Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 94531
Vorher
RMS GmbHRandstad Managed Services GmbH
Eingetragen
23.8.2012
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
ist die Erbringung von Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit der Organisation, der Koordination und der Übernahme von Personaldienstleistungen aller Art stehen, einschließlich der Arbeitnhemerüberlassung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tatiana Ohm
seit 13.8.2025
Geschäftsführer
Uwe Herre
seit 24.8.2022
Prokura
David Alan Vincent
seit 2.2.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Randstad Group Germany B.V.NLD
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Randstad Sourceright GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die Randstad Sourceright GmbH (RSR) mit Sitz in Eschborn ist eine Tochtergesellschaft der Randstad Group Germany B.V. Der Geschäftszweck ist die Erbringung von Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit der Organisation, der Koordination und der Übernahme von Personaldienstleistungen aller Art stehen. Die Gesellschaft kooperiert dabei verstärkt mit der Schwestergesellschaft Randstad Sourceright EMEA B.V. in den Niederlanden.

Randstad Sourceright ist ein globaler Partner für die Analyse, Organisation und Koordination des flexiblen und permanenten Personalbedarfs und unterstützt die Kunden mit maßgeschneiderten Konzepten:

Als Managed Service Provider (MSP) übernimmt Randstad Sourceright die Bereitstellung und das Management definierter Personaldienstleistungen, insbesondere im höher qualifizierten Bereich.

Im Recruitment Process Outsourcing (RPO) übernimmt Randstad Sourceright einzelne Elemente oder den gesamten Rekrutierungsprozess für dauerhaft zu besetzende Vakanzen.

Bei der Abwicklung und Verwaltung mit den Kunden setzt Randstad Sourceright in den MSP-Programmen auf webbasierte Anwendungen, sog. Vendor-Management-Systeme (VMS) wie SAP Fieldglass, hr4you und IQNavigator. In diesen Anwendungen werden die Beschaffungs-, Beauftragungs- und Arbeitsleistungen workflowgesteuert transparent abgebildet.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 weniger positiv entwickelt; das Bruttoinlandsprodukt hat sich preis-, saison- und kalenderbereinigt um -0,1 % vermindert (2022 1,9 %). 1

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, gemessen am Index ifo Geschäftsklima Deutschland, hat sich über das Jahr 2023 von 90,1 im Januar auf 86,3 im Dezember verschlechtert. 2

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat die RSR einen Umsatz in Höhe von € 122,3 Mio. (Vorjahr: € 131,1 Mio.) erzielt. Der Umsatz lag um € 8,8 Mio. oder 6,7 % unter dem des Vorjahres. Die Gründe für die Umsatzentwicklung liegen im Wesentlichen bei Umsatzeinbußen in den Projekten Uniper, der Kunde hatte bis August 2023 massiv mit den Folgen des Ukraine-Krieges zu kämpfen, sowie adidas und Henkel, beide Kunden hatten durch Umstrukturierungen und Auslagerungen weniger Bedarf an der Dienstleistung der RSR.

Die Anzahl der MSP-Projekte hat sich in 2023 um 1 Projekt verringert; das durchschnittliche Projektvolumen verringerte sich um € 0,1 Mio. auf € 9,2 Mio.

Die Anzahl der RPO-Projekte ist in 2023 um 1 auf 12 Projekte gestiegen. Das durchschnittliche Projektvolumen ist um € 0,1 Mio. gestiegen auf € 0,9 Mio.

Die bezogenen Leistungen, die sich im Wesentlichen aus den eingekauften Leistungen von Freiberuflern im Rahmen der Generalunternehmerschaft gegenüber den Kunden zusammensetzen, verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um € 11,9 Mio. auf € 102,7 Mio., was eine Abnahme von 10,4 % gegenüber dem Vorjahr darstellt. Aufgrund einer höheren Mitarbeiteranzahl erhöhten sich die Personalaufwendungen um 18,9 % auf € 10,9 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres betrugen € 9,2 Mio., sind um € 2,4 Mio. höher als im Vorjahr und resultieren im Wesentlichen aus Intercompany-Umlagen.

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung von € 0,4 Mio. erzielt, was nach dem Überschuss in Höhe von € 0,5 Mio. im Vorjahr eine Verschlechterung von € 0,9 Mio. bedeutet.

1 Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Bruttoinlandsprodukt am 1970, 4. Vierteljahr 2023, erschienen am 30. Januar 2024, Stand 23. Februar 2024
2 Lange Zeitreihe für das ifo Geschäftsklima des ifo Institut Center for Economic Studies (CES), Stand 8. März 2024

Die vorgenannte wirtschaftliche Entwicklung in 2023 hat sich auch auf das Geschäft der MSP-Dienstleistung der RSR ausgewirkt. Vereinzelt waren erhöhte Bedarfe der Kunden an Personaldienstleistungen sichtbar, in der Masse sind die Bedarfe aber stark gesunken.

Im RPO-Geschäft stieg der Bedarf grundsätzlich an, die RSR konnte hierbei einen positiven Effekt durch den Ausbau des Bestandsgeschäfts z.B. bei Airbus erzielen.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung der Ertragslage als nicht zufriedenstellend, da die im Budget für 2023 geplanten Ziele nicht vollständig erreicht wurden.

Vermögens- und Finanzlage

Das Umlaufvermögen zum Bilanzstichtag liegt mit € 26,1 Mio. unter dem Vorjahresniveau von € 26,4 Mio.

Dies ist im Wesentlichen stichtagsbedingt in 2023 auf den im Vergleich zu 2022 niedrigeren Umsatz zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag verringerten sich daher bei einer leicht verschlechterten Altersstruktur.

Die Mittelbestände im Cash-Pool im Randstad-Konzern, die grundsätzlich unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen werden, erhöhten sich um insgesamt € 1,5 Mio.

Auf der Passivseite der Bilanz erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen minimal um € 0,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen durch Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen im Vergleich zum Vorjahr sowie Rückstellungen aus dem Asset Deal mit der Team2Venture GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich minimal um € 0,03 Mio. gegenüber dem Vorjahr durch die Übernahme der Verbindlichkeiten der Team2Venture GmbH.

Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 belief sich auf 0,15 % (Vorjahr: 0,15 %).

Zum 31. Dezember 2023 wurde ein Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von € 1,6 Mio. (Vorjahr: € 2,3 Mio.) erzielt. Mit dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von € -1,54 Mio., der im Wesentlichen die Veränderung der Cash-Pool-Forderung widerspiegelt, ergibt sich keine Veränderung des Finanzmittelfonds.

Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über keine eigenen Bankguthaben, da sie in den internationalen Cash-Pool der Randstad NV, Diemen, Niederlande, eingebunden ist, welcher durch die Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, geführt wird. Durch die Nutzung des Cash-Pools verfügte die Gesellschaft in der Vergangenheit über die notwendigen flüssigen Mittel.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche interne Steuerungsgrößen sind Gross Profit in € sowie EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Akquisitionen). Die Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022
Gross Profit in € Mio. 19,6 16,5
EBITA in € Mio. -0,6 0,5

Die Prognosen für 2023 (eine Steigerung im Gross Profit von ca. 33 % bei einem negativen EBITA von € 0,4 Mio.) im Lagebericht 2022 konnten weder in Bezug auf den Gross Profit noch auf den EBITA erreicht werden. Dies ist größtenteils darin begründet, dass der Bedarf an Intercompany-Dienstleistungen in einem RPO-Projekt nicht wie vorgesehen reduziert werden konnten.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Arbeitnehmerbelange

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 standen durchschnittlich 125 (Vorjahr: 113) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aktiven Arbeitsverhältnis mit der RSR. Die durchschnittliche Fluktuation bei den Mitarbeitern lag bei 21,9 % (Vorjahr: 16,3 %).

Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Wesentliche Risiken für die künftige Entwicklung der RSR bestehen in einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums sowie in der starken Abhängigkeit von Großkunden, so dass wirtschaftliche Probleme bei diesen zu einem Rückgang der Nachfrage führen können. Sofern finanzielle Schwierigkeiten bei unseren Großkunden eintreten, können sich Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben.

Aktuell ist die Risikolage aufgrund der weiterhin gegebenen Situation in der Ukraine, deren dynamische Entwicklungen und sich daraus ergebende Auswirkungen auf die Wirtschaft erhöht. Wir haben und werden die Entwicklung laufend beobachten, analysieren und ggf. mit Maßnahmen auf ein verändertes Geschäftsumfeld reagieren.

Wir haben für potenzielle Risiken der Geschäftsentwicklung Frühwarnindikatoren definiert, die im Rahmen der laufenden operativen Prozesse überwacht werden und, soweit notwendig, zur Einleitung von Gegenmaßnahmen führen. Die festgelegten Frühwarnindikatoren betreffen unter anderem projektspezifische KPIs wie Gross Profit und Operational Profit, regelmäßige Kundengespräche sowie Bonitätskennzahlen zur Überwachung der Zahlungsfähigkeit.

Zur weiteren Sicherung der Gesellschaft bei Ergebniseinbrüchen und bei rückläufigen Zahlungsmittelzuflüssen ist die Einbindung der Gesellschaft in den Cash-Pool des Randstad-Konzerns unverändert fortzuführen. Ebenso sind weiterhin die Ergebnisabführung sowie die Verlustübernahmeverpflichtung weiter aufrechtzuerhalten. Der Geschäftsleitung sind keine Anhaltspunkte bekannt, die gegen die Bereitschaft der Gesellschafterin sprechen würden, auch zukünftig die Gesellschaft finanziell zu unterstützen.

Bestandsgefährdende Risiken für die Jahre 2024 und 2025 sind nicht erkennbar.

Sonstiges

Ende 2023 wurde im Rahmen eines Asset Deals das operative Geschäft von der Team2Venture GmbH (Twago), Berlin, durch die Randstad Sourceright GmbH erworben. Hierbei wurden die Vermögensgegenstände in Höhe von € 0,4 Mio. und Verbindlichkeiten in Höhe von € 0,3 Mio. der Team2Venture GmbH von der Randstad Sourceright GmbH übernommen.

Twago ermöglicht die Entwicklung und Wartung von Talent UX, der Technologie hinter einer Sourcing- und Community-Plattform, die hauptsächlich für Randstad Sourceright-Kunden genutzt wird. Ziel dieses Deals war es, die Aktivitäten von Twago weiter in Sourceright Deutschland zu integrieren und abzustimmen, um die Standardisierung, Skalierbarkeit und Effizienz in beiden Bereichen zu verbessern.

Prognosebericht

2023 war ein Jahr der Konsolidierung im Vergleich zu 2022. Getragen durch Erfolge bei Bestandskunden sowie durch neue Kunden konnten wir trotz Umsatzeinbußen in verschiedenen Projekten den Gross Profit deutlich steigern. Wir erwarten, dass das Jahr 2024 ein Jahr des Wachstums sein wird, unterstützt durch die positiven Effekte des Jahres 2023, den Transfer von Twago und die Aufnahme neuer Kunden.

Für 2024 haben wir einen Anstieg des Gross Profits um ca. 11 % bei einem EBITA in Höhe von € 2,1 Mio. budgetiert.

 

Eschborn, den 30. September 2024

Annelie Fitze

Hans Cramer van den Bogaart

David Vincent

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.485,06 163.859,68
128.485,06 163.859,68
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.795.379,50 23.468.793,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.200.881,97 2.870.128,30
(davon gegen Gesellschafter TEUR 438; Vorjahr TEUR 0)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 94.295,20 61.158,50
26.090.556,67 26.400.079,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.285,23 2.078,83
26.238.326,96 26.566.018,46

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 15.256,00 15.256,00
40.256,00 40.256,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 15.544.294,17 15.096.332,98
15.544.294,17 15.096.332,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.519.116,61 6.190.288,74
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.676.307,06 4.644.706,20
3. Sonstige Verbindlichkeiten 458.353,12 594.434,54
(davon aus Steuern TEUR 379; Vorjahr TEUR 365)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0; Vorjahr TEUR 4)
10.653.776,79 11.429.429,48
26.238.326,96 26.566.018,46

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 122.276.875,20 131.097.348,38
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.910,63 4.685,93
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -102.695.466,25 -114.598.839,44
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.187.782,67 -7.778.006,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.721.549,38 -1.394.926,63
(davon für Altersversorgung TEUR 115; Vorjahr TEUR 66)
5. Abschreibungen Sachanlagen -70.409,27 -58.463,33
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.220.446,18 -6.779.423,71
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 173.390,72 12.439,92
(davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 173; Vorjahr TEUR 12)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -8.918,87
(davon an verbundene Unternehmen TEUR 0; Vorjahr TEUR 9)
9. Ergebnis nach Steuern -438.477,20 495.896,16
10. Ertrag aus Verlustausgleich/Aufwand aus Gewinnabführung 438.477,20 -495.896,16
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterung zum Jahresabschluss

1. Angaben zur Firma

Die Randstad Sourceright GmbH hat ihren Sitz in Eschborn, Frankfurter Str. 100, 65760 Eschborn, und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main, unter der Handelsregisternummer HRB 94531 eingetragen.

2. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Randstad Sourceright GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Mit Wirkung ab dem 26. November 2015 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Randstad Group Germany B.V. mit Sitz in Amsterdam und Zweigniederlassung in Eschborn, Deutschland.

Mit Vertrag vom 28. Dezember 2023 hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 von der Team2Venture GmbH, Berlin, Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 386 und Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 301 zu einem Kaufpreis in Höhe von T€ 85 jeweils zu Buchwerten erworben. Die Kaufpreisverbindlichkeit wurde zum 31. Dezember 2023 unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

3. Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen linear gemäß der betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Diese beträgt bei den Immaterielle Vermögensgegenständen 3 bis 5 Jahre und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 Jahre.

Die Abschreibung von Anlagevermögen mit Anschaffungskosten von 150 EUR bis 1.000 EUR wird im Jahr der Anschaffung und den darauffolgenden Jahren zu jeweils 20% vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Da die Gesellschaft sich in einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der Randstad Group Germany B.V., Zweigniederlassung Eschborn, befindet, erfolgt die Einbeziehung von laufenden und latenten Ertragssteuern auf Ebene des Organträgers.

II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen zur Bilanz

Bezüglich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit T€ 4.046 (Vorjahr T€ 2.527) aus einer Cash-Pool-Forderung gegen die Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, in Höhe von T€ 716 (Vorjahr T€ 342) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 438 aus der Verlustübernahme durch die Randstad Group Germany B.V., welche zugleich Forderung gegenüber der Gesellschafterin sind.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entfallen auf:

Personalkosten: T€ 1.642,

Übrige Rückstellungen: T€ 13.903.

Die übrigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen aus dem Generalunternehmergeschäft.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten T€ 4.676 (Vorjahr T€ 4.149) aus Lieferungen und Leistungen und T€ 0 (Vorjahr T€ 496) aus der Gewinnabführung gegenüber der Randstad Group Germany B.V., welche zugleich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin darstellen, sowie die Kaufpreisverbindlichkeit gegenüber der Team2Venture GmbH in Höhe von T€ 85.

2. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich in Deutschland erzielt und resultieren im Wesentlichen aus Dienst- und Werkvertragsgeschäften. Hierbei ist die Gesellschaft hauptsächlich als Generalunternehmerin tätig.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag ergeben sich keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen Mietverträge, insbesondere für von der Gesellschaft genutzte Büroflächen in den Niederlassungen in verschiedenen Städten. Die Mietverträge stehen größtenteils in Zusammenhang mit der organisatorischen Einbindung der Gesellschaft in die deutsche Gruppe von Randstad. Darüber hinaus bestehen externe Mietverträge. Daneben existieren Leasingverträge für den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Leasingobjekte bei der Gesellschaft führen. Leasingverträge werden vor allem zur Optimierung der Liquiditätslage abgeschlossen.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool unter Führung der Randstad Finance GmbH, Schweiz, eingebunden und haftet hieraus gesamtschuldnerisch für eventuelle Verbindlichkeiten, die bei der Cash-Pool-Führerin gegenüber der Commerzbank AG aus diesem Vertrag bestehen. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich hieraus keine Haftung. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Randstad-Konzern über ausreichend Liquidität verfügt.

Mutterunternehmen / Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft gem. § 271 Abs. 2 i.V.m. § 290 Abs. HGB Randstad Group Germany B.V. mit Sitz in Amsterdam und Zweigniederlassung in Eschborn, Deutschland. Deren oberste Muttergesellschaft ist die Randstad N.V., Diemen, Niederlande. Der Jahresabschluss der Randstad Sourceright GmbH wird in den Konzernabschluss der Randstad N.V. einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Randstad N.V. wird bei der Handelskammer Amsterdam ("Kamer von Koophandel Amsterdam"), Niederlande, unter der Registernummer KvK 33216172 eingereicht. Er wird außerdem in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Veröffentlichung des übersetzten, befreienden Konzernabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger ist bisher nicht erfolgt.

Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 125 Mitarbeiter (Vorjahr 113).

Geschäftsführer der Gesellschaft

Folgende Personen waren als Geschäftsführer bestellt:

Hans Cramer van den Bogaart, Geschäftsführer, Randstad Financial Services GmbH, Geschäftsführung, Eschborn

Annelie Fitze, Managing Director Mainland Europe, Operations, Randstad Sourceright GmbH, Herne

David Vincent, Managing Director Randstad Sourceright Ltd., UK.

Hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

 

Eschborn, den 30. September 2024

Annelie Fitze

Hans Cramer van den Bogaart

David Vincent

Anlagenspiegel per 31.03.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2023
I Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 225.065,03 0,00 0,00 0,00 225.065,03
225.065,03 0,00 0,00 0,00 225.065,03
II Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 388.530,31 35.034,65 0,00 0,00 423.564,96
388.530,31 35.034,65 0,00 0,00 423.564,96
613.595,34 35.034,65 0,00 0,00 648.629,99
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang
I Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -225.065,03 0,00 0,00
-225.065,03 0,00 0,00
II Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -224.670,63 -70.409,27 0,00
-224.670,63 -70.409,27 0,00
-449.735,66 -70.409,27 0,00
Abschreibungen
Umbuchung Zuschreibung 31.12.2023
I Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 -225.065,03
0,00 0,00 -225.065,03
II Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 -295.079,90
0,00 0,00 -295.079,90
0,00 0,00 -520.144,93
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
I Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
0,00 0,00
II Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.859,68 128.485,06
163.859,68 128.485,06
163.859,68 128.485,06

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Randstad Sourceright GmbH, Eschborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Randstad Sourceright GmbH, Eschborn, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Randstad Sourceright GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 30. September 2024

Deloitte GmbH
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Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer

Johanna Klauser, Wirtschaftsprüferin

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