Wilhelm
Bunse GmbH
Hattingen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.637.925,66 |
2.879.700,66 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
6.048,50 |
6.192,50 |
| II.
Sachanlagen |
2.631.877,16 |
2.873.508,16 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.148.837,06 |
969.631,53 |
| I.
Vorräte |
587.543,39 |
474.855,71 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
560.712,07 |
493.463,61 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
581,60 |
1.312,21 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
301.136,23 |
352.550,83 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
1.278.229,02 |
751.188,45 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
5.366.127,97 |
4.953.071,47 |
Passiva
|
|
31.12.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
112.500,00 |
112.500,00 |
| II.
Verlustvortrag |
863.688,45 |
295.212,74 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
527.040,57 |
568.475,71 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
1.278.229,02 |
751.188,45 |
| B.
Rückstellungen |
288.276,00 |
148.820,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.077.851,97 |
4.804.251,47 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
5.366.127,97 |
4.953.071,47 |
Anhang
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Der Jahresabschluss der Wilhelm Bunse GmbH wurde nach
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für
Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt vor
Ergebnisverwendung.
Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Für
die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt. Alle Beträge
wurden - soweit nicht anders dargestellt - in T€
angegeben.
II. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND
VERLUSTRECHNUNG
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind
gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten
worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses
waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
1. Angaben zur Bilanz
Die
immateriellen Vermögensgegenstände und das
Sachanlagevermögen sind mit den
Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen werden
planmäßig überwiegend nach der linearen
Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer
mit steuerlich zulässigen Sätzen vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem
Netto-Einzelwert von € 150,00 sind im Jahr des
Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden;
ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bewegliche
Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als
€ 150,00 bis € 1.000,00 werden in einem
Sammelposten zusammengefasst. Von den jährlichen
Sammelposten werden entsprechend den steuerlichen
Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a.
im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde,
und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die
Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens werden im Übrigen
zeitanteilig vorgenommen.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten
Anlagenspiegel zu entnehmen.
Für den Bestand der
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert
gebildet.
Die
unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse
werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die
Herstellungskosten umfassen Material-, Fertigungs- und
notwendige Gemeinkosten. Der Ansatz der fertigen
Erzeugnisse erfolgt retrograd auf Basis der Verkaufspreise.
Notwendige Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden
Wert wegen geminderter Verwertbarkeit werden
berücksichtigt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sowie
liquide Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei
den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem in
den einzelnen Forderungen liegenden Risiko durch
Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung
des allgemeinen Kreditrisikos wird eine
Pauschalwertberichtigung von 1 % auf den
Forderungsbestand vorgenommen.
Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich aus
folgender Tabelle:
|
31.12.2011
|
|
31.12.2010
|
|
T€
|
|
T€
|
Forderungen
|
561
|
|
493
|
- davon Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr
|
(1)
|
|
(1)
|
Der aktive
Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der
Ausgaben des Berichtszeitraums angesetzt, soweit diese
Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem
Bilanzstichtag darstellen.
Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag
angesetzt. Das
gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr
€ 112.500,00 und ist voll eingezahlt.
Die Gesellschaft weist einen
nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in
Höhe von T€ 1.278 aus. Zur Vermeidung einer
Überschuldung im Sinne der Insolvenzordnung wurde von
der Muttergesellschaft HAVO Neuenhauser Gruppe Holding AG,
Neuenhaus, ein qualifizierter Rangrücktritt
ausgesprochen.
Rückstellungen für Pensionen bestehen in
Höhe von T€ 43. Die Berechnung der
Rückstellungen für Pensionen wurde
versicherungsmathematisch nach der Projected Unit Credit
Method (PUC-Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2005
G von Dr. Klaus Heubeck und Berücksichtigung eines
Rechnungszinsfußes von 5,14 % ermittelt. Als
Zinsfuß wurde der von der Deutschen Bundesbank
gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung
bekannt gegebene Prozentsatz verwendet. Von der
Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB
(Ermittlung des Zinsfußes unter der Annahme einer
Restlaufzeit der Pensionsrückstellung von 15 Jahren)
wurde Gebrauch gemacht. Bei der Berechnung wurde ein
Rententrend von 1,5 % p. a. berücksichtigt. Bei
der Berechnung der Rückstellungen waren Lohn- und
Gehaltstrends nicht zu berücksichtigen.
Die
übrigen Rückstellungen
berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie
sind in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden
abgezinst. Als Zinsfuß wurde der von der Deutschen
Bundesbank gemäß
Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegebene
laufzeitindividuelle Prozentsatz verwendet. Preis- und
Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.
Die
Verbindlichkeiten sind zu ihren
Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die
Zusammensetzung, Fristigkeit und Besicherung ergibt sich
aus nachfolgender Tabelle:
|
31.12.2011
|
|
|
|
31.12.2010
|
|
|
|
Restlaufzeit von
|
|
|
|
|
gesamt
|
bis
|
über 5 Jahre
|
gesichert
|
gesamt
|
Restlaufzeit bis 1 Jahr
|
|
|
1 Jahr
|
|
|
|
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
Verbindlichkeiten
|
5.078
|
3.562
|
1.112
|
4.027
|
4.805
|
3.188
|
Von den
Verbindlichkeiten sind TEUR 1.838 durch eingetragene
Grundschulden gesichert.
In den
Verbindlichkeiten sind Darlehensverbindlichkeiten
gegenüber der Gesellschafterin HAVO Neuenhauser Gruppe
Holding AG von T€ 2.654 sowie Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen von T€ 305
enthalten. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber
der Gesellschafterin HAVO Neuenhauser Gruppe Holding AG
(T€ 2.959) sind durch Sicherungsübereignung
einer Zahnradmessmaschine gesichert.
III. SONSTIGE ANGABEN
1. Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erfolgte im
Geschäftsjahr 2011 durch Herrn Maschinenbautechniker
Hans-Joachim Holtkamp, Schüttorf.
2. Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von
T€ 527 zusammen mit dem bestehenden
Verlustvortrag von T€ 864 auf neue Rechnung
vorzutragen.
3. Angaben zum Mutterunternehmen
Muttergesellschaft der Wilhelm Bunse GmbH, Remscheid,
ist die HAVO Neuenhauser Gruppe Holding AG, Neuenhaus
(Amtsgericht Osnabrück, Nr. HRB 131558).
Hattingen, 24. April 2012
Hans-Joachim Holtkamp
Geschäftsführer
|