Nena LakeLofts GmbH
Selbe AdresseVermietung von Wasserfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susanne Dr. Frieß seit 2.8.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 58.80% | |
| 33.48% | |
MerFam AG | 7.25% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
VEMOS 2 Beteiligungen GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VEM Vermögensverwaltung GmbHSchönefeldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Amtsgericht Cottbus, HRB 15272 CB(vormals: Amtsgericht Potsdam, HRB 28529 P)Bestandteile Konzernlagebericht 2020 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 Konzernkapitalflussrechnung 2020 Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2020 Konzernanhang 2020 Bestätigungsvermerk Billigung Konzernlagebericht 20201. Konzern und Geschäftstätigkeit Die VEM Vermögensverwaltung GmbH (kurz: VEM VV) ist geschäftsführende Holding ihrer Tochtergesellschaften, erbringt Dienstleistungen (insbesondere Geschäftsbesorgung) sowie Finanzierung und betreibt Grundstücks- und Vermögensverwaltung. Die VEM Vermögensverwaltung GmbH bildete in der Vergangenheit einen eigenständigen Konzern, welcher freiwillig aufgestellt, geprüft und veröffentlicht wurde. Nach im Berichtzeitraum erfolgten Umstrukturierungen oberhalb der Muttergesellschaft dieses Konzerns ist sie selbst mit ihren Tochtergesellschaften Bestandteil des PH Vermögensverwaltung GmbH- Konzerns. Im Konsolidierungskreis der VEM VV gab es im Berichtszeitraum teilweise erhebliche Veränderungen, welche sich auf die Vermögens- und Ertragslage ausgewirkt haben. Der Konsolidierungskreis selbst hat sich um drei Gesellschaften erhöht. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 (Vorjahr) waren 39 Gesellschaften im Konsolidierungskreis. Es wurde eine Gesellschaft erworben. Eine weitere Gesellschaft (KL Holding GmbH) wurde nach sukzessiven Zukäufen im Berichtszeitraum zur konsolidierungspflichtigen Tochtergesellschaft der VEM VV. Mit ihr sind mittelbar zwei weitere Gesellschaften zugegangen. Alle vier Gesellschaften sind vermögensverwaltend (Halten von Beteiligungen) tätig. 2. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich unter Berücksichtigung unserer Investitionsstrategie weiterhin nur geringe Möglichkeiten attraktive Renditen zu erzielen. Insbesondere aufgrund des niedrigen Zinsniveaus an den Anleihemärkten sind Zinserträge auf Höhe der Zeiträume vor der Euro-Krise nicht mehr zu erreichen. Der 3-Monats-EURIBOR hat sich in den letzten drei Jahren wie folgt entwickelt:
Im ersten Quartal 2021 verringerte sich der negative 3-Monats-Euribor weiter und betrug zu Beginn des Quartals -0,546% bzw. zu Beginn des II. Quartals 2021 -0,538%. Der 3-Monats-Euribor ist seit mehr als fünfeinhalb Jahren negativ. Eine entscheidende Veränderung ist derzeit nicht zu erwarten. Hierauf beruht die seit mehr als drei Jahren bestehende Geschäftsstrategie der VEM Gruppe. II. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr war geprägt von der weltweiten SARS-CoV-2 Pandemie, welche Ende des 1. Quartals 2020 das gesamte gesellschaftliche Leben und somit auch Wirtschaft beeinträchtigt hat. Der Konzern hat vier wesentliche Geschäftsbereiche:
Im Bereich der Beteiligungen kam es im Geschäftsjahr 2020 zu erheblichen Verlusten. So wurden in der mittelbaren Beteiligung HeidelbergCement AG größere ergebniswirksame Wertberichtigungen vorgenommen. Diese Wertberichtigungen führten zu einem hohen Verlust im Geschäftsjahr 2020 der HeidelbergCement AG, welcher durch die Assoziierung dreier zum Konzern gehörenden Beteiligungen sich negativ auf das Konzernergebnis auswirkte. Im Bereich der Immobilienverwaltung waren die Auswirkungen durch die SARS-CoV-2 Pandemie nicht so gravierend, wie noch im letzten Jahr im Prognosebericht eingeschätzt. Die Nachfrage nach geeigneten Gewerbeimmobilien ist nach wie vor als gut einzuschätzen und schließt somit an unsere Einschätzungen der Vorjahre an. Für entstandene Zahlungsrückstände für besonders von der Pandemie betroffene Mieter, z.B. im Sport- und Freizeitbereich, wurden langfristige Finanzierungsvereinbarungen geschlossen, um Rückstände abzubauen. Es kam zu einzelnen wenigen Mietausfällen, in anderen Fällen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Aufgrund der weiterhin bestehenden Nachfrage am Grundstücksmarkt haben wir auch im Berichtszeitraum neue Gewerbeimmobilien erworben. Die Finanzierungen betreffen nahezu vollständig Konzerngesellschaften (hier PH Vermögensverwaltung) und nahestehende Gesellschaften. Die Finanzverwaltung hat ihre bisherige Auffassung zur Aktivierung von Filmrechten für unsere zwei Tochtergesellschaften MI 3 Film GmbH und MFPV Film GmbH (innerhalb einer ertragsteuerlichen Organschaft) zurückgenommen. Im Gegenzug vertritt sie aber nunmehr jeweils die Auffassung, die Schlussrate sei auf die Laufzeit ab Fertigstellung der Filme (2005/2006) zu linearisieren. Die Steuernachzahlungen treten hierdurch bereits ratierlich ab Fertigstellung der Filme ein. Obwohl wir uns auch dieser Auffassung nicht anschließen und entsprechende Einsprüche gegen die Steuerfestsetzungen eingelegt haben, wurden hierfür von uns aus Vorsichtsgründen Rückstellungen gebildet bzw. Steuerzahlungen geleistet. Über die Bereiche Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Verpachtung, sowie Geschäftsbesorgung und Finanzierung wird im Folgenden -nur soweit notwendig- getrennt berichtet. III. Ertragslage Eine Vergleichbarkeit der Ertragslage zum Vorjahr ist aufgrund von Sondereffekten im Berichtszeiträumen bzw. im Vorjahr nur eingeschränkt gegeben. Der Umsatz reduzierte sich im Vorjahresvergleich um 121,1 Mio. Euro auf 20,7 % des Vorjahresniveaus. Hauptursache ist, dass bei unserer Beteiligung MI 3 Film GmbH der Lizenzvertrag im 4. Quartal 2019 unter Ausübung einer Verkaufsoption beendet wurde. Die Schlussrate wurde vollständig als Umsatz erfasst. Inklusive der jährlichen vereinnahmten Abschlagszahlungen ergibt sich hieraus ein Effekt von 122,7 Mio. Euro Umsatzschmälerung. Der Umsatz im Mietbereich konnte um 0,9 Mio. Euro und bei Dienstleistungen um 0,6 Mio. Euro gesteigert werden. Am Gesamtumsatz des Konzerns beträgt der Auslandsanteil 20 % (Vorjahr: 84 %). Die Veränderung zum Vorjahr beruht wiederum auf der bereits erwähnten Schlusszahlung für die Filmlizenz bei der MI 3 Film GmbH. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode 2020 weist einen Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von 537,5 Mio. Euro (Vorjahr: Konzernjahresüberschuss 257,9 Mio. Euro) aus. Das Betriebsergebnis (vor Beteiligungserträgen, Finanzen und Steuern) beträgt -193,8 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (130,5 Mio. Euro) deutlich verringert. Haupteffekt auch hier wieder die vorjährige Beendigung des Filmfonds durch die MI 3 GmbH und Buchverlusten aus dem Abgang von Finanzanlagen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vorjahresvergleich um 18,4 Mio. Euro reduziert. Die Verringerung betrifft fast vollumfänglich Buchgewinne aus dem Verkauf bzw. aus Zuschreibungen von Sach- und Finanzanlagen. Dieser Effekt war im Jahr zuvor noch umgekehrt (+21,8 Mio. Euro). Die Abschreibungen sind um 10,5 Mio. Euro gestiegen. Hierin erhöhten sich die Abschreibungen für Sachanlagen um 0,3 Mio. Euro, was sich im Rahmen des Wachstums im Immobilienbereich bewegt. Der übergroße Anteil entfällt auf die Abschreibung von Firmenwerten aus Quotenerhöhungen von konsolidierten Gesellschaften (sukzessiver Erwerb). Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vorjahresvergleich erhöht und somit verschlechtert. Obwohl einige Sondereffekte wie Wertberichtigungen für Darlehensforderungen und Währungskursverluste aus dem Vorjahr weggefallen sind, haben wir im Berichtszeitraum Verluste aus Finanzanlagen. Das Finanzergebnis [Ergebnis aus Beteiligungen (inkl. assoziierten Beteiligungen) und Wertpapieren sowie aus der Bewertung von Finanzanlagen und Zinsen] beträgt -322,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 136,8 Mio. Euro) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr erheblich reduziert. Der Zinssaldo ist im Berichtszeitraum ausgeglichen. Die Erträge aus Assoziierung verringerten sich im Berichtszeitraum im Vorjahresvergleich um 432,7 Mio. Euro. Grund hierfür sind die die erheblichen Wertberichtigungen im Ergebnis der HeidelbergCement AG. Auf Beteiligungen wurden wegen gesunkener Verkehrswerte Wertberichtigungen in Höhe von 29,0 Mio. Euro gebildet, was im Vorjahresvergleich eine Verschlechterung von 26,2 Mio. Euro bedeutet. Die Erträge aus Wertpapieren sind, insbesondere wegen des geringeren Volumens, um 0,3 Mio. Euro gesunken. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich erhöht. Während ergebnisbedingt die laufenden Steuern im Vorjahresvergleich gesunken sind, sind die aufwandswirksamen Anpassungen für Vorjahre aufgrund von Betriebsprüfungsfeststellungen und deren Folgewirkungen deutlich gestiegen. Der Ertrag aus latenten Steuern steigt im Vorjahresvergleich um 2,1 Mio. Euro. IV. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Zuwachs beträgt 211,6 Mio. Euro bzw. 7,7 %. Die Bilanzstruktur hat sich, insbesondere in den Aktiva, geändert. Auf der Aktivseite ergibt sich eine Reduktion im Anlagevermögen um 358,3 Mio. Euro. Dies betrifft einerseits die Bilanzposition Sachanlagevermögen mit einem Rückgang von 6,4 Mio. Euro. Trotz Investitionen von 23,5 Mio. Euro im Immobilienbereich überwiegt der Abgang aus dem Konsolidierungskreis (Rosata). Andererseits haben sich die Finanzanlagen gegenüber dem Vorjahr um -351,9 Mio. Euro verringert. Hierin sind neben überwiegend zahlungsunwirksamen Veränderungen wie Assoziierungen (-323,2 Mio. Euro) und Abschreibungen auf Sonstige Beteiligungen (-29,0 Mio. Euro) auch zahlungswirksame Vorgänge, wie die Veräußerung von Wertpapieren (-17,6 Mio. Euro), enthalten. Gegenläufig zum Anlagevermögen hat sich das Umlaufvermögen um 561,6 Mio. Euro erhöht. Der überwiegende Teil betrifft Darlehensforderungen, welche durch den Zugang der KL Holding GmbH und ihrer beiden mittelbar zugegangenen Tochtergesellschaften ins Konzernvermögen eingebracht wurden. Der Anteil des Anlagevermögens hat sich im Verhältnis zur Bilanzsumme zum Bilanzstichtag auf 75,5 % reduziert (Anteil im Vorjahr: 94,3 %). Das Eigenkapital ist von 2.728,8 Mio. Euro um -4,3 Mio. Euro auf 2.724,5 Mio. Euro gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 91,7 % (im Vorjahr: 98,9 %) und hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme reduziert. Die Rückstellungen sind um 12,8 Mio. Euro gestiegen. Die Erhöhung betrifft sowohl die Steuerrückstellungen (6,8 Mio. Euro) als auch die sonstigen Rückstellungen (5,7 Mio. Euro). Hiervon sind 2,9 Mio. Euro dem Konsolidierungskreis zugegangen. Die Pensionsrückstellungen sind nahezu unverändert geblieben (Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich stark erhöht. Dies ist insbesondere dem Umstand geschuldet, dass Kaufpreisverbindlichkeiten für erworbene Konzerngesellschaften zum 31.12.2020 passiviert sind. V. Finanzlage Die Finanzlage der VEM VV ist stabil, die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität. Es wurde ein positiver Cash-Flow aus operativer Tätigkeit erzielt. Im Cash-Flow aus Investitionstätigkeit (Saldo Mittelverwendung) wirken sich insbesondere die Ausgaben für Investitionen in Finanzanlagen (konsolidierte und assoziierte Unternehmen) in Höhe 99,2 Mio. Euro und in das Immobilienvermögen Höhe von 23,5 Mio. Euro mittelverwendend aus. Aus den erwirtschafteten Mitteln (operativer Bereich abzüglich Investitionstätigkeit) und unter Verwendung vorhandener liquider Mittel wurde eine Kapitalrückzahlung an die Gesellschafter der Konzernobergesellschaft von 95 Mio. Euro geleistet. Die externen Kreditverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt. Neue Bankdarlehen wurden nicht aufgenommen. In geringem Umfang sind Bankverbindlichkeiten mit dem Verkauf der ROSATA Grundstücks- Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kässbohrer KG aus dem Konsolidierungskreis abgegangen. Durch die Einbindung von vier zum Konsolidierungskreis zugegangenen Gesellschaften sind liquide Mittel in Höhe von 46,4 Mio. Euro zugegangen. Sie werden abzüglich des Abgangs einer Gesellschaft aus dem Konsolidierungskreis als konsolidierungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds erfasst. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf die Konzernkapitalflussrechnung im Konzernjahresabschluss. 3. Nachtragsbericht Nach dem Abschluss des Konzerngeschäftsjahres 2020 und bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses (Juni 2021) ergaben sich nachfolgende Änderungen im Konzernverbund der VEM VV:
Die SARS-CoV-2 Pandemie hatte zum Bilanzstichtag den Höhepunkt der sogenannten "2. Welle". Nach einer "3. Welle" zu Beginn des 2. Quartals 2021 sinken die Inzidenzahlen bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses (Juni 2021) deutlich. Bisher sind uns keine weiteren wesentlichen Beeinträchtigungen unserer Geschäftskunden bzw. auf den Geschäftsbetrieb unserer Beteiligungen bekannt geworden. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaften des VEM VV-Konzerns läuft stabil. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass es auch noch zu Ausfällen z.B. im Mietbereich kommt, wenn Mieter in geschäftliche Schwierigkeiten kommen. 4. Prognosebericht Wichtigste kurzfristige Aufgabe im Bereich der Vermögensverwaltung wird es sein, die Immobilien weiter zu strukturieren und die Geschäftsbesorgung auszubauen, um damit die Vermögenssituation und die Ertragskraft der VEM VV zu stärken. Dieser Weg wurde in den Vorjahren durch interne Umstrukturierungen begonnen und soll in der Zukunft fortgesetzt werden. Im Berichtszeitraum wurden wiederum Objekte erworben. Aufgrund der konjunkturellen Lage und des damit verbundenen niedrigen Zinsniveaus hatten wir uns schon vor längerer Zeit entschieden, unser Beteiligungsportfolio auszubauen und unsere Forderungen (Darlehensvergabe) zu reduzieren. Im Berichtszeitraum haben wir in beide Bereiche (Beteiligungen / Immobilien) investiert. Dies betraf sowohl den Zukauf von neuen Immobilien, als auch umfangreiche Modernisierungen und die Revitalisierung von Bestandsimmobilien sowie die Erweiterung unseres Beteiligungsportfolios bei fast vollständiger Reduzierung des Wertpapierbestandes. Seit mehreren Monaten arbeiten wir an größeren Immobilienprojekten in Ulm, Dresden und Leipzig. In Ulm arbeiten wir an einem kompletten Neubau. In Dresden wird ein jahrelang ungenutztes Objekt revitalisiert und in Leipzig eine zu Beginn des Berichtsjahres erworbene Immobilie umgebaut. Viele der erworbenen Immobilien waren noch nicht den ganzen Berichtszeitraum 2020 am Konzernumsatz beteiligt. An der Neuordnung des Immobilienportfolios des Grundstückbestandes in den neuen Bundesländern wurde auch in 2020 mit dem Verkauf unwirtschaftlicher Liegenschaften gezielt weitergearbeitet. Ziel ist es, sich mittelfristig auf die Kernstandorte zu konzentrieren. Die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien insbesondere für produzierendes Gewerbe und Flächen für Logistik und Dienstleistungen war zum Ende des Berichtszeitraums 2020 und zu Beginn des Geschäftsjahres 2021 trotz der anhaltenden Corona-Einschränkungen vorhanden. Es ist beabsichtigt, die Beteiligungen VEM Immobilien GmbH und Immopact Beteiligungen GmbH zu veräußern. Hierdurch wird der Konzernumsatz im Bereich Vermietung und Verpachtung zunächst sinken. Im Bereich der Grundstücksverwaltung erwarten wir langfristig aber wieder leicht steigende Erlöse durch die Instandsetzung und Modernisierung von Bestandsimmobilien. Für unsere Beteiligungen, insbesondere für die mittelbare Beteiligung an HeidelbergCement AG, gehen wir nach den Einschnitten durch die SARS-CoV-2 Pandemie von einer Erholung aus. Die bisherige Kursentwicklung 2021 macht uns hier Hoffnung. Wir sind mittelbar in unserem Konzernerfolg vom Ergebnis der HeidelbergCement AG abhängig und erwarten eine deutliche Verbesserung für das Konzerngeschäftsjahr 2021. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Vermögensverwaltung und das Beteiligungsmanagement werden die künftige Geschäftstätigkeit der VEM VV darstellen. Sie kann in drei Kernbereiche, (a) Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Verpachtung, (b) Geschäftsbesorgung und Finanzierung sowie (c) Filmgesellschaften unterteilt werden. a.) Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Verpachtung Für diesen Unternehmensbereich sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt geworden. Die in 2020 aufkommende und noch immer das gesamte gesellschaftliche Leben beeinflussende SARS-CoV-2 Pandemie ist nicht ganz spurlos an unserem Vermietungsgeschäft vorbeigegangen. Während viele unserer Mieter nahezu problemlos und ohne Auswirkungen auf unsere Mieteinnahmen durch die Krise kamen bzw. kommen, gibt es Bereiche mit Problemen. Dies betrifft z.B. alle Mieter, welche mit Sport- und Freizeitangeboten Dienstleistungen erbringen. Sie waren aufgrund behördlicher Eindämmungsmaßnahmen (Corona-Schutzverordnungen) im Frühjahr (März bis Mai/Juni 2020) und seit November 2020 teilweise bis heute (Juni 2021) geschlossen oder erheblich eingeschränkt. Besonders betroffen sind Anbieter, die vom Publikumsverkehr abhängig sind. Sie konnten nur eingeschränkt und unregelmäßig ihren Mietverpflichtungen nachkommen. Es kam auch in sehr geringem Umfang zu Ausfällen z.B. durch Insolvenzen. Mit einigen Mietern haben wir Finanzierungsvereinbarungen getroffen, wie sie aufgelaufene Rückstände abbauen können. Im notwendigen Umfang haben wir trotz der Vereinbarungen Einzelwertberichtigungen gebildet. Wir gehen davon aus, dass durch diese Maßnahmen (Finanzierungsvereinbarungen und Einzelwertberichtigungen) das Risiko für die Zukunft unseres Vermietungsgeschäftes eingedämmt ist. Wir sehen aber weiterhin auch Chancen in allen unseren Mietbereichen. Für die derzeit arg betroffenen Sport- und Freizeitbereiche gehen wir von einem Nachholeffekt nach den Lockerungen der Corona-Schutzverordnungen aus. Auch kleinteiliges produzierendes Gewerbe und vor allem Logistik ist immer auf der Suche nach geeigneten Flächen. Diese Flächen mieterfreundlich nach deren Vorstellungen zu entwickeln, ist ein Kernbestandteil unserer Akquisitionsmaßnahmen. Als ein Risiko für unsere Vermietungsstrategie (Entwicklung der Mietobjekte als maßgeschneiderter Standort für den Mieter) entwickeln sich aber aktuell die Baupreise. Insbesondere für kurzfristige Umbauten, aber auch für ungeplante Instandhaltungen ist dies ein Kostenrisiko. Unsere Bauabteilung beobachtet diese Entwicklungen und setzt alle Maßnahmen baulicher Art in ein Kosten-Nutzenverhältnis des betreffenden Mietbereiches. Generell werden fortlaufend Maßnahmen zur Risikofrüherkennung getroffen, vor allem durch eine laufende Beobachtung des Grundstücks- und Immobilienmarktes sowie einem Forderungsmanagement. Strategische Neuausrichtungen sind zurzeit nicht notwendig. Schwerpunkt der Verkaufsstrategie ist bereits seit den Vorjahren die Veräußerung abgelegener Immobilienstandorte. Die VEM VV konzentriert sich weiterhin auf definierte Kerngebiete (Dresden, Leipzig, Ulm, Freiburg, Wernigerode). b.) Geschäftsbesorgung und Finanzierung, Beteiligungsmanagement Die Holdinggesellschaft hält über ihre konsolidierten Beteiligungen, die vermögensverwaltend tätig sind, mittelbar Beteiligungen und Forderungen an Gesellschaften, die indirekt Aktien an der HeidelbergCement AG besitzen. Die konzerneinheitliche Bewertung erfolgte für nicht assoziierte Gesellschaften und Forderungen unter Berücksichtigung eines Kurses von 61,22 Euro (Kurs vom 31. Dezember 2020) der dort gehaltenen Aktien. Dieser Grundsatz wurde auch bei der Bewertung von Forderungen an Gesellschaften, die wiederum Forderungen oder Beteiligungen an anderen Gesellschaften haben, die HeidelbergCement-Aktien besitzen, berücksichtigt. Eine Verschlechterung des Börsenumfeldes birgt generell das Risiko, dass Wertpapiere oder Beteiligungen wertberichtigt oder nur mit Kursabschlägen veräußert werden können. Dieses Risiko ist im abgelaufenen Berichtsjahr teilweise eingetreten. Der Börsenkurs der HeidelbergCement selbst hat sich im Jahresvergleich nur gering von 64,68 Euro auf 61,22 Euro pro Aktie reduziert. Innerhalb des Geschäftsjahres 2020 unterlag er aber erheblichen Schwankungen bis auf 30 Euro (März 2020). Diese Schwankungen sind sowohl getrübter Zukunftsaussichten als auch ein Spiegelbild des Geschäftsverlaufes. Nach einem wirtschaftlich problematischen 2. Quartal 2020 hat die Gesellschaft eine Neubewertung großer Teile ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten vorgenommen, was ihrerseits zu einem erheblichen Konzernjahresfehlbetrag führte. Über verschiedene assoziierte Beteiligungsketten geht das Ergebnis der HeidelbergCement AG direkt in unser Konzernergebnis ein. Dies beeinträchtigte unseren Abschluss erheblich. Große Teile des erheblichen Verlustes aus assoziierten Beteiligungen sind hierauf zurück zu führen. Zwischenzeitlich hat sich der Kurs der Aktie deutlich erholt. Die wirtschaftliche Lage ist gefestigt. Die Beteiligungen und somit auch die Aktien an der HeidelbergCement AG sind eigenkapitalfinanziert. Existentielle Risiken gehen hiervon aber nicht aus. Weiterhin ist die Konzernobergesellschaft seit dem Berichtsjahr 2011 Poolführer aufgrund einer Cash-Management-Vereinbarung, bei der die Überschüsse (Guthaben) einzelner Unternehmen gesammelt und an Gesellschaften mit Finanzierungsbedarf weitergegeben werden. Aus diesem Geschäft entsteht kein signifikantes Risiko. c.) Filmgesellschaften Hier waren in Vorjahren zwei Gesellschaften tätig. Ein Teil unseres Engagements (MI 3 Film GmbH) wurde im Dezember 2019 durch Ausübung einer Verkaufsoption beendet. Für die andere Filmgesellschaft MFPV Film GmbH wurde bereits im Vorjahr unter Ausnutzung des niedrigen Zinsniveaus eine Umschuldung von externer zu interner Finanzierung vorgenommen und in diesem Jahr komplett getilgt. Diese Gesellschaft ist weiterhin operativ tätig und erzielt Lizenzeinnahmen, für die ein positiver Cash-Flow gegeben ist. Wir sehen in diesem Geschäftsbereich insgesamt nur geringe Risiken. 6. Ausblick Wir erwarten für die Geschäftsjahre ab 2021, dass sich die Ertragslage des Konzerns wieder deutlich verbessern wird. Die Beeinträchtigungen durch die in 2020 begonnenen und teils noch immer andauernden Corona-Einschränkungen werden deutlich geringer werden, auch wenn die Auswirkungen in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen noch lange spürbar sein werden. Den Konzernumsatz wird nach der Veräußerung weiter Teile des Immobilienvermögens sinken. Im Beteiligungsportfolio gehen wir von einer spürbaren Erholung aus und rechnen in 2021 mit einem positiven Ergebnisbeitrag. Insgesamt erwarten wir nach dem Verlust des Geschäftsjahres 2020 für 2021 eine deutliche Verbesserung im Konzernergebnis.
Schönefeld, den 23. Juni 2021 gez. Dr. Susanne Frieß, Geschäftsführerin Konzernbilanz zum 31.12.2020AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Konzernkapitalflussrechnung 2020
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Konzernanhang 2020Allgemeine Angaben Die Konzernobergesellschaft, VEM Vermögensverwaltung GmbH (kurz: VEM VV) hat ihren Sitz Anfang 2021 von Zossen nach Schönefeld verlegt und wurde am 01.04.2021 in das Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus unter der Registernummer HRB 15272 CB eingetragen. Der Konzernjahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB (freiwillig) aufgestellt und geprüft. Die VEM Vermögensverwaltung GmbH gehört nach umfangreichen Umstrukturierungen oberhalb der VEM VV zum Konzern PH Vermögensverwaltung GmbH. Diese stellt einen Konzern für den höchsten Konsolidierungskreis auf. Wir verweisen auf die Ausführungen unter Sonstige Angaben am Ende des Konzernanhangs. Abgrenzung des Konsolidierungskreises Der Konzern umfasst folgende Unternehmen:
(Kapitalanteil im Verhältnis zur Konzernobergesellschaft)Assoziierte Unternehmen
Kapitalanteil im Verhältnis zur Konzernobergesellschaft Der in der oben angeführten Konsolidierungskreisliste angegebene handelsrechtliche Sitz entspricht dem Stand vom 25.05.2021. Wir arbeiten derzeit an der Ummeldung des handelsrechtlichen Sitzes von Zossen nach Schönefeld und der damit verbundenen Eintragung ins Handelsregister des Registergerichts Cottbus. Im Berichtszeitraum ergaben sich folgende Änderungen im Konsolidierungskreis: Im Geschäftsjahr hat sich der Konsolidierungskreis (vollkonsolidierte Gesellschaften) um vier Gesellschaften erhöht. Eine Gesellschaft wurde erworben. Eine Gesellschaft wurde durch den Hinzuerwerb von Anteilen von einer assoziierten Beteiligung zur vollkonsolidierten Gesellschaft. Sie hat zwei weitere Tochterunternehmen, welche ebenfalls im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden. Aus diesen Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben sich signifikante Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Dies führt vor allem zu Verschiebungen zwischen Finanzanlage- und Umlaufvermögen. Zugänge: Zugegangen sind die im vorstehenden Konsolidierungskreis angegebenen Gesellschaften mit den laufenden Nummern 39. bis 42. Die ASC 4 GmbH wurde im Dezember erworben. Ein entstandener aktiver Unterschiedsbetrag von weniger als 1 Tsd. Euro wurde sofort abgeschrieben. Die Beteiligung an der KL Holding GmbH wurde im Vorjahr mit einer Beteiligungsquote von 36,88 % assoziiert. In zwei Zukäufen wurde die Beteiligungsquote auf 55,33 % erhöht. Die finale Überschreitung der 50 % Grenze erfolgte am 31.12.2020. Die erstmalige Einbeziehung im Wege der Vollkonsolidierung (inklusive der beiden Tochtergesellschaften Kötitzer Ledertuch- und Wachstuch-Werke GmbH und AGM Anlagen GmbH) erfolgte zum 31.12.2020. Alle vier Gesellschaften sind vermögensverwaltend tätig. Die Anteile bereits im Vorjahr zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften VEMOS 2 Beteiligungen GmbH und VEMOS 2 Holding GmbH wurden im Berichtszeitraum durch Zukäufe erhöht. Die hierbei entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge von 9 Mio. Euro wurden als Sofortabschreibung ergebniswirksam erfasst. Abgänge: Die Beteiligung an der Gesellschaft ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kässbohrer KG (Vorjahr 94 %) wurde mit Wirkung zum 31.08.2020 durch Veräußerung auf 14,2 % abgesenkt und vollständig entkonsolidiert. Der verbleibende Anteil wird gemeinsam mit einem späteren Erwerb von 6 % (im Vorjahr konzernfremde Anteile) nunmehr unter den sonstigen Beteiligungen ausgewiesen. Assoziierte Unternehmen Der Konzern der VEM VV GmbH hat zum Abschlussstichtag drei (Vorjahr drei) assoziierungspflichtige Gesellschaften. Abgang: Die KL Holding GmbH wurde durch Zukäufe im Berichtszeitraum und der Überschreitung der 50 % Beteiligungsgrenze zu einer konsolidierungspflichtigen Gesellschaft. Die Überschreitung erfolgte mit Wirkung zum 31.12.2020. Die KL Holding GmbH wurde für das Berichtsjahr 2020 assoziiert und anschließend zum 31.12.2020 in Vollkonsolidierung überführt. Für die bis zum 31.12.2020 assoziierungspflichtige KL Holding GmbH (Konzernanteil 36,88 %) wurde, wie im Vorjahr, ein freiwilliger Konzernabschluss aufgestellt, der nicht aufstellungs- und prüfungspflichtig (Unterschreitung Größenklassen § 293 HGB) ist. Für diesen freiwilligen Konzernabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt, wie für den vorliegenden Konzern der VEM Vermögensverwaltung GmbH. Aus der Entassoziierung KL Holding entstand aus der Anpassung des assoziierten Beteiligungsbuchwertes ein Verlust von 191 Mio. Euro, welcher ergebniswirksam verrechnet wurde. Zugang: Die zum 31.12.2020 mittelbar zugegangene Kötitzer Ledertuch- und Wachstuch-Werke GmbH besitzt eine Beteiligung in Höhe von 39,91 % an der VEM Beteiligungen GmbH, welche ihrerseits mittelbar mehrheitlich an der Konzernobergesellschaft (VEM VV) beteiligt ist. Für die VEM Beteiligungen, welche durch die Einbeziehung in den Konzern PH Vermögensverwaltung und durch die Unterschreitung der Größenklassen gemäß § 293 HGB von der Aufstellungspflicht befreit ist, wird für die Einbeziehung im Wege der Assoziierung ein Konzernabschluss aufgestellt. Dieser Konzernabschluss wird nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den gleichen Konsolidierungsgrundsätzen wie der VEM Vermögensverwaltungs-Konzern aufgestellt. Konsolidierungsgrundsätze Die im Konzernabschluss der VEM Vermögensverwaltung GmbH des Vorjahres angewandten Konsolidierungsgrundsätze sind beibehalten worden. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich in Anwendung der §§ 297 ff. HGB i. V. m. §§ 252 ff. HGB bewertet. Die Bewertungen wurden an das deutsche Handelsrecht angepasst. Die Kapitalkonsolidierung der bis Einführung des BilMoG einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach der Buchwertmethode. Für Zugänge ab dem 1. Januar 2010 kommt die Neubewertungsmethode zum Einsatz. Soweit hieraus in den Vorjahren bei Anwendung der Buchwertmethode (vor BilMoG) Unterschiedsbeträge entstanden sind, wurden diese als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und nach damaligen Recht, planmäßig über vier Jahre oder außerplanmäßig, abgeschrieben. In den Vorjahren entstand bei Anwendung der Neubewertungsmethode ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung von 1.574 Tsd. Euro. Der passive Unterschiedsbetrag wird über die Laufzeit der Abschreibung der in der Neubewertung aktivierten Sachanlagen zeitanteilig aufgelöst. Im Berichtzeitraum wurde der Unterschiedsbetrag bis zur Entkonsolidierung anteilig planmäßig mit 66 Tsd. Euro aufgelöst. Der Restbetrag wurde bei den Entkonsolidierung neutral verrechnet. Für eine im Vorjahr erworbene Gesellschaft entstand im Rahmen der Kapitalaufrechnung ein aktiver Unterschiedsbetrag von 712 Tsd. Euro. Dieser wurde mit 372 Tsd. Euro auf stille Reserven (Grundstücke) aufgedeckt und wird mit 340 Tsd. Euro als Geschäfts oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben. Die anteilige Abschreibung im Berichtszeitraum beträgt 68 Tsd. Euro. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren in Euro. Es wurden konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften eliminiert. Bei der Eliminierung von Zwischengewinnen für zwischen den Konzernunternehmen veräußerten Gegenständen des Sachanlagevermögens (Grundstücke, Gebäude und Betriebsausstattung) wurden die Buchgewinne und Buchverluste unter Abzug der Abschreibungen auf die verkauften Gegenstände und der Fortführung der ursprünglichen Abschreibung auf die historischen Anschaffungskosten bereinigt. Im Berichtszeitraum wurden aus in Vorjahren übertragene Gegenstände Erträge in Höhe von 0,4 Mio. Euro (i.Vj: 0,3 Mio. Euro), jeweils unter Einbeziehung von latenten Steuern nach § 306 HGB, eliminiert. Im Berichtszeitraum gab es nur im geringen Umfang neue Vermögensübertragungen. Hierbei entstand ein Verlust von 3 Tsd. Euro (inkl. Latente Steuern nach § 306 HGB). Auf die Eliminierung sonstiger unwesentlicher Zwischengewinne (in der Regel kleiner 1 Tsd. Euro) wurde, wie in den Vorjahren, wegen Geringfügigkeit verzichtet. Die VEM Spohn GmbH hält 32,25% an der Spohn Cement Beteiligungen GmbH, Zossen, die wiederum eine Beteiligung an der Heidelberg Cement AG hält. Die Spohn Cement Beteiligungen assoziiert ihrerseits die HeidelbergCement AG. Das assoziierte Eigenkapital basiert auf dem nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss von Heidelberg Cement. Die UBH Spohn GmbH, selbst Beteiligung im VEM VV-Konzern, hält ihrerseits 40,89 % an der Spohn Cement Beteiligungen GmbH, Zossen, die wiederum eine Beteiligung an der HeidelbergCement AG hält. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Vorjahreskonzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind, soweit zulässig, unverändert beibehalten worden. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt, bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag bewertet. Soweit erforderlich, wurden Zuschreibungen aus Wertberichtigungen gemäß § 253 (5) HGB vorgenommen. Das Umlaufvermögen wird nach dem strengen Niederstwertprinzip bilanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sofern Forderungen in ausländischer Währung bestehen, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag 31. Dezember 2020 angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Disagien werden zu Nennwerten angesetzt und über die Laufzeit der Darlehen durch planmäßige, dem Tilgungs- und Zahlungsplan entsprechende, Abschreibungen aufgelöst. Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag, bewertet. Betroffen sind Ausgaben, die vor dem Abschlussstichtag angefallen sind, aber Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die aktiven latenten Steuern betreffen bestehende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Diese resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens bzw. aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen bei den Rückstellungen. Weiterhin werden nutzbare steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich aus den Unterschieden ergebende Steuerbe- und -Entlastung wurde miteinander saldiert. Die verwendeten Steuersätze richten sich nach dem individuellen Steuersatz der jeweiligen Konzerngesellschaft und liegen zwischen 24,23 % und 31,58 %. Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene Passive Unterschiedsbetrag wird anteilig im Verhältnis zu den Mehraufwendungen aus der Abschreibung der aufgedeckten stillen Reserven ertragswirksam aufgelöst. Nach Abgang und Entkonsolidierung der betreffenden Gesellschaft beträgt der Unterschiedsbetrag am Stichtag 0 Euro. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und nach den hierauf beruhenden Gutachten passiviert. Der Erfüllungsbetrag wird nach der Methode der laufenden Einmalbeiträge (sogenannte projected-unit-credit-Methode, ein Barwertverfahren der erdienten Ansprüche) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,30 % berechnet. Hierbei werden die biometrischen Grundwerte nach den Richttafeln von Klaus Heubeck und einer jährlichen Steigerungsrate von 2,0 % zugrunde gelegt. Für Männer und Frauen wird daher stets von unterschiedlichen Grundwerten ausgegangen und nach Geburtsjahren unterschieden. Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 743.471 Euro. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie sonstige Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Aktiva Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Software, Nutzungsrechte und Firmenwerte ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren. Der Buchwert für Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung betrifft einen Zugang aus dem Vorjahr. Die Immateriellen Vermögensgegenstände haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend dem Nutzungsverlauf vorgenommen. Die Abschreibungsdauer beträgt im Allgemeinen bei Gebäuden zwischen zehn und fünfzig Jahren, bei technischen Anlagen, anderen Anlagen sowie Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen vier und fünfzehn Jahren. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro erfolgt die Abschreibung vollständig im Zugangsjahr. Die Poolabschreibung aus den Vorjahren wird entsprechend fortgeführt. Nach dem 01. Januar 1994 zugegangene Bauten werden unverändert linear abgeschrieben. Zugänge bei Technischen Anlagen und Maschinen sowie Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung, die vor dem 01. Januar 1999 zugegangen sind, werden linear über vier bis fünfzehn Jahre abgeschrieben. Zugänge im Zeitraum 01. Januar 1999 - 31. Dezember 2007 werden bei einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren degressiv abgeschrieben; alle übrigen linear. Die Sachanlagen haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Die Abgänge aus dem Konsolidierungskreis resultieren aus dem Verkauf der ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kässbohrer KG. Die Zugänge in den Positionen Grundstücke und Gebäude, sowie der überwiegende Teil der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau, betreffen Investitionen im Vermietungsbereich. Finanzanlagen Die Finanzanlagen haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Beteiligungen Unter den Beteiligungen (inklusive assoziierte Unternehmen) werden die Buchwerte für insgesamt 12 (i.Vj: 11) Unternehmen ausgewiesen. Zwei Gesellschaften haben einen Einbeziehungswechsel vollzogen. Die im Vorjahr assoziierte KL Holding wird nun nach Anteilserhöhung voll konsolidiert (Abgang). Die bis 31.08.2020 vollkonsolidierte ROSATA Grundstücks- Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kässbohrer KG wird nach Beteiligungsabsenkung als Beteiligung erfasst (Zugang). Im Berichtszeitraum ist durch den Einbeziehungswechsel der KL Holding (und deren Tochtergesellschaften) eine Beteiligung an der VEM Beteiligungen GmbH (39,91 %) zum Konzern zugegangen. Für die GbR Zielstattstraße mit einer Beteiligungsquote von 35 % (i.Vj: 35 %), für die medatixx Immobilienverwaltung GmbH & Co KG mit 20,24 % (i.Vj: 20,24 %) sowie die durch Einbeziehungswechsel zugegangene ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kässbohrer KG mit einer Quote von 20,20 % wurde die Assoziierung aufgrund untergeordneter Bedeutung (§ 311 Abs. 2 HGB) unterlassen. Die assoziierte Beteiligung an der VEM Beteiligungen GmbH wird mit einem Buchwert von 610,8 Mio. Euro (i.Vj: 0 Euro), die UBH Spohn GmbH mit 234,5 Mio. Euro (i.Vj: 335,2 Mio. Euro) und die Spohn Cement Beteiligungen GmbH mit 1.017,5 Mio. Euro (i.Vj: 1.307,5 Mio. Euro) ausgewiesen. Wertpapiere des Anlagevermögens Das Wertpapiervermögen besteht aus börsennotierten Aktien (104,3 Tsd. Euro, i.Vj: 104,4 Mio. Euro). Die hier im Vorjahr bilanzierten festverzinslichen Wertpapiere waren endfällig oder wurden veräußert. Wegen gefallener Kurse wurden Abschreibungen in Höhe von 203 Euro, für gestiegene Kurse Zuschreibungen von 70 Euro vorgenommen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Ausfall- und Zinsrisiken, um entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gekürzt, ausgewiesen. Die Forderungen an verbundene Unternehmen bestehen gegenüber Gesellschaften des PH Vermögensverwaltung Konzerns, in welchen die VEM Vermögensverwaltung seit diesem Jahr einbezogen wird. Sie betreffen überwiegend kurzfristige Darlehen und Cash Pool Forderungen sowie in ganz geringem Umfang aus Lieferungen und Leistungen. An Gesellschafter bestehen Cash-Pool Forderungen in Höhe von 9 Tsd. Euro. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen fast ausschließlich kurzfristige Darlehen sowie Gesellschafterkonten. Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände werden insbesondere Darlehen an nahestehende Unternehmen in Höhe von 305,3 Mio. Euro (i.Vj: 63,5 Mio. Euro), Steuererstattungsansprüche von 8,1 Mio. Euro (i.Vj: 2,1 Mio. Euro), die im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag bzw. Umsatzsteuer betreffen, sowie Rückforderungen, Abgrenzungen und Übriges in Höhe von 0,5 Mio. Euro (i.Vj: 5,0 Mio. Euro) ausgewiesen. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von 0 Euro (i.Vj: 17,8 Mio. Euro). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden mit 0,3 Mio. Euro (i.Vj: 0,3 Mio. Euro) Sachverhalte bilanziert, deren Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Position betrifft nahezu vollständig Bankguthaben. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben abgegrenzt, die Zeiträume nach dem Stichtag betreffen. In diesem Posten sind auch Disagien in Höhe von 6 Tsd. Euro (i.Vj: 7 Tsd. Euro) ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt planmäßig. Aktive latente Steuern Vom Wahlrecht der Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern ist Gebrauch gemacht worden. Die latenten Steuern in Höhe von 23,5 Mio. Euro (i.Vj: 15,2 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen Unterschiedsbeträge aus Handels- und Steuerbilanz (-0,4 Mio. Euro Passiva), nutzbare Verlustvorträge (23,9 Mio. Euro Aktiva) sowie aus ergebniswirksamen Konsolidierungen (-10 Tsd. Euro Passiva). Die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen insbesondere steuerlich nicht vollzogene Abwertungen von Beteiligungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie unterschiedliche Bewertungsansätze für Rückstellungen und um nach § 6b EStG geminderte steuerliche Anschaffungskosten. Die latenten Steuern auf Konsolidierungen sind entsprechend § 306 HGB gebildet. Die angewandten Steuersätze richten sich nach dem jeweiligen Sitz der Gesellschaft. Im Inland variiert dies nach dem jeweiligen Hebesatz in der Gewerbesteuer. Die angewandten Steuersätze liegen zwischen 24,23 % und 31,58 %. Passiva Konzerneigenkapital Als gezeichnetes Kapital wird zum Bilanzstichtag das Stammkapital der Konzernobergesellschaft ausgewiesen. Das Kapital wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 25.10.2019 um 95.000.010 Euro gemindert und im November 2020 an die Gesellschafter ausbezahlt. Das Haftungskapital beläuft sich nun auf 17.111.794,00 Euro. Die Kapitalrücklage wurde nach den Regelungen des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Vorjahren gebildet und ist unverändert. Die anderen Gewinnrücklagen unterteilen sich in die bereits im Vorjahr ausgewiesene Rücklage in Höhe von 690 Mio. Euro, welche aus Gewinnen der Vorjahre gebildet wurde. Weiterhin wird hier seit diesem Bilanzstichtag eine Rücklage für Anteile an einem herrschenden Unternehmen nach § 272 Abs. 4 HGB in Höhe von 610,8 Mio. Euro ausgewiesen. Die Rücklage ergibt sich aus der mittelbaren Rückbeteiligung an der VEM Beteiligungen GmbH (39,91 %), welche als Zwischenholding im Konzern PH Vermögensverwaltung mehrheitlich an der VEM Vermögensverwaltung GmbH (Muttergesellschaft des hier dargestellten Teilkonzerns) mittelbar beteiligt ist. Der Konzernbilanzgewinn (470,4 Mio. Euro) berücksichtigt den Konzerngewinnvortrag von 1.130,6 Mio. Euro, sowie den Konzernjahresfehlbetrag des Geschäftsjahres (-537,5 Mio. Euro) abzüglich des Anteils der fremden Gesellschafter (nicht beherrschende Anteile) am Konzernergebnis (58,4 Mio. Euro). Weiterhin ist ein ergebnisneutraler Assoziierungsverlust von -171,1 Mio. Euro verrechnet. Im Zuge von Konsolidierungskreis- und Quotenänderungen kam es zu ergebnisneutralen Konsolidierungseffekten von -10,0 Mio. Euro. Der Posten "nicht beherrschende Anteile" betrifft den Anteil von direkten und indirekten Minderheitsgesellschaftern am Eigenkapital von neun (i.Vj: sieben) Tochtergesellschaften. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf unsere Ausführungen im Lagebericht zur Vermögenslage. Bezüglich des Konzerneigenkapitals wird auf unsere Darstellungen im Konzerneigenkapitalspiegel hingewiesen. Rückstellungen Die Höhe der Pensionsrückstellungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und nach den hierauf beruhenden Gutachten passiviert. Der Erfüllungsbetrag wird nach der Methode der laufenden Einmalbeiträge (sogenannte projected-unit-credit-Methode, ein Barwertverfahren der erdienten Ansprüche) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,30 % berechnet. Hierbei werden die biometrischen Grundwerte nach den Richttafeln von Klaus Heubeck und einer jährlichen Steigerungsrate von 2,0 % zugrunde gelegt. Für Männer und Frauen wird daher stets von unterschiedlichen Grundwerten ausgegangen und nach Geburtsjahren unterschieden. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 743 Tsd. Euro. Für die von der Finanzverwaltung vorgenommene Linearisierung der Kaufpreis-Schlussraten haben wir aus Vorsichtsgründen für die Gesellschaften MFPV Film GmbH und MI 3 Film GmbH insoweit Steuerrückstellungen berücksichtigt bzw. bereits Steuerzahlungen geleistet. Wir sind jedoch der Auffassung, dass die Sichtweise der Verwaltung unzutreffend ist, können jedoch nicht ausschließen, dass unsere Rechtsbehelfe unter Umständen nicht vollumfänglich erfolgreich sein werden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Zinsen für Steuernachzahlungen, Personalrückstellungen (u.a. rückständiger Urlaub), Rechnungsnachlauf sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Bei der Bemessung der ausgewiesenen Rückstellungen sind sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder vergangenen Ereignissen beruhen, berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden Darlehen zur Immobilienfinanzierung ausgewiesen. Sie haben überwiegend langfristigen Charakter. Die Kreditverbindlichkeiten haben mit 1,3 Mio. Euro (i.Vj: 1,8 Mio. Euro) eine Laufzeit bis ein Jahr und mit 7,4 Mio. Euro (i.Vj. 11,3 Mio. Euro) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Hiervon haben wiederum 1,9 Mio. Euro (i.Vj: 4,1 Mio. Euro) eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Es werden offene Liefer- und Leistungsverpflichtungen passiviert. Die Laufzeit beträgt mit 1,0 Mio. Euro (i.Vj: 1,4 Mio. Euro) weniger als ein Jahr. Sicherheits- und Gewährleistungseinbehalte in Höhe von 0,2 Mio. Euro (i.Vj. 0,2 Mio. Euro) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gegenüber Gesellschaften des PH Vermögensverwaltung Konzerns, in welchen die VEM Vermögensverwaltung seit diesem Jahr einbezogen wird. Sie betreffen überwiegend kurzfristige Darlehen und Cash Pool Verbindlichkeiten, Kaufpreisverbindlichkeiten für übernommene Finanzanlagen und in ganz geringem Umfang auch Lieferungen und Leistungen. Die Laufzeit beträgt weniger als ein Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: Der Ausweis betrifft ein Darlehen. Die Laufzeit beträgt weniger als ein Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten: Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen hauptsächlich Darlehen- und Cash Pool-Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Gesellschaften (1,4 Mio. Euro, i.Vj: 1,8 Mio. Euro). Weiterhin werden noch abzuführende Steuern (33 Tsd. Euro, i.Vj: 258 Tsd. Euro) ausgewiesen. Von den übrigen Verbindlichkeiten (169,2 Mio. Euro, i.Vj: 0,7 Mio. Euro) betreffen 168 Mio. Euro noch nicht bezahlte Kaufpreise für am 31.12.2020 übernommene Finanzanlagen. Alle sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung In der Konzerngewinn- und Verlustrechnung sind die aktuellen Werte mit dem Vorjahr nur sehr eingeschränkt vergleichbar. Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung passiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung, aus dem Abgang von Sach- und Finanzanlagevermögen (2,4 Mio. Euro, i.Vj: 22,2 Mio. Euro), der Auflösung von Rückstellungen, der Abgrenzung von Erstattungsansprüchen, aus Zuschreibungen sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen ausgewiesen. Sie haben überwiegend periodenfremden Charakter und haben ein Volumen von 4,3 Mio. Euro (i.Vj: 23,3 Mio. Euro). Weiterhin sind ca. 3,5 Mio. Euro (i.Vj: 2,6 Mio. Euro) periodengerechte Erträge aus Weiterberechnungen bzw. Rückforderungen sowie 1 Tsd. Euro (i.Vj: 14 Tsd. Euro) Kursgewinne enthalten. Materialaufwand Die bezogenen Leistungen resultieren aus eingekauften Dienstleistungen im Vermietungs- und Verwaltungsbereich. Personalaufwand Die Personalaufwendungen beinhalten neben Löhnen, Gehältern und Prämien sowie den Sozialabgaben auch die Zuführungen zur Pensionsrückstellung. Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen insgesamt 123 Tsd. Euro (i.Vj: 241 Tsd. Euro). Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beinhalten planmäßige Abschreibungen auf Software und Sachanlagen. Darin enthalten sind auch 10,2 Mio. Euro überwiegend außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten, Bank- und Depotgebühren, Dienstleistungs- und Verwaltungskosten, Gebühren und Beiträge, die Aufwendungen für Grundstücke und Gebäude, Buchverluste aus dem Abgang von Sach- und Finanzanlagen, sowie sonstige allgemeine betriebliche Kosten. Hiervon sind 191,1 Mio. Euro Buchverluste aus Anlagenabgängen. Des Weiteren sind in den sonstigen Aufwendungen 4 Tsd. Euro (i.Vj: 12,9 Mio. Euro) Währungskursverluste enthalten. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen Als Ergebnis aus assoziierten Unternehmen wird für das Geschäftsjahr ein Verlust von 291,8 Mio. Euro (i.Vj: Gewinn 141,0 Mio. Euro) ausgewiesen. Finanzergebnis
Die Erträge aus Beteiligungen betreffen Gewinnübernahmen von nicht assoziierten Beteiligungen. Die Erträge aus anderen Wertpapieren betreffen hauptsächlich Dividendenerträge und Zinsen aus festverzinslichen Anleihen. Die Zinserträge resultierten überwiegend aus der Vergabe von Darlehen. Weiterhin werden hier 1,3 Mio. Euro Zinsen auf Steuererstattungen ausgewiesen. Darüber hinaus sind Zinserträge für Abzinsungen von Rückstellungen in Höhe von 33 Tsd. Euro (i.Vj: 45 Tsd. Euro) enthalten. Wegen gefallener Kurswerte wurden Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von 29,0 Mio. Euro vorgenommen. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Bankkredite, Darlehen von nahestehenden Unternehmen und Zinsen für Steuernachzahlungen. Weiterhin sind Aufzinsungsbeträge von Rückstellungen in Höhe von 303 Tsd. Euro (i.Vj: 345 Tsd. Euro) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden insbesondere der auf das laufende Geschäftsjahr entfallende inländische Steueraufwand in Höhe von 7,5 Mio. Euro ausgewiesen. Auf Vorjahreszeiträume entfallen u.a. aufgrund von Anpassungen (u.a. an Betriebsprüfungen bzw. Erstattungen) aufwandswirksame 14,4 Mio. Euro. Weiterhin sind hier Erträge (Saldo) aus latenten Steuern nach §§ 274 und 306 HGB in Höhe von 0,5 Mio. Euro erfasst. Im Vorjahr waren es 2,6 Mio. Euro (Saldo Erträge). Diese beinhalten auch die Feststellungen sowie die Folgewirkungen aus durchgeführten Betriebsprüfungen. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern (Saldo Ertrag) betreffen u.a. Kfz-Steuer sowie nicht abzugsfähige Vorsteuerbeträge (Aufwendungen) und Erstattungen für Vorjahre. Sonstige Angaben Einzelangaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB) Die Konzerngesellschaften beschäftigten im Jahresdurchschnitt insgesamt 31 Angestellte (i.Vj: 26). Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 (Organe der Gesellschaft) Geschäftsführer: Dr. Susanne Frieß, Rechtsanwältin, alleinvertretungsberechtigt. Die Bezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf 213 Tsd. Euro (Vorjahr 216 Tsd. Euro). Für Pensionsverpflichtungen früherer Mitglieder der Geschäftsführung sind insgesamt 3.790 Tsd. Euro (Vorjahr 3.662 Tsd. Euro) zurückgestellt. Honorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 45 Tsd. Euro und betrifft Abschlussprüfungsleistungen. Haftungsverhältnisse (§ 314 Abs. 1 Nr. 19) Es bestehen derzeit keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB) Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Pachtverträgen etc. betragen zurzeit jährlich weniger als 0,1 Mio. Euro (Vorjahr weniger als 0,1 Mio. Euro). Anteilsbesitz (§ 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB) Die Gesellschaften des Konzerns halten insgesamt an:
Derivative Finanzinstrumente (§ 314 Abs. 1 Nr. 11 HGB) Am Bilanzstichtag gab es diesbezüglich keine offenen Positionen. Außerbilanzielle Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB) Es bestehen keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen (§ 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB) Die Konzernobergesellschaft und einige ihrer Tochtergesellschaften tätigen unter anderem Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen. Es besteht ein Cash-Pool- sowie mehrere Darlehensverträge mit nahestehenden Gesellschaften. Konzernzugehörigkeit (§ 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB) Die VEM Vermögensverwaltung GmbH gehört mit ihren 41 unmittelbaren bzw. mittelbaren Tochtergesellschaften zum Konzern der PH Vermögensverwaltung GmbH, Zossen (Registergericht Potsdam HRB 30730 P). Diese wird ihren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen. Angaben nach §§ 264 Abs. 3 Nr. 4 und 264b Nr. 3 HGB Mit den Gesellschaften SW Verwaltung GmbH, EMW Verwaltung GmbH, KHK Verwaltung GmbH, MFPV Film GmbH, Ml 3 Film GmbH, SW Spohn GmbH, EMW Spohn GmbH, TF Spohn 1 GmbH, VEM Vermögensbeteiligung GmbH, VEM Immobilien GmbH, VEM Holding GmbH, und der MeTo Beteiligungen GmbH ist die Konzernobergesellschaft VEM Vermögensverwaltung GmbH, Schönefeld, durch Ergebnisabführungsverträge sowie mit der Maximmo GmbH durch einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB verbunden. Weiterhin hat die Konzernobergesellschaft gegenüber der PULMOTEC GmbH, Immopact Verwaltung GmbH, Immopact Beteiligungen GmbH, VEMOS 2 Beteiligungen GmbH, VEMOS 2 Holding GmbH, VEM Spohn GmbH, VEM Spohn Holding GmbH, Immopact Universelle Werke GmbH, WL6 Immobilien GmbH, Immopact Universelle Ulm GmbH, Merlum GmbH, Immopact BVO GmbH, ASC 4 GmbH und der IMMOPACT Immobilien GmbH eine Patronatserklärung abgegeben. Die Gesellschaften Immopact Zwickau GmbH, Immopact Leipzig GmbH, Immopact Zschortauer 105 GmbH, Immopact Ulm GmbH, Immopact Universelle Werke GmbH, WL6 Immobilien GmbH, Immopact Universelle Ulm GmbH, Merlum GmbH, Immopact GVZ Immobilien GmbH und Immopact BVO GmbH sind (teilweise zusätzlich) durch Ergebnisabführungsverträge mit der Immopact Beteiligungen GmbH verbunden, welche ihrerseits eine Patronatserklärung der VEM Vermögensverwaltung GmbH erhalten hat. Alle diese Gesellschaften sind in den Konzernabschluss entsprechend § 264 Abs. 3 Nr. 3 HGB einbezogen. Es haben alle Gesellschafter gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB den Erleichterungen zugestimmt. Des Weiteren machen die Asma Immobilien GmbH & Co KG, die Immopact Dresden GmbH & Co KG, die Immopact Sidonien GmbH & Co KG und die Immopact Wernigerode GmbH & Co KG von den Erleichterungen des § 264b HGB Gebrauch. Sie werden in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gesellschaften verzichten auf die Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den Regelungen der §§ 264 ff. HGB. Sie werden im Rahmen des § 317 Abs. 3 HGB durch den Wirtschaftsprüfer der Konzernobergesellschaft mit geprüft. Sie verzichten weiterhin auf einen eigenen Prüfungsbericht (soweit prüfungspflichtig) und die Offenlegung. Die VEM Vermögensverwaltung GmbH, Schönefeld, wird ihren Konzernabschluss entsprechend den Regelungen des §§ 264 Abs. 3 Nr. 4 und 5 i.V.m. 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen. Nachtragsbericht (§ 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB) Nach dem Abschluss des Konzerngeschäftsjahres 2020 und bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses (Juni 2021) ergaben sich nachfolgende Änderungen im Konzernverbund der VEM VV:
Die SARS-CoV-2 Pandemie hatte zum Bilanzstichtag den Höhepunkt der sogenannten "2. Welle". Nach einer "3. Welle" zu Beginn des 2. Quartals 2021 sinken die Inzidenzahlen bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses (Juni 2021) deutlich. Bisher sind uns keine weiteren wesentliche Beeinträchtigungen unserer Geschäftskunden bzw. auf den Geschäftsbetrieb unserer Beteiligungen bekannt geworden. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaften des VEM VV- Konzerns läuft stabil. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass es auch noch zu Ausfällen z.B. im Mietbereich kommt, wenn Mieter in geschäftliche Schwierigkeiten kommen.
Schönefeld, den 23. Juni 2021 gez. Dr. Susanne Frieß, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VEM Vermögensverwaltung GmbH, Schönefeld: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der VEM Vermögensverwaltung GmbH, Schönefeld, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VEM Vermögensverwaltung GmbH, Schönefeld, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. Juni 2021 MÖHRLE
HAPP LUTHER GmbH
gez. Dodenhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Wegner, Wirtschaftsprüferin Datum der Feststellung / Billigung Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde am 09. Dezember 2021 durch die Gesellschafterversammlung gebilligt. |
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