Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 235942
Vorher
Blitz 17-195 GmbH
Eingetragen
20.9.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Beratungs- und Verwaltungsdienstleistungen insbesondere in den Bereichen Informationstechnologie, Datenmanagement, Datenschutz, Datensicherheit und Zertifizierung sowie Erwerb, Halten und Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kivanc Semen
seit 23.7.2018
Geschäftsführer
Thomas Regier
seit 25.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (9)

Ungelöste Beteiligungen (4)

Gesellschafter
Beta

5 von 13 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
One Peak Growth Capital One GP Limited
GGY
34.22%
NH EXPANION EQUITY DATA-GUARD HOLDINGS LLC
United States
20.02%
Panta rhei Capital GmbH
Germany
16.08%
Adastrac Ventures GmbH
Germany
13.46%
GEKES GmbH
Germany
13.46%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DataCo GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die DataCo GmbH (kurz DataCo) ist ein schnellwachsendes Software-Unternehmen, welches sich als einer der führenden europäischen Anbieter von Datenschutz, Informationssicherheit, und Compliance-Lösungen (Privacy, InfoSec, Compliance, zusammen "PIC") für KMUs sowie mittelständische Konzerne etabliert hat. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München, mit weiteren Standorten in London, Berlin und Wien.

DataCo versteht sich als "SaaS" (Software-as-a-Service) Unternehmen mit hybridem Ansatz - Kunden können in einem flexiblen Abomodell (mit monatlicher oder jährlicher Zahlung) verschiedene modulare PIC-Lösungen buchen. Neben einer Software-Applikation werden die Kunden dabei auch von einem Team aus Privacy-, Infosec- und Compliance-Spezialisten betreut und beraten. Dieses Modell unterscheidet DataCo von anderen Mitbewerbern, die sich entweder auf reine Softwarelösungen, oder eine reine Beratungsleistung spezialisiert haben.

Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Hauptfokus der DataCo darauf, die Geschäftsfelder und Produkte umfassend auszubauen, um ein starkes Wachstum zu erzielen, und gleichzeitig durch das Erzielen von Skaleneffekten das Betriebsergebnis zu verbessern. Mit einem Umsatzwachstum von 36%, welcher überproportional zur Kostenentwicklung (+11%) erfolgt ist, wurde dieses Ziel erreicht. Auch die DataCo UK wurde umfassend vergrößert.

Um dieses Wachstum aufrechterhalten und sich finanziell nachhaltig für die Zukunft aufzustellen, hat die DataCo die Refinanzierung der Risikokapital-Schulden mit der Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC, Toronto, Kanada) Ende Juli 2023 erfolgreich abgeschlossen und die zuvor bei Kreos Capital gehaltenen Risikokapital-Schulden refinanziert. Diese neue Transaktion verlängert den Liquiditätshorizont weiter und stärkt die finanzielle Position der DataCo.

2. Forschung und Entwicklung

Die DataCo entwickelt Lösungen, um Unternehmen bei der Umsetzung datenschutz-konformer Prozesse zu unterstützen. Ziel hierbei ist, die Menschen hinter den Daten zu schützen.

Im Jahr 2023 hat die DataCo wieder eine Vielzahl von Produktinnovationen eingeführt, um ihren Kunden einen noch größeren Mehrwert zu bieten.

Dazu gehören mehrere Integrationen in Drittanbieteranwendungen sowohl im Bereich InfoSec als auch Consent and Preference Management (CPM) und der dazugehörige Datenaustausch zwischen Anwendungen. Zudem wurde ein Self-Checkout für die Kunden der DataCo eingeführt, um KMUs zu ermöglichen, Produkte mit minimalem Eingriff seitens der DataCo zu bestellen.

Unser CPM wurde vollständig in unser Datenschutzprodukt integriert und mit neuen Funktionen wie einer benutzerfreundlichen GUI und erweiterten Berichtstools verbessert.

Unsere KI-Fortschritte im Jahr 2023 führten schließlich zur erfolgreichen Fertigstellung unseres ersten GenAI-Beta-Produkts, einschließlich der Integration von KI in unser Kernprodukt. Mithilfe des Open-Source-Sprachmodells LLaMA-2 entwickelten wir ein Tool zur universellen Suche in unseren eigenen Materialien, das personalisierte Unterstützung bietet und den manuellen Aufwand reduziert.

Diese neuen Entwicklungen aus dem Jahr 2023 belegen unser kontinuierliches Engagement für Innovation und die Bereitstellung erstklassiger Lösungen im Bereich Informationssicherheit und Datenschutz.

Die gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben der DataCo erhöhten sich im Geschäftsjahr gruppenweit auf T€ 6.152 (44% vom Umsatz). Davon sind T€ 622 externe Dienstleistungen. Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt DataCo Ende 2023 49 Mitarbeiter (29% aller Mitarbeiter).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unser seit 2017 bestehendes Unternehmen hat sich inzwischen zu einer der führenden PIC-Lösungen auf dem deutschen Markt etabliert.

Dank unseres hybriden Geschäftsmodells, der Ausrichtung auf KMU-Firmen, eines breiten Produktportfolios (Privacy, InfoSec, Consent, Cookie-Management) und einer Lösung, die je nach interner Expertise im Datenschutz und der Informationssicherheit flexibel auf den Nutzer zugeschnitten werden kann, können wir uns im Wettbewerb vorteilhaft positionieren.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz der DataCo konnte gegenüber dem Vorjahr um 36% gesteigert werden, was der Vorjahresprognose entspricht. Dieses Wachstum konnte durch die im vorherigen Abschnitt erwähnten Produkterweiterungen, durch Effizienzsteigerungen in unserer Sales- und Marketingabteilung, und durch den Ausbau interner Prozesse gesichert werden. Hierdurch sehen wir auch im Jahr 2024 weitere Effizienz- und Umsatzsteigerungen. Durch das positive Umsatzwachstum, welches überproportional zur Kostenentwicklung erfolgt ist, konnte das Betriebsergebnis ebenfalls um 12,7% verbessert werden.

Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres zeigt, dass DataCo den Umsatzwachstum durch Professionalisierung und Ausbau aller Abteilungen realisieren konnte, jedoch auch gleichzeitig Skaleneffekte nutzen konnte, um Kostensteigerungen im Rahmen zu halten. Dementsprechend gab es eine Ausweitung der betrieblichen Erlöse und Aufwendungen, und eine positive Veränderung des Jahresergebnisses.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis -10.923 -12.514 1.591 12.7
Zinsergebnis -1.216 -853 -363 -42.6
Jahresergebnis -12.140 -13.367 1.228 9.2

Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund des Expansions- und Wachstumskurses um T€ 1.591 verbessert. Haupttreiber dieser positiven Entwicklung sind die gestiegenen Umsatzerlöse, während die größten Kostensteigerungen bei den Personalkosten zu verzeichnen sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten erfolgreich um T€ 1.099 gesenkt werden.

Seit 2021 wurde DataCo durch einen Venture Debt Provider (Kreos Capital, London, Großbritannien) fremdfinanziert und seit dem dritten Quartal 2023 durch einen neuen Venture Debt Provider (CIBC) refinanziert. Die Erhöhung des durchschnittlichen Fremdkapitalanteils in 2023 führt zu einer Verschlechterung des Zinsergebnisses um T€ 363.

Die Personalkosten sind um T€ 3.196 gestiegen, während die Reduktion der sonstigen betrieblichen Aufwendungen hauptsächlich durch Einsparungen bei den (Online)-Werbekosten (T€ 1.461) und externen Entwicklungs- bzw. Freelancekosten (T€ 238) erzielt wurde.

Demgegenüber steht ein Umsatzwachstum (inklusive sbE) von T€ 4.243, der durch erfolgreiche Neukundengewinnung, den Ausbau aller Abteilungen sowie den Fokus auf Produkt und Wachstum erzielt wurde.

b) Finanzlage

urch laufende Abschreibungen sank das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr geringfügig, Darlehen an die DataCo UK haben die Finanzanlagen gegenüber dem Vorjahr jedoch stark erhöht, so dass das Anlagevermögen insgesamt um 53% gestiegen ist.

Die Eigenkapitalquote hat sich durch das Verlustgeschäft, in dem sich die DataCo als Wachstumsunternehmen befindet, von 53% in 2022 auf 25% in 2023 verringert.

Die Verbindlichkeiten haben sich durch die Refinanzierung des Venture Debt Kredits zur Finanzierung des laufenden Geschäfts nur geringfügig um T€ 491 erhöht.

Es gab keine wesentlichen Investitionen im Anlagevermögen.

Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich verringert, da der Jahresfehlbetrag gesunken ist.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 9.091 5.960 3.130 52.5
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.655 2.372 1.283 54.1
liquide Mittel 10.780 25.925 -15.145 -58.4
Passiva
Eigenkapital 6.144 18.283 -12.140 -66.4
Verbindlichkeiten 14.255 13.764 491 3.6
Bilanzsumme 24.114 34.749 -10.635 -30.6

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir durch die in 2022 erfolgreich abgeschlossene Series-B-Finanzierungsrunde, sowie die Refinanzierung unseres Venture Debt Kredits mit der CIBC im Juli 2023 als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung ist positiv und wird sich auch im Jahr 2024 fortsetzen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist bis auf weiteres durch Fremdkapital und die Series-B-Finanzierungsrunde gesichert.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in München über eine Niederlassung in Berlin und in Wien.

Insgesamt beschäftigt die DataCo GmbH außerhalb Deutschlands im Durchschnitt 10 Mitarbeiter (6 Mitarbeiter im Vorjahr).

IV. Prognosebericht

Der Markt für Privacy, InfoSec und Compliance-Produkte umfasst weiterhin ein weitreichendes, bislang noch unerschlossenes Terrain an möglichen Kunden - von denen eine Vielzahl keine Compliance-Software besitzen. Geplant ist, diese Märkte durch die Ausweitung des Geschäftsfeldes in weitere Länder zu erschließen.

Produktseitig wird sich DataCo im Jahr 2024 noch breiter aufstellen: Der Fokus liegt auf einem neuen Preismodell, um die heterogene Nachfrage im Markt besser zu bedienen, verschiedene Plattform- und Servicelevel anzubieten und von Automatisierungs- und Produktivitätsgewinnen zu profitieren. Gleichzeitig wird die generelle Steigerung der Effizienz in allen Abteilungen durch den Einsatz von KI vorangetrieben, mit dem mittelfristigen Ziel, eine "AI-first" Produktstrategie zu verfolgen.

Im Jahr 2024 hat die DataCo erfolgreich das schwedische Unternehmen DPOrganizer übernommen. Diese Akquisition erweitert unsere Kundenbasis und stärkt unsere regionale Präsenz. Parallel dazu wurde unser Eigenkapital durch eine Erweiterung unserer Series-B-Finanzierungsrunde erhöht, um unsere Finanzlage weiter zu verbessern.

Durch die Aquisiton, den weiterern Ausbau des Vertriebsteams, ein neues Preismodell, und weitere Produktentwicklungen soll die Kundenbasis und der Umsatz im GJ 2024 und GJ 2025 deutlich erhöht werden. Der Umsatz der DataCo GmbH soll im Geschäftsjahr 2024 weiter steigen und sich durch weitere Skalierungseffekte bis 2025 auf fast M€ 20 erhöhen.

Die Abteilungen werden auch weiterhin ausgebaut, um eine Vielzahl von neuen Kunden zu gewinnen, zu betreuen und die Verwaltung breit aufzustellen. Gleichzeitig sollen durch Prozessautomatisierungen und die Einführung neuer Systeme noch größere Skaleneffekte erzielt werden, um auch weitere Effizienzgewinne zu erzielen und das Unternehmen finanziell noch effizienter aufzustellen.

Wir erwarten hierdurch eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht

Die zunehmende Digitalisierung und die damit verbundenen Risiken für Unternehmen bieten nach wie vor eine Basis für die Expansion des Geschäftsmodells von DataCo. Dennoch ist die Marktsituation komplexer geworden. Weltweit verschärfen sich die Regulierungen für Datenschutz- und Compliance-Vorgaben, was einerseits den Markt vergrößert, andererseits jedoch auch zu erhöhtem Wettbewerbsdruck und höheren Anpassungskosten führen könnte.

Unser geplantes Wachstum des Produktportfolios und die fortlaufende Optimierung unserer Lösungen könnten uns in die Lage versetzen, neue Aufträge zu akquirieren und unsere Umsatzziele zu erreichen. Die Einführung neuer Preismodelle und eine verstärkte Automatisierung versprechen, den Wert unserer Dienstleistungen zu steigern und zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.

Jedoch sind auch Risiken zu beachten. Die Unsicherheiten im regulatorischen Umfeld könnten zusätzliche Anpassungen und Investitionen in die Produktentwicklung erfordern. Auch wenn wir von positiven Skaleneffekten und Automatisierungen profitieren könnten, besteht die Möglichkeit, dass die operativen Kosten aufgrund steigender Anforderungen und Investitionen höher steigen als erwartet.

Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 wird durch anhaltende Inflation und geopolitische Unsicherheiten beeinflusst, was zu einem verhaltenen Marktumfeld führen kann. Diese Faktoren könnten unsere Wachstumspläne bremsen und die Kosten für Personal und Betrieb erhöhen. Der Fachkräftemangel in unserem spezialisierten Markt könnte zudem die Rekrutierung und den Ausbau unserer Teams erschweren.

Trotz der umfassenden Bonitätsprüfungen neuer Kunden und dem kontinuierlichen Monitoring unserer Bestandskunden besteht das Risiko von Forderungsausfällen. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten und die geopolitischen Entwicklungen könnten ebenfalls zu Herausforderungen in der Liquiditätsplanung führen.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der fortdauernden Inflation, den anhaltenden geopolitischen Spannungen und den weltwirtschaftlichen Unsicherheiten. Diese Faktoren könnten das Wirtschaftswachstum weiter dämpfen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen herausfordernder gestalten.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität durch unsere in 2022 abgeschlossene, und in 2024 erweiterte Finanzierungsrunde und die Refinanzierung unseres Venture Debt Kredits sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Jahresabschlussbericht

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.090.908,17 5.960.434,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 214.727,56 504.232,56
II. Sachanlagen 247.709,00 301.722,00
III. Finanzanlagen 8.628.471,61 5.154.479,45
B. Umlaufvermögen 14.434.773,95 28.297.106,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.654.833,59 2.371.678,62
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.779.940,36 25.925.427,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 588.179,56 491.285,87
Summe Aktiva 24.113.861,68 34.748.826,28

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.143.604,99 18.283.486,96
I. Gezeichnetes Kapital 41.161,00 41.161,00
II. Kapitalrücklage 47.804.989,64 47.804.989,64
III. Verlustvortrag 29.562.663,68 16.195.205,78
IV. Jahresfehlbetrag 12.139.881,97 13.367.457,90
B. Rückstellungen 1.596.110,15 1.613.277,06
C. Verbindlichkeiten 14.255.425,90 13.764.042,53
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.118.720,64 1.088.019,73
Summe Passiva 24.113.861,68 34.748.826,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.886.309,90 11.643.774,28
2. Personalaufwand 16.847.548,88 13.064.655,03
a) Löhne und Gehälter 14.593.066,91 11.396.744,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.254.481,97 1.667.910,73
davon für Altersversorgung 69.435,17 49.827,39
3. Abschreibungen 445.328,12 470.599,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 445.328,12 470.599,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.523.909,35 10.622.814,98
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 184.337,34 99.210,58
davon aus verbundenen Unternehmen 184.325,44 99.205,81
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.400.723,72 952.373,34
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 0,00 0,00
8. Ergebnis nach Steuern -12.146.862,83 -13.367.457,90
9. sonstige Steuern -6.980,86
10. Jahresfehlbetrag 12.139.881,97 13.367.457,90

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die DataCo GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 235942 eingetragen.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Darstellung im Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgt die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Hiervon abgesehen werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden an den ertragsteuerlichen Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des HGB ausgerichtet. Es sind insbesondere die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände mit deren Herstellung vor dem 1. Januar 2020 begonnen wurde, werden mit Herstellungskosten in der Entwicklungsphase angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos, für Zinsaufwendungen und für Nachlässe werden Einzelwertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sind in Euro umgerechnet und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Entstehungskurs bzw. zum niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Entstehungskurs bzw. zum höheren Stichtagskurs bewertet.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Das Eigenkapital wird zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag sind.

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Soweit GuV-Posten auf Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten beruhen, erfolgt ihre Bewertung zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt:

Das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung der in der Entwicklungsphase angefallenen Herstellungskosten selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde für Vermögensgegenstände, mit deren Entwicklung vor dem 1. Januar 2020 begonnen wurde, ausgeübt. Für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, mit deren Entwicklung nach dem 1. Januar 2020 begonnen wurde, wurde das Wahlrecht nicht in Anspruch genommen.

Fremdkapitalzinsen werden weder im Anlage- noch im Umlaufvermögen aktiviert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei der Darstellung des Jahresabschlusses

Die Darstellung im Jahresabschluss erfolgt stetig im Vergleich zum Vorjahr.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

Vermögen und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftjahres im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Die Angaben zu der Tochtergesellschaft gem. § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben, da die Angaben für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind, § 286 Abs. 3 HGB.

In die Herstellungskosten der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, mit deren Entwicklung vor dem 1. Januar 2020 begonnen wurde, wurden nur die entstandenen Fertigungskosten als gesetzlicher Pflichtbestandteil einbezogen.

Die den planmäßigen Abschreibungen unterliegenden Anlagegüter im Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem geringen Wert werden vereinfachend wie folgt abgeschrieben: Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu Euro 800 werden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem darüber liegenden Wert werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt hierbei:

• Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände 5 Jahre
• Restliches Anlagevermögen 3 - 13 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Forderungen:

Art der Forderung zum 31.12.2023 in TEuro (Vorjahr in TEuro)
aus Lieferungen und Leistungen:
Gesamtbetrag 634,6 (413,6)
davon 1 Jahr 634,6 (413,6)
davon > 1 Jahr 0,0 (0,0)
verbundene Unternehmen:
Gesamtbetrag 1.533,0 (1.049,9)
davon 1 Jahr 1.533,0 (1.049,9)
davon > 1 Jahr 0,0 (0,0)
sonst. Vermögensgegenstände:
Gesamtbetrag 1.487,3 (908,2)
davon 1 Jahr 1.263,0 (164,1)
davon > 1 Jahr 224,3 (744,1)
Summe:
Gesamtbetrag 3.654,9 (2.371,7)
davon 1 Jahr 3.430,6 (1.627,6)
davon > 1 Jahr 224,3 (744,1)

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio im Sinne von § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von Euro 189.344,27.

Eigenkapital, Schuldposten und Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein Wachstums-Unternehmen. Wie bei Wachstums-Unternehmen üblich, finanziert die Gesellschaft die Produktentwicklung, das Unternehmenswachstum sowie den laufenden Betrieb über Investorenmittel. Dies bedeutet auch, dass, solange das Unternehmen nicht Cash-Flow-positiv ist, die Frage der Fortführung der Geschäftstätigkeit davon abhängt, ob das Unternehmen in der Lage ist, rechtzeitig weitere Investorenmittel für die Aufrechterhaltung der Liquidität zu beschaffen. Die Geschäftsleitung geht unter Berücksichtigung dieser Aspekte von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die Gründe für diese Einschätzung sind:

• Aus der mittelfristigen Erfolgs- und Finanzplanung ergibt sich eine positive Fortführungsprognose der Gesellschaft.

• Nach Einschätzung der Geschäftsleitung stehen die Chancen für die zukünftige Bereitstellung von Investorenmitteln gut, weshalb die Geschäftsleitung im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses weiterhin von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgeht.

Die Gesellschaft erbringt Datenschutzdienstleistungen an ihre Kunden. Neben der laufenden monatlichen Betreuung sind ein weiterer Bestandteil dieser Dienstleistungen die sogenannten Audits. Die Honorare für die Audits, die in mehreren Schritten erbracht werden, sind zum Vertragsbeginn fällig. Die Auditleistungen werden in der Regel in den ersten Monaten der Vertragslaufzeit an die Kunden erbracht. Die zum Bilanzstichtag erhaltenen Honorare für bisher noch nicht durchgeführte Audits sind als Erhaltene Anzahlungen bilanziert.

Der Gesamtbetrag der Beträge im Sinne von § 268 Abs. 8 HGB ("Ausschüttungssperre") beträgt 198.249,00 Euro. In dem Gesamtbetrag enthalten sind Beträge aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von 198.249,00 Euro.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.596,1 TEuro setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalaufwendungen mit 1.232,7 TEuro, für Abschluss und Prüfungskosten von 150,0 TEuro und ausstehenden Rechnungen mit 213,4 TEuro zusammen.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 in TEuro (Vorjahr in TEuro)
gegenüber Kreditinstituten:
Gesamtbetrag 12.600,0 (0,0)
davon 1 Jahr 751,0 (0,0)
davon 1- 5 Jahre 11.849,0 (0,0)
davon > 5 Jahre 0,0 (0,0)
erhaltene Anzahlungen:
Gesamtbetrag 685,6 (758,5)
davon 1 Jahr 685,6 (0,0)
davon 1- 5 Jahre 0,0 (0,0)
davon > 5 Jahre 0,0 (0,0)
aus Lieferungen und Leistungen:
Gesamtbetrag 369,9 (433,2)
davon 1 Jahr 369,9 (433,2)
davon 1- 5 Jahre 0,0 (0,0)
davon > 5 Jahre 0,0 (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten:
Gesamtbetrag 600,0 (12.572,3)
davon 1 Jahr 600,0 (4.525,9)
davon 1- 5 Jahre 0,0 (8.046,5)
davon > 5 Jahre 0,0 (0,0)
Summe:
Gesamtbetrag TEuro 14.255,5 (13.764,0)
davon 1 Jahr 2.406,5 (5.717,6)
davon 1 - 5 Jahre 11.849,0 (8.046,5)
davon > 5 Jahre 0,0 (0,0)

Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB unterlassen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind in den sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.763,0 TEuro, 1.533,0 TEuro aus Weiterbelastung von Aufwendungen an die DataCo UK, 1,4 TEuro aus Auflösung von Rückstellungen, 167,6 TEuro aus sonstige verrechnete Sachbezüge gegenüber dem Personal, 28,4 TEuro aus Währungsumrechnungen, 4,1 TEuro aus Weiterberechnung Reisekosten, 16,9 TEuro aus Erträge aus Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen, sowie sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 11,6 TEuro enthalten.

Im Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 184,3 TEuro (Vorjahr: 99,2 TEuro) enthalten.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 162 Arbeitnehmer (Vorjahr: 138), hiervon sind 162 Angestellte. Es wurden keine leitenden Angestellte beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer

• Kivanc Semen, Geschäftsführer der DataCo GmbH

• Thomas Regier, Geschäftsführer der DataCo GmbH

geführt. Bezüglich der Bezüge wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. HGB Gebrauch gemacht.

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden Haftungsverhältnisse:

Verbindlichkeiten aus Patronatserklärung: Euro 11.330.946,44

(davon gegenüber verbundenen Unternehmen: Euro 8.600.917,09)

Nach sorgfältiger Prüfung der finanziellen Lage sowie der aktuellen und erwarteten Geschäftsentwicklung der verbunden Unternehmen ist zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht davon auszugehen, dass aus der Patronatserklärung eine Inanspruchnahme erfolgen wird.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 754,1 TEuro (Vorjahr: 1.217,6 TEuro). Diese betreffen ausschließlich Verpflichtungen aus Mietverträgen.

Das Honorar des Abschlussprüfers für Prüfungsleistungen betrug im Geschäftsjahr 35,9 TEuro (Vorjahr: 28,0 TEuro).

 

München, den 03. Dezember 2024

Geschäftsführung

gez. Kivanc Semen

gez. Thomas Regier

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.447.587,67 0,00 0,00 1.447.587,67
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.934,67 0,00 0,00 16.934,67
1.464.522,34 0,00 0,00 1.464.522,34
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.725,23 121.755,12 40.527,76 929.952,59
848.725,23 121.755,12 40.527,76 929.952,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.721,39 0,00 0,00 11.721,39
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.142.758,06 3.473.992,16 0,00 8.616.750,22
5.154.479,45 3.473.992,16 0,00 8.628.471,61
Gesamt 7.467.727,02 3.595.747,28 40.527,76 11.022.946,54
Kumulierte Abschreibungen Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 959.833,67 289.505,00 0,00 1.249.338,67
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 456,11 0,00 0,00 456,11
960.289,78 289.505,00 0,00 1.249.794,78
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.003,23 155.823,12 20.582,76 682.243,59
547.003,23 155.823,12 20.582,76 682.243,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 1.507.293,01 445.328,12 20.582,76 1.932.038,37
Buchwerte Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 198.249,00 487.754,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.478,56 16.478,56
214.727,56 504.232,56
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 247.709,00 301.722,00
247.709,00 301.722,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.721,39 11.721,39
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.616.750,22 5.142.758,06
8.628.471,61 5.154.479,45
Gesamt 9.090.908,17 5.960.434,01

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bescheinigung zur Offenlegung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die DataCo GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DataCo GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DataCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 9. Dezember 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wiegratz, Wirtschaftsprüfer

gez. Blochberger, Wirtschaftsprüferin

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