CoCoNet AG
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Reinhard Dr. Festag seit 11.5.2025 | Geschäftsführer |
Andre Zimmermann seit 12.2.2025 | Prokura |
Dustin Götsch seit 20.3.2024 | Prokura |
Dennis Rochel seit 8.3.2023 | Geschäftsführer |
Björn Hassing seit 5.11.2019 | Geschäftsführer |
Joachim Blank seit 5.11.2019 | Prokura |
Frank Dux seit 5.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CoCoNet AGDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 20221. Grundlagen Die CoCoNet AG, Düsseldorf, fungiert als Holding und ist das Mutterunternehmen des CoCoNet-Konzerns. Der CoCoNet-Konzern ist im Bereich der Entwicklung und Vermarktung anspruchsvoller elektronischer Kommunikationsanwendungen für Banken, Service Provider sowie für Geschäfts- und Unternehmenskunden tätig. Die Konzern-Unternehmen haben eine marktführende Position im Bereich von Branchen-Anwendungen für den elektronischen Datenaustausch, insbesondere im Finanzdienstleistungssektor. Die Entwicklung neuer Produkte und die Realisierung der Projekte erfolgt durch Unternehmen in Deutschland, Polen und in Rumänien. Der Vertrieb und der Kundenservice sind in Deutschland lokalisiert. Der Konzernabschluss der CoCoNet Gruppe zum 31.12.2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der relevanten Vorschriften des Aktiengesetz sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Berichtsjahr 2016 wurden erstmalig die Neuerungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) im Zusammenhang mit den Übergangsvorschriften des EGHGB angewendet. 2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätzen Maßgebend für die Erstellung dieses konsolidierten Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen reduziert. Die Abschreibungen werden nach der degressiven bzw. linearen Methode vorgenommen. Zugänge des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Im Übrigen waren keine Anlässe gegeben, die bei den Gegenständen des Anlagevermögens die Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen erforderlich gemacht hätten. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden bis zu einem Anschaffungswert von EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen in den Vorräten wurden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten nach Abzug der nachaktivierungsfähigen Gemeinkosten oder zu einem entsprechend niedrigeren Marktpreis bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten abzüglich ausreichender Wertberichtigungen angesetzt. Liquide Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. 3. Konsolidierungskreis Mutterunternehmen ist die CoCoNet AG, Düsseldorf. In den Konzernabschluss werden grundsätzlich alle Tochterunternehmen im In- und Ausland einbezogen. Die Konzernunternehmen sind im Bereich der Entwicklung und Vermarktung elektronischer Kommunikationsanwendungen tätig und haben eine marktführende Position im Bereich von Branchen-Anwendungen für den elektronischen Datenaustausch, insbesondere im Finanzdienstleistungssektor. Die einbezogenen Inlands- und Auslandsunternehmen sind nachfolgend aufgeführt.
4. Konsolidierungsgrundsätze Der Stichtag des Einzelabschlusses der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die Abschlüsse der CoCoNet AG und der inländischen und der ausländischen Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Bei der Konsolidierung der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen wurden folgende Grundsätze angewendet: a. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen an dem für die Verrechnung maßgeblichen Zeitpunkt beizulegen ist. Die Verrechnung wird auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird in der Konzernbilanz, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmenserwerbe bis zum 31. Dezember 2009 unter Anwendung der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. durch Aufrechnung der Beteiligungsbuchwerte der Muttergesellschaft mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung (1999). Aktive Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung wurden nach Auflösung der stillen Reserven in den Vermögensgegenständen und Schulden, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der Geschäfts- oder Firmenwert der CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH wurde über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Für Unternehmenserwerbe nach dem 31. Dezember 2009 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 s. 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem anteiligen Reinvermögen, basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen, zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Die Erstkonsolidierung der CoCoNet Software SRL, Bukarest, erfolgte im Jahr 2011 auf den 14. Juli 2011. b. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) sind die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises gegeneinander aufgerechnet worden. c. Erfolgskonsolidierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung der Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 305 HGB. Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der Konzernunternehmen wurden die Innenumsätze und die diesen entsprechenden Aufwendungen sowie die übrigen gegenseitigen Aufwendungen und Erträge gegeneinander aufgerechnet. d. Latente Steuern Führen Konsolidierungsbuchungen z. B. aus der Zwischenergebniseliminierung, der Schuldenkonsolidierung sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen und bauen sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ab, so wird eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern und eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern angesetzt. Differenzen aus dem Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes oder eines passiven Unterschiedsbetrages bleiben unberücksichtigt. Bei der Bewertung der latenten Steuern nach § 306 HGB wurde aus Vereinfachungsgründen ein konzerneinheitlicher Durchschnittssteuersatz (30%) angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern in den Einzelabschlüssen erfolgt auf Basis unternehmensindividueller Steuersätze. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 368). Die CoCoNet AG macht, abweichend von ihrem Einzelabschluss, im Konzernabschluss von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen auf Ebene der Gesellschaft als Organträgerin oder der im Rahmen der steuerlichen Organschaft einbezogenen Organgesellschaften oder ausländischen Tochterunternehmen:
Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren aus sonstigen Unterschieden, betragen TEUR 281 und führen bei einem Steuersatz von 30 % zu passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 0). Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Die Umrechnungsdifferenz des Geschäftsjahres 2022 beträgt TEUR 6. 5. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie geleistete Anzahlungen sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in ausreichender Höhe berücksichtigt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rückstellungen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Bis zum Vorjahresbilanzstichtag wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bilanziert, die auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 von Prof. Dr. Heubeck bewertet wurden. Im Berichtsjahr wurden die Pensionen ausgezahlt und die Rückstellungen aufgelöst.
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Es bestehen keine Verpflichtungen die eine Restlaufzeit > 5 Jahre haben. Hinsichtlich der weiteren Restlaufzeiten verweisen wir auf den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Im Rahmen der Zurverfügungstellung einer Kontokorrentkonto-Kreditlinie an die Tochtergesellschaft CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH durch die Unicredit Bank AG, Düsseldorf, existiert ein Schuldbeitritt der CoCoNet AG. Die Kreditlinie hat eine Laufzeit bis März 2023. Die UniCredit Bank AG, Düsseldorf, übernahm für die Berichtsgesellschaft eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 17 für eine Kaution aus einem abgeschlossenen Mietvertrag der Büroräume ihrer Tochtergesellschaft CoCoNet Software SRL. Diese Bürgschaft hat eine Laufzeit bis Februar 2024. Die UniCredit AG, Düsseldorf übernahm für CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 147 für eine Kaution aus einem abgeschlossenen Mietvertrag der Büroräume. Die CoCoNet AG übernahm für die CoCoNet Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen, eine Mietbürgschaft in Höhe von TEUR 192 gegenüber dem Vermieter. Die Bürgschaft hat eine Laufzeit bis Juni 2027. Im Übrigen sind keine anderweitigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB bekannt geworden, die nicht in der Bilanz auszuweisen und nicht als Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB abgabepflichtig aber gleichwohl für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatz Die Umsatzerlöse der CoCoNet Gruppe lassen sich wie folgt einteilen:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Aus der Währungsumrechnung sind im Geschäftsjahr 2022 Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 14) sowie Aufwendungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 19) entstanden. Beschäftigte Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 185 festangestellte Mitarbeiter in der CoCoNet Gruppe beschäftigt. 7. Nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Konzernjahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns haben. 8. Sonstige Angaben Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:
Benennung der Organmitglieder Vorstand:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates wurde gem. § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat:
Nahestehende Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält der Konzern Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Im CoCoNet Konzern bestehen Beziehungen zwischen den verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Da alle Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind und die Gesellschaften mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz der CoCoNet AG stehen, wird auf eine Angabe gemäß § 314 Nr. 13 HGB verzichtet. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat bestehen keine weiteren wesentlichen Geschäftsbeziehungen zu diesen nahestehenden Personen. Allgemeine Vorschriften Für nachfolgende Tochterunternehmen werden die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB in Bezug auf die Offenlegung und die Anhang- und Lageberichterstellung in Anspruch genommen. CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH, Düsseldorf CoCoNet Innovations GmbH, Düsseldorf Ergänzende Angaben Der Vorstand der CoCoNet AG schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.104.757,92 vollständig an die Aktionäre auszuschütten.
Düsseldorf, den 11. April 2023 Mark Lohweber Axel Wiethoff Björn Hassing Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
* Der Finanzmittelbestand entspricht dem
Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten.
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022I. Grundlagen des CoCoNet Konzerns und der CoCoNet AG Rechtliche und organisatorische Unternehmensstruktur Die CoCoNet AG, Düsseldorf, ist 1998 als Holding für die seit 1984 bestehende CoCoNet Computer- Communication Networks GmbH und 2 weitere im Jahre 1999 gegründete Töchter, die CoCoNet Global Interchange GmbH und die CoCoNet Services GmbH, gegründet worden. 2004 gründete die CoCoNet AG mit der CoCoNet Polska Sp. z o.o. eine weitere Firma in Warschau, Polen. 2011 gründete die CoCoNet AG die CoCoNet Software SRL in Bukarest, Rumänien. Rückwirkend zum 01.01.2017 wurde die CoCoNet Global Interchange GmbH auf die CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH verschmolzen. Anfang 2020 wurde die CoCoNet Services GmbH in die CoCoNet Innovations GmbH umbenannt. Die CoCoNet AG führt die vier Unternehmen der CoCoNet-Gruppe beherrschend als Holding. Die CoCoNet AG übernimmt das Finanz-, Personal- und Rechnungswesen für die deutschen Unternehmen der Gruppe. Die CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH hat in der CoCoNet-Gruppe die Verantwortung für Vertrieb, Marketing, Wartung, Produktneuentwicklung und Produktweiterentwicklung. Die CoCoNet Innovations GmbH befasst sich mit F&E und entwickelt neue Produkterweiterungs-, wie auch ganz neue Produktideen. Die CoCoNet Polska Sp. z o.o. und die CoCoNet Software SRL sind Entwicklungspartner in der CoCoNet-Gruppe. Unternehmensgegenstand Die CoCoNet-Gruppe ist in der Entwicklung und Vermarktung anspruchsvoller elektronischer Kommunikationsanwendungen für Banken, Service Provider und für Geschäfts- und Unternehmenskunden tätig. Die Gruppe hat eine marktführende Position im Bereich von Branchen- Anwendungen für den elektronischen Datenaustausch, insbesondere im Finanzdienstleistungssektor. Geschäftsfelder, Produkte, Ziele und Strategien Die CoCoNet-Gruppe ist durch ihren langjährigen Marktauftritt von mehr als drei Jahrzehnten und durch die guten, langfristigen Geschäftsbeziehungen zu vielen großen Kunden im Finanzdienstleistungssektor im europäischen Wettbewerb gut positioniert. Mit der modernen multi:versa Produktfamilie (in 2022 wurde ein Rebranding der Produktnamen für die wichtigsten Produkte durchgeführt) und ihrem umfangreichen Serviceportfolio stellt CoCoNet eine hervorragende Palette an Electronic Banking Lösungen für Banken, Service Provider und Großunternehmen zur Verfügung. Viele der mit diesen Produkten adressierten international auftretenden Banken, internationale Service Provider sowie die international operierenden Großkonzerne haben in 2023 und in den folgenden Jahren weiterhin den Bedarf, ihre Electronic Banking Channels zu modernisieren, zu digitalisieren und zu zentralisieren, um gerade auch in Zeiten der Kostenoptimierung aufwendig zu pflegende Altanwendungen durch moderne, kostensparende Lösungen zu ersetzen um mit einer Vielzahl neuer Angebote in den diversifizierenden Märkten zu konkurrieren. Durch die weltweite Corona-Pandemie ist zudem der Digitalisierungsdruck bei den Banken weiter angewachsen. Das Thema Cloud rückt mehr und mehr in den Fokus. Zudem steigt der Bedarf an horizontalen Integrationsportalen bei den Banken spürbar an, und CoCoNet kann diesen neuen Bedarf mit eigenen Softwarelösungen ebenfalls entsprechend bedienen. Technologien wie Cloud Anwendungen, SaaS, Künstliche Intelligenz, Open Banking, wie PSD-2 APIs oder auch Instant-Payments in Verbindung mit neuen Marktteilnehmern verändern den Markt permanent. Neue Geschäftspartner wie Service Provider werden von der Vereinheitlichung des europäischen Electronic Banking profitieren. CoCoNet wird den Bedarf des Marktes mit bestehenden Produkten und Serviceleistungen treffen und mit einer konstant weiterentwickelten Produktsuite durch eigenentwickelte Software und Serviceleistungen von Partnern erweitern. Strategisch wird CoCoNet seine Präsenz in ganz Europa verstärken, sieht aber auch ein klares Wachstumspotential im deutschsprachigen Raum. Dafür stellt CoCoNet regionale Lösungen im internationalen Kontext für Kunden in ganz Europa und anderen Kontinenten zur Verfügung. CoCoNet wird seine Beziehung mit Geschäftspartnern in Bezug auf Marketing, Integration, Support und Beratung seiner Produkte in Europa erweitern. Die Software-Produkte der multi:versa Linie für lokales und internationales Electronic Banking sind Lösungen für anspruchsvolle Banken und Konzerne. In bestimmten Bereichen ist CoCoNet in einer herausragenden Marktposition als Produktanbieter in Europa. Ein deutliches strategisches Wachstum aus diesem Produktsegment bietet CoCoNet in den nächsten Jahren weiteren Expansionsspielraum. CoCoNet bietet basierend auf modernen Technologien multi:versa Softwareprodukte in drei Schwerpunkten an:
Die langfristig angelegte Produkt- und Marktstrategie wird es der CoCoNet-Gruppe in 2023 und in den weiteren Jahren ermöglichen, die bereits aufgebaute Geschäftsbasis in Deutschland und in Europa zu erweitern und durch die Akquisition neuer Kunden auszubauen. Aus diesem Grunde wurden die Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie das Partner Management ausgeweitet. Diese fokussieren sich auf das Neukundengeschäft im gesamt-europäischen Finanzdienstleistungssektor. Strategische Partnerschaften mit Systemintegratoren, lokalen Experten und Komplementärproduktanbietern erhöhen laufend die Leistungsbreite und -tiefe des Unternehmensangebotes. Die wichtigsten Geschäftsfelder der Unternehmensgruppe lagen 2022 wieder im Bereich des Kreditgewerbes, auf das sich die Unternehmensgruppe klar konzentriert. Die CoCoNet Computer- Communication Networks GmbH zielt mit ihren Aktivitäten somit auf einen großen Teilmarkt des europäischen Dienstleistungsmarktes und konnte mit ihrem Branchen-Know-how und dem Angebot branchenbezogener Komplettlösungen für E-Banking Portale, mobile Lösungen, klassische Bankkundenprodukte und Bankserver ihre gute Marktposition in Europa behaupten und neue Kunden für alle strategischen Produkte gewinnen. Die Marktposition der Internet-basierten Produktlinie MULTIWEB Banking sorgte weiterhin für stabile Wartungseinnahmen. Die stabile Kundenbasis des Bankserver Produkt multi:hub konnte in 2022 erweitert werden und leistete erneut einen erheblichen Beitrag zum Erfolg der CoCoNet-Gruppe. Das Bankentransaktionsportal multi:bank wird von einer Reihe namhafter Banken und großen Geschäftskunden produktiv eingesetzt, und die Kundenbasis für multi:bank konnte auch in 2022 erweitert werden. Der Anteil am Gesamtjahresumsatz der Unternehmensgruppe ist in 2022 erheblich. Die mobilen Software-Lösungen tragen weiterhin stabil zum Erfolg der CoCoNet Produkte bei. CoCoNet wird seinen Kunden im Finanzdienstleistungssektor in den nächsten Jahren weitere neue funktionale Lösungen auf der vorhandenen Produktbasis anbieten können und erwartet auch in 2023 einen Zuwachs der Kundenbasis im Bank- und Firmenkundensegment von multi:bank, multi:portal und multi:hub. Forschung und Entwicklung CoCoNet investierte in 2022 erhebliche Summen in die Weiterentwicklung ihrer Produkte und deren Funktionalität. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche:
Unternehmenssteuerung Die Steuerungs- und Kontrollprozesse des Konzerns basieren zum einen auf einer kontinuierlichen Mittelfristplanung und zum anderen auf einer tagesaktuellen Projektfortschrittsanalyse. Diese beziehen auch die Investitionsschwerpunkte ein. Aus der Mittelfristplanung werden entsprechende Budgetziele abgeleitet. Diese Budgetziele fließen in die operative Planung der Gruppe ein und werden mit den Zielen und Maßnahmen auf der Arbeitsebene verknüpft. Die Projektfortschrittsanalyse ermöglicht eine tagesaktuelle projekt- und produktübergreifende Steuerung. Eine wichtige Rolle für die operative Planung sowie für die operativen Entscheidungen spielt das Risiko- und Chancenmanagement, auf Basis dessen Abweichungen von den operativen Zielen frühzeitig erkannt werden können. Finanzielle Leistungsindikatoren Das operative Geschäft der CoCoNet-Gruppe wird über ausgewählte finanzielle Kennzahlen gesteuert. Als Steuerungsgrößen dienen der Umsatz, das Ergebnis und die Kosten. Als weitere Ertragskennziffern werden auf Konzernebene u.a. EBITDA, EBIT, die operative Marge und der Cash-Flow sowie die Eigenkapitalrendite hinzugezogen. Parallel zu den Kennzahlen, die sich direkt aus dem operativen Geschäft ergeben, werden auch Daten wie das Finanzergebnis und die Konzernsteuerquote in die Steuerungsentscheidungen einbezogen. II. Wirtschaftsbericht Konjunkturelle Rahmenbedingungen und allgemeiner Markttrend Für den europäischen Finanzmarkt und vor allem den Digital Banking-Markt hat ein neues Zeitalter begonnen, bei dem neue Player, neue Technologien und sinkende Kundenbindung den Wettbewerb bestimmen. Die Nachläufer der Corona-Pandemie haben diesen Trend auch im Jahr 2022 noch einmal beschleunigt. Entsprechend werden viele Banken in moderne digitale Bankensysteme investieren müssen, um ihre Marktposition verteidigen und verbessern zu können. CoCoNet bietet herausragende Anwendungen mit hoher Benutzerfreundlichkeit und mobile Lösungen für den sich verändernden Electronic-Banking-Sektor. Auch das Thema Cloud / SaaS rückt zunehmend in den Fokus der Banken, welches CoCoNet aktiv aufgegriffen hat. Überblick über den Geschäftsverlauf Dank einer stabilen Kundenbasis von neuen und bestehenden Kunden wurde ein Umsatz von TEUR 18.434 (Vorjahr TEUR 20.217) von der Unternehmensgruppe erwirtschaftet. Die CoCoNet-Gruppe sieht Potentiale, die bestehenden Kundenverbindungen weiter zu intensivieren. CoCoNets Software Produkte bieten gute Möglichkeiten zum Einstieg bei neuen Kunden, die ihrerseits ihr traditionelles Bankgeschäft und damit verbunden ihren Marktauftritt im Electronic Banking, deutlich verbessern und rationalisieren wollen. Der Aufwand für Personalleistungen der Unternehmensgruppe und der Aufwand für Fremdleistungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen hat die notwendigen Kapazitäten zur Realisierung des geplanten Umsatzes in 2023. Die hervorragenden Teams sind die ideale Voraussetzung für die Geschäftsfortführung und für mögliches weiteres Wachstum in den Folgejahren. CoCoNet Software wird in besonders sicherheits- und qualitätssensiblen Bereichen eingesetzt. Aus diesem Grunde fokussiert die Gruppe ihre Anstrengungen, den hohen Level in diesen Bereichen zu halten. Der ISO 27001:2013 Audit des Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) von CoCoNet wurde im November 2022 erfolgreich abgeschlossen und das Zertifikat erteilt. Das Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 9001:2015 wurde erfolgreich re-auditiert. Im Berichtsjahr hat CoCoNet wieder an Messen teilgenommen, die in den Vorjahren aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden sind. Zudem wurden onsite eigene Workshops und User Groups für Bestands- und Potentialkunden durchgeführt. Besonders die User Group waren dabei eine wichtige Quelle für neue Produktideen. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Erneut wurde der Hauptumsatz durch bestehende und neue Kundenverbindungen im Finanzsektor erzielt. Dabei liegt das Ergebnis vor Steuern unter dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.671 (Vorjahr: TEUR 3.668). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.858 (Vorjahr: TEUR 2.597). Der Vorstand der CoCoNet AG schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.104.757,92 vollständig an die Aktionäre auszuschütten. Finanzlage Die Unternehmensgruppe finanzierte sich auch 2022 selbst aus dem laufenden Geschäft. Der Ende 2019 aufgenommene Kredit über 2,0 Mio. Euro wurde zum 30.12.2022 zurückgezahlt. Die Finanzierung der Unternehmensgruppe ist aufgrund der vorhandenen Liquidität bis weit in das Jahr 2023 gesichert. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.889 auf TEUR 7.306 verringert (Vorjahr TEUR 12.195). Das Grundkapital der CoCoNet AG beträgt zum 31. Dezember 2022 unverändert 1.579.000,00 Euro. Es ist eingeteilt in 1.579.000 Namens-Stammaktien zu je 1,00 Euro. Das Konzerneigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.664 gesunken und beträgt TEUR 3.773 (Vorjahr TEUR 5.436). Die Eigenkapitalquote ist von 44,6% im Vorjahr auf 51,6% im Berichtsjahr gestiegen. Die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 2.248 (Vorjahr TEUR 8.074) betragen 30,8% (Vorjahr 66,2 %) der Bilanzsumme. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 2022 brachte ein gesunkenes Umsatzniveau bei gesunkenem Gewinn, welches der Vorstand vor allem auf den im Februar 2022 begonnenen Ukraine-Krieg zurückführt, der zu verzögerten Investitionstätigkeiten bei den Banken geführt hat. Durch die einzigartige Produktposition auf dem europäischen Markt und die stabile finanzielle Situation sieht sich CoCoNet allerdings in Zukunft in der Lage einen Wachstumskurs umzusetzen. Die starke Kundenbasis in Europa, die finanzielle Situation der Unternehmensgruppe und das Produktportfolio bieten die Möglichkeit der Fortsetzung der CoCoNet Erfolgsgeschichte in den Folgejahren. III. Chancen- und Risikobericht Das Kerngeschäft der CoCoNet, Softwareprodukte für Kreditinstitute, ist ein europäischer, ständig wachsender, dynamischer Sektor der Wirtschaft, in dem CoCoNet eine starke Stellung einnimmt. Das Wachstum der letzten Jahre, aber auch das aktuelle makroökonomische Umfeld Anfang 2023 setzt die CoCoNet-Gruppe differenzierten Risiken aus. Der Umgang mit diesen Geschäftsrisiken ist wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Führung der CoCoNet-Gruppe. Die Grundsätze der Risikovorsorge werden durch den Vorstand der CoCoNet AG festgelegt und verabschiedet. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden geschäftlichen Risiken setzt das Unternehmen wirksame Planungs-, Berichts- und Kontrollsysteme ein. Das Risikomanagement der CoCoNet-Gruppe wird durch im Grundsatz einheitliche und auf die verschiedenen Geschäftsfelder abgestimmte Vorschriften gewährleistet. Ein regelmäßiges Berichtswesen sowie die fortlaufende Überprüfung und Überwachung der aktuellen Projekte und der Entwicklungsprozesse ergänzen dieses System der Risikovorsorge. Die bestehende Risikostruktur wird ständig weiter verbessert. Aus heutiger Sicht gibt es keine Risiken, die zu einer Beeinträchtigung der langfristigen Existenz der CoCoNet-Gruppe führen könnten. In den vergangenen Jahren ist durch die hohe Eigenkapitalquote, die Verbesserung der weltweiten strategischen Position und das hohe operative Ergebnisniveau ein erhöhtes finanzielles Risiko-Deckungsvolumen geschaffen worden. Gleichzeitig ist CoCoNet durch diese breite Aufstellung am digitalen Banking Markt in Europa generell gut gegen Auswirkungen von Störungen auf die Gruppe abgesichert. Das Risiko des Unternehmens wird satzungsgemäß regelmäßig und zeitnah durch den Aufsichtsrat geprüft. Die Prüfung ist auch Grundlage für diesen Bericht. Es bestehen zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts keine besonderen Risiken für den Geschäftsverlauf des Unternehmens. Chancen ergeben sich durch die einzigartige Produktpositionierung auf dem europäischen IT-Markt, die stabile finanzielle Situation, die starke Kundenbasis in Europa und deren zunehmender Realisierungsdruck von Digitalisierungsprojekten und die neuen Produkte, welche für eine positive Entwicklung der CoCoNet-Gruppe sorgen werden. Finanzwirtschaftliche Risiken Die CoCoNet-Gruppe finanzierte sich aus dem laufenden Geschäft. Die Liquidität der Unternehmensgruppe kann aus heutiger Sicht unter kurz- und mittelfristigen Gesichtspunkten bis weit in das Jahr 2023 hinein als gesichert angesehen werden. Die bestehenden Dauervertragsverhältnisse garantieren der Unternehmensgruppe weiterhin einen regelmäßigen Finanzzufluss. Die Ausfallrisiken bei Forderungen sind gering (unter 1,0% in 2022). Die Umsätze verteilen sich auf eine Vielzahl von Abnehmern, im nationalen und internationalen Bereich werden Vorauszahlungen und regelmäßige lizenzabhängige Zahlungen geleistet. Währungsrisiken bestehen ebenfalls nicht, da deutlich über 90% der Geschäfte auf Euro-Basis abgewickelt werden. Die Entwicklung der Wechselkurse des polnischen Zloty und des rumänischen Leu gegenüber dem Euro hatten keinen großen Einfluss auf die Kosten der polnischen und rumänischen Tochterunternehmen in der konsolidierten Euro Bilanz. IV. Prognosebericht Die Auswirkungen der Corona-Krise, vor allem aber die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs seit Februar 2022 hält auch im ersten Quartal 2023 noch an, auch wenn es aktuell Anzeichen einer europa- und weltweiten Konjunkturerholung gibt. Durch den bereits erfolgten konjunkturellen Einbruch der Weltwirtschaft, durch den Ukraine-Krieg und die steigende Inflation können nachfolgend auch die Banken in Mitleidenschaft gezogen werden. Andererseits gibt es Anzeichen, dass der Trend zur Digitalisierung bei den Banken gerade durch die Krise einen erneuten Schub bekommt und Digitalisierungsprojekte noch schneller umgesetzt werden sollen. Durch die bereits erfolgten Zinserhöhungen im Euro-Raum wird ein positiver Effekt auf die Banken erwartet, die dadurch mehr Einnahmen generieren können, was wiederum weitere Investitionen ermöglicht. Daher erwartet die CoCoNet-Gruppe im Jahr 2023 eine moderate Umsatzsteigerung. Zudem erwartet CoCoNet in 2023 weitere Neukunden für die gesamte multi:versa Produktpalette gewinnen zu können. Der Bestand an Service- und Wartungsverträgen konnte in 2022 weiter gesteigert werden, befindet sich zum Ende des Geschäftsjahres auf einem hohen Niveau und dank der Fortführung von vorhandenen Projekten begann der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 mit einem zufriedenstellenden Auftragseingang. Der Vorstand geht für das Jahr 2023 insgesamt von einem leicht steigenden Wachstum des Geschäftsvolumens der CoCoNet-Gruppe aus. Die Bereitschaft zu weiteren Investitionen für bestehende und neue Produkte ist bei den Banken und Service Providern, den wichtigsten Zielmärkten von CoCoNet, weiterhin spürbar. Zusätzliche, positive Effekte sollten sich durch die Zusammenführung der Produktpalette zu einer übergreifenden Plattform ergeben. Die Auswirkungen des konjunkturellen Einbruchs und des Ukraine-Kriegs können sich aber im Jahr 2023 bei den Kunden manifestieren, was zu Projektverschiebungen führen könnte. Die Kapazitäten der Entwicklungsbereiche sind durch Projekte und Produktinvestitionen für die ersten zwei Quartale gut ausgelastet. Der Vorstand erwartet eine leichte Ergebnisverbesserung für 2023.
Düsseldorf, den 11. April 2023 Mark Lohweber Axel Wiethoff Björn Hassing BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CoCoNet AG, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der CoCoNet AG, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) -bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CoCoNet AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 11. April 2023 HLB
TREUMERKUR GmbH & Co. KG
ppa. Dipl.-Ök. Burkhard Berg, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsPrüfung und Billigung des Konzernabschlusses zum 31.12.2022 Die HLB Treumerkur GmbH & Co.KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hofaue 37, 42103 Wuppertal, hat den Konzernabschluss der CoCoNet AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 geprüft und unter dem 11. April 2023 ein uneingeschränktes Testat erteilt. Wir haben festgestellt, dass auch nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfungen keine Einwände bestehen. Daher haben wir den Bericht des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss haben wir gebilligt.
Düsseldorf, 17.04.2023 Ulrich Blank, Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Lischewski, Aufsichtsrat Lothar Wosnitza, Aufsichtsrat CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH Gemäß Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 16. Mai 2022 wurde der CoCoNet Computer- Communication Networks GmbH als Tochterunternehmen der CoCoNet AG Befreiung von der Verpflichtung der Offenlegung des Jahresabschlusses gem. § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022 erteilt. Die CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH wurde in den Konzernabschluss der CoCoNet AG einbezogen.
CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH Die Geschäftsleitung Einstandserklärung der CoCoNet AG, DüsseldorfDie CoCoNet AG ist die alleinige Gesellschafterin der CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 88131. Zwischen der CoCoNet AG und der CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Danach hat sich die CoCoNet AG gegenüber der CoCoNet Computer-Communication Networks GmbH unter Bezugnahme auf § 302 AktG zur Verlustübernahme verpflichtet. Hiermit wird ausdrücklich erklärt, dass der vorgenannte Ergebnisabführungsvertrag fortbesteht.
Düsseldorf, 12. April 2023 CoCoNet AG vertreten durch den Vorstand Axel Wiethoff Björn Hassing CoCoNet Innovations GmbH Gemäß Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 16. Mai 2022 wurde der CoCoNet Innovations GmbH als Tochterunternehmen der CoCoNet AG Befreiung von der Verpflichtung der Offenlegung des Jahresabschlusses gem. § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 erteilt. Die CoCoNet Innovations GmbH wurde in den Konzernabschluss der CoCoNet AG einbezogen.
CoCoNet Innovations GmbH Die Geschäftsleitung Einstandserklärung der CoCoNet AGDüsseldorfDie CoCoNet AG ist die alleinige Gesellschafterin der CoCoNet Innovations GmbH, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 88181. Zwischen der CoCoNet AG und der CoCoNet Innovations GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Danach hat sich die CoCoNet AG gegenüber der CoCoNet Innovations GmbH unter Bezugnahme auf § 302 AktG zur Verlustübernahme verpflichtet. Hiermit wird ausdrücklich erklärt, dass der vorgenannte Ergebnisabführungsvertrag fortbesteht.
Düsseldorf, 12. April 2023 CoCoNet AG vertreten durch den Vorstand Axel Wiethoff Björn Hassing |
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