Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
AED-SICAD AktiengesellschaftLiquidiert
53177 Bonn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Axel Dr. Schade seit 16.10.2003 | Vorstandsmitglied |
Max Thomas Martin Englert seit 22.5.2002 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
CeGi Center for Geoinformation GmbHAufgelöst | 30.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AED-SICAD AktiengesellschaftBonnJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016AED-SICAD AKTIENGESELLSCHAFT, BONN1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell des Unternehmens konzentriert sich nun seit einigen Jahren auf die Entwicklung, Vermarktung und Implementierung von (Geo-) Informationssystemen und IT Systemen in den Marktsegmenten Ver- und Entsorgung, Landmanagement und öffentliche Verwaltung. Bei den durch das Unternehmen entwickelten Softwarelösungen ist es das Ziel, die Arbeitsprozesse der Kunden auf allen Anwendungsebenen optimal zu unterstützen und damit zur Wertschöpfung beizutragen. Das gesamte Portfolio aus Server-Lösungen, Desktop-Arbeitsplätzen, Auskunfts-, Mobil- und Webanwendungen ist praxiserprobt und anwenderfreundlich gestaltet. Die konsequente Verwendung von IT-Standards und der modulare und skalierbare Aufbau der Produkte ermöglichen deren Einsatz bei Kunden der verschiedensten Größenordnungen. Die AED-SICAD Lösungen entsprechen heutigen Anforderungen an Systemsicherheit und Administration. Als GIS-Plattform wird die marktführende ArcGIS Technologie von Esri Inc. (Esri) eingesetzt. Damit wird den Kunden ein höchstes Maß an Investitionssicherheit geboten. Neben dem Verkauf und der Wartung von eigen entwickelten Softwarekomponenten nehmen die Dienstleistungsangebote der AED-SICAD einen wesentlichen Teil des Geschäftes ein. Zu den Dienstleistungsangeboten gehören unter anderem: Schulung, Systemparametrierungen, kundenspezifische Softwareanpassungen und Entwicklungen, Datendienstleistungen, lösungsbezogenes IT Consulting, Systemintegration und Beratung. Dabei erachtet das Unternehmen es als wichtig, in Projekten verschiedenster Größenordnung tätig zu sein, um dabei die Nähe zu den Kunden zu pflegen und das Verständnis der Kundenprozesse aufrecht zu erhalten. Die geographischen Regionen in denen das Unternehmen tätig ist, konzentrieren sich auf die deutschsprachige Region in Europa, auf Mitteleuropa, Südosteuropa, den mittleren Osten sowie Afrika. Die Regionen werden überwiegend durch eigenes Personal und Vertriebspartner und Systemintegratoren betreut, wobei sich das Personal der AED-SICAD auf die 3 Firmenstandorte Bonn, München und Berlin verteilt. Bei den Vertriebspartnern handelt es sich zum Teil um eigene Tochterunternehmen oder meist um Distributionsorganisationen unseres Technologielieferanten Esri. Neben der vertrieblichen Betreuung hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren die Strukturen für die Produktentwicklung, die Produktwartung, die Dienstleistungsabwicklung, die kaufmännischen und Personalprozesse sowie die interne IT Betreuung aufgebaut und kontinuierlich verbessert. Dies führte auch dazu, dass im Jahr 2015 das Gesamt-Unternehmen erfolgreich nach ISO 9001:2008 zertifiziert werden konnte. 1.2. Die Beteiligungsunternehmen Seit 2005 ist die Gesellschaft mit knapp 51% an der BARAL Geohaus-Consulting AG (BARAL), Reutlingen, beteiligt, einem langjährigen Geschäftspartner mit dem regionalen Fokus Südwest-Deutschland. Die BARAL AG unterstützt die Gesellschaft in den Bereichen Vertrieb, Consulting und Dienstleistung, insbesondere auf regionaler Ebene und im Rahmen der AED Solution Group Initiative. Der Gewinn nach Steuern/Jahresüberschuss der BARAL AG für 2016 beläuft sich auf 89 T€ bei einer Gesamtleistung von 3.445 T€. Die Gesellschaft hat sich mit Wirkung zum 01.01.2007 mit 50% an der ARC-GREENLAB GmbH, Berlin, beteiligt. Die AED-SICAD arbeitet bereits seit einigen Jahren mit ARC-GREENLAB sowohl vertrieblich als auch im Softwareentwicklungsbereich auf der Basis von Resellerverträgen bzw. Entwicklungsaufträgen zusammen. In der ALKIS Lösung von AED-SICAD sind z.B. vermessungstechnische Berechnungsprogramme von ARC-GREENLAB integriert. Seit April 2007 sind ARC-GREENLAB und die Berliner AED-SICAD Niederlassung an einem gemeinsamen Standort in Berlin vereint. Ziel ist eine optimale organisatorische Zusammenarbeit und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen. Die Gesamtleistung der ARC-GREENLAB belief sich im Berichtzeitraum auf 5.864 T€ bei einem Jahresüberschuss / Gewinn nach Steuern von 130 T€. Die Gesellschaft hat in 2009 den Bereich kommunale Anwendungen für nichtkatasterführende Stellen mit der AED-SYNERGIS GmbH (vormals Synergis Deutschland GmbH) zusammengelegt und sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der SYNERGIS Informationssysteme GmbH mit 50% beteiligt. Das gemeinsame Unternehmen firmiert seit September 2009 unter AED-SYNERGIS GmbH. Im Zuge eines Teilbetriebsübergangs wurden Produkte und Mitarbeiter in die AED-SYNERGIS ausgegliedert. Im Rahmen einer abgestimmten Aufgabenverteilung übernahm AED-SYNERGIS die Betreuung für das Marktsegment Öffentliche Verwaltungen - Schwerpunkt kommunal - sowie die Segmente Industrie und Handelsunternehmen. AED-SICAD hat sich primär auf die Zielmärkte Ver- und Entsorger sowie Vermessungs- und Katasterverwaltungen konzentriert. Der Firmenhauptsitz der AED-SYNERGIS ist ab dem 01.01.2016 in Bonn, weitere Standorte sind St. Leon-Roth und München (Bürogemeinschaft mit AED-SICAD). Als Mitglied der AED Solution Group ist AED-SYNERGIS voll in die gemeinsame Markterschließungsstrategie der Gruppe eingebunden. Die Gesamtleistung der AED-SYNERGIS im Wirtschaftsjahr 2016 betrug 5.218 T€ mit einem Gewinn nach Steuern von 73 T€. 1.3. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl der AED-SICAD betrug im Jahresmittel 166. Von diesen wurden 72 in der Entwicklung einschließlich Pflege, 74 im Bereich Vertrieb/Consulting und 20 in der Verwaltung einschließlich DV und Logistik, eingesetzt. 1.4. Forschung und Entwicklung Auch das Jahr 2016 war geprägt von größeren Investitionen in das Produktportfolio des Unternehmens. Dabei waren Funktionserweiterungen für die Produkte in den Kernmarktsegmenten sowie neue Produkte für angrenzende Teilmärkte Bestandteil der Entwicklungsvorhaben. Neben den oben beschriebenen Produktportfolioerweiterungen, beteiligt sich das Unternehmen auch an einem von der EU geförderten Forschungsprojekt im Bereich Open Data, sowie an einem vom Bayrischen Ministerium für Finanzen geförderten Projekt zum Management von Verbrauchslasten und Einspeiseleistungen in Verteilnetzen. Im Jahr 2016 wurden keine zusätzlichen Entwicklungsleistungen aktiviert. Der Bestand an selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen lag am Bilanzstichtag bei einem Gesamtvolumen von 324 T€, bei einer planmäßigen jährlichen Abschreibung von 122 T€ im Jahr 2016. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Konjunktur in den Kernmärkten des Unternehmens im Berichtszeitraum war geprägt von einer Schwäche bei den Investitionsausgaben der Kunden. Diese ist teilweise zurückzuführen auf die grundlegenden Schwierigkeiten der Kundenunternehmen in den Zielmärkten. Die Energieversorgungsunternehmen sind aufgrund der vorliegenden Veränderungen im Zuge der Energiewende zurückhaltend bei neuen Investitionen. Die Investitionstätigkeit im öffentlichen Bereich erfolgt nur im Rahmen eng begrenzter Budgets. Die Wettbewerbssituation im Markt ist unverändert. Eine weitere Konsolidierung der Marktteilnehmer hat nicht stattgefunden. Die Ertragslage der bekannten Wettbewerbsunternehmen bleibt nach wie vor auf niedrigem Niveau. Die Markstellung der AED-SICAD bleibt aufgrund der bestehenden Marktanteile in Ihren Kernmärkten nach wie vor gut. Angrenzende Märkte (wie z.B. LEFIS oder Netzbetrieb) werden zunehmend bearbeitet und bilden die Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum. 2.2. Geschäftsverlauf Im Unternehmen gab es im Berichtszeitraum keine wesentlichen Änderungen der Unternehmensstruktur. Es wurden keine Unternehmenskäufe oder Verkäufe getätigt. Ebenso wurden keine wesentlichen Umstrukturierungs- oder Rationalisierungsmaßnahmen durchgeführt. Kleinere Maßnahmen in diesem Bereich waren Programme zu Altersteilzeitvereinbarungen, die mittelfristig leichte Kostensenkungen mit sich bringen sollten. Darüber hinaus wurden im Bereich der Produktentwicklung weitere Komponenten ersetzt, die bisher von Fremdlieferanten eingekauft wurden. Diese zusätzliche Eigenleistung sollte sich ebenfalls mittelfristig in einer leicht verbesserten Brutto-Marge niederschlagen. Gegenläufig dazu sehen wir erhöhten Kostendruck beim Einkauf von Softwarekomponenten unseres Technologiepartners Esri, der aufgrund der Schwäche des Euros zum US-Dollar Preisanpassungen vornehmen wird, die zu erhöhten Einkaufskosten führen können. 2.3. Hinweise zum Jahresvergleich Ein Teil der sonstigen betrieblichen Erträge wurde durch die Neudefinition gem. § 277 Abs. 1 HGB (BILRUG) in die Umsatzerlöse umgegliedert. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr angepasst. Im Berichtsjahr ergab sich durch diese Maßnahme eine Reduktion der sonstige betrieblichen Erträge bzw. eine Erhöhung der Umsatzerlöse von 390 T€. Im Vorjahr hat die Umgliederung gem. § 277 Abs. 1 HGB einen Effekt in Höhe von 213 T€ ergeben. Weitere Umgliederungen waren nicht erforderlich. 2.4. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Jahre 2016 erhöhten sich um 3,5% auf 25.705 T€ (24.832 T€ im Vorjahr). Unter Berücksichtigung eines geringen Aufbaus von teilfertigen Leistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Gesamtleistung (einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge) des Unternehmens von 24.332 T€ auf 25.758 T€ gestiegen. Der eingeleitete Trend, die Umsatzkosten stabiler zu halten, konnte im Berichtszeitraum bestätigt werden. Die Umsatzkosten lagen bei 8.618 T€ (8.704 T€ im Vorjahr). Die gesteigerte Gesamtleistung sowie die stabilen Umsatzkosten führen dazu, dass auf Ebene der Bruttomarge - einem unserer bedeutenden Leistungsindikatoren - eine Erhöhung auf 67 % (Vorjahr 64,8%) erzielt wurde. Die größte Einzelposition beim Warenaufwand sind - wie in den Vorjahren - die Esri Lizenz- und Wartungskosten. Im Bereich des Personalaufwands erhöhten sich die Kosten von 13.153 T€ im Vorjahr auf 13.809 T€. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf gesteigerte Löhne, etwas höhere Service Kosten aus den erforderlichen Pensionsrückstellungen sowie auf Rückstellungen für die Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter zurückzuführen. Im Bereich der sonstigen Betriebskosten (-2,6%) konnten die Kosten des Vorjahres leicht reduziert werden. Das Geschäftsjahr 2016 schließt damit auf EBIT Stufe - als weiterem Leistungsindikator - mit einem positiven Ergebnis von 1.241 T€ (im Vorjahr 379 T€) ab. Damit liegt das Ergebnis im Rahmen der ursprünglichen Prognose. Das Ergebnis nach Zinsen und Steuern liegt bei einem Gewinn von 268 T€. In diesem Ergebnis sind Zinsaufwände und latente Steuern enthalten, die durch die Anwendung des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und die damit verbundenen Abweichungen der Handels- und Steuerbilanz bedingt sind. 2.5. Finanzlage Der Bestand an kurzfristig verfügbaren Finanzmitteln bestehend aus Bankguthaben und kurzfristig liquidierbaren Wertpapieren betrug zum Bilanzstichtag 8.964 T€. Die Bilanzsumme ist damit zu 48,1 % durch flüssige Mittel gedeckt. Als Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurden im Geschäftsjahr 2.504 T€ (im Vorjahr -621 T€) erwirtschaftet. Die Gesellschaft verfügt über eine vergleichsweise hohe Liquidität, die die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs und der geplanten Investitionen in eigene Entwicklungen sicherstellt. Diese Mittel sind z. Z. kurzfristig angelegt. 2.6. Vermögenslage Das Aktivvermögen der Gesellschaft von 18.641 T€ setzt sich zusammen aus Anlagevermögen (4.053 T€ = 21,7 %) und Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten (14.588 T€ = 78,3 %). Die unfertigen Leistungen betragen saldiert mit den Anzahlungen 2.396 T€ (2.330 T€ im Vorjahr), und wurden daher im Vergleich zum Vorjahr um 2,8% erhöht. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen beträgt stichtagbezogen 1.288 T€ und somit liegen diese bei 7 % des Gesamtvermögens. Finanziert wurde das Aktivvermögen durch Eigenkapital in Höhe von 3.655 T€ (= 19,6 %), Verbindlichkeiten, kurzfristige Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten von 3.298 T€ (= 17,7 %) sowie langfristigen Rückstellungen in Höhe von 11.688 T€ (= 62,7 %). Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten. Die langfristigen Rückstellungen beinhalten ausschließlich Pensions- und ähnliche Rückstellungen. Die Pensionsrückstellungen wurden aufgrund der Anforderungen des BilMoG bereits im Geschäftsjahr 2009 neu bewertet und der identifizierte Aufholungsbedarf wurde unter Nutzung der im BilMoG vorgesehenen Wahlmöglichkeiten im Jahre 2009 bereits zu ca. 70% realisiert, der restliche Bedarf wurde auf die folgenden Geschäftsjahre verteilt. Seit dem Jahr 2014 ist der Aufholungsbedarf aufgrund der Anforderungen des BilMoG gesamthaft geleistet. Gemäß den BilMoG Vorgaben wurden auch in 2016 Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens mit Pensionsverbindlichkeiten saldiert. Insgesamt schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter den gegebenen Umständen als zufriedenstellend ein. 2.7. Investitionen Im Bereich Geschäfts- und Büroausstattung wurden die üblichen erforderlichen Ersatz-Investitionen zur Aktualisierung der Infrastruktur getätigt, die sich wertmäßig in etwa im Bereich der Abschreibungen auf Sachanlagen bewegen. Finanzinvestitionen in Form von Unternehmensbeteiligungen wurden im Berichtsjahr nicht getätigt. 2.8. Gesamtaussage Insgesamt wurden die Zielsetzungen im Berichtszeitraum weitgehend erreicht. Grundlegend dafür war der solide Bestand an Wartungsumsatz und andere Leistungsindikatoren, wie Personalkosten, Umsatzkosten, Betriebskosten, die im Rahmen der Erwartungen oder leicht besser waren. 3. Prognosebericht 3.1. Wesentliche Annahmen An der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens wird sich auch im Geschäftsjahr 2017 nichts Wesentliches ändern. Die Gesellschaft wird weiterhin schwerpunktmäßig in den Zielmarktsegmenten Landmanagement, Ver- und Entsorgungswirtschaft und öffentliche Auftraggeber tätig sein. Im kommenden Jahr gehen wir von einer bleibend schwachen Nachfrage für Softwareprodukte in unserem Marktumfeld aus. Die Pflegeerlöse erwarten wir leicht steigend. Bei den Dienstleistungsumsätzen erwarten wir nach wie vor eine beständige Nachfrage. Aufgrund von anstehenden Fortentwicklungen in der Technologiebasis werden weitere Investitionen in die Erneuerung des Produktportfolios notwendig. Diese Investitionen erfordern in naher Zukunft weitere Forschungs- und Entwicklungsaufwände, die der wünschenswerten Steigerung der Ertragsfähigkeit des Unternehmens in gewissem Maße entgegenwirken. 3.2. Erwartete wirtschaftliche Entwicklung Das Budget für 2017 sieht eine leichte Steigerung der Gesamtleistung der Gesellschaft vor und eine risikoadäquate Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern. Eine weitere leichte Ergebnisverbesserung soll durch die Umsatzerhöhung und eine Stabilisierung der Umsatzkosten bei ansonsten weitgehend unveränderten Betriebskosten erreicht werden. Im Bereich der Personalaufwendungen sind weiterhin Belastungen durch die Pensionsverpflichtungen zu erwarten. Das anhaltend niedrige Zinsniveau wird zu einer Erhöhung des Rückstellungsbedarfs führen. Es wird im Ergebnis ein EBT von 0,65 Mio. € prognostiziert. Darüber hinaus sind die im Risikobericht beschriebenen Risiken in Bezug auf laufende Kundenprojekte zu berücksichtigen. 4. Risiko- und Chancenbericht Es bestehen sowohl Risiken aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, als auch aufgrund von allgemeinen Entwicklungen auf dem Softwaremarkt. Darüber hinaus bestehen unternehmensspezifische Risiken und Chancen. Es ist nicht auszuschließen, dass das derzeitig schwierige wirtschaftliche Umfeld kurz- und mittelfristig negative Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft hat. Hier sind insbesondere die vorgesehenen finanziellen Konsolidierungsmaßnahmen der öffentlichen Hand, Verschiebungen von Investitionen zur Bewältigung der Flüchtlingssituation und eine geringere Investitionsbereitschaft der Unternehmen der Ver- und Entsorgungswirtschaft aufgrund der eigenen Ertragsschwäche zu nennen. Generell ist auf dem Markt, wie schon in den vergangenen Jahren, eine zunehmend nachlassende Bereitschaft festzustellen, Softwarelizenzen zu beschaffen. Stattdessen ist eine Tendenz feststellbar, Software nur zu Wartungskonditionen zu beziehen. Dies erschwert die kurzfristige Refinanzierung von Entwicklungsinvestitionen. Speziell im GIS Markt in Deutschland, in dem die Gesellschaft überwiegend tätig ist, besteht ein sehr harter Verdrängungswettbewerb, womit ein erheblicher Preisdruck einhergeht. Im Bereich der Ver- und Entsorgungsunternehmen ist nach dem starken Konzentrationsprozess in Deutschland in den letzten Jahren ein neuer Trend zur Re-Kommunalisierung zu beobachten. Die Auswirkungen der Energiewende sind noch nicht abzusehen. Die unternehmensspezifischen Risiken liegen vor allem in den größeren Projekten, die der Gesellschaft seit einigen Jahren übertragen werden. Diesen Projekten gemeinsam sind die relativ lange Laufzeit (typischerweise mehr als ein Jahr), die Komplexität und die Festpreisvereinbarung. Die Risiken bestehen darin, dass die Aufwände möglicherweise wesentlich höher sind als ursprünglich kalkuliert und evtl. vom Auftragswert nicht gedeckt sind oder unerwartete technische Schwierigkeiten auftreten. Obwohl einige Projekte in der Zwischenzeit zum Abschluss gebracht werden konnten, stellt der Anteil dieser noch nicht zum Umsatz gewordenen teilfertigen Leistungen durch Bestands- aber auch Neuprojekte nach wie vor einen nennenswerten Anteil der Gesamtleistung der Gesellschaft dar. Neben den geschilderten Risiken bestehen aufgrund dieser Großprojekte mit namhaften Adressen der Energiewirtschaft auch erhebliche Chancen für die Gesellschaft. Hier sieht die Geschäftsleitung, insbesondere außerhalb Deutschlands, noch erhebliche Wachstumsmöglichkeiten. Der im Zuge der Energiewende erforderliche Netzausbau der Energieversoger bietet neue Chancen für GIS unterstützte Planungs- und Entscheidungsprozesse. Die Gesellschaft verfügt über ein monatliches Berichtswesen mit Vergleich der Soll- und Ist-Zahlen, so dass eine angemessene Reaktion auf evtl. Planabweichungen frühzeitig möglich ist. Von der Geschäftsführung wird im Rahmen der Erstellung des Wirtschaftsplans eine kurz- und mittelfristige Finanzplanung erstellt, die zunächst in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsausschuss analysiert und im Aufsichtsrat verabschiedet wird.
AED-SICAD Aktiengesellschaft Vorstand Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016AED-SICAD AKTIENGESELLSCHAFT, BONNAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016AED-SICAD AKTIENGESELLSCHAFT, BONNI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die AED-SICAD Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Bonn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HR B 8102 eingetragen. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des AktG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Umsatzerlöse wurden durch die Neudefinition gem. § 277 Abs. 1 HGB ausgeweitet. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr angepasst. Es wurden im Vorjahresausweis sonstige betriebliche Erträge von TEUR 213 in die Umsatzerlöse umgegliedert. Weitere Umgliederungen waren nicht erforderlich. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wurde 2014 einmalig in Anspruch genommen. Sie wurden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand konkretisieren wir für unsere Entwicklungsprojekte anhand jeweils individuell bestimmter Ziele im Rahmen einer detaillierten Gesamtplanung. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch unser Projektcontrolling laufend überwacht. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Die Abschreibung des Geschäfts und Firmenwertes (im Wesentlichen der ehemaligen SICAD Utilities GmbH) erfolgt aufgrund der Nachhaltigkeit des EVU Geschäfts über einen Zeitraum von 15 Jahren bis zum Jahr 2018. Die Nachhaltigkeit ergibt sich aus den langjährigen Geschäftsbeziehungen mit den Unternehmen der Ver- und Entsorgungsbranche. Das hängt auch mit der Nutzungsdauer der mit der Software erfassten und dokumentierten Anlagegüter der Energiewirtschaft zusammen. Kabel, Leitungen, Kanalrohre und Strommasten haben eine Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten. Dementsprechend bestehen typischerweise Wartungsverträge mit den Softwareherstellern mit langer Laufzeit. Das aufgebaute fachliche Knowhow der SICAD Utilities, beispielsweise in die Erarbeitung von Datenmodellen und Geschäftsprozessen, veraltet so gut wie nicht und stellt eine wesentliche Grundlage für die Akzeptanz der Gesellschaft als kompetenter Geschäftspartner im Markt dar. Ein wesentlicher Anteil der Umsätze im Segment Utilities stammt von Wartungsverträgen, die in der Vergangenheit abgeschlossen wurden, ungekündigt weiterlaufen und inzwischen auf eine neue Softwaregeneration umgestellt wurden. Im Geschäftsjahr wurden die immateriellen Vermögensgegenstände planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5, 6 HGB) waren danach nicht erforderlich. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert. Ein daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen werden zu Vollkosten, ohne Berücksichtigung der Vertriebskosten und Zinsen, bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen sind mit dem Wertansatz für die Handelsbilanz nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen passiviert. Zum Bilanzstichtag wurden die Generationentafeln RT2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Verlag Heubeck-Richttafeln GmbH Köln, bei der Berechnung berücksichtigt. Es kam das Ansammlungsverfahren PUCM (projected unit credit method) zur Anwendung. Der Rückstellungsberechnung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Zinssatz für 15jährige Restlaufzeiten in Höhe von 4,01 % zugrunde gelegt. Bei der Berechnung wurde ferner eine Gehaltsdynamik von 0,0 % p.a (bei Übergangsbezügen 2,0% p.a.), eine Rentendynamik von 1,0 % und eine Fluktuation von 1,0 % p.a. (Vorstand 0,0% p.a.) angenommen. Die Erfolgswirksamkeit aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes von Pensionsrückstellungen wurde gemäß IDW RS HFA 30 Tz. 87 im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Zur Zusammensetzung des Anlagevermögens und zur Entwicklung im Geschäftsjahr einschließlich der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen (Anlage zum Anhang). Im Geschäftsjahr betrugen die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten 5.090 T€. Davon entfallen auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens € 0,00. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist mit 50,6 % an der BARAL GeohausConsulting AG in Reutlingen beteiligt. Das Eigenkapital von BARAL GeohausConsulting AG betrug am Geschäftsjahresende zum 31.12.2016 682 T€ und der Jahresüberschuss 89 T€. Die Gesellschaft ist mit 50,0 % an der ARCGREENLAB GmbH in Berlin beteiligt. Das Eigenkapital von ARCGREENLAB GmbH betrug am Geschäftsjahresende zum 31.12.2016 385 T€ und der Jahresüberschuss 130 T€. Die Gesellschaft ist mit 50,0 % an der AEDSYNERGIS GmbH in Bonn beteiligt. Das vorläufige Eigenkapital von AEDSYNERGIS GmbH betrug am Ende des Geschäftsjahres zum 31.12.2016 1.080 T€ und der vorläufige Jahresüberschuss des Geschäftsjahres zum 31.12.2016 73 T€. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen aus Ausleihungen in Höhe von 673 T€. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern Der aktive latente Steueranspruch beruht auf der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen und teilweise der sonstigen Rückstellungen sowie auf der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Im Übrigen wird die Erleichterungsvorschrift des § 288 HGB in Anspruch genommen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Das Unternehmen hat gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Vermögensgegenstände und Schulden aus Pensionsverpflichtungen und aus Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet. Die Altersteilzeitverpflichtungen betragen 334 T€. Die Anschaffungskosten der bilanzierten Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen) betragen 552 T€, ihr beizulegende Zeitwert 555 T€. Der zugrunde gelegte Zeitwert ergibt sich aus dem Börsen bzw. Marktpreis zum Abschlussstichtag. In Höhe des Differenzbetrages zwischen bilanzierten beizulegendem Zeitwert und Anschaffungskosten (TEUR 3) besteht eine Ausschüttungssperre. Die Rückstellungen für die geregelten Altersteilzeitfälle in der Zukunft (Aufstockungsbeträge) wurden von der AED-SICAD nicht passiviert, da diese Entlohnungscharakter haben und insoweit gemäß IDW RS HFA 3 nicht rückstellungspflichtig sind. Die Gesellschaft schließt sich in diesem Fall der Meinung des Bundesministeriums der Finanzen (Schreiben vom 28. März 2007) an, dass Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten erst mit Beginn der Altersteilzeit (Beschäftigungsphase) zu passivieren sind. Der nicht passivierte Barwert der Summe der Aufstockungsbeträge beträgt 118 T€. Eigenkapital Die Zusammensetzung und Entwicklung des Eigenkapitals ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
Das Grundkapital ist eingeteilt in 336.428 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem Nennwert von € 2,55 (ursprünglich DM 5,00). Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von 2.411 T€. Davon entfallen 324 T€ auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und 785 T€ auf den aktiven Überhang latenter Steuern, 8 T€ auf den Unterschiedsbetrag aus der Bewertung von Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert sowie 1.294 T€ auf den Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB. Rückstellungen Aufgrund der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre, ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 1.294. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen TEUR 578 und der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände TEUR 583 und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 628. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse
Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus der im Anhang angegebenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen:
Die o.g. Verträge haben längstens eine Laufzeit bis zum Jahre 2022. V. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 38 T€ Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 11 T€ aus Währungsumrechnungen enthalten. In den Zinsaufwendungen werden T€ 11 Erträge aus Deckungsvermögen verrechnet. VI. SONSTIGE PFLICHTANGABEN Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 2016 166 (Vorjahr 169) Angestellte (nach Köpfen; ohne Berücksichtigung von Vorstand, Auszubildenden und Arbeitnehmern in der Freistellungsphase der Altersteilzeit). Davon sind 20 (Vorjahr 20) in der Verwaltung, 74 (Vorjahr 76) in Vertrieb/Consulting und 72 (Vorjahr 73) in der Entwicklung beschäftigt. Vorstand der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016: - Herr Dr. Thomas Englert, Vorsitzender, Bonn; Dipl.Phys. - Herr Dr. Holger Schade, Holzkirchen; Dipl.Ing. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen: - Herr Rainer Rothmund, Vorsitzender, Rechtsanwalt und vereidigter Buchprüfer - Herr Aart Van Wingerden, Regional Manager Esri Europe - Herr Werner Lück, Bonn; Dipl.Ing. Auf die Angabe der Bezüge der Organmitglieder und früherer Organmitglieder wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft hat einem Organmitglied Kredite in Höhe von ursprünglich 875 T€ (Restvaluta per 31.12.2016: 683 T€) gewährt. Der vereinbarte Zinssatz beträgt 1,9 %. Die Darlehen sind bis 2022 zu tilgen. VII. ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSS Die Hauptversammlung beschließt, das Jahresergbnis 2016 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bonn, den 30.03.2017 Vorstand Sonstiges/Feststellung: Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 26.07.2017 festgestellt. Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung am 24.07.2017der AED-SICAD AGWie in den vergangenen Jahren so tagte der Aufsichtsrat auch im Jahre 2016 im vorgeschriebenen Turnus. Die hierzu eingeladenen Herren Vorstände waren bei allen Sitzungen anwesend. Alle Beschlüsse konnten einstimmig gefasst werden. So wurde beispielsweise das Budget 2017 in der Sitzung am 23.11.2016 in München einstimmig verabschiedet. In der Sitzung am 19.04.2017 in Bonn beschloss der Aufsichtsrat die Berechtigung des Unternehmens, den mit dem Gebäudevermieter bestehenden Mietvertag über die Geschäftsräume in Bonn zu verlängern bis 31.05.2027 bei Beibehaltung des aktuellen Mietzinses (indexiert auf Grundlage des Verbraucherpreisindexes bei Beginn der Indexierung ab 01.06.2017). Die Arbeit des Aufsichtsrats wurde stets gefördert durch permanente, umfängliche, lückenlose und zeitnahe Information durch die Herren Vorstände. Insgesamt war die Zusammenarbeit mit den Herren Vorständen kooperativ und geprägt von Sachlichkeit. Mit Zufriedenheit vermochte der Aufsichtsrat festzustellen, dass sich das Geschäftsjahr 2016 deutlich besser entwicklete, als es noch im Vorjahr der Fall war. Bedingt durch einen Aktionärswechsel erklärten alle Aufsichtsräte im Juni dieses Jahres die Amtsniederlegung. Somit hatte der scheidende Aufsichtsrat keine Möglichkeit mehr, den Prüfbericht des Wirtschaftsprüfers zu lesen und zu verarbeiten, um gegebenenfalls auch eigene Prüfungshandlungen vorzunehmen bzw. den Herrn Wirttschaftsprüfer zu weiteren Prüfungshandlungen zu initiieren. Den Herren Vorständen ist Dank geschuldet für die hoch engagierte und erfolgreiche Arbeit.
Schweinfurt, den 19. Juli 2017 RA Rainer Rothmund, Vorsitzender des Aufsichtsrats a.D.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AED-SICAD Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Andernach, den 5. April 2017 Hilger,
Neumann & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB
Neumann, Wirtschaftsprüfer Ollefs, Wirtschaftsprüfer |
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