Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 781225
Eingetragen
29.9.2021
Branche
BeteiligungsgesellschaftenElektrizitätsverteilungHerstellung von Transformatoren und Stromrichtern
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb eines geschlossenen Verteilernetzes für die Elektrizitätsversorgung im Werk der Mercedes-Benz AG in Untertürkheim.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Hoppenz
seit 6.12.2022
Geschäftsführer
Wolfgang Häfele
seit 6.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH
Germany
18.775 €
75.10%
Mercedes-Benz AG
Germany
6.225 €
24.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Power Supply Systems GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die unter der Nummer HRB 781225 im Register des Amtsgerichts Stuttgart eingetragene Power Supply Systems GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Der Zweck des Unternehmens ist der Betrieb eines geschlossenen Verteilnetzes für die Elektrizitätsversorgung im Werk der Mercedes-Benz AG in Stuttgart-Untertürkheim. Des Weiteren kann die Gesellschaft gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben oder pachten.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin geprägt von den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie zunehmender politischer Unsicherheit, beispielweise im Nahen Osten durch den verschärften Konflikt zwischen Israel und der Hamas oder die militanten Angriffe auf Handelsrouten im Roten Meer. Innenpolitisch bestimmte vor allem die Energiewende den gesellschaftlichen Diskurs. Im April 2023 gingen die letzten deutschen Atommeiler vom Netz, die Meinungen darüber waren in Zeiten hoher Energiekosten und vor dem Hintergrund des Klimawandels gespalten. Auch das nach langer Diskussion im Herbst verabschiedete Gebäudeenergiegesetz bestimmte die Schlagzeilen.

Die Klimaschutztransformation und Digitalisierung der Wirtschaft bilden zentrale Aufgaben der nächsten Jahre. Hierzu soll die Energiebereitstellung aus fossilen Energieträgern perspektivisch vollständig auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden. Der Ausbau von Photovoltaikanlagen soll deutlich beschleunigt werden. Das Ziel ist, bis 2030 ca. 200 GW installierte Leistung zu erreichen. Dafür sollen künftig alle geeigneten Dachflächen für die Solarenergie nutzbar sein. Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden.

Geschäftsverlauf

Die Power Supply Systems GmbH ist seit dem 01.05.2022 Betreiberin des Stromversorgungsnetzes im Werksteil "Versuch" der Mercedes-Benz AG in Untertürkheim. Die Mercedes-Benz AG als bisherige Eigentümerin und Betreiberin hat das Stromverteilnetz in die Power Supply Systems GmbH eingebracht, welche dieses als geschlossenes Verteilnetz im Sinne des § 110 EnWG betreibt. Das Kalenderjahr 2023 war demnach das erste vollständige Geschäftsjahr, in welchem die Gesellschaft ihrem originären Unternehmenszweck nachgekommen ist.

Die technische Betriebsführung des Stromversorgungsnetzes einschließlich der Überwachung in der Leitwarte erfolgt durch die Mercedes-Benz AG im Rahmen eines Betriebsführungsvertrages. Die Mercedes-Benz AG koordiniert auch sämtliche Bau- und Umbaumaßnahmen am Netz und in den Schalt- und Umspannanlagen im Auftrag der Power Supply Systems GmbH. Die energiewirtschaftliche sowie kaufmännische Betriebsführung erfolgt durch die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. Wesentliche Dienstleistungen im Bereich des Messstellenbetriebs werden durch die EnBW Energie Baden-Württemberg AG erbracht.

Nachdem im vorangegangenen Geschäftsjahr 2022 in wesentlichem Umfang Umbaumaßnahmen in allen Schaltanlagen des Netzgebiets vorgenommen wurden, um eine den eichrechtlichen Vorgaben Rechnung tragende Messinfrastruktur aufzubauen, waren im Geschäftsjahr 2023 nur in geringem Umfang Baumaßnahmen am Verteilnetz erforderlich. Die Energiemengenermittlung und -bilanzierung erfolgt weiterhin in einem zwischen den Marktpartnern abgestimmten Interimsverfahren. Die netztechnischen Voraussetzungen, insbesondere der erforderliche Umbau von Zählerschränken und der Einbau von Messeinrichtungen, konnte zwar vollständig abgeschlossen werden. Allerdings ergeben sich bei der Auswertung der Energiemengen Differenzen, welche zwischen der Gesellschaft und den beteiligten Dienstleistern Mercedes-Benz AG, Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH und EnBW Energie Baden-Württemberg AG eruiert und beseitigt werden müssen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt 5.254 T€, im Vorjahr wurden von der Gesellschaft Umsatzerlöse von 3.260 T€ erzielt.

Entwicklung weiterer wesentlicher Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung

Der Materialaufwand betrug 4.319 T€ und setzt sich im Wesentlichen aus Bezugskosten zum vorgelagerten Netz sowie Zahlungen auf Netzumlagen an den Übertragungsnetzbetreiber zusammen. Im Vorjahr sind Materialaufwendungen von 2.668 T€ angefallen.

Die Abschreibungen betrugen 184 T€, im Vorjahr 94 T€.

Ergebnis

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von 134 T€ (Vorjahr: 68 T€) ab.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich im Berichtsjahr auf 5.370 T€ (Vorjahr:5.243 T€).

Aktiva

Das Sachanlagevermögen stieg von 3.287 T€ auf 3.308 T€ an.

Die Anlagenintensität der Gesellschaft beträgt 61,6 % (Vorjahr: 62,7 %).

Das Umlaufvermögen erhöhte sich von 1.956 T€ auf 2.062 T€. Zum Anstieg trug das erhöhte Guthaben bei Kreditinstituten bei.

Passiva

Das Eigenkapital liegt zum 31. Dezember 2023 bei 2.090 T€. Damit erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 37,3 % auf nunmehr 38,9 %.

Die Rückstellungen stiegen von 295 T€ auf 418 T€.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 130 T€ auf 2.862 T€ (Vorjahr: 2.992 T€). Der Rückgang ist durch die verringerten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern begründet.

Soll-Ist-Vergleich

Das Kalenderjahr 2023 stellt das Jahr dar, in dem die Power Supply Systems GmbH erstmalig vollständig den operativen Netzbetrieb im Sinne ihres Unternehmenszwecks durchgeführt hat.

Die Stromabgabe aus dem Verteilnetz betrug 102.744.328 kWh, in den acht Monaten des Rumpfjahres 2022 betrug die Stromabgabe 70.302.436 kWh.

Die Umsatzerlöse aus dem Netzbetrieb (ohne Umlagen) betrugen 3.974 T€, im Zeitraum 01.05.2022 bis 31.12.2022 beliefen sich die Umsatzerlöse auf 2.655 T€.

Aufwandsseitig belaufen sich die Materialaufwendungen auf 4.196 T€ (Vorjahr: 2.668 T€), darin sind neben Aufwendungen für den Bezug aus dem vorgelagerten Netz (2.884 T€) und Verlustenergieaufwendungen (55 T€) insbesondere Aufwendungen für wälzungsfähige Konzessionsabgaben und Netzumlagen enthalten. Die Abschreibungen belaufen sich auf 184 T€ (Vorjahr: 94 T€). Als sonstige betriebliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 471 T€ angefallen, diese setzen sich insbesondere aus bezogenen Leistungen für technische, energiewirtschaftliche und kaufmännische Dienstleistungen, Managementleistungen sowie Versicherungsaufwendungen und Jahresabschlussprüfungsaufwendungen zusammen (Vorjahr: 395 T€).

Das Ergebnis nach Steuern beträgt 134 T€ (Vorjahr: 68 T€).

Prognose, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Die Netzentgelte des Geschäftsjahres 2024 wurden entsprechend der regulatorischen Vorgaben ermittelt und zum 01.01.2024 veröffentlicht. Die in den Netzentgelten enthaltene Eigenkapitalverzinsung wurde dabei erstmalig nach der Festlegung der Bundesnetzagentur vom 20.10.2021 (Az. BK4-21-055) ermittelt, welche gegenüber der bis zum Jahr 2023 geltenden Eigenkapitalzinssätze um rund ein Viertel geringer ist. Es wird dennoch ein solides Ergebnis erwartet.

Die Gesellschaft plant für das Jahr 2024 Netzinvestitionen insbesondere zur Erweiterung der Doppelkabelfelder in Gebäude 122/5 sowie der Stationen A1 und A2 in Gebäude 123/3. Für das Jahr 2025 ist eine Erneuerung der CO 2 -Löschanlage sowie der Umbau der Mittelspannungsfelder in Gebäude 122/5 geplant. Die bestehende CO 2 -Löschanlage wurde aufgrund festgestellter Mängel an verschiedenen, auch sicherheitsrelevanten Anlagen, zunächst stillgelegt.

Durch die gesicherte Eigenkapitalquote, die gute Liquidität und das regulatorische Umfeld, welches planbare Netzrenditen verspricht, steht die Gesellschaft auf wirtschaftlich soliden Füßen. Wir rechnen auch künftig mit positiven Ergebnissen.

Risikobericht

Finanz-/Kosten- und Marktrisiken

Die Power Supply Systems GmbH bewegt sich durch die ausschließliche Tätigkeit in der Sparte Stromnetz in einem regulierten Feld. Die Netzentgelte sind nach den regulatorischen Vorgaben zu bilden und grundsätzlich durch die zuständigen Aufsichtsbehörden überprüfbar, welche auch Preissenkungen verfügen können. Die angeschlossenen Netzkunden können aufgrund des Netzmonopols nicht ohne weiteres zu einem Wettbewerber wechseln, jedoch jederzeit die Überprüfung der Netzentgelte verlangen.

Ein weiterer Risikofaktor sind Zahlungsausfälle von Kunden, die sich unmittelbar auf das Unternehmensergebnis auswirken. Gerade durch die geringe Anzahl angeschlossener Kunden am Verteilnetz der Power Supply Systems GmbH liegt hierin ein gewisses Klumpenrisiko für die Gesellschaft begründet.

Technologische Risiken

Nennenswerte Risiken bestehen hier durch auftretende Schäden an den Anlagen, welche zu Mindererträgen und Mehrkosten führen. Zur Minimierung dieser Risiken wurde ein Betriebsführungsvertrag abgeschlossen, welcher auch die Wartung und Fernüberwachung der Anlagen beinhaltet. Des Weiteren wurden entsprechende Sach- und Maschinenversicherungen abgeschlossen.

Umweltrisiken

Die zunehmend heftigen Unwetterereignisse in Deutschland wirken sich auch auf die Verteilnetze aus. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Deutschland zunehmend spürbar. Künftig sind vermehrt Dürrephasen und Extremwetterereignisse mit Starkregen und Stürmen zu erwarten, welche ganze Infrastrukturen zerstören können.

Politische und energiewirtschaftliche Risiken

Für die Gesellschaft bestehen in diesem Bereich dahingehend Risiken, dass neue gesetzliche oder regulatorische Vorgaben zu einer sinkenden Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft führen können. Der Europäische Gerichtshof hat am 02.09.2021 (Az. C-718/18) festgestellt, dass die normative Regulierung in Deutschland insgesamt mit der nach EU-Recht geregelten, ausschließlichen Zuständigkeit der nationalen Regulierungsbehörden unvereinbar ist. Diese Entscheidung hat keinen unmittelbaren Einfluss auf den geltenden Rechtsrahmen, begründet jedoch einen Auftrag an die Bundesregierung, durch eine Novellierung des Energierechts weitgehende Kompetenzen den nationalen Regulierungsbehörden zu übertragen.

Weitere politische Risiken bestehen darin, dass die Kundenstruktur der Power Supply Systems GmbH sehr stark an die Automobilindustrie gekoppelt ist. Aufgrund der europäischen und nationalen Klimaschutzvorgaben ist die Automobilindustrie einer starken Transformation unterworfen, welche sich auch mittelbar auf die Absatz- und Ertragssituation der Power Supply Systems GmbH auswirken könnte.

IT- und Informationssicherheitsrisiken

Unter Anwendung technischer, physischer und organisatorischer Maßnahmen begegnet die Gesellschaft möglichen Gefährdungen, die sich auf die Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit von Informationen auswirken können. Kritische Informationssysteme und ihre unterstützenden Komponenten der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur sind redundant ausgelegt. Zudem verfügen insbesondere die Mercedes-Benz AG als technischer und die die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH als kaufmännischer Dienstleister über ein systematisches Störungs- und Notfallmanagement. Für die Mercedes-Benz AG wurde eine Zertifizierung nach IT-Sicherheitskatalog gemäß §11 Absatz 1a EnWG (08/2015) beauftragt, welche im 3. Quartal 2024 abgeschlossen werden soll. Die IT der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH verfügt bereits in weiten, zentralen Bereichen über zertifizierte Service-, Sicherheits- und Qualitätsmanagementsysteme.

Gesamtbeurteilung

Nach Aufnahme und Auswertung aller bekannten Risiken wurde festgestellt, dass der Fortbestand des Unternehmens dadurch nicht gefährdet ist.

Chancenbericht

Die bereits beschriebene Bindung an die regulatorisch vorgegebenen Eigenkapitalrenditen ermöglicht es der Gesellschaft nicht, darüberhinausgehende Renditen zu erwirtschaften. Durch eine regulatorisch optimale Eigenkapitalausstattung sowie die nachhaltige Investition in das Verteilnetz kann unter diesen Rahmenbedingungen dennoch eine Steigerung der Unternehmensergebnisse erreicht werden.

Gesamtaussage

Das Unternehmen erfüllt aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen weiterhin die Erwartungen nach planbaren und stabilen Jahresergebnissen. Es sind Investitionen geplant, welche sich über Netzentgelte refinanzieren lassen.

Aufgrund dieser Entwicklung und dem geringen Risikopotenzial der Gesellschaft erwarten wir für das Jahr 2024 ein Jahresergebnis im Bereich von rund 60 T€.

 

Schwäbisch Hall, 31. Mai 2024

Wolfgang Häfele, Geschäftsführer

Thomas Hoppenz, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.308.237,78 3.287
3.308.237,78 3.287
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 864.756,66 949
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 607
3. sonstige Vermögensgegenstände 15.585,73 45
880.342,39 1.601
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.181.217,61 355
2.061.560,00 1.956,00
5.369.797,78 5.243

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 1.863.844,00 1.863
III. Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 67.064,42 -1
IV. Jahresüberschuss 134.201,41 68
2.090.109,83 1.956
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 15.081,22 30
2. Sonstige Rückstellungen 403.060,00 265
418.141,22 295
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 664.510,58 360
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.197.036,15 2.632
2.861.546,73 2.992
5.369.797,78 5.243

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2022
T€
1. Umsatzerlöse 5.253.715,24 3.260
2. sonstige betriebliche Erträge 11.350,00 1
5.265.065,24 3.261
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.195.749,31 2.668
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 122.963,04 0
4.318.712,35 2.668
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 183.521,72 94
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 470.757,75 395
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.101,59 6
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 58.769,45 30
9. Ergebnis nach Steuern 134.202,38 68
10. sonstige Steuern 0,97 0
11. Jahresüberschuss 134.201,41 68

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Allgemeine Angaben

Sitz der Power Supply Systems GmbH ist Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 781225 im Register des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes, des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Bilanz wurde entsprechend §266 Abs. 2 und 3 HGB in Verbindung mit §265 Abs. 7 HGB aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Sachanlagen sind nach § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Nettorechnungsbeträge zuzüglich Nebenkosten und abzüglich Skonti und Rabatte bewertet worden. Die nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen wurden vorgenommen. Die Nutzungsdauern der planmäßigen Abschreibungen werden anhand der Stromnetzentgeltverordnung ermittelt und betragen bis zu 40 Jahre.

Die Anlagenzugänge werden pro rata temporis (zeitanteilig) linear abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt (Anlage zum Anhang).

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Die Restlaufzeiten der aufgeführten Forderungen betragen weniger als ein Jahr.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Das Festkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sind die Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern

Für die Darstellung der latenten Steuern wurde der Nettoausweis gewählt. Die latenten Steuern resultieren aus temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung der aktiven latenten Steuern liegt der unternehmensindividuelle Steuersatz von 14,700 % zu Grunde. Die passiven latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 15,825 % berechnet.

Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ Stand 31.12.2023 Davon RLZ > 1 Jahr Stand 31.12.2022 Davon RLZ > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 865 0 949 0
Forderungen gegen Gesellschafter 0 0 607 0
Sonstige Vermögensgegenstände 16 0 45 0
881 0 1.601 0

3. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen die Mittel auf Kontokorrentkonten.

4. Eigenkapital

in T€ Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 25 25
Kapitalrücklage 1.864 1.864
Gewinn-/Verlustvortrag(-) 67 -1
Jahresüberschuss 134 68
2.090 1.956

An dem gezeichneten Kapital (Stammkapital) in Höhe von 25 T€ sind die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH (Sitz Schwäbisch Hall) mit 75,1 % und die Mercedes-Benz AG mit 24.9 % beteiligt.

5. Rückstellungen

in T€ Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Steuerrückstellungen 15 30
Sonstige Rückstellungen 403 265
418 295

Die Steuerrückstellungen umfassen die Gewerbesteuer und die Körperschaftssteuer.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

in T€ Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Ausstehende Rechnungen 397 246
Sonstige (Jahresabschluss etc.) 6 19
403 265

6. Verbindlichkeiten

in T€ Stand 31.12.2023 davon RLZ bis 1 Jahr davon RLZ 1-5 Jahre davon RLZ > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 665 665 0 0
(Vorjahr) (360) (360) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.197 197 2.000 0
(Vorjahr) (2.633) (2.633) (0) (0)
Summe 2.862 862 2.000 0
(Vorjahr) (2.993) (2.993) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ein Darlehen in Höhe von 2 Mio.€ (Vj.: 2 Mio.€), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 128 T€ (Vj.: 40 T€) und 69 T€ (Vj.: 65 T€) für Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

7. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 5,25 Mio.€.

8. Materialaufwand

in T€ Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.196 2.668
Aufwendungen für bezogene Leistungen 123 0
4.319 2.668

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betreffen den Energiebezug.

9. Abschreibungen

Die Abschreibungen in Höhe von 184 T€ (Vorjahr: 94 T€) entfallen auf Sachanlagen.

10. Finanzergebnis

in T€ Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99 6
- 99 - 6

11. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten im Wesentlichen die Körperschaftssteuer in Höhe von 29 T€ (Vj.: 15 T€) und die Gewerbesteuer in Höhe von 28 T€ (Vj.:14 T€).

Sonstige Angaben

Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen nach § 6 b EnWG bestanden im Jahr 2023 wie folgt:

mit der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH für erhaltene Dienstleistungen in Höhe von 426 T€, für Weiterberechnungen 30 T€ und für Zinsen 99 T€.

Mit der Mercedes-Benz AG für erhaltene Dienstleistungen in Höhe von 110 T€.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen ergeben sich wie folgt:

in T€ Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Fälligkeit bis 1 Jahr 568 483
Fälligkeit bis 1 bis 5 Jahre 645 606
Fälligkeit bis über 5 Jahre 360 288
1.573 1.377

Angaben zum Jahresergebnis

Es wurde ein Jahresüberschuss von 134 T€ erzielt. Über die Ergebnisverwendung beschließt die Gesellschafterversammlung. Es wird vorgeschlagen, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Abschlussprüferhonorare

Das Abschlussprüferhonorar für Prüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 6 T€.

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind Herr Wolfgang Häfele und Herr Thomas Hoppenz.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung über die zu berichten wäre, nach Ende des Geschäftsjahres, sind nicht eingetreten.

 

Schwäbisch Hall, 31. Mai 2024

Wolfgang Häfele, Geschäftsführer

Thomas Hoppenz, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen einschl. 3.376.246,81 204.717,50 0,00 0,00 3.580.964,31
3.376.246,81 204.717,50 0,00 0,00 3.580.964,31
3.376.246,81 204.717,50 0,00 0,00 3.580.964,31
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen einschl. 89.204,81 183.521,72 0,00 272.726,53
89.204,81 183.521,72 0,00 272.726,53
89.204,81 183.521,72 0,00 272.726,53
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen einschl. 3.308.237,78 3.287.042,00
3.308.237,78 3.287.042,00
3.308.237,78 3.287.042,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Power Supply Systems GmbH, Schwäbisch Hall

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Power Supply Systems GmbH, Schwäbisch Hall, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mandant für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 19. September 2024

BW PARTNER
Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Susanne Reh, Wirtschaftsprüferin

Marius Henkel, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am XX.XX.2024, am XX.XX.2024 und am XX.XX.2024 festgestellt.

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