FAIST Air Intake Systems GmbHLiquidiert

28357 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 26691 HB
Eingetragen
9.11.2010
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenBau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Die Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Montage und Absatz industrieller Anlagen und Anlagenkomponenten.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Lecheler
seit 27.3.2014
Prokura
Uwe Maischatz
seit 27.3.2014
Geschäftsführer
Wilfried Thies
seit 9.11.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
425.000 €
85.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

FAIST Air Intake Systems GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2014 bis 31. Dezember 2014

A. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die weltweite Wirtschaft hat sich im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend entwickelt. Laut Berechnungen des IWF erhöhte sich das preisbereinigte weltweite Wachstum auf 3 %. Im weltweiten konventionellen Kraftwerksbau war jedoch ein rückläufiger Auftragseingang feststellbar.

Für FAIST Air Intake Systems GmbH war der Geschäftsverlauf im zurückliegenden Rumpfwirtschaftsjahr zufriedenstellend. Die Betreuung und der Ausbau der Kundenbeziehungen konnte im geplanten Umfang umgesetzt werden. Das Kundenspektrum konnte durch zusätzliche Zertifizierungen bei Kunden, verbunden mit der Registrierung als Lieferant, erhöht werden.

FAIST Air Intake Systems konnte die eigene Marktposition im Bereich der Ansaugsysteme weltweit behaupten.

2. Betriebsleistung - und Auftragsentwicklung

Der Auftragseingang ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Dies ist einer Umstellung des Geschäftsjahres geschuldet, das nun dem Kalenderjahr entspricht. Das abgeschlossene Geschäftsjahr war damit ein Rumpfwirtschaftsjahr mit einem Zeitraum von neun Monaten.

Die Betriebsleistung verminderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der Geschäftsjahresumstellung auf T€ 14.771 ( Vorjahr T€ 18.452).

3. Beschaffung

Die weltweite Zusammenarbeit mit Systemlieferanten konnte ausgebaut werden, insbesondere für die Stahlbaufertigung konnten weitere Lieferanten gewonnen werden.

4. Investitionen

Infolge der Neueinstellungen von Mitarbeitern - hauptsächlich in den Bereichen Konstruktion und Projektmanagement - wurde im Wesentlichen in die technische Ausstattung der jeweiligen Arbeitsplätze investiert.

Die Finanzierung erfolgte durch Eigenmittel.

5. Personal - und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Geschäftsjahr auf nunmehr 20 Mitarbeiter erhöht. Gegenüber dem Vorjahr ist der Durchschnitt der Mitarbeiter um 4 gestiegen.

FAIST setzt zur Altersversorgung auf die betriebseigene Rente "FAIST Best Future". Diese besteht aus den Komponenten Direktversicherung und Lebensarbeitszeitkonto und trägt zur zusätzlichen Mitarbeiterbindung bei.

6. Darstellung der Lage

6.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse und die Umsatzrendite entwickelten sich wie folgt:

2014 2013/2014 2012/2013 2011/2012
Umsatzerlöse in T€ 15.032 15.099 18.383 1.182
Umsatzrendite in % 2,83 5,20 3,98 2,33

6.2 Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Die Bilanzsumme in Höhe von T€ 8.694 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 554 vermindert. Dabei haben sich die Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen um T€ 811 reduziert.

Das Working Capital ( Umlaufvermögen minus kurzfristiges Fremdkapital ) hat sich vom Vorjahreswert mit T€ 2.751 auf T€ 2.297 um T€ 455 vermindert, beeinflußt durch den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das Umlaufvermögen setzt sich aus folgenden Positionen zusammen: Vorräte in Höhe von T€ 3.604 - der Bilanzausweis erfolgt dabei saldiert mit erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 973 - ; Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 4.992) ; Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 585 ) ; Sonstige Aktivposten (T€ 176).

Die Vorräte haben sich saldiert nur unwesentlich verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 811 zurückgegangen, wogegen sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 584 erhöht haben. Die anderen Aktivposten haben sich um T€ 298 verringert.

Das Eigenkapital ist aufgrund einer vorgenommenen Ausschüttung im Geschäftsjahr einschließlich des Ergebnisvortrages um T€ 361 gesunken.

Das kurz- und mittelfristige Fremdkapital setzt sich vorwiegend aus den Rückstellungen ( T€ 1.100 ), den Kontokorrentverbindlichkeiten (T€ 2.252 ) sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 3.520) zusammen. Dabei sind die Rückstellungen um T€ 131, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.898 sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 125 zurückgegangen. Kontokorrentverbindlichkeiten wurden erstmalig in Anspruch genommen.

6.3. Finanzlage

Der Liquiditätsbestand verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 370. Durch die Veränderung der Finanzierung wurden erstmals Kontokorrentverbindlichkeiten in Anspruch genommen.

Die Finanzierung erfolgt im Verbund mit der FAIST Anlagenbau GmbH.

B. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Risiken und Chancen

In unserem Geschäftsbereich Air Intake Systeme für Gasturbinen sind Wachstumsgrenzen innerhalb Deutschlands und Europas aufgrund der bestehenden Infrastruktur und der energiepolitischen Lage vorgegeben. Potential hinsichtlich der Auftragsentwicklung sehen wir in Drittstaaten auf den Kontinenten Asien, Amerika und Afrika. Insbesondere ist in den USA aktuell eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Dies wird unterstützt durch den aktuellen Euro - Dollar - Kurs.

Für die Planung unserer Auslastung und zur Sicherstellung unserer langfristigen Unternehmensentwicklung streben wir bei unseren Kunden den Abschluss von Rahmenverträgen über einen längeren Zeitraum an.

Durch die weltweite Tätigkeit der FAIST Jr Intake Systems GmbH und die Umsetzung von Großanlagenprojekten besteht ein grundsätzliches Risiko im Hinblick auf die politische Entwicklung einzelner Absatzländer. Instabile politische Gegebenheiten können die Abwicklung von Großprojekten verzögern oder sogar aufhalten. Dies gilt insbesondere für den Nahen Osten und für Russland.

Trotz des weltweit zunehmenden Einsatzes von regenerativen Energien sehen wir weiterhin eine Nachfrage nach Gasturbinen - Kraftwerken, da diese besonders flexibel bei Netzschwankungen eingesetzt werden können. Diese Entwicklung weist Marktchancen für das Unternehmen auf.

Entsprechend unserer Planung für das Geschäftsjahr 2015 erwarten wir aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Energiemarktes eine moderate Steigerung der Betriebsleistung und des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahresniveau.

C. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

2. Forschung und Entwicklung

Weiterhin wollen wir die Entwicklung von alternativen Filtersystemen forcieren. Hierzu führen wir in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten entsprechende Entwicklungsmaßnamen und Test - Reihen durch.

3. Organisation Vertrieb

Die Bearbeitung unserer Märkte weltweit haben wir - neben dem eigenen Vertrieb - mit verschiedenen regionalen Vertriebskooperationen für den After-Sales Bereich organisiert.

 

Bremen, den 16. April 2015

gez. Wilfried Thies

gez. Uwe Maischatz

Bilanz zum 31.12.2014

Aktiva

Geschäftsjahr 31.12.2014 Vorjahr 31.03.2014
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.221,00   23.676,00
II. Sachanlagen 281.709,00 310.930,00 307.380,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 2.630.304,06   2.638.716,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.680.327,18   5.819.691,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 63.493,59 8.374.124,83 433.058,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten   8.760,05 25.123,86
Summe   8.693.814,88 9.247.646,13

Passiva

     
    Geschäftsjahr 31.12.2014 Vorjahr 31.03.2014
    Euro Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00   500.000,00
II. Gewinnvortrag 591.020,23   591.020,23
III. Jahresüberschuss 425.220,66 1.516.240,89 785.854,58
B. Rückstellungen   1.100.169,68 1.230.720,66
C. Verbindlichkeiten   6.077.404,31 6.140.050,66
Summe   8.693.814,88 9.247.646,13

Gewinn- und Verlustrechnung

01.04.2014 - 31.12.2014 01.04.2013 - 31.03.2014
1. Rohergebnis   2.422.848,13   3.641.084,54
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 904.103,72   953.371,92  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 188.029,33 1.092.133,05 187.975,03 1.141.346,95
- davon für Altersversorgung: € 4.842,12 (Vorjahr € 5.910,56)        
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   43.745,95   53.835,50
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   636.968,13   1.302.047,75
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   5.843,87   41.144,32
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 5.274,37 (Vorjahr € 41.144,32)        
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   81.271,12   9.120,45
- davon an verbundene Unternehmen: € 27.956,73 (Vorjahr € 246,28)        
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   574.573,75   1.175.878,21
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   148.978,80   388.938,68
9. Sonstige Steuern   374,29   1.084,95
10. Jahresüberschuss   425.220,66   785.854,58

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

I. Bilanzierungsgrundsätze

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft wurde während des Kalenderjahres 2014 aufgrund einer Satzungsänderung umgestellt auf den Zeitraum 01.01.-31.12. eines Jahres und entspricht damit dem Kalenderjahr. Durch die Umstellung ergibt sich für das vorliegende Berichtsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.04.-31.12.2014.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und 264ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig ermittelt. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode und zeitanteilig.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In den Herstellungskosten für fertige und unfertige Erzeugnisse wurden angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, der allgemeinen Verwaltungskosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens, sofern er durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Die erhaltenen Abschlagszahlungen auf Bestellungen von insgesamt T€ 973 (Vorjahr T€ 1.225) wurden von den Vorräten gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzugs und der Kosten der Beitreibung der Außenstände bei inländischen Kunden um 1,5 v. H., bei Auslandskunden um 2,5 v.H. ihres Nettobetrages wertberichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Grundlagen für Währungsumrechnung

In Fremdwährung eingegangene Verbindlichkeiten wurden mit dem Geldkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Auf Fremdwährung lautende Forderungen wurden mit dem Briefkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden die Fremdwährungsposten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei der Bewertung am Bilanzstichtag wird das Niederstwertprinzip beachtet, sofern die Restlaufzeit der Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mehr als ein Jahr beträgt. Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.

IV. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2014

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar 150 Euro, aber nicht 1.000 Euro übersteigen, werden je Wirtschaftsjahr in einen Sammelposten aufgenommen, der ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gleichmäßig mit jeweils 1/5 der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgeschrieben wird. Vermögensgegenstände werden sofort abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- und Herstellungskosten höchstens 150 Euro betragen.

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2014

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.04.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.185,00 12.738,00 0,00 46.923,00
II. Sachanlagen 391.770,31 10.881,95 0,00 402.652,26
  425.955,31 23.619,95 0,00 449.575,26
Abschreibungen
01.04.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.509,00 7.193,00 0,00 17.702,00
II. Sachanlagen 84.390,31 36.552,95 0,00 120.943,26
  94.899,31 43.745,95 0,00 138.645,26
Buchwerte
31.12.2014 31.03.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.221,00 23.676,00
II. Sachanlagen 281.709,00 307.380,00
  310.930,00 331.056,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Position "sonstige Vermögensgegenstände" enthält Posten in Höhe von 8.000,00 (Vorjahr € 8.000,00) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In der Position "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" sind Forderungen in Höhe von 584.522,69 (Vorjahr 795,96) an die Gesellschafterin FAIST Anlagenbau GmbH enthalten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen mit Beträgen jeweils über T€ 25 betreffen im Wesentlichen Nachbesserungsarbeiten, Urlaubsansprüche, Arbeitszeitkonten und Tantieme.

Rückstellungen für Arbeitszeitkonten mit einem Erfüllungsbetrag von 39.714,01 wurden mit dem zuzuordnenden Deckungsvermögen verrechnet. Der Zeitwert und die gleichzeitig fortgeführten Anschaffungskosten dieses Deckungsvermögens betrugen für die Rückdeckung der Arbeitszeitkonten 39.714,01. Die Bewertung zum Zeitwert erfolgte gemäß der Mitteilungen der jeweiligen Versicherungsinstitute nach der market-to-market Methode.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Gesamt davon bis zu 1 Jahr
T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.252 2.252
Vorjahr 0 0
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1 1
Vorjahr 225 225
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.520 3.520
Vorjahr 5.418 5.418
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
Vorjahr 68 68
5. Sonstige Verbindlichkeiten 304 304
Vorjahr 429 429
  6.077 6.077
Vorjahr 6.140 6.140

In der Position "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" sind Verbindlichkeiten in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 68.153,96) an die Gesellschafterin FAIST Anlagenbau GmbH enthalten.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2014 bis 31. Dezember 2014

1. Verrechnung von Deckungsvermögen

Bei der Verrechnung von Deckungsvermögen mit den korrespondierenden Schuldposten wurden aus den sonstigen betrieblichen Erträgen € 0,00 (Vorjahr € 329,63) an Erträgen aus Deckungsvermögen mit den Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 329,63) verrechnet.

2. Abzinsung von Rückstellungen und Währungsumrechnung

In der Position "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von € 90,01 (Vorjahr € 229,36) und in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 185,93) enthalten.

In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 288,00 (Vorjahr € 395,00) enthalten.

3. Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

VI. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

31.12.2014 Vorjahr
TEUR TEUR
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 2.535 0
Bürgschaften / Avale 5.459 1.412
  7.994 1.412

Die Haftungsverhältnisse resultieren aus der gesamtschuldnerischen Haftung für Kreditverbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation der verbundenen Unternehmen als gering zu bewerten.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen langfristige Mietverträge und Leasingverpflichtungen mit Gesamtverpflichtungen in Höhe von:

Fällig bis 31.12.2015: 89 T€
Fällig 01.01.2016 bis 31.12.2018: 193 T€
Fällig nach 31.12.2018: 0 T€

Diese Beträge resultieren aus der langfristigen Anmietung von Büroräumen sowie dem Leasing von Fahrzeugen und Betriebseinrichtung. Die Leasingfinanzierung hat den Zweck, dass Investitionen unter Schonung der liquiden Mittel realisiert werden können.

3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

 

Herr Wilfried Thies, Geschäftsführer

 

Herr Uwe Maischatz, Geschäftsführer

Auf die Angabe der Organbezüge wurde unter Bezugnahme auf § 286 HGB verzichtet.

4. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Rumpfgeschäftsjahres 2014 beschäftigt:

22 Angestellte (inkl. 2 Geschäftsführern)

5. Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Rumpfwirtschaftsjahres in Höhe von € 425.220,66 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 591.020,23 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bremen, den 16. April 2015

gez. Wilfried Thies, Geschäftsführer

gez. Uwe Maischatz, Geschäftsführer

Festgestellt am 23. April 2015

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach den §§ 327, 276 HGB verkürzte Abschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FAIST Air Intake Systems GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. April 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 16. April 2015

TREUCONTROL
Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Norbert Roos, Wirtschaftsprüfer

Stephan Roos, Wirtschaftsprüfer

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