Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 50706
Vorher
Jacobs Projects GmbH
Eingetragen
15.11.2002
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
das Engineering und Projektmanagement, die Entwicklung, Konstruktion, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und der Verkauf vor allem von Anlagen auf dem Gebiet der Pharmazie, Chemie, Petrochemie, der Energie- und Umwelttechnik, sowie von sonstigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Bauwerken und der Handel mit industriellen Erzeugnissen und Rohstoffen im In- und Ausland. Gegenstand des Unternehmens sind auch die Durchführung von Forschungsarbeiten auf diesen Gebieten und die Erbringung von Beraterdienstleistungen. Dazu gehört auch die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft, EDV, Qualitätssicherung, Akquisition, des Einkaufs und des Vertriebs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Adrianus van Drunen
seit 28.12.2021
Geschäftsführer
Erwin Geene
seit 4.2.2019
Geschäftsführer
René Jonkers
seit 10.6.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Worley EA Holdings Pty LimitedAUS
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Worley Deutschland HoldCo GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Worley Projects GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Grundlagen

Die Gesellschaft betreibt Engineering und Projektmanagement, insbesondere die Entwicklung, Konstruktion, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und den Verkauf von Anlagen auf dem Gebiet der Pharmazie, Chemie, Petrochemie, der Energie- und Umwelttechnik.

Die Worley Projects GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Worley Ltd., Sydney, Australien, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Nach starken Preissteigerungen an den internationalen Rohölmärkten im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021/2022 aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine und der daraus resultierenden Ankündigung über die Sanktionierung von Rohöl aus russischer Produktion hat sich die Lage im Geschäftsjahr merklich beruhigt. So reduzierte sich der Preis je Barrel Rohöl im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 von 116 USD auf 73 USD zum 30. Juni 2023 (Quelle: www.tecson.com).

Das globale Wachstum in der Chemieindustrie war im Jahr 2023 wie im Vorjahr moderat unter den Erwartungen (2023: +1,7%, 2022: 2,2%). Wie im Vorjahr entwickelten sich die Märkte regional ganz unterschiedlich. Während in China die Chemieproduktion um 7,5% zum Vorjahr gesteigert wurde, ging sie im selben Zeitraum in der EU um 7,6% zurück. In Deutschland ging die Chemieproduktion sogar um 9,7% zurück (Quelle: BASF Bericht 2023).

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr 2022/2023 geprägt von einem stagnierenden Wirtschaftswachstum. So hat sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Geschäftsjahr um 1,2% erhöht (Quelle: Destatis). Daher verbleibt das Wirtschaftswachstum wie im Vorjahr auf einem sehr niedrigen Level. Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Verlauf des Jahres 2023 abgedämpft insbesondere aufgrund staatlicher Eingriffe bei den Energiepreisen (Quelle: Destatis). So haben sich die Verbraucherpreise in 2023 um 4,2% erhöht, nachdem im Vorjahr noch ein Anstieg von 6,6% zu verzeichnen war. Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich in 2023 weiter erhöht (Quelle: Destatis) und liegt nunmehr bei 45,9 Millionen (Vorjahr: 45.5 Millionen).

Geschäftsverlauf

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt wie in den Vorjahren anhand der Umsatzerlöse, Gross Margin und EBIT.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt auch mit nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Hierbei werden insbesondere die Projekte subsummiert, die als nachhaltig eingestuft werden. Ziel von Worley ist es, den Anteil an Projekten zur industriellen Dekarbonisierung stetig zu steigern.

Ertragslage

Im Berichtsjahr haben sich die Umsatzerlöse um EUR 57,4 Mio. auf EUR 143,5 Mio. erhöht und entsprechen damit den prognostizierten Werten. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist insbesondere auf die neuen Projekte im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz von EUR 12,5 Mio. konnte zwar gegenüber dem Vorjahr (EUR 9,7 Mio.) gesteigert werden, liegt aber EUR 2,4 Mio. unter den Erwartungen. Die Abweichung ist insbesondere auf die zusätzliche Abgrenzung von Projektkosten zurückzuführen.

Die allgemeinen Verwaltungskosten haben sich wie im Vorjahr umsatzbedingt um EUR 1,0 Mio. erhöht und enthalten hauptsächlich Aufwendungen für die Zentralabteilungen und Konzernumlagen. Im Geschäftsjahr betrugen die globalen Umlagen für Head Office und IT Kosten EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: EUR 5,7 Mio.) sowie für regionale und sonstige Umlagen EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.).

Wir beendeten das Geschäftsjahr mit einem operativen Gewinn von EUR 2,1 Mio. nach EUR 0,8 Mio. im Vorjahr. Insgesamt entspricht das erreichte Ergebnis vor Steuern weitestgehend den Erwartungen.

Vermögens- und Finanzlage

Im Berichtsjahr hat sich die Bilanzsumme um EUR 19,6 Mio. auf EUR 47,3 Mio. erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 9,9 Mio. auf EUR 20,1 Mio. aufgrund neuer Projekte im Bereich Energieversorgungsanlagen, sowie einem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 6,6 Mio. auf EUR 13,9 Mio. im Zuge des höheren Cash-Pool-Guthabens. Zudem sind die unfertigen Leistungen aufgrund von zusätzlichen Projekten im Bereich der Energieversorgungsanlagen um EUR 4,3 Mio. auf 11,1 Mio. gestiegen.

Demgegenüber haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen aufgrund einer verstärkten Zusammenarbeit mit anderen Konzerngesellschaften der Worley Gruppe bei den neuen Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen um EUR 13,8 Mio. auf EUR 21,5 Mio. erhöht.

Zur Deckung des Liquiditätsbedarfs steht der Gesellschaft über den operativen Cashflow hinaus unverändert eine Finanzierungsmöglichkeit über eine Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der BNP PARIBAS Luxembourg, Luxemburg, der Worley Luxembourg S.a.r.l, Luxemburg, als "Pool Leader", den anderen Gesellschaften der europäischen Worley Gruppe und der Worley Projects GmbH, Köln, zur Verfügung. Zum 30. Juni 2023 weist die Gesellschaft ein Cash-Pool-Guthaben von EUR 12,9 Mio. (Vorjahr: EUR 6,7 Mio.) aus.

Personal

Verbunden mit der Auftragslage und der erwarteten Nachfrage am Markt betrug unser Personalbestand im Geschäftsjahresdurchschnitt 434 Festangestellte (Vorjahr: 432).

Investitionen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine nennenswerten Investitionen getätigt bzw. diese auf zukünftige Geschäftsjahre verschoben.

Chancen und Risiken

Wir arbeiten in einem sich wandelnden Umfeld, das zahlreiche bekannte und unbekannte Chancen aber auch Risiken und Unwägbarkeiten beinhaltet, die unsere Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage erheblich beeinträchtigen können. Daher ist es unabdingbar, die jeweiligen Chance und Risiken im Blickfeld zu haben.

Nachfolgende Aufzählung beschreibt die wesentlichen Risiken und Chancen wie folgt:

Personal

Der Erfolg unseres Geschäfts hängt auch von der Fähigkeit ab, qualifiziertes Personal einzustellen, im Unternehmen zu halten und an den richtigen Stellen einzusetzen. Von Zeit zu Zeit kann es schwierig sein, qualifizierte Personen mit Fachwissen und in den von unseren Kunden geforderten Zeiträumen zu gewinnen und zu behalten. Wenn es uns nicht gelingt, qualifiziertes Personal einzustellen und zu behalten, sind wir nicht in der Lage, die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen zu befriedigen oder die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen. Demgegenüber ergeben sich Chancen, sofern es gelingt, qualifiziertes Personal im Unternehmen zu halten.

Konzerninterne Ressourcen

Für die Abwicklung von Kunden-Projekten kann die Gesellschaft auch auf die weltweiten Ressourcen der Worley Gruppe zurückgreifen. Das Global Integrated Delivery (GID) versetzt die Gesellschaft in die Lage, Engineering-Dienstleistungen den Kunden anzubieten und kurzfristige Nachfragespitzen abdecken zu können. Dabei kann auf die gesamte Bandbreite an Expertise in der Worley Gruppe zurückgegriffen und spezifische Kundenanfragen bedient werden. Dies verschafft dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Mitbewerbern.

Dekarbonisierung

Die Dekarbonisierung im Bereich Industrie bietet für das Unternehmen eine große Chance seine Position im Bereich grüner Wasserstoff auszubauen. Derzeit werden in Deutschland Pilotanlagen gebaut. Mit der Expertise aus der Planung dieser Anlagen ergeben sich vielfältige Chancen beim Aufbau der Infrastruktur für grünen Wasserstoff eine führende Rolle einzunehmen.

Ansprüche gegenüber Kunden und Lieferanten

Die Art unserer Geschäftstätigkeit schließt nicht aus, dass mit Kunden, Lieferanten und Subunternehmern Unstimmigkeiten hinsichtlich der Abrechnung von in Anspruch genommenen bzw. erbrachten Dienstleistungen bestehen, was mit etwaigen Kostenrisiken verbunden ist. Ebenso stellen wir gelegentlich Änderungsaufträge und andere Ansprüche an unsere Kunden, Lieferanten und Subunternehmen. Wenn wir unsere Ansprüche nicht ordnungsgemäß dokumentieren oder keine vernünftigen Abrechnungsprozesse vereinbaren, wirken sich Kostenüberschreitungen direkt auf das Unternehmensergebnis aus und können schlimmstenfalls einen Verlust für das entsprechende Projekt bewirken. Auf der anderen Seite kann ein gutes Auftragsänderungs-Management zu positiven Effekten in Form von erfolgreichen Nachbelastungen führen.

Marktrisiken

Die Investitionsentscheidungen unserer Kunden sind unter anderem von den Rohstoffpreisen an den Märkten, der weltweiten Nachfrage nach ihren Produkten und der Verfügbarkeit von Krediten zur Finanzierung ihrer Projekte abhängig. Diese Marktbedingungen und die daraus resultierende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen liegen außerhalb unserer Kontrolle. Wir gehen auch für die Zukunft von einer zyklischen Entwicklung mit erheblichen Schwankungen aus.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Für unsere Geschäftstätigkeit bestehen Risiken hinsichtlich negativer Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Kapitalmärkte. Von besonderer Bedeutung ist für uns das allgemeine Zinsniveau, da es sich direkt auf unsere Kunden und deren Konditionen am Kapitalmarkt auswirkt. Generell kann eine deutliche Erhöhung des Zinsniveaus dazu führen, dass unsere Kunden geplante Investitionen nicht durchführen, weil die Rentabilität nicht mehr gewährleistet sein könnte. Dies kann dann auch direkte Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben, weil unsere Dienstleistungen in geringerem Umfang nachgefragt würden, was sich negativ auf unsere Finanz- und Ertragslage auswirken kann.

Bei einer ggf. sich weiteren erheblichen Verschlechterung der Konjunkturlage und einer restriktiven Kreditvergabe kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kunden in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Da wir in der Regel die Kosten für unsere Dienstleistungen vorfinanzieren müssen, können Verzögerungen bei dem Ausgleich unserer Forderungen nachteilige Auswirkungen auf unsere Liquidität haben.

Sonstige Risiken

Durch verstärkte politische Krisen sind negative Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage nicht auszuschließen. Steigende Inflation und Baukosten können die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen reduzieren.

Die in 2022 einsetzende erhebliche Verteuerung von Vorprodukten, Industriegütern und Gütern des täglichen Bedarfs aufgrund des stattfindenden bewaffneten Konflikts zwischen Russland und der Ukraine hielt auch in 2023 an. Zwar gab es bis auf Inflationseffekte keine mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Geschäftslage, aber bei einer Ausweitung des Konfliktes besteht das Risiko, dass sich dies negativ auf unsere Geschäftslage niederschlägt, wenn Kunden schon geplante Investitionen verschieben oder nicht durchführen. Diese Risikosituation besteht unverändert weiter und wurde durch den Nahostkonflikt aktuell verschärft.

Gesamtbild zu Chancen und Risiken

Insgesamt besteht eine heterogene Chancenlage für das Unternehmen und es können die daraus resultierenden Potentiale in einem hohen Maße entsprechend auch genutzt werden. Die Chancen bieten dem Unternehmen die Möglichkeiten, um bei bei der anstehenden Transformation zu mehr Nachhaltigkeit auch langfristig am Markt bestehen zu können.

Da die Art der Risiken nahezu unverändert zu den Vorjahren geblieben ist, können diese mit den bestehenden Managementmethoden auch sehr gut kontrolliert und beherrscht werden. Daher ergeben sich hieraus keine negativen Auswirkungen auf den Fortbestand des Unternehmens.

Prognosebericht

Trotz einem tendenziell niedrigeren Wirtschaftswachstum in Deutschland sehen wir die derzeitige Auftragslage bei unseren Bestandskunden positiv. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir von einem handelsrechtlichen Umsatz von EUR 114,7 Mio. aus, was einem Rückgang um EUR 28,8 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Jedoch wird durch die Margenverbesserung dabei ein Bruttoergebnis in Höhe von EUR 19,1 Mio. erzielt. Die Margenverbesserung resultiert aus einer besseren Auslastung bei den bestehenden Projekten sowie verbesserten Konditionen bei den Bestandskunden, was sich dann auch in einem verbesserten Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 5,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) widerspiegeln wird.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir nach aktueller Planung einen Umsatz von ca. EUR 88,7 Mio., ein Bruttoergebnis von rund EUR 21,7 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern in der Größenordnung von EUR 6,0 Mio. Dennoch kann die zukünftige Geschäftsentwicklung aufgrund des immer noch anhaltenden Konfliktes in der Ukraine sowie dem Nahost-Konflikt von unseren Erwartungen abweichen.

 

Erwin Geene, Geschäftsführer

Adrianus van Drunen, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. Juni 2023

Aktiva

30.06.2023
30.06.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 542,00 15.842,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 720.013,80 840.016,10
720.555,80 855.858,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.630,60 235.160,54
848.186,40 1.091.019,14
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 11.128.247,84 6.867.928,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.094.525,76 10.183.546,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.922.029,38 7.335.003,44
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.116.466,82 2.085.937,93
35.133.021,96 19.604.488,06
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 222,74
46.261.269,80 26.472.639,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 176.070,96 134.679,48
47.285.527,16 27.698.338,17

Passiva

30.06.2023
30.06.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.500.000,00 3.500.000,00
III. Gewinnrücklagen 10.359,08 10.359,08
IV. Gewinnvortrag 6.818.165,63 6.660.361,44
V. Jahresüberschuss 1.764.485,17 157.804,19
12.118.009,88 10.353.524,71
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 74.359,00 55.307,85
2. Steuerrückstellungen 46.358,40 409.434,00
3. Sonstige Rückstellungen 5.230.669,81 5.389.436,18
5.351.387,21 5.854.178,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.192.607,97 2.096.115,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.547.980,45 7.739.125,83
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.075.541,65 1.651.620,41
davon aus Steuern EUR 3.705.062,79 (Vj. EUR 1.593.424,48)
29.816.130,07 11.486.861,46
D. Passive latente Steuern 0,00 3.773,97
47.285.527,16 27.698.338,17

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023

01.07.2022 - 30.06.2023
01.07.2021 - 30.06.2022
1. Umsatzerlöse 143.549.595,23 86.133.999,98
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 131.030.440,21 76.400.589,77
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 12.519.155,02 9.733.410,21
4. Vertriebskosten 463.112,00 348.671,31
5. allgemeine Verwaltungskosten 10.005.118,08 8.983.737,41
6. sonstige betriebliche Erträge 3.078,08 401.437,13
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. EUR 134.120,70)
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 81.591,07 51.387,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 72.486,13 (Vj. EUR 0,00)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 159.986,02 13.797,07
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.024,00 10.778,00
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 1.305,00 (Vj. EUR 1.411,00)
10. Aufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 357.888,80 596.265,63
davon Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern EUR 174,99 (Vj. Ertrag von EUR 79,86)
11. Jahresüberschuss 1.764.485,17 157.804,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einige davon-Vermerke der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang gemacht.

Registerinformationen

Das Unternehmen ist seit dem 26. Juni 2019 unter dem Namen Worley Projects GmbH mit Sitz in Köln im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 50706 eingetragen; bis zu diesem Zeitpunkt firmierte das Unternehmen als Jacobs Projects GmbH.

Alleinige Gesellschafterin ist die Worley Engineering Deutschland GmbH, Köln.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Anlagevermögen wird linear über einen Zeitraum von 3 bis 12 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von Euro 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für angeschaffte Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als Euro 250,00 bis Euro 1.000,00 wird der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen werden nach dem jeweiligen Stand, der in Arbeit befindlichen Aufträge erfasst und bewertet. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben Fertigungskosten auch die Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Diensten und Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in angemessener Höhe gebildet, sofern dies notwendig erscheint.

Liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein der Restlaufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,57 % (Vorjahr: 1,38 %) bzw. der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,80 % (Vorjahr: 2,00%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Unverändert zum Vorjahr wurden erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen von 30% (Vorjahr: 30%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Eine Aktivierung latenter Steuern unterbleibt grundsätzlich in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden, sofern zutreffend, grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Im Rahmen der Verschmelzung der WorleyParsons Deutschland GmbH auf die Worley Projects GmbH wurde zum 1. Juli 2019 ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.200 aktiviert, der über eine gewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben wird. Der Geschäfts- oder Firmenwert entstand ursprünglich aus der Übernahme von zwei Teilbetrieben der M+W Central Europe GmbH, Stuttgart.

Vorräte

Die Vorräte umfassen unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 11.128. Im Vorjahr wurden TEUR 6.868 unfertige Leistungen ausgewiesen. Der Anstieg der Vorräte ist auf den größeren Umfang an Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen. Weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr sind erhaltene oder geleistete Anzahlungen angefallen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferung und Leistungen um TEUR 9.911 auf TEUR 20.095 resultiert aus dem größeren Umfang an Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.116 (Vorjahr: TEUR 2.086) beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen. Der Rückgang um TEUR 970 ist auf die Steuererstattungen im Geschäftsjahr zurückzuführen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 13.922 (Vorjahr: TEUR 7.335) haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen bis auf eine Cash-Pool-Forderung in Höhe von TEUR 12.896 (Vorjahr: TEUR 6.746) solche aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.000,00.

Auf Basis des Gesellschafterbeschlusses vom 11. April 2019 hatte die Gesellschafterin eine Zahlung im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 3.500.000,00 geleistet.

Die Gewinnrücklagen belaufen sich wie im Vorjahr auf EUR 10.359,08 und resultieren aus den BilMoG-Anpassungen zum 1. Oktober 2010.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 6) und unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Diese kommt jedoch insoweit nicht zum Tragen als frei verfügbare Rücklagen bzw. thesaurierte Gewinne in mindestens gleicher Höhe bestehen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen haben sich wie im Vorjahr durch die Nutzung von Verlustvorträgen weiter reduziert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.231 (Vorjahr: TEUR 5.389) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Verpflichtungen aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen sowie Weihnachtsgratifikationen (TEUR 2.820; Vorjahr: TEUR 2.799), ausstehenden Löhnen und Gehältern für Arbeitskräfte fremder Firmen (TEUR 1.234; Vorjahr: TEUR 988), sowie für Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 868; Vorjahr: TEUR 690).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Anstieg um TEUR 2.096 auf TEUR 4.193 ist im Wesentlichen auf den größeren Umfang an Projekten im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 21.548 (Vorjahr: TEUR 7.739) resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Analog zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen begründet sich der Anstieg in zusätzlichen Projekten im Bereich von Energieversorgungsanlagen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.076 (Vorjahr: TEUR 1.652) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 3.093 (Vorjahr: TEUR 1.020) sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 612 (Vorjahr: TEUR 573).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im externen Projektgeschäft erzielt. Ferner sind TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 3.065) aus Weiterbelastungen an andere Konzern-Gesellschaften enthalten.

Die regionale Zusammensetzung der Umsatzerlöse ist wie folgt:

2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
Inland 141.800 78.627
EU-Länder 408 7.193
Übrige 1.342 314
143.550 86.134

Materialaufwand

2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
Aufwendungen für bezogene Leistungen 62.069 7.162

Der Anstieg des Materialaufwandes ist insbesondere auf die Inanspruchnahme von Subkontraktoren bei der Abwicklung der Projekte im Bereich Energieversorgungsanlagen zurückzuführen.

Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 10.005 (Vorjahr: TEUR 8.984) enthalten vor allem Aufwendungen für die Zentralabteilungen und Konzernumlagen, welche sich gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 356 erhöht, haben. Im Geschäftsjahr betrugen die globalen Umlagen für Head Office und IT Kosten TEUR 5.952 (Vorjahr: TEUR 5.676) und für sonstige Umlagen TEUR 879 (Vorjahr: TEUR 799). Des Weiteren beinhalten die allgemeine Verwaltungskosten auch die Miete für Büroflächen in Höhe von TEUR 1.275 (Vorjahr: TEUR 1.223).

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten in Höhe von TEUR 463 (Vorjahr: TEUR 349) beinhalten die Aufwendungen für Sales-Aktivitäten und in Anspruch genommenen Leistungen anderer Gesellschaften der Worley Gruppe bei der Akquise neuer Projekte.

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr sind wie im Vorjahr keine periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen angefallen.

Personalaufwand

2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
Gehälter 34.559 32.497
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.208 6.169
davon für Altersversorgung TEUR 551 (Vorjahr: TEUR 551)
40.767 38.666

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Berichtsjahr sind per Saldo Aufwendungen in Höhe von TEUR 358 (Vorjahr: TEUR 700) angefallen, die im Wesentlichen dem Berichtsjahr zuzuordnen sind.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen mehrere langfristige Leasingverträge für Fahrzeuge sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Des Weiteren bestehen mehrere langfristige Mietverträge für Räumlichkeiten der Gesellschaft. Die hieraus resultierenden Verpflichtungen für die folgenden Jahre betragen TEUR 7.357 (Vorjahr: TEUR 3.337). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2029.

Durch den Abschluss von Leasingverträgen wird die langfristige Bindung von Kapital auf ein Minimum reduziert und sichert so ein hohes Maß an Liquidität. Da es sich um Standardverträge handelt, ergeben sich keine wesentlichen Risiken hieraus.

Haftungsverhältnisse

Zwischen der BNP PARIBAS Luxembourg, Luxemburg, der Worley Luxembourg S.a.r.l, Luxemburg, als "Pool Leader", den anderen Gesellschaften der Worley-Gruppe sowie der Worley Projects GmbH, Köln, wurde mit Wirkung zum 12. Juli 2006 ein Cash-Pool-Vertrag geschlossen. Hiernach haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für entstehende Verbindlichkeiten. Bis zum heutigen Datum wurde die Gesellschaft im Rahmen der Haftungsverhältnisse nicht in Anspruch genommen. Des Weiteren liegen uns aus heutiger Sicht keine Anhaltspunkte vor, die auf eine künftige Inanspruchnahme hindeuten.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 77.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten beträgt 434 (Vorjahr: 432).

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

Herr Dipl.-Kfm. Erwin Geene, Kaufmann, 's-Gravenhage/Niederlande

Herr Dipl.-Ing. Adrianus van Drunen, Kaufmann, Köln

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.764 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 6.818 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Konzernverhältnisse

Zum 30. Juni 2023 war die Worley Engineering Deutschland GmbH, Köln, die indirekt im Mehrheitsbesitz der Worley Ltd., Sydney, New South Wales, Australien, stand, alleinige Gesellschafterin.

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde in den Konzernabschluss der Worley Ltd., Sydney, New South Wales, Australien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufgestellt hat. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine berichtspflichtigen Ereignisse eingetreten.

 

Köln, 31. Oktober 2024

Worley Projects GmbH

Erwin Geene, Geschäftsführer

Adrianus van Drunen, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.06.2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.07.2022
Zugänge
Abgänge
30.06.2023
A. Anlagen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 1.027.106,00 0,00 0,00 1.027.106,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.200.023,00 0,00 0,00 1.200.023,00
2.227.129,00 0,00 0,00 2.227.129,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4.078.024,84 25.038,70 0,00 4.103.063,54
4.078.024,84 25.038,70 0,00 4.103.063,54
6.305.153,84 25.038,70 0,00 6.330.192,54
Abschreibungen
01.07.2022
Zugänge
Abgänge
30.06.2023
A. Anlagen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 1.011.263,50 15.300,50 0,00 1.026.564,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 360.006,90 120.002,30 0,00 480.009,20
1.371.270,40 135.302,80 0,00 1.506.573,20
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.842.864,30 132.568,64 0,00 3.975.432,94
3.842.864,30 132.568,64 0,00 3.975.432,94
5.214.134,70 267.871,44 0,00 5.482.006,14
Restbuchwerte
30.06.2023
30.06.2022
A. Anlagen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 542,00 15.842,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 720.013,80 840.016,10
720.555,80 855.858,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
127.630,60 235.160,54
127.630,60 235.160,54
848.186,40 1.091.019,14

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Worley Projects GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Worley Projects GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Worley Projects GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 31. Oktober 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Küster, Wirtschaftsprüfer

ppa. Matthias Linke, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde am 05.11.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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