Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 87886
Vorher
Select Personaldienstleistungen GmbH
Eingetragen
10.12.1999
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
das Eingehen von Dienst- und Werkverträgen. Gegenstand sind des weiteren die Arbeits- und Personalvermittlung, sowie die Personalberatung und ähnlichen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Herre
seit 22.1.2015
Geschäftsführer
Guido Kemna
seit 17.10.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Randstad Outsourcing GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die Randstad Outsourcing GmbH (ROS) mit Sitz in Eschborn ist eine Tochtergesellschaft der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn. Der Geschäftszweck ist die Übernahme individualisierbarer Aufgaben, Dienste oder Leistungen auf der Basis von Dienst- oder Werkverträgen (Process Outsourcing).

Das Geschäft ist in die Regionen Nord, Süd und Ost aufgeteilt, die wiederum über insgesamt fünf Distrikte gesteuert werden.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 weniger positiv entwickelt; das Bruttoinlandsprodukt hat sich preis-, saison- und kalenderbereinigt um -0,1% vermindert (2022 1,9%). 1 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, gemessen am Index ifo Geschäftsklima Deutschland, hat sich über das Jahr 2023 von 90,1 im Januar auf 86,3 im Dezember verschlechtert. 2

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat die ROS einen Umsatz in Höhe von € 25,7 Mio. (Vorjahr € 25,4 Mio.) erzielt. Der Umsatz liegt um € 0,3 Mio. oder 1,1% über dem des Vorjahres. Die Umsatzentwicklung lag damit über unseren Erwartungen im Budget, das einen Umsatzrückgang vorsah. Der Grund hierfür liegt in der besseren Entwicklung bestehender Projekte/Betriebe und der Eröffnung neuer Projekte/Betriebe.

Die Anzahl der Projekte/Betriebe ist in 2023 um 13 auf 51 gesunken; das durchschnittliche Volumen ist um T€ 107 auf T€ 503 gestiegen.

Die Personalaufwendungen entfielen mit € 14,8 Mio. (Vorjahr € 15,1 Mio.) auf das Stammpersonal (durchschnittlich 17 Mitarbeiter; Vorjahr 20 Mitarbeiter) sowie die Projektmitarbeiter (durchschnittlich 349 Mitarbeiter; Vorjahr 399 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um € 1,1 Mio. auf € 10,1 Mio. vermindert, was im Wesentlichen im Rückgang von Restrukturierungskosten begründet liegt.

Im Gesamtjahr wurde ein Jahresüberschuss von € 0,9 Mio. erzielt, was nach dem Verlust im Vorjahr in Höhe von -€ 1,0 Mio. eine Verbesserung von € 1,9 Mio. bedeutet. Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Schließung eines Betriebes in 2022 zurückzuführen. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung der Ertragslage als positiv, da der budgetierte Umsatzrückgang so nicht eingetreten ist und ein deutlich höherer Jahresüberschuss erzielt werden konnte.

1 Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Bruttoinlandsprodukt am 1970, 4. Vierteljahr 2023, erschienen am 30. Januar 2024, Stand 23. Februar 2024
2 Lange Zeitreihe für das ifo Geschäftsklima des ifo Institut Center for Economic Studies (CES), Stand 8. März 2024

Vermögens- und Finanzlage

Das Umlaufvermögen liegt mit € 7,5 Mio. im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über dem Vorjahresniveau von € 6,2 Mio. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag resultiert im Wesentlichen aus längeren Zahlungszielen der Kunden im Jahresvergleich.

Auf der Passivseite haben sich insbesondere die Sonstigen Rückstellungen um € 0,6 Mio. vermindert, was im Wesentlichen auf den Rückgang in den Rückstellungen im Zusammenhang der Schließung eines Betriebes in 2022 zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen haben sich im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung der Cash-Pool-Verbindlichkeiten erhöht.

Aufgrund des Jahresfehlbetrages bestand zum 31. Dezember 2022 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von € 0,8 Mio. Im April 2023 wurde zur Stärkung des Eigenkapitals eine Kapitalerhöhung in Höhe von € 1,2 Mio. (in die Kapitalrücklagen) durchgeführt.

Im Geschäftsjahr wurde ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -€ 1,6 Mio. erzielt. Der Jahresüberschuss von € 0,9 Mio. wurde durch einen Mittelabfluss durch die Erhöhung von Forderungen (€ 1,3 Mio.) und der Verminderung von Verbindlichkeiten (-€ 1,1 Mio.) überkompensiert. Unter Berücksichtigung des geringen Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit, dem Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung von € 1,2 Mio. und des Mittelzuflusses durch Erhöhung der Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool (€ 0,4 Mio.) ergibt sich keine Veränderung des Finanzmittelfonds.

Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über keine eigenen Bankguthaben, da sie in den internationalen Cash-Pool der Randstad NV, Diemen, Niederlande, eingebunden ist, welcher durch die Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, geführt wird. Durch die Nutzung des Cash-Pools verfügt die Gesellschaft jederzeit über die notwendigen flüssigen Mittel. Zum 31. Dezember 2023 belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Randstad Finance GmbH auf € 3,7 Mio. (Vorjahr € 3,3 Mio.).

Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 16,5% (Vorjahr negativ).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche interne Steuerungsgrößen sind der Umsatz, EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Akquisitionen) sowie EBITA in % vom Umsatz. Die Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022
Umsatz in € Mio. 25,7 25,4
EBITA in € Mio. 1,0 -0,9
EBITA in % 4,0 -3,6

Die Prognosen für 2023 (Umsatzrückgang und ein leicht positives EBITA) im Lagebericht 2022 konnten wir sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch die Profitabilität übertreffen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Arbeitnehmerbelange

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 standen 364 (Vorjahr 405) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aktiven Arbeitsverhältnis mit der ROS. Die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielt eine Schlüsselrolle bei möglichen neuen, komplexen Betrieben. Die durchschnittliche Fluktuation bei den Mitarbeitern lag bei ca. 1,8% (Vorjahr: 2,3%).

Qualitätsmanagement

Die ROS wurde im August 2023 nach der ISO 9001:2015 rezertifiziert. Die Zertifizierung ist gültig bis zum September 2025 und wird durch jährliche Überwachungsaudits bestätigt. Basis dieser Zertifizierung bildet ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem.

Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Wesentliche Risiken für die künftige Entwicklung der ROS bestehen in einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums sowie der starken Abhängigkeit von Großkunden, so dass wirtschaftliche Probleme bei diesen zu einem Rückgang der Nachfrage führen können. Sofern finanzielle Schwierigkeiten bei unseren Großkunden eintreten, können sich Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben.

Wir haben für potenzielle Risiken der Geschäftsentwicklung Frühwarnindikatoren definiert, die im Rahmen der laufenden operativen Prozesse überwacht werden und soweit notwendig zur Einleitung von Gegenmaßnahmen führen. Die festgelegten Frühwarnindikatoren betreffen unter anderem betriebsspezifische KPIs wie Gross Profit und Operational Profit, regelmäßige Kundengespräche sowie Bonitätskennzahlen zur Überwachung der Zahlungsfähigkeit.

Unter Würdigung oben genannter Risiken stellt sich die Gesamtrisikoposition der ROS als überschaubar dar. Bestandsgefährdende Risiken für die Jahre 2024 und 2025 sind nicht erkennbar.

Prognosebericht

Im Budget 2024, das im 4. Quartal 2023 erstellt wurde, haben wir einen Umsatzrückgang von ca. -1,6% bei einem EBITA in Höhe von 2023 budgetiert.

 

Eschborn, den 17. Juni 2024

Guido Kemna

Uwe Herre

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.846,91 16.900,93
27.846,91 16.900,93
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.389.879,92 6.099.413,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.504,80 226,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 67.923,06 54.829,72
7.493.307,78 6.154.468,91
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 819.862,35
7.521.154,69 6.991.232,19

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 6.200.000,00 5.000.000,00
III. Verlustvortrag -5.844.862,35 -4.866.300,63
IV. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (-) 859.693,85 -978.561,72
V. Übertrag auf die Aktivseite C. 0,00 819.862,35
1.239.831,50 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.152.337,28 1.802.254,63
1.152.337,28 1.802.254,63
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 142.432,56 231.526,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 346.070,65 684.086,96
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.668.085,96 3.274.433,88
4. Sonstige Verbindlichkeiten 972.396,74 998.930,11
(davon aus Steuern TEUR 301; Vorjahr TEUR 379)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 3; Vorjahr TEUR 3) 5.128.985,91 5.188.977,56
7.521.154,69 6.991.232,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 25.677.411,85 25.400.711,07
2. Sonstige betriebliche Erträge 250.322,43 14.008,69
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.226.641,75 -12.431.663,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -2.597.806,50 -2.659.803,87
(davon für Altersversorgung TEUR 47; Vorjahr TEUR 39)
4. Abschreibungen auf Sachanlagen -12.631,79 -14.689,78
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.061.233,67 -11.183.784,85
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.764,28 15.720,14
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -177.491,00 -119.059,90
(davon an verbundene Unternehmen TEUR 177; Vorjahr TEUR 119)
8. Ergebnis nach Steuern 859.693,85 -978.561,72
9. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (-) 859.693,85 -978.561,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterung zum Jahresabschluss

1. Angaben zur Firma

Randstad Outsourcing GmbH, Frankfurter Str. 100, 65760 Eschborn, Registergericht B Frankfurt am Main, Handelsregisternummer HRB 87886.

2. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Randstad Outsourcing GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

3. Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden.

Die entgeltlich erworbenen Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear gemäß der betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Diese beträgt bei den Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 5 Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

II. Spezielle Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Erläuterungen zur Bilanz

Bezüglich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen alle folgenden bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entfallen auf:

Personalkosten: T€ 777

Übrige Rückstellungen: T€ 375

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn, in Höhe von T€ 346 (Vorjahr T€ 684) stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar und resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool mit der Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, in Höhe von T€ 3.668 (Vorjahr T€ 3.250).

Im April 2023 wurde zur Stärkung des Eigenkapitals eine Kapitalerhöhung in Höhe von € 1,2 Mio. (in die Kapitalrücklagen) durchgeführt.

2. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich in Deutschland erzielt und resultieren im Wesentlichen aus Dienst- und Werkvertragsgeschäften.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

 

2024: T€ 90

 

2025 und danach: T€ 40

 

Insgesamt: T€ 129

Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen Mietverträge, insbesondere für von der Gesellschaft genutzte Büroflächen in den Niederlassungen in verschiedenen Städten. Die Mietverträge stehen größtenteils in Zusammenhang mit der organisatorischen Einbindung der Gesellschaft in die deutsche Gruppe von Randstad. Darüber hinaus bestehen externe Mietverträge.

Daneben existieren Leasingverträge für den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Leasingobjekte bei der Gesellschaft führen. Leasingverträge werden vor allem zur Optimierung der Liquiditätslage abgeschlossen.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool unter Führung der Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, eingebunden und haftet hieraus gesamtschuldnerisch für eventuelle Verbindlichkeiten, die bei der Cash-Pool-Führerin gegenüber der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, aus diesem Vertrag bestehen. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich hieraus keine Haftung. Eine Inanspruchnahme wird auch zukünftig als sehr unwahrscheinlich angesehen.

Mutterunternehmen/Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft gem. § 271 Abs. 2 i.V.m. § 290 Abs. HGB der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn.

Deren oberste Muttergesellschaft ist die Randstad N.V., Diemen, Niederlande. Der Jahresabschluss der Randstad Outsourcing GmbH wird in den Konzernabschluss der Randstad N.V einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Randstad N.V. wird bei der Handelskammer Amsterdam ("Kamer von Koophandel Amsterdam"), Niederlande, unter der Registernummer KvK 33216172 eingereicht. Er wird außerdem in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Veröffentlichung des übersetzten, befreienden Konzernabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger ist bisher nicht erfolgt.

Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 17 Mitarbeiter als Stammpersonal und 349 Projektmitarbeiter.

Geschäftsführer

Folgende Personen waren als Geschäftsführer bestellt:

Herr Guido Kemna, Managing Director Operations

Herr Uwe Herre, Director Finance & Administration, Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Eschborn, den 17. Juni 2024

Guido Kemna

Uwe Herre

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 182.000,00 0,00 0,00 0,00 182.000,00
182.000,00 0,00 0,00 0,00 182.000,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.588,75 23.577,77 0,00 0,00 157.166,52
133.588,75 23.577,77 0,00 0,00 157.166,52
315.588,75 23.577,77 0,00 0,00 339.166,52
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang Zuschreib. 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -182.000,00 0,00 0,00 0,00 -182.000,00
-182.000,00 0,00 0,00 0,00 -182.000,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -116.687,82 -12.631,79 0,00 0,00 -129.319,61
-116.687,82 -12.631,79 0,00 0,00 -129.319,61
-298.687,82 -12.631,79 0,00 0,00 -311.319,61
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
0,00 0,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.900,93 27.846,91
16.900,93 27.846,91
16.900,93 27.846,91

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Randstad Outsourcing GmbH, Eschborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Randstad Outsourcing GmbH, Eschborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Randstad Outsourcing GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 17. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer

Johanna Klauser, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

47 nahegelegene Organisationen

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