Germanfleet GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gökhan Dagarslan seit 30.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GDS Logistik GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Konjunktur- und Branchenentwicklung 2020 Die GDS Logistik GmbH ist auf die Erbringung spezifischer Transportdienstleistungen, insbesondere im Straßengüterverkehr spezialisiert. Die GDS Logistik GmbH bietet Ihren Kunden, insbesondere großen Logistikunternehmen, kundenindividuelle Lösungen für einen effizienten Güterwarenverkehr. Die GDS Logistik GmbH erbringt darüber hinaus Serviceleistungen im Bereich der Buchhaltung, Disposition und im Fuhrparkmanagement für die Unternehmen ihres Netzwerkes von spezialisierten Logistikunternehmen. Das Kundenspektrum der GDS Logistik GmbH umfasst vor allem große nationale und internationale Internet- und Versand- bzw. Logistikunternehmen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 4,9 % geringer als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit zum ersten Mal, nach zehn Jahren stetigen Wachstum in Folge, gesunken und in eine starke Rezession abgerutscht. Die Unterbrechung der bisher längsten Wachstumsphase im vereinten Deutschland ist im Wesentlichen auf die weltweite Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (COVID-19) und die Maßnahmen der nationalen Regierungen zur Eindämmung der weltweiten Corona-Pandemie zurückzuführen. Das Wachstum hatte aber bereits 2019 an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP noch deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1 % ist die deutsche Wirtschaftsleistung 2020 deutlich gesunken. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2020 von mehr als 44 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren 44,6 Millionen und damit rund 400.000 Personen weniger als 2019 erwerbstätig. Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigte sich bisher, auch auf Grund staatlicher Maßnahmen, als sehr robust. Zu Beginn des ersten Lockdowns sank der Auftragseingangsindex des verarbeitenden Gewerbes von 105,4 im Januar 2020 auf 64,0 im April 2020 und erholte sich zu Beginn des zweiten Lockdowns wieder auf 110,6 im November 2020. In Folge des zweiten Lockdowns sank der Auftragseingangsindex des verarbeitenden Gewerbes auf 106,2 im Dezember 2020. Diese Entwicklung zeigte sich ebenfalls im Volumenindex des Auftragseingangs für Verbrauchsgüter. Der Kalender- und saisonbereinigte Index sank von 103,9 im März 2020 auf 95,9 im April 2020 in Folge des Lockdowns, erholte sich aber zum Jahresende wieder 104,1 im Dezember und erzielte hier seinen Jahreshöchststand. Diese Entwicklung der Auftragseingangsindexe blieben nicht ohne Auswirkungen auf die Logistikbranche. Die Logistik ist der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Nach einer Hochrechnung der Bundesvereinigung Logistik (BVL) wurden branchenübergreifend 268 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2020 erwirtschaftet. Die Leistung der Logistik ist auf Grund der Einflüsse der Corona-Pandemie um 6 % zurückgegangen. Der BVL erwartet für 2021 ein Wachstum von 4,4 %, sodass die Leistung des Jahres 2019 auch ein Jahr nach dem erstem Lockdown nicht wieder erreicht wird. 2. Umsatzentwicklung Der Umsatz der GDS Logistik GmbH im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf 13,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro) und hat sich damit um 4,6 % gestiegen. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge) belief sich auf 14 Mio. Euro (Vorjahr: 13,1 Mio. Euro) und hat sich damit um 7 % erhöht. Diese Anstiege sind zum einem auf die Akquirierung neuer Kunden sowie auf Sachanlageverkäufe zurückzuführen. 3. Mitarbeiterentwicklung Die Mitarbeiterzahl inklusive Geschäftsführer und Auszubildenden der GDS Logistik GmbH zum 31. Dezember 2020 ist - gemessen an der Kopfzahl - auf 110 Mitarbeiter gestiegen. Wie auch im Vorjahr ist der Mitarbeitermarkt weiter hart umkämpft, sodass es schwer ist, vakante Stellen im Bereich der LKW-Fahrer zu besetzen. Da in Dortmund eine Vielzahl von mittelständischen Logistikfirmen ihren Sitz haben ist der Wettbewerb um qualifiziertes Personal sehr groß. 4. Investitionstätigkeit Die GDS Logistik GmbH hat im Jahr 2020, wie auch in den vorangegangenen Jahren, erhebliche Investitionen in Mitarbeiterentwicklung, Digitalisierung und Fuhrpark vorgenommen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und dem digitalen Umbruch allgemein Rechnung zu tragen. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr (5,2 Mio. Euro) um 21,4 % auf 6,3 Mio. Euro gestiegen. Die Investitionen das Sachanlagevermögen übersteigen die Desinvestitionen um 0,2 Mio. Euro. Auf Grund der planmäßigen Abschreibungen ist das Sachanlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mio. Euro zurückgegangen. Die Vorräte sind insgesamt um 34,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich in Summe um 51,6 % auf 3 Mio. Euro (Vorjahr: 2 Mio. Euro) erhöht. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen auf Grund der Stichtagsnahen Sachanlagenverkäufen. Auf der Passivseite haben sich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die im Wesentlichen die Finanzierung des Fuhrparks betreffen, um 22,7 % auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro) gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 43,1 % auf 3 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro) gestiegen. Wesentlicher Grund hierfür war der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber dem Factor um 76,6 % auf 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mio. Euro). Die Sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 50,3 % auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2020 hat die GDS Logistik GmbH an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen die Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB überschritten. Im Vorjahr wurde von der Erleichterungsvorschrift des § 274a Nr. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Abgrenzung latenter Steuern verzichtet. Auf die temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz sind mit unternehmensindividuellen Steuersätzen latente Steuern abzugrenzen (§ 274 HGB). Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen und der passive Überhang ist als eigener Posten in der Bilanz abgebildet. Dementsprechend werden in der Bilanz 0,1 Mio. Euro passive latente Steuern ausgewiesen. Finanzlage Die Finanzmittelfonds der Gesellschaft bestehen im Wesentlichen aus den Bankguthaben zum Bilanzstichtag in Höhe von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: -0,5 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 3 Mio. Euro, Vorräten in Höhe von 1,2 Mio. Euro sowie kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten von 3,6 Mio. Euro ergibt sich somit ein Netto-Umlaufvermögen von 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro). Ertragslage Der Umsatz der GDS Logistik GmbH im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf 13,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro) und hat sich damit um 4,6 % erhöht. Die Intensität der Fahrzeugkosten ist in 2020 auf 62,5 % (Vorjahr: 59,5 %) angestiegen. Die Personalintensität stieg ebenfalls von 22 % auf 25,7 % an. Die Fahrzeugkostenintensität wird anhand der Fahrzeugkosten, ohne Abschreibungen und anteiligen Zinsaufwand, im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet. Die Berechnung der Personalintensität erfolgt auf Basis des Personalaufwands im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der Anstieg der Fahrzeugkostenintensität im Geschäftsjahr 2020 ist im Wesentlichen auf die erhöhten Mautkosten zurückzuführen, die nicht vollständig an die Kunden weiterbelastet werden konnte. Der Anstieg des Personalaufwands auf die Einstellung neuer Mitarbeiter sowie leichte Lohnerhöhungen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen liegt im Berichtsjahr bei 0,4 Mio. Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr (0,2 Mio. Euro) um 116,5 % gestiegen. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 2,9 % (Vorjahr: 1,3 %). Die EBIT-Marge wird anhand des EBIT im Verhältnis zu Umsatzerlösen berechnet. Mit 17 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR) liegt das Jahresergebnis 2020 um 53,4 % unter dem Vorjahresergebnis. Bei der Bereinigung des Jahresergebnisses 2020 um die im Geschäftsjahr gebildeten passiven latenten Steuern (129 TEUR) liegt das bereinigte Jahresergebnis 2020 um 292,6 % über dem Vorjahresergebnis. 6. Chancen und Ausblick Nach Prognosen des BVL zeigt sich insbesondere der Wirtschaftsbereich Logistik im ersten Quartal 2021 relativ unbeeindruckt von der gesellschaftlichen und politischen Coronakrise-Erschöpfung. Die vorläufigen Umfragen des Logistik-Indikators weist einem Gesamtwert "nahe" am Nominalwert 100 auf. Diese Prognose wird auch von vorläufigen Zahlen des Transportindex (destatis) für Januar 2021 bestätigt. Der Transportindex liegt mit hier 100,7 leicht über dem Nominalwert von 100. Während er zweite Lockdown den Produktionsindex der Automobilindustrie sinken ließ, konnten sich andere wichtige deutsche Industriebereiche, wie z.B. der Maschinenbau oder die Chemische Industrie ihre positive Entwicklung fortsetzen bzw. behaupten. Zwar entwickelte sich infolge des zweiten Lockdowns der Umsatz im Einzelhandel rückläufig, davon nicht betroffen war der Internet- und Versandhandel, der von dem zweiten Lockdown sogar profitieren konnte. Auf Grund der Ausrichtung der GDS Logistik GmbH und den bereits bestehenden Kunden und Netzwerken im Bereich des Internet- und Versandhandel sieht hier die Geschäftsführung eine wesentliche Chance, von der positiven Geschäftsentwicklung dieser Branche zu profitieren, den Umsatz zu steigern und die Rentabilität der Gesellschaft zu erhöhen. Eine weitere Chance zur Steigerung der Effizienz und Rentabilität ist die geplante Umstrukturierung der Gesellschaftsverhältnisse der GDS Logistik GmbH und ihrer engen Netzwerkunternehmen. Für das Jahr 2021 ist geplant eine Holdingstruktur zu implementieren, um betriebswirtschaftliche und steuerliche Vorteile zu realisieren. Ziele 2021 Bei der Einschätzung für 2021 sind mögliche Effekte aus der derzeitigen Corona-Pandemie noch nicht vollständig berücksichtigt, da die Entwicklung der Pandemie unter den jetzigen Gegebenheiten und der wieder ansteigenden Inzidenzwerte nicht seriös abschätzbar sind. Für 2021 geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Markt für Logistikdienstleistungen leicht unter der Wachstumsrate des Geschäftsjahres 2019 wachsen wird und sich langsam aber stetig von den Folgen der Corona-Pandemie erholt und Ende des Jahr 2022 Vorkrisenniveau erreicht. Die Geschäftsführung prognostiziert für 2021 ein auf Marktniveau liegendes Wachstum seiner Geschäftsaktivitäten. Das Ergebnis vor Steuern soll verbessert werden. Die Planung zeigt für 2021 ein Umsatzwachstum im einstelligen Bereich, sowie eine Verbesserung des EBT. Es ist davon auszugehen, dass sich die Ergebnisse (Umsatz, EBIT-Marge und EBT-Marge) der GDS Logistik GmbH in ähnlicher Weise mittelstark verbessern werden. Diese Ziele werden auch durch voranschreitende Investitionen in die Digitalisierung und Modernisierung des Fuhrparkbestandes flankiert. Im Fuhrparkmanagement hat sich die Geschäftsführung das Ziel gesetzt Kosten im Leasingbereich zu minimieren und eine effizientere Auslastung zu erzielen. Darüber hinaus wird sich die GDS Logistik GmbH noch klarer von seinen Wettbewerbern abgrenzen, um einen höheren Marktanteil zu gewinnen. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Situation in 2021 ist weiterhin durch einige Risiken gekennzeichnet. Dominierend sind derzeit die Gefahren, die aus der weltweiten Ausbreitung des Corona-Virus und der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie resultieren. Wie genau die Auswirkungen für unser Unternehmen sein werden, ist aber derzeit nicht seriös abzuschätzen. In den letzten Tagen erscheint durch die erhöhte Verbreitung der Corona-Virus Variante B.1.1.7 und den damit einhergehenden Anstieg der Inzidenzwerte ein neuerlicher dritter Lockdown für möglich. Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Folgen aus einem potentiellen dritten Lockdown sind ebenfalls nicht seriös abschätzbar. Zusätzlich gibt es weiterhin einige bekannte Risiken, die durch die oben beschriebenen Punkte etwas in den Hintergrund getreten sind. Die Auswirkungen des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, können noch nicht genau abgeschätzt werden. Hier ist mit einer Belastung der deutschen Wirtschaft in den nächsten Jahren zu rechnen. Ferner existiert eine Reihe weiterer politischer Risiken. Der zunehmende Protektionismus zur Abgrenzung von regionalen Märkten stellt weiterhin ein großes Risiko dar ist aber derzeit durch das Thema Corona-Virus in den Hintergrund getreten. Zudem könnten die europäischen Binnengrenzen infolge einer weiteren Ausbreitung der Corona-Virus Variante B.1.1.7 erneut geschlossen werden, mit wesentlichen negativen Folgen für den Straßenwarenverkehr. Sollte ein wesentlicher Teil dieser Risiken eintreten, ist eine Belastung der gesamtwirtschaftlichen Situation wahrscheinlich. Dieses würde auch auf die Branchenkonjunktur im Logistik- und Transportbereich ausstrahlen. Die GDS Logistik GmbH trägt dem durch eine nachfrageorientierte Personaldisposition und einem effizienten Fuhrparkmanagement Rechnung.
Dortmund, den 31. Januar 2021 Geschäftsführung gez. Gökhan Dagarslan BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmensitz laut Registergericht: Dortmund Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Dortmund Register-Nr.: 20435 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetze aufgestellt. Die GDS Logistik GmbH ist zum 31. Dezember 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft hat die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. 2. Vorräte Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. 4. Liquide Mittel Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bilanziert. 5. Aktive Rechnungsabgrenzung Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlußstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen 6. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 8. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Anlagespiegel) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eine Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegestände enthalten TEUR 343 (Vorjahr: TEUR 473) Forderungen gegen Gesellschafter. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.274,2 (Vorjahr: TEUR 1.613,4) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. 4. Latente Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Aus Bürgschaften für die Dagarslan Grundstückverwaltungs GbR bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 164,2. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt: Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft für die Verbindlichkeiten der Dagarslan Grundstückverwaltungs GbR gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der langfristigen Kapitalausstattung und guten Ertragslage der Dagarslan Grundstückverwaltungs GbR als gering eingeschätzt. 2. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.752 aus Leasingverträgen. Mit den Leasinggeschäften soll eine langfristige Kapitalbindung vermieden werden, damit diese Mittel der operativen Geschäftstätigkeit zur Verfügung stehen und die Liquiditätsplanung verbessert wird. Risiken aus den Geschäften bestehen keine. 3. Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr waren 87 Arbeitnehmer beschäftigt. 4. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Gökhan Dagarslan geführt. Herr Gökhan Dagarslan ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB werden gem. 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 5. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Unterschrift der Geschäftsführung
Dortmund, 31.01.2021 gez. Gökhan Dagarslan, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2021 festgestellt. Wir erteilen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 und dem Lagebericht 2020 der GDS Logistik GmbH in der Fassung der Anlagen 1, 2, 3 und 4 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GDS Logistik GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GDS Logistik GmbH - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebricht der GDS Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebrichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahreabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erhaltenen Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen des Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben der gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegtenbedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 30. März 2021 EVENTUS
Treuhand GmbH
Jörg Ellermann, Wirtschaftsprüfer |
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