Demus GmbH
32mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karlheinz Werner Käshammer seit 27.4.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PII Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PII Pipetronix GmbHStutenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die PII Pipetronix GmbH hat ihren Sitz in Stutensee, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer HRB 702297 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Weiterhin erfolgte die Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Aufgrund des Wegfalls der Going Concern-Annahme wird der Grundsatz der Ansatz- und Bewertungsstetigkeit zulässigerweise durchbrochen. Restrukturierung der Gesellschaft Ende November 2022 hat die Geschäftsführung Gespräche mit den Parteien in Stutensee begonnen, um zu erörtern, wie auf Risiken im Bereich Ultraschall-Inspektionen für Flüssigleitungen reagiert werden kann. Im Juli 2023 hatte die Geschäftsführung aufgrund der erwarteten Marktentwicklung die Schließung des Standortes in Stutensee bis Ende 2024 beschlossen. Die Gesellschaft hat die sich aus dem Sozialplan ergebenden Abfindungsverpflichtungen sowie die aus der Schließung des Standortes in Stutensee erforderlichen Wertberichtigungen des Vorratsvermögens und außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bereits im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 berücksichtigt. Die Geschäfte mit externen Kunden wurden im Wesentlichen im Laufe des Jahres 2024 eingestellt. Trotz der Schließung des Standortes in Stutensee werden einzelne Aufträge noch erfüllt, wobei die erforderlichen Vorleistungen im Konzern eingekauft werden. Die Gesellschaft hat seit Januar 2025 keine Mitarbeiter mehr. Die Geschäftsführung geht zum aktuellen Zeitpunkt nicht von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit über das Jahr 2026 hinaus aus, und plant, die Liquidation oder Verschmelzung der Gesellschaft auf eine andere Konzerngesellschaft spätestens für das Jahr 2026 zu beschließen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aufgrund der Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung, wird das Sachanlagevermögen mit Zeitwerten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse werden ebenfalls mit Zeitwerten angesetzt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Barwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden, sofern erforderlich, gebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,82 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Des Weiteren wurden für künftige Gehaltssteigerungen 3,0 % p.a. und für künftige Rentensteigerungen 1,0 bzw. 2,3 % p.a. angenommen. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %), und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74 %), beträgt EUR 13.780,00 (Vorjahr EUR 64.097,00). Dieser Betrag unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläumszusagen werden nach versicherungsmathematischen Berechnungen (projizierte Einmalbeitragsmethode) ermittelt. Dabei wurde ein Diskontierungszinssatz von 1,74 % unter Berücksichtigung einer 3 %igen Gehaltssteigerungsrate ermittelt. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert, ebenso die Rechnungsabgrenzungsposten. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Verbindlichkeiten, Forderungen und sonstigen Aktiva mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Im Anlagevermögen sind stille Reserven in Höhe von EUR 16,7 Mio. enthalten. Die stillen Reserven betreffen selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Veräußerung des EMAT und USCD+ IP der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2024. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen das Cash Pooling mit der Baker Hughes International Treasury Services Limited in Höhe von EUR 12,2 Mio. (Vorjahr EUR 13,4 Mio.) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über EUR 11,3 Mio. (Vorjahr EUR 6,8 Mio.). Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr EUR 1,3 Mio.) und werden in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das Eigenkapital enthält unverändert zum Vorjahr das vollständig eingezahlte Stammkapital mit TEUR 25. Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt wie zum Vorjahresstichtag EUR 25,1 Mio. Der Verlustvortrag beläuft sich auf EUR 18,1 Mio. (Vorjahr EUR 1,5 Mio.). Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 1,3 Mio (Vorjahr Jahresfehlbetrag EUR 16,6 Mio). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,8 Mio. auf EUR 17,5 Mio. zurückgegangen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Abfindungsverpflichtungen in Höhe von EUR 16,2 Mio. im Wesentlichen im Zusammenhang mit den beschlossenen Maßnahmen zur Restrukturierung der Gesellschaft. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen andere personalbezogene Rückstellungen in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr EUR 0,9 Mio.), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften von EUR 0,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,0 Mio.), Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr EUR 0,3 Mio.) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 0,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,3 Mio.). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 2,8 Mio. (Vorjahr EUR 1,9 Mio.) und betreffen wie in den Vorjahren Lieferungen und Leistungen. Darin enthaltene Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin PII Limited, Cramlington, Großbritannien, bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr EUR 0,6 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 0,2 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.), davon aus Steuern EUR 0,2 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.), und enthalten nicht abgeführte Lohnsteuer in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr EUR 0,1 Mio.). Im Vorjahrbetrag waren außerdem Verbindlichkeiten aus Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von EUR 0,3 Mio. sowie nicht abgeführte kanadische Mehrwertsteuer in Höhe von EUR 0,1 Mio. enthalten. Es wurden keine Sicherheiten für Verbindlichkeiten gewährt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr EUR 2,0 Mio.). Dabei handelt es sich um die Summe der bis zum Ende der Vertragslaufzeit fälligen Beträge. EUR 0,3 Mio. dieser Verpflichtungen werden innerhalb des nächsten Jahres fällig. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 24,0 Mio. (Vorjahr EUR 23,1 Mio.) resultieren aus der Durchführung von Pipelineinspektionen. Sie wurden mit EUR 1,2 Mio. (Vorjahr EUR 2,4 Mio.) im Inland, mit EUR 13,5 Mio. außerhalb von Europa (Vorjahr EUR 15,3 Mio.) und mit EUR 9,2 Mio. (Vorjahr EUR 5,4 Mio.) im europäischen Ausland erzielt. Die Auslandsumsätze entfallen zu 59% auf Nordamerika und zu 41% auf Europa. Von den Umsatzerlösen entfallen EUR 17,4 Mio. (Vorjahr EUR 19,4 Mio.) auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkursgewinne in Höhe von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr EUR 0,2 Mio.). Personalaufwand Von dem Personalaufwand entfallen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 88) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Aufwendungen für Miete, Aufwendungen für Leiharbeiter sowie Ausgaben für fremdbezogene Leistungen. Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung betrugen EUR 0,2 Mio. (Vorjahr EUR 0,1 Mio.). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen betreffen mit TEUR 22 (Vorjahr TEUR 22) Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr EUR 0,6 Mio.) beinhalten inländische Ertragsteuern sowie ausländische Steuern für Erträge aus der Überlassung von Werkzeugen und Lizenzen. 4. Sonstige Angaben Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Neben dem Restrukturierungsvorhaben sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 79 (Vorjahr 90) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 69 Männer und 10 Frauen. Derivative Finanzinstrumente Die PII Pipetronix GmbH ist durch ihre internationale Ausrichtung von Devisenkursrisiken betroffen. Zur Absicherung dieser Risiken werden Devisentermingeschäfte eingesetzt. Zum Bilanzstichtag 2023 hatte die Gesellschaft Kurssicherungsgeschäfte mit einem Nominalwert in Höhe von EUR 0,00 Mio. (Vorjahr EUR 0,15 Mio.) abgeschlossen. Für Devisentermingeschäfte mit einem negativen Marktwert wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von EUR 0,0 Mio. (Vorjahr EUR 0,0 Mio.) gebildet. Die Berechnung des Marktwerts erfolgte nach der Mark-to-Market-Methode. Honorare für Abschlussprüferleistungen Auf die Angaben des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde nach § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Geschäftsführer Herr Karlheinz Werner Käshammer, Baden-Baden, Software Transformation Leader. Einbeziehung in den Konzernabschluss gemäß § 285 Nr. 14 HGB Seit 1. Januar 2010 ist die PII Limited, Cramlington, Großbritannien, alleiniger Anteilseigner der Gesellschaft. Der Jahresabschluss der PII Pipetronix GmbH wird in den Konzernabschluss der Baker Hughes Company, Houston, USA, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und sogleich größten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist unter www.bakerhughes.com erhältlich.
Stutensee, 30. Mai 2025 Karlheinz Käshammer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die PII Pipetronix GmbH, Stutensee (kurz "PII"), ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Baker Hughes Company, die ihren Sitz in Houston/Texas, USA, hat. PII führt Inspektionen an Öl- und Gasrohrleitungen durch. Zur Durchführung dieser Dienstleistung nutzt die PPS-Gruppe (Process- and Pipeline Services) sogenannte Molche, die auf zwei grundlegend unterschiedlichen Technologien basieren - Magnet und Ultraschall. Bei der PII Pipetronix GmbH werden Molche der Ultraschalltechnologie entwickelt, die hauptsächlich in flüssigen Medien zum Einsatz kommen. Die eingesetzten Molche sammeln Daten, um Risse, Korrosion und Materialverlust in Pipelines zu identifizieren. So leistet PII einen Beitrag zum Umweltschutz, indem potenzielle Gefahren erkannt werden. Für den Pipelinebetreiber ist es ein großer Vorteil zu wissen, wo er welche Schwachstellen hat. Auf Grundlage der vorgelegten Informationen kann er entscheiden, wann er die Schwachstellen beheben will. Aufgrund der erwarteten Marktentwicklung im Bereich Ultraschall Inspektionen für Flüssigleitungen hat die Geschäftsführung den Standort in Stutensee Ende 2024 geschlossen. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Anhang. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind um EUR 0,3 Mio. auf EUR 1,5 Mio. angestiegen. Ende des Jahres 2023 arbeiteten 21 Mitarbeiter in der F & E-Abteilung (Vorjahr 34). 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Dynamik im Euro-Raum war insbesondere im 1. Halbjahr 2023 schwach. Die Wertschöpfung in der Industrie stagnierte seit dem Jahr 2021 weitgehend, unter anderem infolge der höheren Energiepreise und anhaltender Materialengpässe. Die in der Pandemie eingeschränkten Dienstleistungsbereiche wirkten seit dem Jahr 2022 stabilisierend. Im Verlauf des Jahres 2024 dürfte durch die Erholung der Reallöhne wieder mit einem stärkeren Wachstum zu rechnen sein. Insgesamt erwartet der Sachverständigenrat in den Jahren 2023 und 2024 Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts im Euro- Raum von 0,6 % und 1,1 % (Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung). Auch in Deutschland kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 um etwa 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Pressemitteilung Nr. 19 des Statistischen Bundesamtes). Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag damit unter dem historischen Stand des Jahres 2022, aber weiterhin auf einem hohen Niveau (Pressemitteilung Nr. 20 des Statistischen Bundesamtes). Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Marktumfeld war in 2023 weiterhin sehr volatil und mit großer Unsicherheit behaftet. Der relevante Markt für Pipelineinspektionen, insbesondere in der deutschen Vertriebsregion, ist seit Jahren stagnierend. Neue Pipelines sind technisch weiterentwickelt und benötigen erst Jahre nach ihrer Inbetriebnahme eine Materialüberprüfung. 2.2 Geschäftsverlauf Die PII Pipetronix GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr Verlust EUR 16,6 Mio.), wodurch die Vorjahresprognose eines deutlich positiven Ergebnisses eingehalten werden konnte. Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen nahm entgegen unserer Prognose eines leicht steigenden Umsatzvolumens um 10,2 % auf EUR 19,4 Mio. ab, während der Umsatz mit Dritten entsprechend der Prognose im Vergleich zum Vorjahr um 81,0 % auf EUR 6,5 Mio. deutlich zunahm. Insgesamt kam es zu einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse um 4,0 % auf EUR 24,0 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse um EUR 0,9 Mio. auf EUR 24,0 Mio. leicht angestiegen. Die Umsatzerlöse entfallen mit EUR 17,4 Mio. (Vorjahr EUR 19,4 Mio.) auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen und mit EUR 6,5 Mio. (Vorjahr EUR 3,6 Mio.) auf Umsätze mit Dritten. Der Anstieg der Umsätze mit Dritten ist insbesondere mit außergewöhnlichen EMAT-Inspektionen in der Region begründet. Die Umsätze mit dem englischen Mutterunternehmen sind um 4 % auf EUR 3,9 Mio., mit der PII (Canada) Limited um 1 % auf EUR 7,9 Mio. und mit der PII North America LLC um 23 % auf EUR 5,7 Mio. zurückgegangen. Der Materialaufwand nahm deutlich von EUR 5,4 Mio. auf EUR 6,5 Mio. zu, was vor allem auf gestiegenen Aufwendungen aus bezogenen Leistungen zurückzuführen ist. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) verminderte sich deutlich um 10,4 % auf EUR 16,5 Mio. Die Rohertragsmarge (Rohertrag zu Umsatzerlösen) verminderte sich deutlich von 79,8 % auf 68,8 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus Währungsgewinnen und weisen im Jahr 2023 einen Wert von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr EUR 0,2 Mio.) aus. Die Personalaufwendungen sind um EUR 17,1 Mio. auf EUR 8,8 Mio. deutlich zurückgegangen. Im Vorjahresbetrag waren die Aufwendungen aus der Zuführung zu den Rückstellungen für Abfindungsverpflichtungen im Zusammenhang mit der Schließung des Standortes in Stutensee enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen gingen um 29,2 % bzw. TEUR 506 auf EUR 1,2 Mio. zurück. Im Vorjahr waren außerdem außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von EUR 3,2 Mio. im Zusammenhang mit der Schließung des Standortes in Stutensee vorgenommen worden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht auf EUR 5,2 Mio. (Vorjahr EUR 4,0 Mio.) angestiegen. Die PII Pipetronix GmbH schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr Jahresfehlbetrag EUR 16,6 Mio.) ab. Die Finanzierung erfolgt über das Cash Pooling bei der Baker Hughes International Treasury Services Limited, in das die Gesellschaft einbezogen ist. Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr über die Teilnahme am Cash Pooling des Konzerns jederzeit sichergestellt. Die liquiden Mittel einschließlich Cash-Pooling-Guthaben haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,0 Mio. auf EUR 13,1 Mio. reduziert. Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresüberschusses um EUR 1,3 Mio. an. Die Investitionstätigkeit blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert auf niedrigem Niveau von EUR 0,2 Mio. Die Vermögensgegenstände und Schulden der Gesellschaft werden nicht mehr unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung bilanziert. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,0 Mio. auf EUR 30,7 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite setzt sich die Bilanzsumme zusammen aus EUR 5,2 Mio. Anlagevermögen (Vorjahr EUR 6,2 Mio.) und EUR 25,5 Mio. Umlaufvermögen (Vorjahr EUR 23,5 Mio.). Das Anlagevermögen vermindert sich im Wesentlichen um die planmäßigen Abschreibungen, welche die Investitionen in das Sachanlagevermögen überstiegen, um EUR 1,1 Mio. auf EUR 5,2 Mio. Die Anlagenquote (Verhältnis des Sachanlagevermögens zur Bilanzsumme) ging deutlich auf 16,8 % (Vorjahr 21,1 %) zurück. Im Anlagevermögen sind stille Reserven in Höhe von EUR 16,7 Mio. enthalten. Die stillen Reserven betreffen selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Veräußerung des EMAT und USCD+ IP der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2024. Im Umlaufvermögen verminderten sich die Vorräte um 92,6 % auf EUR 0,1 Mio. Der Bruttowert der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe reduzierte sich aufgrund der Schließung des Warenlagers und Abverkaufs der verbliebenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf EUR 0,0 Mio. (Vorjahr EUR 0,038 Mio.). Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen reduzierte sich um EUR 1,0 Mio. auf EUR 0,1 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte betrugen zum Jahresende EUR 0,8 Mio. (Vorjahr EUR 0,6 Mio.). Einzelwertberichtigungen mussten nicht vorgenommen werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Jahresvergleich um EUR 3,2 Mio. auf EUR 23,5 Mio. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen EUR 12,2 Mio. auf das Cash-Pooling-Guthaben bei der Baker Hughes International Treasury Services Limited. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind auf EUR 0,9 Mio. (Vorjahr EUR 0,7 Mio.) gestiegen. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital auf Grund des Jahresüberschusses um EUR 1,3 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt 27,0 % (Vorjahr 23,5 %). Die Rückstellungen sind insgesamt um EUR 0,8 Mio. auf EUR 18,8 Mio. zurückgegangen. Die Rückstellungen für Pensionen sind im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 1,2 Mio. nahezu unverändert geblieben. Die sonstigen Rückstellungen haben um EUR 0,8 Mio. abgenommen. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund höherer Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 0,5 Mio. auf EUR 3,6 Mio. angestiegen. Insgesamt betrachtet verlief das Geschäftsjahr 2023 für das Unternehmen, unter der Berücksichtigung der voraussichtlichen Einstellung der Geschäftstätigkeit, zufriedenstellend. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das Jahresergebnis für 2023. Die PII Pipetronix GmbH konnte im Geschäftsjahr die Vorjahresprognose eines deutlich positiven Ergebnisses einhalten und einen Gewinn von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr Verlust EUR 16,6 Mio.) erzielen. Im Vorjahr war das Jahresergebnis durch die Zuführungen zu den Restrukturierungsrückstellungen und den Wertberichtigungen auf das Anlage- und Vorratsvermögen deutlich negativ. Ein strukturierter und disziplinierter Ansatz im Umgang mit Risiken ist in einer globalen und diversifizierten Organisation wie BKR (Baker Hughes Company) wichtig, um sicherzustellen, dass die strategischen Ziele erreicht werden und ausschließlich solche Risiken akzeptiert werden, die angemessen ausgeglichen werden. BKR beurteilt Risiken auf Ebene der Einzeltransaktionen, aggregiert auf Kunden-, Industrie- und Geographieebene, sowie nach Kollateralarten, wenn angemessen. Die PPS-Gruppe verfügt über bewährte Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme, die ein effektives Risikomanagement gewährleisten sollen. Unsere Gesellschaft ist in diese Siche-rungssysteme einbezogen. Verwendete Instrumente sind unter anderem monatliche Risk-Portfolio-Metrics und regelmäßige Plan-Ist-Analysen. Aktuell werden für die Gesellschaft am Standort Stutensee keine nennenswerten Chancen gesehen. 3.3 Risikobericht Die nachfolgenden Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen, angefangen mit dem bedeutendsten Risiko, aufgeführt. Aufgrund der erwarteten Marktentwicklung im Bereich Ultraschall Inspektionen für Flüssigleitungen hat die Geschäftsführung die Schließung des Standortes in Stutensee bis Ende 2024 beschlossen. Die Molche der PII Pipetronix GmbH sind in der Regel Individualanfertigungen. Ausfälle aufgrund von technischen Problemen sind daher sehr problematisch. Sollte der Kunde auf die vertraglich zugesicherte Technologie bestehen, kann bei technischen Problemen nicht ohne Weiteres Ersatz gewährleistet werden. Mit dem Einverständnis des Kunden kann aber auf eine andere Technologie zurückgegriffen werden. Hinzu kommen Risiken bei älteren Modellen, die für zukünftige Läufe immer wieder auf- oder umgerüstet werden müssen. Als international agierendes Unternehmen muss die PII Pipetronix GmbH darauf achten, auch die im Ausland geltenden gesetzlichen Vorschriften (z.B. Steuergesetze) einzuhalten. Wir verfügen zurzeit über keine Informationen über unsachgemäße Sachverhalte oder entsprechende Rückstellungen. Der nordamerikanische Kontinent ist für die PII Pipetronix GmbH das wichtigste Umsatzgebiet. Die an die Schwesterunternehmen berechneten Leistungen werden in der entsprechenden Auslandswährung des Leistungsempfängers fakturiert. Somit bestehen grundsätzlich Wechselkursrisiken. Darüber hinaus kann die Berechnung von Management Fees und Royalties Risiken in sich tragen, da sie auf USD basieren. Zur Absicherung dieser Risiken werden Devisentermingeschäfte eingesetzt. Es ist beabsichtigt, die Gesellschaft zu liquidieren oder auf eine andere Konzerngesellschaft zu verschmelzen. Aktuell hat die Gesellschaft keine wesentliche Geschäftstätigkeit mehr, weshalb die Geschäftsführung nicht mehr von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgeht. In 2024 rechnet die Gesellschaft aufgrund der planmäßigen Schließung des Standortes in Stutensee mit einem deutlichen Rückgang der Umsätze mit Dritten. Der zum Bilanzstichtag bestehende Auftragsbestand mit Dritten beträgt EUR 0,5 Mio. für das Jahr 2024 (Vorjahr EUR 3,4 Mio.). Bei den Umsätzen innerhalb der PPS-Gruppe rechnen wir in 2024 im Vergleich zu 2023 aufgrund der erfolgten Veräußerung des IP, der Veräußerung der EMAT und CD-Werkzeuge und der deutlich reduzierten Serviceleistungen im operativen Bereich mit stark reduzierten Umsätzen mit den Schwestergesellschaften. In 2025 rechnet die Gesellschaft mit keinen oder nur noch geringfügigen Umsätzen mit Dritten. Die Geschäftsführung geht zum aktuellen Zeitpunkt nicht von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit über das Jahr 2026 hinaus aus. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund Veräußerung des EMAT und USCD+ IP der Gesellschaft mit einem deutlich positiven Ergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnen wir aufgrund der planmäßigen Schließung des Standortes in Stutensee mit einem deutlich rückläufigen und voraussichtlich leicht negativen Ergebnis. Die Geschäftsführung geht zum aktuellen Zeitpunkt nicht von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit über das Jahr 2026 hinaus aus, und plant, die Liquidation oder Verschmelzung der Gesellschaft auf eine andere Konzerngesellschaft spätestens für das Jahr 2026 zu beschließen. Die Ausführungen zur voraussichtlichen Entwicklung stellen eine Prognose dar, die auf Annahmen beruht und naturgemäß Unsicherheiten unterliegt. Die tatsächliche Entwicklung kann wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Stutensee, den 30. Mai 2025 PII Pipetronix GmbH Karlheinz Käshammer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PII Pipetronix GmbH, Stutensee Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PII Pipetronix GmbH, Stutensee, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PII Pipetronix GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 30. Juni 2025 KPMG
AG
Schwebler, Wirtschaftsprüfer Feld, Wirtschaftsprüferin
PII Limited Director |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen