Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Stürmer seit 4.4.2019 | Geschäftsführer |
Jörg Schanow seit 4.4.2019 | Geschäftsführer |
Tobias Kurt Stricker seit 28.1.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.23% | |
| 0.01% | |
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knauf Insulation GmbHIphofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Knauf Insulation GmbH
Zur Einreichung zum Bundesanzeiger
Ernst & Young GmbH
Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Knauf Insulation GmbH, Iphofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, 18. Mai 2015 Ernst
& Young GmbH
Budde, Wirtschaftsprüfer Sperber, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2014
Anhang des Geschäftsjahres 2014I. Allgemeine HinweiseDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach den Grundsätzen des HGB entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihre amerikanische Betriebsstätte in Shelbyville, Indiana/USA, inklusive sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden mit Ausnahme der Beteiligung an der Knauf Insulation LLC und Knauf Insulation Management LLC sowie einer Steuerforderung in Höhe von TEUR 30 am 31. Dezember 2014 im Rahmen einer Sacheinlage in die Knauf Insulation, LLC, Shelbville, Indiana/USA ("Knauf Insulation LLC"), zu Buchwerten eingebracht und verfügt somit seit diesem Zeitpunkt nicht mehr über einen operativen Geschäftsbetrieb. Für die Bilanzierung und Bewertung der eingebrachten Vermögensgegenstände und Schulden wurden die im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Bilanzierung und Bewertung Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- und Herstellkosten und - soweit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Den Abschreibungen für Büro-, Produktions- und Lagerhallengebäude ist eine Nutzungsdauer von bis zu 40 Jahren zugrunde gelegt. Die beweglichen Anlagegüter wurden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zeitanteilig. Im Rahmen des Komponentenansatzes wird das Mauerwerk, das in den für die Herstellung von Dämmmaterial notwendigen Brennöfen eingebaut und physisch separierbar ist, alle 4 - 5 Jahre erneuert werden muss und damit von der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Brennofens selbst weit abweicht, als wesentlicher separater Vermögensgegenstand aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten unter USD 500,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten ab USD 500,00 werden über ihre planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten - gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert - bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten (ermittelt nach der Fifo-Methode) unter Berücksichtigung ihrer Verwertbarkeit und des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in den Herstellungskosten berücksichtigt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Sie wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt, soweit sich aufgrund des Niederst-wertprinzips kein anderer Ansatz ergab. Dem Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Die Rückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Gehaltssteigerungen werden nicht berücksichtigt, da die Zusage gehaltsunabhängig ist. Der Rechnungszins (p. a.) beträgt 5,41% (Vj. 5,70%) und entspricht damit der gesetzlichen Vorgabe unter den Voraussetzungen der US-amerikanischen Gegebenheiten. Es wurden die Sterbetafeln "IRS 2014 Static Table" (Vj. "IRS 2013 Static Table") verwendet. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die beitragsorientierten wertpapiergebundenen Verpflichtungen aus Gehaltsumwandlung gegenüber bestimmten leitenden Angestellten werden in Höhe des Zeitwerts der in Wertpapieren angelegten Beiträge bewertet. Da die entsprechenden Wertpapiere jedoch nicht insolvenzsicher ausgelagert sind, werden die Wertpapiere nicht zum beizulegenden Zeitwert, sondern zu den historischen Anschaffungskosten bewertet. Die leistungsorientierten Verpflichtungen gegenüber bestimmten Arbeitnehmern zur Leistung von Beihilfen zur Kranken- und Lebensversicherung werden versicherungsmathematisch errechnet. Das Anwartschaftsbarwertverfahren (Anwartschaftsbarwert ohne Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen für Beihilfezahlungen nach Renteneintritt) findet Anwendung. Der Rechnungszins (p. a.) beträgt 5,41% (Vj. 5,70%). Er entspricht damit den gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung der US-amerikanischen Gegebenheiten. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geboten ist. Hierbei wird von den am Erfüllungsstichtag anfallenden Kosten ausgegangen. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Es wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre über die Restlaufzeit der jeweiligen Rückstellung verwendet, wie er von der Deutschen Bundesbank auf ihrer Internet-Seite monatlich veröffentlicht wird. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die latenten Steuern werden auf die bilanziellen Differenzen zwischen Steuerbilanz und Handelsbilanz berechnet ("Temporary-Konzept"). Damit werden nicht nur temporäre Differenzen, sondern auch quasi-temporäre Differenzen und steuerliche Verlustvorträge, die in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich verrechnet werden, bei der Ermittlung der latenten Steuern berücksichtigt. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden grundsätzlich saldiert ausgewiesen. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Die Umrechnung der in US-Dollar geführten Buchhaltung der US-amerikanischen Betriebsstätte in Euro (EUR) wurde im Einzelnen wie folgt durchgeführt: Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährung lauten und eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aufweisen, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs ausgewiesen. Dies führt zu einer gleichmäßigen Erfassung sowohl von unrealisierten Aufwendungen als auch von unrealisierten Erträgen aus Fremdwährungsgeschäften bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) angesetzt. Anlagevermögen: Die historischen Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten wurden bei auf Euro lautenden Rechnungen in Euro übernommen. Valutarechnungen werden tagesgenau mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet, an dem der entsprechende Vermögensgegenstand in der Bilanz aktiviert wird. Vorratsvermögen: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertige und fertige Erzeugnisse wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten grundsätzlich zum Stichtagskurs unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Rückstellungen und Verbindlichkeiten: Die Rückstellungen wurden grundsätzlich mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Nicht in Anspruch genommene bzw. nicht aufgelöste Rückstellungen werden mit dem Euro-Wert des Vorjahres fortgeschrieben. Die Zuführungen zu Rückstellungen werden mit dem Devisenkurs umgerechnet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Bei den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Höchstwertprinzip stets beachtet. Sofern die notwendigen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten gebildet. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2014 an den folgenden Gesellschaften zu mindestens 20% beteiligt:
Da die Knauf Insulation Management LLC im Geschäftsjahr 2014 gegründet wurde und für die Knauf Insulation LLC noch kein Jahresabschluss festgestellt ist, wird auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB bzgl. des Eigenkapitals und des Ergebnisses beider Gesellschaften verzichtet. 2. Gewinnrücklagen und Kapitalrücklage Die Gewinnrücklagen enthalten die erfolgsneutralen Anpassungen aus der BilMoG-Erstanwendung in Höhe von TEUR 925. Die Knauf Insulation Holding GmbH mit Sitz in Iphofen (Alleinige Gesellschafterin der Knauf Insulation GmbH) hat in der Gesellschafterversammlung vom 7. August 2014 beschlossen, eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 112.341.317,92 (umgerechnet USD 150.000.000) vorzunehmen. Darüber hinaus erfolgte eine weitere Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 59.682,08. 3. Pensionsrückstellungen Es wurden Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.475 und Erträge aus Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 910 innerhalb des Finanzergebnisses unter Zinsen und ähnliche Aufwendungen verrechnet. 4. Verbindlichkeiten
5. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden weitestgehend mit dem Verkauf von Dämmstoffen in Nordamerika und Australien erwirtschaftet, die zusammen 95% des Gesamtumsatzes ausmachen (Vorjahr 97%). Insgesamt sind die Umsätze mit Drittkunden um 11% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, während die Konzernumsätze, insbesondere aufgrund von EUR 32,9 Mio. Konzernumsatzerlösen in den USA (Vorjahr EUR 0,00), um 48% auf EUR 79,2 Mio. gestiegen sind. 6. Aperiodische Aufwendungen und Erträge Im Berichtsjahr sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 474 (Vj. TEUR 301) angefallen. Aperiodische Erträge fielen nicht an (Vj. TEUR 0). 7. Latente Steuern Aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen entfallen auf Werte im Sachanlagevermögen, in den Finanzanlagen, Vorräten, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie Verlustvorträge auf US-amerikanische Bundes- und Landessteuern. Passive latente Steuern auf temporäre Differenzen werden für immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagevermögen, Finanzanlagen, Forderungen, Abgrenzungsposten, Rückstellungen und Verbindlichkeiten gebildet. Beabsichtigte Neustrukturierungen der Knauf Insulation Aktivitäten in USA werden voraussichtlich dazu führen, dass die Knauf Insulation GmbH bestehende steuerliche Verlustvorträge in der Zukunft nicht nutzen kann. Daher wurden die im Vorjahr gebildeten aktiven latenten Steuern ergebniswirksam ausgebucht. IV. Sonstige Angaben1. Personal In 2014 waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 1.041 (2013: 994) Mitarbeiter beschäftigt; davon entfielen auf gewerbliche Arbeitnehmer 721 (2013: 728) und auf Angestellte 320 (2013: 266). 2. Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Im Berichtsjahr betrug das Honorar der Gesellschaft für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 40. Darüber hinaus wurden seitens der Ernst & Young LLP, USA, für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 163 und für Steuerberatungsleistung TEUR 285 berechnet. 3. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2014 wurde die Geschäftsführung von folgenden Personen wahrgenommen: Herr Michael Anthony Robson, Geschäftsführer Marketing, Vertrieb, Halstead/Vereinigtes Königreich Herr Mark Andrews bis 26.01.2015, Geschäftsführer, Zionsville, Indiana/USA Die Bezüge der Geschäftsführung im Jahre 2014 werden gemäß der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben, da nur einer der Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft bezieht. 4. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Gebr. Knauf Verwaltungsgesellschaft KG, Iphofen, einbezogen. Dieser ist im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Iphofen, 30. April 2015 Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2014
Lagebericht für 20141) Darstellung von Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnisa) Gesamtwirtschaft und Branche Die Knauf Insulation GmbH, Iphofen, hat zum 31. Dezember 2014 ihre amerikanische Betriebsstätte inklusive sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden mit Ausnahme der Beteiligung an der Knauf Insulation LLC und einer Steuerforderung in Höhe von TEUR 30 im Rahmen einer Sacheinlage in die Knauf Insulation, LLC, Shelbyville, Indiana/USA ("Knauf Insulation LLC"), zu Buchwerten eingebracht und verfügt auf-grund dessen über keinen operativen Geschäftsbetrieb mehr. Zum besseren Verständnis der Gewinn- und Verlustrechnung wird im Folgenden hauptsächlich auf die wirtschaftliche Entwicklung in den USA eingegangen, da im Geschäftsjahr 2014 unsere wesentlichen Geschäftsaktivitäten diesen Markt betrafen. Offizielle Schätzungen der US-Regierung für den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den USA im Jahr 2014 lagen bei real 2,4% gegenüber einem Anstieg von 3,1% in 2013. Der Rückgang des Wachstums des realen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2014 ist in erster Linie Ausdruck eines Rückganges der Ausgaben der Bundesstaaten, was teilweise durch einen Anstieg der privaten Konsumausgaben und der gewerblichen Investitionen ausgeglichen wurde. Die Prognose für die nächsten Jahre besagt, dass das reale BIP in 2015 voraussichtlich um 3,6 Prozent und im Jahr 2016 um 3,3 Prozent wachsen wird. Der positive Trend im US-Immobilienmarkt hat sich weiterhin fortgesetzt und die Regierung schätzt, dass im vergangenen Jahr Baugenehmigungen für den Bau von 1.038.500 Häusern und Wohnungen erteilt wurden. Dies bedeutet eine Steigerung um mehr als 8% gegenüber dem Wert von 2013 (961.575). Das Unternehmen hat bis zur Einbringung der amerikanischen Betriebsstätte in die Knauf Insulation LLC sowohl den Umsatz mit Drittkunden als auch den Konzernumsatz deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern können. Der Umsatz im Jahr 2014 wurde um ca. EUR 54,5 Mio. (17,2%) erhöht. b) Produktion / Investitionen / Beschaffung Produktion Die Wiedereröffnung des Werkes in Lanett, Alabama, USA, im späten Oktober 2013 entfaltete im Berichtsjahr seine volle Wirkung und verhalf der Knauf Insulation GmbH, die im Jahr 2014 gestiegene Nachfrage nach Isolierungsmaterialien im privaten Neubausektor der USA zu bedienen. Neubauten von Wohneinheiten stiegen von ca. 990.100 Einheiten in 2013 auf über 1.000.000 Einheiten in 2014. Investitionen Das Investitionsvolumen betrug im Jahr 2014 ca. EUR 282 Mio. Investiert wurde im Wesentlichen in die Beteiligungen an der Knauf Insulation LLC und der Silvercote LLC. Letztere wurde im Rahmen der Einbringung der Betriebstätte ebenfalls in die Knauf Insulation LLC eingebracht. Zum Stichtag steht die Knauf Insulation LLC mit fortgeführten Anschaffungskosten von EUR 206,9 Mio. zu Buche. Daneben wurden Investitionen zumeist in größere Projekte getätigt, wie zum Beispiel in Ofenumbauten (insgesamt ca. EUR 10,8 Mio. in Shelbyville und Shasta Lake), in neue Verpackungsmaschinen (EUR 6,7 Mio.), in einen Umbau der Gebindeformeinheit (EUR 5,9 Mio.); in sonstige Ausrüstung (EUR 3,1 Mio.) und einen neuen Verbrennungsofen (EUR 1,6 Mio.). Beschaffung Die Aufwendungen für elektrische Energie sind im Jahr 2014 mit 16% unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen, wobei die Gaskosten mit 45% deutlich überproportional gegenüber dem Vorjahr liegen. Insgesamt haben sich die Aufwendungen für Energie und Gas mit 22% in etwa proportional zum Umsatz entwickelt. Die Kosten für Rohstoffe sind in 2014 um 17,3% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und Kosten für Ausgangsfrachten konnten im Geschäftsjahr 2014 um knapp 12% unterproportional zum generierten Umsatz gesteigert werden. c) Personalbereich Das Unternehmen beschäftigte am Ende des Jahres 2014 vor Einbringung des Geschäftsbetriebs in die Knauf Insulation LLC 1.040 Mitarbeiter, ein Anstieg von 21 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahresstichtag resultiert im Wesentlichen aus zusätzlichen Mitarbeitern in der Verwaltung in Shelbyville die im Rahmen der Integration des akquirierten Geschäfts eingestellt wurden. Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft 1.041 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 994 Mitarbeiter). 2) Lage des Unternehmensa) Vermögenslage Die Gesellschaft hat, wie schon eingangs erwähnt, ihren operativen Geschäftsbetrieb in Form der Betriebsstätte in Shelbyville/IN, USA, zum 31. Dezember 2014 in die Knauf Insulation LLC eingebracht. Damit einhergehend sind sämtliche Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens mit Ausnahme der Beteiligung an der Knauf Insulation LLC und Knauf Insulation Management LLC sowie einer geringen Steuerforderung sowie sämtliche Schulden auf besagte Gesellschaft zu Buchwerten übergegangen. Die Bilanz der Knauf Insulation GmbH, Iphofen, setzt sich somit aus der Beteiligung in Höhe von EUR 206,9 Mio., einer Steuerforderung von TEUR 30 sowie Eigenkapital in Höhe von EUR 206,9 Mio. zusammen. Es wurden immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 0,3 Mio., Sachanlagen im Wert von EUR 196,4 Mio., Finanzanlagen in Höhe von EUR 22,9 Mio., Vorräte im Wert von EUR 51,5 Mio., Forderungen von EUR 109,4 Mio., liquide Mittel von EUR 12,2 Mio. und ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 0,5 Mio. in die Knauf Insulation LLC eingebracht. Dem standen eingebrachte Rückstellungen in Höhe von EUR 65,6 Mio. und Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 355,6 Mio. gegenüber. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist maßgeblich durch den Erwerb der Beteiligungen an der Knauf Insulation LLC und der Silvercote LLC sowie die Einbringung der amerikanischen Betriebsstätte der Gesellschaft in die Knauf Insulation LLC geprägt. Der Erwerb der Beteiligungen für Anschaffungskosten in Höhe von rund EUR 248 Mio. wurde mittels Erhöhung der Kapitalrücklage (EUR 112 Mio.) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen finanziert. In Folge der Einbringung ist zum Bilanzstichtag keinerlei Anlage- und Umlaufvermögen außer der Beteiligung an der Knauf Insulation LLC und Knauf Insulation Management LLC sowie einer unwesentlichen Steuerforderung in der Gesellschaft verblieben. Die Passivseite besteht einzig aus Eigenkapital. Aufgrund der Einbettung des Unternehmens in den Konzernverbund ist die Finanzierungslage gesichert. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind aufgrund der sich erholenden Konjunktur in Euro um EUR 54,5 Mio. bzw. 17,2% und in US-Dollar um USD 70,4 Mio. bzw. 16,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der gegenüber dem Euro stärker gewordene US-Dollar führt somit zu einem stärkeren Anstieg der Umsatzerlöse in Euro. Die Umsatzerlöse wurden weitestgehend mit dem Verkauf von Dämmstoffen in Nordamerika und Australien erwirtschaftet, die zusammen 95% des Gesamtumsatzes ausmachen (Vorjahr 97%). Insgesamt sind die Umsätze mit Drittkunden um 11% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, während die Konzernumsätze, insbesondere aufgrund von EUR 32,9 Mio. Konzernumsatzerlösen in den USA (Vorjahr EUR 0,00), um 48% auf EUR 79,2 Mio. gestiegen sind. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und aktivierter Eigenleistungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 60,0 Mio. (19,1%) erhöht. Die Kosten für Rohstoffe und bezogene Leistungen sind überproportional um EUR 26,7 Mio. (19,1%) auf EUR 166,2 Mio. gestiegen. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 9,3 Mio. (13,6%) erhöht. Für diese Entwicklung ist neben der allgemeinen Lohn- und Gehaltserhöhung um 3% im Wesentlichen das Ende 2013 eröffnete Werk in Lanett, Alabama/USA, verantwortlich, welches für einen Anstieg der Personalaufwendungen von ca. EUR 6,0 Mio. verantwortlich ist. Letztlich mussten wegen des gestiegenen Umsatzvolumens alle Werke Aufwendungen für Überstunden in erheblichem Maße tragen. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf EUR -22,5 Mio. (Vorjahr: EUR -0,7 Mio.). Diese deutliche Verschlechterung ist auf ein um EUR 30,7 Mio. auf EUR 29,6 Mio. verschlechtertes Ergebnis aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. Vorbehaltlich der Effekte aus Währungsumrechnung ist das Betriebsergebnis von EUR -1,7 Mio. auf EUR 7,1 Mio. gestiegen und im Wesentlichen dem Anstieg der Betriebsleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und aktivierter Eigenleistungen) um 19,1% bei gleichzeitigem Anstieg des Materialaufwandes um 19,1% geschuldet. Der Rohertrag (Betriebsleistung abzgl. Materialaufwand) der Gesellschaft ist um EUR 33,3 Mio. auf EUR 208,3 Mio. gestiegen und überkompensiert den Anstieg des Personalaufwandes um EUR 9,3 Mio. (13,6%). Die Abschreibungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (exkl. der Aufwendungen aus Währungsumrechnung) sind mit 6,7% und 16,3% gestiegen. Aufgrund des Anstiegs zinstragender Verbindlichkeiten von EUR 291,9 Mio. zum Stichtag vor Einbringung der Betriebsstätte (Vorjahr EUR 119,7 Mio.), verursacht durch den Erwerb der Beteiligungen und mangels Nettoerträgen aus Pensionsverpflichtungen bzw. Deckungsvermögen hat die Gesellschaft ein Zinsergebnis von EUR -5,1 Mio. (Vorjahr EUR -1,0 Mio.) realisiert. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit ist von EUR -1,7 Mio. in 2013 auf EUR -27,6 Mio. in 2014 gesunken und, wie schon vorstehend erläutert, den hohen Aufwendungen aus Währungsumrechnung geschuldet. Beabsichtigte Neustrukturierung der Knauf-Insulation Aktivitäten in USA werden voraussichtlich dazu führen, dass die Knauf Insulation GmbH bestehende steuerliche Verlustvorträge in der Zukunft nicht mehr nutzen kann. Daher wurden die im Vorjahr gebildeten aktiven latenten Steuern ergebniswirksam ausgebucht. Es ergibt sich daraus ein Steueraufwand vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 33,0 Mio. Das Resultat der vorstehend beschriebenen Effekte ist ein Jahresfehlbetrag von EUR 64,3 Mio. (Vorjahr Jahresüberschuss von EUR 27,4 Mio.). 3) Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risikena) Ausblick auf Branche und Gesamtwirtschaft Mangels operativen Geschäftsbetriebs wird an dieser Stelle auf einen Branchenausblick verzichtet. b) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts Mangels operativen Geschäftsbetriebs wird an dieser Stelle auf eine Gesamtaussage zur Lagebeurteilung verzichtet. c) Chancen- und Risikobericht Mangels operativen Geschäftsbetriebs und damit unmittelbar verbundener Chancen und Risiken können an dieser Stelle keine entsprechenden Angaben für die Knauf Insulation GmbH, Iphofen gemacht werden. Die Knauf Insulation GmbH ist allerdings stark von ihren direkt und indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften beeinflusst. Die Chancen und Risiken entsprechen daher im Wesentlichen denen der Tochtergesellschaft Knauf Insulation LLC, USA. Die Prognose für den amerikanischen Wohnungsbausektor, der wesentlicher Einflussfaktor auf die Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaft Knauf Insulation LLC ist, ist positiv. Eine große, im staatlichen Auftrag der USA operierende Hypothekenbank nennt in ihrer Prognose für 2015 vier wesentliche Triebfedern für einen steigenden Wohnungsbausektor in den USA. Neben dem Wirtschaftswachstum von ca. 3% p.a. und im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Hypothekenraten werden sowohl die sinkende Arbeitslosigkeit als auch die gesunkenen Gas- und Ölpreise genannt. Diese Faktoren sollen hauptverantwortlich für eine positive Marktentwicklung in den Vereinigten Staaten von Amerika und somit auch verantwortlich für eine positive Geschäftsentwicklung der Knauf Insulation LLC sein. Darüber hinaus wird erwartet, dass sich die aus den Akquisitionen im Geschäftsjahr 2014 erhofften Synergieeffekte insbesondere in den Bereichen Beschaffung, Absatz und Verwaltung bei der Knauf Insulation LLC in den Wirtschaftsjahren 2015 ff. entfalten werden. 4) NachtragsberichtBerichtspflichtige Vorgänge von wesentlicher Bedeutung lagen nach dem Bilanzstichtag nicht vor. Es gibt keine Erkenntnisse, die den Fortbestand der Gesellschaft in irgendeiner Art gefährden könnten oder deren Einfluss sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.
Iphofen, 30. April 2015 Geschäftsführung |
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