

2. Wirtschaftsbericht

I. Geschäftsverlauf

Die operativen Geschäftsbereiche (Spezialfahrzeuge (Kässbohrer), Kunststoffe, Vermietung und Verpachtung sowie Leasing) haben sich solide weiterentwickelt. Die produktiven Bereiche konnten ihren jeweiligen Umsatz erhöhen und die guten Ergebnisse vom Vorjahr wiederholen. Im Leasingbereich reduzierten sich Umsatz und Ergebnis, vertraglich bedingt. In der Vermietung und Verpachtung kam es zu geringen Umsatzrückgängen nachdem Teile des immobilen Vermögens im Geschäftsjahr veräußert wurden.

Im Bereich Vermögensverwaltung gab es einen nahezu gleichbleibenden Ergebnisbeitrag. Da es sich hierbei überwiegend um Assoziierungserträge handelt, ist dies auf die Geschäftsentwicklung von unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen zurück zu führen.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Ertragslage des Konzerns ist strukturell kaum beeinflusst. Analysen, insbesondere im Vorjahresvergleich, sind möglich. Die Vermögens- und Finanzlage ist etwas von den Abgängen aus dem Konsolidierungskreis beeinflusst. Ein Vorjahresvergleich ist aber eingeschränkt möglich.

1. Ertragslage

Umsatz

Die Struktur der operativen Gesellschaften ist unverändert. Es kam nur punktuell zu Veränderungen.

Die Gesellschaften des Konzerns erzielen ihren Umsatz mit der Herstellung und dem Vertrieb von Spezialfahrzeugen für die Präparation von Skipisten (PistenBully) und Stränden (BeachTech) sowie mit der Herstellung, Veredelung und dem Vertrieb von Kunststofferzeugnissen. In erheblich geringerem Umfang werden Umsätze aus der Vermietung und Verpachtung eigener Immobilien generiert.

Der Konzernumsatz ist im Berichtsjahr um 36,6 Mio. Euro auf 345,0 Mio. Euro gestiegen.

Das Segment Spezialfahrzeuge (Teilkonzern Kässbohrer) hat mit 269,2 Mio. Euro den Umsatz des Vorjahres (238,1 Mio. Euro) erneut steigern können.

Im Segment Produktion und Vertrieb von Kunststofferzeugnissen konnte der Umsatz (71,2 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr (65,6 Mio. Euro) übertroffen werden.

In den Sonstigen Bereichen ist der Umsatz im Vorjahresvergleich um 0,1 Mio. Euro auf 4,6 Mio. Euro gesunken.

Der Anteil des Auslandsumsatzes, gemessen am Konzerngesamtumsatz, beläuft sich auf 79% (i.Vj: 79%).

Ergebnis

Das Ergebnis des Konzerns (Konzernjahresüberschuss) hat sich, gemessen an der Vorperiode (Konzerngeschäftsjahr 2017) um 2,5% verringert. Der Konzernjahresüberschuss des Vorjahres von 183,8 Mio. Euro sank auf 179,1 Mio. Euro. Dies entspricht der im Vorjahr abgegebenen Prognose.

Der Konzernrohertrag (Konzernumsatz zzgl. Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen abzgl. Materialaufwand) ist um 8,0 Mio. Euro auf 138,3 Mio. Euro gestiegen.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 190,1 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (180,7 Mio. Euro) um 9,4 Mio. Euro erhöht.

Positiv ausgewirkt haben sich neben dem Rohertrag aus den operativen Geschäften (+8,0 Mio. Euro) auch ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge (+3,7 Mio. Euro) und gestiegene Beteiligungserträge (+8,6 Mio. Euro).

Negativ hat sich die Erhöhung des Personalaufwandes (-4,8 Mio. Euro) sowie die gestiegenen sonstigen Aufwendungen (-4,1 Mio. Euro) und Abschreibungen (-2,0 Mio. Euro) ausgewirkt.

Bereinigt um periodenfremde oder neutrale, vom operativen Geschäft unabhängige, Posten wie Veräußerungsgewinne bzw. Veräußerungsverluste beim Verkauf von Anlagevermögen, die Bildung von Wertberichtigungen oder Abschreibungen auf Finanzanlagen u.ä. beträgt das EBIT 178,3 Mb. Euro. Im Vorjahr betrug es 173,7 Mio. Euro.

Das Zinsergebnis (Saldo aus Zinsaufwendungen und Zinserträgen) beträgt 0,4 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-1,4 Mio. Euro) um 1,8 Mio. Euro verbessert.

Die Steuern betreffen überwiegend Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Im Vorjahresvergleich ergibt sich eine Erhöhung von 15,9 Mio. Euro.

Ausgewiesen wird neben Ertragssteueraufwand für die laufende Periode und Erträgen aus Rückerstattungen und Rückforderungen für Vorjahre auch Erträge aus latenten Steuern in Höhe von 48 Tsd. Euro (Vorjahr 1,3 Mio. Euro).

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von 2.341,0 Mio. Euro um 391,6 Mio. Euro auf 1.949,4 Mio. Euro reduziert.

Die Reduktion der Bilanzsumme ist signifikant von der Verringerung des Anlagevermögens und des Eigenkapitals geprägt.

Der Abbau der Aktiva resultiert aus der Veränderung des Anlagevermögens in Höhe von -405,8 Mio. Euro. Während sich die Sachanlagen (+7,1 Mio. Euro) und die Wertpapiere (+0,1 Mio. Euro) erhöht haben, sind die Immateriellen Vermögensgegenstände um -5,0 Mio. Euro (u.a. planmäßige Abschreibung von Geschäfts- und Firmenwerten), die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Sonstigen Beteiligungen -0,9 Mio. Euro und die Anteile an Assoziierten Unternehmen um -407,1 Mio. Euro gesunken. Grund für Letzteres sind insbesondere ergebnisneutrale Assoziierungseffekte und ergebnisneutrale Effekte aus der Einbeziehungsänderung der VEM Beteiligungen (Vollkonsolidierung zu Assoziierung) die gleichzeitig das Eigenkapital belasten.

Das Umlaufvermögen ist leicht gestiegen. Der Aufbau der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt 8,2 Mio. Euro, die Vorräte haben sich um 13,4 Mio. Euro erhöht. Diese Anstiege hängen teilweise mit dem wachsenden operativen Geschäft zusammen. Der Aufbau der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände betrifft überwiegend zinstragende Forderungen.

Die sonstigen Aktiva, wie die Aktiven Latenten Steuern (+75 Tsd. Euro) und die Rechnungsabgrenzung (+258 Tsd. Euro), sind ebenfalls angewachsen.

Die Liquiden Mittel reduzierten sich um -7,7 Mio. Euro.

Die langfristigen Aktiva belaufen sich auf 82,8% der Bilanzsumme (Vorjahr 86,3%). Grund sind die bereits erwähnten Konsolidierungseffekte aus den Veränderungen im Konsolidierungskreis.

Innerhalb der Passiva haben sich das Eigenkapital um -347,3 Mio. Euro, die Rückstellungen um -7,1 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten um -35,1 Mio. Euro reduziert.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 89,4% im Vorjahr auf 89,6% am Bilanzstichtag 31.12.2018.

Der Eigenkapitalreduktion (-347,3 Mio. Euro) resultiert im Wesentlichen aus ergebnisneutralen Konsolidierungseffekten durch Änderungen im Konsolidierungskreis und daraus resultierenden Einbeziehungsänderungen.

Die Reduktion der Verbindlichkeiten betrifft überwiegend zinstragende Verbindlichkeiten.

3. Finanzlage

Die vollkonsolidierten Gesellschaften des UBH Konzerns haben Bankkreditverbindlichkeiten in Höhe von 97,1 Mio. Euro (i.Vj: 67,4 Mio. Euro), was rund 5,0% (i.Vj. 2,9%) der Passiva bzw. 59,3% (i.Vj.: 33,9%) der Verbindlichkeiten entspricht. Sie sind dem Teilkonzern Kässbohrer und der Leasinggesellschaft MFP Semi-Pro GmbH & Co. KG zuzuordnen. Der Anstieg resultiert aus dem deutlich erhöhten operativen Geschäft von Kässbohrer und betrifft die kurzfristige Vorfinanzierung erhöhter Auftragseingänge zum Ende des Geschäftsjahres (30.09.18 vgl. Konzernanhang). Die Auslieferung und somit Refinanzierung liegt im hohen Maße im letzten Quartal des Jahres, welches aber nicht Bestandteil dieses Konzernabschlusses ist.

Laut Konzernkapitalflussrechnung hat die Gesellschaft einen Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 26,0 Mio. Euro. Der negative Wert beruht auf kurzfristigen Verschiebungen im Working Capital.

Die Unterdeckung aus der laufenden Geschäftstätigkeit (-26,0 Mio. Euro) und der Investitionstätigkeit (-11,4 Mio. Euro) werden durch Aufnahme von Finanzkrediten (29,7 Euro) und der Verwendung von Eigenmitteln (7,7 Mio. Euro) gedeckt.

Wir verweisen auch auf die Konzernkapitalflussrechnung auf Seite 14 dieses Geschäftsberichtes.

III. Wirtschafts- und Prognosebericht

Über die einzelnen Geschäftsbereiche berichten wir wie folgt:

Bereich Spezialfahrzeuge

Dieser Segmentbereich betrifft komplett den Teilkonzern Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft mit seinen neun Tochtergesellschaften. Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Herstellung, dem Vertrieb und dem Service von kettengetriebenen Fahrzeugen zur Pflege von Skipisten und Loipen (PistenBully) sowie der Strandreinigung (BeachTech). Sie ist in beiden Produktsegmenten Weltmarktführer. Weiterhin beschäftigt sich Kässbohrer seit einigen Jahren mit einem weiteren Geschäftsfeld für Gelände- und Trägerfahrzeuge (PowerBully). Hierbei handelt es sich um Kettenfahrzeuge mit geringem Bodendruck und damit minimaler Einwirkung auf die Umwelt, die unter den widrigsten Umständen eingesetzt werden können. Die Einsatzbereiche umfassen u.a. die Wartung von Gas- und Ölpipelines, Strom- und Telefonleitungen, Brandschutz, Bodenuntersuchungen oder Mulcharbeiten, um nur einige zu nennen.

Der gesamte weltweite Pistenfahrzeugmarkt lag im alpinen und nordischen Segment in der Wintersaison 2017/2018 (Oktober bis März) 11% über dem Marktvolumen der Vorsaison. In der Vorjahressaison lag das Marktvolumen auf Vorjahresniveau.

Der weltweite Markt für Pistenpräparierfahrzeuge erstreckt sich auf Europa mit rund zwei Dritteln des Gesamtmarktes. Die wichtigsten Absatzmärkte in Europa sind Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien und Skandinavien. Ein Drittel des Weltmarktvolumens umfasst als wesentliche weitere Absatzgebiete Nordamerika, Asien (v.a. Südkorea, Japan, China) und Russland.

Der Absatzmarkt für Strandreinigungsgeräte stellt sich anders dar. Das Marktvolumen entfällt zu je einem Drittel auf Europa, die USA und übrige Regionen. Die klassischen Absatzländer in Zentraleuropa wie Spanien, Frankreich und Italien wurden in den vergangenen Jahren von den Staaten der Vereinigten Arabischen Emirate abgelöst. Dieser kommunal geprägte Markt wird nach wie vor von Investitionszurückhaltung beherrscht. Die Haushalte der Kommunen sind in nahezu allen Ländern angespannt und streng budgetiert. Das globale Marktvolumen ist weiterhin auf einem gleichbleibend niedrigen Niveau. Durch Zukauf von Strandreinigungsgeräten anderer Hersteller konnte der Marktanteil im Geschäftsjahr gesteigert werden. Dies verschaffte Kässbohrer einen verbesserten Marktzugang, da nun weltweit in mehr Regionen Fahrzeuge angeboten werden können.

Bedingt durch das Hauptsegment (PistenBully) verläuft das operative Geschäft der Kässbohrer Geländefahrzeug Gruppe nicht linear innerhalb des Geschäftsjahres sondern ist gekennzeichnet durch hohe Umsätze in den Herbst- und Wintermonaten und einer eher umsatzschwachen Phase im Frühjahr und Sommer.

Die Kässbohrer Gruppe hat in diesem Geschäftsjahr mit 269,2 Mio. Euro (i.Vj. 238,1 Mio. Euro) rund 78,0 % (i.Vj. 77,2%) des Gesamtkonzernumsatzes des UBH Holding Konzerns erzielt und zum positiven Konzernergebnis beigetragen.

Für das Geschäftsjahr 2018/19 geht der Vorstand davon aus, dass das Marktvolumen in Europa wie auch in den USA auf einem gegenüber den Vorjahren markant erhöhten Niveau liegen wird. Bei gleichbleibendem Marktanteil wird sich der Fahrzeugabsatz bei den Pistenfahrzeugen leicht erhöhen lassen. Die Verkaufsaktivitäten nach der Wintersaison 2017/18 zeigen Auftragseingänge auf einem sehr hohen Niveau welches schon lange nicht mehr erreicht wurde. Die Entwicklung im Geschäftsfeld Strandreinigung ist ebenfalls auf planmäßigem Niveau der Langfristplanung des Unternehmens. Das Geschäftsfeld PowerBully wird in 2018/19 von Auftragsabsichten der Kunden in Nordamerika und Russland abhängig sein. Es wird hier mit ersten Steigerungen der Absatzzahlen gerechnet, nachdem die Anfangsinvestitionen in diesem Markt weitestgehend abgeschlossen sind. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Sparte (PowerBully) ist noch nicht maßgeblich.

Für das Gesamtunternehmen Kässbohrer geht der Vorstand von einem unter dem Vorjahr liegenden Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018/19 aus. Der höhere Umsatz wird helfen, die Belastungen aus Wechselkursrisiken und Auslieferungsschwierigkeiten infolge von Problemen in der Zuliefererkette im Rahmen zu halten.

Bereich Herstellung, Veredelung und Vertrieb von Kunststofferzeugnissen

In diesem Bereich sind unverändert vier Gesellschaften tätig. Der Umsatz hat sich im Berichtszeitraum im Vorjahresvergleich erhöht und beträgt 71,2 Mio. Euro (Vorjahr 65,6 Mio. Euro). Der Beitrag zum Konzernergebnis beträgt 5,6 Mio. Euro (Vorjahr 5,3 Mio. Euro). Der Anstieg resultiert aus Mengenwachstum und moderaten Preisanpassungen. Das Ergebnis 2019 erwarten wir niedriger als 2018.

Bereich Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Leasing sowie Dienstleistungen

Im Bereich Grundstücks- und Immobilienverwaltung/Vermietung und Verpachtung sind zwei Gesellschaften tätig. Deren Umsatz in diesem Segment beläuft sich auf 1,8 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro). Grund für den Rückgang ist ein Immobilienverkauf.

Zu diesem Segment gehört auch die MFP Semi-Pro GmbH & Co. KG welche Filmlizenzen vergibt. Der währungsbereinigte Umsatz ist aufgrund des Geschäftsmodells konstant.

Einige Konzerngesellschaften erbringen Dienstleistungen ausschließlich für nicht zum Konsolidierungskreis gehörende Gesellschaften der Merckle Firmengruppe.

Der Ergebnisbeitrag aus dem operativen Ergebnis zum Konzern der UBH Holding ist positiv.

Die TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. sowie die TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. haben bis einschließlich 2016 langfristig eigene angeschaffte Diesellokomotiven an ein großes amerikanisches Logistikunternehmen verleast. Beide haben zum 14.12.2016 planmäßig ihr Leasinggeschäft beendet und die Leasinggegenstände an die Leasingnehmer veräußert. Beide Gesellschaften befinden sich in Abwicklung.

Für die im Bereich der Vermietung und Verpachtung sowie Lizenzvergabe (Filmlizenzen) tätigen Konzerngesellschaften erwarten wir für 2018 ein insgesamt positives Ergebnis deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres.

Bereich Vermögensverwaltung

In diesem Bereich sind neben der Konzernobergesellschaft die meisten Konzerngesellschaften tätig.

Dieses Geschäftssegment betrifft beträchtliche Vermögensbestandteile an assoziierungspflichtigen und sonstigen Beteiligungen.

Der buchmäßige Bestand der Finanzanlagen des Konzerns hat sich zum Stichtag von 1.979,9 Mio. Euro auf 1.572,0 Mio. Euro verringert. Der Bestand an Beteiligungen und Wertpapieren des Anlagevermögens ist unverändert hoch und entspricht in etwa 80,6% (Vorjahr 84,6%) der gesamten Aktiva.

Der Ergebnisbeitrag zum Konzernjahresüberschuss beläuft sich auf 147,6 Mio. Euro (Vorjahr Euro 149,1 Mio. Euro). Der überaus größte Anteil entfällt auf Assoziierungserträge mit 150,5 Mio. Euro (Vorjahr 142,0 Mio. Euro).

IV. Forschung und Entwicklung

Die operativ tätigen Gesellschaften des UBH Konzerns betreiben in unterschiedlichem Umfang Forschung und Entwicklung.

Dies betrifft insbesondere den Bereich Spezialfahrzeuge (Kässbohrer). Die Gesellschaft ist im Bereich Bau von Fahrzeugen für den Pisten- und Off-Road-Bereich in unterschiedlichen Geländen und unter extremen Einsatzbedingungen weltweit Technologie- und Innovationsführer. Die Entwicklungsaktivitäten sind laufend auf die Optimierung der aktuellen Produktpalette ausgerichtet. Der Anspruch auf die weltweite Markt-und Technologieführerschaft wird mit den hohen Entwicklungsaufwendungen untermauert. Bei Entwicklungsprojekten von neuen Fahrzeuggenerationen stellt sich Kässbohrer selbst die Anforderung, ihre PistenBully mit sparsamen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Technologien auszustatten, die die Emissionen der Fahrzeuge verringern können.

Zentrale Entwicklungsaktivitäten erfolgen am Standort Laupheim (50 Mitarbeiter). Sie werden von externen Dienstleistern unterstützt, um flexibel und zeitnah auf alle Erfordernisse reagieren zu können.

V. Chancen und Risiken künftiger Entwicklung sowie Ausblick

Für den Bereich der Vermöciensverwaltunq (Beteiligungen, Wertpapiere) führen wir folgendes aus:

Dieser Bereich unterlag im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr keinen Änderungen. Das Ergebnis des UBH Konzerns ist im höchsten Maße davon abhängig wie sich der Konzern der HeidelbergCement AG entwickelt.

Die UBH Holding hält über ihre konsolidierten Beteiligungen, die vermögensverwaltend tätig sind, mittelbar Beteiligungen und Forderungen an Gesellschaften, die direkt oder indirekt Aktien an der HeidelbergCement AG besitzen.

Eine Verschlechterung des Börsenumfeldes birgt generell das Risiko, dass Wertpapiere oder Beteiligungen wertberichtigt oder nur mit Kursabschlägen veräußert werden können; existentielle Risiken gehen hiervon aber nicht aus.

Das Konzernergebnis ist aber nicht direkt abhängig vom schwankenden Börsenwert des im DAX geführten Unternehmens sondern von den konjunkturellen Einflüssen auf das global operierende Unternehmen. Hier gibt es je nach Region unterschiedliche Chancen und Risiken, auf welche die HeidelbergCement AG in ihrem Konzernabschluss zum 31.12.2018 und im Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2019 eingeht. Hinsichtlich dieser ausführlich beschriebenen Chancen und Risiken verweisen wir auf den Konzernabschluss der HeidelbergCement AG, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird, sowie auf die Quartalsberichte, welche neben den Jahresabschlüssen im unternehmenseigenen Internetauftritt publiziert werden.

Die Gesellschaft führt in ihrem Halbjahresfinanzbericht (2. Quartal, 30.06.2019) aus, dass das wirtschaftliche Umfeld in den wichtigsten Märkten der Gesellschaft trotz zahlreicher politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten weiter stabil ist. Es sind aber erste Abwärtsrisiken erkennbar. Der Vorstand erklärt weiterhin, dass die im Konzernabschluss 2018 abgegebenen wesentlichen Prognosen weiterhin Bestand haben und an den selbstgestellten Wachstumszielen keine Änderungen vorzunehmen sind. Der Konzern weist per 30.06.2019 einen Gewinn aus, der deutlich unter den Vergleichszahlen des Vorjahreszeitraums liegt. Das Eigenkapital (Basis für assoziierte Bewertungen) ist gestiegen.

Für die übrigen Vermögenswerte (nicht assoziierte Beteiligungen, Wertpapiere) rechnen wir nicht mit signifikanten Ergebniseinflüssen. Temporäre Auswirkungen sind durch internationale Entwicklungen an den Börsen allerdings niemals auszuschließen.

Wir erwarten aus den Erkenntnissen von heute einen soliden Ergebnisbeitrag für 2019.

Für den Bereich der Herstellung und den Vertrieb von Spezialfahrzeugen (Kässbohrer) bestehen unterschiedliche Chancen und Risiken.

Die Kässbohrer Geländefahrzeug Gruppe versteht sich als Innovations- und Technologieführer in ihrem Marktsegment weltweit. Aufgrund der starken Wettbewerbsstellung und des kundenorientierten Produktportfolios bestehen gute Chancen, die positive Unternehmensentwicklung der Vergangenheit weiter fortzusetzen. Das hervorragende Zusammenwirken von Produktpalette, Kundenstamm, Mitarbeitern und Geschäftspartnern ist ein starker Garant dafür, dass Chancen genutzt und Risiken positiv bewältigt werden können.

Das Produktportfolio der Kässbohrer Gruppe ist maßgeblich bestimmt durch das Produkt "Pistenbully". Deshalb ist die Entwicklung von Kässbohrer eng verknüpft mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der gegebenen Marktsituation im Wintertourismus. Die Entwicklung einer Wintersaison ist vom Zusammenwirken mehrerer Faktoren abhängig wie dem Zeitpunkt und dem Ausmaß der Schneefälle, Saisondauer, Anzahl der Sonnentage und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den einzelnen Absatzgebieten. Abhängig vom Verlauf des vorangegangenen Winters beeinflussen auch unterschiedliche länderspezifische Aspekte die Investitionstätigkeit einer Skigebietsgesellschaft, die sich wiederum positiv oder negativ auf das Marktvolumen des Pistenfahrzeugmarktes auswirken. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt eine deutliche Marktsättigung. So liegt das weltweite Marktvolumen für Pistenpräparierfahrzeuge rund 30 % unter dem Höchststand von 2006/07. Kurzfristig können infolge ungünstiger Wintersportbedingungen oder konjunktureller Negativfaktoren in einzelnen Regionen (Skigebieten) auch Jahre mit einer Schwankungshöhe im Marktvolumen von bis zu -20% entstehen. Gegenüber dem Vorjahr liegt das weltweite Marktvolumen 2017/18 auf gleichem Niveau.

Das Marktrisiko steht langfristig in direktem Zusammenhang mit dem Umwelt- und Klimarisiko. Zahlreiche internationale Studien und Prognosen gehen von zum Teil unterschiedlichen Klimaentwicklungen und deren Auswirkungen aus. Eine negative Klimaentwicklung ist auf die Geschäftstätigkeit von Kässbohrer langfristig als gravierend einzustufen.

Den Pistenfahrzeugmarkt teilen sich vorwiegend zwei Wettbewerber, die weltweit agieren. Die hohe Markttransparenz in diesem Nischenmarkt erhöht die Wettbewerbsintensität und die Preissensitivität.

Weiterhin kommt es zunehmend zu Investitionszurückhaltung, wenn Kommunen und die öffentliche Hand für Investitionen zuständig sind. Durch finanziellen Druck kommt es immer öfter zu Ausschreibungen, in denen nur noch der Preis eine Rolle spielt, ohne die Vorteile von Technik, Qualität und Servicepräsenz einzubeziehen. Deshalb steigt auch hier das Risiko, Ausschreibungen zu verlieren.

Ein weiteres Marktrisiko ist das Risiko auf den Beschaffungsmärkten. Durch die geringe Fertigungstiefe in der Produktion ist die Abhängigkeit insbesondere von den Single-Source-Lieferanten gegeben. Dieses Risiko hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr massiv erhöht und teilweise bereits auf die Produktion durchgeschlagen.

Weitere Risiken bestehen in rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Strenge Regularien in nationalen und internationalen Normen- und Gesetzesvorgaben führen zu einem zunehmenden Risiko bei den Herstellern. Diese Risiken werden bei Kässbohrer durch die enge Orientierung an Gesetzesvorgaben abgefedert. Das Risiko an sich ist Bestandteil des Risikoportfolios und unterliegt dem aktiven Risikomanagement.

Durch zunehmende nationale und internationale Regulierungen auch im Warenverkehr, der Außenwirtschaft und Exportkontrolle können Risiken entstehen, die das Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Aktivität beeinträchtigen können. Kässbohrer arbeitet hier eng mit nationalen und internationalen Kontrollbehörden zusammen und hat intern ein entsprechendes Freigabe- und Kontrollsystem entwickelt, um diese Risiken deutlich zu minimieren. Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotential werden als ertrags-, aber nicht bestandsgefährdend angesehen.

Kässbohrer übernimmt mit der Entwicklung im Bereich PistenBully Produktrisiken, die mit neuen technischen Lösungen und innovativen Neuerungen einhergehen. Eine Produktentwicklung erfolgt unter Unsicherheit über die endgültige Akzeptanz am Markt und dem richtigen Einführungszeitpunkt. Auch im Pistenfahrzeugmarkt spielt neben ansprechendem Design und höchster Funktionalität das optimale Preis-/Leistungsverhältnis eine große Rolle. Aktuelle Entwicklungsaktivitäten beinhalten naturgemäß solche Risiken, die aber auch wiederum Chancen sind, die technologische Marktführerschaft erneut zu beweisen.

Auch finanzielle Risiken gibt es in diesem Geschäft, wenn 2 bis 3 schlechte Jahre aufeinander folgen, z. B. durch schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder durch extremen Schneemangel. Kässbohrer hat hierfür strategische Maßnahmenpläne entwickelt, um auf eine solche Entwicklung kurzfristig reagieren zu können. Ein Worst-Case-Szenario wird jährlich aktualisiert.

Kässbohrer unterliegt, durch die Tätigkeit auf dem nordamerikanischen Kontinent über die Tochtergesellschaften in den USA, einem US-Dollar-Währungsrisiko, da US-Geschäfte auch in US-Dollar berechnet werden. Die Entwicklung der Währungsrelation kann spürbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Die Produktion des PistenBully Scout in USA und der Fokus auf die Strukturkosten unserer nordamerikanischen Organisation können hier in gewissem Maße ausgleichend wirken. Die Fremdwährungsrelationen werden laufend beobachtet und bewertet. Der Vorstand hat ein Prozedere für Absicherungen gegen US-Dollar-Schwankungen entwickelt. Um dem Währungsrisiko aufgrund von Lieferungen in die USA zu begegnen, werden derivative Finanzinstrumente in einem eng begrenzten Rahmen eingesetzt. Dennoch können aus einer nachteiligen Entwicklung der Währungsrelation empfindliche Auswirkungen auf die Ertragslage resultieren, genauso wie aus einer positiven Währungsrelation unmittelbar Währungsgewinne erzielt werden können.

Die Kässbohrer Gruppe ist weiterhin Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Dies betrifft vornehmlich die Pensionsrückstellungen und die zinstragenden Verbindlichkeiten.

Nach Auffassung der Geschäftsleitung können die genannten Risiken Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Das Absatzmarktrisiko ist das einzige Risiko, das sowohl in Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenspotential ein stark ertragsgefährdendes Unternehmensrisiko darstellt. Ein hohes Umwelt- und Klimarisiko hat dabei langfristige Auswirkungen auf den Gesamtmarkt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos wird aus heutiger Sicht noch als gering eingestuft. Darüber hinaus sieht der Vorstand der Kässbohrer Aktiengesellschaft keine weiteren Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Das im Unternehmen verankerte Risikomanagementsystem der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft soll das frühzeitige Erkennen und Reagieren auf neu auftretende Risiken und Chancen sicherstellen.

Für die Herstellung und Veredelung sowie den Vertrieb von Kunststofferzeugnissen stellen sich die Risiken wie folgt dar.

Zu den Kunden unserer Firmengruppe zählen in einem erheblichen Maße die Automobilindustrie bzw. die Trailerhersteller, welche ihrerseits in den zurückliegenden Jahren starke konjunkturelle Schwankungen zu verzeichnen hatten. Diese Konjunkturschwankungen erreichen dann auch sehr schnell die Zulieferer.

Bei der Belieferung von Basiskunststoffen gibt es weltweit sehr wenig Lieferanten. Bei einer möglichen Störung in der Belieferung wären auch sehr wahrscheinlich unsere Gesellschaften betroffen. Diese Lieferengpässe sind schon spürbar und werden sich voraussichtlich im Folgejahr verstärken. Derzeit kündigen sich in ausgewählten Rohmaterialien Preissteigerungen an.

Derzeit sind bei unseren Hauptkunden im Automotive-Bereich sowie im Trailer-Bereich keine Umsatzsteigerungen zu sehen, unsere Kunden betrachten die anhaltende Krisensituation im Nahen Osten sowie in Russland mit Sorge. In diesem gleichbleibenden Geschäftsfeld kommt es durch einen Verdrängungswettbewerb zu einer Margenreduzierung.

Ein weiteres Risiko sehen wir in der hohen Händlerdichte in Deutschland. Hier herrscht ein großer Preisdruck. Das Weiterreichen der erhöhten Materialkosten wird sich schwierig gestalten.

Ein weiteres Risiko stellt die derzeit europaweite Abkehr von Kunststoffprodukten dar. Teile unseres Produktportfolios sind hiervon betroffen.

Auch der Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union (Brexit) und die daraus resultierenden Veränderungen im europäischen Binnenmarkt betreffen Teile unseres langjährigen Kundenstamms. Hieraus kann es Einbußen für unsere Gesellschaften geben.

Die europaweite Diskussion um die Nutzung von Kunststoffprodukten birgt aber auch Chancen.

Als Chance sehen wir zukünftig mehr höherwertige Spezialprodukte nach Kundenwunsch zu fertigen, von denen wir uns verbesserte Margen erhoffen.

Im Bereich der Kunststoffherstellung sind durch Investitionen neue Strukturen geschaffen worden. Hiervon versprechen wir uns positive Effekte für das Jahr 2019 und darüber hinaus.

Als Chance sehen wir weiterhin die neue Vertriebsstrategie unseres Distributionspartners. Hinzu kommt die Erweiterung des Distributionsprogramms auf alle Polyolefintypen, womit wir ein breiteres Produktportfolio anbieten können.

Aufgrund der teilweise recht unterschiedlichen wirtschaftlichen Situationen in den verschiedenen europäischen Staaten, ist eine Vorhersage schwierig. Wir gehen aber dennoch von einem positiven Ergebnis aus, welches aber die Höhe von 2018 nicht erreichen wird.

Für den Bereich der Grundstücksverwaltung, Vermietung und Leasing gibt es keine signifikanten Risiken. Wir erwarten für die im Konzernverbund tätigen Gesellschaften für 2018 ein positives Ergebnis.

Insgesamt erwarten wir im Konzern für das Geschäftsjahr 2019 einen leicht ansteigenden Umsatz und ein positives Ergebnis, das nach heutigen Erkenntnissen auf dem Niveau des Jahres 2019 liegen wird.

 

Zossen, den 11. September 2019

Dr. Susanne Frieß

Konzernbilanz zum 31.12.2018

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2018 Vorjahr
31.12.2017
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 468   659
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.454   14.364
3. Geleistete Anzahlungen 93   0
    10.015 15.023
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.647   14.795
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.336   5.884
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 4.645   4.286
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.620   179
    32.248 25.144
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.552.163   1.959.267
2. Sonstige Beteiligungen 19.177   20.085
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 643   540
    1.571.983 1.979.892
    1.614.246 2.020.059
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 58.286   50.132
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 6.754   5.772
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 91.152   87.084
4. Geleistete Anzahlungen 917   727
    157.109 143.715
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 42.656   41.635
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.746   37.875
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.589   41.494
4. Sonstige Vermögensgegenstände 75.242   28.034
    157.233 149.038
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   6.838 14.581
    321.180 307.334
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   1.427 1.169
D. AKTIVE LATENTE STEUERN   12.528 12.453
    1.949.381 2.341.015

PASSIVA

     
  31.12.2018 31.12.2018 Vorjahr 31.12.2017
  Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 157.997   1.120
II. Kapitalrücklage 23.824   23.824
III. Andere Gewinnrücklagen 622.924   749.800
IV. Konzernbilanzgewinn 653.199   562.253
V. Währungsausgleichsposten 2.440   2.108
VI. Nicht beherrschende Anteile 286.153   754.701
    1.746.537 2.093.806
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG   4.266 6.492
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.740   6.255
2. Steuerrückstellungen 3.426   5.231
3. Sonstige Rückstellungen 24.507   30.253
    34.673 41.739
D. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 97.066   67.354
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.498   19.037
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 111   88
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0   72.249
5. Sonstige Verbindlichkeiten 47.955   40.041
    163.630 198.769
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   275 209
    1.949.381 2.341.015

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom
01. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2018 Vorjahr 2017
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
1. Umsatzerlöse   344.982 308.447
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   2.229 11.904
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   400 0
4. Sonstige betriebliche Erträge   17.765 14.070
5. Materialaufwand:      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -188.564   -170.113
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -20.738   -19.938
    -209.302 -190.051
6. Personalaufwand:      
a) Löhne und Gehälter -47.991   -43.983
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -10.089   -9.326
    -58,080 -53.309
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -9.085 -8.949
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -47.520 -43.398
9. Erträge aus Beteiligungen   0 9
10. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen   150.550 141.967
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   23 16
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.947 2.072
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen   -1.863 -13
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -3.564 -3.498
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -11.114 4.789
16. Ergebnis nach Steuern   179.368 184.056
17. Sonstige Steuern   -248 -258
18. Konzernjahresüberschuss   179.120 183.798
19. Konzerngewinnvortrag   562.253 678.111
20. Neutrales Ergebnis aus Assoziierung   -71.802 -224.799
21. Veränderungen im Konsolidierungskreis   47.544 0
22. Zuführung zu Anderen Gewinnrücklagen   -30.000 -27.800
23. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis      
a) Verlustanteile 383   526
b) Gewinnanteile -34.299   -47.583
    -33.916 -47.057
24. Konzernbilanzgewinn   653.199 562.253

Konzernkapitalflussrechnung 2018

2018 2017
Tsd. Euro Tsd. Euro
Operativer Bereich    
1. Konzernjahresüberschuss 179.120 183.798
2. Abschreibungen(+) / Zuschreibungen(-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 10.948 6.323
3. Zunahme(+) / Abnahme(-) Rückstellungen -7.022 -196
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen(+) und Erträge(-) -152.647 -146.400
5. Gewinn(-) / Verlust(+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.365 -124
6. Zunahme(-) / Abnahme(+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -51.120 -55.905
7. Zunahme(+) / Abnahme(-) der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva -2.896 58.219
8. Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -25.982 45.715
Investitionstätigkeit    
9. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens / immateriellen Anlagevermögens 2.827 440
10. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen / immaterielle Anlagevermögen -11.593 -8.759
11. Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen 106 0
12. Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 75 191
13. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2.772 -6.655
14. Cash Flow aus Investitionstätigkeit -11.357 -14.783
Finanzierungstätigkeit    
15. Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -123 -48
16. Ein(+) / Aus(-)zahlung aus der Aufnahme von Finanzkrediten 29.734 -25.372
17. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 29.611 -25.420
18. Zahlungswirksame Veränderung der Liquiden Mittel -7.728 5.512
19. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 14.581 9.069
20. Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -15 0
21. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 6.838 14.581

Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2018

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Eigenkapital Übriges Konzernergebnis
Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2017 1.120 23.824 1.261.773 141.783
Assoziierung neutrale Positionen 0 0 0 -224.799
Währungsumrechnungsposten 0 0 0 -1.337
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 136.741 0
31.12.2017 1.120 23.824 1.398.514 -84.353
  Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Eigenkapital Übriges Konzernergebnis
  Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2018 1.120 23.824 1.398.514 -84.353
Kapitalveränderung 156.877 0 -156.877 0
Assoziierung neutrale Positionen 0 0 0 -71.802
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 47.544
Währungsumrechnungsposten 0 0 0 333
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 145.204 0
31.12.2018 157.997 23.824 1.386.841 -108.278
Eigenkapital des Mutterunternehemens Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2017 1.428.500 827.078 2.255.578
Assoziierung neutrale Positionen -224.799 -119.386 -344.185
Währungsumrechnungsposten -1.337 0 -1.337
Gezahlte Dividenden 0 -48 -48
Konzernjahresergebnis 136.741 47.057 183.798
31.12.2017 1.339.105 754.701 2.093.806
  Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
  Tsd.Euro Tsd.Euro Tsd.Euro
01.01.2018 1.339.105 754.701 2.093.806
Kapitalveränderung 0 0 0
Assoziierung neutrale Positionen -71.802 50.607 -21.195
Veränderungen im Konsolidierungskreis 47.544 -552.948 -505.404
Währungsumrechnungsposten 333 0 333
Gezahlte Dividenden 0 -123 -123
Konzernjahresergebnis 145.204 33.916 179.120
31.12.2018 1.460.384 286.153 1.746.537

Konzernanhang 2018

Allgemeine Angaben

Die Konzernobergesellschaft UBH Holding GmbH hat ihren Sitz in 15806 Zossen, Kirchstraße 1, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam unter der Registernummer HRB 22687 P.

Der Konzernjahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt, bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten.

Mit Wirkung vom 09. November 2018 hat der bisherige Alleingesellschafter sämtliche Anteile an der UBH Holding GmbH, Zossen, in die PH Vermögensverwaltung GmbH, Zossen, eingebracht. Die PH Vermögensverwaltung GmbH bildet mit ihren Tochtergesellschaften einen Konzern der wegen Unterschreitung der Größenklassen gemäß § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB bis zum 31.12.2017 (Umsatz und Mitarbeiter) seinerseits nicht aufstellungs- und prüfungspflichtig war. Dies ist auch für das Konzerngeschäftsjahr 2018 unverändert, sodass die Aufstellungspflicht bei der UBH Holding GmbH verbleibt.

Abgrenzung des Konsolidierungskreises

Der Konzern umfasst folgende verbundene Unternehmen. In den Konzernabschluss werden alle 30 Gesellschaften einbezogen.

Gesellschaft Sitz Kapitalanteil % *
1. UBH Holding GmbH Zossen Obergesellschaft
2. Pio Kunststoffe GmbH Freiburg 100,00
3. Gebrüder S p o h n G m b H. Freiburg 94,99
4 Spohn Kunststoffe GmbH Freiburg 98,00
5. PIOFLEX Kunststoff in Form GmbH Denzlingen 100,00
6. PIOFLEX France S A.R.L. Logelbach/ Frankreich 100,00
7. PIOFLEX Verwaltungs GmbH Zossen 100,00
8. LuMe Vermögensverwaltung GmbH Ulm 100,00
9. UBH Leasing GmbH Zossen 100,00
10. TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. Pullach 100,00
11. UBH Baden GmbH Zossen 98,00
12. UBH Freiburg GmbH Zossen 100,00
13. Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft Laupheim 100,00
14. Kässbohrer E S.E. S.A. Tours en Savoie/ Frankreich 100,00
15. Kässbohrer All Terrain Vehicles Inc. Reno/ USA 100,00
16. Ralrac GmbH Laupheim 100,00
17. SNOWsat SARL Meylan/ Frankreich 100,00
18. Soft Track Supply Inc. Cartersville/ USA 100,00
19. TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i L Pullach 100,00
20. Spohn u. Knoell Gesellschaft mit beschränkter Haftung Freiburg 94,90
21. Piwa GmbH Zossen 100,00
22. UBH Spohn GmbH Zossen 72,85
23. Kässbohrer Italia S.R L Bozen/ Italien 100,00
24. TRANS-SERVICE Beteiligungsgesellschaft mbH Zossen 100,00
25. Vieser-Zimmermann GmbH & Co KG Zossen 100,00
26. MFP Semi-Pro Verwaltungs GmbH Zossen 100,00
27. MFP Semi-Pro GmbH & Co. KG Zossen 100,00
28. Kässbohrer Austria GmbH Kuchl/ Österreich 100,00
29. Kässbohrer Composites GmbH Micheldorf/Österreich 100,00
30. Kässbohrer Schweiz AG Möriken-Wildegg/Schweiz 100,00

*in % zur Konzernmutter

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Im Konzerngeschäftsjahr 2018 gab es im Konsolidierungskreis insgesamt fünf Änderungen.

Die Gesellschaften Diadin-Gesellschaft Chemisches Laboratorium mbH, Zossen, und Spohn Verpackungswerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Freiburg im Breisgau, wurden verkauft und sind abgegangen.

Die HAGELU GmbH & Co KG, Zossen, ist wegen des Austritts des Komplementärs an den alleinigen Kommanditisten LuMe Vermögensverwaltung GmbH angewachsen.

Für die VEM Beteiligungen GmbH gab es durch eine im Berichtszeitraum erfolgte Kapitalerhöhung eine Beteiligungsabsenkung von 50,10% auf unter 50%. Die VEM Beteiligungen wird als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen.

Abgegangen ist weiterhin die IMMOPACT Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Zossen. Sie ist als Tochtergesellschaft der VEM Beteiligungen GmbH ausgeschieden.

Alle fünf abgegangenen Gesellschaften wurden zum Zeitpunkt ihres Abgangs bzw. einem zeitnahen Stichtag entkonsolidiert.

Im Berichtszeitraum hat die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft zwei neue Tochtergesellschaften gegründet. Die Kässbohrer Composites GmbH, Micheldorf (Österreich), und die Kässbohrer Schweiz AG, Möriken-Wildegg (Schweiz), wurden zum Zeitpunkt ihrer Gründung erstkonsolidiert.

Für die beiden Gesellschaften TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. und TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. wurde im März 2016 beschlossen, die Gesellschaften aufzulösen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte 2017. Die Abwicklung erfolgt in Eigenregie und ist zum Abschlussstichtag in beiden Fällen noch nicht abgeschlossen.

Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nur eingeschränkt möglich.

Konsolidierungsgrundsätze

Die im Konzernabschluss der UBH Holding GmbH des Vorjahres angewandten Konsolidierungsgrundsätze sind beibehalten worden.

Die LuMe Vermögensverwaltung GmbH und die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft nebst ihrer neun Tochtergesellschaften haben als Abschlussstichtag den 30.09.2018.

Für die LuMe Vermögensverwaltung GmbH wurde für Konsolidierungszwecke ein freiwilliger Zwischenabschluss auf den 31.12.2018 erstellt, welcher dem Konzerngeschäftsjahr entspricht.

Für die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft, welche mit ihren neun Tochtergesellschaften einen eigenen Teilkonzern bildet, wurde ein freiwilliger Konzernabschluss auf den 30.09.2018 erstellt, geprüft und testiert. Die Einbeziehung der Käss-bohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft in den Konzern der UBH Holding GmbH erfolgt in Anwendung des § 299 Abs. 2 HGB zum 30.09.2018. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Zeitraum vom 01.10.2017 bis 30.09.2018 berücksichtigt. Diese Vorgehensweise entspricht den Vorjahren.

Für alle anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag der Einzelabschlüsse jeweils dem Stichtag des Konzernabschlusses.

Die Abschlüsse aller konsolidierten Gesellschaften wurden in Euro aufgestellt bzw. in Euro umgerechnet.

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich in Anwendung der §§ 297 ff. HGB i. V. m. §§ 252 ff. HGB bewertet.

Die Kapitalkonsolidierung der bis 2009 einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach der Buchwertmethode. Die in der Vergangenheit entstandenen Unterschiedsbeträge wurden teilweise abgeschrieben bzw. ertragswirksam aufgelöst und teilweise gemäß § 309 Abs. 1 HGB mit Gewinnrücklagen verrechnet. Diese Bilanzierung wurde fortgeführt.

Für die seit 2010 erstmalig konsolidierten Gesellschaften wurden entstandene Unterschiedsbeträge nach der Neubewertungsmethode soweit möglich auf stille Reserven verteilt bzw. als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen erfasst.

Die UBH Spohn GmbH hält 40,89% an der Spohn Cement Beteiligungen GmbH, Zossen, die wiederum eine Beteiligung an der Heidelberg Cement AG hält.

Die Spohn Cement Beteiligungen gehörte in Vorjahren (bis 2013) zum Konsolidierungskreis des UBH Konzerns und ihre Beteiligung an der Heidelberg Cement AG wurde assoziiert. Das assoziierte Eigenkapital basiert auf dem nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss von Heidelberg Cement.

Nach Quotenabsenkung auf unter 50% in 2014 wird sie selbst assoziiert. Innerhalb der Spohn Cement Beteiligungen wird die ursprüngliche Assoziierung der Heidelberg Ce-ment AG aus der Einbeziehung in den UBH Konzern bis 2013 fortgeführt. Aus dem Übergang von der Vollkonsolidierung zur Assoziierung der Gesellschaft entstand ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 297,2 Mio. Euro, welcher wegen fehlender Voraussetzungen nicht aufgelöst wird.

Die Assoziierung der Chemische Fabrik Knoell GmbH & Co KG, Freiburg, wird seit dem Konzerngeschäftsjahr 2012 vorgenommen. Die Konzernobergesellschaft ist über ihre Tochtergesellschaft UBH Freiburg GmbH zu 20,32% beteiligt. Der nach Verrechnung zwischen Beteiligungsbuchwert und dem anteiligen Kapital des Einzelabschlusses der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstassoziierung resultierende passivische Unterschiedsbetrag (Restwert am Stichtag 0,5 Mio. Euro) wird, soweit auf abnutzbare Vermögensgegenstände entfallend, beginnend ab dem Konzerngeschäftsjahr 2012 über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer von 20 Jahren aufgelöst.

Die im Geschäftsjahr 2014 zum Konzern zugegangene VEM Beteiligungen GmbH, Zossen, war bis zum Vorjahr im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Mit Wirkung zum 09.11.2018 kam es im Rahmen einer Kapitalerhöhung bei der Gesellschaft zu einer Absenkung der Beteiligung von 50,10% auf 47,89%. Die VEM Beteiligungen GmbH wurde aus Vereinfachungsgründen zum 31.10.2018 entkonsolidiert und ab diesem Zeitpunkt assoziiert.

Die VEM Beteiligungen GmbH erstellt zum Zwecke der Einbeziehung in den Konzernabschluss einen freiwilligen Konzernabschluss der auch die im Vorjahr noch vollkonsolidierte IMMOPACT Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Zossen, und die bis zum Vorjahr assoziierten Gesellschaften VEM Vermögensverwaltung GmbH, Zossen, und LH Leder Holding Vermögensverwaltung GmbH, Zossen, mit einbezieht. Hierbei wurden die Konsolidierungsmethoden des Vorjahres beibehalten.

Aus der Erstassoziierung der VEM Beteiligungen GmbH entstand ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 6,4 Mio. Euro, welcher wegen fehlender Voraussetzungen nicht aufgelöst wird.

Die nicht beherrschenden Anteile bemessen sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden.

Die im Vorratsbestand aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen entstandenen Zwischenergebnisse werden erfolgswirksam eliminiert.

Es wurden konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften eliminiert.

In der Schuldenkonsolidierung kommt es zu einer Ausnahme. Aufgrund des zeitlichen Unterschieds aus der Einbeziehung der LuMe Vermögensverwaltung GmbH (31.12.2018) und der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (30.09.2018) kommt es zu einem Aufrechnungsunterschied von Darlehen zur Unternehmensfinanzierung (19,7 Mio. Euro; i.Vj: 37,9 Mio. Euro). Die finanziellen Mittel werden zur Gruppenfinanzierung der Kässbohrer-Gesellschaften eingesetzt. Eine Fortschreibung dieses Unterschiedsbetrages, das heißt die Feststellung der Verwendung dieser finanziellen Mittel, ist nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich und deshalb unterblieben. Der Betrag wird als Forderung an verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Vorjahreskonzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert beibehalten worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die assoziierten Unternehmen werden nach der Equitymethode gemäß § 312 HGB bewertet.

Das übrige Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag bewertet. Soweit erforderlich, wurden Zuschreibungen aus Wertaufholungen gemäß § 253 (5) HGB vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der gleitenden Durchschnittspreismethode ermittelt. In einzelnen Fällen von geringer Bedeutung kommen Festwerte zum Ansatz.

Wertabschläge für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer und Überbestand sowie verminderter technischer Verwertbarkeit werden in angemessenem Umfang vorgenommen.

Unfertige und Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt, die neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Vertriebskosten werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Wertabschläge für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer und Überbestand sowie verminderter technischer Verwertbarkeit werden in angemessenem Umfang vorgenommen.

Handelswaren und Gebrauchtfahrzeuge werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren voraussichtlichen Verkaufserlös unter Berücksichtigung der noch anfallenden Kosten bewertet.

Erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nominalbeträgen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Längerfristige unverzinsliche Forderungen werden zum Barwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben, die vor dem Abschlussstichtag angefallen sind und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, ausgewiesen.

Die aktiven latenten Steuern betreffen bestehende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Diese resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsmethoden bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und aus handelsrechtlich gebildeten Rückstellungen. Weiterhin werden nutzbare steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich aus den Unterschieden ergebende Steuerbe- und -Entlastung wurde miteinander saldiert. Die verwendeten Steuersätze richten sich nach dem individuellen Steuersatz der Konzerngesellschaft und liegen zwischen 22,83% und 33%.

Die Rückstellungen sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Grundsätze der Währungsumrechnung

In den Einzelabschlüssen werden kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag unter Beachtung der historischen Anschaffungskosten als Wertobergrenze bewertet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips bewertet.

Die Währungsumrechnung im Konzern erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode.

Die Umrechnung der Bilanzposten der in Fremdwährung valutierten Einzelabschlüsse in Euro erfolgt - mit Ausnahme des Eigenkapitals - mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Tochtergesellschaften werden mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres in Euro umgerechnet.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist aus der Darstellung im Konzernanlagegitter in der Anlage 1 zum Anhang ersichtlich.

Immaterielle Vermögensgegenstände

In der Position entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden im Wesentlichen Software und Markenrechte ausgewiesen.

Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über einen Zeitraum von 3 bis 15 Jahren.

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus Unterschiedsbeträgen aus der Kapitalkonsolidierung. Sie betreffen einerseits einen Unterschiedsbetrag innerhalb des konsolidierten Teilkonzerns Kässbohrer (Buchwert Stichtag: 1,5 Mio. Euro; Zugang 0,1 Mio. Euro; Abschreibung: 0,3 Mio. Euro) und andererseits den Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (Buchwert Stichtag: 7,9 Mio. Euro; Abschreibung 4,7 Mio. Euro).

Vom ursprünglichen Unterschiedsbetrag war zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ein Teilbetrag in Höhe von 26,1 Mio. Euro auf stille Reserven aufgeteilt worden, welcher dieser Bilanzposition zugeordnet blieb. Die Abschreibungen für diese Positionen beliefen sich zwischen 1 Jahr (Auftragsbestand; 2011 aufgelöst) bis 10 Jahre (Markenrechte; bis 2020). Der Restbetrag (23,9 Mio. Euro) wurde als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst und bis 2014 abgeschrieben. Im Konzerngeschäftsjahr 2015 erfolgte im Rahmen eines Squeeze Out die Komplettübernahme der Kässbohrer Geländefahrzeuge Aktiengesellschaft. Hieraus entstand ein weiterer Unterschiedsbetrag in Höhe von 13,7 Mio. Euro, welcher beginnend ab Übernahmezeitpunkt über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Bezogen auf die Kapitalkonsolidierung der Kässbohrer AG beträgt die kumulierte Abschreibung 55,8 Mio. Euro, wovon 4,7 Mio. Euro zeitanteilig im Berichtszeitraum abgeschrieben wurden.

Die Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgen nach der linearen Methode über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren.

Sachanlagen

Als Sachanlagen werden neben Bauten auf eigenen Grundstücken und unbebauten Grundstücken im Wesentlichen Maschinen und Ausrüstungen, Betriebseinrichtungen, Büromaschinen sowie Fahrzeuge ausgewiesen.

Die Abschreibungen betragen je nach Nutzungsdauer 25 bis 50 Jahre für Gebäude und bauliche Anlagen sowie zwischen 3 und 10 Jahren für bewegliche Anlagegüter. Sie werden teilweise degressiv, teilweise linear vorgenommen.

Assoziierte Beteiligungen

Als assoziierte Unternehmen werden die Beteiligungen an insgesamt drei (i.Vj: vier) Unternehmen ausgewiesen. Der Buchwert hat sich um 407,1 Mio. Euro verringert. Aus der Assoziierung des Berichtszeitraums resultierten saldiert 150,5 Mio. Euro ertragswirksame Veränderungen und 21,2 Mio. Euro erfolgsneutrale Abgänge. Der Restbetrag von 536,4 Mio. Euro betrifft zahlungswirksame Veränderungen im Konsolidierungskreis (vgl. Ausführungen zum Konsolidierungskreis). Unter den Abgängen sind weiterhin 75 Tsd. Euro zahlungswirksame Veränderungen.

Sonstige Beteiligungen

Unter den Beteiligungen werden die Buchwerte für insgesamt fünf (i.Vj: vier) Unternehmen ausgewiesen. Es gab im Berichtszeitraum einen Abgang und zwei Zugänge.

Wertpapiere des Anlagevermögens

Das Wertpapiervermögen besteht im Wesentlichen aus vier kleineren Positionen. Aufgrund gefallener Kurswerte erfolgten Abschreibungen in Höhe von 1,2 Tsd. Euro bzw. wegen gestiegener Kurswerte Zuschreibungen von 0,3 Tsd. Euro.

Umlaufvermögen

Vorräte

Das Vorratsvermögen betrifft neben Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Unfertigen Erzeugnissen die Bestände an Fertigen Erzeugnissen und Waren sowie geleistete Anzahlungen. Es wird nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei eingeschränkter Verwertbarkeit werden Abschläge in ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Ausfall- und Zinsrisiken um entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gekürzt ausgewiesen. Fremdwährungsforderungen werden zum niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Als Forderung gegen verbundene Unternehmen (19,7 Mio. Euro; i.Vj: 37,9 Mio. Euro) wird ein kurzfristiges Darlehen an die Kässbohrer Geländefahrzeug AG ausgewiesen. Wie bereits unter den Konsolidierungsgrundsätzen innerhalb dieses Konzernanhangs angegeben, gibt es einen zeitlichen Unterschied zwischen dem Konzerngeschäftsjahr der meisten Tochtergesellschaften (31.12.2018) und dem selbstständig bilanzierenden hier einbezogenen Teilkonzern Kässbohrer AG (30.09.2018).

Der unter Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesene Wert betrifft zum Bilanzstichtag kurzfristige Darlehen. Sie bestehen überwiegend, wie im Vorjahr, gegenüber assoziierten Unternehmen.

Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände werden insbesondere Darlehen an befreundete Unternehmen sowie Steuererstattungsansprüche ausgewiesen.

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 3.485 Tsd. Euro (i.Vj: 2.740 Tsd. Euro) und unter den Sonstigen Vermögensgegenständen haben 204 Tsd. Euro (i.Vj: 203 Tsd. Euro) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände.

Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten werden Aufwendungen abgegrenzt, die Zeiträumen nach dem Stichtag zuzurechnen sind.

Latente Steuern

Die Latenten Steuern betreffen im Wesentlichen Unterschiedsbeträge aus Handels-und Steuerbilanz, Zinsvorträge sowie nutzbare steuerliche Verlustvorträge und ergebniswirksame Konsolidierungen. Vom Wahlrecht der Saldierung von aktiven und passiven Latenten Steuern ist Gebrauch gemacht worden.

Die Latenten Steuern in Höhe von 12,5 Mio. Euro (i.Vj: 12,4 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen Unterschiedsbeträge aus Handels- und Steuerbilanz (20,5 Mio. Euro Aktiva), nutzbare Verlustvorträge (5,4 Mio. Euro Aktiva) sowie aus ergebniswirksamen Konsolidierungen (13,4 Mio. Euro Passiva).

Die Unterschiede Handels- und Steuerbilanz betreffen insbesondere steuerlich nicht abzugsfähige Abwertungen in Vorräten und Forderungen/ Sonstigen Vermögensgegenständen sowie Rückstellungen. Die latenten Steuern auf Konsolidierungen sind entsprechend § 306 HGB gebildet.

Die angewandten Steuersätze richten sich nach dem jeweiligen Sitz der Gesellschaft. Im Inland variiert dies nach dem jeweiligen Hebesatz in der Gewerbeertragsteuer. Die angewandten effektiven Steuersätze liegen zwischen 22,825% und 33%.

Passiva

Eigenkapital

Zur Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf die Darstellung im Konzerneigenkapitalspiegel.

Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital der Konzernobergesellschaft ausgewiesen. Das Gezeichnete Kapital beträgt 158,0 Mio. Euro (i.Vj: 1,1 Mio. Euro). Die Veränderung (156,9 Mio. Euro) betrifft eine zum 27.08.2018 beschlossene Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln.

Die bilanzierte Kapitalrücklage wurde nach den Regelungen des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet.

Die anderen Gewinnrücklagen werden mit 622,9 Mio. Euro bilanziert. Sie beinhalten die in der Konzernobergesellschaft dotierten Gewinne. Im Berichtszeitraum wurden zum Zwecke einer Haftungskapitalerhöhung aus Eigenmitteln 156,9 Mio. Euro entnommen und 30,0 Mio. Euro aus dem Bilanzgewinn zugeführt.

Der Konzernbilanzgewinn berücksichtigt den Konzerngewinnvortrag von 562,3 Mio. Euro, den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres (179,1 Mio. Euro) abzüglich des Anteils der konzernfremden Gesellschafter am Konzerngewinn (-33,9 Mio. Euro). Weiterhin wurden ergebnisneutrale eigenkapitalverringernde Bestandteile aus ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderungen von Assoziierungen (-71,8 Mio. Euro) und die Zuführung zu den Anderen Gewinnrücklagen (-30,0 Mio. Euro) erfasst.

Aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis resultierten in Höhe von 47,5 Mio. Euro Abgänge von Bilanzverlustvorträgen.

Die Nicht beherrschenden Anteile betreffen den Anteil konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital.

Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der in Vorjahren entstandene Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (19,9 Mio. Euro) wird über die Laufzeit der Abschreibung der in der Neubewertung aktivierten Sachanlagen zeitanteilig aufgelöst. Der anteilige Auflösungsbetrag für den Berichtszeitraum beträgt 2,2 Mio. Euro.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Heubeck ermittelten Rückstellungen liegen im Berichtsjahr die folgenden Bewertungsparameter zugrunde: Abzinsungsfaktor (zum jeweiligen Bilanzstichtag) 3,34% (30.09.18) / 3,21% (31.12.18) (i.Vj: 3,77% / 3,67%), Gehaltstrend 2% (i.Vj: 2%), Rententrend 2% (i.Vj: 2%) und Fluktuationsrate 1% (i.Vj: 1%). Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 978 Tsd. Euro.

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Diese beinhaltet auch voraussichtliche Steuern auf das Ergebnis des Geschäftsjahres.

Sonstige Rückstellungen wurden für Personalkosten, Retouren und Gewährleistungen, Rechnungsnachlauf und andere zu berücksichtigende Wagnisse gebildet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Darlehensverbindlichkeiten betreffen langfristige Kredite und kurzfristige Kontokorrent-kredite.

Von den Bankverbindlichkeiten sind 54,5 Mio. Euro durch Zession von Kundenforderungen und durch Anlagevermögen besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

Als sonstige Verbindlichkeiten werden hauptsächlich Darlehen, Mitarbeiterverbindlichkeiten, Zinsabgrenzungen sowie noch abzuführende Steuern (1,1 Mio. Euro; i.Vj. 3,5 Mio. Euro) und Sozialabgaben (0,2 Mio. Euro; i.Vj. 0,2 Mio. Euro) ausgewiesen. Weiterhin wurden hier im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe 0,3 Mio. Euro bilanziert.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von 4,8 Mio. Euro (i.Vj. 13,2 Mio. Euro) und unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 Euro (i.Vj. 15 Tsd. Euro) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren ausgewiesen.

Weiterhin haben 0 Euro (i.Vj. 29,7 Mio. Euro) der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind abgegrenzte Mietzahlungen und sonstige Einnahmen ausgewiesen, die den Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Außenumsatzerlöse nach Eliminierung der Innenumsätze betragen insgesamt 345,0 Mio. Euro.

2018 2017
Mio. EUR Mio. EUR
Aufgliederung nach Geschäftsbereichen:    
Spezialfahrzeuge 269,2 238,1
Produktion und Vertrieb von Kunststofferzeugnissen sowie Kunststoffveredelung 71,2 65,6
Vermietung, Dienstleistung sowie Sonstiges 4,6 4,7
  345,0 308,4
Aufgliederung nach Regionen    
Inland 74,0 65,7
Ausland 271,0 242,7
  345,0 308,4

Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen erhöhten sich um 2,2 Mio. Euro (i.Vj. 11,9 Mio. Euro).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen (aus der Veräußerung von Sach- und Finanzanlagen, aus der Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung, der Zuschreibung auf Sach- und Finanzanlagen, der Auflösung von Sonstigen Rückstellungen, der Herabsetzung von Wertberichtigungen im Umlaufvermögen, u.ä.) in Höhe von 13,7 Mio. Euro (i.Vj. 7,0 Mio. Euro). Weitere 3,0 Mio. Euro (i.Vj. 6,6 Mio. Euro) betreffen Erträge aus Währungsumrechnungen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand betrifft den Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, bezogene Waren sowie bezogene Leistungen.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen enthalten Löhne, Gehälter, Prämien und Tantiemen und Sozialabgaben. Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen insgesamt 901 Tsd. Euro (i.Vj. 935 Tsd. Euro).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beinhalten planmäßige Abschreibungen auf Software, Geschäfts- und Firmenwerte sowie Sachanlagen. Der in den Abschreibungen enthaltene Wert für Geschäfts- oder Firmenwerte beläuft sich auf 5,0 Mio. Euro (i.Vj. 4,9 Mio. Euro).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf Werbung und Vertrieb, auf Verwaltungsaufwendungen, auf Betriebsaufwendungen, auf Garantieaufwendungen sowie auf Mieten und Leasing. Außerdem werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3,1 Mio. Euro (i.Vj. 5,8 Mio. Euro) ausgewiesen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Erträge aus assoziierten Beteiligungen

Hier ausgewiesen werden jeweils das anteilige Jahresergebnis 2018 und die zeitanteiligen Beträge aus planmäßiger Auflösung von passivischen Unterschiedsbeträgen und anteiligen planmäßigen Abschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwerten.

Finanzergebnis

Mio. Euro
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 0  
Zinsen und ähnliche Erträge 3,9
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 0  
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens - 1,9
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 0  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 3,6
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 0  
  - 1,6

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (23 Tsd. Euro) betreffen hauptsächlich Dividenden und Zinserträge für festverzinsliche Wertpapiere.

Die Zinserträge konnten im Wesentlichen durch die Vergabe von Darlehen erzielt werden.

Auf eine Beteiligung (Beteiligungsquote kleiner 20%) sind Abschreibungen in Höhe von 1,9 Mio. Euro vorgenommen worden. Weiterhin sind aufgrund gefallener Kurswerte Abschreibungen in Höhe von 1 Tsd. Euro auf Wertpapiere des Finanzanlagevermögens erfolgt.

Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Bankkontokorrente, Bankkredite sowie sonstige Darlehen. Hierin enthalten sind Aufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Forderungen und aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von 853 Tsd. Euro (i.Vj. 654 Tsd. Euro).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden insbesondere Aufwendungen für die voraussichtliche Steuerbelastung des Berichtsjahres sowie abgegrenzte Nachzahlungen/Erstattungen für Vorjahre (netto 11,2 Mio. Euro Aufwand) ausgewiesen. Weiterhin sind hier latente Steuern in Höhe von 48 Tsd. Euro (i.Vj. 1,3 Mio. Euro) ertragswirksam erfasst.

Sonstige Steuern

Die Sonstigen Steuern betreffen überwiegend Grundsteuer und Kfz-Steuer

Erklärung nach § 299 Abs. 3 HGB zum Geschäftsverlauf der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft nach dem 30.09.2018 bis zum Abschlussstichtag des Konzernabschlusses der UBH Holding GmbH {31.12.2018)

Die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft bildet mit ihren neun Tochtergesellschaften einen eigenen Teilkonzern. Abschlussstichtag aller zehn Gesellschaften ist der 30.09.2018. Sie stellt einen eigenen Konzernabschluss auf und macht von der Befreiungsmöglichkeit des § 291 HGB Gebrauch.

Für die Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft wurde zum Zwecke der Einbeziehung ein freiwilliger Konzernabschluss auf den 30.09.2018 erstellt und geprüft. Die Einbeziehung der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft in den Konzern der UBH Holding GmbH erfolgt in Anwendung des § 299 Abs. 2 HGB zum 30.09.2018. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Zeitraum vom 01.10.2017 bis 30.09.2018 berücksichtigt.

Zwischen dem Abschlussstichtag der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (30.09.2018) und dem Abschlussstichtag des UBH Holding Konzerns (31.12.2018) sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten, die in der Konzernbilanz oder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu berücksichtigen oder im Konzernanhang anzugeben wären.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Unternehmensgruppe der konsolidierten Gesellschaften beschäftigte im Jahresdurchschnitt 345 Angestellte (Vorjahr: 323) und 310 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 288).

Geschäftsführer

Dr. Susanne Frieß, Zossen (Rechtsanwältin)

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Anzahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsgarantien in Höhe von 3,9 Mio. Euro (Vorjahr 2,9 Mio. Euro). Von einer Inanspruchnahme wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund laufender Einhaltungsüberwachung nicht ausgegangen. Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB

Die Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen insgesamt 19,1 Mio. Euro (Vorjahr 19,6 Mio. Euro). Hiervon entfallen für den Zeitraum bis zu einem Jahr 9,5 Mio. Euro (Vorjahr 8,3 Mio. Euro), auf den Zeitraum von zwei bis fünf Jahren 9,3 Mio. Euro (Vorjahr 11,0 Mio. Euro) und für den Zeitraum von mehr als fünf Jahren 0,3 Mio. Euro (Vorjahr 0,3 Mio. Euro). Weitere nennenswerte sonstige Verpflichtungen bestehen nicht.

Derivative Finanzinstrumente/ Bewertungseinheiten

Die Gesellschaft (hier Teilkonzern Kässbohrer Stichtag 30.09.2018) setzt derivative Finanzinstrumente zur Absicherung gegen die Wechselkursentwicklung des US-Dollars ein.

Es bestehen zum Bilanzstichtag 4 Devisentermingeschäfte über den Verkauf von US-Dollar mit einer Laufzeit bis längstens April 2019, die ein Gesamtvolumen von insgesamt 14,0 Mio. USD haben. Der negative Marktwert zum Abschlussstichtag auf der Basis der aktuellen EZB-Referenzkurse beträgt -404 Tsd. Euro, der als Drohverlust-rückstellung berücksichtigt wurde.

Anteilsbesitz

Nach Beteiligungsabsenkung hält die UBH Holding GmbH mittelbar 47,89% an der im Vorjahr voll konsolidierten VEM Beteiligungen GmbH, Zossen. Die Gesellschaft wird im Konzernabschluss assoziiert.

Im Jahresabschluss zum 31.12.2018 weist die Gesellschaft ein Haftungskapital von 374 Tsd. Euro und ein Gesamtkapital von 5.407 Tsd. Euro aus. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 578 Tsd. Euro.

Der Konzern hält an weiteren fünf Gesellschaften Anteile, deren Beteiligungsquote unter 20% liegt.

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Das für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses beträgt 63 Tsd. Euro.

Gewinnverwendung des Mutterunternehmens

Aus dem Bilanzgewinn sind 30,0 Mio. Euro in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der Restbetrag von 7,7 Mio. Euro wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben nach § 264 Abs. 3 Nr. 4 und § 264 b Nr. 3 HGB

Mit den Gesellschaften Pio Kunststoffe GmbH (Freiburg), Gebrüder Spohn G.m.b.H. (Freiburg), UBH Leasing GmbH (Zossen), PIOFLEX Kunststoff in Form GmbH (Denz-lingen), UBH Baden GmbH (Zossen), Spohn Kunststoffe GmbH (Freiburg), Spohn & Knoell Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Freiburg) und UBH Freiburg GmbH (Zossen) ist die Konzernobergesellschaft UBH Holding GmbH, Zossen, durch Ergebnisabführungsverträge gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB verbunden.

Weiterhin hat die Konzernobergesellschaft gegenüber der LuMe Vermögensverwaltung GmbH (Ulm) eine Patronatserklärung abgegeben, welche ihrerseits mit der Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft (Laupheim) durch einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB verbunden ist.

Alle diese Gesellschaften sind in den Konzernabschluss entsprechend § 264 Abs. 3 Nr. 3 HGB einbezogen (vgl. Abgrenzung Konsolidierungskreis). Es haben alle Gesellschafter gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB zugestimmt. Somit haben die Gesellschaften von den Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Des Weiteren machen die Gesellschaften TROIKA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. (Pullach), TRAVERSE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG i.L. (Pullach), Vieser-Zimmermann GmbH & Co KG (Zossen) und die MFP Semi-Pro GmbH & Co. KG (Zossen) von den Erleichterungen des § 264 b HGB Gebrauch. Sie sind alle in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Gesellschaften verzichten auf die Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den Regelungen der §§ 264 ff. HGB. Sie werden im Rahmen des § 317 Abs. 3 HGB durch den Wirtschaftsprüfer der Konzernobergesellschaft mit geprüft. Sie verzichten weiterhin auf eine eigene Prüfung und die Offenlegung.

Die UBH Holding GmbH, Zossen, wird ihren Konzernabschluss entsprechend den Regelungen des § 264 Abs. 3 Nr. 4 bzw. § 264 b Nr. 3 HGB in Verbindung mit § 325 HGB im Bundesanzeiger veröffentlichen.

Nachtragsbericht (§ 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB)

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2018 und bis zur Aufstellung dieses Abschlusses sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Einfluss auf den Konzernjahresabschluss und die zukünftige Entwicklung eingetreten.

 

Zossen, den 11. September 2019

Dr. Susann Frieß

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2018 (alle Werte in Tsd. Euro)

Immaterielle Vermögensgegenstände Summe Entgeltlich erworbenen, Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten Geschäfts- oder Firmenwert Geleistete Anzahlungen
Historische Anschaffungskosten        
Vortrag 295.791 30.636 265.155 0
Währungsumrechnung 37 17 20 0
Zugänge 538 308 137 93
Abgänge -3.743 -227 -3.516 0
Abgang aus Konsolidierungskreis -3 -3 0 0
Anschaffungskosten 292.620 30.731 261.796 93
Kumulierte Abschreibungen        
Vortrag -280.768 -29.977 -250.791 0
Währungsumrechnung -37 -17 -20 0
Zugänge -5.471 -424 -5.047 0
Abgänge 3.671 155 3.516 0
Abschreibungen -282.605 -30.263 -252.342 0
Buchwert am 31.12.2018 10.015 468 9.454 93
Buchwert Vortrag 15.023 659 14.364 0
Sachanlagen Summe Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Historische Anschaffungskosten          
Vortrag 85.014 37.816 29.729 17.290 179
Währungsumrechnung 208 146 18 44 0
Zugänge 11.055 4.697 3.005 1.715 1.638
Umbuchungen 0 72 76 49 -197
Abgänge -2.380 -1.155 -288 -937 0
Abgang aus Konsolidierungskreis -77 -77 0 0 0
Anschaffungskosten 93.820 41.499 32.540 18.161 1.620
Kumulierte Abschreibungen          
Vortrag -59.870 -23.021 -23.845 -13.004 0
Währungsumrechnung -78 -27 -16 -35 0
Zugänge -3.614 -618 -1.637 -1.359 0
Abgänge 1.990 814 294 882 0
Abschreibungen -61.572 -22.852 -25.204 -13.516 0
Buchwert am 31.12.2018 32.248 18.647 7.336 4.645 1.620
Buchwert Vortrag 25.144 14.795 5.884 4.286 179
Finanzanlagen Summe Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Sonstige Beteiligungen Wertpapiere des Anlagevermögens
Historische Anschaffungskosten        
Vortrag 1.982.098 1.959.267 22.207 624
Zugang zum Konsolidierungskreis 509.789 509.789 0 0
Zugänge 164.591 161.819 2.668 104
Abgänge -32.539 -32.539 0 0
Abgang aus dem Konsolidierungskreis -1.047.887 -1.046.173 -1.714 0
Anschaffungskosten 1.576.052 1.552.163 23.161 728
Kumulierte Abschreibungen        
Vortrag -2.206 0 -2.122 -84
Zugänge -1.863 0 -1.862 -1
Zuschreibungen 0 0 0 0
Abschreibungen -4.069 0 -3.984 -85
Buchwert am 31.12.2018 1.571.983 1.552.163 19.177 643
Buchwert Vortrag 1.979.892 1.959.267 20.085 540

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die UBH Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der UBH Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der UBH Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechen- den Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrund-satzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -- beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.
- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm (Donau), den 27. September 2019

HORNTREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Brigitte Zürn

Wirtschaftsprüfer

ppa. Armin Geiselhart

Wirtschaftsprüfer

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