BITUNOVA GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Siever seit 23.12.2024 | Prokura |
Frank Schuran seit 3.7.2023 | Prokura |
Eva Bledau seit 4.2.2022 | Prokura |
Torben Meyer seit 27.9.2021 | Prokura |
Hendrik Christiaan genannt Herrik van der Gaag seit 10.5.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Mengelkoch seit 21.10.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Volvo Personvagnar Aktiebolag (Business Name in Translation: Volvo Car Corporation) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Care by Volvo Car Germany GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Volvo Car Germany GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024A. Grundlagen des Unternehmens Die in Köln beheimatete Volvo Car Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Volvo Car Group, Göteborg, Schweden (Muttergesellschaft). Als Vertriebsunternehmen liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit auf dem Verkauf von Premium-Neufahrzeugen an Händler und Großabnehmer sowie dem Verkauf von Original-Ersatzteilen an autorisierte Werkstätten. Der Fahrzeugabsatz erfolgt in Deutschland, wobei der Einkauf der Fahrzeuge auf Basis von Transferpreisen der Muttergesellschaft erfolgt. Am zweiten Standort in Dietzenbach der Volvo Car Germany GmbH sind die Service-Teams von Customer Care Central Europe, der Technical Support EMEA und das Trainingszentrum für die Schulungen der Volvo Partner angesiedelt. Wesentliche Vorgänge während des Geschäftsjahres Im Jahr 2024 wurden der Volvo Car Corporation, Gotenborg, Schweden vier kurzfristige Darlehen gewährt. Zum Jahresende besteht ein Darlehen in Höhe von Mio. EUR 378,3 mit einer Laufzeit bis März 2025. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen In der Gesamtjahresbilanz für 2024 kumulieren sich die Neuzulassungen in Deutschland von Pkws auf 2.817.331 Fahrzeuge. Verglichen mit dem Markt im Vorjahr 2023 entspricht dies einem Minus von 1,0 % Im Jahresverlauf entfielen 67,5 % der Neuzulassungen auf gewerbliche Halter - ein Rückgang um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Bei den privaten Neuzulassungen lag das Minus bei 2,1 %. Nahezu die Hälfte aller Neuzulassungen im Jahr 2024 entfiel auf die Segmente SUVs (30,2 %) und Kompaktklasse (18,7 %), gefolgt von Kleinwagen (12,0 %), Geländewagen (11,3 %) und Mittelklasse (9,0 %). Die obere Mittelklasse verzeichnete mit einem Zuwachs von +30,5 % den deutlichsten Anstieg und erreichte einen Anteil von 4,0 %. Bei den alternativen Antriebsarten sorgten 947.398 Pkw-Neuzulassungen mit Hybridantrieb für einen Zuwachs von 12,7 % und erreichten einen Anteil von 33,6 %. Darunter befanden sich 191.905 Plug-in-Hybride (+9,2 %) mit einem Anteil von 6,8 %. Elektro-Pkw (BEV) kamen auf 380.609 Neuzulassungen, was einem Rückgang von 27,4 % und einem Anteil von 13,5 % entspricht. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt KBA). Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet für das Jahr 2025 mit rund 2,85 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Dieser erwartete leichte Anstieg stützt sich vor allem auf ein Wachstum bei den batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV). Der VDIK äußerte sich zuversichtlich und blickt optimistisch auf das Jahr 2025. Grundlage der Prognose ist die Annahme, dass die neue Bundesregierung die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität spürbar verbessern wird. Ohne zusätzliche, wirksame Anreize für den Hochlauf der Elektromobilität sei hingegen erneut mit stagnierenden Zahlen im BEV-Segment zu rechnen, was zu einem Rückgang des Gesamtmarktes auf etwa 2,7 Millionen Pkw führen könnte. Die verschärften CO 2 -Flottengrenzwerte dürften allerdings dazu beitragen, dass 2025 mehr E-Fahrzeuge auf den Markt gebracht werden müssen. Nach aktuellem Stand geht der VDIK davon aus, dass im Jahr 2025 rund 580.000 batterieelektrische Fahrzeuge zugelassen werden - 200.000 mehr als in diesem Jahr und damit auch etwas mehr als im Jahr 2023, dem letzten Jahr der Förderung. Auch Plugin-Hybride können bei entsprechender Nutzung im Vergleich zu reinen Verbrennern einen relevanten Beitrag zur Einhaltung der CO 2 -Ziele leisten. Die Zahl der Plug-in-Hybride wird für 2025 auf etwa 200.000 Fahrzeuge geschätzt. Der Höchststand von 360.000 Fahrzeugen aus dem Jahr 2022, dem letzten Jahr mit Plug-in-Förderung, wird damit jedoch deutlich verfehlt. Geschäftsverlauf Die Volumenprognose für 2024 sah eine Steigerung der Neufahrzeug-Verkäufe auf ca. 69.700 Fahrzeuge (Vorjahr: 50.973 Neufahrzeuge), sowie eine Umsatzsteigerung (ohne Konzerndienstleistungen) von ca. 20% vor. Diese Ziele wurden im Geschäftsjahr 2024 mit insgesamt 64.364 verkauften Neufahrzeugen zwar unterschritten, jedoch durch ein gestiegenes Umsatzwachstum von insgesamt 33,9% deutlich übertroffen. Die Marke Volvo verzeichnete in Deutschland im Jahr 2024 erstmals über 60.000 Neuzulassungen und setzt damit ihren Wachstumskurs fort. Auf einem leicht rückläufigen Pkw-Gesamtmarkt verzeichnete die Volvo Car Germany GmbH im vergangenen Jahr eine Absatzsteigerung in Bezug auf Neuzulassungen am Markt von 39,3 % auf exakt 62.326 Einheiten (2023: 44.739 Neuzulassungen). Volvo erreicht damit einen Marktanteil von 2,2 % - und das nicht nur in der Gesamtbilanz, sondern auch in nahezu jedem Monat des Jahres. Getrieben wird der Erfolgskurs insbesondere von den elektrifizierten, extern aufladbaren Modellen, die inzwischen fast zwei Drittel des Gesamtabsatzes (2023: 44 Prozent) ausmachen. 21,7 % aller zugelassener Volvo Fahrzeuge verfügen über einen reinen Elektroantrieb, 41,6 %t sind dank Plug-in-Hybridantrieb zumindest zeitweise elektrisch und damit lokal emissionsfrei unterwegs. Damit unterstreicht die schwedische Premium-Marke ihr Engagement für nachhaltige Mobilität und kommt ihren ehrgeizigen Elektrifizierungszielen näher: Bis 2030 sollen 90 bis 100 Prozent des weltweiten Absatzes auf Fahrzeuge mit Ladekabel entfallen, der Rest auf Mild-Hybridmodelle. Die SUV bleiben die beliebtesten Volvo Modelle im Portfolio: Bestseller ist der Volvo XC60 mit 21.810 Neuzulassungen im vergangenen Jahr. Der Volvo XC40 und sein vollelektrisches Pedant Volvo EX40 folgen mit 11.300 Einheiten an zweiter Stelle. Der große Volvo XC90, der auch ab 2025 umfassend aufgewertet auf die deutschen Straßen rollt, komplettiert das Treppchen mit 9.448 Neuzulassungen. Auf Grund von steter Verfügbarkeit hat im Jahr 2024 auch das Gebrauchtwagen-Geschäft wieder deutlich an Volumen und Umsatz zugelegt. Der Bereich Customer Service hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig entwickelt. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen beeindruckenden Anstieg von 44,5 % auf 3.496,7 Mio. EUR. Diese positive Entwicklung ist in erster Linie auf den deutlich gestiegenen Absatz von Neufahrzeugen zurückzuführen, auch aufgrund des Abbaus von Bestellungen aus dem Vorjahr. Zudem trug die spürbare Belebung des Gebrauchtwagengeschäfts maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Auch haben sich höhere Umsätze aus Konzerndienstleistungen, die im Wesentlichen aus höheren Umlagen im Rahmen des Transfer Price Agreement resultieren, auf den Umsatz positiv ausgewirkt. Die Absatzzahlen für Neufahrzeuge pro Modell können der folgenden Tabelle entnommen werden:
Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 12.318 (Vorjahr: Mio. EUR 4,0) beziehen sich wie auch im Jahr 2023 auf die Auflösung von Rückstellungen für Mobilitätsgarantien aus Vorjahren sowie die teilweise Auflösung der Rückstellung für die Händlernetztransformation in Höhe von Mio. EUR 5,6 die aufgrund neuer Erkenntnisse voraussichtlich niedriger ausfällt als sie im Vorjahr in Höhe von Mio. EUR 21,1 gebildet wurde. Die Materialaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von Mio. EUR 2.276,6 auf Mio. EUR 3.361,9 um 47,7% angestiegen und stehen so im Einklang mit den Entwicklungen der Umsatzerlöse. Im Materialaufwand sind zudem in Summe Mio. EUR 47,3 (Vorjahr: Mio. EUR 12,9) Aufwendungen aus der Abwertung der Neu- und Gebrauchtwagen enthalten, die im Zuge des Niederstwerttests vorgenommen wurden. Die auf die Umsatzerlöse bezogene Materialeinsatzquote hat sich daher gegenüber dem Vorjahr moderat von 94,1% auf 96,1% erhöht. Die Personalaufwendungen bewegen sich mit Mio. EUR 36,1 und bei nahezu gleicher Mitarbeiteranzahl im Jahr 2024 auf Vorjahresniveau (Mio. EUR 35,6). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit Mio. EUR 113,2 mit Mio. EUR 4,6 unter dem Vorjahr. Die Marketingaufwendungen sind insbesondere aufgrund der Fahrzeugneueinführungen um rund Mio. EUR 9,3 auf Mio. EUR 68,1 und die Aufwendungen für Gewährleistungen und Kulanz infolge des Umsatzwachstums um Mio. EUR 6,3 auf Mio. EUR 30,5 gestiegen. Gleichzeitig sind die Aufwendungen für die im Vorjahr gebildete Rückstellung für die geplante Straffung des Händlernetzes in Höhe Mio. EUR 21,1 weggefallen. Die Zinserträge sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Aufgrund der allgemein im Jahr 2024 hohen Zinsen konnten hier deutlich höhere Erträge aus dem Inhouse Cashpool, aus den vergebenen kurzfristigen Darlehen an die Volvo Car Corporation, Gotenborg, Schweden, sowie aus der Abzinsung für langfristige Verbindlichkeiten erzielt werden. Auch die Aufwendungen für Zinsen sind auf Grund der allgemeinen Zinsentwicklung gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die Steuern auf Einkommen und Ertrag belaufen sich auf insgesamt Mio. EUR 19,7 und betreffen zum größten Teil Körperschaft- und Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss von Mio. EUR 13,4. Die Umsatzrendite im Geschäftsjahr 2024 beträgt wie auch im Vorjahr 0,41%. 3. Vermögenslage Der deutliche Anstieg der Vorräte um Mio. EUR 144,2 auf Mio. EUR 236,0 (Vorjahr: Mio. EUR 91,8) ergibt sich insbesondere durch einen höheren Lagerbestand an Neufahrzeugen. Dieser hat sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 116,0 auf Mio. EUR 152,6 erhöht. Hauptgrund hierfür war eine höhere Verfügbarkeit elektrifizierter Modelle, deren Nachfrage schwächer ausfiel als erwartet, sowie auch das generell stark erhöhte Produktionsvolumen an Neufahrzeugen und daraus resultierend Fahrzeuge, die erst zu Beginn des Jahres 2025 an Händler verkauft und ausgeliefert werden können. Aufgrund der allgemeinen Marktentwicklung in Bezug auf die Absatzpreise von Elektrofahrzeugen wurde in diesem Jahr im Rahmen des Niederstwerttests eine Abwertung der Neu- und Gebrauchtwagen in Summe in Höhe von Mio. EUR 47,3 (Vorjahr nur Gebrauchtwagen: Mio. EUR 12,9) vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um Mio. EUR 64,1 auf Mio. EUR 114,1 gestiegen (Vorjahr: Mio. EUR 50,0). Maßgeblich für diesen Anstieg sind sowohl höhere Forderungen gegenüber der Santander Consumer Bank AG, bedingt durch ein erhöhtes Faktura-Volumen im Rahmen des Factorings, als auch gestiegene Forderungen aus dem Rental-Geschäft infolge verstärkter Fahrzeugauslieferungen zum Jahresende. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich reduziert und betragen zum Bilanzstichtag Mio. EUR 497,0 (Vorjahr: 667,6). Die Reduzierung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist in erster Linie auf die Entnahme liquider Mittel aus dem Inhouse Cash-Pool sowie auf ein geringeres Volumen des kurzfristigen Darlehens mit VCC zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 7,9 angestiegen. Dies ist im Wesentlichen durch eine höhere Forderung für Umsatzboni aus Leasing-/Finanzierungsgeschäften gegen die Santander Consumer Leasing GmbH zu erklären. Die Abnahme der liquiden Mittel um Mio. EUR 10,7 resultiert aus gegenüber dem Vorjahr unterschiedlichen Zeitpunkten des Transfers der Bankkonten auf das Cash-Pooling. Die Steuerrückstellungen betreffen mit Mio. EUR 65,3 maßgeblich Ertragsteuern einschl. Zinsen für frühere Geschäftsjahre und adressiert die voraussichtlichen Feststellungen der steuerlichen Betriebsprüfung bis ins Jahr 2024 (Mio. EUR 38,9), sowie die Rückstellung für Steuern aus dem aktuellen Geschäftsjahr. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um Mio. EUR 26,0 auf Mio. EUR 524,4 (Vorjahr: Mio. EUR 498,4) erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf die infolge des gestiegenen Absatzgeschäfts gestiegenen Rückstellungen für Verkaufsförderungsprogramme (Mio. EUR 253,1; Vorjahr Mio. EUR 224,0), für Mobilitätsgarantie (Mio. EUR 107,4; Vorjahr Mio. EUR 98,8) und Händlerboni (Mio. EUR 103,6; Vorjahr Mio. EUR 95,4) zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Mio. EUR 37,8 auf Mio. EUR 47,7 bestimmt sich im Wesentlichen stichtagsbedingt durch höhere noch nicht fällige Lieferantenverbindlichkeiten zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 40,3 auf Mio.EUR 106,1 resultiert maßgeblich aus einer höheren Gutschrift aus dem Transferpricing zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr. 4. Finanzlage Mit der Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, besteht ein Vertrag zur Übertragung aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unserer Gesellschaft gegen Volvo-Händlern. Unsere Gesellschaft entrichtet eine marktübliche Gebühr. Dieser Vertrag dient unserer Gesellschaft als Finanzierungsinstrument; darüber hinaus dient er der Eliminierung des Ausfallrisikos von Forderungen, da das Ausfallrisiko für die übertragenen Forderungen die Santander Bank trägt.
Im Berichtsjahr konnten, im Verhältnis zu den operativen Zahlungsmittelabflüssen, niedrigere Zahlungsmittelzuflüsse verzeichnet werden. Dies steht insbesondere mit dem zum Jahresende aufgebauten und bereits zum größten Teil bezahlten hohen Bestand an Neuwagen in Verbindung, die im Geschäftsjahr 2024 nicht abverkauft werden konnten. Die Mittel wurden zum größten Teil im Rahmen des bestehenden Cash-Poolvertrags mit der Volvo Car Corporation, Göteborg, Schweden aus dem Cash-Pool-Guthaben entnommen. Darüber hinaus wurde die Höhe des kurzfristigen Darlehens an die Volvo Car Corporation, Göteborg, Schweden zu reduziert. Zum Jahresende besteht ein Darlehen in Höhe von Mio. EUR 378,3 (Vorjahr: Mio. EUR 429,0) gegenüber der Muttergesellschaft, mit einer Laufzeit bis März 2025. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen durch die im Berichtsjahr angefallenen Zinsen geprägt. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 2,60 % (Vorjahr 1,13%). Zum Ende des Geschäftsjahres beträgt der Bestand an flüssigen Mitteln Mio. EUR 12,2 (Vorjahr: Mio. EUR 22,9). Die Deckung des Zahlungsmittelbedarfs ist sowohl durch das vorhandene Cash-Pool-Guthaben, das gewährte, kurzfristige Darlehen, sowie durch die Einbindung in den Konzern-Cash-Pool unter der Führung der Volvo Car Corporation, Göteborg gesichert. 5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die in der Ertragslage erläuterten Umsatzerlöse und Anzahl der abgesetzten Fahrzeuge stellen sowohl wichtige finanzielle Leistungsindikatoren dar als auch den Marktanteil als bedeutsamsten nicht-finanziellen Leistungsindikator. Die Erhöhung des Marktanteils ist auch in Zukunft, insbesondere durch weitere Modelleinführungen, geplant. Die Kundenzufriedenheit und Qualität der Fahrzeuge werden im Volvo Konzern und auch durch unabhängige Befragungen und Tests regelmäßig gemessen. C. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement System Im Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden die Chancen und Risikopositionen der Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf ihre strategische und operative Bedeutung analysiert, aufbereitet und beurteilt. Es werden Maßnahmen vereinbart, mit deren Umsetzung die vorgegebenen Ziele erreicht werden sollen. Diese Ziele werden ausgehend von einer langfristigen 5-Jahresplanung in unterschiedlichen Detaillierungsgraden bis hin zu einer Quartals- und Monatsplanung herunter gebrochen. Die Marktentwicklung wird durch die Vertriebs- und Marketingabteilung analysiert und beobachtet. Sich daraus ableitende Trends werden im monatlichen Managementbericht zusammengefasst und der Geschäftsleitung sowie der Volvo Car Corporation, Göteborg, zugeleitet. Dadurch ist die sachgerechte Information der Entscheidungsträger gewährleistet. Das Reporting-System stellt zeitnah und fortlaufend den Grad der Zielerreichung anschaulich dar und zeigt als Frühwarnindikator Veränderungen im Markt und im Wettbewerb an. Anhand allgemeiner und geschäftsspezifischer Kennzahlen werden die kritischen Erfolgsfaktoren im Zeitablauf beobachtet, um Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zeitnah entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Basis für das Reporting ist die zuverlässige Standardsoftware SAP-Release R/3. Das System ist durch entsprechende Zugriffsberechtigungen sowie individuell definierte Benutzerprofile vor unautorisiertem Zugriff angemessen geschützt. Risikobericht Mit Blick auf die Zukunft des Unternehmens und der Automobilindustrie bleibt eine gewisse Unsicherheit bestehen. Der vormals durch Lücken in den Lieferketten verursachte Komponentenmangel für die Produktion von Neufahrzeugen hat sich im Laufe des Geschäftsjahr 2024 nahezu entspannt, sodass das Verkaufsvolumen erneut gesteigert werden konnte Jedoch können sich allgemeine wirtschaftliche Risiken und damit einhergehende Material- und Logistikkosten, sowie geopolitische Spannungen und Konflikte ergeben, bzw. eine weitere Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt auf die globale Konjunktur sowie das Branchenwachstum auswirken und die Beschaffung von Materialien und Komponenten für die Volvo Car Corporation, Göteborg erneut erschweren. Hiervon ist die Volvo Car Germany mittelbar betroffen, da keine eigenen Produktionsstätten betrieben werden und keine direkten Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen in der Ukraine und Russland bestehen. Ein Teil der von Volvo Car Germany vertriebenen Fahrzeuge wird in den USA hergestellt. Die Europäische Union prüft derzeit die Einführung erhöhter Importzölle auf bestimmte Waren aus den Vereinigten Staaten, darunter auch Kraftfahrzeuge. Sollte es zu keiner Einigung im Rahmen der Handelsgespräche zwischen der EU und den USA kommen, könnten diese Zölle zu höheren Anschaffungskosten für aus den USA importierte Fahrzeuge führen. Aufgrund bestehender konzerninterner Verrechnungspreisregelungen ist Volvo Car Germany hiervon jedoch derzeit nicht in Bezug auf Gewinnmargen betroffen. Produktneueinführungen von Wettbewerbern sowie eine aggressivere Preispolitik, und die daraus resultierende schwierigere Preisdurchsetzung bei Elektrofahrzeugen führen zu einem steigenden Wettbewerbs- und Preisdruck im Automobilmarkt und können sich so negativ auf das geplante Volumenziel sowie den erzielbaren Margen auswirken. Zur frühzeitigen Erkennung dieser Risiken werden die Absatzmärkte kontinuierlich beobachtet und unterschiedliche Maßnahmen ergriffen, um diesen entgegenzuwirken. Ein Maßnahmenbereich ist die Entwicklung und Umsetzung kundenorientierter Verkaufsförderungsprogramme sowie ein zusätzliches Spektrum von Leasing- und Finanzierungsmöglichkeiten mit dem Ziel, beim Endkunden einen, dem individuellen Bedarf entsprechenden, finanziellen Kaufanreiz zu schaffen. Die Digitalisierung ökonomischer Wertschöpfungsprozesse ist unseres Erachtens eine Notwendigkeit, die aufgrund des sich permanent verschärfenden Wettbewerbs und nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie eine signifikante Beschleunigung erfahren hat. Eine zunehmende Digitalisierung bringt aber auch mit sich, dass sich die potenziellen Gefahren wie Cyberkriminalität und Hacker-Angriffe auf die IT-Infrastruktur dem Grunde nach erhöhen. Volvo Car Germany orientiert sich zur Gewährleistung seiner IT-Sicherheit an internationalen Standards und greift bei Schutzmaßnahmen auch auf Industriestandards und Best Practice zurück. Die Mitarbeiter werden durch stetige Trainings und Simulationsmaßnahmen für Malware- oder Trojaner-Angriffe sensibilisiert. Alle wesentlichen Vermögensrisiken sind durch Versicherungen bei der Volvo Car Germany oder der Volvo Car Corporation abgedeckt. Wechsel- oder Bürgschaftsverpflichtungen bestehen nicht. Die Ausfallrisiken der Forderungen werden überwiegend durch Factoring reduziert. Aufgrund des besonders hohen Anteils der Cash-Pool-Forderungen an der Bilanzsumme wird der Cash-Pool-Bestand regelmäßig unter Einbezug der Liquiditätssituation des Volvo Konzerns analysiert, Ausfallrisiken sind derzeit nicht ersichtlich. Grundlage für die Überwachung und Steuerung der Kredit-, Liquiditäts-, Zins- und Systemrisiken ist eine schriftlich fixierte "Kreditbearbeitungs- und Risikobewertungspolitik", in dem Verfahren zur Risikobegrenzung und -kontrolle unter Berücksichtigung konzerninterner Richtlinien festgelegt wurden. Entscheidungen zur Kreditgewährung werden durch teilweise automatisierte Auskunfts- und Bewertungsverfahren unterstützt. Rückständige Kundenkredite unterliegen zunächst einer standardisierten Mahnbearbeitung, danach werden sie individuell bzw. durch externe Rechtsanwälte verfolgt. Im Forderungsmanagement wird auf Basis regelmäßiger Analysen eine angemessene Risikovorsorge betrieben. Liquiditätsvorausberechnungen und Zinsbindungsbilanzen dienen der Liquiditäts- und Refinanzierungssteuerung. Die Veränderungen der Kapitalmärkte werden zeitnah überwacht und analysiert. Rechtliche Risiken werden durch weitgehende Verwendung rechtlich geprüfter, standardisierter Verträge verringert. Hinsichtlich des Ausfalles von DV-Anlagen bestehen Notfallpläne. Derzeit wird eine steuerliche Außenprüfung für die Jahre 2013 bis 2022 durchgeführt; die Ergebnisse der Prüfung liegen derzeit noch nicht final vor, alle etwaigen Risiken wurden bereits bei der Rückstellungsbildung berücksichtig. Chancenbericht Im vergangenen Jahr 2024 erzielte Volvo in Deutschland einen Rekordabsatz und setzte so viele Fahrzeuge ab wie nie zuvor. Trotz eines zunehmend herausfordernden Marktumfelds konnte das Unternehmen seinen Marktanteil in Deutschland von über zwei Prozent behaupten und seine Position weiter festigen. Dieser anhaltende Wachstumskurs unterstreicht die Stärke der Marke sowie die Attraktivität der Premium-Modelle. Auch global gesehen wurde mit weltweit 763.389 verkauften Fahrzeugen ein neues Allzeithoch erzielt. Gegenüber 2023 stieg der globale Absatz um acht Prozent. Für das laufende Jahr 2025 erwartet das Unternehmen jedoch schwierige Marktbedingungen infolge zahlreicher wettbewerbsbezogener und geopolitischer Herausforderungen. Nach zwei Rekordjahren bei Umsatz und Gewinn geht die Volvo Car Corporation jedoch mit einem soliden Fundament und starker Liquidität ins Jahr 2025. Die fokussierte Strategie, die ausgewogene Präsenz, die technologische Entwicklung und die diversifizierte Modellpalette werden dem Unternehmen helfen, die Herausforderungen zu meistern und den Weg für langfristiges Wachstum zu ebnen. So wird der schwedische Premium-Automobilhersteller weiterhin in ein diversifiziertes und ausgewogenes Produktportfolio investieren und dieses Stärken. Allein 2025 kommen fünf neue, bzw. aufgefrischte Modelle auf den Markt. Diese Fahrzeuge werden dazu beitragen, die schwierigen Bedingungen im Jahr 2025 teilweise abzufedern. Direkt zu Jahresbeginn feiern die großen SUV, der vollelektrische Volvo EX90 und der umfassend überarbeitete Volvo XC90, ihre offizielle Deutschland-Premiere. Im Februar ist die Weltpremiere des Volvo EX30 Cross-Country, dem ersten vollelektrischen Cross-Country Derivat. Wurde der Volvo EX30 bisher in China gebaut, startet in der ersten Jahreshälfte nun auch die Produktion der Volvo EX30 Modelle im Werk in Gent, Belgien. Die volle Produktionskapazität wird in der zweiten Jahreshälfte erreicht, sodass die europäischen Verkäufe aus diesem Werk heraus beliefert werden können. Anfang März folgt die Weltpremiere des neuen Volvo ES90, mit dem Volvo vollelektrische Vielseitigkeit in das Segment der Premium-Limousinen bringt. Mit dem neuen Modell treibt Volvo die Elektrifizierung seines Produktprogramms weiter voran: Der Volvo ES90 ist das sechste vollelektrische Modell- und der erste Volvo mit 800-Volt-Ladetechnik für mehr Reichweite und schnelleres Aufladen. Neben dem Volvo EX90 zählt auch der neue Volvo ES90 zu den Top-Modellen des Unternehmens. Mit modernster Core-Computing-Technologie stärkt er die Position von Volvo als führender Anbieter von Software-definierten Fahrzeugen und setzt neue Maßstäbe in der Branche. D. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2025 wird entsprechend den Ausführungen im Abschnitt "Chancenbericht" ein Absatzvolumen von 59.400 Neufahrzeugen und ein Umsatzrückgang von ca. 8% erwartet. Mit dem geplanten Volumen wird für das Jahr 2025 ein Marktanteil von insgesamt 2,1% prognostiziert. Das im Geschäftsjahr 2025 erwartete Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt mit Mio. EUR 9,8 leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres.
Köln, den 19. Mai 2025 Volvo Car Germany GmbH, Köln Hendrik Christiaan van der Gaag, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024Allgemeine Hinweise Die Volvo Car Germany GmbH hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (HRB 25795). Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsansätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und wird, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Wert EUR 250, aber nicht EUR 1.000 übersteigen, werden den steuerlichen Vorschriften entsprechend behandelt. Gemäß Wahlrecht werden diese Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens über fünf Jahre ratierlich abgeschrieben. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Die den Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen:
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten ausgewiesen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten einschließlich Frachten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips einzeln bewertet angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich werden auf risikobehaftete Posten Einzelabwertungen vorgenommen. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern sind für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu ermitteln, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer/ Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 32,5%. Latente Steuern werden gemäß Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB saldiert ausgewiesen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Bei Vorliegen einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird ein Aktivüberhang der latenten Steuern zum Bilanzstichtag in Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Im Geschäftsjahr 2024 bestanden Wertunterschiede in den Bilanzposten der Finanzanlagen, den sonstigen Vermögensgegenständen, den Pensions- und sonstigen Rückstellungen. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Für die Pensionsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) vorgenommen. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,75 % p.a., die jährliche Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,75 % sowie die jährliche Rentenanpassung mit 2,00 % entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,90 %. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sowie die Auswirkungen einer Änderung des Abzinsungssatzes auf den Erfüllungsbetrag werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,96 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Eine Verrechnung mit dem aktiven Deckungskapital aus Rückdeckungsversicherung ist erfolgt, da dieses dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt bei Entstehung des Geschäftsvorfalls zu den konzerninternen Umrechnungskursen und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf das Anlagengitter verwiesen (Anlage zum Anhang). Nachfolgend ist der Anteilsbesitz der Volvo Car Germany GmbH dargestellt:
1) laut vorläufigem Jahresabschluss 2024
2) Jahresergebnis vor Ergebnisabführung
Vorräte Die absatzmarktorientierte Bewertung der Fahrzeuge im Vorratsvermögen führte im Geschäftsjahr zu einer Abwertung des Vorratsvermögens an Neuwagen in Höhe von TEUR -23.446 (Vorjahr: TEUR 0) sowie von Gebrauchtwagen in Höhe von TEUR 23.759 (Vorjahr: TEUR 12.884). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, mit Ausnahme der langfristigen Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung (TEUR 979, Vorjahr: TEUR 961) sowie Mietkautionen (TEUR 387, Vorjahr: 387) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eine Verrechnung der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherung mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist nicht geboten, da diese nicht dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.582 (Vorjahr: TEUR 4.149), Forderungen aus Cash-Pool Guthaben in Höhe von TEUR 106.744 (Vorjahr: TEUR 233.901) sowie ein Darlehen mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr in Höhe von TEUR 378.289 (Vorjahr: EUR 428.983). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 489.110 (Vorjahr: TEUR 667.350). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 23.901 (Vorjahr: TEUR 15.996) beinhalten vor allem Forderungen für Kommissionen und offene Lieferantenprovisionen (TEUR 22.360, Vorjahr: TEUR 14.476) und das Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung (TEUR 979, Vorjahr: TEUR 961). Eigenkapital Sämtliche Anteile werden von der Volvo Car Corporation, Göteborg, Schweden, gehalten. Das gezeichnete Kapital ist im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 vollständig (Vorjahr: 65,4%) wiederhergestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft ist über den Konzern-Cash-Pool sichergestellt. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen aus unmittelbaren Zusagen betragen zum Geschäftsjahresende TEUR 74.009 (Vorjahr: TEUR 73.925). Die Zuführung des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 2.064). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt im Geschäftsjahr TEUR -740. Dadurch hätte sich zum 31. Dezember 2024 erstmalig eine um TEUR 740 geringere Pensionsrückstellung ergeben. Dieser Berechnung liegt ein Zinssatz von 1,96% zugrunde. Die Rückstellung für Pensionen aus Entgeltumwandlung beträgt TEUR 2.135 (Vorjahr: TEUR 1.893). Die Zuführung des Geschäftsjahres beträgt TEUR 242 (Vorjahr: TEUR 231). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt im Geschäftsjahr TEUR -29. Dieser Berechnung liegt ein Zinssatz von 1,96% zugrunde. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 65.295 (Vorjahr: TEUR 47.117) betreffen im Berichtsjahr Rückstellungen für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und voraussichtlich zu entrichtende Steuernachzahlungen inklusive Verzugszinsen aufgrund der abgeschlossen Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2013 bis 2015, der laufenden Betriebsprüfung 2016 bis 2019, den Nachzahlungen für Verzugszinsen sowie die dadurch entstehenden Risken für die Jahre 2020 bis 2024 (TEUR 40.888). Im Vorjahr betrafen die Steuerrückstellungen ausschließlich die vorgenannten Betriebsprüfungen einschließlich Verzugszinsen sowie Folgeeffekte bis 2023 (TEUR 37.722). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft betreffen im Wesentlichen folgende Verpflichtungen/Risiken:
Die Rückstellung für Personalkosten beinhaltet im Wesentlichen den Passivüberhang in Höhe von TEUR 4.566 (Vorjahr: TEUR 5.020) aus der Verrechnung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen TEUR 10.160 mit dem Aktivwert des Deckungsvermögens TEUR 5.594. Die übrigen sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 106.067 (Vorjahr: TEUR 146.394) ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 105.967 (Vorjahr: TEUR 139.868). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 37.467 (Vorjahr: TEUR 33.994). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und setzen sich wie folgt zusammen:
Unsere Gesellschaft veräußert Neufahrzeuge an Autovermietungsgesellschaften. Dabei sehen die vertraglichen Vereinbarungen regelmäßig vor, diese Fahrzeuge nach Ablauf eines Zeitraumes von fünf bis acht Monaten zurückzuerwerben. Aufgrund des Übergangs von Gefahr, Besitz, Nutzen und Lasten an den veräußerten Fahrzeugen geht neben dem rechtlichen auch das wirtschaftliche Eigentum an den veräußerten Neufahrzeugen auf die Autovermietungsgesellschaften über. Entsprechend werden im Veräußerungszeitpunkt Umsatzerlöse realisiert. Im Geschäftsjahr 2024 betragen die Umsätze aus dem Verkauf von Neufahrzeugen an Autovermietungsgesellschaften Mio. EUR 437,7 (Vorjahr: Mio. EUR 178,6). Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen innerhalb der Unternehmensgruppe in Höhe von TEUR 15.703 (Vorjahr: TEUR 15.141) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 12.318 (Vorjahr: TEUR 3.964) enthalten. Die Erträge aus Fremdwährungsumrechnung betragen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 1). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 880 (Vorjahr: TEUR 2.862) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für Marketing, Social Media und Vertrieb in Höhe von TEUR 68.087 (Vorjahr: TEUR 58.747), Gewährleistung und Kulanz in Höhe von TEUR 30.801 (Vorjahr: TEUR 24.116), Miet- und Nebenkosten in Höhe von TEUR 3.935 (Vorjahr: TEUR 4.099) und Administration und Beratung in Höhe von TEUR 3.505 (Vorjahr: TEUR 3.041). Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung betragen TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 6). Finanzergebnis
Die Erträge aus Beteiligungen (TEUR 750, Vorjahr: TEUR 625) betreffen ausschließlich die VCIS Germany GmbH, Köln. Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen den von der VD Beteiligungen & Service GmbH, Köln, aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages übernommenen Verlust des Geschäftsjahres 2024. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag werden Aufwendungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer für das abgelaufene und Geschäftsjahr (TEUR 18.350, Vorjahr: TEUR 15.706) ausgewiesen. Darüber hinaus enthält der Posten TEUR 2.855 an voraussichtliche Aufwendungen, die sich aufgrund der Feststellungen aus der laufenden Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2016 bis 2019 auch auf 2024 ergeben können. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
In dem vorgenannten Betrag sind sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 6.802 enthalten. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft: Hendrik Christiaan van der Gaag Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden zum 31. Dezember 2024 Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.274 gebildet. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2024 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 196 Arbeitnehmer und 88 Arbeitnehmerinnen (gesamt: 284 Personen, Vorjahr: 283 Personen) beschäftigt. Angaben zur Mindestbesteuerung Als internationaler Konzern ist die Volvo Car Corporation, Göteborg, Schweden, weltweit tätig und fällt aufgrund der regelmäßig oberhalb des Schwellenwertes von EUR 750 Mio. erzielten Umsatzerlöse grundsätzlich in den Anwendungsbereich der OECD-Modellregelungen des Pillar Two. Die Pillar Two-Gesetzgebung trat am 1. Januar 2024 in Kraft. Als Reaktion hierauf wurden die relevanten gruppeninternen Prozesse so aufgesetzt, dass man den internationalen gesetzlichen Verpflichtungen gerecht wird. Aufgrund der am deutschen Unternehmenssitz geltenden Steuersätze gehen wir nach dem gegenwärtigen Stand davon aus, dass die tatbestandsauslösende "Effective Tax Rate" von 15% nicht unterschritten wird. Konzernzugehörigkeit Die Volvo Car Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Volvo Car Corporation, Göteborg, Schweden zum 31. Dezember 2024 (kleinster Kreis von Konzernunternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss der Volvo Car Corporation, Göteborg, Schweden, unter der Homepage https://www.volvocars.com einzusehen. Oberstes Mutterunternehmen ist die Zhejiang Geely Holding Group Co. Ltd., Hangzhou, China (größter Kreis von Konzernunternehmen), dessen Konzernabschluss unter der Homepage http://geelyauto.com.hk/en/financial statements.html veröffentlich wird. Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschriften des § 291 Abs. 2 HGB für den Konzernabschluss in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss wird von der Volvo Car Corporation, Göteborg, Schweden, unter Anwendung der International Financial Reporting Standards aufgestellt. Honorare des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 146) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden TEUR 13.355 vorgetragen. Nachtragsbericht Ein Teil der von Volvo Car Germany vertriebenen Fahrzeuge wird in den USA hergestellt. Die Europäische Union prüft derzeit die Einführung erhöhter Importzölle auf bestimmte Waren aus den Vereinigten Staaten, darunter auch Kraftfahrzeuge. Sollte es zu keiner Einigung im Rahmen der Handelsgespräche zwischen der EU und den USA kommen, könnten diese Zölle zu höheren Anschaffungskosten für aus den USA importierte Fahrzeuge führen. Aufgrund bestehender konzerninterner Verrechnungspreisregelungen ist Volvo Car Germany hiervon jedoch derzeit nicht in Bezug auf Gewinnmargen betroffen.
Köln, den 19. Mai 2025 Volvo Car Germany GmbH, Köln Hendrik Christiaan van der Gaag, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Volvo Car Germany GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Volvo Car Germany GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Volvo Car Germany GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 19. Mai 2025 Deloitte
GmbH
Daniel Rühl, Wirtschaftsprüfer Julia Bielefeld, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde am 3. Juni 2025 festgestellt. |
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