Knott Real Estate GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Csaba Szabó seit 12.9.2013 | Geschäftsführer |
Valentin Dietmar Knott seit 18.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 21.23% | |
| 2.00% | |
| 2.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Knott Holding GmbHEigenbeteiligung | 18.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
10 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 10 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knott Holding GmbHEggstättKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023KNOTT HOLDING GMBH, EGGSTÄTTAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023Knott Holding GmbH, Eggstätt
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023Knott Holding GmbH, EggstättI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS Die Knott Holding GmbH - als oberste Muttergesellschaft des Knott Konzerns - hat ihren Sitz in Eggstätt und ist unter der Nummer HRB 10443 in das Handelsregister beim Amtsgericht Traunstein eingetragen. Der vorliegende Konzernjahresabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir für einzelne Positionen geforderte Zusatzangaben in den Anhang übernommen. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. II. KONSOLIDIERUNGSKREIS In den Konzernabschluss werden die Jahresabschlüsse der Knott Holding GmbH und deren wesentlicher Tochterunternehmen einbezogen. Im Folgenden werden die Angaben zu den Tochterunternehmen zusammengefasst:
Durch Aufstockung der Anteile an der britischen Konzerngesellschaft Knott-Avonride Ltd. erhöhte sich die Beteiligungsquote der Knott Holding GmbH um 6,66 % auf nunmehr 93,33 %. Ebenso erhöhte sich hierdurch mittelbar die Beteiligungsquote der Knott Holding GmbH an der Avonride Ltd. und an der Knott Ltd. (nicht konsolidiert) um 6,66 % auf 93,33 %. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurde die nicht operativ tätige Gesellschaft Knott Ltd., Großbritannien, da sie für die Vermittlung eines, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden, Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist (§ 296 Abs. 2 HGB). Die Knott Holding GmbH hält mittelbar 15,3 % der Anteile an der KOVOFLEX Spol. S.R.O., Slowakei. Die at Equity-Bilanzierung der Beteiligung des assoziierten Unternehmens nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss grundsätzlich entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Muttergesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Der Jahresabschluss des ausländischen assoziierten Unternehmens wurde nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:
In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Für Werkzeuge, Vorrichtungen und Gitterboxen wurde ein Festwert in Höhe von TEUR 1.995 (Vorjahr: TEUR 1.330) gebildet. 3. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Veränderung bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen besteht aus dem anteiligen Jahresüberschuss und der Ausschüttung im Geschäftsjahr. 4. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute im Umfang von TEUR 57.700 sicherungsübereignet. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten bilanziert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Darüber hinaus sind noch Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände im Umfang von TEUR 12.000 sicherungsübereignet. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. Liquide Mittel in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite werden Einzahlungen vor dem Stichtag als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Latente Steuern Latente Steuern werden in Bezug auf erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet, nicht jedoch auf Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. 9. Rückstellung für Pensionen Die Rückstellung für Pensionen wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurden individuell ermittelte Restlaufzeiten unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,39 %, 0,91 % bzw. 1,47 % angesetzt (im Vorjahr: 1,27 %, 0,68 % bzw. 1,37 %). Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,0 % bzw. 1,0 % berücksichtigt. 10. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins nach Maßgabe des Einzelbewertungsgrundsatzes abgezinst. 11. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 12. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen) zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die Aufwendungen und Erträge der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. IV. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-) Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung wird ergebniswirksam aufgelöst, wenn am Abschlussstichtag feststeht, dass er einem realisierten Gewinn entspricht. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 31. Dezember 2008 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Aktivische Unterschiedsbeträge wurden, soweit diese nicht Vermögensgegenständen zugeordnet werden konnten, gemäß § 309 Abs. 1 S. 3 HGB a. F. mit den Rücklagen verrechnet und im Eigenkapital ausgewiesen. Die bei der Kapitalkonsolidierung entstandenen passivischen Unterschiedsbeträge wurden aufgrund ihres Eigenkapitalcharakters ebenfalls innerhalb des Eigenkapitals erfasst. Der Hinzuerwerb weiterer Anteile an Tochterunternehmen, die bereits unter beherrschendem Einfluss stehen, wird entsprechend dem Wahlrecht in DRS 23 als Kapitalvorgang abgebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert. V. ERLÄUTERUNGEN zur konzernBilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 47). Die verbleibenden Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Latente Steuern Die aktivierten latenten Steuern in Höhe von TEUR 2.806 (Vorjahr: TEUR 2.875) und die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 2.264 (Vorjahr: TEUR 1.294) ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und betreffen im Wesentlichen die Bilanzpositionen Vorräte, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage zum Realisierungszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 20,5 % (Vorjahr: 20,5 %) zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern werden mit den passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 125 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenem Bilanzposten. Die Muttergesellschaft hält insgesamt eigene Anteile im Nennwert von TEUR 22,5, der rechnerische Anteil am Kapital beträgt 18 %. Die Gewinnrücklagen enthalten die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden. Darüber hinaus enthält das Eigenkapital Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 4. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
7. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeiten Spiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 84.679 besichert durch Immobilienvermögen, Maschinen, Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 1.034 (Vorjahr: TEUR 990) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter. 8. Derivative Finanzinstrumente
Die zinsbezogenen Geschäfte betreffen Zinscaps und Zinsswaps. Die beizulegenden Zeitwerte betragen in Summe EUR 319.405,38. Die Bewertung erfolgt nach der Barwertmethode. 9. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus selbstschuldnerischen Bürgschaften bei der Konzerngesellschaft Knott-Autoflex Yug d.o.o. (Becej, Serbien) zugunsten von der Gesellschaft Knezev Group d.o.o. (Becej, Serbien) und der Gesellschaft Autoflex Livnica d.o.o. (Coka, Serbien) in Höhe von insgesamt TEUR 8.424 bei der Pro Credit Bank (Serbien), AIK Bank (Serbien), NLB Bank (Slowenien), OTP Bank (Ungarn) sowie weiteren Leasinggesellschaften. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist auf Grundlage der vorgelegten geprüften lokalen Jahresabschlüsse sowie der Cashflow Planungen der beiden Gesellschaften nicht zu rechnen, da die Schuldner als solvent einzustufen sind. 10. Außerbilanzielle Geschäfte
11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen branchentypische nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus:
12. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. VI. ERLÄUTERUNG ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsätze ergeben sich aus den folgenden Produktgruppen:
Die Umsätze wurden nach Produktgruppen in folgenden Ländern erzielt:
VII. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG Ertragssteuern wurden in Höhe von TEUR 4.142 (Vorjahr: TEUR 3.790), Zinsen wurden in Höhe von TEUR 4.198 (Vorjahr: TEUR 2.191) bezahlt. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" sowie aus TEUR 11.177 Kontokorrentverbindlichkeiten zusammen, welche in dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" enthalten sind. VIII. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL Vom erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen beim Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 TEUR 21.542 (Vorjahr: TEUR 19.787) zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. IX. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Herr Valentin Knott, Diplom-Ingenieur Herr Csaba Szabó, Diplom-Kaufmann Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB. 2. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
3. Prüfungs- und Beratungskosten Das im Geschäftsjahr im Konzern als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers des Konzerns für die Abschlussprüfungen, die für das Mutter- oder die Tochterunternehmen erbracht worden sind, beträgt TEUR 124. 4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens, der Knott Holding GmbH, Eggstätt, schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 EUR 500.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.856.490,90 dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 15.777.670,82 zuzuführen und auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Offenlegung von Jahresabschlüssen von Tochtergesellschaften Die Knott GmbH, Eggstätt, erfüllt die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und ist somit von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offenzulegen. 6. Nachtragsbericht Aus der Anwendung des Mindeststeuergesetztes und ausländischer Mindeststeuergesetze werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die nicht in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Eggstätt, den 29. Juli 2024 Knott Holding GmbH Geschäftsführung Valentin Knott, Geschäftsführer Csaba Szabó, Geschäftsführer Der Konzernabschluss wurde am 12. Dezember 2024 von der Gesellschafterversammlung gebilligt. KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023Knott Holding GmbH, EggstättI. GRUNDLAGEN DES KONZERNS Die Unternehmen der Knott-Gruppe entwickeln, produzieren und vertreiben Bremssysteme für Nutzfahrzeuge und Fahrwerkskomponenten für Anhänger. Knott ist mit 29 Gesellschaften in 16 Ländern vertreten und beliefert weltweit eine Vielzahl von Geschäftspartnern mit Komponenten. Die umsatzstärkste Branche innerhalb des Bereichs Industriebremse im Geschäftsjahr 2023 ist weiterhin die Landwirtschaft, gefolgt von Baumaschinen und dem Militär. Produktbezogen verteilte sich der Umsatz zu etwa je einem Drittel auf nasse Vollscheibenbremsen, Trommelbremsen und Scheibenbremsen. Die Produktgruppe "Druckluftscheibenbremse" hat sich mittlerweile etabliert. Neben dem Militärmarkt konnten für diese Bremse nun auch auf dem US-Markt (Knott Brake Company) im Bereich der Feuerwehrfahrzeuge Marktanteile gewonnen werden. Aufgrund der steigenden Stückzahlen auf dem US-Markt, wird nun die Produktion der PGS (Pneumatischer Gleitsattelbremse) in den USA bei der amerikanischen Konzerngesellschaft Knott Brake Company, USA, zusätzlich zur Knott GmbH aufgenommen, beginnend mit der Montage und im weiteren Verlauf mit der Fertigung der Gehäuseteile. Mit der Lokalisierung der Produktion von klassischen Scheibenbremsen bei der indischen Konzerngesellschaft Knott Vortex Private Ltd. konnten indische Militärkunden akquiriert und somit zusätzliche Aufträge generiert werden. Im Bereich Trailertechnik bleibt die Marktposition auf sehr gutem Niveau. Im Caravanbereich wurde die Position gefestigt und durch Entwicklung und Hinzunahme weiteren Zubehörs verbreitert. Die Marktposition im Bereich der Landmaschinen wurde ausgebaut, da seit Einführung der EU-Verordnung 2015-68 für alle neuen Landmaschinen gesteigerte Anforderungen an die Bremsleistung zu erfüllen sind. Dieser Bereich stellt eine Art Schnittmenge zwischen den beiden Geschäftssparten Trailertechnik und Industriebremsen dar. Somit kann Knott seine Kompetenz aus beiden Bereichen bündeln und erfolgreich agieren. Forschung und Entwicklung Die Gummifederachsen im Gewichtsbereich 1500 - 1800 kg wurden auf die neuartige Rosettenschwingwelle mit deutlich verbesserten Federungs- und Langzeiteigenschaften umgestellt und die Umstellung der Gummifederachsen VGB8-13-M wurde in gleicher Weise begonnen. Neben der optimierten Rosettenschwingwelle kommt dann auch ein neu entwickelter hohler Schalenschwinghebel zum Einsatz, durch welchen sich nochmals eine deutliche Einsparung an Gewicht und ökologischem Fußabdruck ergibt. Gleichzeitig profitieren die Kunden von der zusätzlichen Nutzlast. Der mit dieser Achskonstruktion verbundene, nachträglich montierbare Stoßdämpferhalter wurde bislang vom Markt gut angenommen. Hierdurch wird die interne Logistik vereinfacht und die Variantenvielfalt reduziert und kundenseitig ergeben sich weitere Differenzierungsmöglichkeiten. Zudem wurde mit der Entwicklung einer für unsere Chassis optimierten Unterflurverkleidung begonnen, wodurch sich der Luftwiderstand des Caravans gem. ersten Computersimulationen um ca. 15% reduziert. Diese Widerstandsreduktion schlägt sich direkt auf Verbrauchswerte und Reichweite des Gespannes durch und hilft damit die aktuellen Reichweitenprobleme der Elektromobilität zu entschärfen. Ausgebaut wurde auch die KNOTT-App, welche nun neben der Überwachung des ETS-Plus und der Diebstahlsicherung auch die Ansteuerung des EasyDriver-Rangierantriebes, sowie des Reifendruckkontrollsystems und die Ansteuerung eines eigenen, neu in Entwicklung befindlichen automatischen Stützen- bzw. Niveliersystems ermöglicht. Darüber hinaus wurde den Kunden der einfachere Zugriff auf alle Bedienungsanleitungen und auch unseren Shop mit ausgefeiltem Ersatzteilwesen ermöglicht. Nachdem die einfache Ersatzteilbestellung direkt in unserem Shop in großem Umfang von der einfachen Identifikation der vorhandenen Bauteile selbst abhängt, wurde mit der Umstellung der bisherigen Blechtypenschilder auf neue Klebschilder mit aufgelasertem QR-Code begonnen. Durch simples Abfotografieren dieses QR-Codes mit dem Mobiltelefon wird der Kunde direkt auf die zugehörige Ersatzteilseite unseres Shops weitergeleitet. Für den Bereich der hochwertigen Nutzanhänger der Klasse O2 wurde mit der Überarbeitung unseres elektronischen Rückfahrsystems begonnen. Dieses tastet mittels Radarkeulen die Bewegung des Untergrundes ab und kann so bei Rückwärtsfahrt das Auflaufbremssystem freischalten. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit der Nutzung von Scheibenbremsen im auflaufgebremsten Anhänger mit den damit verbundenen Vorteilen in der Wartung. Begonnen wurde auch mit systematischer Integration eines Programmes von Reifendrucksensoren in unsere Räder, um für die kommenden Anforderungen der UN ECE R141 unseren Kunden dies auf fast vollständiger Breite anbieten zu können. Über ein gruppenweites PDM-System (Product Data Management-System) sind die wichtigsten Entwicklungsabteilungen in der Gruppe miteinander vernetzt. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland rund EUR 4,19 Billionen, nominal ist das BIP gestiegen. Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem Konjunktureinbruch im Jahr 2020 hatte die deutsche Wirtschaft in den Folgejahren auf eine Erholung gehofft. Aufgrund des Krieges in der Ukraine, steigender Energiepreise und einer Rekordinflation fiel die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2022 jedoch schwächer aus, im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession. Wie im Vorjahr bleibt die Belastung durch hohe Energiepreise, die hohe Inflation und damit verbundene Lohnsteigerung für die Unternehmen hoch. Das US-Bruttoinlandsprodukt erreicht 2023 rund 27,4 Billionen US-Dollar, was einem Wachstum von rund 2,5 % entspricht. Die Prognose für das Jahr 2024 ist ein BIP in Höhe von ca. 28,8 Billionen US-Dollar. Chinas Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes hat rund 5,2 % betragen. Prognosen zufolge wird das Wachstum für 2024 rund 4,6 % betragen. Das reale BIP in der Europäischen Union ist im Jahr 2023 um rund 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, in der Eurozone hat das Wirtschaftswachstum ebenfalls rund 0,4 % betragen. Zum 27. Juli 2023 erhöhte die Zentralbank der Vereinigten Staaten den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 5,5 % (Federal Funds Rate-Zinsspanne von 5,25 % bis 5,5 %). Damit reagiert die Fed auf die zwar zurückgehende, aber dennoch hohe Inflation im Land. Die Anzahl der im Jahr 2023 neu zugelassenen Kraftfahrzeuganhänger in Deutschland ist im Vorjahresvergleich leicht gesunken und betrug insgesamt rund 272.400 Neuzulassungen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von ca. 12,6 %. Leider gibt es keine europaweit einheitliche Statistik über die Zulassungen von Anhängern. Nach unserer Marktkenntnis verzeichnen allerdings auch andere Europäische Länder ähnliche Trends. In Deutschland wurden in 2023 insgesamt 30.345 Traktoren zugelassen. Dies entspricht in etwa dem Vorjahresniveau. Die weltweiten Militärausgaben in 2023 betrugen rund 2,4 Billionen US-Dollar, wobei die Ausgaben der USA einen Anteil von rund 37 % ausmachten. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Für das Geschäftsjahr 2023 rechnete die Geschäftsleitung mit einem Rückgang der Gesamtleistung (bestehend aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse, der anderen aktivierten Eigenleistungen sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen) auf ca. EUR 368 Mio., einem gegenüber 2022 deutlich niedrigeren Ergebnis nach Steuern von ca. EUR 10 Mio. und einem EBITDA von ca. EUR 30 Mio. Während die Knott-Gruppe aufgrund eines Umsatzeinbruchs im 4. Quartal des Berichtszeitraums die prognostizierte Gesamtleistung nicht ganz erreichen konnte, übertraf sie die Erwartungen beim Ergebnis nach Steuern und beim EBITDA aufgrund von Kosteneinsparungen durch Rationalisierung und bessere Organisation in der Produktion sowie Abbau von Leiharbeitskräften. Die Gesamtleistung (bestehend aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse, der anderen aktivierten Eigenleistungen sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen) sank in der Knott-Gruppe im Berichtsjahr tatsächlich auf EUR 363,7 Mio. (Vorjahr: EUR 403,3 Mio.), dabei sanken die Umsatzerlöse auf EUR 360,4 Mio. (Vorjahr: EUR 385,5 Mio.). Das EBITDA verringerte sich um 8,3% auf EUR 34,2 Mio. (Vorjahr: EUR 37,3 Mio.), das Konzernergebnis um 27,9% auf EUR 13,2 Mio. (Vorjahr: EUR 18,3 Mio.). Von den Umsätzen im Bereich Industriebremsen mit insgesamt EUR 92,3 Mio. wurden in Deutschland 40,4 %, im restlichen Europa 39,3 %, in Nordamerika 10,9 % und in den Ländern der übrigen Welt 9,4 % erzielt. Die erneute deutliche Umsatzsteigerung in diesem Bereich um EUR 13,7 Mio. ist insbesondere auf die Rationalisierung des Produktionsprozesses bei der Knott GmbH und die Restrukturierung der Knott Brake Company Ltd., USA, zurückzuführen. In der zweiten Jahreshälfte 2023 ging der seit Anfang 2021 anhaltende Auftragsboom jedoch langsam zu Ende. Besonders die Landwirtschaft aber auch die Bauwirtschaft reduzierten ihre Aufträge. Der Rückstand sank leicht zum Ende des Jahres. Die erweiterten Produktionskapazitäten sowie die stetige Optimierung des vollintegrierten Produktionsplanungssystems verbesserten die Liefersituation. Der US-amerikanische Markt verzeichnete steigende Umsätze. Der Auftragsbestand im Bereich Industriebremsen lag zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bei gut EUR 109 Mio. nach knapp EUR 137 Mio. zum Ende des Vorjahres. Im Bereich Trailertechnik wurde 2023 ein Umsatz von EUR 268,1 Mio. erzielt, der um EUR 38,7 Mio. unter dem Vorjahreswert lag. Der Konjunktureinbruch mit starker Kaufzurückhaltung der Endverbraucher sowie volle Lager bei unseren Kunden waren die Hauptgründe für diesen Rückgang. Von diesem Umsatz entfielen auf den deutschen Markt 18,1 %, auf die restlichen europäischen Länder 68,1 %, auf Nordamerika und die Länder der übrigen Welt insgesamt 13,8 %. Die Auftragslage in diesem Bereich war in der zweiten Jahreshälfte 2023 deutlich eingebrochen, wobei die hohen Auftragsbestände aus der Vorperiode und dem noch boomenden ersten Halbjahr den Auftragsbestand über dem Vorjahresniveau halten konnten. Ende 2022 lag der Auftragsbestand in dem Bereich der Trailertechnik bei EUR 56 Mio., zum Ende der Berichtsperiode bei knapp EUR 60 Mio. Ertragslage Der konsolidierte Konzernumsatz im Jahre 2023 lag mit EUR 360,4 Mio. unter dem Vorjahresniveau von EUR 385,5 Mio. Der Bereich Trailertechnik verzeichnete einen deutlichen Umsatzrückgang auf EUR 268,1 Mio. (Vorjahr: EUR 306,8 Mio.). Der Umsatz im Bereich der Industriebremse stieg hingegen stark an auf EUR 92,3 Mio. (Vorjahr: EUR 78,6 Mio.). Nach Jahren des Bestandsaufbaus der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte im laufenden Geschäftsjahr nun ein Bestandsabbau in Höhe von EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: Bestandsaufbau in Höhe EUR 10,0 Mio.). Einer der größten Key-Account-Kunden, der fast ein Jahr lang kaum neue Aufträge platzierte, wurde ab September wieder mit Lagerware beliefert, nachdem zuvor für diesen Kunden auf Lager produziert worden war. Die Materialeinsatzquote konnte durch Rationalisierung und Optimierung der Produktionsprozesse deutlich auf 53,1 % (Vorjahr: 57,1 %) gesenkt werden. Der Materialaufwand verringerte sich überproportional zum Umsatzrückgang um 15,5 %. Der Rohertrag (berechnet aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, anderen aktivierten Eigenleistungen und Materialaufwand) sank auf EUR 168,4 Mio. (Vorjahr: EUR 169,8 Mio.). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter reduzierte sich auf 2.509 (Vorjahr: 2.612), dennoch stieg der Personalaufwand aufgrund massiver Gehaltserhöhungen um EUR 4,5 Mio. Bei einem Umsatzrückgang von 6,5 % verringerte sich die Betriebsleistung (bestehend aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und anderen aktivierten Eigenleistungen) pro Mitarbeiter auf TEUR 143,1 (Vorjahr: TEUR 151,5). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich auf 24,9 % nach 21,5 % im Vorjahr, da der Rückgang der Mitarbeiterzahl die hohen Gehaltssteigerungen nicht kompensieren konnte. Entsprechend stieg auch der Personalaufwand pro Mitarbeiter deutlich um 9,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Abschreibungen stiegen aufgrund höherer Investitionen der Vorjahre leicht auf EUR 12,5 Mio. (Vorjahr: EUR 12,1 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Wesentlichen durch starken Abbau der Leiharbeiter auf EUR 49,4 Mio. Dieser korrespondiert mit dem Umsatzrückgang und führt zu einer nahezu identischen Aufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr (EUR 7,7 Mio.) um 40,2 % auf EUR 4,6 Mio. gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf Wechselkursgewinne zurückzuführen, die im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 deutlich geringer ausfielen. Das Finanzergebnis beläuft sich auf EUR -3,6 Mio. (Vorjahr: EUR -1,9 Mio.) aufgrund deutlich gestiegener Zinssätze bei leicht rückläufigen Kreditverbindlichkeiten. Durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten versuchen wir uns gegen Zinsrisiken abzusichern. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit EUR 18,1 Mio. niedriger als im Vorjahr (Vorjahr: EUR 23,5 Mio.). Dieser Rückgang ist vor allem auf den Umsatzrückgang, auf deutliche Lohnsteigerungen, aber auch auf gestiegene Abschreibungen und Zinsaufwendungen zurückzuführen. Der ertragsteuerliche Aufwand in 2023 lag bei EUR 4,9 Mio. (Vorjahr: EUR 5,1 Mio.). Die sonstigen Steuern betrugen im Geschäftsjahr unverändert EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: 0,1 Mio.). Somit ergibt sich in 2023 ein Konzernergebnis von EUR 13,2 Mio. (Vorjahr: EUR 18,3 Mio.). Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns stieg im Jahr 2023 um 1,5 % auf EUR 286,0 Mio. (Vorjahr: EUR 281,7 Mio.). Dabei stieg das Anlagevermögen um 4,4 %, das Umlaufvermögen blieb nahezu unverändert mit einem Anstieg um 0,4 %. Die liquiden Mittel sanken leicht auf EUR 9,3 Mio. (Vorjahr: EUR 10,3 Mio.). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen insbesondere für Ersatzinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr EUR 16,4 Mio. Die wesentlichsten Posten des Umlaufvermögens sind die Vorräte mit EUR 113,9 Mio. (Vorjahr: EUR 116,9 Mio.) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 39,9 Mio. (Vorjahr: EUR 37,1 Mio.). Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 1,9 Mio. auf EUR 6,4 Mio. resultiert im Wesentlichen aus Forderungen aus Steuerzahlungen. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital trotz Ausschüttungen an Minderheitsgesellschafter um 9,4 %. Das Fremdkapital sank um 5,1%. Somit beträgt die Eigenkapitalquote 49,1 % (Vorjahr: 45,6 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich auf EUR 88,0 Mio. (Vorjahr: EUR 91,9 Mio.). Auch die verzinslichen Verbindlichkeiten, welche sich aus Bankverbindlichkeiten und den in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Leasingverbindlichkeiten zusammensetzen, gingen um EUR 4,0 Mio. auf EUR 92,1 Mio. (Vorjahr: EUR 96,1 Mio.) zurück. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Bilanzstichtag um EUR 3,3 Mio. auf EUR 27,2 Mio. Finanzlage Die Finanzierung der Gruppe erfolgt aus dem laufenden Cash-Flow und durch Bankkredite. Der Cash Pool, der die größten Produktionsgesellschaften umfasst, läuft unter Hoheit der Knott FS Management Services GmbH mit Sitz in Wien als Mastergesellschaft. Die Bankverbindlichkeiten liegen mit EUR 88,0 Mio. unter dem Vorjahresniveau von EUR 91,9 Mio. Dafür verantwortlich waren hauptsächlich der Abbau des Vorratsbestandes um EUR 3,0 Mio. und die etwas eingeschränkte Investitionstätigkeit. Die Finanzierung ist gesichert und auch die Beziehung zu den Konsortialbanken ist sehr gut. Die Basisfinanzierung blieb mit EUR 24 Mio. unverändert, mit zum Großteil fixen, aber im Einzelfall auch variablen Verzinsungen und gestaffelten Laufzeiten von 1 bis 5,5 Jahren. Die Knott Holding GmbH bzw. die Knott-Gruppe wurde basierend auf dem Konzernabschluss 2022 von der Deutschen Bundesbank wieder als "notenbankfähig" eingestuft. Dies kommt einem Rating von Baa (Moody's) bzw. BBB (Fitch, Standard & Poor's) gleich, was "Investment grade" entspricht. Der Quotient aus dem Verhältnis "Bankverbindlichkeiten zu EBIT" verschlechterte sich aufgrund der schwächeren Ertragsentwicklung und dem nur moderatem Abbau von Bankkrediten gegenüber dem Vorjahr (3,6) auf 4,1. Die Finanzlage mit einer EK-Quote von 49,1 % und einem Quotienten (Bankverbindlichkeiten zu EBIT) von 4,1 ermöglicht es der Gruppe jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Laufzeit der wesentlichen Bankkredite beträgt 1 bis 5,5 Jahre. Die Knott-Gruppe befindet sich somit auf einem guten und stabilen Niveau und finanziert die Vorräte und die Investitionen durch eine Basisfinanzierung i.H.v. EUR 24 Mio. mit bis zu fünfjähriger Laufzeit, ergänzt durch kurzfristige Bankkredite und dem operativen Cashflow. Beschaffung Die Knott-Gruppe unterhält strategische Partnerschaften, die Konzernunternehmen sind in verschiedenen Ländern tätig und tragen wesentlich zur Diversifizierung des Lieferantenportfolios bei. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht den gegenseitigen Zugang zu Märkten und Ressourcen und verbessert die globale Abdeckung. Unsere Strategie im internationalen Geschäft konzentriert sich darauf, qualitative, hochwertige Materialien zu beschaffen, welche unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Das gesamte Einkaufsvolumen der Knott-Gruppe beläuft sich im Jahr 2023 auf ca. EUR 191 Mio. Wesentliches Ziel der Beschaffungsstrategie für 2023 war die Verbesserung der internationalen Lieferantenportfolios, um von globalen Beschaffungsmöglichkeiten zu profitieren und Risiken zu minimieren. Ebenso wurde die Lieferantenbewertungsmatrix verbessert, um die an die Knott-Gruppe gelieferten Lieferantenleistungen noch besser zu überwachen und kontinuierlich zu bewerten. Die Einkaufskosten für Material und Dienstleistungen stellen einen signifikanten Teil der Gesamtkosten dar. Nach schwierigen Pandemiezeiten ohne Reisemöglichkeiten, wollen wir in den kommenden Jahren unsere internationalen Aktivitäten wieder verstärkt ausbauen und vertiefen. Wir sind stets auch auf der Suche nach nachhaltigeren Beschaffungspraktiken. Die Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns, ist eine wesentliche Säule unserer Zukunftsstrategie. Wir durchleuchten stetig auch Möglichkeiten zur Rückverlagerungen in die EU. Die Implementierung einer neuen ERP-Software Infor LN bei der Knott GmbH war ein sehr ehrgeiziges Projekt, welches erfolgreich umgesetzt wurde. Infor LN hat die Beschaffungsprozesse der Knott GmbH deutlich verbessert. An einer weiteren Implementierung bei einzelnen Konzerngesellschaften wird bereits gearbeitet. Dabei wird mittelfristig auf den Prozessen und Abläufen der Knott GmbH aufgebaut. Die dadurch erfolgte Standardisierung von Prozessen mit international automatisierten Abläufen und dadurch kürzeren Beschaffungszyklen, sowie eine optimierte Lagerhaltung wird uns in Echtzeit helfen, fundierte Entscheidung treffen zu können. Die angespannte Versorgungslage mit Vormaterialen des Vorjahres, bedingt durch den Russland-Ukraine Krieg, hat sich im Laufe des Jahres 2023 beruhigt. Alternative Beschaffungsquellen sorgten für Entspannung. Materialpreise sind zum Teil wieder auf Vorkrisenniveau gesunken. Produktion In 2023 entspannten sich in der Trailertechnik die Kapazitätsengpässe, nur in der Industriebremse wurde der Auftragsboom noch nicht vollständig abgearbeitet. Der stufenweise Ausbau der Fertigungskapazitäten im Werk Eggstätt der Knott GmbH läuft derzeit noch. Unserer motivierten Belegschaft der Knott GmbH gelang es, trotz Einführung des neuen ERP-Systems, im Dreischichtbetrieb bestmöglich die starke Nachfrage nach Bremsen zu bedienen. Bis die neuen hochautomatisierten Maschinen ihre volle Kapazität erreichen, vergehen teils mehrere Monate. Die benötigen Werkzeuge und Programmierungen werden durch die gut qualifizierten eigenen Mitarbeiter erstellt. Autóflex-Knott Kft., Ungarn, verfügt über einen modernen Maschinenpark, der das gesamte Spektrum der Metallbearbeitung abdeckt, darunter Lasermaschinen, Pressen, Kantenbieger, CNC-Bearbeitung und Schweißroboter. Das Unternehmen betreibt außerdem eine automatisierte Lackieranlage und eine Montageanlage, so dass jeder Schritt des Fertigungsprozesses im eigenen Haus erfolgt. Um die Effizienz zu steigern, automatisiert und modernisiert das Unternehmen laufend und hat in den letzten Jahren in großem Umfang neue Maschinen in Betrieb genommen. Dank dieser innovativen Lösungen ist das Unternehmen in der Lage, qualitativ hochwertige und präzise Metallbearbeitung anzubieten. Bei Knott Sp. z o.o., Polen, werden Achsen und Auflaufeirichtungen sowie auch Fahrgestelle hergestellt. Der Anteil der Fahrgestelle steigt im Verhältnis allmählich an. Dabei werden immer mehr spezielle Fahrgestelle, z.B. mit hydraulischer oder pneumatischer Unterstützung produziert. Auch in Polen ist es schwer, neue Mitarbeiter für die Produktionsabteilungen zu gewinnen, deshalb wurden im Jahr 2023 möglichst viele Prozesse automatisiert und neu organisiert (Stichworte: Lean Management, kanban). Das WMS System (Lagerverwaltungssystem) wird nicht mehr nur im Hauptlager, sondern auch in der Produktion angewandt. Schweißroboter wurden mit neuen Werkzeugen ausgerüstet. Bei Knott-Avonride Ltd., UK, wurden im Jahr 2023 die Produktionskapazitäten in bestimmten Montagebereichen in Burton aufgrund der Markterwartungen reduziert, wobei gleichzeitig versucht wurde, die Effizienz bei der Lieferung von Kundenprodukten aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise verringerte sich die Gesamtzahl der Mitarbeiter. Bei der Erfüllung der Kundenwünsche kam es zu Verzögerungen in der Lieferkette von Roh- und montierten Komponenten, doch bis zum Jahresende konnten deutliche Verbesserungen bei den Durchlaufzeiten erzielt werden. Im Laufe des Jahres wurden Verbesserungen in den Fertigungsbereichen vorgenommen, indem in neue Technologien investiert wurde und gleichzeitig versucht wurde, die Flexibilität zur Erfüllung der Kundenanforderungen aufrechtzuerhalten. Bei Autoflex-Knott Yug d.o.o., Serbien, war die Produktion im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 leicht rückläufig. Die gefertigte Anzahl der ungebremsten Achsen, das Hauptprodukt, wurde um 5,4 % erhöht, aber andere Produkte, Kotflügel für PKW-Anhänger, Fahrgestelle und Teile für PKW-Anhänger gingen zurück. Freiwerdende Produktionskapazitäten in der Knott-Gruppe werden flexibel von überlasteten Werken genutzt. Die hohen Inflationsraten führen in allen Werken zu nachgelagerten massiven Lohnkostensteigerungen. Dies erhöhte weiter den Druck auf die Produktion, die Effizienz stetig zu optimieren. Das im Geschäftsjahr in der Knott GmbH eingeführte, neue ERP-System Infor LN kann mit den Maschinen vernetzt werden, dadurch konnten gezielte Analysen durchgeführt werden. Auch das neue Produktionsplanungstool verbesserte die Terminplanung und Aussagefähigkeit gegenüber Kunden. Investitionen Das gesamte Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug in 2023 EUR 17,6 Mio. (Vorjahr: EUR 20,0 Mio.). Das Investitionsvolumen bleibt damit unter dem Niveau des Vorjahres. Im Wesentlichen handelt es sich um Ersatzinvestitionen sowie Investitionen in Maschinen und Hallen(aus)bau. Mitarbeiter Im Jahr 2023 beschäftigte die Knott-Gruppe im Durchschnitt insgesamt 2.509 Mitarbeiter und damit 103 Mitarbeiter weniger als im Jahr 2022. Der in 2023 weiterhin starke Einbruch im Trailersektor zwang die Unternehmen, die ausschließlich in diesem Sektor tätig sind, zu einem weiteren Personalabbau. Ende 2023 stieg die Zahl der Beschäftigten jedoch wieder leicht an. Gleichzeitig war weiterhin konzernweit die Verfügbarkeit von Fachkräften zunehmend kritisch. Nur die konsequente eigene Ausbildung sichert uns den notwendigen Bedarf. Die Mitarbeiter der Knott GmbH sowie der Knott Holding GmbH werden in Form einer EBIT-Prämie am Unternehmenserfolg beteiligt. Ähnliche Prämiensysteme in anderen Unternehmen der Gruppe. III. NACHTRAGSBERICHT Bezüglich der Berichtserstattung zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. IV. PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT 1. Prognosebericht Die Aussichten für das Jahr 2024 haben sich deutlich verschlechtert und die konjunkturellen Risiken haben eher zugenommen als abgenommen. Die Konflikte im Nahen Osten, der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Lage geben Anlass zur Sorge. Versorgungsengpässe und logistische Probleme halten an, die Preise für Roh- und Betriebsstoffe haben sich noch nicht normalisiert. Die Energiepreise bleiben auf hohem Niveau und die Unsicherheit über die weitere Entwicklung gerade in diesem Bereich bleibt bestehen. Die Inflation bleibt nach einer leichten Erholung auf hohem Niveau, was sich auch in den erneut hohen Lohnforderungen der großen Gewerkschaftsverbände für 2025 widerspiegelt. Diese Faktoren belasten die Unternehmen vor allem in Europa und insbesondere in Deutschland und sorgen für anhaltend hohe Inflationserwartungen. Für 2024 wird ein Nullwachstum des BIP mit Tendenz zur Rezession prognostiziert. Damit bleibt Deutschland konjunkturelles Schlusslicht, während für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 3,1 Prozent prognostiziert wird. Die Knott-Gruppe rechnet für 2024 mit einer Gesamtleistung (bestehend aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, anderen aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen) von ca. EUR 370 Mio. und einem Ergebnis nach Steuern von ca. EUR 13 Mio. Das EBITDA wird auf rund EUR 34 Mio. geschätzt. Bei dieser Prognose geht die Geschäftsleitung davon aus, dass sich die aktuellen Krisen im zweiten Halbjahr weiter negativ auf die Absatz- und Preisentwicklung auswirken werden. Allerdings wird sich der rasante Zinsanstieg, der durch die Leitzinserhöhungen der Notenbanken im Zuge der Bekämpfung der weltweit vorherrschenden hohen Inflation getrieben wurde, durch das Ausbleiben weiterer Zinsschritte abflachen. Die Sorge vor einer anhaltend hohen Inflation, die sich über die Lohn-Preis-Spirale insbesondere auf die Lohnkosten, aber auch auf die Energiekosten auswirkt und für die Konsumzurückhaltung verantwortlich ist, bleibt bestehen. Für die Knott-Gruppe wird es eine Herausforderung sein, diesen negativen Kosten- und Ertragseffekten durch weitere Optimierung der Produktionsprozesse entgegenzuwirken. Aufgrund der guten Marktpositionierung, die einerseits durch die Konsolidierung der Mitbewerber in beiden Bereichen und andererseits durch den Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes sowie die stetigen Produktverbesserungen und Produktneuentwicklungen der Knott-Gruppe in den Bereichen Industriebremse und Trailertechnik erreicht wurde, sieht die Knott-Gruppe dieser Aufgabe optimistisch entgegen. Ebenso von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Weltwirtschaft sind die in den Jahren 2023 und 2024 begonnenen Kriege, deren Ende nicht absehbar ist. Neben zahlreichen negativen Auswirkungen auf Rohstoffverfügbarkeit, Preise, Lieferketten und andere Faktoren ergeben sich für die Knott-Gruppe neue Absatzmärkte mit einem enormen Umsatzvolumen im militärischen Bereich. Auf der Beschaffungsseite sind in den nächsten Jahren mögliche Beeinträchtigungen der Beschaffung von Produkten aus bestimmten Ländern durch Handelsbeschränkungen zu befürchten. Zudem ist durch die Verlängerung der Schifffahrtsrouten mit einer enormen Verteuerung der Frachtraten im Jahr 2024 zu rechnen. Die Auftragseingänge im Bereich Trailertechnik bewegen sich auf einem stabilen Niveau und die Umsätze liegen über dem Vorjahr. Gleichwohl ist auch der Trailerbereich mit Unsicherheiten behaftet, was die weitere Entwicklung im zweiten Halbjahr 2024 betrifft. Wir gehen jedoch für das Gesamtjahr 2024 von einem höheren Niveau im Vergleich zu 2023 aus, da einer der größten Key-Account-Kunden nach einer einjährigen Bestellpause seit September 2023 wieder neue Aufträge vergibt, allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in der Boomphase. Im Bereich Industriebremsen ist die aktuelle Auftragslage für die zweite Jahreshälfte stark eingebrochen. Die Gründe dafür sind vielfältig: zu lange Lieferzeiten aufgrund des nach wie vor relativ hohen Auftragsbestandes, Kaufzurückhaltung der Endkunden, v.a. im Bereich der Landwirtschaft, sowie eine allgemeine Abkühlung der Konjunktur. Bislang ist keine Besserung in Sicht, bedingt durch kurzfristigere Bestellungen und den bestehenden Auftragsbestand ist die Auslastung im Bereich der Bremse noch gut, jedoch rechnen wir im IV. Quartal mit einer schlechteren Auslastung. Für die Jahre 2024 und 2025 sind keine wesentlichen Änderungen der grundsätzlichen Geschäftspolitik geplant. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Knott-Gruppe im Jahr 2025 ähnlich wie im Jahr 2024 verlaufen wird. Aufgrund der turbulenten weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie der anhaltenden Kriege und ihrer Auswirkungen sind die Prognosen jedoch weiterhin mit Risiken behaftet. 2. Risikobericht Übergeordnetes Ziel des Risikomanagements in der Knott-Gruppe ist der Schutz vor finanziellen Risiken jeglicher Art. Dies spiegelt sich in der grundsätzlich konservativen Ausrichtung der Risikopolitik des Unternehmens wider. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Knott-Gruppe im Laufe der Zeit ein zuverlässiges Berichts- und Kontrollsystem etabliert. Ein wesentliches Merkmal dieses Systems ist die konzerneinheitliche Definition von Berichtszeiträumen und -inhalten. Damit wird ein konzernweit einheitliches Vorgehen im Risikomanagement sichergestellt. So können regelmäßig Auswertungen und Quartalsberichte erstellt werden, die eine konsistente Grundlage für die Beurteilung der finanziellen Risiken bieten. Darüber hinaus sind konzernübergreifende Meetings in den Bereichen Strategie, Finanzen, Vertrieb und Technik etabliert. Diese Treffen dienen dazu, Risikobewertungen und -strategien gemeinsam zu diskutieren und sicherzustellen, dass alle relevanten Aspekte des Risikomanagements in der gesamten Organisation angemessen berücksichtigt werden. Dieser ganzheitliche Ansatz trägt zur finanziellen Stabilität und Sicherheit der Knott-Gruppe bei. Die Knott-Gruppe ist sich der zahlreichen Risikofaktoren bewusst, die ihre finanzielle Stabilität und Rentabilität beeinflussen können. Zu diesen Risikofaktoren zählen: Inflation / Anstieg der Lohn- und Energiekosten Ein wesentlicher Risikofaktor, der erhebliche Auswirkungen auf die Knott-Gruppe haben kann, ist die Inflation. Steigende Preise für Waren und Dienstleistungen können insbesondere zu steigenden Lohnkosten führen, die durch die so genannte Lohn-Preis-Spirale angetrieben werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fordern in Zeiten hoher Inflation häufig höhere Löhne, um den realen Kaufkraftverlust auszugleichen. Auch für Ende 2024 steht die Forderung von einer Lohnerhöhung von 7 % im Raum. Dies kann die Personalkosten erheblich erhöhen und die Gewinnmargen beeinträchtigen. Die Energiekrise war der Haupttreiber der Inflation, die durch den Russland-Ukraine-Krieg und ihre politischen und wirtschaftlichen Folgen wie Sanktionen noch verstärkt wurde. Die Knott-Gruppe ist in vielen ihrer Geschäftsbereiche auf eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen, und ein inflationsbedingter Anstieg der Energiepreise kann die Betriebskosten erheblich erhöhen. Steigende Energiekosten belasten nicht nur die Produktion, sondern wirken sich auch auf Logistik und Transport aus. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die Knott-Gruppe Strategien entwickelt, um die Auswirkungen der Inflation auf die Lohn- und Energiekosten zu minimieren. Dazu gehören Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung, die Umsetzung von Energieeffizienzinitiativen und die Aushandlung langfristiger Energieverträge. In diesem Zusammenhang sind auch die in den letzten Jahren verstärkten Investitionen in eine autarke Energieversorgung zu nennen, wie z.B. der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Produktionshallen. Anstieg der Zinsen Im Jahr 2023 wurden die Lagerbestände leicht abgebaut und die Darlehen leicht reduziert. Bis Juni 2024 erfolgte ein weiterer Abbau von Vorräten und Krediten. Dies zeigt, dass die Knott-Gruppe auf das hohe Zinsniveau reagiert. Dennoch stieg die Zinsbelastung im Vergleich zu 2023 nochmals stark an und wird das Gruppenergebnis in 2024 stark belasten. Gemäß geldpolitischem Beschluss vom 6. Juni 2024 hat der Rat der Europäische Zentralbank (EZB) beschlossen, den Leitzins für das Hauptrefinanzierungsgeschäft um 0,25 Prozentpunkte zu senken. Damit gilt ab dem 12. Juni 2024 ein durch die EZB für den Euroraum festgelegter Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft von 4,25 %. Für die Knott-Gruppe ist der verstärkte Abbau von Lagerbeständen mittelfristig ein zentrales Ziel. Das bedeutet, dass die Unternehmen intensiv daran arbeiten, ihre Lagerbestände effizienter zu managen, um den Bedarf an zusätzlichen Krediten zu reduzieren. Die neue ERP-Software Infor LN, die bis 2030 konzernweit eingeführt werden soll, wird die Gruppe dabei technisch unterstützen. Darüber hinaus werden Zinsrisiken bei variablen Zinssätzen durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten abgesichert. Bedrohung durch Cyber Kriminalität Cyberkriminalität stellt in der heutigen digitalen Welt ein erhebliches Risiko dar. Die Knott-Gruppe hat umfassende Maßnahmen zur Sicherung ihrer IT-Infrastruktur und sensibler Daten implementiert, um sich vor Cyber-Angriffen zu schützen und deren Auswirkungen zu minimieren. Die Geschäftsprozesse der wesentlichen Gesellschaften der Knott-Gruppe werden durch moderne IT-Systeme unterstützt. Eine gruppeneinheitliche Firewall gewährleistet die Datensicherheit, teilweise sind weitere Firewalls in den Netzwerken der Gruppe aktiv. Im Hinblick auf die Bedrohung durch zunehmende Cyber-Angriffe werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt geschult, interne Prozesse sind hierfür etabliert. Wirtschaftliche Probleme / Unsicherheit durch Kriege Die Knott-Gruppe ist sich der erheblichen Risiken bewusst, die sich aus geopolitischen Konflikten und Kriegen ergeben können, wie das Beispiel der russischen Invasion in der Ukraine zeigt. Solche Ereignisse haben weitreichende politische und wirtschaftliche Auswirkungen, die das Geschäftsumfeld erheblich beeinflussen können. Der Krieg in der Ukraine führte zu politischen Spannungen und Sanktionen, die den internationalen Handel und die globalen Märkte beeinträchtigten. Die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten können zu einem Krieg unkalkulierbaren Ausmaßes mit noch nicht absehbaren Folgen führen. Die Knott-Gruppe beobachtet daher die geopolitischen Entwicklungen sehr genau, um mögliche Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit abzuschätzen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Bewertung der Vorräte Auch wenn sich die Vorräte in 2023 reduziert haben, bleibt die Höhe und das Bewertungsrisiko bestehen. Ein potentieller Wertverlust der Vorräte könnte die Bilanz erheblich belasten. Um dieses Risiko zu begrenzen, hat die Knott-Gruppe ein striktes Bestandsmanagement eingeführt. Dazu gehören die kontinuierliche Beobachtung der Stahlpreise und ein verstärkter Lagerabbau, der neben den positiven Effekten auf die Reduzierung des derzeit stetig steigenden Zinsaufwandes für verzinsliche Verbindlichkeiten durch Kreditabbau auch zur Begrenzung des Bewertungsrisikos beiträgt. Beschaffung Die Knott-Gruppe pflegt langfristige Partnerschaften mit seinen Handelspartnern, um Vertrauen und die gegenseitige Entwicklung zu fördern. Dies steht im Einklang mit unserer Unternehmensphilosophie. Die internationale Beschaffungsaktivitäten bergen auch Risiken, wir sind uns deren bewusst: Daher sind wir stehts über Währungsschwankungen und geopolitischen Unruhen informiert. Unser Risikomanagement zielt darauf ab, Risiken zu minimieren und eine robuste Lieferkette aufrechtzuerhalten. Für Schlüsselprodukte von Knott wollen wir noch stärker eine Zwei-Lieferantenstrategie entwickeln, um bei unvorhergesehenen Ereignissen reagieren zu können. Die genannten Risiken stellen derzeit wohl die größte Bedrohung für die Knott-Gruppe dar. Die Einführung des neuen ERP-Systems Infor LN bei der Knott GmbH in 2023 und künftig an weiteren Standorten birgt ebenfalls Risiken, wobei hier eher die möglichen Chancen einer einheitlichen ERP-Software überwiegen. Ziel der gruppenweiten Einführung ist die Optimierung der Prozesse innerhalb der Knott-Gruppe. Insgesamt verfolgt die Knott-Gruppe eine umfassende Risikomanagementstrategie, um diesen vielfältigen Risikofaktoren zu begegnen und ihre finanzielle Stabilität und Widerstandsfähigkeit sicherzustellen. Die kontinuierliche Überwachung und Anpassung dieser Risiken ist entscheidend für den langfristigen Erfolg und das nachhaltige Wachstum. 3. Chancenbericht Im gegenwärtigen Marktumfeld und unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Situation ergeben sich für die Knott-Gruppe aufgrund ihrer Kompetenzen und Geschäftstätigkeiten erhebliche Chancen: Wettbewerbsvorteil durch Private-Equity-Beteiligung von Wettbewerbern: Eine vielversprechende Chance ergibt sich aus der Tatsache, dass die relevanten Wettbewerber in den beiden Bereichen Industriebremse und Trailertechnologie mittlerweile im Besitz von Private Equity Gesellschaften sind. Diese Gesellschaften streben in der Regel hohe Renditen für ihre Investitionen an. Dies geschieht häufig durch Kostensenkungsprogramme, Preiserhöhungen, aber auch durch anorganisches Wachstum. Die Knott-Gruppe kann von dieser Situation profitieren, indem sie ihre Wettbewerbsposition weiter stärkt. Ausbau des Marktanteils im Bereich Bremsentechnologie durch Erweiterung der Produktpalette und der Produktionskapazitäten: Die Knott-Gruppe hat die Möglichkeit ihren Marktanteil im Bereich der Bremsentechnik durch eine gezielte Erweiterung der Produktpalette und den Aufbau zusätzlicher Produktions- und Prüfkapazitäten auch unabhängig von der Wettbewerbssituation zu erhöhen. Diese strategischen Investitionen ermöglichen es dem Unternehmen, weltweit spezialisierte Bremsenlösungen für ein breites Anwendungsspektrum anzubieten. Damit wird nicht nur die Marktdurchdringung erhöht, sondern auch die Position als führender Anbieter von Spezialbremsen weiter gefestigt. Im Zuge der weltweiten Feinstaubdiskussion kommt auch der Bremsenabrieb immer stärker in den Fokus (EURO7 Abgasnorm mit Begrenzung des Bremsstaubemissionen). Daraus ergeben sich neue Anwendungsgebiete und Anfragen für unsere nassen Vollscheibenbremsen. Dazu werden jetzt verstärkt Grundsatzuntersuchungen mit neuen Belag Materialien auf unseren Schwungmassenprüfständen durchgeführt. Massiver Anstieg der Nachfrage im militärischen Bereich im Bereich Bremsentechnik: Die geopolitische Lage bleibt weltweit weiter angespannt. In vielen Teilen der Welt wächst das Bedürfnis nach Sicherheit und Stärkung der eigenen militärischen Fähigkeiten. In der Folge werden weltweit Budgets für Militärausgaben in nie gekannter Höhe verabschiedet. Diese erhöhten Investitionen in die Verteidigung führen zu einem steigenden Bedarf an hochspezialisierten Bremsenlösungen für militärische Anwendungen. In diesem Umfeld hat sich die Knott-Gruppe bereits erfolgreich als zuverlässiger Partner in der militärischen Bremsentechnik etabliert. Das Auftragsvolumen im militärischen Bereich steigt kontinuierlich, da die Nachfrage nach spezifischen Bremssystemen zunimmt. Diese erfreuliche Entwicklung eröffnet der Knott-Gruppe vielversprechende Möglichkeiten, kundenspezifische Bremssysteme und den dazugehörigen Service äußerst profitabel zu vertreiben. Insgesamt ergibt sich aus der aktuellen Situation für die Knott-Gruppe eine vielversprechende Möglichkeit, sowohl den Umsatz als auch die Marktpräsenz in den genannten Bereichen zu steigern. Durch sinnvolle Investitionen und die Konzentration auf Wachstumschancen kann das Unternehmen seine Marktposition weiter ausbauen. V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Die im Knott Konzern eingesetzten Finanzinstrumente sind vielfältig und dienen unterschiedlichen Zwecken. Sie umfassen im Wesentlichen Forderungen, Wertpapiere, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente werden weder zu Handels- noch zu Spekulationszwecken eingesetzt. Die Knott Holding GmbH spielt eine wesentliche Rolle bei der Absicherung des Kreditportfolios der Knott-Gruppe. Dies geschieht insbesondere durch die Absicherung variabel verzinslicher Bankverbindlichkeiten mittels Zinsderivaten. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Risiko eines kurzfristigen Zinsanstiegs zu minimieren und die finanzielle Stabilität der Gruppe zu gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Finanzstrategie ist die Absicherung des Liquiditätsrisikos und die Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Dies wird auf Ebene der Tochtergesellschaften durch die Erstellung und Überwachung von Liquiditätsplänen beim Auftreten von Krisenindikatoren bei einer Gesellschaft sichergestellt. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf die Minimierung des Ausfallrisikos. Dies geschieht durch ein laufendes Debitorenmonitoring sowie die konsequente Anwendung von Lieferstopps bei nicht fristgerechten Zahlungen. Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, um die Bilanzintegrität zu wahren. Auf der Beschaffungsseite pflegen wir grundsätzlich Beziehungen zu soliden, qualitätsbewussten Produktionsbetrieben. Unsere Lieferanten werden regelmäßig bewertet und die Preise neu verhandelt, um Marktschwankungen angemessen zu begegnen. Darüber hinaus schließen wir mit unseren Schlüssellieferanten langfristige Verträge ab, die zum Teil konzernweite Gültigkeit haben, um Preisschwankungen proaktiv zu begegnen. Das Risiko von Wechselkursschwankungen wird durch die breite globale Diversifizierung unserer Knott-Gesellschaften abgefedert. Darüber hinaus setzen wir seit 2015 gezielt Währungsderivate ein, um einen Teil unserer strategisch wichtigen Währungspositionen abzusichern. So können wir flexibel auf Wechselkursschwankungen reagieren und unsere internationale Präsenz absichern.
Eggstätt, im August 2024 Valentin Knott, Geschäftsführer Csaba Szabó, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Knott Holding GmbH, Eggstätt Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Knott Holding GmbH, Eggstätt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Knott Holding GmbH, Eggstätt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 23. September 2024 GKK
PARTNERS Audit GmbH
Stephan Raitl, Wirtschaftsprüfer Selina Herrmann, Wirtschaftsprüferin |
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