II. RWZ Holding GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yvonne Strunk seit 17.9.2025 | Prokura |
Dirk Pagel seit 14.6.2023 | Geschäftsführer |
Benjamin Wellnitz seit 2.9.2022 | Prokura |
Kevin Lohmann seit 2.9.2022 | Prokura |
Thomas Wagener seit 20.8.2020 | Prokura |
Marco Becker seit 13.5.2020 | Prokura |
Sandra Sitter seit 29.5.2018 | Prokura |
Thomas Grebe seit 4.6.2015 | Prokura |
Gabriele Seifert seit 16.2.2015 | Prokura |
Jens Saenger seit 1.4.2014 | Geschäftsführer |
Martin Hierlemann seit 3.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DZ CompliancePartner GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2024 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 Anhang für das Geschäftsjahr 2024 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
AnhangA. Allgemeine Angaben Die DZ CompliancePartner GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 11105 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Dauer der im Bestand geführten Verträge, des Lebenszyklus des Produktes sowie der Stabilität der Branche über 10 Jahre linear abgeschrieben. Dauerhaften Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern wurden auf Basis interner Untersuchungen und betriebswirtschaftlicher Überlegungen entsprechend dem wirtschaftlichen Nutzen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden bei Anschaffungskosten bis zu 800 EUR im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, welche Aufwendungen für einen bestimmbaren Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Pensionsverpflichtungen (nicht rückgedeckt) wurden auf Grundlage von versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafel Heubeck 2018 G" (Dr. Klaus Heubeck) nach dem modifizierten Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC "Projected Unit Credit" - Methode) ermittelt. Für die Abzinsung wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und der gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,90 % angesetzt. Künftig zu erwartende Gehalts- und Rentensteigerungen wurden bei der Bewertung mit 2,20 % berücksichtigt. Bei den rückgedeckten Pensionsverpflichtungen handelt sich um rückdeckungsakzessorische Versorgungszusagen, deren Höhe sich nach dem beizulegenden Zeitwert einer Rückdeckungsversicherung bestimmt. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs übersteigt den Barwert des Erfüllungsbetrags der garantierten Mindestleistungen. Daher wurden die rückgedeckten Pensionsverpflichtungen in analoger Anwendung von § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Die Jubiläumsgeldverpflichtungen sind durch eine nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend den Bewertungsvorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildete Rückstellung berücksichtigt. Es sind die "Richttafeln Heubeck 2018 G" (Dr. Klaus Heubeck) zu Grunde gelegt. Der Rechnungszinssatz in Höhe von 1,96 % wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nach der Vereinfachungsregelung ermittelt. Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, welche Erträge für einen bestimmbaren Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. In Abweichung zum Vorjahr werden zur Verbesserung der Darstellung der Vermögenslage die Forderungen gegen Gesellschafter einschließlich der Guthaben bei Kreditinstituten und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern unter der Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen zusammengefasst ausgewiesen. Der Ausweis der Vorjahreszahlen wurde entsprechend angepasst. Die einbezogenen Beträge zum Bilanzstichtag und zum Vorjahresstichtag sind im Abschnitt D.I. enthalten. D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Im Geschäftsjahr wurden aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.709 vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 18 (i.V. TEUR 17) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 4.623 (i.V. TEUR 2.854) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Diese bestehen aus einer Kontokorrent- bzw. Tagesgeld-Forderung in Höhe von TEUR 7.081 (i.V. TEUR 5.492) und sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 19 (i.V. TEUR 3) abzüglich Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 1.810 (i. V. TEUR 2.020) sowie aus umsatzsteuerlicher Organschaft in Höhe von TEUR 667 (i.V. TEUR 621). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahren ein Unterschiedsbetrag von -15 TEUR. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten: Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 1.866), ausstehende Rechnungen (TEUR 360). II. Gewinn- und Verlustrechnung In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.709 enthalten. Die Zinsaufwendungen beinhalten folgende Aufzinsungsbeträge für langfristige Rückstellungen.
In diesen Aufzinsungsbeträgen sind für das Geschäftsjahr Aufwendungen enthalten, die auf der Änderung des Diskontierungszinssatzes beruhen. Diese betreffen in Höhe von -15 TEUR die Pensionsrückstellungen und in Höhe von -2 TEUR die Jubiläumsverpflichtungen. E. Sonstige Angaben Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, aus Wechsel- und Scheckbürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus unbefristeten Mietverhältnissen mit einem jährlichen Aufwand in Höhe von TEUR 110, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5. Des Weiteren ergeben sich aus zeitlich befristeten Mietverträgen Aufwendungen bis zum 16.09.2025 in Höhe von TEUR 80 und bis zum 31.12.2028 in Höhe von TEUR 220, davon gegen- über verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 220. Aus dem Abschluss von Leasingverträgen über Fahrzeuge ergeben sich nach dem Bilanzstichtag bis Dezember 2027 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 181. Aus IT-Verträgen bezüglich Hard- und Software bzw. Beratung bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem jährlichen Aufwand in Höhe von TEUR 1.351 sowie aus der Nutzung von Lizenzen bis zum 30.06.2027 in Höhe von TEUR 152. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen, über die hier zu berichten wäre, wurden nicht abgeschlossen. Die DZ CompliancePartner GmbH ist eine 100 - prozentige Tochtergesellschaft der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, und wird in deren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten kaufmännischen Arbeitnehmer betrug 188 , davon 153 Vollzeit- sowie 35 Teilzeitbeschäftigte. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Der Geschäftsführung gehören folgende Mitglieder an: Jens Saenger (Sprecher der Geschäftsführung) Dirk Pagel Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Gesellschaft hat gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge verzichtet. Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an: Ulrike Brouzi, Mitglied des Vorstandes der DZ BANK AG (Aufsichtsratsvorsitzende) Katja Lewalter-Düssel, Mitglied des Vorstands des Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. (bis 20.09.2024) Dr. Michael Lange, Leiter Compliance der DZ BANK AG (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) Patrick Dittmer, Mitglied der Geschäftsführung der VR Payment GmbH
Neu-Isenburg, 14.02.2025 DZ CompliancePartner GmbH Die Geschäftsführung: Jens Saenger Dirk Pagel C. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die DZ CompliancePartner GmbH nahm zum 1. Januar 1999 als Geno Tec GmbH IT- Managementberatung ihre Geschäftstätigkeit auf. Am 17. September 2018 wurde die damalige GenoTec GmbH an die DZ BANK AG verkauft und in der Folge umfirmiert. Die DZ BANK ist seitdem alleiniger Gesellschafter der DZ CompliancePartner GmbH. Am 13. Februar 2019 kaufte die DZ CompliancePartner GmbH den Betriebsteil CMI der DZ BANK (Auslagerung Geldwäscheprävention) und führte ihn im Wege eines Betriebsübergangs mit dem bestehenden Geschäftsbereich Zentrale Stelle (Geldwäsche- und Betrugsprävention) der DZ CompliancePartner GmbH zusammen. Zum 31.12.2024 betreute die DZ CompliancePartner mehr als 1300 Mandate. Über 550 Kunden vertrauen der Kompetenz, den Systemen und Prozessen der DZ CompliancePartner. 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Als die Expertin der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für das gesamte Beauftragtenwesen schafft die DZ CompliancePartner mit einfachen und aufsichtsrechtlich anerkannten Lösungen unternehmerischen Spielraum für ihre Kunden. Als bundesweit agierendes Unternehmen ist die Gesellschaft subsidiär in die genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken eingebettet. Entsprechend dieser Positionierung des Unternehmens ist die "Business Mission" der DZ CompliancePartner insbesondere, die Auslagerungsoption im Beauftragtenwesen für ihre Mandantschaft zu sichern sowie darüber hinaus Lösungsangebote im Rahmen von Beratungs-, Schulungs- und Unterstützungsleistungen in den Geschäftsbereichen
sowie artverwandter Themenbereiche anzubieten. 1.2 Standorte des Unternehmens Die DZ CompliancePartner GmbH verfügt über vier Standorte:
2 Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung (2024/2025) Der Sachverständigenrat [Sachverständigenrat für Wirtschaft: Jahresgutachten 2024/25] führt in seinem Jahresgutachten aus, dass deutsche Volkswirtschaft sich weiterhin in der Stagnation befindet. In 2024 wird der Rückgang der Wirtschaftsleistung ca. 0,1 Prozent betragen. Strukturelle und konjunkturelle Probleme sind Treiber der nunmehr schon einige Jahre anhaltenden schwierigen konjunkturellen Lage, die in den letzten fünf Jahren zusammengenommen das Bruttosozialprodukt lediglich um 0,1 % wachsen ließ. Zwar sind die Energiepreise in 2024 nach der Energiekrise spürbar zurückgegangen und auch die Realeinkommen haben sich von den Einkommensverlusten im Zuge der hohen Inflation zwischen Herbst 2021 und Mitte 2023 erholt, dennoch nahm der Konsum in 2024 keine Fahrt auf und die Sparquote blieb hoch. Der Sachverständigenrat beobachtet eine stark abnehmende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gegenüber wichtigen Handelspartnern und prognostiziert auch keine diesbezügliche Wende im kommenden Jahr. So ist in 2025 nur mit geringem Wachstum zu rechnen. Dieses Wachstum wird vom Sachverständigenrat mit 0,4 Prozent beziffert. Die Einschätzung der DZ BANK [DZ BANK Research - Ausblick 2025 | DZ BANK] unterstützt diese Einschätzung nahezu, sie geht von einer BIP Wachstum von 0,3% aus. Insgesamt sieht das Gutachten vor allem Abwärtsrisiken für die deutschen Konjunktur, insbesondere in einer sich verfestigenden Industrieschwäche sowie in einer nochmals erhöhten Unsicherheit, die die Erholung der Investitionen und des privaten Konsums weiter verzögern könnte. Die DZ BANK [ebenda] weist hier insbesondere auf Unsicherheiten auf Grund der ausstehenden Neuwahlen in Deutschland, als auch des Regierungswechsels in den USA mit Risiken für das Wirtschaftswachstum Deutschlands hin. Die Bemühungen zur Senkung der Inflation haben Erfolge gezeigt, sie betrug in 2024 voraussichtlich durchschnittlich 2,2 % und wird laut Gutachten in 2025 nochmals leicht auf 2,1 % zurückgehen. Dennoch konnte dies die Konsumneigung laut dem Gutachten der Wirtschaftsweisen insgesamt nicht anfachen. Vielmehr ist im Bereich der privaten Nachfrage mit verhaltenen Aussichten zu rechnen, da sich die derzeit stabile Beschäftigungslage auf dem Arbeitsmarkt verändern wird. Die Schwäche der deutschen Wirtschaft wird zunehmend den Arbeitsmarkt erreichen. So ist das Wachstum der Erwerbstätigkeit bereits nahezu zum Erliegen gekommen und die Arbeitslosenquote ist seit August 2023 um 0,3 Prozentpunkte angestiegen. Die Wirtschaftsweisen rechnen folglich auf Grund der hohen Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung und eine Verlangsamung des Reallohnwachstum auch in 2025 mit einer geringen Konsumnachfrage. Die gestiegene wirtschaftspolitische Unsicherheit (s.o.) sowie die rückläufige Auftragslage in Schlüsselindustrien belasten die Investitionstätigkeit der Unternehmen und wirken sich unmittelbar auf die Geschäftsentwicklung der Banken aus. Für 2025 prognostizieren Experten steigende Unternehmensinsolvenzen und eine nur moderate wirtschaftliche Erholung. Für das Bankgeschäft impliziert diese Entwicklung, dass die Nettozinsmargen im kommenden Jahr bei den meisten Banken sinken werden. Durch das makroökonomische Umfeld und die daraus resultierenden höheren Kreditkosten wird ein eher moderates Kreditwachstum erwartet. Entsprechend werden Banken aller Wahrscheinlichkeit nach ihre restriktiven Vergabestandards in der Vergabe von Krediten aufrechterhalten. Dennoch ist zu erwarten, dass die Risikokosten der Banken steigen werden. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Erschwernisse bei der Generierung neuer Umsätze die Banken veranlassen werden, die Kostenseite noch stärker in den Fokus zu rücken. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich zu einer grundsätzlichen oder einer speziell die genossenschaftlichen Banken betreffenden Finanzkrise entwickeln werden. Aber die bereits bestehende teilweise niedrige Profitabilität vieler Kreditinstitute mag sich durch die herausfordernden Umfeldbedingungen weiter verringern und Maßnahmen zur Ergebnissicherung - insbesondere auf der Kostenseite - auslösen. Auch ist damit zu rechnen, dass der ehedem starke Konsolidierungsdruck im genossenschaftlichen Bankensektor auf Grund des Fachkräftemangels und der stetig steigenden Regulatorik weiter voranschreiten wird [Strategische Antworten des Genoverbandes auf Trends im Bankenmarkt | Verlagsgruppe Knapp - Richardi - Verlag für Absatzwirtschaft]. Letztendlich steigt durch diese Faktoren aber auch die Nachfrage nach Auslagerungs- und Beratungsleistungen im regulativen Beauftragtenwesen, dem Kerngeschäft der DZ CompliancePartner GmbH. Im Allgemeinen sind die Prognosen dennoch dahingehend, dass Banken auch 2025 noch solide Gewinne erzielen können.[Bankentrends und Ausblick 2025] 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Betriebswirtschaftliche Ziele Die für die Geschäftstätigkeit bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Jahresergebnis (Jahresüberschuss vor Gewinnabführung) sowie die Umsatzerlöse. Die DZ CompliancePartner konnte im Jahr 2024 die selbst gesteckten Ziele erreichen, respektive überschreiten. Das Jahresergebnis lag mit 1.810 T€ mit 4 % leicht über Plan (1.745 T€). Die Umsatzerlöse lagen zum Jahresende mit 22.276 T€ (Plan: 21.983 T€) insgesamt 1 % über Plan. Durch die Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen und sonstige betriebliche Erträge lagen die Gesamterträge mit 23.531 T€ (Plan: 21.983 T€) insgesamt 7 % über Plan. Die Personal- und Sachkosten zuzüglich der Abschreibungen überschreiten mit 21.784 T€ den Plan um 8 % (Plan: 20.238 T€). Alle Unternehmensbereiche konnten ihre Ziele in 2024 erreichen, respektive überschreiten. Mit einem Umsatzerlös von 12.680 T€ (Plan: 12.540 T€) übertrifft der Geschäftsbereich Geldwäsche- und Betrugsprävention den Plan, der Bereich Informationssicherheit & Datenschutz konnte seine Umsatzziel von 4.746 T€ mit einem Umsatzerlös von 4.853 T€ ebenfalls übertreffen. Auch die Bereiche Wertpapier-Compliance (Plan: 3.484 T€, IST: 3.518 T€) und MaRisk-Compliance (Plan: 1.213, 1.242 T€) übertrafen Ihre Erlösziele. 2.2.2 Qualitätsziele Die Einhaltung der Prozesse und Qualität ist für die DZ CompliancePartner und ihre Kunden von wesentlicher Bedeutung. Zur Kontrolle lässt die DZ CompliancePartner ihr IKS jährlich anhand der Prüfungsstandards 951 n.F. Typ 2 respektive 331 n.F. (analog) des IDW überprüfen. Die DZ CompliancePartner verfügt über eine eigene Interne Revision, die die Leistungserstellung regelmäßig überwacht. 2.2.3 Beurteilung der Geschäftsentwicklung insgesamt Im Hinblick auf die Umsatzentwicklung wird die Geschäftsentwicklung als positiv beurteilt. Die Entwicklung der zur Unternehmensteuerung verwendeten Leistungsindikatoren Umsatzerlöse versus Personal- und Sachkosten sowie Abschreibungen, unter Ausklammerung von Sondereffekten, wird im Vergleich zur Planung als günstig beurteilt. 2.3 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.3.1 Ertragslage Zusammengefasst ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:
Mit einem Umsatzerlös von 12.680 T€ (Vorjahr: 11.524 T€) bleibt der Geschäftsbereich Geldwäsche- und Betrugsprävention wichtigster Erlösbringer, gefolgt von den Bereichen Informationssicherheit & Datenschutz 4.853 T€ (Vorjahr: 4.183 T€), WpHG-Compliance mit 3.518 T€ (Vorjahr 3.038 T€) und MaRisk-Compliance mit 1.242 T€ (Vorjahr: 1.041 T€). Die Steigerung der Umsatzerlöse fast aller Geschäftsbereiche beruht neben der erfolgreichen Neukundengewinnung auf der Geschäftsentwicklung der Volksbanken Raiffeisenbanken, an deren (Bilanzsummen-)Wachstum auch die DZ CompliancePartner durch eine vergütungsrelevante erhöhte Inanspruchnahme partizipiert. Die Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen ist auf Projekte im Bereich Informationssicherheit & Datenschutz zurückzuführen, bei denen der Projektabschluss im Geschäftsjahr 2025 liegen wird. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind i.W. auf verrechnete Sachbezüge (229 T€) und Auflösungen von Rückstellungen (133 T€) zurückzuführen. Der Personalaufwand ist vor allem aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl auf 14.977 T€ angewachsen (Vorjahr: 13.860 T€). Das erzielte Wachstum und die regulativen Neuerungen in fast allen Bereichen waren weitere Treiber der Personalkostensteigerung. Die Abschreibungen steigen auf 2.205 T€ (Vorjahr 527 T€). Die Abschreibungen betreffen i.H.v. 2.102 T€ den aus dem Erwerb des Betriebsteils CMI resultierenden Geschäfts- oder Firmenwert. Darin enthalten ist eine außerplanmäßige Abschreibung i.H.v. 1.709 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen EDV Aufwendungen i.H.v. 1.724 T€ (Vorjahr: 1.559 T€), Rechts- und Beratungskosten inklusive Aufwendungen für Personaleinstellungen i.H.v. 1.042 T€ (Vorjahr: 427 T€), Aufwendungen für Dienstwagen und Reisekosten i.H.v. 697 T€ (Vorjahr: 750 T€), Mietaufwand i.H.v. 278 T€ (Vorjahr: 361 T€), Fortbildungskosten i.H.v. 158 T€ (Vorjahr: 111 T€) sowie Aufwendungen für Geschäftsbesorgung i.H.v. 116 T€ (Vorjahr: 120 T€). Die Steigerung der Rechts- und Beratungskosten beruht im Wesentlichen auf im Geschäftsjahr angefallenen Beratungen zu KI-Entwicklungen. Das Zinsergebnis betrifft hauptsächlich die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und Zinserträge aus Geldanlagen. Insgesamt ergibt sich ein positives Jahresergebnis von 1.810 T€ (Vorjahr: 2.021 T€), das vertragsgemäß an die DZ BANK abgeführt wird. 2.3.2 Vermögenslage Zusammengefasst ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:
Das Anlagevermögen wurde im Vorjahr durch den Geschäfts- oder Firmenwert geprägt (39 T€; Vorjahr 2.146 T€). Im Wesentlichen ist dieser auf das in 2019 von der DZ BANK übernommene Geschäftsfeld CMI zurückzuführen. Durch eine außerplanmäßige Abschreibung i.H.v. 1.709 T€ ist dieser Geschäfts- oder Firmenwert vollständig abgeschrieben. 236 T€ (Vorjahr: 273 T€) entfallen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Vorräte betreffen unfertige Leistungen bzw. stichtagsübergreifende Projekte im Bereich Informationssicherheit. Insgesamt ergeben sich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.424T€ (Vorjahr 2.178 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Rückdeckungsversicherungsanspruche i.H.v. 413 T€ (Vorjahr 387 T€). Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Die Pensionsverpflichtungen (3.106 T€; Vorjahr: 3.012 T€) wurden im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem CMI Erwerb übernommen. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Verpflichtungen aus dem Personalbereich (1.866 T€; Vorjahr: 2.096T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 132 T€ (Vorjahr: 133 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten von 353 T€ (Vorjahr: 182 T€) beinhalten insbesondere Lohnsteuerverbindlichkeiten. Die Passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für die Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, die einen Ertrag des Geschäftsjahres 2025 darstellen. 2.3.3 Finanzlage Der Anteil des Fremdkapitals von 5.992 T€ (Vorjahr: 5.893 T€) an der Bilanzsumme belief sich am Bilanzstichtag auf 74,2 % (Vorjahr: 73,9 %). Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. 2.3.4 Gesamtbeurteilung Das Jahresergebnis der DZ CompliancePartner von 1.810 T€ (Vorjahr: 2.021 T€) blieb weiterhin positiv. Das Ergebnis ist angesichts der steigenden Konzentration auch im genossenschaftlichen Bankenmarkt zufriedenstellend. Auch die Vermögens- und Finanzlage blieben stabil. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikobericht Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken hat die Geschäftsführung der DZ CompliancePartner ein Risikomanagementsystem eingerichtet, das im Wesentlichen aus strukturierten Überwachungs- und Kontrollfunktionen des Risikomanagers, des Aufsichtsrates, der Geschäftsführung, der Innenrevision sowie der Mitarbeiter/innen besteht. Risiken werden im Rahmen des Risikomanagement-Kreislaufs regelmäßig neu bewertet. Hierzu nutzt die DZ CompliancePartner GmbH eine sogenannte Risikomatrix. Diese wurde im Risikokomitee am 24. November und 13. Dezember 2023 aktualisiert und durch die Geschäftsführung der DZ CompliancePartner GmbH verabschiedet. Zu den Risikokategorien, die systematisch identifiziert, analysiert, überwacht und entsprechend der Risikoeinschätzung für unser Haus nachfolgend priorisiert werden, zählen:
Die DZ CompliancePartner berichtet quartalsweise und im Rahmen eines Jahresberichts über die Risikolage des Unternehmens. Die inhärenten Risiken wurden auch 2024 konsequent überwacht. In keinem der zuvor beschriebenen Risikofelder kam es zu Gefahren, die eine funktionsfähige und aufsichtsrechtskonforme Dienstleistungserbringung gegenüber unseren Kunden beeinträchtigt hätten oder für die Gesellschaft zu einer Bedrohung hätten werden können. 3.2 Chancenbericht Chancen sieht die DZ CompliancePartner in der Stärkung ihrer Wettbewerbsposition mit Hilfe einer konsequenten Kundenorientierung und durchgehenden Prozessorientierung und damit eines an den speziellen Bedürfnissen ihrer Kunden ausgerichteten Leistungsspektrums. Als Vollsortimentsanbieter im Beauftragtenwesen kann die DZ CompliancePartner über die Produktgruppen hinweg synergetische Effekte heben und die Qualität ihrer Dienstleistungen weiter optimieren. Dieser Vorteil senkt die Aufwandsallokation durch synergetische Effekte über die jeweiligen Produktgrenzen hinaus. Die Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) eröffnen der Gesellschaft zusätzliche Chancen. Unter Beachtung der regulativen Vorgaben und in dem Bewusstsein, dass diese Chancen auch Risiken bergen, hat die DZ CompliancePartner in 2024 erste Projekte zur Erprobung von KI-unterstützen Werkzeugen initiiert. In einem streng risikobasierten Ansatz wird die Gesellschaft den Einsatz von KI weiter vorantreiben. Die DZ CompliancePartner ist heute der größte Insourcingpartner für das Beauftragtenwesen für die genossenschaftliche Verbundgruppe in Deutschland. Sie übersetzt die regulativen Vorgaben auf Basis der verbundpolitischen Positionierung der Genossenschaftlichen FinanzGruppe in aufsichtsrechtlich sichere, auf die besonderen Bedürfnisse der Gruppe ausgerichtete Leistungsangebote. Die DZ CompliancePartner entwickelt dadurch spezifische Lösungsangebote primär für genossenschaftliche Kunden. Die hieraus gewonnenen Erfahrungen nutzt die DZ CompliancePartner, um in ausgewählten Bereichen auch verbundfremde Kunden mit transformierten Lösungen insbesondere für kleine Dienstleistungsunternehmen bedienen zu können. Hier liegt eine besondere Marktchance, die das Unternehmen risikoorientiert und behutsam angeht. 3.3 Prognosebericht Aufgrund unserer Ergebnisvorschaurechnung gehen wir im Jahr 2025 von einem leicht steigenden Jahresergebnis (Plan 2025: 1.992 T€) aus. So erwarten wir Umsatzerlöse i.H.v. 24.829 T€. Dabei wachsen alle Produktbereiche im Vergleich zur geplanten Erlössituation 2024. Die Personal- und Sachkosten sowie die Abschreibungen werden sich auf 22.837 T€ belaufen. Das geplante positive Ergebnis von 1.992 T€ ermöglicht der Gesellschaft, die zur Weiterentwicklung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Neu-Isenburg, 14.02.2025 Die Geschäftsführung: Jens Saenger Dirk Pagel Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DZ CompliancePartner GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DZ CompliancePartner GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DZ CompliancePartner GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 14. Februar 2025 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Christoph Tritsch, Wirtschaftsprüfer |
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