Randstad Professional Holding GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tatiana Ohm seit 13.8.2025 | Geschäftsführer |
Uwe Herre seit 24.8.2022 | Prokura |
David Alan Vincent seit 2.2.2022 | Geschäftsführer |
Hans Cramer van den Bogaart seit 8.3.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Randstad Group Germany B.V. | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Randstad Sourceright GmbHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Die Randstad Sourceright GmbH (RSR) mit Sitz in Eschborn ist eine Tochtergesellschaft der Randstad Group Germany B.V. Der Geschäftszweck ist die Erbringung von Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit der Organisation, der Koordination und der Übernahme von Personaldienstleistungen aller Art stehen. Die Gesellschaft kooperiert dabei verstärkt mit der Schwestergesellschaft Randstad Sourceright EMEA B.V. in den Niederlanden. Randstad Sourceright ist ein globaler Partner für die Analyse, Organisation und Koordination des flexiblen und permanenten Personalbedarfs und unterstützt die Kunden mit maßgeschneiderten Konzepten:
Bei der Abwicklung und Verwaltung mit den Kunden setzt Randstad Sourceright in den MSP-Programmen auf webbasierte Anwendungen, sog. Vendor-Management-Systeme (VMS) wie SAP Fieldglass, hr4you und IQNavigator. In diesen Anwendungen werden die Beschaffungs-, Beauftragungs- und Arbeitsleistungen workflowgesteuert transparent abgebildet. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 weniger positiv entwickelt; das Bruttoinlandsprodukt hat sich preis-, saison- und kalenderbereinigt um -0,1 % vermindert (2022 1,9 %). 1 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, gemessen am Index ifo Geschäftsklima Deutschland, hat sich über das Jahr 2023 von 90,1 im Januar auf 86,3 im Dezember verschlechtert. 2 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 hat die RSR einen Umsatz in Höhe von € 122,3 Mio. (Vorjahr: € 131,1 Mio.) erzielt. Der Umsatz lag um € 8,8 Mio. oder 6,7 % unter dem des Vorjahres. Die Gründe für die Umsatzentwicklung liegen im Wesentlichen bei Umsatzeinbußen in den Projekten Uniper, der Kunde hatte bis August 2023 massiv mit den Folgen des Ukraine-Krieges zu kämpfen, sowie adidas und Henkel, beide Kunden hatten durch Umstrukturierungen und Auslagerungen weniger Bedarf an der Dienstleistung der RSR. Die Anzahl der MSP-Projekte hat sich in 2023 um 1 Projekt verringert; das durchschnittliche Projektvolumen verringerte sich um € 0,1 Mio. auf € 9,2 Mio. Die Anzahl der RPO-Projekte ist in 2023 um 1 auf 12 Projekte gestiegen. Das durchschnittliche Projektvolumen ist um € 0,1 Mio. gestiegen auf € 0,9 Mio. Die bezogenen Leistungen, die sich im Wesentlichen aus den eingekauften Leistungen von Freiberuflern im Rahmen der Generalunternehmerschaft gegenüber den Kunden zusammensetzen, verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um € 11,9 Mio. auf € 102,7 Mio., was eine Abnahme von 10,4 % gegenüber dem Vorjahr darstellt. Aufgrund einer höheren Mitarbeiteranzahl erhöhten sich die Personalaufwendungen um 18,9 % auf € 10,9 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres betrugen € 9,2 Mio., sind um € 2,4 Mio. höher als im Vorjahr und resultieren im Wesentlichen aus Intercompany-Umlagen. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung von € 0,4 Mio. erzielt, was nach dem Überschuss in Höhe von € 0,5 Mio. im Vorjahr eine Verschlechterung von € 0,9 Mio. bedeutet.
1 Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnungen, Bruttoinlandsprodukt am 1970, 4.
Vierteljahr 2023, erschienen am 30. Januar 2024, Stand 23.
Februar 2024
Die vorgenannte wirtschaftliche Entwicklung in 2023 hat sich auch auf das Geschäft der MSP-Dienstleistung der RSR ausgewirkt. Vereinzelt waren erhöhte Bedarfe der Kunden an Personaldienstleistungen sichtbar, in der Masse sind die Bedarfe aber stark gesunken. Im RPO-Geschäft stieg der Bedarf grundsätzlich an, die RSR konnte hierbei einen positiven Effekt durch den Ausbau des Bestandsgeschäfts z.B. bei Airbus erzielen. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung der Ertragslage als nicht zufriedenstellend, da die im Budget für 2023 geplanten Ziele nicht vollständig erreicht wurden. Vermögens- und Finanzlage Das Umlaufvermögen zum Bilanzstichtag liegt mit € 26,1 Mio. unter dem Vorjahresniveau von € 26,4 Mio. Dies ist im Wesentlichen stichtagsbedingt in 2023 auf den im Vergleich zu 2022 niedrigeren Umsatz zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag verringerten sich daher bei einer leicht verschlechterten Altersstruktur. Die Mittelbestände im Cash-Pool im Randstad-Konzern, die grundsätzlich unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen werden, erhöhten sich um insgesamt € 1,5 Mio. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen minimal um € 0,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen durch Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen im Vergleich zum Vorjahr sowie Rückstellungen aus dem Asset Deal mit der Team2Venture GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich minimal um € 0,03 Mio. gegenüber dem Vorjahr durch die Übernahme der Verbindlichkeiten der Team2Venture GmbH. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 belief sich auf 0,15 % (Vorjahr: 0,15 %). Zum 31. Dezember 2023 wurde ein Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von € 1,6 Mio. (Vorjahr: € 2,3 Mio.) erzielt. Mit dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von € -1,54 Mio., der im Wesentlichen die Veränderung der Cash-Pool-Forderung widerspiegelt, ergibt sich keine Veränderung des Finanzmittelfonds. Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über keine eigenen Bankguthaben, da sie in den internationalen Cash-Pool der Randstad NV, Diemen, Niederlande, eingebunden ist, welcher durch die Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, geführt wird. Durch die Nutzung des Cash-Pools verfügte die Gesellschaft in der Vergangenheit über die notwendigen flüssigen Mittel. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche interne Steuerungsgrößen sind Gross Profit in € sowie EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Akquisitionen). Die Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Prognosen für 2023 (eine Steigerung im Gross Profit von ca. 33 % bei einem negativen EBITA von € 0,4 Mio.) im Lagebericht 2022 konnten weder in Bezug auf den Gross Profit noch auf den EBITA erreicht werden. Dies ist größtenteils darin begründet, dass der Bedarf an Intercompany-Dienstleistungen in einem RPO-Projekt nicht wie vorgesehen reduziert werden konnten. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Arbeitnehmerbelange Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 standen durchschnittlich 125 (Vorjahr: 113) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aktiven Arbeitsverhältnis mit der RSR. Die durchschnittliche Fluktuation bei den Mitarbeitern lag bei 21,9 % (Vorjahr: 16,3 %). Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Wesentliche Risiken für die künftige Entwicklung der RSR bestehen in einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums sowie in der starken Abhängigkeit von Großkunden, so dass wirtschaftliche Probleme bei diesen zu einem Rückgang der Nachfrage führen können. Sofern finanzielle Schwierigkeiten bei unseren Großkunden eintreten, können sich Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben. Aktuell ist die Risikolage aufgrund der weiterhin gegebenen Situation in der Ukraine, deren dynamische Entwicklungen und sich daraus ergebende Auswirkungen auf die Wirtschaft erhöht. Wir haben und werden die Entwicklung laufend beobachten, analysieren und ggf. mit Maßnahmen auf ein verändertes Geschäftsumfeld reagieren. Wir haben für potenzielle Risiken der Geschäftsentwicklung Frühwarnindikatoren definiert, die im Rahmen der laufenden operativen Prozesse überwacht werden und, soweit notwendig, zur Einleitung von Gegenmaßnahmen führen. Die festgelegten Frühwarnindikatoren betreffen unter anderem projektspezifische KPIs wie Gross Profit und Operational Profit, regelmäßige Kundengespräche sowie Bonitätskennzahlen zur Überwachung der Zahlungsfähigkeit. Zur weiteren Sicherung der Gesellschaft bei Ergebniseinbrüchen und bei rückläufigen Zahlungsmittelzuflüssen ist die Einbindung der Gesellschaft in den Cash-Pool des Randstad-Konzerns unverändert fortzuführen. Ebenso sind weiterhin die Ergebnisabführung sowie die Verlustübernahmeverpflichtung weiter aufrechtzuerhalten. Der Geschäftsleitung sind keine Anhaltspunkte bekannt, die gegen die Bereitschaft der Gesellschafterin sprechen würden, auch zukünftig die Gesellschaft finanziell zu unterstützen. Bestandsgefährdende Risiken für die Jahre 2024 und 2025 sind nicht erkennbar. Sonstiges Ende 2023 wurde im Rahmen eines Asset Deals das operative Geschäft von der Team2Venture GmbH (Twago), Berlin, durch die Randstad Sourceright GmbH erworben. Hierbei wurden die Vermögensgegenstände in Höhe von € 0,4 Mio. und Verbindlichkeiten in Höhe von € 0,3 Mio. der Team2Venture GmbH von der Randstad Sourceright GmbH übernommen. Twago ermöglicht die Entwicklung und Wartung von Talent UX, der Technologie hinter einer Sourcing- und Community-Plattform, die hauptsächlich für Randstad Sourceright-Kunden genutzt wird. Ziel dieses Deals war es, die Aktivitäten von Twago weiter in Sourceright Deutschland zu integrieren und abzustimmen, um die Standardisierung, Skalierbarkeit und Effizienz in beiden Bereichen zu verbessern. Prognosebericht 2023 war ein Jahr der Konsolidierung im Vergleich zu 2022. Getragen durch Erfolge bei Bestandskunden sowie durch neue Kunden konnten wir trotz Umsatzeinbußen in verschiedenen Projekten den Gross Profit deutlich steigern. Wir erwarten, dass das Jahr 2024 ein Jahr des Wachstums sein wird, unterstützt durch die positiven Effekte des Jahres 2023, den Transfer von Twago und die Aufnahme neuer Kunden. Für 2024 haben wir einen Anstieg des Gross Profits um ca. 11 % bei einem EBITA in Höhe von € 2,1 Mio. budgetiert.
Eschborn, den 30. September 2024 Annelie Fitze Hans Cramer van den Bogaart David Vincent Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterung zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Firma Die Randstad Sourceright GmbH hat ihren Sitz in Eschborn, Frankfurter Str. 100, 65760 Eschborn, und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main, unter der Handelsregisternummer HRB 94531 eingetragen. 2. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Randstad Sourceright GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Mit Wirkung ab dem 26. November 2015 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Randstad Group Germany B.V. mit Sitz in Amsterdam und Zweigniederlassung in Eschborn, Deutschland. Mit Vertrag vom 28. Dezember 2023 hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 von der Team2Venture GmbH, Berlin, Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 386 und Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 301 zu einem Kaufpreis in Höhe von T€ 85 jeweils zu Buchwerten erworben. Die Kaufpreisverbindlichkeit wurde zum 31. Dezember 2023 unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 3. Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear gemäß der betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Diese beträgt bei den Immaterielle Vermögensgegenständen 3 bis 5 Jahre und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 Jahre. Die Abschreibung von Anlagevermögen mit Anschaffungskosten von 150 EUR bis 1.000 EUR wird im Jahr der Anschaffung und den darauffolgenden Jahren zu jeweils 20% vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Da die Gesellschaft sich in einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der Randstad Group Germany B.V., Zweigniederlassung Eschborn, befindet, erfolgt die Einbeziehung von laufenden und latenten Ertragssteuern auf Ebene des Organträgers. II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen zur Bilanz Bezüglich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit T€ 4.046 (Vorjahr T€ 2.527) aus einer Cash-Pool-Forderung gegen die Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, in Höhe von T€ 716 (Vorjahr T€ 342) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 438 aus der Verlustübernahme durch die Randstad Group Germany B.V., welche zugleich Forderung gegenüber der Gesellschafterin sind. Die sonstigen Rückstellungen betreffen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entfallen auf:
Die übrigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen aus dem Generalunternehmergeschäft. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten T€ 4.676 (Vorjahr T€ 4.149) aus Lieferungen und Leistungen und T€ 0 (Vorjahr T€ 496) aus der Gewinnabführung gegenüber der Randstad Group Germany B.V., welche zugleich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin darstellen, sowie die Kaufpreisverbindlichkeit gegenüber der Team2Venture GmbH in Höhe von T€ 85. 2. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich in Deutschland erzielt und resultieren im Wesentlichen aus Dienst- und Werkvertragsgeschäften. Hierbei ist die Gesellschaft hauptsächlich als Generalunternehmerin tätig. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag ergeben sich keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen Mietverträge, insbesondere für von der Gesellschaft genutzte Büroflächen in den Niederlassungen in verschiedenen Städten. Die Mietverträge stehen größtenteils in Zusammenhang mit der organisatorischen Einbindung der Gesellschaft in die deutsche Gruppe von Randstad. Darüber hinaus bestehen externe Mietverträge. Daneben existieren Leasingverträge für den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Leasingobjekte bei der Gesellschaft führen. Leasingverträge werden vor allem zur Optimierung der Liquiditätslage abgeschlossen. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool unter Führung der Randstad Finance GmbH, Schweiz, eingebunden und haftet hieraus gesamtschuldnerisch für eventuelle Verbindlichkeiten, die bei der Cash-Pool-Führerin gegenüber der Commerzbank AG aus diesem Vertrag bestehen. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich hieraus keine Haftung. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Randstad-Konzern über ausreichend Liquidität verfügt. Mutterunternehmen / Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft gem. § 271 Abs. 2 i.V.m. § 290 Abs. HGB Randstad Group Germany B.V. mit Sitz in Amsterdam und Zweigniederlassung in Eschborn, Deutschland. Deren oberste Muttergesellschaft ist die Randstad N.V., Diemen, Niederlande. Der Jahresabschluss der Randstad Sourceright GmbH wird in den Konzernabschluss der Randstad N.V. einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Randstad N.V. wird bei der Handelskammer Amsterdam ("Kamer von Koophandel Amsterdam"), Niederlande, unter der Registernummer KvK 33216172 eingereicht. Er wird außerdem in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Veröffentlichung des übersetzten, befreienden Konzernabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger ist bisher nicht erfolgt. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 125 Mitarbeiter (Vorjahr 113). Geschäftsführer der Gesellschaft Folgende Personen waren als Geschäftsführer bestellt: Hans Cramer van den Bogaart, Geschäftsführer, Randstad Financial Services GmbH, Geschäftsführung, Eschborn Annelie Fitze, Managing Director Mainland Europe, Operations, Randstad Sourceright GmbH, Herne David Vincent, Managing Director Randstad Sourceright Ltd., UK. Hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Eschborn, den 30. September 2024 Annelie Fitze Hans Cramer van den Bogaart David Vincent Anlagenspiegel per 31.03.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Randstad Sourceright GmbH, Eschborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Randstad Sourceright GmbH, Eschborn, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Randstad Sourceright GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 30. September 2024 Deloitte
GmbH
Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer Johanna Klauser, Wirtschaftsprüferin |
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