SYNEX ENERGY GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volodymyr Korchun seit 8.6.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LNZ Group S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LNZ Trading GmbHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Firma LNZ Trading GmbH, mit Sitz in Eschborn, ist im Amtsgericht Frankfurt unter der Nummer HRB 123874 eingetragen. Gemäß § 267 Abs. 3 HGB ist die LNZ Trading GmbH eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen wurde beibehalten. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem gesetzlichen Gliederungsschema für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Sachanlagevermögen: Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. 2. Finanzanlagevermögen Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich um verzinsliche Ausleihungen an verbundene Unternehmen, die sowohl in USD als auch in Euro valutieren. Ausleihungen werden zum Nennwert bilanziert. Im Falle eine dauerhafte Wertminderung wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrige Wert angesetzt. Ein niedriger Wertansatz wird gemäß § 256 Abs. 6 HGB nicht beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen. 3. Umlaufvermögen Unter den Vorräten sind sowohl Waren als auch geleistete Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesen. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. 4. Liquide Mittel Liquide Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet. 5. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. 6. Eigenkapital Nach § 246 Abs 1 HGB ergibt sich das Eigenkapital aus dem Saldo der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. 8. Latente Steuern Aufgrund der unterschiedlichen Ansätze in der Handels- und Steuerbilanz kann es zu temporären Abweichungen kommen. Die passiven latenten Steuern sind gemäß § 274 Abs. 1 HGB zu erfassen. Auf die Aktivierung von aktiven latenten Steuern wird entsprechend dem vorhandenen Wahlrecht verzichtet. 9. Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen erfolgt zum durchschnittlichen monatlichen Kurs des BMF. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen bzw. -Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. B. Erläuterung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt (siehe Anlage zum Anhang). Die Abschreibung erfolgt linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich um Ausleihungen bis 31. Dezember 2028 an die LNZ Group S.A. in Höhe von 22.700.000,00 USD, die mit 6,00% p.a. verzinst werden. Aus der Umrechnung von diesen Ausleihungen zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs entstand ein Währungskursverlust in Höhe von 397.898,45 €. Darüber hinaus bestehen Ausleihungen in Euro in Höhe von 7.499.600 €, die mit 5,00% p.a. verzinst werden. Vorräte Der Warenbestand beträgt 7.348.775,89 € (i. Vj. 4.505.820,00 €). Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte betragen 362.261,38 € (i. Vj. 53.428,26 €). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 38.074.173,23 € (i. Vj. 21.440.161,80 €). Die angemessene Einzelwertberichtigung auf Forderungen wurden in Höhe von 86.983,04 € gebildet. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im wesentlichen Überzahlungen an die Lieferanten im Zusammenhang mit den nicht zu Stande gekommenen Warenlieferungen in Höhe von 586.856,52€ (i. Vj. 585.819,27€), Forderungen aus Steuererstattungen in Höhe von 236.797,63 € (i. Vj. 325.154,23 €), Zinsforderungen aus den unter Finanzanlagen ausgewiesenen Krediten an LNZ Group S.A. in Höhe von 138.926,35 €, Darlehen an ACRES SPF S.A. in Höhe von 105.000,00 € zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen (2.298,49 €) und Kautionen in Höhe von 8.310,60€ (i. Vj 5.640,60 €) ausgewiesen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 100.000,00 € und ist voll eingezahlt. Die LNZ Group S.A., Luxemburg, hält sämtliche Anteile an der Gesellschaft. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Höhe von 3.719.725,25 € (i. Vj. 112.858,81 €), für Personalkosten in Höhe von 232.300,00 € (i. Vj. 86.000 €), für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 145.025,44 € (i. Vj. 80.971,64 €) und für die Aufbewahrung in Höhe von 4.100,00 € (i. Vj. 500,00 €). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt weniger als ein Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen keine pfandrechtlichen Besicherungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 69.903.100,21 € (i. Vj. 27.025.161,31 €). Latente Steuern Im Geschäftsjahr 2023 sind keine temporären Abweichungen vorhanden, die zur Bildung von passiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB führen könnten. Auf die Aktivierung von aktiven latenten Steuern wird entsprechend dem vorhandenen Wahlrecht gemäß § 274 Abs 1 S 2 HGB verzichtet. II. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Umsatzerlöse betragen 311.422.673,02 € (i. Vj. 176.492.307,06 €).
Materialaufwand Die Kosten für bezogene Waren betragen 218.008.510,701€ (i. Vj. 156.973,334,09 €). Hinzu kommen noch die Bezugsnebenkosten in Höhe von 89.282.147,00 € (i. Vj. 17.802.029,80 €), hauptsächlich für die Leistungen im Zusammenhang mit dem Transport der Waren. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3.511.006,57 € (i. Vj. 1.910.444,58 €). Dem gegenüber stehen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.784.838,88 € (i. Vj. 1.921.238,78 €). Finanzergebnis Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Zinserträge in Höhe von 149.805,17 € (i. Vj. 0,00 €). Dem gegenüber steht Zinsaufwand in Höhe von 504,50 € (i. Vj. 4.079,91 €) C. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat eine Kreditzusage iHv. EUR 50 Mio. USD sowie 8 Mio. EUR an die Muttergesellschaft LNZ Group SA gewährt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden lediglich EUR 28,043 Mio. durch die LNZ Group SA in Anspruch genommen. Anzahl Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 4 (i. Vj. 2). Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers im Berichtsjahr und im Vorjahr angefallene Honorare betragen: Abschlussprüfung 45.000,00 € (i. Vj. 30.000,00 €) Steuerberatungsleistung 30.000,00 € (i.Vj. 25.000,00) Sonstige Leistungen 47.250,00 € (i. Vj. 0,00 €) Geschäftsführung 1. Zum Geschäftsführer ist seit dem 12. April 2022 Herr Volodymyr Korchun, Kaufmann, Bad Homburg bestellt. Auf die Angabe zu den Gesamtbezügen der aktiven und früheren Mitglieder des Geschäftsführerorgans wird gemäß Schutzklausel nach § 286 Abs 4 HGB verzichtet. 2. Dem Geschäftsführer werden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Konzernzugehörigkeit 100% Anteile an der Gesellschaft werden von der LNZ Group S.A. Luxembourg gehalten. 100% Anteile an der Muttergesellschaft, LNZ Group S.A. Luxembourg, werden von der Acres SPF S.A. Luxemburg gehalten, deren Anteile sich im Privatbesitz befinden. Es werden keine konsolidierten Abschlüsse erstellt. GewinnverwendungsvorschlagDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.410.238,64 € (i. Vj. von 514.642,23 €) erwirtschaftet. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs stellen die Gesellschaft vor besonderen Herausforderungen, da die Lieferanten der Gesellschaft sich hauptsächlich in der Ukraine befinden. Die Gesellschaft ist bestrebt, trotz der Herausforderungen die Tätigkeit erfolgreich fortzuführen.
Eschborn, den 1. Dezember 2025 gez. Volodymyr Korchun, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die LNZ Trading GmbH mit Sitz in Eschborn (Hessen, Deutschland) fungiert als deutsche Vertriebseinheit der ukrainischen LNZ Group. Die Gesellschaft übernimmt den Einkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse - überwiegend Getreide, Ölsaaten und gefrorene Früchte, Gemüse und Beeren - direkt in der Ukraine, vielfach von verbundenen Unternehmen der LNZ Gruppe und vertreibt diese global in Europa, Afrika, Asien und weiteren Regionen. Die LNZ Gruppe ist ein in der Ukraine ansässiger, vertikal integrierter agroindustrieller Konzern, gegründet auf der Grundlage des Lebedinsky Seed Plant. Sie ist aktiv in den Bereichen Saatgut und Pflanzenschutzproduktion und -vertrieb, Getreide- und Kulturpflanzenanbau sowie Tierhaltung. Die Gruppe bewirtschaftet rund 100.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche, beschäftigt saisonal etwa 3.000 bis 5.000 Arbeitnehmer und verfügt über etwa 42 landwirtschaftliche Betriebe, Getreideverarbeitungs- und Logistikinfrastruktur, darunter Saatgutwerke, Silos, sechs Logistikzentren und ein eigenes Zolllager.1 Typische Produkte der LNZ- Gruppe sind Weizen-, Mais-, Sonnenblumensaaten, Gerste, Leinsaat, Sojabohnen, ergänzt durch gefrorene Früchte, Gemüse und Beeren (z.B. Kartoffeln, Zwiebeln, Mais, Bohnen, Kirschen, Himbeeren, schwarze Johannisbeeren) unter der Marke TEVITTA, Pflanzenschutzpräparate unter der Marke „DEFENDA“ und Saatguthybriden unter den Marken UNIVERSEED und der Eigenmarke LEGEND.2 Die LNZ Trading GmbH kauft Samen und Ölsaaten vorwiegend bei verbundenen Unternehmen und verkauft diese weltweit. Gefrorene Früchte, Gemüse und Beeren werden bei LEBEDYN SEED PLANT PJSC und Tevitta Trading gekauft und nach Deutschland importiert. Durch diese integrierte Struktur fungiert die LNZ Trading GmbH als zentrale Vertriebsplattform der LNZ Group für internationale Absatzmärkte. Sie übernimmt Logistik-, Verteilungs- und Marketingschritte, während die ukrainischen Gesellschaften die Produktion, Verarbeitung und Verpackung verantwortet. Diese enge Verzahnung ermöglicht eine effiziente Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette vom Anbau über Verarbeitung bis hin zum Endkunden in unterschiedlichen Weltregionen.
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https://www.Inz.com.ua/en/about II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Entwicklung in 2023 Das Jahr 2023 war weltweit von geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine führte zu massiven Verwerfungen in den globalen Energie- und Agrarmärkten. Ukraine, einst bedeutender Exporteuer von Weizen (=10% des Weltmarkts), Mais, Gerste und Sonnenblumenöl (=50%)3 , erlitt durch Hafenblockaden im Schwarzen Meer einen Rückgang der Getreideproduktion um bis zu 29% im Marketingjahr 2022/234. Diese Einschränkungen verursachten einen starken Preisanstieg bei Nahrungsmitteln, insbesondere Getreide, was die globale Versorgungslage belastete5,6. Für die LNZ-Gruppe als Produzent stellte die Logistikblockade eine Herausforderung dar: Ernte und Verarbeitung konnten zwar aufrechterhalten werden, aber Exportmöglichkeiten waren stark eingeengt. Die LNZ Trading GmbH reagierte mit strategischer Lagerhaltung und der Diversifizierung von Lieferrouten. In Deutschland selbst sank das reale BIP um 0,3%, wodurch nur Deutschland in der G7-Wirtschaft schrumpfte7. Dies führte zu Rückgängen im Lebensmittelbedarf bei Großkunden sowie einer Belastung der Margen durch hohe Energie- und Finanzierungskosten8. 2023 zeichnete sich eine erste Stabilisierung ab. Die Ukraine baute alternative Exportwege über rumänische Donauhafen-Infrastruktur und baltische Seehäfen aus, wodurch sich die Exportfähigkeit verbesserte. Im August 2023 nahmen die Häfen der Odessa-Region ihren Betrieb wieder auf, nach dem Rückzug Russlands infolge der „Black Sea Grain Initiative“ und nachdem die ukrainische Marienbehörde einen temporären Schwarzmeer-Korridor zur sicheren Navigation der zivilen und Handelsschiffahrt eingerichtet hat. Entwicklung in 2024 Die LNZ-Gruppe konnte durch die oben beschriebenen Entwicklungen ihre Handelsaktivitäten wieder steigern, befördert durch EU-Initiativen zur Aufrechterhaltung von Agrarkorridoren. Die LNZ Trading GmbH profitierte hiervon durch zuverlässigere Lieferungen in Europa, Asien und Afrika. Dennoch wurde das Geschäftsklima in Deutschland weiterhin durch schwache Inlandsnachfrage, regulatorischen Druck sowie Konsumzurückhaltung belastet. Das BIP Deutschlands sank erneut um 0,2%, womit das Land in 2024 die zweite Rezession in Folge erlebte8. Entwicklung in 2025 (bis Juli)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_seit_2022 Im Jahr 2025 mehren sich Anzeichen einer leichten Erholung. Institutionelle Prognosen gehen für Deutschland von nahezu keinem Wachstum (+0%) oder leichtem Plus von 0,1 bis 0,2% aus, abhängig von globalen Handelsbedingungen und innerer Klärung der US-Handelspolitik9,10. Die LNZ-Gruppe konnte ihre internationale Marktposition in Asien und dem Nahen Osten weiter ausbauen, unterstützt durch stabilisierende Agrarmärkte und gestiegene Nachfrage nach naturbelassenen Produkten. Die LNZ Trading GmbH nutzt diese Trends für neue Markterschließungen, obwohl Herausforderungen wie Zollregelungen, Zertifizierungen und globale Handelsrisiken weiterhin bestehen. Die deutsche Konjunktur bleibt fragil, auch wenn der ifo-Geschäftsklimaindex im Juli 2025 den höchsten Stand seit über einem Jahr erreichte11. 2. Entwicklung im Agrarsektor Entwicklung in 2023 Der globale Agrarsektor erlebte im Jahr 2023 erhebliche Drucksituationen aufgrund des eingeschränkten ukrainischen Exportunternehmensektors12. Die LNZ-Gruppe konnte trotz der Kriegslage strategisch ernten, insbesondere Winterweizen sowie gefrorene Früchte, Gemüse und Beeren produzieren und vertreiben. Die Verarbeitung in regionalen Anlagen wurde unter erhöhtem Risiko aufrechterhalten. Die LNZ Trading GmbH reagierte durch flexible Lager- und Transportlösungen und konnte wesentliche Exportverträge erfüllen. Dennoch blieben hohe Preisvolatilität und logistische Engpässe schwer planbar. Die Abhängigkeit internationaler Märkte von ukrainischen Produkten führte zu Preisschwankungen und gestiegener Unsicherheit7,8,13. Entwicklung in 2024 Im Verlauf von 2024 erholten sich die Agrarmärkte weiter. EU-Maßnahmen zur Verlängerung von Handelsfreigaben unterstützten ukrainische Exportmengen. Die LNZ-Gruppe verzeichnete eine deutlich gesteigerte Exportleistung, insbesondere bei gefrorenen Beeren und Spezialgetreide. Die LNZ Trading GmbH konnte neue Absatzmärkte erschließen und ihr Vertriebsnetz erweitern, während gleichzeitig die Produktions- und Transportkosten durch steigende Düngemittel- und Energiekosten belastet wurden. Die Integration steigender Qualitäts- und Informationsstandards in Europa erforderte zusätzliche operative Anpassung14. Entwicklung in 2025 (bis Juli)
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https://www.reuters.com/markets/europe/german-economic-institutes-cut-2025-gdp-forecast-even-before-us-reciprocal-2025-
04-10/ Bis Mitte 2025 ist die Nachfrage nach natürlichen, unverarbeiteten Agrarprodukten - etwa gefrorene Beeren - in Südeuropa, Nordafrika und Ostasien deutlich gestiegen. Die LNZ-Gruppe profitiert hiervon sowohl als Produzent als auch über ihr deutsches Vertriebsnetz. Die LNZ Trading GmbH konnte diese Nachfrage bedienen und Marktanteile in neuen Regionen sichern. Gleichzeitig stehen Herausforderungen wie verschärfte Zollkontrollen, Zertifizierungspflichten, steigende Versicherungsprämien und klimabedingte Preisrisiken im Fokus der operativen Planung15. III. Finanzwirtschaftlicher Bericht Im 3. Jahr seit der Gründung konnte LNZ Trading GmbH, trotz anhaltender politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen ihren Geschäftsbetrieb behaupten, ausbauen und festigen.
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https://time.com/7304646/climate-change-food-prices-extreme-weather/ 1. Vermögenslage
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 weist die LNZ Trading GmbH eine signifikante Ausweitung der Bilanzsumme auf EUR 76,35 Mio. aus (Vorjahr: EUR 27,55 Mio.). Dies entspricht einem Anstieg um rund 177%. Besonders hervorzuheben ist der Zugang zu Finanzanlagen in Höhe von EUR 28,04 Mio., resultierend aus zwei konzerninternen Darlehensvergaben an das Mutterunternehmen, teils in EUR, teils in USD. Diese wurden gegen Ende des Geschäftsjahres 2023 ausgereicht und als Finanzanlagen aktiviert. Die Vorräte stiegen im Jahresvergleich um rund EUR 3,15 Mio. auf EUR 7,71 Mio. Dies erklärt sich im Wesentlichen durch temporäre Lagerhaltung an Seehafenterminals für geplante Verschiffungen im Januar 2024. Diese operativ bedingten Lagerbestände wurden im Januar über fünf Seeschiffe ausgeliefert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf EUR 37,99 Mio. (Vorjahr: EUR 21,44 Mio.) und reflektieren das stark ausgeweitete Umsatzvolumen. Zusätzlich wurde ein größerer Posten (ca. 40% der Forderungen) im Dezember 2023 nach China verschifft und im Januar 2024 beglichen. Auf der Passivseite sind die sonstigen Rückstellungen deutlich von EUR 0,28 Mio. auf EUR 4,10 Mio. angestiegen. Diese betreffen größtenteils Rückstellungen für Frachtdienstleistungen, Versicherungen und Vermittlungsprovisionen, die aufgrund von Zeitverzögerungen bei der Rechnungsstellung ins Folgejahr fielen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen deutlich auf EUR 69,9 Mio. (Vorjahr: EUR 27,0 Mio.). Etwa 90% dieser Position betrifft konzerninterne Lieferanten. Die Zahlungen erfolgen regulär innerhalb von 90-120 Tagen, u.a. aufgrund ukrainischer Devisenbestimmungen. 2. Finanzlage Die Finanzlage der LNZ Trading GmbH war im Geschäftsjahr 2023 durch ein deutlich ausgeweitetes Geschäftsvolumen und damit verbundene Liquiditätsbewegungen geprägt. Die Gesellschaft verfügte zum Bilanzstichtag über ausreichende finanzielle Mittel, um ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Zahlungsfähigkeit war durch ein stark erhöhtes Working Capital sichergestellt, welches sich aus dem Anstieg der Forderungen und Vorräte zusammensetzt. Die kurzfristige Liquidität wurde insbesondere durch konzerninterne Lieferantenkredite, überwiegend von ukrainischen Schwestergesellschaften, mit Zahlungszielen von 90 bis 120 Tagen gesichert. Demgegenüber weisen die Kunden Zahlungsziele von lediglich 3 bis 5 Tagen auf. Gleichzeitig wurden liquide Mittel in Form langfristiger Finanzanlagen in Form von Darlehen an das Mutterunternehmen vergeben. Trotz hoher kurzfristiger Verbindlichkeiten (über EUR 70 Mio.) war das Liquiditätsmanagement effizient organisiert. Die Zahlungsströme zwischen Wareneinkauf, Exporterlösen (z.T. mit Valuta im Januar 2024) und interner Finanzierung waren eng miteinander abgestimmt. Es lagen keine Hinweise auf Liquiditätsengpässe oder finanzielle Risiken vor. Die Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr nicht auf externe Bankfinanzierungen angewiesen. Es bestanden keine Bankkredite oder Kreditlinien, wodurch die Finanzierungsstruktur vollständig durch Lieferantenverbindlichkeiten und Eigenmittel bestimmt war. 3. Ertragslage
Die Umsatzerlöse erhöhten sich um rund 76% auf EUR 311,4 Mio. (Vorjahr: EUR 176,5 Mio.). Der wesentliche Treiber hierfür ist die strategische Sortimentserweiterung um höherwertige verarbeitete Produkte wie Sojaöl, Rapssaatöl und deren Nebenprodukte nach dem Erwerb einer Produktionsanlage durch die LNZ- Gruppe in der Ukraine.
Die Auftragslage ist insgesamt als sehr positiv einzuschätzen, da das Unternehmen zum Stichtag über einen starken und breit diversifizierten Auftragsbestand verfügt, durch mehrere gesicherte Schlüsselverträge eine hohe Planungssicherheit erreicht und zusätzlich von einem erwarteten Anstieg der Marktnachfrage nach Agrarprodukten profitiert, der voraussichtlich zu weiterem Wachstum bei Auftragseingängen und Kapazitätsauslastung führen wird. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2,78 Mio. Die Schwankungen des USD-Kurses im Jahr 2023 wirkten sich insgesamt negativ auf die Gesellschaft aus, da die Abwertung des US- Dollars gegenüber dem Euro zu höheren Aufwendungen aus Währungsumrechnungen führte. Der Materialaufwand insgesamt (EUR 307,3 Mio.) steigt im Einklang mit der Entwicklung der Umsätze. Allerdings kam es durch geopolitische Risiken (z. B. Inspektionen im Getreidekorridor, Hafenstau, Demurrage) zu zusätzlichen Kosten im Bereich Logistik und Transport. Der Anstieg der Personalkosten ist durch die im Geschäftsjahr durchgeführten Erweiterung des Personalstamms und durch einen absoluten Anstieg der erfolgsabhängigen Vergütungen infolge der Geschäftsausweitung verursacht. Die Sonstigen betriebliche Aufwendungen stiegen ebenfalls um ca. 57% Wesentlicher Treiber hierfür waren Währungseffekte im Geschäftsjahr, da der Großteil der Geschäfte in USD abgeschlossen, der Jahresabschluss jedoch in EUR geführt wird. Das Zinsergebnis (Zinserträge: EUR 149,8 Tsd.) stammt im Wesentlichen aus der Verzinsung interner Darlehen. Die Steuerquote stieg stark an, da im Vorjahr steuerliche Verlustvorträge verwendet wurden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden operative Gewinne vollständig versteuert. Der Jahresüberschuss belief sich auf EUR 1,41 Mio. und lag somit deutlich über dem Vorjahreswert von EUR 0,51 Mio. Die Umsatzrendite der LNZ Trading GmbH betrug:
Trotz des deutlich gestiegenen Umsatzvolumens konnte die Gesellschaft ihre Umsatzrendite leicht verbessern. Die absolute Marge bleibt jedoch aufgrund des margenschwachen Großhandelsgeschäfts und erhöhter operativer Aufwendungen, insbesondere durch die außergewöhnlich hohen Fracht- und Logistikkosten, infolge der speziellen geopolitischen Lage, niedrig. Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Geschäftsentwicklung als positiv. Das Unternehmen erzielte im Berichtsjahr ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum und verfügt über eine solide Finanz- und Vermögensstruktur. IV. Chancen- und Risikobericht LNZ Trading GmbH ist, infolge ihres wirtschaftlichen Handelns im Allgemeinen und aufgrund der speziellen regionalen Verbindungen, sowohl auf der Beschaffungs- wie auch der Absatzseite andererseits, Risiken ausgesetzt, sieht sich jedoch auch Chancen entgegen. A. Risiken 1. Logistische Instabilität und Hafenblockaden Die Blockade der ukrainischen Schwarzmeerhäfen führte 2023 zu einem Rückgang der Getreideexporte im Jahr 2022/2316. Trotz des Abkommens zur „Black Sea Grain Initiative“ bis Juli 2023 war die Versorgungslage weiterhin volatil und infrastrukturell risikobehaftet17. 2. Angriffe auf Hafeninfrastruktur Russische Raketen- und Drohnenangriffe auf Hafenanlagen wie Odesa zerstörten 2023 tausende Tonnen Getreide und beeinträchtigten Lagerkapazitäten, was erhebliche operative Risiken für Exportmengen und Lagerungskapazitäten mit sich brachte18. 3. Reduzierte Ernteflächen und sinkende Getreideproduktion Die ukrainische Getreideproduktion sank im Geschäftsjahr 2024/25 um etwa 34% gegenüber dem Rekordjahr 2021/22. Besonders betroffen sind Mais, Weizen und Gerste19. Langfristig wird erwartet, dass Ölsaaten wie Sonnenblumen und Rapssaat dominieren, was das Produktportfolio der Gruppe beeinflusst20. 4. Marktverzerrungen und Diebstahl In den besetzten Gebieten der Ukraine kam es zu systematischem Diebstahl von Agrarprodukten im Umfang von Hunderttausenden Tonnen, was die Versorgungssicherheit und Preisstabilität beeinträchtigt21. 5. Hochvolatiler Preis- und Rohstoffmarkt Globale Spannungen und Unsicherheiten im Energiemarkt führen zu hoher Volatilität bei Agrarrohstoffen. Das belastet Margen und Budgetplanung22. 6. Regulatorische Unsicherheiten und Handelssanktionen Strikte Devisenvorschriften in der Ukraine, Unsicherheiten bei EU- Handelspräferenzen und Sanktionen erschweren Import-/Exportprozesse und beeinflussen den Cashflow23. In den Jahren 2023 und 2024 war die LNZ Group S.A. aufgrund von Sanktionen und Beschränkungen wirtschaftlicher Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Kriege nicht befugt Rückzahlungen der Ausleihung an die LNZ Trading GmbH vorzunehmen.24 Im Jahre 2025 wurden die entsprechenden politischen Maßnahmen gelockert. Ein potentielles Risiko besteht jedoch weiterhin, sofern die politischen Maßnahmen erneut verschärft werden und Finanztransaktionen einschränkt werden.25
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https://exportmanager-online.de/marktentwicklung/der-ukrainische-agrarsektor-die-auswirkungen-des-krieges-22845/ Die dem Unternehmen bekannten Risiken sind aus Sicht der Geschäftsführung sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit beherrschbar. Bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Die Gesamtrisikolage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert stabil. B. Chancen 1. Diversifikation der Exportwege und Infrastrukturentwicklung Nach Blockaden nutzten ukrainische Exporte zunehmend Donauhäfen und Solidaritätskorridore bis August 2023. Bis zu 60% der Agrarexporte erfolgten über Schiene und Straße. Der Wiederaufbau von Terminalinfrastruktur in der Region von Odessa, wie z. B. Odessa, Pivdenny und Chornomorsk ermöglicht nachhaltige Exportmöglichkeiten26. 2. Wachstumspotenziale im Ölsektoren-Geschäft Ölsaaten wie Sonnenblumen, Raps und Soja haben sich als wachstumsstarke Segmente herauskristallisiert, da sie höhere Margen und Nachfrage bieten. 3. Strategische Marktpositionierung Durch Mitgliedschaft u. a. in der Ukrainian Grain Association, GAFTA und NOFOTA stärkt die LNZ Group ihre Marktpräsenz und sichert Zugang zu internationalen Standards und Handelsnetzwerken27. 4. Preisanpassungsfähigkeit & Nachfrage nach Qualität Besonders Märkte in Afrika, Asien und dem Nahen Osten zeigen eine wachsende Nachfrage nach gefrorenen Früchten, Gemüse und Beeren und hochwertigen Agrarprodukten28. Die LNZ Trading GmbH kann ihre Position als zuverlässiger Lieferant durch Qualität, Preis und kurze Lieferzeiten stärken.
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ucab.ua, Vox Ukraine 5. Markterweiterung durch diplomatische Förderung Initiativen wie „Agro-Attachés“ der Ukraine in Außenstellen sollen neue Märkte erschließen und verloren gegangene Absatzländer zurückgewinnen29. 6. Technologische Anpassungen und digitale Plattformen Die LNZ Group betreibt eigene digitale Vertriebskanäle wie die Plattform LNZ Web und setzt auf moderne Technologien für Saatgut und Pflanzenschutz, was Innovationspotenziale für den Vertrieb schafft30. Aus heutiger Sicht verfügt das Unternehmen über eine stabile Chancenlage. Die identifizierten Markt-, Innovations- und Effizienzchancen können bei erfolgreicher Umsetzung zu einer positiven Ergebnisentwicklung beitragen. V. Prognosebericht 1. Wirtschaftliche Gesamtlage Deutschland • 2024 setzte sich die Rezession in Deutschland fort: Das BIP schrumpft voraussichtlich erneut um ca. -0,2%31. • 2025 wird mit keinem nenneswerten Wachstum gerechnet, mit BIP-Veränderung zwischen 0% und +0,3%, je nach Handelskonflikten und Reformmaßnahmen32. Ukraine und globale Rahmenbedingungen • Das ukrainische BIP wächst, nach schweren Kriegsjahren, 2024 voraussichtlich um ca. 3,6%. Für 2025 wird mit einem Anstieg des BIP um ca. 3,4% gerechnet33. • Die Lage der globale Weizenlager (Stock-to-use) für 2024/25 bleibt angespannt - für 2025/26 droht eine erneute Versorgungsverknappung aufgrund sinkender ukrainischer Ernte34.
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Odessa Journal 2. Prognosejahr 2024 Geschäftsentwicklung • Die LNZ Trading GmbH profitiert von der teilweisen Wiederherstellung und von einer Änderung und Anpassung ukrainischer Exportrouten, was stabilere Lieferketten ermöglicht35. • Erwartungsgemäß steigen die Umsätze gegenüber 2023 deutlich, getrieben durch wieder zunehmende Nachfrage in Europa, Nordafrika und Asien. Ergebnislage • Für 2024 erwarteten wir ein Umsatzniveau von etwa EUR 450 Mio und damit einen Anstieg um etwa 45% gegenüber 2023. • Weiterhin erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine Steigerung der Umsatzrendite auf ca. 1,0% (ggü. 0,45% in 2023). Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Stabilisierung der Kosten für Fracht und Logistik und einem Absinken der Prämien aufgrund der besonderen Unsicherheiten der geopolitischen Situation. Jedoch erwarten wir, dass die Margen weiterhin durch hohe Logistik- und Versicherungskosten sowie Währungsrisiken belastet bleiben. Rahmenbedingungen • Risiken: erneute Hafenblockaden oder Anschläge, unerwartete Ernteausfälle in der Ukraine oder andere unvorhersehbare Ereignisse infolge des geopolitischen Konflikts könnten sich nachteilig und herausfordernd auf die Geschäftstätigkeit der LNZ-Gruppe und damit auf unsere Vertriebstätigkeit auswirken. • Chancen: Eine steigende Nachfrage nach Ölsaaten und gefrorenen Beeren und verstärkte Exportförderprogramme (z. B. durch diplomatische Initiativen) hingegen bieten Chance einer Ausweitung des Geschäftes der LNZ Trading GmbH36
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Analyse: Trends und Veränderungen im ukrainischen Außenhandel seit der großangelegten
Invasion | Ukraine-Analysen | bpb.de 3. Prognosejahr 2025 Geschäftsentwicklung • Die Ukrainische Getreideernten könnten im Vergleich zu 2024 erneut zurückgehen - die Weizenproduktion wird bei voraussichtlichen 22 Mio. t (-1 Mio. t) erwartet, das Exportvolumen bei ca. 15,5 Mio. t37 • Dennoch bleibt die globale Nachfrage nach hochwertigen Agrarprodukten stabil hoch, insbesondere in den Zielmärkten der LNZ Trading GmbH. Ergebnislage • Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir insgesamt einen Umsatz von ca. EUR 500 Mio., was einem erneuten Anstieg der Geschäftstätigkeit um etwa 11% entspricht - bis zum Juli 2025 betrug unser Umsatz EUR 260 Mio. Dieser Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus Preisänderungen sowie einer Zunahme von Ölsaatenmarktanteilen. • Die Umsatzrendite 2025 wird sich ebenfalls bei etwa 1,0% bewegen, sie bleibt aber weiterhin unter Druck. Jedoch könnte ein leichter Anstieg möglich sein, wenn Exportmengen trotz Produktionsrückgang und die Kostenstruktur, insbesondere im Logistikbereich, stabilisiert werden. Des Weiteren planen wir perspektivisch, unsere Geschäftstätigkeit auf margenstärkere Produkte zu fokussieren. Rahmenbedingungen • Deutschland: Deutschland befindet sich weiterhin in einer Situation eines stagnierenden BIP, Exportrückgänge sind möglich, was das Exportgeschäft belastet38. • Ukraine: es herrscht eine solide Inlandnachfrage und Exportaktivität, jedoch bestehen auch weiterhin volatile Bedingungen bei Produktion, Logistik und Finanzierung39.
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Odessa Journal VI. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2024 und bis zum Zeitpunkt der Berichtserstellung (August 2025) wurde das Geschäft unter volatilen Rahmenbedingungen stabil weitergeführt. Im August 2023 nahmen die Häfen in der Region um Odessa ihren Betrieb wieder auf, was zu einer Stabilisierung der zivilen- und Handelsschifffahrt führte. Die Geschäftstätigkeit, die Umsatzerlöse und auch die Margen entwickelten und entwickeln sich, trotz instabiler geopolitischer Lage, weiterhin verhalten positiv. Nach dem Ablauf des Geschäftsjahres 2023 wurden keine neuen Tatsachen bekannt, die sich auf das im Jahresabschluss 2023 dargestellte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgewirkt hätte. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LNZ Trading GmbH, Eschborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LNZ Trading GmbH - bestehend aus der Bilanz zum und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LNZ Trading GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Januar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 1. Dezember 2025 Baker Tilly GmbH & Co. KG Christian Roos, Wirtschaftsprüfer Anna Heuschkel, Wirtschaftsprüferin |
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