Prologis Germany Management GmbH

Peter-Müller-Straße 22, 40468 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 58515
Vorher
ProLogis Management Cologne Park GmbHPrologis Germany Management III GmbH
Eingetragen
29.8.2006
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Managementdienstleistungen an Konzernunternehmen und Investitionen in Europa mit Bezug auf Grundstücksgeschäfte und alle damit verbundenen Aktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Rainer Feige
seit 17.1.2023
Geschäftsführer
Björn Thiemann
seit 18.8.2020
Geschäftsführer
Joachim Sellau
seit 20.9.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Prologis B.V
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Prologis B.V
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Prologis Germany Management GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Die Prologis Germany Management GmbH (das Unternehmen) ist auf dem deutschen Markt tätig und verfügt über Niederlassungen in Düsseldorf (Hauptsitz), München, Berlin, Hamburg und Frankfurt. Die Gesellschaft ist als Verwaltungsgesellschaft für immobilienbesitzende Gesellschaften der Prologis-Gruppe tätig, deren Immobilien sich auf deutschem Gebiet befinden, und erbringt Dienstleistungen im Bereich Immobilien- und Facility-Management, Leasingmanagement und entwicklungsbezogene Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Bau neuer Gebäude. Das Unternehmen übt seine Tätigkeit durch seine Mitarbeiter in den verschiedenen Büros aus. Das verwaltete Vermögen umfasst im Jahr 2023 146 Immobilien.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Rahmenbedingungen

Der europäische Immobilienmarkt erlebte nach einem äußerst positiven Jahr 2022 ein Jahr 2023 mit relevanten Schwierigkeiten. Die Auswirkungen auf die verschiedenen Anlageklassen waren sowohl für Großinvestoren als auch für Privathaushalte offensichtlich. Obwohl der europäische Markt das Jahr 2023 mit einem Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro abschließt, was einem Anstieg von 1,4 % im Vergleich zu 2022 entspricht, verzeichneten die größten fünf Länder (einschließlich Großbritannien) einen Rückgang von 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Die von den Großinvestoren getroffenen Entscheidungen verdeutlichen die Instabilität und Besorgnis auf allen europäischen Immobilienmärkten, einschließlich der nordeuropäischen Länder und mit besonderem Bezug auf Deutschland, dessen Umsatz auf Zwölfmonatsbasis um 5,2 % zurückging. Dennoch entfiel ein Drittel des Gesamtvolumens der größten fünf Länder auf Deutschland. Die Bedingungen im Immobilienmarkt verbesserten sich ab dem dritten Quartal 2023. (quelle: Scenari Immobi-liari,"Rapporto Fondi Immobiliari_AGG-2023_43ma_Integrale").

Die Erhöhung der Zinssätze durch die EZB im Jahr 2023 mit dem Ziel die Inflation zu stoppen, hatte für die verschiedenen Anleger, die eine Kaufpreisfinanzierung benötigen, Auswirkungen auf alle Anlageklassen des Immobilienmarkts., Zudem fielen als Folge die Verkaufspreise.

Was die Logistikbranche in Europa betrifft, so ist die Zahl der Transaktionen im Jahr 2023 im Vergleich zum dreijährigen Pandemiezeitraum 2020-2022 um rund 41 % zurückgegangen und entspricht damit den im Zeitraum 2017-2019 registrierten Volumina. Deutschland und Großbritannien verfügten zusammen über 50 % des in Europa investierten Kapitals (Quelle: Scenari Immobiliari,"Rapporto 2024, I FONDI IMMOBILIARE_44ma_Integrale").

Die Logistikauslastung ist in ganz Europa im Vergleich zu 2022 um rund 20 % zurückgegangen, liegt jedoch mengenmäßig über dem Niveau, das im Dreijahreszeitraum vor der Pandemie erreicht wurde. Aufgrund des Mangels an verfügbaren Flächen und der fehlenden Neuerschließungen, die die Mieten in die Höhe treiben, bleibt der Leerstand in Europa mit 3 % bis 7 % niedrig.

In Deutschland wurde der Flächenumsatz mit einem Rückgang um rund 25 % an die Volumina des Jahres 2020 angeglichen. (Quelle: Scenari Immobiliari,"Rapporto 2024, I FONDI IMMOBI-LIARE_44ma_Integrale").

Die Prologis-Gruppe ist führend in der Immobilienlogistikbranche und bietet Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung der Logistikimmobilien der Gruppe an. Der Trend in der Logistikbranche wirkt sich daher auf das Unternehmen aus, und zwar in Bezug auf die Entwicklung oder den Erwerb neuer Immobilien, die das Portfolio der von der Gesellschaft verwalteten Vermögenswerte vergrößern, aber auch in Bezug auf den Marktwert der verwalteten Vermögenswerte Dies wirkt sich auf die Höhe der Provisionen aus, die die erste Einnahmequelle des Unternehmens darstellen.

2. Allgemeiner Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 profitierte das Unternehmen von der Konsolidierung der in den Vorjahren entwickelten Vermögenswerte, sodass die Einnahmen aus der Immobilienverwaltung gestiegen sind. Der Trend des Marktes im Jahr 2023, der eine Verlangsamung der Transaktionen aufgrund des Anstiegs der Zinssätze zeigt, hat sich auf den Wert des Immobilienvermögens ausgewirkt und zu einem Rückgang der Einnahmen aus den Vermögensverwaltungsgebühren der Gesellschaft im Vergleich zum Gesamtwert geführt.

Der allgemeine vorsichtige Ansatz, der den Markt im Jahr 2023 geprägt hat, hat auch zu einem Rückgang bei der Entwicklung neuer Vermögenswerte geführt, was sich auf die Einnahmen aus Entwicklungsdienstleistungsgebühren auswirkt.

Zusammen mit der Konzernstrategie, die auf Nachhaltigkeit und effiziente Energiequellen ausgerichtet ist, hat das Unternehmen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Entwicklung des Solargeschäfts übernommen und bietet auch Dienstleistungen für Immobilienunternehmen an, deren Grundstücke über auf dem Dach installierte Solarmodule verfügen.

In dem oben beschriebenen makroökonomischen Umfeld hat die Prologis-Gruppe auch bei ihren Aktivitäten im Jahr 2023 einen umsichtigen Ansatz beibehalten, sich auf die strategischsten Projekte konzentriert und Ressourcen für die stabilisierten Immobilienwerte bereitgestellt, anstatt wie in den letzten zwei bis drei Jahren umfassend in neue Akquisitionen oder Entwicklungsprojekte zu investieren. Solarbezogene Aktivitäten wurden mit großer Aufmerksamkeit vorangetrieben und sind zu einem Geschäftsschwerpunkt der Gruppe geworden, der vor allem Investitionen in Ländern vorantreibt, in denen die günstigsten Bedingungen herrschen.

3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen hauptsächlich aufgrund der Auswirkungen der Immobilienverwaltungsgebühren (+1,1 Mio. Euro), der Stabilisierung der in den Vorjahren entwickelten und erworbenen Vermögenswerte, deren Gebühren sich im laufenden Geschäftsjahr vollständig niedergeschlagen haben, sowie durch die Bauverwaltungsgebühren (+607 TEuro) im Zusammenhang mit Verbesserungen und Investitionsausgaben für die verwalteten Vermögenswerte. Die Gebühren, die mit Neuentwicklungen, Mietverträgen und der Vermögensverwaltung verbunden sind, sind insgesamt zurückgegangen, was auf die Immobilienaktivität im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen ist, in der der Schwerpunkt stärker auf der Stabilisierung der Vermögenswerte lag.

Die Personalkosten sind aufgrund des Anstiegs des beschäftigten Personals erheblich gestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist von 42 im Jahr 2022 auf rund 60 im Jahr 2023 gestiegen. Auch das variable Anreizsystem wirkte sich im Jahr 2023 stärker aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies ist auf en Anstieg der Marketing- und Veranstaltungskosten im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Munich Real Estate Expo (318T Euro) zurückzuführen. Auch die Kosten für Firmenwagen stiegen aufgrund von Neueinstellungen und gestiegenen Treibstoffkosten (630T Euro).

Andererseits wurden die Reisekosten der Mitarbeiter aufgrund einiger Einschränkungen bei den allgemeinen und Verwaltungskosten des Unternehmens (214T Euro bzw. 259T Euro) gesenkt und die Beratungsgebühren sind im Vergleich zu 2022 (278T Euro) geringer ausgefallen.

Die Einkommenssteuern fallen im Jahr 2023 deutlich niedriger aus, was im Wesentlichen auf Steuererstattungen für Vorjahre zurückzuführen ist. Die Steuerbelastung, die sich nur auf das Jahr 2023 bezieht (503 T Euro), reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 283T Euro, da höhere Kosten für potenzielle Projekte angefallen sind, die nicht realisiert wurden. Insgesamt wurde die Steuerlast durch die Erstattungsbeträge der Vorjahre (979 T Euro) gemindert.

Der daraus resultierende Jahresüberschuss liegt deutlich über dem des Vorjahres (+1.355T Euro), was vor allem auf die höheren Umsatzerlöse aus Verwaltungsprovisionen (+1.800T Euro), gestiegene Provisionsaufwendungen (-622T Euro), höhere Personalaufwendungen(- 1.725T Euro) und geringere Steueraufwendungen (+ 2.179T Euro) zurückzuführen ist.

Um die Ertragslage des Unternehmens besser zu beschreiben, zeigt die folgende Tabelle einige Rentabilitätsindizes im Vergleich zu denselben Indizes, die sich auf den Jahresabschluss des Vorjahres beziehen:

31/12/2023 31/12/2022
ROE 26% 9%
ROI 56% 326%

Der ROE (Return on Equity) ist ein Indikator für die Rentabilität des investierten Kapitals bezogen auf das Kernmanagement, unabhängig von den Finanzierungsquellen. Generell ist ein möglichst hoher positiver Wert wünschenswert. Der ROE für das Jahr, berechnet durch den Vergleich des Nettogewinns mit dem Eigenkapital, beträgt 26% und verzeichnete daher einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, der hauptsächlich auf die Steigerung des Jahresgewinns zurückzuführen ist.

Der ROI (Return on Investments) ist ein Indikator für die Rentabilität und Effizienz von Investitionen im Hinblick auf den typischen Unternehmensbetrieb. Das Verhältnis wird durch den Vergleich des Betriebseinkommens mit dem investierten Kapital ermittelt. Mit diesem Indikator können allein die Auswirkungen der gewöhnlichen Verwaltung bewerten, ohne die Finanzverwaltung, außerordentliche Posten und Steuerbelastung zu berücksichtigen. Generell ist ein möglichst hoher positiver Wert wünschenswert. Der ROI für das Jahr beträgt 56% und stellt einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr dar, was auf die vielfältigen Auswirkungen des Anstiegs des investierten Kapitals und eines leichten Rückgangs des Betriebsgewinns zurückzuführen ist, der hauptsächlich auf die Lohnkosten zurückzuführen ist, die die Betriebsmarge verringert haben.

Die Indikatoren für 2023 zeichnen sich durch eine geringere Betriebsmarge aufgrund des entsprechenden Anstiegs der Betriebskosten und der Bindung an das investierte Nettokapital aus.

b. Finanzlage

Die Nettofinanzposition der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

31/12/2023 31/12/2022 Variation
Guthaben bei Kreditinstituten * 586.875 214.163 372.712
Flüssige Mittel 586.875 214.163 372.712
Finanzielle Vermögenswerte ** 5.744.705 5.084.361 660.343
Kurzfristige Nettofinanzposition 6.331.579 5.298.524 1.033.055
-
Langfristige Kredite *** (1.984.388) (831.829) (1.152.558)
Mittel- bis langfristiges Finanzdarlehen (1.984.388) (831.829) (1.152.558)
Nettofinanzposition 4.347.192 4.466.695 (119.503)

(*) Darin ist der Kontostand der Bank enthalten

(**) Es umfasst das im Konzern zentralisierte Hausbanksystem ( ***) Es umfasst das konzerninterne langfristige Finanzdarlehen Zur besseren Beschreibung der Finanzlage werden nachfolgend einige Finanzkennzahlen für das laufende Jahr dargestellt, die mit denen des Vorjahres verglichen werden können:

31/12/2023 31/12/2022
Primärliquidität 1,50 0,99
Schuldenquote 0,60 0,79
Anlagendeckungsgrad 15,37 7,93

Die primäre Liquiditätskennzahl vergleicht das Umlaufvermögen abzüglich der Vorräte mit den kurzfristigen Verbindlichkeiten und hat das Ziel, die Fähigkeit des Unternehmens zu messen, kurzfristige Verpflichtungen mit kurzfristigen Vermögenswerten zu erfüllen.

Der Wert des Index sollte gleich oder größer eins sein, um eine positive Meinung über die Liquidität des Unternehmens auszudrücken. Der betreffende Index beträgt 1,50. Die Verbesserung des Index wird durch die bessere Verwaltung kurzfristiger Verbindlichkeiten angestrebt.

Die Schuldenquote von 0,60 % vergleicht die Gesamtverschuldung mit den Eigenmitteln und soll den Grad der Abhängigkeit des Unternehmens von externer Finanzierung messen. Die Verschuldungsquote des Unternehmens ist niedrig, da es gelungen ist gelingt, dass Geschäft t durch die generierten Liquidität zu finanzieren.

Der Deckungsgrad des Anlagevermögens bezieht die Eigenmittel auf die Gegenstände, die langfristig mit dem Unternehmen verbunden sind, da diese für den Gesellschaftszweck wichtig sind. Der betreffende Index von 15,37 zeigt, dass die von der Gesellschaft geführte Tätigkeit geringe Kapitalinvestitionen vorsieht, die jedoch in hohem Maße durch die finanziellen Ressourcen (Eigenkapital und Finanzierung durch Dritte) gedeckt sind.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die liquiden Mittel der Gesellschaft gestiegen (587T Euro; 2022: 214T Euro). Die Gesellschaft verfügt über keine Finanzierungsschulden in Form von Bankdarlehen. Die Gesellschaft finanziert sich vor allem durch erzielte Jahresüberschüsse sowie Darlehen, die durch den Gesellschafter zur Verfügung gestellt werden. und Darlehen von Prologis Europe Finance II B.V., dem Unternehmen, das alle Prologis-Unternehmen in Europa finanziert.

c. Vermögenslage

Im Berichtsjahr verringerte sich das Anlagevermögen zum Buchwert von 758 TEUR auf 584 TEUR, hauptsächlich aufgrund der Abschreibungen der Periode (177 TEUR).

Die Erhöhung des Umlaufvermögens ist vor allem auf höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie einen höheren Steuererstattungsanspruch und ein gestiegenes Guthaben bei Kreditinstituten zurückzuführen. Die kurzfristige Finanzposition ergibt sich hierbei durch das Guthaben bei Kreditinstituten (586 TEUR) und das konzerninterne System des Inhouse-Bankings (5,7 Mio. Euro).

Die geringeren Rückstellungen sind im Wesentlichen auf geringere Steuerrückstellungen zurückzuführen (- 1,4 Mio Euro). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich (+2.587 T Euro), was hauptsächlich auf den Anstieg des allgemeinen Volumenanstiegs bei den passiven Verwaltungsgebühren zurückzuführen ist.

Um die finanzielle Solidität des Unternehmens besser zu beschreiben, zeigt die folgende Tabelle einige Bilanzkennzahlen, die sich sowohl auf (i) die Methoden zur Finanzierung mittel-/langfristiger Kredite als auch (ii) die Zusammensetzung der Finanzierungsquellen im Vergleich dazu beziehen relative Indizes zu den Abschlüssen früherer Jahre.

31/12/2023 31/12/2022
Primärmarge der Struktur (Nettoeigenkapital - Anlagevermögen) 6.413.787 4.419.798
Primärmarge des Strukturverhältnisses (Nettoeigenkapital / Anlagevermögen) 11,98 6,83
Sekundärer Spielraum der Struktur (Nettoeigenkapital + langfristige Verbindlichkeiten - Anlagevermögen) 8.398.174 5.251.627
Verhältnis der sekundären Strukturmarge ((Nettoeigenkapital + langfristige Verbindlichkeiten) / Anlagevermögen) 15,37 7,93

Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 aus ergebnistechnischer Sicht insgesamt als zufriedenstellend.

C. PROGNOSEBERICHT

1. Rahmenbedingungen

Wie eingangs erwähnt, haben die makroökonomischen Bedingungen im Jahr 2023 eine Verlangsamung des Marktes gezeigt, in dem die Unternehmensgruppe tätig ist, nachdem sich der vorangegangene Dreijahreszeitraum als außergewöhnlich in der Logistikbranche erwiesen hatte. Dennoch sind die Fundamentaldaten der Branche solide und das Unternehmen bewegt sich innerhalb der Gruppe, die in ihrer Branche sehr gut positioniert ist, um die Herausforderungen des neuen Szenarios und der neuen Geschäftsmöglichkeiten zu meistern, die sich aus Dienstleistungen zur Unterstützung der Immobilien ergeben Aktivität.

0. Ziele und Strategie

Im Rahmen der von der Gruppe verfolgten Ziele plant das Unternehmen, seine Position auf dem deutschen Markt zu stärken, indem es sich auf hochwertige Immobilienobjekte konzentriert, die Energieeffizienz vorantreibt (Ziel von Null-Kohlenstoff-Emissionen bis 2040) und umfassende Dienstleistungen rund um die Immobilie, und Immobiliengeschäft für die Mieter, die die Vermögenswerte bewohnen, anzubieten. Zudem sollen neue Geschäftsbereiche (Essentials und Mobility) erschlossen werden.

1. Voraussichtliche Entwicklung

Das Unternehmen geht davon aus, dass der Nettogewinn für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund eines Anstiegs der Verwaltungsgebühren, insbesondere im Hinblick auf die Gebühren für im Geschäftsjahr 2024 eingeführte Neuentwicklungen, deutlich über dem Vorjahr liegen wird.

Tatsächlich ist festzuhalten, dass im Jahr 2024 mit der Entwicklung von drei neuen Immobilienkomplexen begonnen wurde (Berlin DC2 und DC4, Gernsheim).

Der umsichtige Ansatz bei neuen Investitionsmöglichkeiten, der im Jahr 2023 begonnen wurde, prägt auch den Managementansatz im Jahr 2024. Dies wird zu einem geringeren finanziellen Engagement des Unternehmens führen. Es wird erwartet, dass die wichtigsten Finanzindikatoren aufgrund der Rentabilität des stabilisierten Geschäfts mit den Daten für 2023 übereinstimmen (ROE) oder sich aufgrund des geringeren Investitionsbetrags (ROI) leicht verbessern.

Mit dem Bestand an liquiden Mitteln (Guthaben bei Kreditinstituten (586 TEUR) und das konzerninterne System des Inhouse-Bankings (5,7 Mio. Euro)) verfügt die Gesellschaft über ausreichende Mittel für den geplanten Geschäftsverlauf 2024.

D. RISIKO- UND CHANCENBERICHT

In den folgenden Absätzen werden die dargestellten Chancen und Risiken nach absteigender Relevanz aufgelistet.

1. Risiken

Risiken im Zusammenhang mit der allgemeinen Wirtschaftslage

Die Wirtschafts-, Eigenkapital- und Finanzlage des Unternehmens korreliert mit den verschiedenen Elementen, die den globalen makroökonomischen Rahmen beeinflussen.

Liquiditätsrisiko

Die von der Gesellschaft verabschiedeten Richtlinien zielen darauf ab, ein angemessenes Maß an liquiden Mitteln und die Verfügbarkeit von Mitteln aufrechtzuerhalten, die durch eine angemessene Höhe der gewährten Kreditlinien beschafft werden können.

Überschüssige Liquidität wird im zentralen Treasury-Konto der Gruppe angelegt und bei Bedarf für die ordentliche Verwaltung verwendet.

Das Liquiditätsrisiko, dem das Unternehmen ausgesetzt sein könnte, besteht darin, dass es ihm nicht gelingt, ausreichende finanzielle Mittel zu erhalten, die für seine Geschäftstätigkeit sowie für die Entwicklung seiner Aktivitäten erforderlich sind.

Die beiden Hauptfaktoren, die die Liquiditätssituation der Gesellschaft bestimmen, sind einerseits die durch die Betriebs- und Investitionstätigkeit erwirtschafteten oder absorbierten Ressourcen, andererseits die Merkmale des Verfalls und der Erneuerung der Schulden bzw. der Liquidität von Finanzinvestitionen und die Marktbedingungen.

Die Liquiditätsverfügbarkeit stellt der Konzern durch Kreditlinien sicher, die Finanzierungsgesellschaften den Unternehmen der Gruppe, die Immobilien verwalten oder Tätigkeiten im Zusammenhang mit Managementdienstleistungen erbringen, zur Verfügung stellen.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko stellt das Risiko dar, dass eine der Parteien, die einen Vertrag finanzieller Art abschließt, einer Verpflichtung nicht nachkommt und dadurch einen finanziellen Schaden verursacht. Es muss davon ausgegangen werden, dass die finanziellen Vermögenswerte des Unternehmens eine gute Bonität aufweisen.

Das Unternehmen ist an anderen Unternehmen der Prologis-Gruppe beteiligt, die Immobilien besitzen. Daher wird das Risiko, dass seine finanziellen Vermögenswerte nicht wiedererlangt werden können, als sehr begrenzt oder als unwahrscheinlich eingeschätzt

Wechselkursrisiko

Es wird davon ausgegangen, dass das Unternehmen keinem nennenswerten Wechselkursrisiko ausgesetzt ist, da die Verwaltung der kommerziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten fast ausschließlich in Euro erfolgt. Bezogen auf Finanzpositionen werden alle Positionen in aktueller Währung angezeigt.

Weitere Risiken

Da die Gesellschaft entwicklungsbezogene Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Bau neuer Gebäude erbringt, können ebenfalls konjunkturbegründete oder baukostenbegründete negative Entwicklungen im Bezug auf die Anzahl an Neubauten, negative Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft haben.

2. Chancen

Das Unternehmen ist als Teil der Gruppe an der Erforschung neuer Entwicklungs- und Investitionsmöglichkeiten auf dem deutschen Markt beteiligt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts ist das Unternehmen aktiv an einem neuen Projekt in Köln (Kölnpark II) und in Pforzheim beteiligt.

Eine positive Zinsentwicklung kann eine positive Auswirkung auf den gesamten Immobiliensektor und somit auch das Geschäft der Gesellschaft haben.

Zudem können neue Geschäftsbereiche (Energy, Essentials und Mobility) positiven Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft nehmen.

3. Gesamtaussage Risiken und Chancen

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken und -chancen. Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen derzeit keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

 

Düsseldorf, 20. Dezember 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 584.393,16 757.600,77
I. Sachanlagen 584.393,16 757.600,77
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.449,95 415.205,26
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 280.943,21 342.395,51
B. Umlaufvermögen 12.480.524,22 9.163.773,08
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.893.649,58 8.949.610,40
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 261.422,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.102.633,83 7.491.558,34
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.791.015,75 1.196.629,43
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 586.874,64 214.162,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.010,08 267.044,76
Aktiva 13.149.927,46 10.188.418,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.998.179,57 5.177.398,94
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 971.160,26 971.160,26
III. Gewinnvortrag 4.056.238,68
IV. Jahresüberschuss 1.820.780,63
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.056.238,68
B. Rückstellungen 1.592.735,08 3.038.285,64
1. Steuerrückstellungen 143.279,00 1.579.415,07
2. sonstige Rückstellungen 1.449.456,08 1.458.870,57
C. Verbindlichkeiten 4.555.723,98 1.969.445,20
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 146.541,30 362.705,66
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.249.383,64 1.192.463,16
3. sonstige Verbindlichkeiten 159.799,04 414.276,38
davon aus Steuern 377.589,66
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.288,83 3.288,83
Passiva 13.149.927,46 10.188.418,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 19.142.071,98 17.663.276,24
2. sonstige betriebliche Erträge 340.883,34 122,84
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 122,84
3. Materialaufwand 3.534,77
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.534,77
4. Personalaufwand 10.035.857,23 8.311.187,79
a) Löhne und Gehälter 9.043.207,76 7.430.885,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 992.649,47 880.302,51
davon für Altersversorgung 89.902,53 87.000,44
5. Abschreibungen 177.247,12 151.046,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 177.247,12 151.046,26
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.937.441,71 7.035.936,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 31.885,59 13.045,89
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169.927,12 16.270,04
davon aus verbundenen Unternehmen 169.927,12 16.270,04
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.301,60 9.430,24
davon an verbundene Unternehmen 156.880,14 9.430,24
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -475.745,85 1.702.836,06
10. Ergebnis nach Steuern 1.820.780,63 465.697,42
11. Jahresüberschuss 1.820.780,63 465.697,42

Anhang

Prologis Germany Management GmbH, Düsseldorf

Sitz: Düsseldorf
Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf
Handelsregisternummer: HRB 58515

Anhang

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt teilweise die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden teilweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden waren für die Aufstellung des Jahresabschlusses maßgebend:

Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die überwiegend zwischen 3 und 7 Jahren liegt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von geringwertigen abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800,00 nicht übersteigen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages. Alle Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und bedürfen daher keiner Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen aus dem Personalbereich enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 2.571.336,48 (Vorjahr: EUR 1.137.615,89) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 1.984.387,50 (Vorjahr: EUR 831.829,31) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2.264.996,14 EUR) und Finanzverbindlichkeiten (1.984.387,50 EUR).

In Höhe von EUR 273.040,00 (Vorjahr: EUR 377.589,66) bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern.

In Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0) bestehen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten EUR 978.551,54 (Vorjahr: EUR 0) periodenfremde Erträge.

IV. Sonstige Angaben

a) Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 60 (Vorjahr: 42).

- Leitende Angestellte: 40
- Angestellte: 20

b) Organe

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023:

• Herr Philipp Feige, Geschäftsführer, Frankfurt am Main (Deutschland) (seit dem 17. Januar 2023)

• Herr Björn Thiemann, Geschäftsführer, Hamburg (Deutschland)

• Herr Sander Breugelmans, Geschäftsführer, Utrecht (Niederlande) (nicht mehr Geschäftsführer seit dem 17. Januar 2023

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Die Geschäftsführer haben Einzelvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

c) Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Prologis Germany Management GmbH wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Prologis Inc., Pier 1, Bay 1, San Francisco, CA94111, United States, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss kann am Sitz der Gesellschaft eingesehen werden.

d) Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.820.780,63 auf neue Rechnung vorzutragen.

e) Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Berichtszeitraums sind keine Ereignisse eingetreten, die von ihrer Relevanz einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten.

 

Düsseldorf, den 20. Dezember 2024

gez. Björn Thiemann

gez. Philipp Feige

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Prologis Germany Management GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Prologis Germany Management GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prologis Germany Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde nicht geprüft. Die Vergleichsangaben sind ungeprüft. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 20. Dezember 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Servos 20.12.2024, Wirtschaftsprüfer

Dieter Hubert 20.12.2024, Wirtschaftsprüfer

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