Emil Arntz GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Regina Erika Arning seit 4.12.2024 | Geschäftsführer |
Niklas Petersen seit 12.4.2024 | Prokura |
Thomas Dieter Schiller seit 18.1.2021 | Prokura |
Frank-Peter Rinno seit 2.7.2015 | Prokura |
Konrad, Dipl.-Kfm. Ummen seit 16.7.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Optibelt GmbHHöxterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Geschäftstätigkeit Die Tätigkeit der Optibelt GmbH erstreckt sich im Wesentlichen auf die Erfüllung von Zwischenholding-Funktionen als Muttergesellschaft der in- und ausländischen Vertriebsgesellschaften der Arntz Optibelt Gruppe und den Vertrieb von Antriebselementen auf dem Inlands- und Weltmarkt. Rahmenbedingungen Die Folgen der globalen Krisen belasteten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um -0,3% niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung betrug kalenderbereinigt -0,1%. Dämpfer für die Konjunktur waren die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich laut Destatis die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das BIP war in 2023 um +0,7% höher als im Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Insbesondere aufgrund einer sehr viel niedrigeren Produktion im Bereich Energieversorgung, ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) deutlich um -2,0% zurück. Das Verarbeitende Gewerbe innerhalb des Produzierenden Gewerbes mit einem Anteil von fast 85% verzeichnete einen preisbereinigten Rückgang von -0,4%. Auch in den energieintensiven Industrie-zweigen Chemie- und Metallindustrie sanken Produktion und Wertschöpfung erneut. Positive Zuwachsraten in 2023 hatten hingegen die Automobilindustrie und der sonstige Fahrzeugbau. Das Baugewerbe erreichte in 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von +0,2%. Während die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden konnte, war der Hochbau durch hohe Baukosten, Fachkräftemangel und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen betroffen. Eine Stütze für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 waren die meisten Dienstleistungsbereiche (Information und Kommunikation +2,6%; Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit +1,0%; Unternehmensdienstleister +0,3%). Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -1,0% zurück. Vor allem aufgrund der hohen Verbraucherpreise nahm der private Konsum im Jahr 2023 um -0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Besonders stark sanken hier die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%). Erstmals seit fast 20 Jahren reduzierte auch der Staat seine preisberei-nigten Konsumausgaben (-1,7%). Die Bauinvestitionen sanken preisbereinigt um -2,1% gegenüber dem Vorjahr 2022. Hohe Baupreise und gestiegene Bauzinsen bremsten insbesondere den Wohnungsbau, während das Ausbaugewerbe v.a. aufgrund der stark nachgefragten energetischen Sanierungen einen Zuwachs verzeichnen konnte. Die Ausrüstungsinvestitionen, v.a. die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, stiegen in 2023 um +3,0%. Hier sieht man den Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen als Treiber. Trotz sinkender Preise ging der Außenhandel in 2023 zurück. Die Importe sanken dabei um -3,0%, die Exporte um -1,8% (jeweils preisbereinigt), so dass es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag kam, der das BIP in Deutschland stützte. Ein erster Rückblick des Branchenverbandes wdk (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie) auf das Jahr 2023 zeigt, dass die Kostenbelastung der Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie trotz sinkender Energie- und Rohstoffpreise auf einem historisch hohen Niveau blieb. Selbst ein Zuwachs des Branchenumsatzes von +10,3% auf 11,47 Mio. EUR - bei sinkenden Mengenabsätzen - reiche nicht zur vollständigen Kompensation. Laut wdk bleibe daher die Ertragslage in der Branche überaus angespannt und der Verband sieht Standortverlagerungen ins Ausland mit Verlust von 5% aller Beschäftigten in den nächsten zwei Jahren als Folge. Bei den non-automotiven technischen Gummiprodukten setzte sich die Nachfrageschwäche aus 2022 in 2023 fort, Absatz und Umsatz lagen unter dem Vorjahr. Die Produktionsleistung bei den Technischen Elastomer-Erzeugnissen sank in 2023 um -4,2% auf 680.000 Tonnen. 2. Wirtschaftsbericht Ertragslage Die Geschäftsführung der Optibelt GmbH ist mit der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 entsprechend der nachfolgenden Leistungsindikatoren bedingt zufrieden. Als wesentliche Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse, der Materialaufwand, der Personalaufwand und das Jahresergebnis genutzt. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen mit 215,1 Mio. EUR um -6% unter dem Vorjahreswert. Der Materialaufwand sank ebenfalls und lag mit 153,0 Mio. EUR um -9% unter dem Wert des Vorjahres. Durch die überproportionale Senkung des Materialaufwands im Verhältnis zu den Umsatzerlösen und der stark gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge, hat sich das Rohergebnis der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Mit 64,7 Mio. EUR lag das Rohergebnis um +4% über dem Vorjahreswert von 62,0 Mio. EUR. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Er lag mit 20,1 Mio. EUR um +8% über dem Vorjahreswert, der Planwert wurde allerdings unterschritten. Die Abschreibungen liegen mit 0,9 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres und sind leicht um -2% gesunken. Auch der sonstige Aufwand hat sich im Vorjahresvergleich verringert und lag mit 29,1 Mio. EUR um -7% unter dem Wert des Vorjahres von 31,2 Mio. EUR. Dieser Wert entspricht den in der Geschäftsplanung 2023 für den sonstigen Aufwand veranschlagten Wert. Die Optibelt GmbH konnte mit 14,6 Mio. EUR ein Betriebsergebnis erzielen, dass um +29% über dem Vorjahresergebnis liegt. Die Beteiligungserträge haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht, sie stiegen um +54% auf 4,7 Mio. EUR. Die Zinsaufwendungen der Gesellschaft haben sich im Berichtsjahr ebenfalls deutlich erhöht. Sie stiegen von 0,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,5 Mio. EUR an. In der Folge liegt das Finanzergebnis der Gesellschaft mit 3,3 Mio. EUR über dem Wert des Vorjahres von 2,8 Mio. EUR. Dementsprechend liegt das Jahresergebnis der Gesellschaft mit 10,9 Mio. EUR um +3% über dem Vorjahr. Positiv zu bewerten sind auch die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren der Optibelt GmbH. Oberste Zielsetzung der Unternehmensgruppe ist die Generierung eines nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolgs, wobei die unternehmerischen Aktivitäten zukunftsorientiert ausgerichtet werden und soziale Verantwortung sowie Umweltbewusstsein einen hohen Stellenwert besitzen. Wie auch in den Vorjahren wurden die Rezertifizierungs- und Überwachungsaudits der Arntz Optibelt Gruppe in den Bereichen Umwelt und Qualitätsmanagement erfolgreich abgeschlossen. Die Mitarbeiterzahl der Optibelt GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Finanzlage Hinsichtlich der Finanzlage war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Jahre 2023 jederzeit gegeben. Die Finanzierung der Optibelt GmbH erfolgt überwiegend durch Eigenkapital. Der zusätzlich notwendige Finanzierungsbedarf wird im Rahmen des zentralen Cash-Managements von der Konzernmutter Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt. Das Investitionsvolumen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lag in 2023 in Summe mit 0,7 Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Investitionen betrafen vor allem Softwarelizenzen sowie einzelne, kleinere Positionen im Bereich der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine gegenüber dem Vorjahr um -2% auf 104,7 Mio. EUR gesunkene Bilanzsumme. Auf der Aktivseite ist dies insbesondere auf die gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Sie lagen mit 13,5 Mio. EUR um -13% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Auch die sonstigen Vermögensgegenstände sind um -49% auf 1,8 Mio. EUR gesunken. Das Anlagevermögen der Gesellschaft liegt mit 20,7 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahreswertes. Demgegenüber sind die Vorräte im Vorjahresvergleich um +4% auf 30,0 Mio. EUR angestiegen. Auf der Passivseite steigt das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr deutlich um +7% auf 60,1 Mio. EUR. Auf Grund des deutlich gestiegenen Eigenkapitals und der gesunkenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote demzufolge gegenüber dem Vorjahr um +5% verbessert. Die Senkung der Bilanzsumme ist auf der Passivseite vor allem auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen, welche sich im Vorjahresvergleich um -24% auf 31,8 Mio. EUR reduziert haben. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vorjahresvergleich um -42% auf 1,5 Mio. EUR reduziert. Demgegenüber haben sich die Rückstellungen um +104% auf 7,2 Mio. EUR erhöht. Außerdem sind die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von 0,5 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR gestiegen. 3. Chancen- und Risikobericht Die Optibelt GmbH ist als Zwischenholding der Vertriebsgesellschaften der Arntz Optibelt Gruppe mit eigenem internationalen Vertrieb von Antriebselementen unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Geschäftsführung der Gesellschaft sieht insgesamt keine wesentlichen Risiken, die für sich alleine oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Um sonstige, in Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit entstehende, potenzielle Risiken frühzeitig zu begrenzen, werden aufgestellte Ziele und Regelungen konsequent verfolgt und verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Ein erhebliches Risiko besteht nach wie vor auf Grund der weltweiten Krisen sowie der aktuell schwachen wirtschaftlichen Lage. Sollten sich die Rahmenbedingungen und die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland und auf den ausländischen Zielmärkten nicht stabilisieren, oder gar weiter eskalieren, besteht die Möglichkeit weiterer negativer Einflüsse auf die künftige Unternehmensentwicklung der Optibelt GmbH. Es wäre mit Umsatz- und Ergebniseinbußen zu rechnen. Der wdk betont darüber hinaus erhebliche Standortnachteile für den gesamten industriellen Mittelstand in Deutschland bedingt durch nicht wettbewerbsfähige Energiepreise, erheblichen bürokratischen Anforderungen und hohen Steuerbelastungen in der Bundesrepublik. Die Kostenbelastung der deutschen Unternehmen stellt auch die Optibelt GmbH vor große Herausforderungen im Wirtschaftsjahr 2024, die zu einer weiteren Reduktion des Ergebnisses führen könnten. Absatzseitige Risiken sind neben dem Rückgang der Nachfrage auch ein Druck auf die Verkaufspreise durch die Wettbewerber. Die Branche "Kautschukindustrie" als Zulieferbranche für die Automobilindustrie, den Maschinenbau, den Technischen Handel usw. ist nach wie vor starken Schwankungen der Nachfrage unterworfen. Dies führte zu zeitweisen Über- und Unterkapazitäten in der Produktion. Zukünftig gilt es, die notwendige Flexibilität zu garantieren und die Herstellkosten weiter zu senken, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Kostensenkungsprogramme, Maßnahmen zur Steigerung der Prozessstabilität und der Optimierung des Materialeinsatzes sowie Rationalisierungsinvestitionen gehören zu den Zielsetzungen der kommenden Jahre. Neben den Marktrisiken sind besonders die Finanzrisiken, zu denen auch das Forderungsausfallrisiko zählt, aufzuführen. Das Thema Forderungsmanagement inklusive Mahnwesen wird intensiv bearbeitet. Risiken, die mit Investitionsentscheidungen einhergehen, werden durch konzerneinheitliche Genehmigungsverfahren, welche u.a. eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit beinhalten, minimiert. Die Zertifizierung nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001 sowie das Umweltmanagement in der Arntz Optibelt Gruppe dienen darüber hinaus dem Ziel, Risiken für die Umwelt frühzeitig zu erkennen. Chancen ergeben sich für die Optibelt GmbH sowohl aus den verstärkten eigenen Aktivitäten sowie denen der verbundenen Vertriebsgesellschaften der Arntz Optibelt Gruppe als auch aus einer optimalen Auslastung der Produktionskapazitäten der verbundenen Produktionsgesellschaften. Durch die in den vergangenen Jahren erfolgte Einführung eines neuen ERP-Systems und der damit verbundenen Optimierung der Geschäftsprozesse soll die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft in den kommenden Jahren noch weiter gesteigert werden. Eine sorgfältige Produktentwicklung und ein umfangreiches Qualitätsmanagement in der Arntz Optibelt Gruppe minimieren das Risiko von Produktmängeln und daraus resultierender möglicher Haftungsansprüche. Chancen werden auch weiterhin in der globalen Marktpräsenz sowie den erhöhten internationalen Vertriebsaktivitäten gesehen. Die Arntz Optibelt Gruppe wird in den nächsten Jahren verstärkt in den weiteren Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes und der technischen Kompetenz investieren. Durch die angestrebte Positionierung von Optibelt als bevorzugtem Partner, der den Kunden mit markt- und segmentspezifischen Produkten Problemlösungen anbietet, sollen auch weiterhin zusätzliche Marktanteile gewonnen werden. Dies soll - noch stärker als in der Vergangenheit - mit einem breiten Produktsortiment rund um den Antrieb (Riemen, Scheiben, Zubehör) erfolgen. 4. Prognosebericht Nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) expandiert die Weltwirtschaft in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ist. Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten ist bis zuletzt kräftig, während sich die Wirtschaft im europäischen Raum in einer Phase der Stagnation befindet. Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Im Ergebnis rechnet das IfW mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von +0,1% für das laufende Jahr 2024. Im Jahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt der Prognose zu Folge nur mit +2,0% über dem Niveau von vor sechs Jahren (2019) liegen. Die Weltkonjunktur bleibt zunächst anämisch und gewinnt nur langsam an Schwung. Für die Weltproduktion erwartet das IfW in 2024 einen Anstieg von +2,8%. Für das Jahr 2025 wird ein Anstieg von +3,1 % prognostiziert. Laut der aktuellen Konjunkturprognose des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) bleiben die Wachstumsaussichten der Wirtschaft in Deutschland für 2024/25 gedämpft. Das HWWI rechnet für die deutsche Wirtschaft nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -0,3% im Jahr 2023 für die Jahre 2024 und 2025 nur mit geringerem Erholungspotenzial. Im Jahresverlauf für 2024 ist nur mehr ein Wirtschaftswachstum von im Durchschnitt +0,25% zu erwarten, unter der Voraussetzung, dass die geopolitischen Konflikte nicht weiter eskalieren. Trotz alledem ist unter Berücksichtigung der strukturellen Probleme in Deutschland für 2025 lediglich mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um +1% zu rechnen. Die Preisperspektiven haben sich dagegen deutlich verbessert, bereits im Jahresverlauf 2023 hat sich die Inflation erheblich verringert. Trotz merklich steigender Arbeitskosten, die den Disinflationsprozess bremsen, erwartet das HWWI für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von +2,8% und für das Jahr 2025 von +2,3%. Somit wird wieder eine Annäherung an die 2-Prozent-Marke erreicht, unter der Prämisse, dass die geopolitische Lage sich entspannt und die Wirtschaftspolitik geeignete Maßnahmen auf den Weg bringt. Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) berichtet von einer schlechteren Stimmungslage in der deutschen Industrie zum Jahreswechsel 2023/2024 als vor einem Jahr und bezieht sich dabei auf eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft infolge der geopolitischen Verwerfungen, die geldpolitische Straffung infolge der hohen Inflation sowie die Verunsicherungen der Unternehmen und Haushalte infolge der haushaltspolitischen Unklarheiten in Deutschland würden die Aussichten für das Jahr 2024 drücken. Auch die aktuelle Stimmungslage bei den Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie ist laut wdk im Vergleich zum Vorjahr unverändert eingetrübt. Die Unternehmen der Branche haben die gleiche Erwartungshaltung wie im Vorjahr, dass sich die konjunkturelle Lage in dem Industriezweig im Jahresverlauf verbessert. Diese Hoffnung beruht jedoch auf Experteneinschätzungen für die deutsche Gesamtwirtschaft. Wird der Jahreswechsel 2023/2024 betrachtet, ist die Stimmung schlecht und die Branche befindet sich in einer rezessiven Lage. Betrachtet man die von Branchenverbänden und Wirtschaftsexperten für die wesentlichen Abnehmerindustrien von Gummiprodukten abgegebenen Produktionsprognosen für 2024, so muss man laut wdk schlussfolgern, dass für die deutsche Kautschukindustrie sowohl beim Umsatz und stärker noch bei Absatz und Produktion eine rückläufige Wirtschaftsentwicklung wahrscheinlich ist. Gründe dafür sind mögliche Verlagerungen und Schließungen von Werken am Standort Deutschland, wodurch die Produktion bzw. Umsatz in 2024 laut dem Verband unter dem Vorjahr liegen wird. Die Entwicklung der Nachfrage von Dritten und von verbundenen Unternehmen sowie die Entwicklungen der Energie- und Rohstoffpreise sind maßgeblich für den weiteren Geschäftsverlauf der Optibelt GmbH. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft in den ersten drei Monaten 2024 lagen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres und ebenfalls unter der Planung. Der Auftragseingang lag in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 unter dem Niveau des Vorjahres. Die Geschäftsplanung 2024 sieht vor, dass die Optibelt GmbH Umsatzerlöse von 227,3 Mio. EUR realisiert. Voraussetzung hierfür ist eine wesentliche Entspannung der wirtschaftlichen Situation auf den Zielmärkten. Die Gesamtleistung liegt damit um +4% über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Die Materialaufwandsquote wird sich gegenüber dem Berichtsjahr, aufgrund von beobachtbaren Preissteigerungen, deutlich erhöhen. Der Personalaufwand wird ebenfalls leicht über dem des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen, vor allem bedingt durch eine Erhöhung der Mitarbeiteranzahl. Die sonstigen Aufwendungen hingegen können gemäß Planung deutlich gesenkt werden. Das Jahresergebnis der Optibelt GmbH wird sich, ohne Berücksichtigung von Beteiligungserträgen, auf dem Niveau des Jahres 2023 einpendeln. Das Investitionsvolumen der Optibelt GmbH in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wird sich 2024 deutlich über dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die weltweiten Krisen keinen nachhaltigen Einfluss auf die künftige Unternehmensentwicklung der Optibelt GmbH haben werden. Sofern Lieferketten auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten nachhaltig unterbrochen werden, ist allerdings mit Produktionsausfällen und deutlichen Umsatz- und Ergebniseinbußen zu rechnen. Auf dieser Basis blickt die Geschäftsführung der Gesellschaft vorsichtig optimistisch in die kommenden Jahre.
Höxter, 14. Mai 2024 R. Mühlbeyer K. Ummen AKTIVA
PASSIVA
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Optibelt GmbH, Höxter, (Amtsgericht Paderborn, HRB 6961) wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen. Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB orientieren sich an der handelsrechtlichen Untergrenze und enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Bei degressiven Abschreibungen erfolgt ein planmäßiger Übergang auf lineare Abschreibungen, falls diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig (pro-rata-temporis). Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig um lineare Abschreibungen auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bzw. anderer branchenüblichen Abschreibungstabellen vermindert. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine Fremdkapitalzinsen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung, zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren wurden mit Anschaffungskosten zum gleitenden Durchschnitt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Für einen Teil der Vorräte ist ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wird berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind. Aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen werden saldiert dargestellt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden (ist eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen). Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Wesentliche Ursache für aktive latente Steuern sind Bewertungsunterschiede bei den sonstigen Rückstellungen. Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wird ein (durchschnittlicher) Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Langfristige Verpflichtungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Zinssatz abgezinst. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfassen die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie Aufstockungsleistungen für Anwärter. Diese Rückstellungen werden entsprechend IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA 3) vom 19. Juni 2013 gebildet. Die voraussichtlich zu leistenden Beträge werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen für die Altersteilzeitrückstellung wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,12 % gewählt. Ergebnisse aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis erfasst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Die folgende Aufstellung enthält die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB:
Die Werte entsprechen den nach landesspezifischen Vorschriften oder nach den IFRS-Vorschriften aufgestellten Abschlüssen. Die Umrechnung der Fremdwährungswerte erfolgte für das Eigenkapital und für das Ergebnis mit dem Mittelkurs zum aktuellen Bilanzstichtag. Niederlassungen Optibelt GmbH, Wilrijk, Belgien Optibelt GmbH, Brno, Tschechische Republik Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 37.438 (Vorjahr: TEUR 39.679), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.107 (Vorjahr: TEUR 1.535) und sonstige Forderungen von TEUR 2.369 (Vorjahr: TEUR 732) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge von TEUR 323 (Vorjahr 239) erfasst. Diese sind zum Abschlussstichtag noch nicht rechtlich entstanden. Aktive latente Steuern Zum 31. Dezember 2023 errechnen sich künftige Steuerentlastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei den sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 30 % zugrunde. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, werden zum 31. Dezember 2023 keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 10), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 10.066 (Vorjahr: TEUR 5.449), sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 0 (TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter von TEUR 21.737 (Vorjahr: TEUR 34.604) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.185 (Vorjahr: TEUR 315), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 2.749 (Vorjahr: TEUR 1.086) und sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 20.173 (Vorjahr: TEUR 33.833) enthalten. IV. Erläuterungen zur GuV Umsatzerlöse (Art und Aufgliederung)
Aufwendungen und Erträge nach § 285 Nr. 31 und 32 HGB In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde und außergewöhnliche Erträge aus der Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 2.161,6 enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 1.400,0 enthalten. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Optibelt GmbH hat die Büro- und Lagerflächen von der Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG und Lagerflächen von der Optibelt Produktions GmbH (verbundene Unternehmen) auf unbestimmte Zeit gemietet. Die Kaltmiete beträgt in 2024 TEUR 1.001. Die weiteren finanziellen Verpflichtungen, z. B. aus Leasingverträgen, sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung und schränken die künftigen Finanzierungsspielräume nicht ein, sodass sich eine Angabe erübrigt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft ist neben der Darlehensnehmerin Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG ein Haftungsverhältnis durch Schuldbeitritt eingegangen. Im Falle der Nichterfüllung durch die Darlehensnehmerin haftet die Gesellschaft für Darlehen in der Höhe von TEUR 9.637,5. Auf Grund der wirtschaftlichen Lage und der erwarteten Entwicklung der Kreditnehmerin ist nicht mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis zu rechnen. Die Gesellschaft geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen Geschäftstätigkeit oder der verbundenen Unternehmen ein. Auf der Grundlage einer kontinuierlichen Risikoeinschätzung der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung aller bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse geht die Gesellschaft zurzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen aufgrund der jeweiligen wirtschaftlichen Lage von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Daher wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich eingeschätzt. Geschäftsführung Dipl.-Handelslehrer Reinhold Mühlbeyer, Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Konrad Ummen, Geschäftsführer Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG für die Geschäftsführung TEUR 478 an die Optibelt GmbH belastet. Beirat Dem Beirat der Gesellschaft gehörten im Berichtsjahr folgende Mitglieder an:
Der Beirat erhielt keine Bezüge von der Gesellschaft. Konzernverhältnisse Die Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG, Höxter, stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Gemäß § 291 HGB wurde darauf verzichtet, einen separaten Konzernabschluss für die Optibelt GmbH aufzustellen. Geschäfte mit nahestehenden Personen: Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zu § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der Muttergesellschaft. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 10.920 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 38.493 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Höxter, 14. Mai 2024 Reinhold Mühlbeyer Konrad Ummen BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Optibelt GmbH, Höxter PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Optibelt GmbH, Höxter - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Optibelt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES BEIRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, 14. Mai 2024 BDO
AG
Horn, Wirtschaftsprüfer Spinneken, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angabe i.S. von § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB Der Jahresabschluss 2023 der Optibelt GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 24.05.2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen