Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 104911
Vorher
ID Logistics Salzgitter GmbH
Eingetragen
22.3.2016
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteKurierdienste
Gegenstand
Logistische Aktivitäten aller Art, insbesondere Lagerlogistik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Irina Weiß
seit 27.4.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ID Logistics S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ID Logistics S.A.S.
France
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ID Logistics Salzgitter GmbH

Griesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ID Logistics Salzgitter GmbH, Griesheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ID Logistics Salzgitter GmbH, Griesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ID Logistics Salzgitter GmbH, Griesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe "Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "7. Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand der Gesellschaft von dem Bestehen der Patronatserklärung und der Fortführung der konzerninternen Cash-Pool-Vereinbarung abhängig ist sowie davon, dass die Gesellschaft zukünftig ausreichend positive Cashflows generiert oder es gelingt, eine externe Finanzierung abzuschließen. Wie in Angabe "Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" und Abschnitt "7. Chancen- und Risikobericht" dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 26. September 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Achim Krichel, Wirtschaftsprüfer

Frank Kopietz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz auf den 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
A. Anlagenvermögen
Sachanlagen
1. Technische Anlage und Maschinen 70.612,32 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.053,78 89.666,10 87.861,65
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe 26.204,73 26.204,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.192.568,76 3.611.580,31
2. Sonstige Vermögensgegenstände 153.130,45 1.345.699,21 51.756,26
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 112.747,54 145.004,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.528,22 80.414,78
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.382.805,47 4.709.726,68
Bilanzsumme Aktiva 7.961.651,27 8.712.549,16

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -4.734.726,68 -3.678.121,03
III. Jahresfehlbetrag -1.673.078,79 -6.382.805,47 -1.056.605,65
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.382.805,47 4.709.726,68
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 136.184,00 132.525,00
2. Sonstige Rückstellungen 804.047,31 940.231,31 1.165.127,20
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 308.060,81 883.336,79
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.639.214,28 6.359.592,32
3. Sonstige Verbindlichkeiten 74.144,87 7.021.419,96 171.967,85
Bilanzsumme Passiva 7.961.651,27 8.712.549,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1.1.2023 bis 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
1. Umsatzerlöse 15.556.984,04 17.577.311,99
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,20 56.089,92
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe -7.705,68 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.691.012,90 -3.698.718,58 -5.097.557,68
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.741.036,44 -8.262.604,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.544.513,96 -9.285.550,40 -1.791.852,41
davon für Altersversorgung € -4.331,69 (Vorjahr: € -7.759,00)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -19.695,17 -16.057,79
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.038.979,51 -3.484.495,81
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -187.132,37 -37.201,27
davon an verbundene Unternehmen € 185.058,37 (Vorjahr: € 33.846,27)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 2.074,00 (Vorjahr: € 3.355,00)
9. Ergebnis nach Steuern -1.673.078,79 -1.056.367,65
10. Sonstige Steuern 0,00 -238,00
11. Jahresfehlbetrag -1.673.078,79 -1.056.605,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ID Logistics Salzgitter GmbH mit Sitz in Griesheim wird beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 104911 geführt. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss der ID Logistics Salzgitter GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going- Concern) aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag Höhe von T€ 1.673 erzielt, der den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf T€ 6.383 erhöht hat. Die Liquidität ist über den konzerninternen Cash-Pool gesichert. Des Weiteren hat die ID Logistics S.A.S., Orgon, Frankreich, eine bis zum 31. Juli 2025 befristete harte Patronatserklärung abgegeben. Der Fortbestand der Gesellschaft ist von dem Bestehen der Patronatserklärung und der Fortführung der konzerninternen Cash-Pool- Vereinbarung abhängig sowie davon, dass die Gesellschaft zukünftig ausreichend positive Cashflows generiert oder es gelingt, eine externe Finanzierung abzuschließen.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr angewandt:

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben, die sich im Wesentlichen an den steuerlichen AfA-Tabellen orientiert.

Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:

Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 13 Jahre
Andere Anlagen, BGA 1 bis 10 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.

Innerhalb des Sachanlagevermögens wurde Vermögensgegenstände von dem Posten Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in den Posten technische Anlagen und Maschinen umgegliedert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Vorräte werden mit den individuellen Anschaffungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Für einen Teil der Hilfs- und Betriebsstoffe, die die Voraussetzungen des § 240 Abs. 3 S. 1 HGB erfüllen, werden Festwerte gebildet. Liegen niedrigere Tageswerte vor, werden diese angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt betreffen.

Für die versicherungsmathematische Berechnung der Pensionsrückstellungen werden die Heubeck-Richttafeln 2018G zugrunde gelegt. Als Bewertungsmethode wurde die in der internationalen Rechnungslegung vorgeschriebene projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode) verwendet. Die Rentendynamik wird mit 2,50 % und die Gehaltsdynamik mit 2,50 % berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr 1,78 %). Die Auswirkungen von Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand ausgewiesen.

Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur bisherigen Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt für das Jahr 2023 T€ 1 (Vorjahr T€ 3) (§ 253 Abs. 6 HGB Ausschüttungssperre).

Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Rückstellungen entfällt der wesentliche Anteil auf die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen mit T€ 186 (Vorjahr T€ 203) und personalbezogene Rückstellungen mit T€ 618 (Vorjahr T€ 889).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 308 (Vorjahr T€ 883) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 6.639 (Vorjahr T€ 6.360) haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen eine Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool von T€ 6.056 (Vorjahr T€ 5.885) und entfallen wie im Vorjahr im Übrigen auf den Liefer- und Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen (T€ 584, Vorjahr T€ 475).

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 74 (Vorjahr T€ 172).

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 S. 1 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen (in Summe € 4.581.571,32), die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

in €

Leasingverpflichtungen 964.977,36
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 964.977,36
Sonstige Verpflichtungen 3.616.593,96
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 3.616.593,96

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Unser Hauptkunde hat uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass er den Ende Februar 2025 auslaufenden Dienstleistungsvertrag nicht verlängern wird. Es wurde mit dem Kunden die Vereinbarung getroffen, dass der Betrieb bereits ab dem 16. September 2024 auf den neuen Dienstleister des Kunden übergeht. Es gab einen Betriebsübergang nach § 613a BGB auf denen neuen Dienstleister unseres Kunden. Bedeutende finanzielle Auswirkungen erwartet die Gesellschaft aus diesem Sachverhalt nicht. Zu den finanziellen Auswirkungen verweisen wir zudem auf die Erläuterungen in Abschnitt Prognosebericht des Lageberichts.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Vollzeitbeschäftigte 220
Teilzeitbeschäftigte 5

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch:

Christophe Satin (einzelvertretungsberechtigt, Cabrieres d'Avignon/Frankreich, Chief Operating Officer ID Logistics Group)

Robin Otto (einzelvertretungsberechtigt, Seeheim-Jugenheim, hauptamtlicher Geschäftsführer)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Einbeziehung in Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ID Logistics Group S.A.S., Orgon/Frankreich, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss ist im im Registre du Commerce et des Societes Tarascon (Nr. 439 986 704) einsehbar.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von T€ 1.673 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Griesheim, den 26. September 2024

Robin Otto, Geschäftsführer

Christophe Satin, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen + Umbuchungen - Stand 31.12.2023
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen
2 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.693,00 0,00 111.523,41 0,00 113.216,41
140.744,48 19.806,62 0,00 0,00 111.523,41 49.027,69
140.744,48 21.499,62 0,00 111.523,41 111.523,41 162.244,10
140.744,48 21.499,62 0,00 111.523,41 111.523,41 162.244,10
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen + Umbuchungen - Stand 31.12.2023
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen
2 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.445,79 0,00 30.158,30 0,00 42.604,09
52.882,83 7.249.38 0,00 0,00 30.158,30 29.973,91
52.882,83 19.695,17 0,00 30.158,30 30.158,30 72.578,00
52.882,83 19.695,17 0,00 30.158,30 30.158,30 72.578,00
BUCHWERTE
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen
2 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.612,32 0,00
19.053,78 87.861,65
89.666,10 87.861,65
89.666,10 87.861,65

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die ID Logistics Salzgitter GmbH ist spezialisiert auf Lagerlogistik. Die Muttergesellschaft ID LOGISTICS S.A.S hat ihren Sitz in Orgon/Frankreich, welche wiederum zur börsennotierten Unternehmensgruppe ID Logistics Group mit Sitz in Orgon/Frankreich, gehört.

Die ID Logistics Salzgitter GmbH hat ihren Sitz in Griesheim und betreibt in Salzgitter ein Distributionscenter für einen namhaften Kunden.

Das Tätigkeitsgebiet umfasst die Einlagerung, die Kommissionierung und Bereitstellung sowie das Verladen der angelieferten Ware.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona- Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 15. Januar 2024-019/24

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 % aber weiterhin auf einem hohen Stand.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 16. Januar 2024-020/24

Nach unserer Beobachtung hat im Verlauf dieses Jahres die Inflationsrate nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus, auch weil ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen auch keine Impulse. Notenbanken dämpften vielerorts die Konjunktur zur Bekämpfung der Inflation, und im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit vor allem Dienstleistungen im Aufwind. Daher setzten die deutschen Exporte ihre Talfahrt bis zuletzt fort. Kräftige expansive Impulse kamen lediglich von den staatlichen Investitionen. Hier macht sich vor allem die Beschaffung von Rüstungsgütern aus dem Sondervermögen Bundeswehr bemerkbar. Insgesamt kühlte sich damit die Konjunktur seit Jahresbeginn spürbar ab und die Erholung, die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde, blieb aus.

Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen. So milderten die Entlastungsmaßnahmen die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 16. Januar 2024-020/24

2. Geschäftsverlauf

Die Hauptaufgaben der ID Logistics Salzgitter GmbH bestehen in der Einlagerung von Kundenprodukten und dem Kommissionieren von Aufträgen für den Transport zu den verschiedenen Handelshäusern des Kunden.

Die Umsätze sind dabei stark abhängig vom Abverkauf der Kundenprodukte in den einzelnen geographischen Märkten.

Als Logistikunternehmen sind wir geprägt vom Wandel der Weltwirtschaftslage. Von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft bis hin zum Konsumverhalten der Endkunden gehören wir zu dem Kreis der Unternehmen, die eine Anpassung direkt wahrnehmen. Verändert sich der Wertschöpfungsprozess unseres Kunden, stellen wir uns sofort flexibel darauf ein. Unsere Aufgabe sehen wir darin, durch Standardisierung und Automatisierung der Logistik unseren Kunden am Markt erfolgreich zu machen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.673 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ 1.057) erzielt. Der Jahresfehlbetrag resultiert aus gesunkenen Umsatzerlösen aufgrund gesunkener Auftragsvolumen, die nicht in gleichem Maße von sinkenden Aufwendungen kompensiert werden konnten. Ebenso nahm das EBIT deutlich von T€-1.019 auf T€-1.486 ab.

Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2023 einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 6.383. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine negative Veränderung von T€ 1.673.

a) Ertragslage

Aufgrund von gesunkenen Auftragsvolumen sind die Umsatzerlöse von T€ 17.577 im Vorjahr auf T€ 15.557 im Berichtsjahr gesunken.

Gleichzeitig sank der Materialaufwand von im Vorjahr T€ 5.098 auf T€ 3.699. Die Materialintensität (Verhältnis von Materialaufwand zu den Umsatzerlösen) sank somit von 29,0 % im Vorjahr auf 23,8 % im Berichtsjahr. Dies ist auf gesunkene Aufwendungen für Fremdleistungen (Packen und Entpacken von Containern und LKW) sowie Zeitarbeit aufgrund der niedrigeren Auftragsvolumen zurückzuführen.

Der Personalaufwand ist auf T€ 9.286 (Vorjahr: T€ 10.054) gesunken, was im Wesentlichen auf einen im Vorjahresvergleich gesunkenen Personalbestand sowie auf gesunkene Aufwendungen für Nachtschichtzuschläge zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr (T€ 4.039; Vorjahr: T€ 3.484). Dies ist hauptsächlich auf den Anstieg der vom deutschen Headquarter, der ID Logistics Germany GmbH, Griesheim, belasteten Struktur- und Servicekostenumlagen (plus T€ 213 gegenüber Vorjahr), der gestiegenen Belastung der Management Fee von unserer französischen Konzernmuttergesellschaft (plus T€ 60 gegenüber Vorjahr), sowie gestiegenen Aufwendungen für Hantierungsschäden, (plus T€ 271 gegenüber Vorjahr) zurückzuführen.

Das in 2023 erzielte EBIT in Höhe von T€ -1.486 hat sich im Vorjahresvergleich deutlich verschlechtert (Vorjahr T€ -1.019).

Somit hat sich das Jahresergebnis im Vorjahresvergleich von T€ -1.057 insgesamt um T€ 616 verschlechtert, sodass sich im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.673 ergibt.

b) Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 6.383 (Vorjahr: T€ 4.710) aus.

Liquidität

Die liquiden Mittel verringerten sich um T€ 32 von T€ 145 auf T€ 113, da der Bankbestand aufgrund des Cash-Poolings stichtagsbezogen gesunken ist.

Die Gesellschaft verfügt - aufgrund des Cash-Poolings - über hinreichende Liquidität, um ihren Verbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus dem Cash- Pooling von T€ 6.056 (Vorjahr T€ 5.885) gegenüber der FICOPAR S.A.S., Cavaillon/Frankreich.

c) Vermögenslage

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 1.193 unter dem Vorjahresniveau (T€ 3.612). Dies ist auf Zahlungen unseres Kunden zum Jahresende zurückzuführen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 101 auf T€ 153 gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen eine Umsatzsteuerforderung in Höhe von T€ 148.

Die Pensionsrückstellungen stiegen um T€ 3 auf T€ 136 im Berichtsjahr. Die sonstigen Rückstellungen sanken von T€ 1.165 auf T€ 804. Ursache hierfür ist hauptsächlich ein Rückgang bei den Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen von T€ 91 sowie ein Rückgang bei den Rückstellungen im Personalbereich um T€ 270.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 280 auf T€ 6.639. Der Anstieg resultiert aus höheren Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling mit der FICOPAR S.A.S., Cavaillon/Frankreich, (T€ 6.056; Vorjahr: T€ 5.885).

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T€ 98 auf T€ 74 gesunken, was auf eine Reduzierung der Umsatzsteuerverbindlichkeit (T€ 0; Vorjahr T€ 121) bei gleichzeitigem Anstieg der Lohnsteuerverbindlichkeit (T€ 74; Vorjahr T€ 51) zurückzuführen ist.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet die Gesellschaft hauptsächlich die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

4. Darstellung des Personal- und Sozialbereichs

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beschäftigt die ID Logistics Salzgitter GmbH 214 Mitarbeiter (zum 31. Dezember 2022: 242 Mitarbeiter).

Im Unternehmen bestehen Betriebsvereinbarungen, wie z.B. zur Arbeitszeit, Mehrarbeit, Nachtschicht, Zugangskontrollen und Weitere.

5. Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.673 (Vorjahr Jahresfehlbetrag von T€ 1.057) erzielt. Der Jahresfehlbetrag resultiert aus gesunkenen Umsatzerlösen, die nicht in gleichem Maße von gesunkenen Aufwendungen kompensiert werden konnten. Dies führte in Verbindung mit nicht in gleichem Maße gesunkenen Aufwendungen zur deutlichen Verschlechterung des EBIT sowie des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.

Die im Jahr 2023 erzielten Umsatzerlöse lagen über der Prognose, das erwirtschaftete EBIT lag deutlich unter der Prognose des Vorjahres.

6. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft erholt sich nach Einschätzung der Bundesbank in den kommenden Jahren, wenn auch verzögert. Ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel anlässlich der aktuellen Deutschland-Prognose. Das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt der Deutschland-Prognose zufolge im kommenden Jahr um 0,4 % zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 % in diesem Jahr. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh.

Ab Beginn des Jahres 2024 soll die Wirtschaft wieder langsam Fahrt aufnehmen. Und aufgrund des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus.

Quelle: Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank, Pressenotiz vom 15. Dezember 2023

Grundsätzlich sind im Prognosezeitraum die Weichen auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November, und im Frühsommer des Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Bei privaten Haushalten und Unternehmen ist die Stimmung schlecht. Allerdings setzten sich die Rückgänge der vergangenen Monate nicht fort, und in vielen Bereichen konnten leichte Verbesserungen verbucht werden.

Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023: Konjunkturerholung verzögert sich - Haushaltslücke birgt neue Risiken | Fakten | ifo Institut

Unser Hauptkunde hat uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass er den Ende Februar 2025 auslaufenden Dienstleistungsvertrag nicht verlängern wird. Es wurde mit dem Kunden die Vereinbarung getroffen, dass der Betrieb bereits ab dem 16. September 2024 auf den neuen Dienstleister des Kunden übergeht. Es gab einen Betriebsübergang nach § 613a BGB auf den neuen Dienstleister unseres Kunden. Wir erwarten, dass insgesamt keine bedeutenden Aufwendungen durch die Beendigung des Dienstleistungsvertrags entstehen.

Das Geschäftsjahr 2024 verläuft derzeit hinter den Erwartungen. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 rechnen wir mit einem Rückgang der Volumina und Umsatzerlöse gegenüber dem Jahr 2023 auf rund Mio. € 9,7 sowie einem verbesserten EBIT in Höhe von rund Mio. € -0,7. Die erwartete Verbesserung des EBIT im Vergleich zu 2023 basiert auf der Annahme der Reduzierung von Aufwendungen sowie einer Reduzierung der verlusttragenden Monate durch den Betriebsübergang bereits im September 2024.

Die derzeitige Planung sieht vor, für die Gesellschaft Neugeschäft zu akquirieren und sie mit einem neuen Kundenvertrag zu füllen und weiterzuführen.

7. Chancen- und Risikobericht

Unser strategisches Chancen- und Risikomanagement leiten wir im Wesentlichen aus den Zielen und Strategien der Geschäftsfelder ab. Die direkte Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Managen von strategischen Chancen und Risiken liegt primär beim operativen Management und ist ein integraler Bestandteil der konzernweiten Planungs- und Steuerungssysteme. Wir beschäftigen uns dazu intensiv mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern und kritischen Erfolgsfaktoren, auch in unserem politischen und regulatorischen Umfeld. Daraus werden konkrete Chancen abgeleitet und analysiert.

Die nachfolgend dargestellten Risiken haben für die Gesellschaft eine hohe Bedeutung.

Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Die ID Logistics S.A.S., Orgon/Frankreich hat eine bis zum 31. Juli 2025 gültige harte Patronatserklärung für die Gesellschaft abgegeben. Dadurch und durch die Möglichkeit der Finanzierung über den konzerninternen Cash-Pool sieht die Geschäftsführung für das Jahr 2024 keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Der Fortbestand der Gesellschaft ist von dem Bestehen der Patronatserklärung und der Fortführung der konzerninternen Cash-Pool-Vereinbarung abhängig sowie davon, dass die Gesellschaft zukünftig ausreichend positive Cashflows generiert oder es gelingt, eine externe Finanzierung abzuschließen.

Der Plan der Geschäftsführung ist die Gesellschaft ab 2025 mit einem neuen Kundenvertrag weiter zu betreiben. Hier sieht die Geschäftsführung die Chance, das neue Geschäft im Vergleich zum derzeitigen Geschäft wesentlich rentabler zu gestalten und in Zukunft positive Cashflows zu generieren und die Entschuldung der Gesellschaft voranzutreiben. Nach derzeitigem Stand erwartet die Geschäftsführung, dass die ID Logistics S.A.S., Orgon/Frankreich nach dem Auslaufen der aktuellen Patronatserklärung eine neue Patronatserklärung abgeben wird.

Die ID Logistics Salzgitter GmbH ist in ihrer Geschäftsentwicklung in direktem Maße von der Entwicklung des Geschäfts ihres Hauptkunden und damit stark von der Entwicklung der Märkte abhängig. Die Vergütungsvereinbarung mit dem Kunden deckt nach wie vor auch für Zeiten schwächerer Beschäftigung einen Teil der Fixkosten ab und reduziert insoweit das Risiko von Beschäftigungsschwankungen.

Das Finanzmanagement der ID Logistics GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

 

Griesheim, den 26. September 2024

Die Geschäftsführung

Gesellschafterversammlung der ID Logistics Salzgitter GmbH, Salzgitter Assemblée des associés de la société ID Logistics Salzgitter GmbH, Salzgitter
Unter Verzicht auf Form und Frist der Einladung halte ich heute, am 08.10.2024, als Vertreter der Alleingesellschafterin ID Logistics SAS, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließe was folgt: Tout en renonçant à la forme et au délai de l'invitation, j'organise aujourd'hui, le 08/10/2024, en tant que représentant de l'associé unique ID Logistics SAS, une assemblée des associés et adopte ce qui suit:
1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von € 7.961.651,27 und einem Jahresfehlbetrag von € 1.673.078,79 wird festgestellt. 1. Les comptes annuels ont été arrêtés au 31/12/2023 avec un bilan total de € 7.961.651,27 et une perte de l'exercice de € 1.673.078,79.
2. Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. La perte du bilan est reporté sur un nouveau compte.
3. Der Geschäftsführung wird für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr Entlastung erteilt. 3. Le quitus est accordé aux gérant pour l'exercice se terminant le 31/12/2023.

 

Orgon, den 08.10.2024

Eric Hémar für ID Logistics SAS

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