Randstad Professional Holding GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Herre seit 22.1.2015 | Geschäftsführer |
Guido Kemna seit 17.10.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Randstad Outsourcing GmbHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Die Randstad Outsourcing GmbH (ROS) mit Sitz in Eschborn ist eine Tochtergesellschaft der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn. Der Geschäftszweck ist die Übernahme individualisierbarer Aufgaben, Dienste oder Leistungen auf der Basis von Dienst- oder Werkverträgen (Process Outsourcing). Das Geschäft ist in die Regionen Nord, Süd und Ost aufgeteilt, die wiederum über insgesamt fünf Distrikte gesteuert werden. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 weniger positiv entwickelt; das Bruttoinlandsprodukt hat sich preis-, saison- und kalenderbereinigt um -0,1% vermindert (2022 1,9%). 1 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, gemessen am Index ifo Geschäftsklima Deutschland, hat sich über das Jahr 2023 von 90,1 im Januar auf 86,3 im Dezember verschlechtert. 2 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 hat die ROS einen Umsatz in Höhe von € 25,7 Mio. (Vorjahr € 25,4 Mio.) erzielt. Der Umsatz liegt um € 0,3 Mio. oder 1,1% über dem des Vorjahres. Die Umsatzentwicklung lag damit über unseren Erwartungen im Budget, das einen Umsatzrückgang vorsah. Der Grund hierfür liegt in der besseren Entwicklung bestehender Projekte/Betriebe und der Eröffnung neuer Projekte/Betriebe. Die Anzahl der Projekte/Betriebe ist in 2023 um 13 auf 51 gesunken; das durchschnittliche Volumen ist um T€ 107 auf T€ 503 gestiegen. Die Personalaufwendungen entfielen mit € 14,8 Mio. (Vorjahr € 15,1 Mio.) auf das Stammpersonal (durchschnittlich 17 Mitarbeiter; Vorjahr 20 Mitarbeiter) sowie die Projektmitarbeiter (durchschnittlich 349 Mitarbeiter; Vorjahr 399 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um € 1,1 Mio. auf € 10,1 Mio. vermindert, was im Wesentlichen im Rückgang von Restrukturierungskosten begründet liegt. Im Gesamtjahr wurde ein Jahresüberschuss von € 0,9 Mio. erzielt, was nach dem Verlust im Vorjahr in Höhe von -€ 1,0 Mio. eine Verbesserung von € 1,9 Mio. bedeutet. Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Schließung eines Betriebes in 2022 zurückzuführen. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung der Ertragslage als positiv, da der budgetierte Umsatzrückgang so nicht eingetreten ist und ein deutlich höherer Jahresüberschuss erzielt werden konnte.
1 Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnungen, Bruttoinlandsprodukt am 1970, 4.
Vierteljahr 2023, erschienen am 30. Januar 2024, Stand 23.
Februar 2024
Vermögens- und Finanzlage Das Umlaufvermögen liegt mit € 7,5 Mio. im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über dem Vorjahresniveau von € 6,2 Mio. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag resultiert im Wesentlichen aus längeren Zahlungszielen der Kunden im Jahresvergleich. Auf der Passivseite haben sich insbesondere die Sonstigen Rückstellungen um € 0,6 Mio. vermindert, was im Wesentlichen auf den Rückgang in den Rückstellungen im Zusammenhang der Schließung eines Betriebes in 2022 zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen haben sich im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung der Cash-Pool-Verbindlichkeiten erhöht. Aufgrund des Jahresfehlbetrages bestand zum 31. Dezember 2022 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von € 0,8 Mio. Im April 2023 wurde zur Stärkung des Eigenkapitals eine Kapitalerhöhung in Höhe von € 1,2 Mio. (in die Kapitalrücklagen) durchgeführt. Im Geschäftsjahr wurde ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -€ 1,6 Mio. erzielt. Der Jahresüberschuss von € 0,9 Mio. wurde durch einen Mittelabfluss durch die Erhöhung von Forderungen (€ 1,3 Mio.) und der Verminderung von Verbindlichkeiten (-€ 1,1 Mio.) überkompensiert. Unter Berücksichtigung des geringen Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit, dem Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung von € 1,2 Mio. und des Mittelzuflusses durch Erhöhung der Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool (€ 0,4 Mio.) ergibt sich keine Veränderung des Finanzmittelfonds. Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über keine eigenen Bankguthaben, da sie in den internationalen Cash-Pool der Randstad NV, Diemen, Niederlande, eingebunden ist, welcher durch die Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, geführt wird. Durch die Nutzung des Cash-Pools verfügt die Gesellschaft jederzeit über die notwendigen flüssigen Mittel. Zum 31. Dezember 2023 belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Randstad Finance GmbH auf € 3,7 Mio. (Vorjahr € 3,3 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 16,5% (Vorjahr negativ). Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche interne Steuerungsgrößen sind der Umsatz, EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Akquisitionen) sowie EBITA in % vom Umsatz. Die Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Prognosen für 2023 (Umsatzrückgang und ein leicht positives EBITA) im Lagebericht 2022 konnten wir sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch die Profitabilität übertreffen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Arbeitnehmerbelange Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 standen 364 (Vorjahr 405) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aktiven Arbeitsverhältnis mit der ROS. Die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielt eine Schlüsselrolle bei möglichen neuen, komplexen Betrieben. Die durchschnittliche Fluktuation bei den Mitarbeitern lag bei ca. 1,8% (Vorjahr: 2,3%). Qualitätsmanagement Die ROS wurde im August 2023 nach der ISO 9001:2015 rezertifiziert. Die Zertifizierung ist gültig bis zum September 2025 und wird durch jährliche Überwachungsaudits bestätigt. Basis dieser Zertifizierung bildet ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Wesentliche Risiken für die künftige Entwicklung der ROS bestehen in einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums sowie der starken Abhängigkeit von Großkunden, so dass wirtschaftliche Probleme bei diesen zu einem Rückgang der Nachfrage führen können. Sofern finanzielle Schwierigkeiten bei unseren Großkunden eintreten, können sich Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben. Wir haben für potenzielle Risiken der Geschäftsentwicklung Frühwarnindikatoren definiert, die im Rahmen der laufenden operativen Prozesse überwacht werden und soweit notwendig zur Einleitung von Gegenmaßnahmen führen. Die festgelegten Frühwarnindikatoren betreffen unter anderem betriebsspezifische KPIs wie Gross Profit und Operational Profit, regelmäßige Kundengespräche sowie Bonitätskennzahlen zur Überwachung der Zahlungsfähigkeit. Unter Würdigung oben genannter Risiken stellt sich die Gesamtrisikoposition der ROS als überschaubar dar. Bestandsgefährdende Risiken für die Jahre 2024 und 2025 sind nicht erkennbar. Prognosebericht Im Budget 2024, das im 4. Quartal 2023 erstellt wurde, haben wir einen Umsatzrückgang von ca. -1,6% bei einem EBITA in Höhe von 2023 budgetiert.
Eschborn, den 17. Juni 2024 Guido Kemna Uwe Herre Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterung zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Firma Randstad Outsourcing GmbH, Frankfurter Str. 100, 65760 Eschborn, Registergericht B Frankfurt am Main, Handelsregisternummer HRB 87886. 2. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Randstad Outsourcing GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 3. Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. Die entgeltlich erworbenen Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear gemäß der betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Diese beträgt bei den Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 5 Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. II. Spezielle Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Erläuterungen zur Bilanz Bezüglich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen betreffen alle folgenden bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entfallen auf:
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn, in Höhe von T€ 346 (Vorjahr T€ 684) stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar und resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool mit der Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, in Höhe von T€ 3.668 (Vorjahr T€ 3.250). Im April 2023 wurde zur Stärkung des Eigenkapitals eine Kapitalerhöhung in Höhe von € 1,2 Mio. (in die Kapitalrücklagen) durchgeführt. 2. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich in Deutschland erzielt und resultieren im Wesentlichen aus Dienst- und Werkvertragsgeschäften. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen Mietverträge, insbesondere für von der Gesellschaft genutzte Büroflächen in den Niederlassungen in verschiedenen Städten. Die Mietverträge stehen größtenteils in Zusammenhang mit der organisatorischen Einbindung der Gesellschaft in die deutsche Gruppe von Randstad. Darüber hinaus bestehen externe Mietverträge. Daneben existieren Leasingverträge für den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Leasingobjekte bei der Gesellschaft führen. Leasingverträge werden vor allem zur Optimierung der Liquiditätslage abgeschlossen. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool unter Führung der Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, eingebunden und haftet hieraus gesamtschuldnerisch für eventuelle Verbindlichkeiten, die bei der Cash-Pool-Führerin gegenüber der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, aus diesem Vertrag bestehen. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich hieraus keine Haftung. Eine Inanspruchnahme wird auch zukünftig als sehr unwahrscheinlich angesehen. Mutterunternehmen/Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft gem. § 271 Abs. 2 i.V.m. § 290 Abs. HGB der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn. Deren oberste Muttergesellschaft ist die Randstad N.V., Diemen, Niederlande. Der Jahresabschluss der Randstad Outsourcing GmbH wird in den Konzernabschluss der Randstad N.V einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Randstad N.V. wird bei der Handelskammer Amsterdam ("Kamer von Koophandel Amsterdam"), Niederlande, unter der Registernummer KvK 33216172 eingereicht. Er wird außerdem in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Veröffentlichung des übersetzten, befreienden Konzernabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger ist bisher nicht erfolgt. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 17 Mitarbeiter als Stammpersonal und 349 Projektmitarbeiter. Geschäftsführer Folgende Personen waren als Geschäftsführer bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Eschborn, den 17. Juni 2024 Guido Kemna Uwe Herre Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Randstad Outsourcing GmbH, Eschborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Randstad Outsourcing GmbH, Eschborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Randstad Outsourcing GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 17. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer Johanna Klauser, Wirtschaftsprüferin |
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