METHA - Methanhandel GmbHLiquidiert

40221 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 5286
Vorher
METHA-Methanhandel GmbH
Eingetragen
30.4.1982
Branche
Gashandel durch RohrleitungenElektrizitätshandelWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Der Handel mit Erdgas.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

METHA-Methanhandel GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht 2017

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Geschäftstätigkeit

Gegenstand der METHA-Methanhandel GmbH ist der Handel mit Erdgas. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte und Maßnahmen zu treffen, die dem vorstehenden Unternehmensgegenstand dienlich und förderlich sind. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, im Rahmen des vorstehenden Unternehmensgegenstandes andere Gesellschaften zu gründen, zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen.

Die METHA-Methanhandel GmbH wird beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 5286 im Handelsregister geführt. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter derUniper Global Commodities SE, Düsseldorf.

Nach § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWG, der für die METHA-Methanhandel GmbH als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen im Sinne des § 3 Nr. 38 EnWG einschlägig ist, ist auch auf sämtliche Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG einzugehen.

Uniper ist ein privates internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und rund 12.000 Mitarbeitern. Oberste Führungsgesellschaft des Konzerns ist die Uniper SE. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das globale Wirtschaftswachstum hat sich im Jahr 2017 beschleunigt. Nach Schätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) dürfte der Zuwachs des globalen Bruttoinlandsprodukts mit rund 3,6 % auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 2010 gelegen haben. Dabei hat sich wirtschaftliche Dynamik sowohl in den Industrieländern als auch in den Schwellenländern verbessert. Wichtige Stimmungsindikatoren zum Konsumentenvertrauen und Geschäftsklima liegen auf hohem Niveau und die Beschäftigung verzeichnet kräftige Zuwächse. Der Welthandel und Investitionstätigkeit verzeichneten hingegen nur verhaltene Zuwächse. Gleichwohl blieb sowohl die Inflation als auch das Lohnwachstum im Vergleich zu früheren Aufschwüngen bemerkenswert niedrig.

In der Eurozone hat sich die konjunkturelle Grunddynamik leicht verbessert. Maßgeblich hierfür war die anziehende Binnennachfrage, getragen von einer robusten Arbeitsmarktentwicklung und einem verbesserten Investitionsklima. Die Europäische Zentralbank hat im Oktober 2017 die graduelle Verringerung ihrer monatlichen Anleihekäufe angekündigt. Leitzinserhöhungen sind anders als in den USA bislang aber noch nicht in Sicht. Allein die angekündigte Rückführung des geldpolitischen Expansionsgrades hat jedoch zu einer deutlichen Erholung des Euro geführt. Dieser profitierte zudem von der allgemein gesunkenen politischen Unsicherheit nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich.

In Deutschland blieb der Aufwärtstrend der Wirtschaft ungebrochen. Steigende Immobilienpreise stützten zusammen mit niedrigen Zinsen und steigenden Einkommen die Baukonjunktur. Der private Konsum profitierte vom anhaltenden Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt und die Exportwirtschaft von der anziehenden Konjunktur in wichtigen Partnerländern. In Frankreich hat sich das Wachstum, getragen vom Arbeitsmarktaufschwung, ebenfalls beschleunigt und auch die Niederlande verzeichneten weiterhin kräftige Zuwachsraten.

In Russland war das Wachstum nach Jahren der Rezession wieder positiv, getragen vom Anstieg des Ölpreises und Kaufkraftzuwächsen aufgrund einer für Russland außerordentlich niedrigen Inflation.

1.3 Energiepolitisches Umfeld

1.3.1 Europäische Union

Uniper ist eng in die europäischen Energiemärkte eingebunden von der Energieerzeugung, über die Speicherung, den Handel bis hin zum Vertrieb von Strom, Gas und Wärme. Dabei leistet Uniper mit seinen Produkten einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Europa. Insoweit hatten die energiepolitischen Diskussionen in der Europäischen Union (EU) im Jahr 2017 in Bezug auf die Stärkung der Gasversorgungssicherheit, auf die Fortentwicklung der Klimapolitik sowie auf die weiteren Beratungen zum sog. Winterpaket der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2016 eine hohe Relevanz für das Uniper-Geschäft.

Die neue Verordnung zur Stärkung der Gasversorgungssicherheit trat am 1. November 2017 in Kraft. Sie enthält erstmals Vorgaben zur Krisenprävention und -abwehr in der europäischen Gasversorgung. Eine wesentliche Maßnahme hierzu ist die Bildung mehrerer Gruppen regional verbundener Mitgliedstaaten. Ferner sind Maßnahmen zur solidarischen Hilfe gegenüber benachbarten Mitgliedstaaten vorgesehen, falls dort die Versorgung vor allem der Haushaltskunden nicht mehr gewährleistet werden kann. Sie sieht auch Pflichten für Gasversorgungsunternehmen vor, bestimmte Inhalte von bedeutenden, langfristigen Gasbeschaffungsverträgen gegenüber zuständigen nationalen Behörden und der EU-Kommission offenzulegen.

1.3.2 Nationale Energiemärkte

Deutschland

Das Jahr 2017 stand politisch im Zeichen zahlreicher Landtagswahlen und nicht zuletzt den Bundestagswahlen im September. Vor diesem Hintergrund gab es nur wenige neue energiepolitische Initiativen zur Umsetzung der Energiewende. Im Juni 2017 wurde das Netzentgeltmodernisierungsgesetz verabschiedet, mit dem die Netzentgelte der deutschen Übertragungsnetzbetreiber angeglichen werden sollen. Das Gesetz regelt auch die Zahlungen für netzentlastende Stromeinspeisungen, sog. vermiedene Netzentgelte, von denen auch Uniper mit mehreren Kraftwerken betroffen ist. Das Gesetz setzt die Höhe der vermiedenen Netzentgelte für alle bestehenden Kraftwerke, außer Photovoltaik und Windkraft, auf der Grundlage der Preise des Jahres 2016 fest.

Ferner wurden die Regelungen für besondere Netzbetriebsmittel neu gefasst: Es liegt nun in der Entscheidung der Übertragungsnetzbetreiber, bis zu 1.200 Megawatt neue Erzeugungsanlagen oder abschaltbare Lasten auszuschreiben und zu kontrahieren. Der Betrieb dieser Anlagen soll vor dem Hintergrund der bestehenden rechtlichen Trennung von Erzeugung und Netz nicht durch die Netzbetreiber erfolgen. Da die finalen Bedingungen hierzu erst im Jahr 2018 festgelegt werden, kann zur Auswirkung auf Uniper heute noch keine klare Aussage getroffen werden.

Im August 2017 trat die neue Netzzugangsverordnung für Gas in Kraft, die u.a. ein einheitliches Marktgebiet für Gas in Deutschland spätestens ab dem Jahr 2022 vorsieht. Dies lässt höhere Liquidität und Transparenz im Markt erwarten, wovon Uniper profitieren könnte.

Da die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl vom 24. September 2017 noch nicht abgeschlossenen ist, wurde bis auf die Vorlage einer Änderung der "Verordnung über den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen" über noch kein weiteres energiewirtschaftliches Gesetzesvorhaben beraten.

1.4 Branchensituation

Trotz steigender Energieeffizienz erhöhte sich der Energieverbrauch im Jahr 2017 in Deutschland nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) und lag nach vorläufigen Schätzungen mit 462 Mio. Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio t SKE) 1 % über dem Vorjahreswert. Gründe für die Entwicklung waren, neben der positiven Konjunkturentwicklung, die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung zu Beginn des Jahres.

Der Mineralölverbrauch erhöhte sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf rund 160 Mio t SKE. Die Verbrauchsentwicklung von Erdgas, Stein- und Braunkohle ist durch den Stromerzeugungssektor beeinflusst. So ging aufgrund von veränderten Kraftwerksrevisionen und dem damit verbundenen Kraftwerksstillstand die Stromerzeugung aus Kernenergie um 10 % zurück. Gleichzeitig erhöhte sich der Beitrag der Erneuerbaren Energien um 6 %. Der Erdgasverbrauch stieg 2017 um 5 % auf 109 Mio t SKE. Der Verbrauch an Steinkohle ging um 10 % auf 51 Mio t SKE zurück. Der Verbrauch von Braunkohle blieb um 1% unter dem Vorjahreswert und fiel damit auf 52 Mio t SKE.

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien erhöhte sich um 6 %. Bei der Windkraft an Land und auf See kam es zu einem deutlichen Anstieg von 34 %. Die Erzeugung von Biomasse blieb konstant auf Vorjahresniveau, die Einspeisung von Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie) erhöhte sich um 5 %. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) sank witterungsbedingt um 4 %.

1.5 Energiepreisentwicklung

Im Jahr 2017 wurden die Energiemärkte in Europa von fünf wesentlichen Faktoren beeinflusst:

den internationalen Preisen für Rohstoffe, insbesondere für Öl, Gas und Kohle sowie für Emissionszertifikate

der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung

den Wetterbedingungen

der verfügbaren Wasserkraft in Skandinavien

dem Ausbau der Kapazitäten bei Erneuerbaren Energien

Der europäische Gasmarkt war im ersten Quartal des Jahres 2017 geprägt von hohem Ausspeicherungsbedarf verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Ursächlich für die zugrundeliegende Gasnachfrage war ein hoher Gaseinsatz in der Stromerzeugung, der durch eine niedrige Verfügbarkeit an Nuklearkapazitäten sowohl in Frankreich als auch in Deutschland verursacht wurde. Relativ kühle Temperaturen in der Hochphase des Winters führten zudem zu einer erhöhten Wärmenachfrage.

Erst mit Eintreten wärmerer Temperaturen, vor allem im März 2017, entspannte sich die Gasspeichersituation. Dennoch wiesen die Speicher zu Beginn des Speicherjahres, welches jeweils am 1. April eines Kalenderjahres beginnt, relativ niedrige Füllstände auf. Der Markt war im Jahr 2017 durch einen vergleichsweise hohen Gasbedarf im Stromsektor geprägt. Dies resultierte aus einer geringeren Verfügbarkeit von Nuklearkraftwerken in Frankreich, Reservoirdefiziten in mehreren europäischen Ländern und durch "Fuel Switching" (Stromerzeugung durch Gaskraftwerke anstatt durch Kohlekraftwerke) aufgrund komparativer Preisvorteile der Gaskraftwerke.

Trotz hoher norwegischer und russischer Lieferungen machten sich die in den letzten Jahren reduzierten Eigenproduktionsmengen sowie die relativ geringen, da dem globalen Wettbewerb ausgesetzten, LNG-Lieferungen in Nord-West-Europa bemerkbar.

Am Ende des Gaswirtschaftsjahres 2017, welches jeweils am 1. Oktober eines Kalenderjahres endet, waren die Gasspeicher in Europa rund 5 % geringer gefüllt als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Allerdings konnte dieses Defizit bis Ende des Jahres auf rund 1,5 % reduziert werden.

1.6 Geschäftsverlauf

Insgesamt liegt das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern der METHA-Methanhandel GmbH im Jahr 2017 mit T € 2.744,0 deutlich über dem Vorjahr (T € 2.491,5). Dies ist im Wesentlichen begründet durch gesunkene Einkaufskosten sowie einem gesteigerten Volumen an Ein- und Verkaufsmengen von Erdgas.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1 Ertragslage

2.1.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die METHA-Methanhandel GmbH wird in den Konzernabschluss der Uniper SE einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird.

Ab dem Geschäftsjahr 2017 wird zur internen Steuerung und als wichtigster zentraler Leistungsindikator (KPI) für die operative Ertragskraft eines Geschäfts im Uniper-Konzern ein um nicht-operative Effekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Adjusted EBIT") angewendet. Im Zuge der Umstellung der Konzernsteuerung auf Basis des Adjusted EBIT hat auch die METHA-Methanhandel GmbH ihre Steuerung umgestellt und verwendet ab dem Geschäftsjahr 2017 ebenfalls als Steuerungsgröße das Adjusted EBIT.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde zusätzlich ein um nicht operative Effekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("Adjusted EBITDA") zu Steuerungszwecken herangezogen.

Ausgangspunkt für die Ermittlung des Adjusted EBIT ist das unbereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses ("EBIT"). Zur Erhöhung der Aussagekraft als Indikator für die operative Ertragskraft des Uniper-Geschäfts wird das EBIT um bestimmte nicht-operative Effekte bereinigt.

Die nicht-operativen Ergebniseffekte umfassen konzernweit insbesondere Erträge und Aufwendungen aus der Marktbewertung von derivativen Finanzinstrumenten aus Sicherungsgeschäften sowie, soweit von wesentlicher Bedeutung, Buchgewinne/-verluste, Aufwendungen für Restrukturierung/Kostenmanagement, die vor der Abspaltung initiiert wurden, Wertminderungen/Wertaufholungen auf das Anlagevermögen, auf at equity bewertete Unternehmen sowie sonstige Finanzanlagen und auf den Goodwill im Rahmen von Werthaltigkeitstests und sonstige nicht-operative Ergebnisbeiträge.

Das Adjusted EBIT der METHA-Methanhandel GmbH liegt für den Berichtszeitraum mit T € 2.750,9 über den Erwartungen und spürbar über dem Wert des Vorjahres 2016 (T € 2.498,1). Dies resultiert u.a. aus günstigeren Einkaufspreisen für Erdgas sowie aus einer Senkung der operativen Ausgaben. Es wird in den Folgejahren mit einem nahezu konstanten Adjusted EBIT gerechnet.

2.1.2 Wesentliche Ergebnisentwicklungen

Das Rohergebnis der METHA-Methanhandel GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf T € 2.777,8 (Vorjahr T € 2.561,1) erhöht. Diese Entwicklung spiegelt die Veränderung bei dem Kommissionsentgelt im Rohergebnis wider.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 57 % auf T € 26,8 (Vorjahr T € 63,0). Begründet ist dies im Wesentlichen mit einem Rückgang der Fremdleistungen von T € 53,6 auf T € 18,4.

2.1.3 Jahresergebnis

Im Rahmen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags wird das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern in Höhe von T € 2.744,0 an die Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE abgeführt (Vorjahr T € 2.491,5).

2.2 Finanzlage

2.2.1 Finanzstrategie

Die METHA-Methanhandel GmbH ist in das Cash-Pooling-System des Uniper-Konzerns eingebunden, welches die zur Begleichung aller externen Zahlungsverpflichtungen nötige Liquidität bereitstellt. Die METHA-Methanhandel GmbH informiert die Uniper SE regelmäßig über ihren Finanzbedarf und die kurzfristige Liquiditätsplanung.

2.2.2 Cash Flow und Finanzposition

Die Finanzlage der METHA-Methanhandel GmbH wird durch das Cash-Pooling-System des Uniper-Konzerns sowie durch den Ergebnisabführungsvertrag gestützt.

Mit T € - 5.932,7 war der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit negativ und lag unterhalb des Vorjahreswerts von T € 97,7. Wesentlicher Grund dafür ist eine per 31.12.2017 offene Forderung aus dem operativen Geschäft gegen die Uniper Global Commodities SE, die im Gegensatz zu 2016 erst im folgenden Geschäftsjahr beglichen wird.

2.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage der METHA-Methanhandel GmbH weist eine für Handelsunternehmen typische Struktur auf. Sie besteht ausschließlich aus kurzfristigen Aktiva sowie kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände sind zum 31. Dezember 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, die Verbindlichkeiten ebenfalls. Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist u.a. auf das konzerninterne Cash-Pooling mit der Uniper SE zurückzuführen (im Vorjahr bestand hieraus eine Forderung).

Detaillierte Informationen zu Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen der METHA-Methanhandel GmbH finden sich im Anhang für das Geschäftsjahr 2017 wieder.

3. Risiko und Chancenbericht

Das Risikomanagementsystem der METHA-Methanhandel GmbH basiert auf dem des Uniper-Konzerns und ist funktional organisiert. Die Zuständigkeit für Risiken wird dem funktionalen Team zugewiesen, das zur Verwaltung des entsprechenden Risikos am besten geeignet ist.

Unternehmensspezifische Präzisierungen und Ergänzungen werden dort vorgenommen, wo sie die Geschäftsaktivitäten der METHA-Methanhandel GmbH erforderlich machen. Die Organisationsstruktur, Fachkompetenz, Kontrollen, Methoden, IT Systeme, Prozesse und internen Richtlinien bilden wesentliche Bestandteile des Risikomanagementsystems der METHA-Methanhandel GmbH und stellen sicher, dass Risiken angemessen identifiziert, analysiert, bewertet und gesteuert werden.

Die METHA-Methanhandel GmbH ist in das Risikomanagementsystem des Uniper-Konzerns integriert. Alle identifizierten wesentlichen Risiken werden an die zentrale Einheit Enterprise Risk gemeldet und dort im Sinne eines integrierten Ansatzes unter Berücksichtigung der Risikoneigung des Konzerns gesteuert.

3.1 Risiken und Chancen

Die Geschäftsaktivitäten der METHA-Methanhandel GmbH unterliegen keinen Risiken, die über die der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hinausgehen.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird wie in den Vorjahren durch die Bedingungen der mit GAZPROM export LLC und Uniper Global Commodities SE geschlossenen Verträge bestimmt. Ein grundsätzliches Margenrisiko besteht aufgrund der Bindung zwischen den Ein- und Verkaufsverträgen nicht. Es werden keine signifikanten Preisänderungsrisiken erwartet. Daraus wird für die Zukunft der Gesellschaft eine gesicherte Ertragslage abgeleitet.

Chancen für die Gesellschaft über den derzeitigen operativen Betrieb hinaus bestehen in der erwarteten Verknappung der Erzeugungskapazitäten im Nuklear- und im Kohlebereich aufgrund der Energiewende in Deutschland und den daraus resultierenden potenziell höheren Erdgasbedarf. Darüber hinaus bestehen fest geschlossene Verträge sowohl im Einkauf mit der GAZPROM export LLC als auch im Verkauf mit der Uniper Global Commodities SE.

3.2 Beurteilung der Risikosituation durch die Unternehmensleitung

Die Gesamtrisiko-/Chancensituation der METHA-Methanhandel GmbH wird regelmäßig analysiert und beurteilt und mit dem Management erörtert.

Die Risikolage hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Existierende Risiken werden als nicht bestandsgefährdend für die METHA-Methanhandel GmbH angesehen.

4. Prognosebericht

4.1 Voraussichtliche Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die OECD erwartet für das Jahr 2018 eine geringe Beschleunigung des globalen Wachstums, welches gleichwohl im Vergleich zu früheren Aufschwüngen verhalten bleibt. Konjunkturelle Treiber sind dabei vor allem die positive Beschäftigungsentwicklung sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen bei weiterhin expansiver geld- und fiskalpolitischer Ausrichtung.

In Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ist von einer weiterhin robusten Konjunktur auszugehen. Getragen wird das Wachstum von den Investitionen bei anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen und dem anhaltenden Beschäftigungsaufschwung. Auch die Exporte dürften weiter vom globalen Wirtschaftsaufschwung profitieren. Gleiches gilt für den Euroraum insgesamt, wenngleich das Arbeitslosigkeitsniveau in vielen europäischen Ländern nach wie vor hoch ist, weshalb das Lohnwachstum und auch die Inflation niedrig bleiben dürften. Trotz sichtbarer Fortschritte bilden ungelöste Schuldenprobleme im Bankensektor sowie in den Staatshaushalten, insbesondere in Italien und anderen südeuropäischen Ländern, nach wie vor erhebliches Risikopotential.

4.2 Energiemärkte

Insgesamt ist auf den Energiemärkten für das Jahr 2018 mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen, da diese weiterhin deutlich durch gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen beeinflusst werden.

Die Einflussfaktoren für den Gasmarkt werden voraussichtlich auch im Jahr 2018 denen für den Gasmarkt im vergangenen Jahr 2017 ähneln mit absehbar hohem Einspeicherungsbedarf im folgenden Sommer - bei saisonal normalen Wetterverhältnissen im Winter. Nordwesteuropa wird weiter global um LNG-Lieferungen konkurrieren. Die angestoßenen Kohlekapazitätsreduktionen werden voraussichtlich weiter die Gasnachfrage im Stromsektor begünstigen und die Eigenproduktion in der EU wird weiter zurückgehen.

4.3 Erwartete Ertragslage

Aufgrund der beschriebenen Rahmenbedingungen wird sich die Ertragslage der METHA-Methanhandel GmbH in 2018 gegenüber dem laufenden Geschäftsjahr kaum verändern.

Für die METHA-Methanhandel GmbH wird im Jahr 2018 ein stabiles Adjusted EBIT auf Vorjahresniveau erwartet.

4.4 Erwartete Finanzlage

Der Uniper-Konzern stellt über ein konzernweites Cash-Pooling-System die zur Begleichung aller externen Zahlungsverpflichtungen nötige Liquidität für die METHA-Methanhandel GmbH bereit.

Die künftige Entwicklung der METHA-Methanhandel GmbH und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind im Konzernzusammenhang und im Rahmen der Vertragsstruktur der Gesellschaft zu sehen. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der METHA-Methanhandel GmbH wird sich - auch durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag - weiterhin als geordnet darstellen.

4.5 Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft

Die zukünftige Entwicklung der METHA-Methanhandel GmbH ist geprägt durch Stabilität in der Umsatz- und Ertragsentwicklung. Dies ist durch fest vereinbarte Margen sowie durch langfristige Verträge gewährleistet und begründet konstante Gewinnerwartungen.

Zusammenfassend ist das Fortbestehen der METHA-Methanhandel GmbH entsprechend des Grundsatzes der Unternehmensfortführung gesichert. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der METHA-Methanhandel GmbH bietet eine geeignete Basis für die METHA-Methanhandel GmbH, um den Risiken und Chancen in der Zukunft zu begegnen.

Bilanz zum 31.12.2017

eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Essen, HRB 5286

Aktiva

in T€ Anhang 31.12.2017 31.12.2016
Umlaufvermögen      
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (1) 12.063,7 9.632,5
Summe Aktiva   12.063,7 9.632,5

Passiva

     
in T€ Anhang 31.12.2017 31.12.2016
Eigenkapital (2)    
Gezeichnetes Kapital   26,0 26,0
Rückstellungen (3) 4,0 2,0
Verbindlichkeiten (4) 12.033,7 9.604,5
Summe Passiva   12.063,7 9.632,5

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

in T€ Anhang 2017 2016
Rohergebnis (5) 2.777,8 2.561,1
sonstige betriebliche Aufwendungen (6) 26,8 63,0
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, (7) -3,8 -4,7
davon aus verbundenen Unternehmen   -3,8 -4,7
Zinsen und ähnliche Aufwendungen, (7) 3,2 1,9
davon an verbundene Unternehmen   3,2 1,9
Ergebnis nach Steuern   2.744,0 2.491,5
Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne (8) 2.744,0 2.491,5
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   0,0 0,0

eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Essen, HRB 5286

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

A. Allgemeine Grundlagen

Die METHA-Methanhandel GmbH mit Sitz in Essen ist beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 5286 im Handelsregister geführt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH Gesetz sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T €) angegeben.

Um die Übersichtlichkeit und Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 i. V. m. § 276 S. 1 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen bzw. erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die METHA-Methanhandel GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der Uniper SE, Düsseldorf einbezogen. Die Uniper SE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht der Uniper SE werden einschließlich des Bestätigungsvermerks im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Die Uniper SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS).

Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und Einheitlichkeit der Berichterstattung der Uniper-Gesellschaften wurde die Darstellung im Jahresabschluss 2017 entsprechend der konzernweiten HGB-Bilanzierungsrichtlinie angepasst. Die Änderungen umfassen die Struktur der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Tabelle im Anhang hinsichtlich ihrer Grundgliederung.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Aktiva

Umlauf vermögen

Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt.

II. Passiva

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. In den sonstigen Rückstellungen sind zukünftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

III. Sonstige Sachverhalte

Die METHA-Methanhandel GmbH ist in das Risikomanagementsystem des Uniper-Konzerns integriert. Alle identifizierten wesentlichen Risiken werden an die zentrale Einheit Enterprise Risk gemeldet und dort im Sinne eines integrierten Ansatzes unter Berücksichtigung der Risikoneigung der Gruppe gesteuert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2017 31.12.2016
in T€ Gesamt davon Restlaufzeit über 1 Jahr Gesamt davon Restlaufzeit über 1 Jahr
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,0 0,0 2.236,3 0,0
Forderungen gegen Gesellschafter 12.063,7 0,0 7.396,2 0,0
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.063,7   9.632,5  

Die Forderungen zum 31.12.2017 bestehen in vollem Umfang aus Lieferungen und Leistungen und ausschließlich gegen die Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE, Düsseldorf. Im Vorjahr setzten sich die Forderungen in Höhe von T € 9.632,5 aus T € 2.236,3 gegen Uniper SE, Düsseldorf und T € 7.396,2 gegen die Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE, Düsseldorf, zusammen. Die Forderungen gegen die Alleingesellschafterin bestanden in vollem Umfang aus Lieferungen und Leistungen.

(2) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert T € 26.

(3) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausschließlich Kosten für die Jahresabschlussprüfung 2017.

(4) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten 2017
in T€
Gesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.848,3 5.848,3 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.441,4 3.441,4 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.744,0 2.744,0 0,0 0,0
Summe Verbindlichkeiten 12.033,7      
Verbindlichkeiten 2016
in T€
Gesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.113,0 7.113,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.491,5 2.491,5 0,0 0,0
Summe Verbindlichkeiten 9.604,5      

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen ausschließlich gegenüber der GAZPROM export LLC, St. Petersburg, in Höhe von T € 5.848,3 (Vorjahr: T € 7.113,0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T € 2.744,0 (Vorjahr: T € 2.491,5) bestehen ausschließlich gegenüber der Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE aus der Gewinnabführung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus dem konzerninternen Cash-Pooling mit der Uniper SE in Höhe von T € 3.441,4 (Vorjahr: Forderung in Höhe von T € 2.231,9).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(5) Rohergebnis

Rohergebnis
in T€
2017 2016
Rohergebnis 2.777,8 2.561,1
Rohergebnis 2.777,8 2.561,1

Aus Vereinfachungsgründen wird wie im Vorjahr das Rohergebnis der Gesellschaft ausgewiesen, welches ausschließlich aus Kommissionsvergütungen resultiert.

(6) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen
in T€
2017 2016
Beratungs- und Dienstleistungsaufwendungen 25,3 60,6
Allgemeine Verwaltungskosten 1,1 2,1
Aperiodischer Aufwand 0,4 0,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen 26,8 63,0

Der Rückgang der Beratungs- und Dienstleistungsaufwendungen resultiert ausschließlich aus dem Wegfall der Service-Rechnungen von Uniper Financial Services GmbH. Diese Service-Leistungen werden ab 2017 mit der Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE abgerechnet.

(7) Finanzergebnis

Finanzergebnis
in T€
2017 2016
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -3,8 -4,7
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,2 1,9
Finanzergebnis -7,0 -6,6

Das Finanzergebnis bestehend aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen beträgt zum 31. Dezember 2017 T € - 7,0 (Vorjahr: T € - 6,6). Im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr ist der Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus negativ.

(8) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Im Rahmen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags wird das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern in Höhe von T € 2.744,0 an die Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE abgeführt (im Vorjahr Abführung des handelsrechtlichen Ergebnisses nach Steuern in Höhe von T € 2.491,5 an die Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE).

E. Sonstige Angaben

Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWG

Gemäß § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen im Anhang gesondert auszuweisen.

Die METHA-Methanhandel GmbH ist in das Konzern-Cash-Pooling eingegliedert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Verbindlichkeit aus dem Cash-Pooling auf insgesamt T € 3.441,4. Die Zinsaufwendungen hieraus betrugen T € 3,2, die negativen Zinserträge betrugen T € 3,8. Die entsprechende Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Die Dienstleistungsaufwendungen gegenüber der Alleingesellschafterin Uniper Global Commodities SE beliefen sich in 2017 auf T € 18,4.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2017 liegen nicht vor.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

 

Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Uwe Fip

Senior Vice President Gas Supply & Origination

der Uniper Global Commodities SE

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind in den Gesamtangaben im Konzernabschluss der Uniper SE enthalten.

 

Düsseldorf, den 01.02.2018

METHA-Methanhandel GmbH

Geschäftsführung

Uwe Fip

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die METHA-Methanhandel GmbH, Essen,

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTES

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der METHA-Methanhandel GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der METHA-Methanhandel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, in allen wesentlichen Belangen erfüllt.

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Düsseldorf, den 8. Februar 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Servos, Wirtschaftsprüfer

ppa. Benedikt Krantz, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 29.03.2018 festgestellt.

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