RCL Hörselgau GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dimitrios Raptis seit 7.10.2021 | Prokura |
Franziska Kierepka seit 13.1.2021 | Geschäftsführer |
Sven Markus seit 13.1.2021 | Geschäftsführer |
Franz Gerold Kronschnabl seit 27.12.2016 | Geschäftsführer |
Ralph Decker seit 27.12.2016 | Geschäftsführer |
Dirk Heisel seit 27.12.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhenus SE & Co. KGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rhenus Midi Data GmbHHolzwickedeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Rhenus Midi Data GmbHA Grundlagen der GesellschaftDie Rhenus Midi Data GmbH zählt nach unserer Einschätzung zu den führenden europäischen Anbietern von Logistik-Dienstleistungen für die High-Tech Industrie und ist Marktführer in diesem Segment. Die Dienstleistungen umfassen den Transport, die Distribution, das Aufstellen von Geräten beim Endverbraucher sowie kundenspezifische Installationsdienstleistungen. Die Absatzmärkte der Rhenus Midi Data GmbH sind West- und Ost-Europa. Hier bedient die Gesellschaft im Wesentlichen die Segmente IT-Equipment, Banking/Kassensysteme, Medizintechnik, Druck- und Kopiermaschinen sowie Spiel- und Fitnessgeräte. Zur Steuerung des Unternehmens werden folgende wesentliche Kennzahlen ermittelt und permanent analysiert: Finanzkennzahlen: DB III absolut und in Prozent von der Wertschöpfung und in Prozent vom Umsatz, Personalkostenquote (Personalkosten in % von der Wertschöpfung). Nicht finanzielle Kennzahlen: Schadensquote und Liefertreue (Kundenzufriedenheit). B WirtschaftsberichtB.1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf B.1.1 Gesamtwirtschaft liche Ent wicklung Dank einer starken Binnennachfrage und einer hohen Nachfrage nach deutschen Gütern aus dem Ausland hat die deutsche Wirtschaft im Jahr 2017 weiter an Fahrt gewonnen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Damit setzte die deutsche Wirtschaft das deutliche Wachstum aus den beiden vorherigen Jahren fort (2016: + 1,9 % und 2015: + 1,7 %). Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 wieder über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (2006 bis 2016) von + 1,3 % lag (Quelle: destatis). B.1.2 Geschäftsverlauf B.1.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz in 2017 ist gegenüber dem Kalenderjahr 2016 bedingt durch den Verlust eines Großkunden ab 2. Quartal des Vorjahres und Rückgang bei Bestandskunden speziell im Projektgeschäft um T€ -4.530 (-7,1 %) gesunken. Die Anzahl der Aufträge stieg jedoch leicht um +0,5 % bedingt durch Veränderungen im Kundenmix, die beförderte Tonnage fiel um -10,1 %. B.1.2.2 Investitionen Im Berichtsjahr kam es zu Investitionen in Höhe von T€ 653 (Vorjahr T€ 191). Es wurden Abschreibungen in Höhe von T€ 492 (Vorjahr T€ 2.636) vorgenommen. Im Vorjahr waren T€ 1.978 Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert enthalten, der zum 31.12.2016 komplett abgeschrieben wurde. Die Investitionen beinhalteten Anschaffungen im Fuhrpark, Erweiterungen von Regalanlagen, Anschaffungen von Staplern und Spezialwerkzeug. Den Investitionen standen Anlagenabgänge in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 14) gegenüber, welche im Wesentlichen aus Verkäufen von Lagerequipment sowie Verschrottungen im Rahmen eines Umzuges der Niederlassung in Hamburg resultierten. Hinzu kommt die Wertberichtigung der Finanzbeteiligung an der HeBo GmbH Innovative Transportlogistik in Höhe von T€ 270. B.1.2.3 Finanzierungsmaßnahmen Die Rhenus Midi Data GmbH hatte im März 2014 ein Darlehen über T€ 6.580 bei der Muttergesellschaft Rhenus SE & Co. KG aufgenommen. Das Darlehen hatte eine Laufzeit von vier Jahren und konnte jeweils zum Ende des laufenden Monats durch die Darlehensnehmerin vorzeitig gekündigt werden. Die Restschuld über T€ 5.230 wurde im November 2017 komplett zurückgezahlt. Die Rückzahlung war möglich vor dem Hintergrund des weiter unten erläuterten Forderungskaufvertrags. B.1.2.4 Personal Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 381 Mitarbeiter (Vorjahr 387) beschäftigt. Davon waren 158 Angestellte (Vorjahr 152), 186 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr 194), 27 Aushilfen (Vorjahr 27) und 10 Auszubildende (Vorjahr 14). Im Berichtsjahr wurden zwei unbefristete Betriebsvereinbarungen geschlossen: Über die Einführung und Nutzung einer digitalen Personalakte und über die Einführung und Nutzung einer elektronischen Verdienstbescheinigung. B.1.2.5 Umweltschutz Die Rhenus Midi Data GmbH ist nach ISO 9001:2008 (Qualität) und ISO 14001:2004 (Umwelt) zertifiziert und nach erfolgreicher Auditierung durch den TÜV Nord in die Gesamtzertifizierung der Rhenus-Gruppe integriert worden. Die AEO Zertifizierung erhielt das Unternehmen nach Abschlussaudit des Hauptzollamtes im April 2013. B.1.2.6 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Rhenus SE & Co. KG, Holzwickede hat in 2004 einen Rahmen-Forderungskaufvertrag mit einer externen Fondsgesellschaft abgeschlossen. Auf der Grundlage des am 6. Juni 2017 geänderten und aktualisierten "Forderungskaufvertrags" ist die Rhenus Midi Data den bestehenden Verträgen beigetreten. Die RMD verkauft seit dem jeweils wöchentlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Asset Backed Securitization (ABS-Transaktion). Der Bestand der Forderungen reduzierte sich zum Bilanzstichtag hieraus um T€ 5.213. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen bilanzierten Forderungen gegen den Forderungskäufer betragen T€ 462 (Vorjahr T€ 0). Im Dezember 2017 erfolgte eine Gewinnausschüttung der Banking Solutions & Services GmbH, Holzwickede, an die Rhenus Midi Data GmbH in Höhe von brutto T€ 1.600. Im Berichtsjahr wurde eine Wertberichtigung der Finanzbeteiligung an der HeBo GmbH Innovative Transportlogistik, Krefeld in Höhe von T€ 270 vorgenommen. Im Berichtsjahr hat die Niederlassung in Hamburg einen neuen Standort bezogen. B.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage B.2.1 Vermögenslage Das Eigenkapital ist von ./. T€ 97 am Bilanzstichtag des Vorjahres auf nunmehr + T€ 1.695 gestiegen aufgrund des Jahresüberschusses im Berichtsjahr in Höhe von T€ 1.793. Das Anlagevermögen beträgt T€ 1.806 (Vorjahr T€ 2.052). Die Veränderung resultiert zum einen aus der Wertberichtigung der Beteiligung an der HeBo GmbH Innovative Transportlogistik, Krefeld, in Höhe von T€ 270. Im Anlagevermögen stehen ferner den Abschreibungen in Höhe von T€ 492 (Vorjahr T€ 2.636) und den Anlageabgängen in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 14) Re-Investitionen in Höhe von T€ 653 (Vorjahr T€ 191) gegenüber, wodurch sich das Netto-Anlagevermögen entsprechend verringert hat. Im Umlaufvermögen stellen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 2.537 (Vorjahr T€ 8.326) eine wesentliche Position dar, wobei die Abnahme gegenüber Vorjahr durch die erwähnten Forderungsverkäufe an die Fondsgesellschaft begründet ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 2.492 (Vorjahr T€ 470). Die Steigerung resultierte aus gestiegenen Forderungen aus dem Cash-Pool gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 993 (Vorjahr T€ 504). Grund für die Steigerung ist die Bildung von Sicherheiten im Rahmen des oben genannten Forderungsverkaufs für eventuelle Forderungsausfälle. Die langfristigen Fremdmittel bestehen im Wesentlichen aus zurückgestellten Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 2.313 (Vorjahr T€ 2.070). Die zum 31. Dezember des Vorjahres bestehenden mittelfristigen Fremdmittel aus einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Rhenus SE & Co. KG in Höhe von T€ 5.230 wurden im November 2017 komplett zurückgezahlt. Die kurzfristigen Fremdmittel bestehen aus sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3.699 (Vorjahr T€ 3.279), Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.063 (Vorjahr T€ 4.216), davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 223 (Vorjahr T€ 1.160). Grund für den Rückgang sind reduzierte Cash-Pool Verbindlichkeiten aufgrund des gesteigerten Cash-Flows sowie reduzierte Verbindlichkeiten aufgrund geringerem Umsatz. B.2.2 Finanzlage
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg im Zuge der Ergebnisverbesserung auf T€ 2.675. Die Cashflow-Rate verbesserte sich auf 4 %.
Die Liquiditätsgrade sind jeweils gegenüber dem Vorjahr aufgrund reduzierter kurzfristiger Forderungen gefallen, während die kurzfristigen Verbindlichkeiten sich in geringem Umfang reduzierten. Die reduzierten kurzfristigen Forderungen resultierten aus Forderungsverkäufen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über die Rhenus SE & Co. KG als Hauptkontoinhaberin via Cash-Pool. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. B.2.3 Ertragslage
Im Vergleich zum Vorjahr sowie zum Prognosebericht 2016 hat sich die DB III Quote stark verbessert. Die DB III Rendite gemessen am Umsatz und an der Wertschöpfung hat sich dadurch wie prognostiziert ebenfalls deutlich verbessert. Die Prognose für die Personalkostenquote konnte, aufgrund reduzierter Wertschöpfung gegenüber dem Vorjahr, nicht erreicht werden. Der DB III stieg auf T€ 1.255. Dementsprechend verbesserte sich der DB III in % von der Wertschöpfung auf 3,70 % und in % vom Umsatz auf 2,10 %. Wesentliche Ursache für die Verbesserung des DB III waren umgesetzte Aktionspläne aufgrund Umsatzrückgang, striktes Kostenmanagement sowie Reduktion der Konzernumlage. Der Jahresüberschuss hat sich auf T€ 1.793 verbessert und übertrifft deutlich die Prognose des Vorjahres. Wesentlicher Grund hierfür war die im Dezember 2017 stattgefundene Brutto-Gewinnausschüttung der Banking Solutions & Services GmbH an die Rhenus Midi Data GmbH in Höhe von T€ 1.600. Entlastet wurde das Jahresergebnis ferner dadurch, dass der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31.12.2016 komplett abgeschrieben wurde. Im Vorjahresergebnis waren hier noch Abschreibungen in Höhe von T€ 1.978 enthalten. Die Wertberichtigung der Finanzbeteiligung an der HeBo GmbH Innovative Transportlogistik in Höhe von T€ 270 hat das Ergebnis belastet. Der Aufwand aus latenten Steuern von T€ 379 (Vorjahr T€ 343 Ertrag) haben das Ergebnis negativ beeinflusst. Die Wertschöpfung sank auf T€ 33.884 mit einer Quote von 56,83 %, die sich gegenüber dem Vorjahr verbesserte. Grund hierfür ist der Verlust eines Großkunden ab 2. Quartal des Vorjahres, der weitestgehend durch Fremdleistungen ausgeführt wurde und Rückgang beim Bestandskundengeschäft. Die Umsatzrentabilität hat sich im Berichtsjahr auf 1,32 % verbessert. Die Personalkostenquote stieg auf 50,83 % und liegt damit über der Prognose, die von einer Höhe auf Vorjahres-Niveau ausging. Die Erhöhung resultiert aus der reduzierten Wertschöpfung.
Die Schadensquote konnte, wie prognostiziert, zum Vorjahr moderat verbessert werden. Aufgrund von schwächeren Zustellquoten bei den Auslandspartnern hat sich die Liefertreue im Vergleich zum Vorjahr und zur Prognose verschlechtert. B.3 Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Bedingt durch den Verlust eines Großkunden sowie dem Rückgang im Bestandskundengeschäft konnten die prognostizierten Umsatzziele nicht erreicht werden. Die daraus resultierenden negativen Ergebniseffekte konnten jedoch durch konsequente Kosteneinsparungen kompensiert werden. Zusammenfassend hat sich die Rhenus Midi Data GmbH im Berichtsjahr aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt als zufriedenstellend entwickelt. C Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBC.1 Risikomanagement Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Rhenus-Gruppe. Das Risikomanagement ist gruppenweit implementiert, in dessen Rahmen in Workshops und durch regelmäßige Berichterstattung Risiken gezielt erfasst, systematisch bewertet und vorhandene sowie zukünftige Bewältigungsstrategien geprüft werden. C.2 Bestehende in - und ausländische Zweigniederlassungen Die Rhenus Midi Data GmbH mit Sitz in Holzwickede verfügt über eigene Niederlassungen in Augsburg, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Kirchheim, Krefeld, München und Stuttgart. D Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenD.1 Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung D.1.1 Chancen Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Chancenstruktur nicht verändert. Die europäische Präsenz soll weiter ausgebaut werden, indem mit eigenen Standorten, Equipment und personellen Ressourcen Dienstleistungen der High-Tech-Logistik an internationale Bestands- und Neukunden angeboten werden. Dadurch wird sich das Unternehmen weiter vom Wettbewerb differenzieren und weist ein sehr gutes Wachstumspotential auf. D.1.2 Risiken Die Risikostruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls nicht verändert. Nachfolgend werden die Risiken mit abnehmender Bedeutung dargestellt: Es werden keine speziellen, erwähnenswerten Risiken gesehen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens spürbar nachteilig beeinflussen könnten. Mit dem größten Kunden wurden 9 % (Vorjahr 8 %) vom Gesamtumsatz erwirtschaftet. Dies jedoch mit einem sehr hohen Anteil von Subunternehmern, die bei einem Rückgang oder Verlust des Geschäftes reduziert werden können. Mit den TOP-10 Kunden wurden 45 % (Vorjahr 44 %), mit den TOP-20 Kunden 61 % (Vorjahr 61 %) vom Gesamtumsatz erzielt. Diese Risikostreuung führt zu einer geringen, überschaubaren Kundenabhängigkeit. Ausfallrisiken bei den Forderungen sind durch permanentes Monitoring der Außenstände nur zu einem geringen, marktüblichen Maße gegeben. Zudem sind die größten Kunden über eine Warenkreditversicherung versichert. Durch die solide Finanzierung der Rhenus Midi Data GmbH werden keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über die Rhenus SE & Co. KG als Hauptkontoinhaberin via Cash-Pool. Zudem wurde die im Vorjahr mit der Rhenus SE & Co. KG geschlossene Vereinbarung über den nicht kündbaren Cash-Pool-Darlehensrahmen in Höhe von T€ 4.500 am 08.03.2017 um ein weiteres Jahr bis zum 30.06.2019 verlängert. Allgemeine Risiken sind die Entwicklung des Ölpreises sowie die Entwicklung des Euro. Daraus eventuell entstehende Kostensteigerungen beim Treibstoff werden durch Preisanpassungen (Diesel-Floater) bei den größten Kunden kompensiert. D.2 Prognosebericht Führende Ökonomen rechnen in diesem Jahr mit einer Fortsetzung des Konjunkturbooms und erwarten ein kräftiges Wachstum von deutlich mehr als zwei Prozent. Die geschäftsführende Bundesregierung ging zuletzt von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 2,4 Prozent aus. (Quelle: dpa) Die Geschäftsführung der Rhenus Midi Data GmbH rechnet für das Jahr 2018 mit einer sehr guten Entwicklung. Es wird mit einem Umsatzwachstum von ca. 12 % gegenüber dem Vorjahr geplant. Darin sind Umsatzverluste mit Bestandskunden, Preiserhöhungen, Wachstum mit Bestandskunden als auch geplanter Neukundenumsatz enthalten. Das Jahresergebnis sowie der DB III sollen sich zum aktuellen Ergebnis verbessern. Grund hierfür ist das strikte Kostenmanagement und die verbesserte Produktivität des Netzwerks. Die DB III Rendite in 2018, sowohl gemessen am Umsatz als auch an der Wertschöpfung, wird sich dadurch gegenüber 2017 leicht verbessern. Die Personalkostenquote wird auf Vorjahresniveau erwartet, Schadensentwicklung und Liefertreue sollen durch verbesserte Lagerorganisation und Schulungsmaßnahmen moderat gesteigert werden.
Rhenus Midi Data GmbH Holzwickede, den 18.06.2018 Geschäftsführung Nicolas Rottmann Franz Gerold Kronschnabl Ralph Decker Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2017Rhenus Midi Data GmbH, Holzwickede, Amtsgericht Hamm HRB 8991I. GRUNDLAGENDie Rhenus Midi Data GmbH ("RMD") ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODENDas Bilanzgliederungsschema gemäß §§ 266 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens- und Finanzlage um folgende Position erweitert:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zusätzlich wurden zur verbesserten Darstellung der Ertragslage folgende Zwischensummen eingefügt:
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Der in 2011 erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde über 5 Jahre abgeschrieben, im Zugangsjahr zeitanteilig. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt näherungsweise dem tatsächlichem Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zuSachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 150 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 410 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird der Totalabgang nach Ablauf von 6 Jahren unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche werden aufgrund eines versicherungs-mathematischen Gutachtens mit dem Deckungskapital bewertet. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen worden, die dem Zugriff anderer Gläubiger dauerhaft entzogen sind. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Vermögenswert die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,49 % p.a. (Vorjahr 3,89 % p.a.) bewertet. Es handelt sich um eine am 01.10.2017 (= vorgezogener Inventurstichtag für die Pensionsverpflichtungen) vorgenommene Prognose des von der Deutschen Bundesbank auf den 31.12.2017 zu ermittelnden und zu veröffentlichenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit von 12 Jahren (Vorjahr 13 Jahre), die der zu erwartenden durchschnittlichen Duration der Verpflichtung entspricht. Die Zinssatzänderung bis zum Bilanzstichtag auf 3,48 % führte zu keinen wesentlichen Abweichungen bei der Bewertung. Bei Löhnen und Gehältern wird eine dynamische Entwicklung von 2,0 % p.a. (Vorjahr 2,0 % p.a.) angenommen. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 1,5 % p.a. (Vorjahr 1,5 % p.a.) sowie eine Fluktuation in Höhe von 2,0 % p.a. (Vorjahr 2,0 % p.a.) unterstellt. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage I beigefügt. Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmenund Beteiligungen (Anteilsbesitz) nach § 271 Abs. 1 HGB, ist dem Anhang als Anlage II beigefügt. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung wurden bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 270 T€ vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 596 T€ (Vorjahr 470 T€) sowie Forderungen aus dem Cash-Pooling gegen die Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG in Höhe von 1.896 T€ (Vorjahr Verbindlichkeit 401 T€). Aktive Latente Steuern: Der in der Bilanz gem. § 274 Abs. 1 HGB gesondert ausgewiesene aktive Abgrenzungsposten für latente Steuern setzt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der Geschäfts- oder Firmenwerte, des Sachanlagevermögens, der Pensionsrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen zusammen. Weiterhin sind realisierbare Verlustvorträge berücksichtigt worden. Die Bewertung der temporären Differenzen und der steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für KSt und GewSt von 30,74 %. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 1.000 T€. Im Eigenkapital ist ein Betrag von 2.755 T€ aus der Aktivierung latenter Steuern sowie ein Betrag von 311 T€ aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt. Pensionsrückstellungen: Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ 477 (ursprüngliche Anschaffungskosten 477 T€) sowie Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.790 T€ (Vorjahr 2.524 T€). Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31.12.2017 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 311 T€. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Schadensersatz- und Abrißverpflichtungen gebildet. Verbindlichkeiten: Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 223 T€ (Vorjahr 758 T€ aus Lieferungen und Leistungen sowie 5.631 T€ auf sonstigen Verbindlichkeiten), davon gegenüber der Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG in Höhe 34 T€ (Vorjahr 49 T€). Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 1.793 T€ soll auf neue Rechnung vorgetragen. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse: Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach den geografischen Märkten auf:
Sonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 10 T€). Periodenfremde Erträge : In der Position sonstige betriebliche Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge enthalten: Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen 3 T€ (Vorjahr 1 T€), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 567 T€ (Vorjahr 640 T€), Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von 19 T€ (Vorjahr 11 T€) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von 12 T€ (Vorjahr 0 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 4 T€) sowie sonstige Steuern in Höhe von 51 T€ (Vorjahr 50 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sonstige Steuern in Höhe von 51.414,52 € (Vorjahr 49.886,08 €). Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen : Es wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 23 T€ (Vorjahr 14 T€) mit Aufzinsungen auf Schulden aus Pensionsrückstellungen in Höhe von 225 T€ (Vorjahr 93 T€) saldiert. 229 T€ sind Zinsanteil aus der Zuführung zu Rückstellungen (Vorjahr 102 T€). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus latenter Körperschaftsteuer in Höhe von 146 T€ (Vorjahr Ertrag 200 T€) und latenter Gewerbesteuer in Höhe von 233 T€ (Vorjahr Ertrag 143 T€) enthalten. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresZwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABENNicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte: Die Rhenus Midi Data GmbH finanziert Forderungen im Rahmen einer Asset-Backed Securitization Transaktion in Höhe von 5.213 T€ (Vorjahr 0 T€). Mit diesem Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfond gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Risiken könnten sich aus Kündigungsrechten ergeben. Arbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2017 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gem. § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch. VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Gesellschaftgehören an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Holzwickede, den 18. Juni 2018 Rhenus Midi Data GmbH Die Geschäftsführung Nicolas Rottmann Franz Gerold Kronschnabl Ralph Decker Anlagengitter zum 31. Dezember 2017
Anteile an verbundenen Unternehmen
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rhenus Midi Data GmbH, Holzwickede Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rhenus Midi Data GmbH, Holzwickede, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhenus Midi Data GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. G rundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 6. Juli 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Flür, Wirtschaftsprüfer ppa. Oliver Zielewski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 06.07.2018 festgestellt. |
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