EVOLUTIQ Property Management GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adrianus van Drunen seit 28.12.2021 | Geschäftsführer |
Erwin Geene seit 4.2.2019 | Geschäftsführer |
René Jonkers seit 10.6.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Worley EA Holdings Pty Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Worley Projects GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023GrundlagenDie Gesellschaft betreibt Engineering und Projektmanagement, insbesondere die Entwicklung, Konstruktion, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und den Verkauf von Anlagen auf dem Gebiet der Pharmazie, Chemie, Petrochemie, der Energie- und Umwelttechnik. Die Worley Projects GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Worley Ltd., Sydney, Australien, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Gesamtwirtschaft und BranchenentwicklungNach starken Preissteigerungen an den internationalen Rohölmärkten im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021/2022 aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine und der daraus resultierenden Ankündigung über die Sanktionierung von Rohöl aus russischer Produktion hat sich die Lage im Geschäftsjahr merklich beruhigt. So reduzierte sich der Preis je Barrel Rohöl im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 von 116 USD auf 73 USD zum 30. Juni 2023 (Quelle: www.tecson.com). Das globale Wachstum in der Chemieindustrie war im Jahr 2023 wie im Vorjahr moderat unter den Erwartungen (2023: +1,7%, 2022: 2,2%). Wie im Vorjahr entwickelten sich die Märkte regional ganz unterschiedlich. Während in China die Chemieproduktion um 7,5% zum Vorjahr gesteigert wurde, ging sie im selben Zeitraum in der EU um 7,6% zurück. In Deutschland ging die Chemieproduktion sogar um 9,7% zurück (Quelle: BASF Bericht 2023). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr 2022/2023 geprägt von einem stagnierenden Wirtschaftswachstum. So hat sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Geschäftsjahr um 1,2% erhöht (Quelle: Destatis). Daher verbleibt das Wirtschaftswachstum wie im Vorjahr auf einem sehr niedrigen Level. Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Verlauf des Jahres 2023 abgedämpft insbesondere aufgrund staatlicher Eingriffe bei den Energiepreisen (Quelle: Destatis). So haben sich die Verbraucherpreise in 2023 um 4,2% erhöht, nachdem im Vorjahr noch ein Anstieg von 6,6% zu verzeichnen war. Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich in 2023 weiter erhöht (Quelle: Destatis) und liegt nunmehr bei 45,9 Millionen (Vorjahr: 45.5 Millionen). GeschäftsverlaufFinanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens erfolgt wie in den Vorjahren anhand der Umsatzerlöse, Gross Margin und EBIT. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens erfolgt auch mit nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Hierbei werden insbesondere die Projekte subsummiert, die als nachhaltig eingestuft werden. Ziel von Worley ist es, den Anteil an Projekten zur industriellen Dekarbonisierung stetig zu steigern. Ertragslage Im Berichtsjahr haben sich die Umsatzerlöse um EUR 57,4 Mio. auf EUR 143,5 Mio. erhöht und entsprechen damit den prognostizierten Werten. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist insbesondere auf die neuen Projekte im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen. Das Bruttoergebnis vom Umsatz von EUR 12,5 Mio. konnte zwar gegenüber dem Vorjahr (EUR 9,7 Mio.) gesteigert werden, liegt aber EUR 2,4 Mio. unter den Erwartungen. Die Abweichung ist insbesondere auf die zusätzliche Abgrenzung von Projektkosten zurückzuführen. Die allgemeinen Verwaltungskosten haben sich wie im Vorjahr umsatzbedingt um EUR 1,0 Mio. erhöht und enthalten hauptsächlich Aufwendungen für die Zentralabteilungen und Konzernumlagen. Im Geschäftsjahr betrugen die globalen Umlagen für Head Office und IT Kosten EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: EUR 5,7 Mio.) sowie für regionale und sonstige Umlagen EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.). Wir beendeten das Geschäftsjahr mit einem operativen Gewinn von EUR 2,1 Mio. nach EUR 0,8 Mio. im Vorjahr. Insgesamt entspricht das erreichte Ergebnis vor Steuern weitestgehend den Erwartungen. Vermögens- und Finanzlage Im Berichtsjahr hat sich die Bilanzsumme um EUR 19,6 Mio. auf EUR 47,3 Mio. erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 9,9 Mio. auf EUR 20,1 Mio. aufgrund neuer Projekte im Bereich Energieversorgungsanlagen, sowie einem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 6,6 Mio. auf EUR 13,9 Mio. im Zuge des höheren Cash-Pool-Guthabens. Zudem sind die unfertigen Leistungen aufgrund von zusätzlichen Projekten im Bereich der Energieversorgungsanlagen um EUR 4,3 Mio. auf 11,1 Mio. gestiegen. Demgegenüber haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen aufgrund einer verstärkten Zusammenarbeit mit anderen Konzerngesellschaften der Worley Gruppe bei den neuen Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen um EUR 13,8 Mio. auf EUR 21,5 Mio. erhöht. Zur Deckung des Liquiditätsbedarfs steht der Gesellschaft über den operativen Cashflow hinaus unverändert eine Finanzierungsmöglichkeit über eine Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der BNP PARIBAS Luxembourg, Luxemburg, der Worley Luxembourg S.a.r.l, Luxemburg, als "Pool Leader", den anderen Gesellschaften der europäischen Worley Gruppe und der Worley Projects GmbH, Köln, zur Verfügung. Zum 30. Juni 2023 weist die Gesellschaft ein Cash-Pool-Guthaben von EUR 12,9 Mio. (Vorjahr: EUR 6,7 Mio.) aus. Personal Verbunden mit der Auftragslage und der erwarteten Nachfrage am Markt betrug unser Personalbestand im Geschäftsjahresdurchschnitt 434 Festangestellte (Vorjahr: 432). Investitionen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine nennenswerten Investitionen getätigt bzw. diese auf zukünftige Geschäftsjahre verschoben. Chancen und RisikenWir arbeiten in einem sich wandelnden Umfeld, das zahlreiche bekannte und unbekannte Chancen aber auch Risiken und Unwägbarkeiten beinhaltet, die unsere Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage erheblich beeinträchtigen können. Daher ist es unabdingbar, die jeweiligen Chance und Risiken im Blickfeld zu haben. Nachfolgende Aufzählung beschreibt die wesentlichen Risiken und Chancen wie folgt: Personal Der Erfolg unseres Geschäfts hängt auch von der Fähigkeit ab, qualifiziertes Personal einzustellen, im Unternehmen zu halten und an den richtigen Stellen einzusetzen. Von Zeit zu Zeit kann es schwierig sein, qualifizierte Personen mit Fachwissen und in den von unseren Kunden geforderten Zeiträumen zu gewinnen und zu behalten. Wenn es uns nicht gelingt, qualifiziertes Personal einzustellen und zu behalten, sind wir nicht in der Lage, die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen zu befriedigen oder die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen. Demgegenüber ergeben sich Chancen, sofern es gelingt, qualifiziertes Personal im Unternehmen zu halten. Konzerninterne Ressourcen Für die Abwicklung von Kunden-Projekten kann die Gesellschaft auch auf die weltweiten Ressourcen der Worley Gruppe zurückgreifen. Das Global Integrated Delivery (GID) versetzt die Gesellschaft in die Lage, Engineering-Dienstleistungen den Kunden anzubieten und kurzfristige Nachfragespitzen abdecken zu können. Dabei kann auf die gesamte Bandbreite an Expertise in der Worley Gruppe zurückgegriffen und spezifische Kundenanfragen bedient werden. Dies verschafft dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Mitbewerbern. Dekarbonisierung Die Dekarbonisierung im Bereich Industrie bietet für das Unternehmen eine große Chance seine Position im Bereich grüner Wasserstoff auszubauen. Derzeit werden in Deutschland Pilotanlagen gebaut. Mit der Expertise aus der Planung dieser Anlagen ergeben sich vielfältige Chancen beim Aufbau der Infrastruktur für grünen Wasserstoff eine führende Rolle einzunehmen. Ansprüche gegenüber Kunden und Lieferanten Die Art unserer Geschäftstätigkeit schließt nicht aus, dass mit Kunden, Lieferanten und Subunternehmern Unstimmigkeiten hinsichtlich der Abrechnung von in Anspruch genommenen bzw. erbrachten Dienstleistungen bestehen, was mit etwaigen Kostenrisiken verbunden ist. Ebenso stellen wir gelegentlich Änderungsaufträge und andere Ansprüche an unsere Kunden, Lieferanten und Subunternehmen. Wenn wir unsere Ansprüche nicht ordnungsgemäß dokumentieren oder keine vernünftigen Abrechnungsprozesse vereinbaren, wirken sich Kostenüberschreitungen direkt auf das Unternehmensergebnis aus und können schlimmstenfalls einen Verlust für das entsprechende Projekt bewirken. Auf der anderen Seite kann ein gutes Auftragsänderungs-Management zu positiven Effekten in Form von erfolgreichen Nachbelastungen führen. Marktrisiken Die Investitionsentscheidungen unserer Kunden sind unter anderem von den Rohstoffpreisen an den Märkten, der weltweiten Nachfrage nach ihren Produkten und der Verfügbarkeit von Krediten zur Finanzierung ihrer Projekte abhängig. Diese Marktbedingungen und die daraus resultierende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen liegen außerhalb unserer Kontrolle. Wir gehen auch für die Zukunft von einer zyklischen Entwicklung mit erheblichen Schwankungen aus. Finanzwirtschaftliche Risiken Für unsere Geschäftstätigkeit bestehen Risiken hinsichtlich negativer Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Kapitalmärkte. Von besonderer Bedeutung ist für uns das allgemeine Zinsniveau, da es sich direkt auf unsere Kunden und deren Konditionen am Kapitalmarkt auswirkt. Generell kann eine deutliche Erhöhung des Zinsniveaus dazu führen, dass unsere Kunden geplante Investitionen nicht durchführen, weil die Rentabilität nicht mehr gewährleistet sein könnte. Dies kann dann auch direkte Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben, weil unsere Dienstleistungen in geringerem Umfang nachgefragt würden, was sich negativ auf unsere Finanz- und Ertragslage auswirken kann. Bei einer ggf. sich weiteren erheblichen Verschlechterung der Konjunkturlage und einer restriktiven Kreditvergabe kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kunden in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Da wir in der Regel die Kosten für unsere Dienstleistungen vorfinanzieren müssen, können Verzögerungen bei dem Ausgleich unserer Forderungen nachteilige Auswirkungen auf unsere Liquidität haben. Sonstige Risiken Durch verstärkte politische Krisen sind negative Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage nicht auszuschließen. Steigende Inflation und Baukosten können die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen reduzieren. Die in 2022 einsetzende erhebliche Verteuerung von Vorprodukten, Industriegütern und Gütern des täglichen Bedarfs aufgrund des stattfindenden bewaffneten Konflikts zwischen Russland und der Ukraine hielt auch in 2023 an. Zwar gab es bis auf Inflationseffekte keine mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Geschäftslage, aber bei einer Ausweitung des Konfliktes besteht das Risiko, dass sich dies negativ auf unsere Geschäftslage niederschlägt, wenn Kunden schon geplante Investitionen verschieben oder nicht durchführen. Diese Risikosituation besteht unverändert weiter und wurde durch den Nahostkonflikt aktuell verschärft. Gesamtbild zu Chancen und Risiken Insgesamt besteht eine heterogene Chancenlage für das Unternehmen und es können die daraus resultierenden Potentiale in einem hohen Maße entsprechend auch genutzt werden. Die Chancen bieten dem Unternehmen die Möglichkeiten, um bei bei der anstehenden Transformation zu mehr Nachhaltigkeit auch langfristig am Markt bestehen zu können. Da die Art der Risiken nahezu unverändert zu den Vorjahren geblieben ist, können diese mit den bestehenden Managementmethoden auch sehr gut kontrolliert und beherrscht werden. Daher ergeben sich hieraus keine negativen Auswirkungen auf den Fortbestand des Unternehmens. PrognoseberichtTrotz einem tendenziell niedrigeren Wirtschaftswachstum in Deutschland sehen wir die derzeitige Auftragslage bei unseren Bestandskunden positiv. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir von einem handelsrechtlichen Umsatz von EUR 114,7 Mio. aus, was einem Rückgang um EUR 28,8 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Jedoch wird durch die Margenverbesserung dabei ein Bruttoergebnis in Höhe von EUR 19,1 Mio. erzielt. Die Margenverbesserung resultiert aus einer besseren Auslastung bei den bestehenden Projekten sowie verbesserten Konditionen bei den Bestandskunden, was sich dann auch in einem verbesserten Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 5,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) widerspiegeln wird. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir nach aktueller Planung einen Umsatz von ca. EUR 88,7 Mio., ein Bruttoergebnis von rund EUR 21,7 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern in der Größenordnung von EUR 6,0 Mio. Dennoch kann die zukünftige Geschäftsentwicklung aufgrund des immer noch anhaltenden Konfliktes in der Ukraine sowie dem Nahost-Konflikt von unseren Erwartungen abweichen.
Erwin Geene, Geschäftsführer Adrianus van Drunen, Geschäftsführer Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einige davon-Vermerke der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang gemacht. RegisterinformationenDas Unternehmen ist seit dem 26. Juni 2019 unter dem Namen Worley Projects GmbH mit Sitz in Köln im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 50706 eingetragen; bis zu diesem Zeitpunkt firmierte das Unternehmen als Jacobs Projects GmbH. Alleinige Gesellschafterin ist die Worley Engineering Deutschland GmbH, Köln. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Anlagevermögen wird linear über einen Zeitraum von 3 bis 12 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von Euro 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für angeschaffte Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als Euro 250,00 bis Euro 1.000,00 wird der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen werden nach dem jeweiligen Stand, der in Arbeit befindlichen Aufträge erfasst und bewertet. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben Fertigungskosten auch die Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Diensten und Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in angemessener Höhe gebildet, sofern dies notwendig erscheint. Liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein der Restlaufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,57 % (Vorjahr: 1,38 %) bzw. der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,80 % (Vorjahr: 2,00%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Unverändert zum Vorjahr wurden erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen von 30% (Vorjahr: 30%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Eine Aktivierung latenter Steuern unterbleibt grundsätzlich in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden, sofern zutreffend, grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Im Rahmen der Verschmelzung der WorleyParsons Deutschland GmbH auf die Worley Projects GmbH wurde zum 1. Juli 2019 ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.200 aktiviert, der über eine gewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben wird. Der Geschäfts- oder Firmenwert entstand ursprünglich aus der Übernahme von zwei Teilbetrieben der M+W Central Europe GmbH, Stuttgart. Vorräte Die Vorräte umfassen unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 11.128. Im Vorjahr wurden TEUR 6.868 unfertige Leistungen ausgewiesen. Der Anstieg der Vorräte ist auf den größeren Umfang an Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen. Weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr sind erhaltene oder geleistete Anzahlungen angefallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferung und Leistungen um TEUR 9.911 auf TEUR 20.095 resultiert aus dem größeren Umfang an Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.116 (Vorjahr: TEUR 2.086) beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen. Der Rückgang um TEUR 970 ist auf die Steuererstattungen im Geschäftsjahr zurückzuführen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 13.922 (Vorjahr: TEUR 7.335) haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen bis auf eine Cash-Pool-Forderung in Höhe von TEUR 12.896 (Vorjahr: TEUR 6.746) solche aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.000,00. Auf Basis des Gesellschafterbeschlusses vom 11. April 2019 hatte die Gesellschafterin eine Zahlung im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 3.500.000,00 geleistet. Die Gewinnrücklagen belaufen sich wie im Vorjahr auf EUR 10.359,08 und resultieren aus den BilMoG-Anpassungen zum 1. Oktober 2010. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 6) und unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Diese kommt jedoch insoweit nicht zum Tragen als frei verfügbare Rücklagen bzw. thesaurierte Gewinne in mindestens gleicher Höhe bestehen. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen haben sich wie im Vorjahr durch die Nutzung von Verlustvorträgen weiter reduziert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.231 (Vorjahr: TEUR 5.389) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Verpflichtungen aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen sowie Weihnachtsgratifikationen (TEUR 2.820; Vorjahr: TEUR 2.799), ausstehenden Löhnen und Gehältern für Arbeitskräfte fremder Firmen (TEUR 1.234; Vorjahr: TEUR 988), sowie für Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 868; Vorjahr: TEUR 690). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Anstieg um TEUR 2.096 auf TEUR 4.193 ist im Wesentlichen auf den größeren Umfang an Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 21.548 (Vorjahr: TEUR 7.739) resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Analog zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen begründet sich der Anstieg in zusätzlichen Projekten im Bereich von Energieversorgungsanlagen. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.076 (Vorjahr: TEUR 1.652) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 3.093 (Vorjahr: TEUR 1.020) sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 612 (Vorjahr: TEUR 573). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im externen Projektgeschäft erzielt. Ferner sind TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 3.065) aus Weiterbelastungen an andere Konzern-Gesellschaften enthalten. Die regionale Zusammensetzung der Umsatzerlöse ist wie folgt:
Materialaufwand
Der Anstieg des Materialaufwandes ist insbesondere auf die Inanspruchnahme von Subkontraktoren bei der Abwicklung der Projekte im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 10.005 (Vorjahr: TEUR 8.984) enthalten vor allem Aufwendungen für die Zentralabteilungen und Konzernumlagen, welche sich gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 356 erhöht, haben. Im Geschäftsjahr betrugen die globalen Umlagen für Head Office und IT Kosten TEUR 5.952 (Vorjahr: TEUR 5.676) und für sonstige Umlagen TEUR 879 (Vorjahr: TEUR 799). Des Weiteren beinhalten die allgemeine Verwaltungskosten auch die Miete für Büroflächen in Höhe von TEUR 1.275 (Vorjahr: TEUR 1.223). Vertriebskosten Die Vertriebskosten in Höhe von TEUR 463 (Vorjahr: TEUR 349) beinhalten die Aufwendungen für Sales-Aktivitäten und in Anspruch genommenen Leistungen anderer Gesellschaften der Worley Gruppe bei der Akquise neuer Projekte. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr sind wie im Vorjahr keine periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen angefallen. Personalaufwand
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Berichtsjahr sind per Saldo Aufwendungen in Höhe von TEUR 358 (Vorjahr: TEUR 700) angefallen, die im Wesentlichen dem Berichtsjahr zuzuordnen sind. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen / Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen mehrere langfristige Leasingverträge für Fahrzeuge sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Des Weiteren bestehen mehrere langfristige Mietverträge für Räumlichkeiten der Gesellschaft. Die hieraus resultierenden Verpflichtungen für die folgenden Jahre betragen TEUR 7.357 (Vorjahr: TEUR 3.337). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2029. Durch den Abschluss von Leasingverträgen wird die langfristige Bindung von Kapital auf ein Minimum reduziert und sichert so ein hohes Maß an Liquidität. Da es sich um Standardverträge handelt, ergeben sich keine wesentlichen Risiken hieraus. Haftungsverhältnisse Zwischen der BNP PARIBAS Luxembourg, Luxemburg, der Worley Luxembourg S.a.r.l, Luxemburg, als "Pool Leader", den anderen Gesellschaften der Worley-Gruppe sowie der Worley Projects GmbH, Köln, wurde mit Wirkung zum 12. Juli 2006 ein Cash-Pool-Vertrag geschlossen. Hiernach haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für entstehende Verbindlichkeiten. Bis zum heutigen Datum wurde die Gesellschaft im Rahmen der Haftungsverhältnisse nicht in Anspruch genommen. Des Weiteren liegen uns aus heutiger Sicht keine Anhaltspunkte vor, die auf eine künftige Inanspruchnahme hindeuten. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 77. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten beträgt 434 (Vorjahr: 432). Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.764 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 6.818 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Konzernverhältnisse Zum 30. Juni 2023 war die Worley Engineering Deutschland GmbH, Köln, die indirekt im Mehrheitsbesitz der Worley Ltd., Sydney, New South Wales, Australien, stand, alleinige Gesellschafterin. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde in den Konzernabschluss der Worley Ltd., Sydney, New South Wales, Australien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufgestellt hat. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. NachtragsberichtNach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine berichtspflichtigen Ereignisse eingetreten.
Köln, 31. Oktober 2024 Worley Projects GmbH Erwin Geene, Geschäftsführer Adrianus van Drunen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.06.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Worley Projects GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Worley Projects GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Worley Projects GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 31. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thomas Küster, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Linke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde am 05.11.2024 festgestellt. |
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Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Außerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Betrieb von Verkehrswegen für Straßenfahrzeuge
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Unternehmensberatung
Vermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen