Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 759
Eingetragen
1.3.1982
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Gegenstand
Die Führung von augenoptischen und hörakustischen Fachbetrieben und der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere der augenoptischen und der hörakustischen Branche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Lohe
seit 14.9.2017
Prokura
Gunnar Friedrichs
seit 2.2.2016
Prokura
Geschäftsführer
Michael Willner
seit 9.2.2006
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 6 angezeigt

Hannover
447.104 €
34.93%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%
14.29%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

becker + flöge GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

becker + flöge GmbH, Hannover

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die allgemeine Geschäftsentwicklung der Augenoptik für das Jahr 2023 war von einer stabilen gleichförmigen Bewegung geprägt.

Die mittelständischen Augenoptiker vermelden für 2023 eine leichte Umsatzstagnation bei einem gleichzeitigen Rückgang der verkauften Brillen gegenüber dem Vorjahr.

Das Unternehmen becker + flöge verzeichnete dagegen eine Umsatzsteigerung im Berichtsjahr und auch die verkauften Stückzahlen entwickelten sich gleichmäßig.

B. Darstellung der Lage

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von T€ 930 abgeschlossen (Vorjahr T€ 541).

Ferner wurde auch das Angebot für den becker + flöge Online-Shop ausgeweitet.

Die Umsatzentwicklung und der stetige Ausbau der Sichtbarkeit im Internet entwickelt sich ebenfalls positiv.

Das Jahresergebnis 2023 der becker + flöge GmbH wurde mit einem leichten Gewinnanteil unserer Internet-Tochtergesellschaft beynet GmbH begünstigt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden unsere vorhandenen Beteiligungen an anderen Optik-Unternehmen aus dem Internetbereich, der OptixOne GmbH & Co. KG und der Rio Optical GbR, im Rahmen einer Einbringung zu Buchwerten auf die Opticland GmbH übertragen.

Somit konnte auch die Zusammenarbeit und die Beteiligung an diesem Internetgeschäft mit deutlich mehr Bindung zum stationären Handel gefestigt werden.

Diese Aktivitäten dienen dem Ziel auf eine zukünftige Nachfrage über das Internet angemessen reagieren zu können. Wirtschaftsforscher gehen aktuell davon aus, dass mittelfristig ein erheblich 2-stelliger Prozentsatz des Handelsvolumens über das Internet verkauft wird. Um in diesem Zusammenhang den Absatzkanal Internet zu besetzen, hat das Unternehmen becker + flöge sich für diese beiden Internetaktivitäten entschieden. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, die Verbindung aus Onlinehandel und stationärem Geschäft weiter zu verstärken.

Ferner wird von allen Handelsfachleuten das Zusammenwirken von Online und Offline-Geschäften / Shops als ein wesentlicher Zukunftsfaktor gewertet.

Neben diesen Beteiligungen war das Geschäftsjahr 2023 durch die Investition in ein neues Geschäft in Bad Nenndorf und durch umfangreiche Modernisierungen und Renovierungen bestehender Geschäfte in Hannover geprägt. Weiterhin wurden Ersatzbeschaffungen getätigt und grundlegende Investitionen für die Neugestaltung der EDV-Infrastruktur umgesetzt.

Die aufgenommenen mittelfristigen Darlehen wurden im Berichtsjahr um T€ 525 planmäßig getilgt und werden bis Mitte 2026 komplett zurückgezahlt.

Die Wareneinsätze sind im Berichtsjahr erfreulicherweise wieder rückläufig, da diese im Vorjahr aufgrund der enormen Preisentwicklungen durch den Ukraine Krieg und sonstiger Effekte überproportional hoch ausfielen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 365 angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Wartungskosten für die EDV aufgrund umfangreicher Neustrukturierungen und des Umzuges der IT Infrastruktur in ein externes Rechenzentrum.

Der Ertragssteuersatz liegt durch die reduzierten außerbilanziellen Hinzurechnungen im Berichtsjahr bei ca. 35 %.

Das Vorratsvermögen ist zum Bilanzstichtag unter anderem durch das neue Geschäft und Erhöhungen in einzelnen Bereichen etwas höher ausgefallen. Das Einkaufsmanagement wurde weiter verbessert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind insgesamt leicht um T€ 97 gesunken, die Forderungsquote beträgt nur noch 2,3 %.

Das verbesserte Forderungsmanagement wurde kontinuierlich durchgeführt, hieraus resultieren Forderungsverluste von T€ 5 für 2023.

Die Finanzierung des Unternehmens becker + flöge ist auch weiterhin als sehr solide zu bezeichnen.

Aufgrund der derzeit ungewissen Lage im Bereich der Staatsfinanzen und der Euro-Entwicklung durch den Ukraine Krieg wird für das Jahr 2024 nur ein moderater Anstieg der Geschäftsentwicklung erwartet.

Daher ist eine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2024 nur schwer möglich. Nach unserer aktuellen Einschätzung ohne Berücksichtigung von unvorhersehbaren Ereignissen durch den Ukraine Krieg und der steigenden Inflation wird sich der Umsatz 2024 etwas über Vorjahresniveau bewegen.

Das operative Ergebnis wird voraussichtlich ähnlich wie im Geschäftsjahr 2023 ausfallen.

Im Berichtsjahr stieg das Konsumverhalten der Kunden wieder an, die Auftragszahlen und die Umsatzzahlen entwickelten sich positiv.

Die Unternehmensführung besteht weiterhin aus zwei Geschäftsführern und drei Prokuristen sowie einer zweiten Führungsebene aus Geschäfts- und Abteilungsleitern.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die zukünftige Entwicklung wird in externe und interne Chancen und Risiken unterteilt.

Externe Chancen und Risiken

Der starke Preiswettbewerb sowie die fortschreitende Segmentierung in ein unteres und ein hohes Preissegment wird vom Unternehmen becker + flöge sowohl als Chance als auch als Risiko gesehen. Dem Marktrisiko stark schwankender Preise wird mit einer seit langem etablierten Niedrigpreis-Strategie bei Fassungen und Gläsern entgegengehalten. Die Chance für das Unternehmen becker + flöge erklärt sich aus dem verstärktem Kundenwunsch nach Transparenz und Qualität sowie den attraktiven Angeboten. Der Internet-Handel in der Augenoptik sowie die Informationen aus dem Internet, gewinnt langsam anzunehmender Bedeutung für den Endverbraucher. Derzeit besteht bei den Anbietern im Internet ein starker Wettbewerbsdruck und die Kundengewinnung ist das vornehmliche Ziel der Aktivitäten. Doch ist davon auszugehen, dass bald auch die Gewinnmaximierung in den Fokus gerät. Somit ist becker+flöge sowohl mit dem eigenen Internet-Shop als auch mit der Beteiligung über die Opticland GmbH für die Zukunft gut aufgestellt.

Ein weiteres Risiko ist in dem zunehmend spürbaren Rückgang an geeigneten Fachkräften zu sehen. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2023 die Schulungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen ausgebaut und intensiviert. Das Unternehmen becker + flöge hat aufgrund dessen bereits vor einigen Jahren das eigene Ausbildungs- und Förderungssystem ausgebaut, um langfristige geeignete Mitarbeiter*innen für das Unternehmen zu gewinnen. Die Nachfrage nach Brillen wird auch nach der Ukraine-Krise vorhanden sein, da ein gutes Sehen eines der wesentlichsten Sinnesorgane darstellt.

Interne Chancen und Risiken

Ein wesentliches internes Risiko besteht in der steigenden Abhängigkeit von EDV-gestützten Systemen. Aus diesem Grund wurde unsere EDV-Abteilung verstärkt. Um den gestiegenen Ansprüchen auch im Hinblick auf Datenschutz und Hackerangriffen Rechnung zu tragen, haben wir die Datenspeicherung im Berichtsjahr in einem externen Rechenzentrum ausgelagert.

D. Risikomanagement

Das Risikomanagement des Unternehmens gliedert sich in mehrere Stufen.

Eine wichtige Grundlage des Risikomanagements stellt das EDV-System dar sowie die Überprüfung der Informationen aus mehreren Datenquellen.

Das System vernetzt alle Bereiche des Unternehmens vom Verkauf über die Bestellung bis hin zur Buchhaltung. Alle Geschäfte und Abteilungen werden als eigene Kostenstelle geführt und als Verrechnungsgrundlagen dienen marktübliche Preise. Das Unternehmen verfügt im Bereich der EDV sowohl über eigene Fachkräfte als auch über mehrere Dienstleister, um einen einwandfreien Betrieb sicherzustellen. Des Weiteren sind mehrere Wartungs- und Dienstleistungsverträge zum Betrieb des Systems vorhanden. Im Rahmen des Controllings werden die internen Daten regelmäßig mit externen Informationen (z. B. Lieferanten-Infos) verglichen.

Im Rahmen der Aufwendungen für Ware und der Kosten gilt ein bereits lange eingeführtes Vier-Augen-Prinzip, um die Transparenz sicherzustellen. Eine ständige Weiterentwicklung der Systeme garantiert die Anpassung an neue Anforderungen und macht eine kontinuierliche Optimierung der Arbeitsabläufe möglich.

Die Zentralisierung sämtlicher Unternehmensdaten stellt sich so dar, dass von jedem Ort auf die benötigten Daten zugegriffen werden kann.

Natürlich verfügt dieses System über ausreichende Sicherheitsmaßnahmen, um den einwandfreien Betrieb zu gewährleisten und zu schützen.

Die Unternehmensplanung wird auf mehreren Ebenen vollzogen. Neben der allgemeinen Unternehmensplanung, welche auf einer Vor-, Mit- und Nachkalkulationsbasis basiert, ist ferner eine Planung auf Geschäftsfeldebene als auch auf Geschäftsebene zusätzlich realisiert worden. Eine ausführliche Auswertung der Verkaufsdaten in den Geschäften dient als Basis für Mitarbeiterbesprechungen und Zielvereinbarungen.

Alle wesentlichen betriebswirtschaftlichen Zahlen werden von mindestens 2 Personen ausgewertet, um jederzeit eine aktuelle Lageeinschätzung der Unternehmensentwicklung abzubilden.

 

Hannover, 8. April 2024

gez. die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.815.183,28 2.649.504,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 238.436,57 344.790,23
1. Geschäfts- oder Firmenwert 10.022,69 14.006,03
II. Sachanlagen 2.275.315,53 2.011.767,73
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.275.315,53 2.011.767,73
III. Finanzanlagen 301.431,18 292.946,35
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 162.200,00 163.329,85
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 114.231,18 104.616,50
B. Umlaufvermögen 5.984.859,03 5.027.113,14
I. Vorräte 3.670.987,67 3.062.060,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.624.856,61 1.273.400,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 234.197,79 137.370,71
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 17.859,70
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 689.014,75 691.651,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.257,00 23.201,00
Bilanzsumme 8.834.299,31 7.699.818,45

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.672.934,96 3.193.245,34
I. Gezeichnetes Kapital 1.280.000,00 1.280.000,00
II. Gewinnvortrag 1.463.245,34 1.372.074,36
III. Jahresüberschuss 929.689,62 541.170,98
B. Rückstellungen 2.698.482,14 2.598.606,44
C. Verbindlichkeiten 2.429.677,55 1.872.475,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 837.116,16 902.439,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 33.204,66 35.490,86
Bilanzsumme 8.834.299,31 7.699.818,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.112.984,71 16.402.180,31
2. Personalaufwand 10.211.435,71 9.259.493,77
a) Löhne und Gehälter 8.395.495,68 7.697.422,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.815.940,03 1.562.070,94
3. Abschreibungen 810.700,16 819.279,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 810.700,16 819.279,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.619.246,01 5.254.577,51
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.439,58 3.058,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.529,55 291,64
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 64.735,85 96.651,59
8. Erträge aus Gewinnabführungen (Vorjahr: Aufwendungen aus Verlustübernahme) -8.913,75 16.390,46
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 490.789,24 415.260,81
10. Ergebnis nach Steuern 933.960,62 543.875,98
11. sonstige Steuern 4.271,00 2.705,00
Jahresüberschuss 929.689,62 541.170,98

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

becker + flöge GmbH, Hannover

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Angaben gem. § 264 Abs. 1a HGB

Firma: becker + flöge GmbH
Sitz: Lister Meile 3, 30161 Hannover
Registergericht: Hannover
Handelsregister: Abteilung B
Registernummer: 759

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der becker + flöge GmbH, Hannover, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Firmenwerte, die in 2021, 2018, 2015 und 2014 erworben wurden, werden bzw. wurden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren verteilt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Ebenso werden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögen deren Anschaffungskosten 250,00 €, aber nicht 800,00 € übersteigen, in voller Höhe abgeschrieben.

Anteilsrechte sind mit den Anschaffungs- bzw. Gründungskosten angesetzt.

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und die nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Bestände an Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Zur Berücksichtigung der eingeschränkten Verkaufsmöglichkeit bei längeren Lagerdauern werden angemessene Abschläge berechnet. Da dieses den wirtschaftlichen Gegebenheiten besser Rechnung trägt, wird seit 2010 das Lifo-Verfahren anstatt der Durchschnittsbewertung verwendet.

Die fertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten die Fertigungs- und Materialkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert nach Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt.

Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen, ist ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Rückstellungen werden unter Zugrundelegung vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen für alle dem Grunde und der Höhe nach bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Verpflichtungen und Risiken am Bilanzstichtag gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem der Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre diskontiert. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten Anwartschaftsbarwertmethode (Projected-Unit-Credit-Methode). Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich zukünftiger Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung ermittelt.

Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,74 % p. a. und ein Rententrend von 1,0 % p. a. zugrunde gelegt. Die Gesellschaft hat das gesetzliche Wahlrecht in Anspruch genommen die Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu ermitteln. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von € 30.604,00 aus der Berechnung mit dem 7 Jahres-Durchschnittszinssatzes und dem 10 Jahres-Durchschnittsatzes unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge des folgenden Geschäftsjahres darstellen, ist ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

§ 268 Abs. 2 HGB

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem - diesem Anhang beigefügten - Anlagenspiegel zu entnehmen.

§ 268 Abs. 4 HGB, § 265 Abs. 3 S. 1 HGB

Forderungen

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 22). Alle anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in voller Höhe aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und der Ergebnisabführung.

§ 268 Abs. 5 , § 285 Nr. 1 und 2 HGB

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer vertraglichen Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen gegenüber Kreditinstituten mit T€ 552 (Vorjahr: T€ 587), aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 859 (Vorjahr: T€ 562) und bei den sonstigen Verbindlichkeiten mit T€ 733 (Vorjahr: T€ 408). Besicherungen durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte existieren nicht.

Verbindlichkeiten mit einer vertraglichen Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen gegenüber Kreditinstituten mit T€ 285 (Vorjahr: T€ 315), Verbindlichkeiten mit einer vertraglichen Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht.

Es sind sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern mit T€ 442 (Vorjahr: T€ 155) enthalten.

§ 274 Abs. 1 Satz 2, § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB

Latente Steuern

Es wurde das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in Anspruch genommen aktive latente Steuern nicht in der Bilanz auszuweisen.

Die temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen dabei beim Firmenwert, bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen und bei den sonstigen Rückstellungen.

Für die Bewertung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz in Höhe von 37,6 % angewendet.

§ 275 Abs. 2 Nr. 6 Buchstabeb HGB

Altersversorgung

In den sozialen Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 174 T€ (Vorjahr: T€ 55) enthalten.

§ 285 Nr. 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den langfristig abgeschlossenen Mietverträgen sind im Jahr 2024 Nettokaltmieten in Höhe von ca. T€ 1.971 zu erwarten, diese Prognose kann sich aber z. B. durch nicht antizipierbare Mietanpassungen oder Änderungen im Filialbestand im Laufe des Jahres 2024 verändern.

Zum Bilanzstichtag bestehen Leasingverpflichtungen in Gesamthöhe von T€ 503, die innerhalb der nächsten drei Geschäftsjahre fällig werden.

§ 285 Nr. 7 HGB

Arbeitnehmeranzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (inklusive Auszubildenden, Aushilfen; ohne Pensionäre) beträgt 239 (Vorjahr: 241). Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 40 Auszubildende (Vorjahr im Jahresschnitt: 39) beschäftigt, um das expandierende Unternehmen auch zukünftig mit ausreichend gutem Personal zu unterstützen. Die durchschnittliche nach dem HGB anzugebene Zahl der Arbeitnehmer ohne Auszubildende beträgt daher 199 (Vorjahr: 202).

§ 285 Nr. 9a und 9b HGB

Angaben zu den Bezügen der Organe

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge der aktiven Mitglieder und der im Ruhestand befindlichen Mitglieder wird gem. § 286 Abs. 4 HGB mit Verweis auf die EG-Mittelstandsrichtlinie verzichtet, da sich hierbei Rückschlüsse auf die Bezüge eines Einzelnen ergeben könnten.

§ 285 Nr. 10 HGB

Namen der Organmitglieder

Geschäftsführer:

Herr Michael Thöne-Flöge, Hannover Diplom-Ingenieur

Frau Katja Flöge, Hannover Diplom-Kauffrau

§ 285 Nr. 12 HGB

Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen resultieren hauptsächlich für Rückbauverpflichtungen (T€ 457), Tantiemen, Provisionen und Prämien (T€ 469), Urlaubstage und Überstunden (T€ 106) sowie Garantien (T€ 102).

§ 285 Nr. 25 HGB , § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB

Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Die zur Verrechnung mit Pensionsrückstellungen verpfändeten Wertpapiere und Rückdeckungsversicherungen (Deckungsvermögen) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt T€ 2.075 (Vorjahr: T€ 2.041). Der Zeitwert des verpfändeten Deckungsvermögens beträgt T€ 981 (Vorjahr: T€ 938). Die Anschaffungskosten des verpfändeten Deckungsvermögens betragen T€ 981 (Vorjahr: T€ 938).

Des Weiteren sind in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen (T€ 35) sowie aus der Zinssatzänderung (T€ 15) enthalten, die mit den Erträgen aus der Erhöhung der Aktivwerte des verpfändeten Deckungsvermögens saldiert wurden.

§ 285 Nr. 11 HGB

Anteilbesitz

Die becker + flöge GmbH hält an der beynet GmbH mit Sitz in Hannover 100 % der Anteile. Die beynet GmbH weist per 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von T€ 22 sowie einen Jahresüberschuss von 0 T€ aus. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der beynet GmbH.

§ 285 Nr. 34 HGB

Ergebnisverwendung

Das vorliegende Wirtschaftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von € 929.689,62 ab. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Gewinnvortrag eine Ausschüttung in Höhe von T€ 650 vorzunehmen.

§ 42 Abs. 3 GmbHG

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Stichtag Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 65 (Vorjahr: T€ 65). Diese werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

 

Hannover, den 8. April 2024

becker + flöge GmbH

gez. Katja Flöge, Geschäftsführerin

gez. Michael Thöne-Flöge, Geschäftsfüher

Anlagespiegel

A. Anlagevermögen Anschaffungs- oder Herstellungskosten (historisch)
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 779.732,94 0,00 0,00 779.732,94
Summe I 1.751.319,43 22.041,00 0,00 1.773.360,43
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.896.444,58 1.041.017,67 365.966,86 9.571.495,39
Summe II 8.896.444,58 1.041.017,67 365.966,86 9.571.495,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 163.329,85 0,00 1.129,85 162.200,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 104.616,50 9.614,68 0,00 114.231,18
Summe III 292.946,35 9.614,68 1.129,85 301.431,18
Gesamt 10.940.710,36 1.072.673,35 367.096,71 11.646.287,00
A. Anlagevermögen Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 765.726,91 3.983,34 0,00 769.710,25
Summe I 1.406.529,20 128.394,66 0,00 1.534.923,86
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.884.676,85 682.305,50 270.802,49 7.296.179,86
Summe II 6.884.676,85 682.305,50 270.802,49 7.296.179,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 8.291.206,05 810.700,16 270.802,49 8.831.103,72
A. Anlagevermögen Buchwert
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 10.022,69 14.006,03
Summe I 238.436,57 344.790,23
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.275.315,53 2.011.767,73
Summe II 2.275.315,53 2.011.767,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 162.200,00 163.329,85
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 114.231,18 104.616,50
Summe III 301.431,18 292.946,35
Gesamt 2.815.183,28 2.649.504,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Die Gesellschaft hat von den Offenlegungserleichterungen gem. §327 HGB Gebrauch gemacht. Wir weisen gem. §328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass sich der offen gelegte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

An die becker + flöge GmbH, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der becker + flöge GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der becker + flöge GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Hannover, den 10. April 2024

Gehrke Econ GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ulrich Gehrke, Wirtschaftsprüfer

gez. Olaf Goldmann, Wirtschaftsprüfer

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