Hi5Holding GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Scholler-Lorei seit 8.6.2015 | Prokura |
Daniel Herz seit 16.6.2014 | Prokura |
Michael Köster seit 6.12.2010 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
enmore consulting agGriesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtAllgemeine Entwicklung Auch im Kalenderjahr 2023 waren die globalen wirtschaftlichen Entwicklungen von einer Vielzahl externen Faktoren beeinflusst, die zum Großteil schon das Geschäftsklima im Vorjahr eingetrübt hatten. Erfreulicherweise wurde die Corona-Pandemie in Deutschland offiziell für beendet erklärt, wobei hybride Arbeitsmodelle die Pandemie zu überdauern scheinen und nachhaltige Auswirkungen auf die Art der Beratungstätigkeiten sowie das beruflich veranlasste Reiseverhalten erkennbar sind. Die Inflationsrate betrug im Jahresdurchschnitt 5,9% (Vorjahr: 7,9%) und reduzierte sich - auf immer noch hohem Niveau - deutlich. Die Invasion der Ukraine durch Russland, die 2022 begann, setzte sich auch 2023 unvermindert fort und führte weiterhin zu Einschränkungen bei Lieferketten durch Handelsembargos und Produktionsausfälle sowie zu einer weiteren Verschärfung der Energiekrise in Europa. Trotz aller globalen Unsicherheiten und der nur langsamen Aufhellung des Geschäftsklimas, verzeichnete die energiewirtschaftliche IT-Beratung in Deutschland im Jahr 2023 eine überwiegend sehr positive Entwicklung. Unser Geschäftsmodell erwies sich erneut als widerstandsfähig und flexibel anpassbar gegenüber externen Einflüssen in einem dynamischen Umfeld. Die spürbar gestiegene Nachfrage nach qualifizierten Beratungspartnern, insbesondere der sprunghaft wachsende Beratungsbedarfe im Bereich S/4 HANA UTILITIES, führten zu einer konstant hohen Auslastung bei einem Wachstum der Beratungskapazitäten und einem deutlichen Anstieg der Stundensätze. Detaillierter Blick auf das Geschäftsjahr 2023 Das Geschäftsjahr 2023 setzte die hervorragende Entwicklung der letzten Jahre nahtlos fort und führte zu einem weiteren Anstieg bei den relevanten finanzwirtschaftlichen Kennzahlen wie Umsatz und EBIT. Während die Auslastungssituation gegenüber dem Vorjahr bei anziehender Nachfrage wie erwartet auf gleichbleibend hohem Niveau blieb, basiert die Geschäftsentwicklung primär auf den positiven Effekten aus der Ausweitung der Beratungskapazitäten sowie den realisierten Preiserhöhungen. Insgesamt verzeichnen wir durch diese Einflussfaktoren einen deutlichen Umsatzsprung gegenüber dem Vorjahr und durchbrachen die Marke von 12 MEUR. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 936,3 TEUR stellt absolut das drittbeste Ergebnis in der Firmengeschichte und in Relation zu den Mitarbeiterzahlen sogar das beste Ergebnis in der Firmengeschichte dar. Obwohl die betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Fünftel angestiegen sind, war der Kostenanstieg dennoch deutlich schwächer als prognostiziert. Dies liegt insbesondere daran, dass sich dauerhaft ein hybrides Arbeitsmodell in der Beratung etabliert hat und nur vereinzelt Kundentermine vor Ort vereinbart werden. Die Bandbreite unserer Beratungsprojekte umfasste wiederum eine Vielzahl unserer klassischen Aufgabenstellungen in den Themen Weiterentwicklung und Optimierung von bestehenden IT-Systemen (SAP / SIV) inkl. der halbjährlichen regulatorischen Anpassungen. Deutlich angezogen haben im letzten Jahr unsere Beratungsprojekte im Umfeld von Systemtransformationen auf S/4HANA Utilities / CX. Unser Beratungsansatz, uns über strategische Beratungsleistungen wie Studien, Roadmaps, IT-Architekturen und Vorprojekte frühzeitig für potenzielle Transformationsprojekte bei unseren Kunden zu positionieren und uns Wettbewerbsvorteile im Vergabeprozess zu sichern, hat auch im abgelaufenen Jahr vielversprechende Optionen sowie konkrete Beauftragungen generiert. Die Anzahl abrechnungsfähiger Beratungsstunden stieg moderat um 3,0 % auf 104.170 h (Vorjahr: 101.174h). Unsere durchschnittlichen Honorarsätze zogen deutlich um 4,9 % auf 117,40 €/h an (Vorjahr: 111,90€/h) und haben das höchste Niveau seit 2003 erreicht. Die Entwicklung ist insofern bemerkenswert, da wir überwiegend zu geringeren Remote-Stundensätze abrechnen und deutlich mehr Junior-Berater mit entsprechenden Honorarsätzen in unseren Projekten einsetzen. Diese weiter positive Entwicklung der Mengen- und Preiseffekte ermöglicht ein erneutes Umsatzwachstum von 8,0 % auf 12.232 TEUR im Vergleich zu 2022 (Vorjahr: 11.326 TEUR). Dieser erfreuliche Trend setzt sich auch beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fort. Das EBIT beträgt hervorragende 936,3 TEUR, womit wir das starke Vorjahresergebnis (2021: 802,9 TEUR) um weitere 16,6% ausbauen konnten. Der Bilanzgewinn erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 18,5 % auf 651,7 TEUR (Vorjahr: 549,9 TEUR). Die Steuern von Einkommen und Ertrag stiegen um 12,5 auf 284,6 TEUR (2021: 253,0 TEUR). Steuerliche Sondereinflüsse mussten nicht berücksichtigt werden. Die Entwicklung der enmore consulting ag für das Geschäftsjahr 2023 lässt sich zusammenfassend durch die folgenden Kenngrößen charakterisieren:
Projekt- und Vertriebsentwicklung Unser aktiver Kundenstamm ist unverändert ein breiter und repräsentativer Querschnitt der deutschen Energiewirtschaft, der über 30 kommunale Energieversorger und große, nationale, wie internationale Energiekonzerne sowie Dienstleister umfasst. Auch im letzten Jahr war eine deutliche Fokussierung bei unseren Beratungsprojekten auf die Marktrollen Verteilnetzbetreiber / Messstellenbetreiber erkennbar (u. a. EWE Netz, Netze BW, Stromnetz Hamburg, Netz Niederösterreich, enercity Netz), wenngleich wir auch vereinzelt reine Vertriebsprojekte begleitet haben (z. B. Service Cloud bei SWD). Erfreulicherweise zeichnet sich unser Beratungsgeschäft durch viele langjährige und wiederkehrende Beauftragungen unserer Bestandskunden aus. Diese unverändert loyale Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist vor allem Ausdruck der fundierten Beratungsexpertise sowie hohen Kundenorientierung unserer Berater und Backoffice-Mitarbeiter und stellt einen entscheidenden Erfolgsfaktor im Wettbewerb dar. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere Kundenbasis außerhalb der Energiewirtschaft ausbauen können. Neben dem IT-Servicemanagement bei der Deutschen Lufthansa haben wir mit der ETO-Gruppe ein gemeinsames Projekt zur Einführung von datenbasierten Abo-Modellen auf Basis von SAP Subscription Billing umgesetzt. Bei unserem Bestandskunden Stromnetz Hamburg konnten wir uns im abgelaufenen Geschäftsjahr bei gleich zwei EU-Ausschreibungen für neue Rahmenverträge qualifizieren. Beide Rahmenverträge haben eine Laufzeit von initial drei Jahren und decken den laufenden Personal- bzw. Beratungsbedarf ab, der durch die Personalsubstitution der Stromnetz Hamburg für die Einführung von S/4HANA Utilities entsteht. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, an diesen Ausschreibungen statt den Ausschreibungen für den IS-U-Systembetrieb bzw. die S/4HANA Utilities Einführung teilzunehmen, da wir nur adhoc-Verfügbarkeiten von unseren Beratern in Hamburg einsetzen wollen. Wie in den letzten Jahren auch, haben wir im Rahmen der "Mini-Wettbewerbe" unter den etablierten Rahmenvertragspartner erneut den Zuschlag für die Themenbereiche "Wechselprozesse" und "technische Prozesse" erhalten. Damit konnten wir unser, durch Personalakquise gestiegenes, Auftragsvolumen in Höhe von ca. 2,7 Mio. EUR absichern. Außerdem haben wir als Rahmenvertragspartner der EWE von deren Entscheidung profitieren können, die anstehende S/4HANA-Transformation ohne separate Ausschreibung mit den bestehenden Beratungspartnern durchzuführen. Darüber hinaus haben wir uns an der Ausschreibung der Syna in Form eines Bieterkonsortium unter Führung der cronos Unternehmensberatung beteiligt, welches den Zuschlag für die Übernahme des IS-U-Systembetriebs der Syna bis 2028 erhalten hat. Bereits im vierten Quartal 2023 haben wir dort unsere Beratungstätigkeiten mit drei Beratern aufgenommen. Neben diesen Neuabschlüssen bzw. Verlängerungen über "Mini-Wettbewerbe" standen auch wieder diverse Rahmenverträge zur formalen Verlängerung an. Insbesondere bei unseren strategischen Kunden SWD und Wipro erfolgten die Verlängerungen der Beratungsmandate im erwarteten Umfang, wobei wir punktuell durch Neuvorstellungen von (neuen) festangestellten Beratern bzw. Onboarding von Freiberuflern das Auslastungsniveau gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern konnten. Mit der Wipro konnten wir in dem bestehenden Rahmenvertrag moderate Preissteigerungen in zwei Schritten für nahezu alle Berater vereinbaren und zusätzliche freiberufliche Berater platzieren. Damit sichern wir das bestehende Beratungsvolumen bei diesem Kunden auf sehr gutem Niveau ab. Bei der EVN AG (bzw. Netz Niederösterreich GmbH als Vertragspartner) haben wir den 2022 erhaltenen Großauftrag für das Qualitätsmanagement des S/4HANA Utilities Projektes Anfang 2023 begonnen umzusetzen. Inklusive dem bestehenden Rahmenvertrag für die Unterstützung des Fachbereichs im Tagesgeschäft, umfasst unsere Beratungsmannschaft bei der EVN aktuell 14 Berater (überwiegend in Teilzeit), wobei wir direkt zwei Juniorberater platzieren konnten. Mit der Soluvia Energy Services (MVV) haben wir uns über die Verlängerung des bestehenden Wertkontrakts um weitere 12 Monate verständigt und auch hier zusätzlich einen Juniorberater involviert. Weiterhin erfreulich entwickelte sich im abgelaufenen Jahr auch die Geschäftsbeziehung zu rku.it, enercity und SAP. Bei diesen Kunden konnten wir unsere Projektbeteiligungen weiter steigern und teilweise innovative Themen besetzen (u. a. MaCo-Cloud, MKV-Cloud). Seit 2018 besteht eine Partnerschaft mit der SIV.AG, die seinerzeit vereinbart wurde, um mittelfristig Einführungs- und Optimierungsprojekte zu unterstützen und ein zweites Beratungssegment neben SAP aufzubauen. Obwohl wir im zweiten Jahr in Folge einen Umsatzrückgang im SIV-Geschäft zu verzeichnen haben (minus 27% auf 240 TEUR), entwickelte sich das Segment strategisch einen wichtigen Schritt voran. So konnten wir unser Beratungsteam um einen ausgewiesenen kVASy-Experten wertvoll verstärken und zusätzlich bei der Soluvia erstmals eine direkte Kundenbeauftragung im Umfeld einer kVASy-Einführung gewinnen. Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir bei unseren Top-10-Kunden, Projekte mit einem Umsatzvolumen in Höhe von insgesamt 9.260 TEUR (Vorjahr: 8.593 TEUR) realisiert. Damit erzielen wir unverändert zum Vorjahr ca. 76 % unseres gesamten Umsatzes mit unseren zehn größten Kunden. Unter Risikogesichtspunkten ist die Konzentration und die Umsatzverteilung auf einige wenige Großkunden nach wie vor als kritisch zu beurteilen. Die Entwicklung ist nahezu konstant zum Vorjahr, da wir innerhalb der Top-10-Kunden die relativen Umsatzanteile interhalb der Kunden etwas angleichen konnten. Unverändert erzielen wir mit 4 Kunden mehr als die Hälfte unseres Umsatzes, wobei Hays (Vorjahr: Platz 3) und Atos (Vorjahr: Platz 4), jeweils mehrere Endkunden bündeln, nicht mehr in den Top5 vertreten sind. Bei den Kunden auf den ersten sechs Plätzen im Umsatzranking überschritten wir erneut deutlich die Umsatzmarke von 500 TEUR, wobei wir bei den Top-3-Kunden sehr deutlich über 1 MEUR Umsatz pro Jahr generiert haben (im Vorjahr ebenfalls bei 3 Kunden). An der Spitze im Umsatzranking hat die EWE Netz GmbH mit einem Umsatz in Höhe von 2.487 TEUR (Vorjahr: 2.012 TEUR) wieder den Rang als umsatzstärkster Kunde der enmore eingenommen. Durch weitere Personalzugänge zu unserem Beratungsteam bei der EWE erhöhte sich der Umsatz bei der EWE Netz um 23,6 % und trägt nun 20,3 % zum Gesamtumsatz bei. Zusätzlich werden wir auch von der EWE AG in Höhe von 218 TEUR beauftragt. Der konsolidierte Konzernumsatz mit der EWE beläuft sich in 2023 auf 2.705 TEUR (Vorjahr: 2.202 TEUR). Hinter der EWE und weiterhin ein sehr bedeutender Kunde für die enmore ist Wipro Technologies mit einem Umsatz von knapp 1.935 TEUR (Vorjahr: 1.940 TEUR). Damit stabilisiert sich der Umsatz nahezu unverändert auf Vorjahresniveau, wobei wir in zwei Preisrunden unsere Stundensätze für fast alle festangestellten Berater anheben konnten. Auf der anderen Seite haben wir weiterhin gezielte Reduzierungen bzw. Re-Allokationen eigener Beratungskapazitäten vorgenommen und unsere "Third-Party"-Portfolio, in dem wir freiberufliche Berater für die Wipro unter Vertrag nehmen, weiter konsolidiert. Wipro hat im abgelaufenen Jahr einen Umsatzanteil von 15,82 % (Vorjahr: 17,11 %) am Gesamtumsatz beigetragen, wovon über 50% auf freiberufliche Mitarbeiter entfällt. Erneut sehr positiv hat sich im abgelaufenen Jahr unsere Zusammenarbeit mit der Netz Niederösterreich GmbH bzw. dem EVN-Konzern aus Maria Enzersdorf in Österreich entwickelt. Im Zuge des größten Einzelauftrags der Firmengeschichte über 18 Mio. Euro Ende 2022 haben wir in 2023 unsere Beratungstätigkeiten deutlich ausweiten können. Neben der Qualitätssicherung für das BillingNEU-Programm unterstützen wir auch weiterhin die IT und die Fachbereiche im SAP-Tagesgeschäft, wodurch wir unseren Umsatz von 571 TEUR im Vorjahr auf 1.395 TEUR in 2023 mehr als verdoppeln konnten. Mit einem Umsatzanteil in Höhe von 11,41% (Vorjahr: 5,04%) rangiert die EVN erstmals innerhalb der Top3-Kunden der enmore consulting ag. Unverändert auf Rang vier unserer umsatzstärksten Kunden sind die Stadtwerke Düsseldorf mit einem weiteren Umsatzanstieg auf 896 TEUR (Vorjahr: 691 TEUR) platziert. Neben den regulatorischen und gesetzlichen IT-Themen sowie dem Abschluss unserer Unterstützungsleistungen für die Vergabe der S/4HANA Utilities Transformation, trug auch das Qualitätsmanagement bei der Einführung der Service Cloud maßgeblich zu dieser erfreulichen Geschäftsentwicklung bei. Aufgrund der Tatsache, dass wir bei unseren Bestandskunden deutlich mehr Beratungsleistungen mit eigenen Beratern erbracht haben, reduzierte sich erwartungsgemäß und strategisch gewollt das eher margenschwache Geschäft mit den klassischen Third-Party-Management-Providern. Demzufolge war der Umsatzrückgang bei HAYS für die Endkunden Westnetz, E.ON und Vattenfall um fast ein Drittel auf 703 TEUR (Vorjahr: 1.028 TEUR) in unserer Planung eingepreist. Nichtsdestotrotz gehört HAYS zu den Top5 unserer umsatzstärksten Accounts (Vorjahr: 3. Rang). Unser Geschäft mit der SAP SE konnten wir nicht zuletzt durch einen weiteren Ausbau freiberuflicher Kapazitäten im Bereich Data Migration von 428 TEUR (2022) auf 549 TEUR in 2023 ausbauen. Mit deutlichem Abstand folgt erstmals auf Rang 7 im Umsatzranking unser Partner ConVista Consulting AG mit einem Umsatz in Höhe von 359 TEUR. Mit der ConVista halten wir gemeinsam den Thüga-Rahmenvertrag und wickeln darüber unsere Projekteinsätze bei der enercity sowie zusätzlich bei den Stadtwerken Leipzig ab. Mit der Atos/ENERGY4U haben wir 2023 massiv weniger Umsatz realisiert. Der Umsatzeinbruch von 920 TEUR (2022) auf 321 TEUR im letzten Jahr ist maßgeblich damit begründet, dass wir den Abgang eines kompletten Teams freiberuflicher Berater im EnBW-Umfeld verkraften mussten, so dass wir noch ein "Rumpf-Geschäft" bei der EnBW sowie der RheinEnergie mit Atos abwickeln. Wie auch schon in den Vorjahren haben wir auch im Geschäftsjahr 2023 mit einigen Kunden strategische Vorstudien oder Vorprojekte umgesetzt, die im Wesentlichen auf eine langfristige und nachhaltige Kundenbeziehung sowie frühzeitige Positionierung in Zukunftsthemen ausgerichtet ist. So haben wir sowohl bei den Stadtwerken Düsseldorf als auch bei der aov IT.Services unsere Beratungsmandate für die Vorbereitung der S/4HANA Transformationsprojekte fortgeführt bzw. beendet; bei der ETO die Pilotierung einer der ersten Einführungen von SAP Subscription Billing vorangetrieben sowie bei der Soluvia Beratungsleistungen im Rahmen deren kVASy-Einführung platziert. Wir erwarten, dass wir in den künftigen Geschäftsjahren von diesen Projekterfahrungen profitieren werden. Der ausgewogene Mix aus Projektarten und Kundengruppen ist für uns unverändert eine essenzielle Risikoabsicherung und garantiert eine notwendige Unabhängigkeit von einzelnen Projekten und Kunden. Das deutlich anziehende Marktumfeld wird zu einer weiteren Verknappung von Beratungskapazitäten, insbesondere im Bereich der SAP-Transformationsberatung führen und ermöglicht uns neue Perspektiven beim Ausbau unseres Beratungsgeschäfts. Für die nähere Zukunft - insbesondere bei der Vielzahl anstehender S/4HANA Transformationen - ist neben einem moderaten Personalwachstum weiterhin eine proaktive Umverteilung der Projektauslastungen notwendig, um der erwarteten Nachfrage bei unseren Bestandskunden nachkommen zu können. Daher wird eine Umverteilung der Beratungskapazitäten dort forciert, wo wir mittelfristig ein auslaufendes Projekt- bzw. Produktportfolio erwarten und/oder schon heute mehr als 15 % Anteil am Gesamtumsatz realisieren. Personalentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Personalbestand auf um insgesamt fünf Mitarbeiter auf 86 Mitarbeiter (Vorjahr: 81). Dabei verzeichneten wir einen Netto-Anstieg an festangestellten Mitarbeitern um weitere 4 Personen und bei den freiberuflichen Beratern einen Netto-Anstieg von 1 Berater. Der Abgang von insgesamt 6 Senior-Consultants im Rahmen der beruflichen Neuorientierung - gerade in der aktuellen Marktsituation - ist schmerzhaft, ermöglicht allerdings die konsequente und notwendige Fortsetzung unseres Verjüngungsprozesses bei gleichzeitigem Ausbau unseres Frauenanteils. So konnten wir Dank einer weiteren Professionalisierung unserer Recruitingprozesse und des verstärkten Einsatzes von Personalberatern insgesamt 14 Neueinstellungen in 2023 tätigen (5 Senior-Consultants, 5 Junior-Consultants, 3 Werkstudenten und 1 kaufmännische Angestellte). Mit geringfügig höheren Beratungskapazitäten als im Vorjahr konnten wir unsere fakturierbaren Beratungsleistungen um 3,0 % steigern. Die Auslastung ist mit 82,35% nahezu unverändert zu 2022 (Vorjahr: 82,40 %) und bleibt auf einem konstant hohen Niveau. Das Personalziel der enmore sieht unabhängig vom aktuellem Nachfrageüberhang weiterhin vor, mittelfristig auf ca. 60 festangestellte Berater zu wachsen. Das Festhalten an diesem Personalziel und dem moderaten Personalwachstum ist den Erfahrungen der "Beratungswelle" vor mehr als einer Dekade geschuldet, wo enmore zu schnell und unkontrolliert gewachsen ist und die organisatorischen sowie kulturellen Rahmenbedingungen dem nicht Stand gehalten haben. Daher nehmen wir bewusst in Kauf, nicht alle Anfragen mit eigenen oder freiberuflichen Beratern besetzen zu können und Umsatzpotentiale in einem beträchtlichen Volumen unerschlossen zu lassen. Für die kommenden Jahre erwarten wir eine weitere Verschärfung, mindestens jedoch einen konstant hohen Nachfrageüberhang nach qualifizierten, energiewirtschaftlichen Beratungsleistungen. Aus diesem Grund intensivierten wir die Professionalisierung der Personalgewinnung nochmals deutlich und führten mit 48 Kandidaten Gespräche über einen Einstieg bei enmore, von denen 16 ein Vertragsangebot erhielten und 14 dieses annahmen. Aus Gründen anhaltender alters- und fluktuationsbedingten Personalabgängen müssen wir weiterhin die Personalakquise mit hoher Intensität betreiben. Obwohl wir intern sehr gute Erfolge in der Personalakquise verzeichnen, setzen wir seit 2023 auch wieder punktuell auf die Unterstützung von zwei Personalberatungsagenturen, um insbesondere Senior-Rollen zu besetzen. Wir halten dabei unverändert an der Strategie fest, auf einen guten Mix aus Junior-Beratern und erfahrenen (Senior) Beratern in den Domänen Technologie und Consulting zu setzen. Dabei bilden wir verstärkt Junior-Berater und auch Werkstudenten selbst aus. Die konstant hohe Nachfrage nach Beratungskapazitäten erleichtert es uns zudem, Junior-Berater direkt in Projekten zu integrieren, "on-the-job" auszubilden und unmittelbar zu fakturieren. Die interne Aus- und Weiterbildung basiert sowohl auf einer fundierten Grundlagenausbildung als auch auf zukunftsweisende Prozess- und Technologiethemen (u. a. MaCo-Cloud, Messkonzeptverwaltung, Subscription Billing, S/4HANA) und umfasst Schulungs- und Zertifizierungsmaßnahmen sowie "hands-on"-Ausbildung in Form von internen Projekten zu aktuellen SAP-Lösungen. Unsere Kooperation mit der Hochschule Darmstadt erlaubte uns wieder Lehraufträge für verschiedene Wahlthemen zu übernehmen und somit direkt Kontakt zu Nachwuchskräften mit energiewirtschaftlicher Ausbildung aufzunehmen und weitere Werkstudenten für enmore zu gewinnen. Abweichungen gegenüber Lagebericht 2022 Die Nachfragesituation am Markt nach energiewirtschaftlichen IT-Beratungsleistungen war im gesamten Geschäftsjahr 2023 sehr positiv. Obwohl wir bei der der Geschäftsjahresplanung auf Basis eines guten ersten Quartals wieder einen ambitionierten Planungsansatz zugrunde gelegt hatten, übertrafen wir nochmals unsere Erwartungen sowohl beim Ergebnis (8 % über Plan) als auch beim Umsatz (1% über Plan). Diese Entwicklung basiert neben dem Mengeneffekt (3 % mehr fakturierte Beratungsleistungen) vor allem auf dem Preiseffekt (5% höhere Stundensätze) und ist vor dem Hintergrund der außerordentlichen Zahlung der Inflationsausgleichsprämie in Höhe von insgesamt 60 TEUR nochmals positiver zu bewerten. Nachtragsbericht Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Jahresabschluss 2023 haben. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Veränderung der Rückstellung für Pensionen ist auf die Auszahlung der Pension zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem als Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 2.444.175,82 EUR (Vorjahr: 2.442.302,86 EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 60.717,80 EUR (Vorjahr 42.340,39 EUR) beinhalten im Wesentlichen folgende Positionen:
Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien Zum 31.12.2023 waren 540 Stammaktien und 7 Vorzugsaktien im eigenen Bestand. Die eigenen Aktien sind für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vorgesehen. Die vorhandenen Stammaktien wurden im August 2023 und die Vorzugsaktien im September 2023 erworben. Der Anteil der Stammaktien am Grundkapital beträgt 0,09 % (Vorjahr: 1,31 %). Der Anteil der Vorzugsaktien am Grundkapital beträgt 0,00 % (Vorjahr: 0,00 %). Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 600.000,00 EUR (Vorjahr: 600.000,00 EUR) bestehend aus 494.544 EUR/Stck. Stammaktien und 105.456 EUR/Stck. Vorzugsaktien ist eingeteilt in:
Es handelt sich um Namensaktien. Angaben über den Bestand, den Zugang und die Verwertung von Vorratsaktien
Es handelt sich um Namensaktien. Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:
Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 16,26 EUR (Vorjahr 48,60 EUR) einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen: Die Rückstellungen setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.541.261,10 EUR (Vorjahr: 2.255.747,83 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei den Umsatzerlösen handelt es sich um Erlöse aus Dienstleistungen die sich wie folgt zusammensetzen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Der Zinsaufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen beträgt 5.753,95 EUR (Vorjahr 16.553,15 EUR). Sonstige Angaben Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Vorstandsmitglieder geführt. Die folgenden Personen gehörten dem Vorstand während des abgelaufenen Geschäftsjahres an: Michael Köster Vorstand Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit insgesamt 18.000,00 EUR vergütet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Leasingverpflichtungen Geschäftsjahr 2024
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten mit Ausnahme der Ukraine- und Nahost-Krise, deren Auswirkungen mittelfristig praktisch nicht absehbar sind. Anlagenspiegel Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns 2023 Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von 651.745,45 Euro ab. Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 16,26 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 651.761,71 Euro. Gemäß § 170 Abs. 2 AktG schlägt der Vorstand vor, den Bilanzgewinn der enmore consulting ag wie folgt zu verteilen:
Vom Bilanzgewinn werden demnach insgesamt 448.624,68 Euro ausgeschüttet. Als Auszahlungstag wird der 8. Juli 2024 festgesetzt. Der nach Ausschüttung und Rücklagenzuführung verbleibende Restbetrag in Höhe von 7,43 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die eigenen Anteile (2.300 Stammaktien und 236 Vorzugsaktien - Stand: 19. April 2024) wurden gem. § 71 b AktG von einer Dividendenzahlung ausgeschlossen. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die ihm durch das Gesetz und die Satzung zukommenden Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstandes im Berichtsjahr laufend überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat uns regelmäßig, zeitnah und umfassend über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik, die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie den Gang der laufenden Geschäfte informiert. In insgesamt vier Sitzungen und diversen persönlichen Gesprächen haben wir mündliche Berichte und schriftliche Entscheidungsvorlagen ausführlich besprochen. Zu dem vorgelegten Bericht des Vorstandes hat der Aufsichtsrat keine Bemerkungen zu machen. Er billigt den Lagebericht und den Jahresabschluss, der damit festgestellt ist und schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes über die Ausschüttung einer Dividende an.
Griesheim, im April 2024 Der Aufsichtsrat Dr. Jürgen Welter, Vorsitzender des Aufsichtsrates Einladung / TO HauptversammlungProtokoll der
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| Bezeichnung | Anzahl | Stückzahl | Prozent |
| anwesende Stammaktionäre: | 22 | 289.908 | 58,68% |
| Vertretung durch Stimmrechtsvollmacht: | 58 | 191.409 | 38,75% |
| abwesende Stammaktionäre: | 16 | 12.700 | 2,57% |
| eigene Anteile enmore: | |||
| Gesamt: | 96 | 494.017 | 100,00% |
| Stimmberechtigt: | 80 | 481.317 | 97,43% |
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichtes der enmore ag für das Geschäftsjahr 2023 mit dem Bericht des Aufsichtsrates
Der Vorstand stellt das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 vor. Anschließend gab er einen Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2024 sowie einen Rückblick auf das 1. Quartal 2024.
TOP 1 Beschlussfassung über die Ausschüttung einer Dividende
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2022 der enmore consulting ag wie folgt zu verteilen:
| Bilanzgewinn | 651.761,71 € |
| Ausschüttung | 450.132,22 € |
| Einstellung Gewinnrücklage | 201.620,00 € |
| Entnahme aus Gewinnrücklage | 0,00 € |
| Gewinnvortrag (Vortrag auf neue Rechnung) | 9,49 € |
| Ergebnis: | Stimmen | Aktionäre | % |
| Ja-Stimmen | 476.182 | 78 | 98,93 |
| Nein-Stimmen | 135 | 1 | 0,03 |
| Stimmenthaltungen | 5.000 | 1 | 1,04 |
Der Auszahlungstag der Dividende wurde auf den 8. Juli 2024 festgelegt.
TOP 2 Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
Der Aufsichtsrat schlägt vor, den im Geschäftsjahr 2023 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.
| Ergebnis: | Stimmen | Aktionäre | % |
| Ja-Stimmen | 449.724 | 79 | 100,00 |
| Nein-Stimmen | 0 | 0 | 0,00 |
| Stimmenthaltungen | 0 | 0 | 0,00 |
Der Vorstand sowie die an ihn übertragenen Stimmrechtsvollmachten ohne Weisung, waren hier nicht stimmberechtigt (Stimmanzahl 31.593).
TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2023 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für dieses Geschäftsjahr Entlastung zu erteilen.
| Ergebnis: | Stimmen | Aktionäre | % |
| Ja-Stimmen | 351.162 | 73 | 98,60 |
| Nein-Stimmen | 0 | 0 | 0,00 |
| Stimmenthaltungen | 5.000 | 1 | 1,40 |
Der Aufsichtsrat sowie die an ihn übertragenen Stimmrechtsvollmachten ohne Weisung, waren hier nicht stimmberechtigt (Stimmanzahl 125.155).
TOP 4 Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024
Gemäß Beschluss der letzten Hauptversammlung wurde die RWM GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Karlsruhe für den Jahresabschluss 2023 zum Abschlussprüfer bestellt. Der Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Ein entsprechendes Testat wurde dem Aufsichtsrat vorgelegt.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die RWM GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Karlsruhe erneut zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 zu bestellen.
| Ergebnis: | Stimmen | Aktionäre | % |
| Ja-Stimmen | 479.317 | 79 | 99,58% |
| Nein-Stimmen | 0 | 0 | 0,00% |
| Stimmenthaltungen | 2.000 | 1 | 0,42% |
TOP 5 Beschlussfassung über die Vergütung des Aufsichtsrats
Gemäß § 16 der Satzung der Gesellschaft wird folgende Beschlussfassung vorgeschlagen:
Der Aufsichtsrat erhält für seinen Einsatz (Ausübung der Kontroll- und Beratungsfunktionen) im Jahr 2023 eine Vergütung in Höhe von insgesamt 21.000,00 Euro. Davon erhält der Vorsitzende des Aufsichtsrates 6.000,00 Euro, die anderen Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils zeitanteilig 3.000,00 Euro.
| Ergebnis: | Stimmen | Aktionäre | % |
| Ja-Stimmen | 476.317 | 79 | 98,96% |
| Nein-Stimmen | 5.000 | 1 | 1,04% |
| Stimmenthaltungen | 0 | 0 | 0,00% |
4. Nachdem keine Wortmeldungen aus dem Kreis der Aktionäre mehr vorlagen, schloss der Vorsitzende die Versammlung um 11:54 Uhr.
Darmstadt, 5. Juli 2024
Griesheim, den 19. April 2024
gez. Michael Köster
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.04.2024 festgestellt.
An die enmore consulting AG
Wir haben den Jahresabschluss der enmore consulting AG, Griesheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Ge schäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, ein schließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar über hinaus haben wir den Lagebericht der enmore consulting AG, Griesheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzla ge der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Ge schäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz l HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwen dungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurtelle
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) fest gestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Ver antwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lage berichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.
Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risi ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern darge stellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unver meidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 19. April 2024
RWM
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