Virtual Solution AGLiquidiert
Blutenburgstraße 18, 80636 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Henrik Tilger seit 20.7.2021 | Prokura |
Hermann Paul Dr. Granzer seit 2.6.2021 | Prokura |
Gerd Sascha Wellershoff seit 17.6.2019 | Vorstandsmitglied |
Carmen Trepmann seit 29.11.2012 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Virtual Solution AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020Auf den nachfolgenden Seiten ist der Anhang der Berichtsgesellschaft dargestellt. Der Anhang wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB erstellt. A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in München und wird beim Amtsgericht München, Abteilung B, Registernummer 202166 geführt. Der Jahresabschluss der Virtual Solution AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert, sofern sie der Abnutzung unterlagen. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB, namentlich dem Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung des Vermögensgegenstands sowie durch Hinzurechnung angemessener Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in Anlage 4 dargestellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 HGB). Aktiv abgegrenzt werden Ausgaben, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Passiv abgegrenzt werden Einnahmen, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Umsatzerlöse aus der Einräumung zeitlich begrenzter und zeitlich unbegrenzter Lizenzen werden erst dann erfasst, wenn ein rechtsverbindlicher Vertrag mit dem Kunden vorliegt, eventuell eingeräumte Rückgaberechte verstrichen sind, die Software entsprechend dem Vertrag zur Verfügung gestellt wurde und wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar sowie die Bezahlung hinreichend wahrscheinlich ist. Umsatzerlöse aus der Einräumung zeitlich begrenzter Lizenzen werden je nach konkreter Ausgestaltung der Lizenzierung behandelt. Überwiegen die Charakteristika eines Verkaufs, zum Beispiel sofortige Bezahlung und sind die sonstigen oben genannten Voraussetzungen erfüllt, erfolgt eine sofortige Erlösrealisierung. Überwiegen jedoch die Eigenschaften einer Nutzungsüberlassung, werden die Erlöse ratierlich über den Zeitraum der Nutzungsüberlassung realisiert. C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).
2. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 6.948.434,37 (Vorjahr: EUR 5.193.570,93).
3. Grundkapital, Kapitalrücklagen Das Grundkapital beträgt EUR 667.412,00 und wurde im Geschäftsjahr 2020 unverändert fortgeführt. Das aus Kapitalerhöhungen erzielte Agio von EUR 24.375.350,00 ist in die Kapitalrücklage eingestellt und wurde im Geschäftsjahr 2020 unverändert fortgeführt. 4. Verlustvortrag, Ausschüttungssperre Bei Aufstellung der Bilanz wurde in dem Bilanzverlust ein Verlustvortrag von EUR 22.637.224,44 (Vorjahr: EUR 20.598.361,31) berücksichtigt. Im Berichtsjahr ergibt sich erstmals eine buchtechnische Überschuldung, die zum Wirtschaftsjahresende EUR 1.961.476,41 beträgt. Bedingt durch einen Rangrücktritt von EUR 4.200.000,00 zu den Darlehen des Hauptgesellschafters ist die bilanzielle Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne beseitigt. Ausschüttungssperre: Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 5.356.233,09 (Vorjahr: EUR 5.495.132,28). Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
D. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§275 HGB) aufgestellt. 2. Die Umsätze stammen in vollem Umfang aus der Entwicklung und Bereitstellung der eigenentwickelten Produkte. 3. Im Geschäftsjahr 2020 gab es keine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 HGB. E. Sonstige Pflichtangaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 83 (Vorjahr: 80). 2. Ergebnisverwendung gemäß § 285 Nr. 34 HGB Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 3. Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Sascha Wellershoff wurde im Juni 2019 als Vorstand bestellt. Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
4. Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von EUR 667.412,00 ist eingeteilt in 667.412 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. 5. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.537.957,39 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Bis zur Bilanzaufstellung haben sich keine besonderen Vorgänge ergeben.
München, 14. September 2021 Sascha Wellershoff Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Geschäftsentwicklung und Rahmenbedingungen 1.1. Unternehmen Der Geschäftszweck der Virtual Solution AG (nachfolgend Virtual Solution) bestand ursprünglich in der Erbringung von hochspezialisierten IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden mit besonderem Fokus auf Java Entwicklungen im Bereich mobiler iOS und Android Endgeräte und Cloud Services. Die Virtual Solution wuchs seit der Gründung 1996 bis 2008 stetig auf 5 Mio. EUR Jahresumsatz an. Es wurden in diesem Zuge namhafte Kunden wie beispielsweise IBM, Siemens, DHL, KGAL, Hannover Leasing Automotive, Kaspersky und Audi gewonnen. 2011 wurde die Virtual Solution strategisch neu ausgerichtet. Ziel der Re-Positionierung war zunächst die Ergänzung und schließlich die Ersetzung des relativ stark schwankenden Projektgeschäftes durch ein ertragsstarkes und stetigeres Geschäft mit eigenentwickelten und hochstandardisierten Softwareprodukten insbesondere im Behörden- und Unternehmensumfeld. In diesem Zuge der Entwicklung von individuellen Softwarelösungen wurde begonnen, in die Entwicklung von SecurePIM zu investieren. SecurePIM ist eine ganzheitliche Kommunikationslösung für Kunden im Behörden- und Unternehmensbereich. Wesentliche Funktionen sind sicherer Zugriff auf E-Mails, Kontakte, Fotos und Kalender, verfügbar auf mobilen Endgeräten wie iPhone und iPad (siehe https://www.virtual-solution.com) und seit Ende Dezember 2014 auch für Android Smartphones und Tablets. Das Produkt SecurePIM hat seit 2015 eine starke und wachsende Marktnachfrage ausgelöst. Die langjährige Erfahrung der Virtual Solution im Bereich der Entwicklung von komplexen Unternehmensanwendungen in Verbindung mit der hohen Fachkompetenz der Spezialisten auch bei neuesten Mobil- und Sicherheits-Technologien schaffen einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil und sind Motor der Steigerung der Marktnachfrage. Im Zuge dessen wurde die Gesellschaft strategisch und konsequent immer weiter auf das Hauptprodukt SecurePIM ausgerichtet. 2017 hat Virtual Solution die Zulassung für den VS-NfD (Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch) Betrieb für das Produkt SecurePIM Government SDS iOS des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten sowie eine Listung im Kaufhaus des Bundes erreicht. Hierdurch wurden erhebliche zusätzliche Absatzpotenziale für die kommenden Jahre im Behördenumfeld geschaffen. Parallel dazu wurde auch der VS-NfD Zulassungsprozess für die SecurePIM Android Lösung gestartet und 2020 die Freigabeempfehlung des BSI für den Einsatz auch im Bundesbehördenmarkt erreicht. Virtual Solution ist damit der einzige Anbieter in Deutschland, der über eine plattformübergreifende Kommunikationslösung für den VS-NfD Betrieb verfügt. Ein weiterer Meilenstein konnte 2020 mit der Neuverhandlung des Vertrages mit dem Beschaffungsamt erreicht werden. In diesem Zuge wurde das mögliche Bestellvolumen erheblich ausgeweitet und die Vertragslaufzeit deutlich verlängert. Um die Lösung zu vervollständigen hat Virtual Solution SecurePIM 2020 um einen sicheren Messenger mit Telefonie- und Videolösung erweitert. Der Messenger wird auch als Einzellösung unter dem Namen SecureCOM vertrieben. Die strategische Weiterentwicklung des Produktes erfolgt besonders mit dem Ziel der weiteren Flexibilisierung der Lösung und der Beschleunigung von Zulassungsprozessen kundenindividueller Anforderungen. Der Umsatz entwickelte sich im Zeitraum 2016 bis 2021 von 1,6 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR und ist damit um 537 % in den letzten 5 Jahren gewachsen. Die COVID-19 Krise hat das Wachstum der Virtual Solution 2020 auf 7 % gebremst. Hintergrund war hier im Wesentlichen die schwierige Erreichbarkeit der Kundeninfrastrukturen im Rahmen des ersten Lockdowns. Grundsätzlich hat sich die COVID-19 Krise aber positiv auf das Sicherheitsbedürfnis und die Marktakzeptanz der SecurePIM Lösung ausgewirkt. 1.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Gewährleistung einer möglichst umfassenden Sicherheit für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets stellt für viele Unternehmen nach wie vor eine große und vor dem Hintergrund der seit dem 25. Mai 2018 verpflichtend anzuwenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auch wachsende Herausforderung dar. Motor dieser Herausforderung ist die hohe Komplexität mobiler Kommunikationslösungen, die durch unterschiedliche Betriebssysteme, durch die Verschmelzung von privater und geschäftlicher Nutzung, eine kontinuierlich wachsende Anzahl von Smart Devices sowie hohe Innovationsdynamik gekennzeichnet ist. Zudem befinden sich IT-Entscheider in dem Zwiespalt, die Sicherheit von Firmendaten auf mobilen Geräten zu verbessern und auf der anderen Seite die Produktivität der Anwender durch die Nutzung von mobilen Smart Devices zu steigern. Die Absicherung mobiler Kommunikationslösungen stellt immer eine anspruchsvolle Herausforderung dar. Unternehmen müssen ihre IT-Security Konzepte und Abteilungen kontinuierlich weiterentwickeln, die Sicherheitsgefährdungen für mobile Endgeräte und Applikationen werden eher steigen als zurückgehen. Anbieter werden insbesondere mit Lösungen punkten, die ein hohes Maß an Sicherheit versprechen und gleichzeitig den Anwender nur geringfügig in seiner Tätigkeit einschränken. Organisationen werden in diesem Zuge erhebliche Investitionen tätigen, um Geschäftsprozesse zu flexibilisieren, moderne IT-Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und um ein überzeugendes und interaktives Kundenerlebnis zu entwickeln. Diese Initiativen werden die bestehenden Security-Konzepte weiterhin herausfordern. In vielen Branchen wird intensiv über Digitalisierungs-Konzepte nachgedacht. Dabei steht die sichere Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden im Mittelpunkt. Hierfür werden geeignete Lösungen gesucht, die durch Einfachheit hohe Akzeptanz erlangen und gleichzeitig die Sicherheit wie auch die Compliance Anforderungen erfüllen. In diesem stark wachsenden Zielmarkt ist die Virtual Solution AG mit ihrem Produkt- und Leistungsangebot sehr gut positioniert. Die Unternehmensleitung sieht deutlich positive Effekte auf die Unternehmensentwicklung der Virtual Solution AG speziell durch die steigende Anzahl von Angriffen auf Unternehmens- und private Daten, die wachsende Anzahl von Verstößen gegen die DSGVO Vorschriften und deren strafrechtliche Verfolgung sowie besonders durch die Digitalisierungsinitiativen im Bundesbehördenbereich. 1.3. Geschäftsentwicklung Der aktuelle Accenture "Cyber Threatscape Report" beschreibt das Jahr 2020 als den ultimativen Test für Sicherheitsstrategien und -verfahren. Die meisten Unternehmen und Behörden sahen sich zu Beginn des Jahres gezwungen, möglichst schnell auf Remote-Arbeit umzustellen. Dabei zeigte sich, dass ein signifikanter Anteil über keine sichere, umsetzbare Strategie verfügte und der Sicherheitsaspekt zugunsten einer möglichst hohen Reaktionsgeschwindigkeit in den Hintergrund rückte. In diesem Zuge der Umstellung haben Unternehmen und Behörden ihren Cybersicherheitsansatz, ihre Lösungen und Richtlinien angepasst und weiterentwickelt. Nachdem nun Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum remote gearbeitet haben, erwarten sie jetzt, dass sie auch nach der COVID-19 Krise von überall, zu jeder Zeit und auf jedem Gerät flexibel arbeiten können. Der Zielmarkt der Virtual Solution AG zeigte insofern auch im Jahr 2020 einen nochmals deutlich gestiegenen Bedarf an Mobil- und Sicherheits-Technologien. Dieses Marktwachstum wurde durch weiter steigende Datenschutzanforderungen, insbesondere durch die DSGVO, einem Anstieg der Datenkriminalität sowie einer fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt begünstigt. Allerdings führte der erste Lockdown aufgrund der Fokussierung auf Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit im Homeoffice und der stark eingeschränkten Zutrittsmöglichkeit zu Behördeninfrastrukturen zu einer deutlichen Verlangsamung der Vertriebsaktivitäten und der Implementierungsgeschwindigkeit der SecurePIM Lösung. Die Virtual Solution konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar ihre Marktposition weiter stärken und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr moderat steigern, blieb aber vor dem Hintergrund des Pandemiegeschehens hinter den Erwartungen zurück. Hervorzuheben sind im Geschäftsjahr 2020 besonders ein großer Auftrag im Bereich der Rüstungsindustrie, der signifikante Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und eine deutlich zweistellige Neukundengewinnung in allen Marktsegmenten. Bei weiteren großen Institutionen wurden große Fortschritte in der Auftragsanbahnung erzielt, die einen Wachstumsschub für das Geschäftsjahr erwarten lassen. Die im März 2020 erhaltene Freigabeempfehlung für den Betrieb der Android Lösung, die Fertigstellung des Messengers und die Integration einer Videotelefonie Lösung komplettieren das Angebot und unterstützen die ambitionierte Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2021. Folgende quantitative Ziele hat die Gesellschaft ausgegeben:
2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7 % von 8.142 TEUR auf 8.687 TEUR. Wesentlicher Treiber des Wachstums war die erfreuliche Entwicklung der Kundengewinnung besonders im Behördenmarkt. Die Gesamtleistung lag um 4 % unter dem Vorjahr, was hauptsächlich durch eine um 1.002 TEUR geringere Aktivierung von Entwicklungsleistungen begründet ist. Der Rückgang im EBITDA ist auf den geringeren Gesamtumsatz, den um 4 % gestiegenen OPEX und eine Einmalbelastung für Rückstellungen i.H.v. 634 TEUR zurückzuführen. Die Rückstellung betrifft die Rückzahlung von Entwicklungszahlungen an das BSI. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen absolut um 232 TEUR auf 3.943 TEUR an. Bereinigt um Einmaleffekte aus der Erhöhung von Rückstellungen fielen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 402 TEUR niedriger als im Vorjahr aus. Der Personalaufwand erhöhte sich um 322 TEUR auf 7.090 TEUR. Der Anstieg ist überwiegend auf Personalaufbau im Bereich der Entwicklung zurückzuführen. Durch die im Vorjahr und im Berichtsjahr aktivierten Eigenleistungen sowie Zugänge bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung erhöhten sich die Abschreibungen um 602 TEUR auf 3.329 TEUR. Aufgrund der COVID-19 Krise und den daraus resultierenden politischen Entscheidungen (Lockdowns, Homeoffice Regelungen, Reise- und Kontaktbeschränkungen) sind die Werbe- und Reisekosten von 1.119 TEUR im Vorjahr auf 999 TEUR zurückgegangen. Die weiteren sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 351 TEUR auf 2.944 TEUR im Berichtsjahr an. Die Ursache hierfür sind insbesondere gestiegene Aufwendungen für den Einsatz strategischer Beratung für den Behördenmarkt. Das Jahresergebnis fiel mit -4.367 TEUR um 2.328 TEUR geringer als im Vorjahreszeitraum aus und resultiert hauptsächlich aus der geringeren Aktivierung von Eigenleistungen, verstärkten Investitions- und Vertriebsaktivitäten, sowie der Belastung durch einen Einmaleffekt durch die Erhöhung der Rückstellung für Rückzahlungen an das BSI. Insgesamt konnte die Gesellschaft die gestiegenen Aufwendungen für Personal und Fremd- und Beratungsleistungen sowie höhere Abschreibungen nicht durch entsprechendes Umsatzwachstum kompensieren. 2.2. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 141 TEUR auf 5.356 TEUR gesunken. Den Zugängen aus der Weiterentwicklung des Produktes SecurePIM und der Neuentwicklung des SecurePIM Messenger Produktes stehen dabei laufende Abschreibungen in vergleichbarer Höhe gegenüber. Das Umlaufvermögen liegt zum Stichtag mit 1.935 TEUR um 1.735 TEUR unterhalb des Vorjahres, was im Wesentlichen durch einen geringeren Bankbestand begründet ist. Die Bilanzsumme stieg von 9.378 TEUR im Vorjahr auf 9.461 TEUR im Berichtszeitraum an. Die Bewegung resultiert dabei im Wesentlichen aus dem Rückgang der Vorräte um 258 TEUR gegenüber dem Vorjahr, dem Rückgang des Kassenbestands sowie der Guthaben bei Kreditinstituten um 1.388 TEUR gegenüber dem Vorjahr und dem gegenläufigen Hinzutreten eines nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags von 1.961 TEUR im Berichtsjahr. Der Anstieg der Verbindlichkeiten auf insgesamt 6.948 TEUR (VJ.: 5.194 TEUR) ist überwiegend auf höhere Darlehen zurückzuführen, die vor allem für die Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten verwendet wurden. 2.3. Finanzlage Die zur Verfügung stehenden Barmittel betrugen zum Jahresende 635 TEUR (VJ: 2.024 TEUR). Im Geschäftsjahr 2020 haben zusätzliche Gesellschafterdarlehen i.H.v. 1.500 TEUR die Liquidität der Virtual Solution AG gesichert. Zusätzlich führte und führt die Unternehmensleitung Gespräche mit potenziellen Investoren, um ein weiteres und schnelleres Wachstum der Gesellschaft zu ermöglichen. Die wirtschaftliche Lage und die weitere Umsatzentwicklung der Virtual Solution AG sind zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichtes aus Sicht der Geschäftsleitung und in Anbetracht der COVID-19 Krise sehr gut. Die Diskussion über Cyber-Sicherheit in den Medien und der verstärkte Einsatz des Kriseninstrumentes "Homeoffice" und der damit verbundenen gestiegenen Anforderungen an die Datensicherheit begünstigt grundsätzlich die Wachstumsmöglichkeiten der Gesellschaft. 3. Chancen und Risiken Bericht 3.1. Chancen A) Generell steigende Nachfrage nach mobilen Geräten Immer häufiger werden mobile Endgeräte auch im Unternehmensumfeld eingesetzt. Der Grund ist naheliegend: die Anwender wollen auch bei ihrer täglichen Arbeit nicht mehr auf die Vorteile verzichten, die ihnen Smartphones und Tablets bieten. Grundsätzlich ist das ein erfreulicher Trend, denn das Unternehmen profitiert nicht nur von einer besseren Vernetzung der Mitarbeiter/-innen wie etwa des Außendienstes, sondern auch ganz allgemein durch Effizienzgewinne und eine höhere Mitarbeitermotivation. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist eine deutlich bessere Erreichbarkeit der Mitarbeiter. Diese Flexibilisierung der Arbeitswelt bringt es allerdings mit sich, dass berufliche Informationen und Anwendungen, die in der Vergangenheit nur am Arbeitsplatz oder an speziell abgesicherten Laptops verfügbar waren, zunehmend auch auf Geräten genutzt werden, deren Design und Software ursprünglich für den Privatkunden-Markt konzipiert wurde. Nicht selten ist es möglich, dass über privat mitgebrachte Smartphones Zugriff auf hochsensible Unternehmensdaten oder gar auf interne Unternehmensnetze erreicht wird. Zudem verschieben sich die Grenzen zwischen stationären und mobilen Geräten immer weiter. Die Leistungsfähigkeit eher konventioneller Desktop Geräte wird mittlerweile auch schon von innovativen, mobilen Endgeräten wie dem aktuellen iPad Pro erreicht und führt zu einer weiterwachsenden Verbreitung dieses Gerätetyps. B) Erhöhtes Risiko für Unternehmen durch Hacking-Angriffe steigert Nachfrage nach sicheren Kommunikationslösungen Verlust von sensiblen Unternehmensdaten: Smartphones werden sehr häufig mobil verwendet und können dabei schnell(er) verloren werden. Bei einem mobilen Computer ist das Verlustrisiko allein aufgrund seines Formfaktors deutlich geringer, bei einem Arbeitsplatzrechner beschränkt sich das Verlustrisiko auf vorsätzliche Entwendung. Unternehmen müssen daher davon ausgehen, dass mobile Geräte mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit in die Hände von Dritten gelangen. Dabei reichen schon 20 Minuten, um den kompletten Inhalt des Gerätes auszulesen, ohne das betroffene Mitarbeiter bei gezielten Angriffen davon Kenntnis erlangen. Gezielte Wirtschaftsspionage: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik listet in seinem Grundschutzkatalog aktuell 162 "vorsätzliche Handlungen'' auf, mit denen sich IT- Systeme kompromittieren lassen. Vielen Unternehmen erscheint dieses Gefahrenpotential zunächst wenig praxisrelevant. Spätestens seit Skandalen wie PRISM (NSA) oder dem Facebook Skandal 2019, in dessen Zuge die Rekordstrafe von 5 Milliarden Dollar verhängt wurde ist es offensichtlich, dass diese Techniken tatsächlich ganz konkret und regelmäßig angewendet werden. Unternehmen, die interessante Produkte und Dienstleistungen am Markt anbieten, müssen damit rechnen, Ziel solcher Angriffe zu werden. Auch der deutsche Verfassungsschutz warnt inzwischen vor einer massiven Zunahme von Angriffen und nennt in seiner Broschüre "Wirtschaftsspionage - Risiko für Unternehmen, Wissenschaft und Forschung" zahlreiche konkrete Angriffsszenarien. So erfolgten im Jahr 2020 deutlich verstärkte und gezielte Angriffe auf in der Vergangenheit als sicher geltende Apple iOS Geräte. Auch viele IT-Sicherheitsanbieterweisen darauf hin, dass die Menge mobiler Schadsoftware ständig steigt. C) Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen begünstigt den Einsatz von Containerlösungen Bei Verwendung von mobilen Endgeräten stoßen Unternehmen auch auf erhebliche rechtliche Probleme. Auf den Geräten von Mitarbeitern können sich private Daten, Firmendaten und auch Kundendaten befinden. Neben dem wirtschaftlichen Interesse des Unternehmens, seine Firmendaten zu schützen muss das Unternehmen auch zahlreiche rechtliche Rahmenbedingungen, wie die seit dem 25.5.2018 verbindlich anzuwendenden Regelungen der DSGVO, zum Datenschutz beachten. Diese Regelungen gelten unabhängig davon, ob sich die Daten im Unternehmensnetz oder auf einem mobilen Gerät befinden. Die Regelungen der DSGVO werden wesentlich dazu beitragen, dass Kunden einen Sicherheitscontainer auf mobilen Endgeräten einsetzen werden. Am sensibelsten ist der Umgang mit personenbezogenen Daten. Denn rechtlich steht das Unternehmen in der Verantwortung, wenn ein Mitarbeiter mit Einverständnis des Unternehmens ein Gerät geschäftlich nutzt und dabei private Daten des Mitarbeiters oder Daten von Kunden in die Hände Dritter gelangen. Noch schwieriger wird die juristische Bewertung in einem sogenannten "Bring Your Own Device" (BYOD)-Umfeld. Ein mitgebrachtes Gerät bleibt dabei Eigentum des Mitarbeiters. Wenn ein Arbeitgeber Zugriff darauf erhalten will, muss er dafür eine Rechtsgrundlage schaffen. Erfolgt dies nicht, können beispielsweise Straftatbestände wie eine Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (StGB §§ 201), eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bilddaten (§ 201a StGB) oder eine Verletzung des Briefgeheimnisses (§ 202 StGB) vorliegen. Das Unternehmen hat dafür Sorge zu tragen, dass eine Verletzung dieser Bestimmungen ausgeschlossen ist und muss alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen dafür schaffen. Kommt es dieser Pflicht nicht nach, kann dem Unternehmen grob fahrlässiges oder sogar vorsätzliches Verhalten nachgewiesen werden. In dem Fall müssen sowohl das Unternehmen und unter Umständen auch die Organvertreter persönlich mit Schadensersatzforderungen oder sogar Haftstrafen rechnen. In diesem Zusammenhang besteht auch ein wesentliches Reputationsrisiko für das Unternehmen und die handelnden Personen. D) Container Lösung setzt sich im Markt durch Der Lösungsansatz, der sich am Markt zunehmend durchsetzt, ist der "Secure Container". Es wird auf einem Gerät ein eigener geschützter Bereich für die unternehmensbezogenen Informationen geschaffen. In diesem Bereich werden E-Mails, Kontakte, Kalender und Dokumente verwaltet und aus diesem Bereich kann gesichert auf Unternehmensanwendungen zugegriffen werden. Da dieser Bereich vom Rest des Gerätes komplett abgeschirmt wird, ist jederzeit eine uneingeschränkte persönliche Nutzung ohne weitere Risiken für das Unternehmen möglich. Der sich deutlich verstärkende Trend in Organisationen zu "Bring Your Own Device (BYOD)" Strategien in Verbindung mit erheblich gestiegenen Datenschutzanforderungen sorgt für die hohe und weiterwachsende Attraktivität dieses Lösungstyps. Dabei werden die lokal gespeicherten Informationen, die sich Innerhalb des "Secure Containers" befinden ebenso wie der Kommunikationskanal ins Unternehmen Ende zu Ende verschlüsselt. Die zur Autorisierung des Benutzers erforderlichen Methoden können durch das Unternehmen festgelegt werden und reichen von Passwörtern, die bestimmte Mindestanforderungen erfüllen müssen, bis hin zu Zweifaktorauthentifizierungslösungen. Selbst wenn das Mobilgerät des Mitarbeiters komplett ungesichert bliebe, könnte damit eine dritte Person nicht auf den Secure Container zugreifen. Das höchstmögliche Sicherheitsniveau bei der Absicherung der Informationen lässt sich durch die Nutzung von Smartcards erreichen. Dabei handelt es sich um ein geschlossenes Sicherheitssystem, das nicht unter der Kontrolle des Smartphone- oder Tablet-Herstellers steht. Wenn die Entschlüsselung der lokal gespeicherten Informationen über eine Smartcard erfolgt, können die Daten nach heutigem Stand der Technik nicht kompromittiert werden. Das gilt im Rahmen einer solchen spezialisierten Sicherheitsarchitektur selbst für den Fall, dass sich die Smartcard in den Händen des Angreifers befindet. Die Virtual Solution AG bietet mit SecurePIM eine hochsichere Datenspeicherung und verschlüsselte App-Nutzung auf Smartphones und Tablets im Rahmen einer BSI zugelassenen (iOS) oder freigegebenen (Android) Container-Lösung. Damit schafft SecurePIM für Unternehmen und Nutzer die Voraussetzung, sensible Unternehmensdaten auf Smartphones und Tablets verschlüsselt abzulegen und verschlüsselt austauschen zu können. Private und Business Daten bleiben strikt voneinander getrennt. Die wichtigsten Differenzierungsmerkmale von SecurePIM sind: + Security "Made in Germany": Die SecurePIM App ist eine deutsche Entwicklung. Sämtliche sicherheitsrelevante Bereiche der App und des zugehörigen SecurePIM Management Portals (SMP) sind exklusiv in Eigenentwicklung erstellt und damit zu 100 % Security "Made in Germany". Die Server stehen in deutschen Rechenzentren. Damit gelten die deutschen Datenschutzrichtlinien. + Usability: Mit SecurePIM stehen dem Nutzer alle Business-Funktionen in nur einer App zur Verfügung. Der Nutzer greift zentral auf Firmen-E-Mails, Kontakte, Termine und Dokumente zu, ohne die App wechseln zu müssen. Um die Mitarbeiterakzeptanz zu steigern ist SecurePIM besonders benutzerfreundlich. Die Security-Lösung steht als iOS- bzw. Android-typisches User Interface (UI) zur Verfügung. + Integration: SecurePIM lässt sich einfach, schnell und nahtlos in die bestehende Public- Key-Infrastruktur (PKI) Ihres Unternehmens integrieren. Schlüssel, Kennwörter, etc. können weiterhin verwendet werden, was den Administrationsaufwand bei der Einführung erheblich reduziert. + Skalierbare Security: Die Nutzung von SecurePIM ist nicht an die Gerätefunktionalitäten gebunden, sondern es können herstellerunabhängig verschiedene Sicherheitsstufen und Sicherheitsverfahren gewählt werden. Je nach Anforderung lässt sich das Sicherheitslevel von SecurePIM anpassen. TLS-Authentifizierung, Container-Verschlüsselung und S/MIME-Verschlüsselung können wahlweise über Smartcard oder Benutzerzertifikat erfolgen. Auf den Mobilgeräten gespeicherte Daten werden dabei immer mit einem mindestens 2096 Bit langen Schlüssel chiffriert. + Zentrale Verwaltung: Um den Administrationsaufwand so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Verwaltung und Konfiguration von Secure PIM zentral über das Secure PIM Management Portal. So wird sichergestellt, dass die Sicherheitsvorgaben auf allen mobilen Endgeräten durchgesetzt werden. Im Ernstfall lassen sich die abgelegten Unternehmensdaten auf allen mobilen Geräten jedes einzelnen Benutzers löschen. E) Einzige plattformübergreifende Lösung für mobile Kommunikation im Behördenumfeld in Deutschland Allein in Deutschland arbeiteten im Jahr 2018 laut dem Statistischen Bundesamt (destatis.de, 29.4.2020) mehr als 4,8 Mio. Angestellte im öffentlichen Dienst. Das enorme Marktpotenzial lässt sich hieran gut abschätzen. Zudem ist speziell im Behördenumfeld aufgrund der aktuellen Situation bezüglich diverser Hacking Angriffe und nicht zuletzt wegen vermuteter Wahlmanipulationen beispielsweise in den USA weltweit ein verstärktes Interesse hinsichtlich sicherer Kommunikation zu verzeichnen. Aktuell ist SecurePIM die einzige in Deutschland plattformübergreifend verfügbare Lösung für mobile Kommunikation im Behördenumfeld. Die seit 2017 bestehende BSI iOS Zulassung wurde Anfang 2020 um weitere 3 Jahre verlängert. Zudem hat Virtual Solution eine Version für Android-Geräte entwickelt, die im Jahr 2020 eine allgemeine Freigabeempfehlung erhalten hat und sich im BSI Zulassungsprozess befindet. F) Einführung eines Messenger für Nachrichten und Sprache Im mobilen Umfeld wird immer mehr Wert darauf gelegt schnell, effizient und möglichst sicher zu kommunizieren. Wesentliche Funktionen sind neben dem Versenden von Emails das Übermitteln von Nachrichten (Instant Messaging) und verschlüsselte Sprachanrufe. Virtual Solution hat als Erweiterung zu SecurePIM ein Messenger Modul in die SecurePIM Containerlösung integriert, mit dem man sowohl in Echtzeit Nachrichten austauschen als auch verschlüsselte Sprachanrufe tätigen kann. Der wesentliche Unterschied zu bereits auf dem Markt verfügbaren Lösungen ist die Vollintegration in die SecurePIM Lösung. Der Virtual Solution Messenger teilt keine Benutzerdaten mit seinen Servern und anderen Diensten und Lösungen und erfüllt damit alle DSGVO Regelungen. Aufgrund der Integration in eine BSI-zugelassene bzw. freigegebene Containertechnologie weist der Messenger keine Schwachstellen auf, die von Angreifern genutzt werden können. Virtual Solution bietet den SecurePIM Messenger auch als "Stand Alone" Variante unter dem Namen SecureCOM an, um eine Lösung für Unternehmen bereitzustellen, die auf unterschiedlichen Plattformen kommunizieren müssen wie Beispielsweise MacOS oder Windows. 3.2. Risiken Im Jahresabschluss 2020 wurde eine angemessene Risikovorsorge getroffen. Darüber hinaus sind keine weiteren, existenzbedrohenden Risiken erkennbar. Die Virtual Solution kontrolliert im Rahmen ihres Chancen- und Risikomanagements laufend die wirtschaftliche Entwicklung, um Risiken zu erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Im Rahmen des Risikomanagements werden die zentralen Risiken des Unternehmens permanent erhoben und bewertet sowie Gegenmaßnahmen identifiziert. Das Chancen- und Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Prozesse und der Organisation. Als wesentliche Risikopotenziale hat die Virtual Solution nachfolgende Risiken identifiziert: A) Gesamtwirtschaftliche Risiken Die weltweiten politischen und finanziellen Risiken und die noch nicht überstandene COVID-19 Krise trifft nahezu alle Branchen mit unterschiedlicher Intensität. Der zum Abschlusszeitpunkt noch bestehende harte Lockdown in Deutschland birgt weiterhin das Risiko, dass es zu nachhaltigen Verschiebungen oder dem Abbruch von Projekten und es zur Zahlungsunfähigkeit von Kunden und zum Ausfall offener Forderungen kommen kann. Es besteht hier die Gefahr, dass sich dies indirekt über die wirtschaftliche Lage der Kunden auch auf den Absatz der Virtual Solution AG auswirken kann und sich daraus negative Auswirkungen auf Umsatz, Ertrag und Liquidität ergeben können. B) Markt- und Wettbewerbsrisiko sowie Markteintrittsrisiko Das Geschäftsmodell der Virtual Solution AG besteht aus der erfolgreichen Vermarktung und der gezielten, bedarfsorientierten Weiterentwicklung des Produktes SecurePIM in einem sehr wettbewerbsintensiven und dynamischen Markt. Die Entscheidungen und Investitionen großer IT-Anbieter wie Microsoft in neue Produkte wie beispielsweise dem "In-Tune" Produkt können dabei erheblichen Einfluss auf die Marktchancen der Produkte und Dienstleistungen haben. Die Virtual Solution AG bewegt sich in einem sehr attraktiven Marktsegment, dass durch seine Größe und das erwartete Wachstum viele sehr große und finanzstarke Anbieter anziehen kann. Der derzeitige Wettbewerbsvorsprung kann durch einen überdurchschnittlichen Einsatz von Ressourcen von potenziellen Wettbewerbern schnell aufgeholt werden. C) Marktkonsolidierung Die IT-Branche ist grundsätzlich durch hohe Dynamik geprägt. Viele Unternehmen versuchen, durch M&A-Aktivitäten ihre strategische Position zu verbessern. Es besteht daher das Risiko, dass durch Zusammenschlüsse neue starke Wettbewerber entstehen. Virtual Solution beobachtet laufend den Markt und versucht, sich durch strategische Allianzen mit Partnern optimal zu positionieren. Für Virtual Solution können sich durch Marktbewegungen jedoch auch Chancen in der Zukunft ergeben. D) Betriebsrisiko Produktgeschäft Die Virtual Solution ist in ihrem wirtschaftlichen Erfolg von der Produktfamilie SecurePIM abhängig. Die Absicherung des Erfolges wird durch die kontinuierliche, bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Produkte und Lösungen, sowie durch eine offensive Partnerstrategie, Anwenderkonferenzen und zahlreiche Marketingaktionen erreicht Durch eine erwartete starke internationale Verbreitung steigt das Risiko der Produktpiraterie. Das geistige Eigentum kann nur schwer durch Patente geschützt werden. Das Management hat umfangreiche Maßnahmen zum Schutz vor Diebstahl oder des Reverse Engineerings des Codes getroffen. Außerdem werden die Produkte über entsprechende Lizenzschlüssel vor unerlaubter Nutzung geschützt. E) Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko Die Virtual Solution AG investiert laufend hohe Beträge in die Weiterentwicklung der Produkte. Diesem hohen Aufwand stehen derzeit wachsende Lizenzeinnahmen gegenüber. Zur Abdeckung der sich im Geschäftsjahr 2020 ergebenden Verluste wurden im Jahr 2020 ausreichende Finanzmittel sowohl aus dem laufenden Cash Flow als auch durch Darlehen der Aktionäre bereitgestellt. Das Management ist bestrebt, durch regelmäßige und intensive Kontakte zu Banken und Aktionären das erforderliche Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens sicher zu stellen. Der Hauptinvestor hat signalisiert, weiterhin die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Neben dem operativen Geschäftserfolg stellt das professionelle Forderungsmanagement einen wesentlichen Einflussfaktor auf die Liquidität dar. Das Risiko besteht hier in dem Ausfall von Forderungen. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, wird im Vorfeld von größeren Aufträgen die Bonität der Kunden geprüft. Des Weiteren wird die Entwicklung des Forderungsbestands permanent beobachtet, um unerwünschte Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und zeitnah entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. F) Partner Die Virtual Solution AG vertreibt Ihre Produkte im Wesentlichen über ein Partnernetzwerk. In diesem Rahmen erfolgt ein intensives und fokussiertes Management der Partnerbeziehungen, um die Verbreitung der Produkte und Lösungen nachhaltig zu steigern und um die Position im Markt für "Sichere Mobile Anwendungen" weiter auszubauen. Der Umsatzbeitrag der Partner zum SecurePIM Lizenzgeschäft könnte niedriger liegen als von der Virtual Solution AG angenommen. Die Virtual Solution AG hat keinen Einfluss auf den Geschäftserfolg der Partner und kann nur durch ein intensives Partnermanagement die Basis für den Partnererfolg legen. Dabei führt die Einbindung der Produkte in die Systemplattformen und in das Vertriebsnetz von strategischen Partnern zu hohen Anforderungen an das Partnermanagement und an die Steuerung der indirekten Vertriebskanäle. G) Mitarbeiter Bei der Erfüllung der wachsenden Kundenanforderungen ist die Virtual Solution AG auf die Gewinnung und erfolgreiche Integration sowie das Halten von qualifizierten Mitarbeitern angewiesen. Durch gezielte Rekrutierungsmaßnahmen, individuelle Angebote zur persönlichen Weiterentwicklung und Qualifizierung der Mitarbeiter sowie durch Team-Building Maßnahmen versucht die Virtual Solution AG, ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu erhalten und weiter auszubauen. Die Neueinstellung von Mitarbeitern aus verschiedenen Kulturkreisen könnte zu besonderen Integrationsproblemen und Spannungen führen. Das Management versucht durch entsprechende Führungsmaßnahmen derartige Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. H) IT-Systeme Die Abwicklung des Geschäfts macht eine komplexe und hoch verfügbare IT-Infrastruktur erforderlich. Dem Risiko des Datenverlustes und des Datendiebstahls sowie eines möglichen Ausfalls der zentralen operativen IT-Systeme begegnet die Virtual Solution AG mit einem umfassenden Sicherheitskonzept und einem Backup-System. Das Rechenzentrum wird bei M-Net professionell betrieben, unterliegt dem Industriestandard ITIL und wird professionell überwacht. Mit den am Markt verfügbaren modernen Security-Systemen wird die Datensicherheit gewährleistet. In der Virtual Solution AG sind derzeit keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung beeinträchtigenden Tatsachen bekannt. I) Rechtsrisiken Zur Begrenzung des Risikos, dass Ansprüche gegenüber Vertragspartnern nicht durchgesetzt werden können oder der Virtual Solution AG ungewollt rechtliche Verpflichtungen entstehen, werden erfahrene und spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien eingeschaltet. Diese entwerfen alle Verträge der Virtual Solution AG und begleiten sie auch in den entsprechenden Verhandlungen. Weiterhin hat die Virtual Solution AG Versicherungsschutz zur Abdeckung der wichtigsten betrieblichen und haftungsrechtlichen Risiken vereinbart. Soweit darüber hinaus Risiken aus laufenden Prozessen bestehen, werden diese durch Rückstellungen in ausreichender Höhe abgedeckt. 4. Prognosebericht Folgende quantitative Ziele für das Geschäftsjahr 2021 wurden vom Aufsichtsrat bestätigt:
Das Budget des Jahres 2021 wurde auf einem Auftragseingang (AE) von 14,6 Mio. EUR kalkuliert (bei einer Gesamt-Projektpipeline von über 40 Mio. EUR). Der Auftragseingang, der bis zur Erstellung dieses Berichtes entweder bereits realisiert oder geplant ist, entspricht nahezu den für diesen Zeitraum geplanten Werten. Die aus den vorliegenden Auftragseingängen resultierende Liquidität in Verbindung mit der oben genannten Jahresplanung und ggf. erforderliche Kapitalmaßnahmen decken den Finanzbedarfs des Geschäftsjahres 2021 ab. Für das Jahr 2021 wird mit einem positiven EBITDA sowie fortgesetzt steigendem Auftragseingang und daraus resultierendem Umsatzwachstum und steigenden Überschüssen gerechnet. Um dem Risiko aus eventuellen Verschiebungseffekten - Zeitpunkte des Auftragseingangs etc. - entgegenzuwirken, gibt es zusätzlich eine aktuelle Zusage des Hauptaktionärs diese Liquiditätslücke bei Bedarf zu finanzieren. In diesem Zusammenhang ist auf die möglichen Risiken im Zusammenhang mit der COVID-19 Krise hinzuweisen. Sofern bereits vorliegende Zutrittsbeschränkungen zu Behörden und deren Infrastruktur bestehen bleiben, können keine Teststellungen erfolgen und Aufträge können nicht erteilt werden. Auch können sich die Prioritäten, wie beispielsweise die Sicherstellung des Behördenbetriebes im Homeoffice, zu Lasten von SecurePIM Einführungen verschieben. Unter Beachtung der notwendigen Periodenabgrenzungen (Umsatzabgrenzungen für Mehrjahresverträge) wird für das Jahr 2021 bei laufenden Kosten von 11,6 Mio. EUR von denen alleine 8,1 Mio. EUR auf Personalkosten entfallen, die für die Weiterentwicklung von SecurePIM benötigt werden, wird mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung gerechnet. Aufgrund der positiven Auftragseingangs-Entwicklung und der vorliegenden Cash-Flow- und Liquiditäts-Planungen gehen wir von einer positiven Fortführungsprognose aus. Für die weitere Entwicklung der Virtual Solution AG sieht sich die Geschäftsleitung sehr gut positioniert und erwartet eine Überperformance gegenüber den Mitbewerbern und gegenüber der Entwicklung des Gesamtmarktes.
München, 14. September 2021 Vorstand Sascha Wellershoff, CEO 6. BESTÄTIGUNGSVERMERKDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Virtual Solution AGzum 31. Dezember 2020geprüft. Nach unserer Beurteilung entspricht der vorliegende Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, durch unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses gekommen zu sein. Grundlage für das Prüfungsurteil: Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Die daraus entstehende Verantwortung ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" dieses Vermerks beschrieben. Wir haben in Übereinstimmung mit den deutschen handels- und berufsrechtlichen Vorschriften unsere Unabhängigkeit gewahrt und unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die Aufstellung eines Jahresabschlusses, der in allen wesentlichen Belangen dem § 264 HGB entspricht und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt, liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich, interne Kontrollen durchzuführen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, welcher frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, nach den Maßgaben des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem keine tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unser Ziel ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, dass der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, doch keine Garantie, dass eine Prüfung, die in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgelegten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt wird, eine wesentliche, falsche Darstellung stets aufdeckt. Eine falsche Darstellung kann aus einem Verstoß oder einer Unrichtigkeit resultieren und wird als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie - einzeln oder in Verbindung mit anderen - wirtschaftliche Entscheidungen beeinflusst, die von Adressaten aufgrund dieses Jahresabschlusses getroffen werden. Wir üben während der Prüfung pflichtgemäß unser Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 18. Oktober 2021 PSW
Partner für Steuer und Wirtschaft GmbH
Dipl.-Kfm. Karl Schnitzler, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile: Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2021 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
27 nahegelegene Organisationen
NavVis Trust UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Seokratie GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
NavVis GP UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
NavVis GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Dziki Investment GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Arztpraxen für Allgemeinmedizin
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Beteiligungsgesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Kläranlagen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen