Abels & Kemmner GmbH - Supply Chain Engineers
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hui Li seit 4.11.2025 | Geschäftsführer |
Joachim Reinicke-Murmann seit 1.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
China Automobile Development United (Beijing) Technology Investment Co. Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meta Motoren- und Energie-Technik GmbH.HerzogenrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER META MOTOREN- UND ENERGIE-TECHNIK GmbHHerzogenrathInhaltI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf a) Umsatz- und Auftragsentwicklung b) Investitionen c) Personal- und Sozialbereich 3. Darstellung der Lage a) Vermögenslage b) Finanzlage c) Ertragslage 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Chancen und Risikobericht 1. Darstellung des Risikomanagement 2. Risikobericht 3. Chancenbericht IV. Prognosebericht I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Meta Motoren- und Energie-Technik GmbH wurde 1992 gegründet. Im Mittelpunkt stehen Dienstleistungen für die Entwicklung von Verbrennungsmotoren und Fahrzeugantrieben mit dem Ziel
Wir verstehen uns als Entwicklungspartner der internationalen Automobilindustrie und deren Zulieferer hinsichtlich Motoren-, System- und Komponentenentwicklung. Die Geschäftstätigkeit wird überwiegend in eigenen Räumlichkeiten in Herzogenrath ausgeführt; darüber hinaus sind weitere Flächen in dem in unmittelbarer Nähe befindlichen Technologiepark Herzogenrath angemietet. Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Entwicklung und Optimierung von Verbrennungsmotoren und Fahrzeugantrieben. Insgesamt sind im Bereich der Forschung und Entwicklung 48 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023 tätig gewesen. Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, haben wir unsere Dienstleistungen und Lösungen entsprechend weiterentwickelt, dem technischen Fortschritt angepasst und sind den Anforderungen unserer Kunden gefolgt. So konnten wir erfolgreich unsere Produkte für die Automobilindustrie etablieren. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite Geschäft mit den Herstellern der Automobilindustrie stellt das wichtigste Marktsegment für das Unternehmen dar. Der Transformationsprozess zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs hat sich in der Automobilbranche im Berichtsjahr fortgesetzt, insbesondere vor dem Hintergrund des von der EU geplanten Ausstiegs aus der Verbrenner-Technologie ab 2035. Zwar stellt der klassische Verbrennungsmotor weiterhin die vorherrschende Antriebsart dar, doch sind viele OEM's derzeit dabei, neue Antriebsarten zu entwickeln und zu etablieren. Da dies oft in Kombination mit dem Verbrennungsmotor geschieht, ist in Zukunft eine deutlich höhere Komplexität des Antriebs zu erwarten. Zudem kommen weitere Zukunftsthemen, wie z.B. synthetische Kraftstoffe und Wasserstoffverbrennung, in den Fokus. Dies zwingt die Automobilhersteller zu erhöhten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden 2023 knapp 25,8 Mio. Pkw neu zugelassen. Nie wurden in China in einem Jahr mehr Pkw verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stiegen die Pkw-Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 11 Prozent und gegenüber 2017, dem bisherigen Rekordjahr, betrug das Plus knapp 7 Prozent. Der chinesische Pkw-Markt widersetzte sich damit dem Trend einer an Dynamik verlierenden chinesischen Gesamtwirtschaft und war eine wichtige Stütze der ansonsten zuletzt schwächelnden Konjunktur. Im Monat Dezember lag das Wachstum bei 24 Prozent. Ein weiterer Rekord: Die knapp 2,8 Mio. verkauften Pkw waren das höchste jemals in einem Monat erreichte Absatzniveau. (Quelle: VDA) 2. Geschäftsverlauf a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Wir begegnen dieser Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds weiterhin durch die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Verfahren sowie ein hohes Maß an Qualität und Flexibilität. Vor allem konzentrieren wir uns auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie im asiatischen Raum, insbesondere China, und haben dort verschiedene Kunden akquirieren können. Unsere Umsatzerlöse erzielen wir weiterhin überwiegend mit unserem Hauptkunden und mittelbaren Mehrheitsgesellschafter BAIC Motor Corporation Ltd., Beijing/China (BAIC). Der Umsatz des Geschäftsjahres erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 456 (5,3%). Die geplante Umsatzprognose (Mio. 8,5 EUR) aus dem Vorjahr wurde um Mio. 0,5 EUR (5,9%) überschritten. Ursache hierfür war eine bessere Auftragslage. b) Investitionen Insgesamt hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 1.172 vorgenommen. Im Wesentlichen wurde in die Erweiterung der technischen Prüfanlagen investiert. c) Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand hat sich auf TEUR 4.662 vermindert (Vorjahr TEUR 5.229), im Wesentlichen durch Verringerung der Mitarbeiterzahl sowie geringere Bonuszahlungen. 3. Darstellung der Lage Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse und Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- langfristige Rückstellungen) auslaufender Geschäftstätigkeit heran. Die Berechnung erfolgt durch die direkte Methode durch Berücksichtigung der Einzahlungen von Kunden und sonstige Einzahlungen abzüglich Auszahlungen an Lieferanten und Beschäftigte, sonstige Auszahlungen sowie Auszahlungen für Ertragsteuer. a) Vermögenslage Die Bilanzsumme (ohne den nicht durch Eigenkaptal gedeckten Fehlbetrag) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 452 (-6,9%) vermindert. Auf der Aktivseite haben sich im Wesentlichen das Anlagevermögen (TEUR 478) und das Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 485) vermindert. Auf der Passivseite zeichnet sich die Verminderung im Wesentlichen durch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen (TEUR 2.303) aus. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich wegen des Jahresüberschusses (TEUR 1.677) auf TEUR 2.474 vermindert (Vorjahr TEUR 4.151). b) Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich kurzfristig im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie aus Anzahlungen der Projekte. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR 2.216 und ist positiv. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 2.474 (Vorjahr TEUR 4.151) aus und ist weiterhin bilanziell überschuldet. Basierend auf dem zum 31. Dezember 2023 bestehenden und bis zur Erstellung des Jahresabschlusses fortgeführten Auftragsbestand, insbesondere aus einem mit der BAIC Motor Co. abgeschlossenen Rahmenvertrag sowie den damit verbundenen erwarteten Zahlungen, wird die Liquidität der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2024 sichergestellt. c) Ertragslage Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 1.677 erzielt (Vorjahr: TEUR 467). Der erhöhte Jahresüberschuss war wesentlich verursacht durch eine sehr gute Auftragslage. 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zu unseren nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen insbesondere unsere technische Innovationskraft, die sich in einer Vielzahl von Patenten widerspiegelt, sowie unser langjähriges Know-how in der Entwicklung von Fahrzeugantrieben. Hier haben wir im Berichtsjahr unsere bestehenden Schutzrechte weiter gepflegt. Weiterhin haben wir kontinuierlich an der Aufrechterhaltung unserer Standards im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz für unsere Mitarbeiter gearbeitet, sowie im Bereich Aus- und Weiterbildung dafür Sorge getragen, dass unsere Mitarbeiter weiterhin auf einem hohen Know-how-Stand bleiben. 5. Gesamtaussage Insgesamt hat sich die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Wir könnten mit unseren Kunden weitere langfristige Projekte mit neuen zukunftsträchtigen Themen vereinbaren, welche auch für Folgejahre eine positive Entwicklung erwarten lassen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. CHANCEN UND RISIKOBERICHT 1. Darstellung des Risikomanagement Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die direkte Verantwortung, unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu steuern, liegt bei der Geschäftsführung. Zur Kontrolle der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft ist ein Planungs- und Berichtswesen auf der Projektebene mit monatlicher Analyse der Plan- und Istwerte installiert. Dieses Planungs- und Berichtwesen umfasst die monatlichen Ergebnisberichte einschließlich der relevanten Produktionsdaten. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein laufend aktualisierter Liquiditätsplan erstellt der einen Überblick über die zu erwartenden Geldaus- und -eingänge vermittelt. Durch die bestehenden Steuerungs- und Controlling-Prozesse können Risiken frühzeitig erkannt und gegengesteuert werden. Ebenso ist sichergestellt, dass auch Chancen rechtzeitig wahrgenommen werden. Die Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Risiken und Chancen entspricht ihrer Werthaltigkeit. 2. Risikobericht Operative Risiken Da das Unternehmen vornehmlich auf die Entwicklung und Optimierung von Verbrennungsmotoren ausgerichtet ist, sind wir von Veränderungen im Automobilbereich stark getroffen. Auf den erkennbaren Trend der Elektrifizierung des Antriebsstrangs haben wir bereits mit entsprechender Erweiterung unseres Entwicklungsportfolios reagiert. Der Aufbau von Know-how und Entwicklungstools in der Elektrifizierung muss aber kontinuierlich weitergeführt werden, um auch langfristig am Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Finanzrisiken Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 2.474 (Vorjahr TEUR 4.151) aus und ist damit bilanziell überschuldet. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Anzahlungen unserer Kunden und durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft begegnet diesen Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken durch eine stabile, mittel- bis langfristige Finanzierung, wobei die Gesellschaft durch die Gesellschafterin bzw. BAIC Gruppe unterstützt wird. Eine an der Kapazität des Unternehmens ausgerichtete ausreichende Beauftragung des Unternehmens mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 bereits nahezu gewährleistet. Basierend auf dem zum 31. Dezember 2023 bestehenden und bis zur Erstellung des Jahresabschlusses fortgeführten Auftragsbestand, insbesondere aus einem mit der BAIC Motor Co. abgeschlossenen Rahmenvertrag sowie den damit verbundenen erwarteten Zahlungen, wird die Liquidität der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2024 sichergestellt. Wir gehen davon aus, dass die Überschuldung in den folgenden Jahren abgebaut werden kann. Wir gehen von einer Unternehmensfortführung aus. Ausfallrisiken Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind daher nicht zu erwarten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit vielen unserer Kunden. Währungsrisiken Die Gesellschaft hat ein auf CNY laufendes Investitionsdarlehen aufgenommen, dessen USD-Wert den Schwankungen des Wechselkurses unterliegt. Ansonsten ist die Gesellschaft den Risiken aus der Entwicklung des Wechselkurses zum CNY nicht wesentlich betroffen, weil die Verträge im Wesentlichen in EUR abgeschlossen werden. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken, auch in Verbindung mit anderen Risiken, ab. 3. Chancenbericht Wir sehen unsere wesentliche Chance in der breit aufgestellten Kooperation mit unseren asiatischen Geschäftspartnern und BAIC-Unternehmen, wodurch eine ausreichende Auftragsvergabe an uns gewährleistet werden kann. Die von uns in der Vergangenheit unter Wahrung hoher Qualitätsansprüche durchgeführten Entwicklungsarbeiten, die vielfältig patentiert worden sind, und die Notwendigkeit, die Motorenentwicklung unserer asiatischen Partner dem Weltniveau anzupassen, stellt für uns die Chance zur Erhaltung und Stärkung der Ertragskraft unseres Unternehmens dar. Durch die in 2014 erfolgte Übernahme der Geschäftsanteile durch ein chinesisches Konsortium aus dem Automobilsektor hat sich die Auftrags- und Ertragslage unseres Unternehmens erheblich verbessert. Wir erwarten auch in Zukunft einen kontinuierlichen Eingang von Entwicklungsaufträgen aus China, gleichzeitig wird auch eine Wiederbelebung der Geschäftsbeziehungen mit deutschen und europäischen Kunden angestrebt. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Um die positive Entwicklung unseres Unternehmens weiter zu stabilisieren, ist eine auf langfristige Entwicklungsprojekte orientierte Akquisition bei unseren asiatischen Kunden angestrebt. IV. PROGNOSEBERICHT Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Um die Entwicklung unseres Unternehmens weiter zu stabilisieren, ist eine auf langfristige Entwicklungsprojekte orientierte Akquisition bei unseren asiatischen Kunden angestrebt. Gleichzeitig wird auch eine Wiederbelebung der Geschäftsbeziehungen mit deutschen und europäischen Kunden angestrebt. Bis Ende April 2024 werden wir bereits ca. Mio. 3,0 EUR Umsatzerlöse erreichen. In unserer Planrechnung gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen von insgesamt Mio. 8,5 EUR aus und rechnen ferner mit einem positiven Jahresergebnis von ca. 500 TEUR.
Herzogenrath, den 11.04. 2024 Botang Ni, Geschäftsführer Dr. Joachim Reinicke, Geschäftsführer Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023der META MOTOREN- UND ENERGIE-TECHNIK GmbHHerzogenrathBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Meta Motoen- und Energie- Technik GmbH, Herzogenrath, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meta Motoren- und Energie- Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meta Motoren- und Energie- Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 11.04.2024
Düsseldorf, den 11.04.2024 VHL
Vahle & Langholz GmbH
Michael Schürmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) sonstige Vermögensgegenstände (4) Kapitalrücklage (5) Pensionsrückstellungen (6) sonstige Rückstellungen (7) Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten (8) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen V. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) sonstige betriebliche Erträge (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) Zinsen und ähnliche Erträge (12) Zinsen und ähnliche Aufwendungen VI. Sonstige Angaben (13) Haftungsverhältnisse (14) sonstige finanzielle Verpflichtungen (15) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (16) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (17) Angaben zum Konzernabschluss (18) Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung (19) Aufsichtsrat (20) Ausschüttungsgesperrte Beträge (21) Vorgänge von besonderer Bedeutung (22) Ergebnisverwendungsvorschlag I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Meta Motoren- und Energie- Technik GmbH hat ihren Sitz in Herzogenrath. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 5174 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Meta Motoren- und Energie- Technik GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 HGB). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH- Gesetzes erstellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Angaben, die entweder in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können wurden grundsätzlich in den Anhang aufgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren vor Gewinnverwendung aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 2.474 TEUR (i.Vj.: 4.151 TEUR) aus und ist damit bilanziell überschuldet. Die Gesellschaft hat eine Fortbestehungsprognose für das laufende sowie das folgende Geschäftsjahr vorgenommen. Die Liquiditätsprognose wurde monatlich nach Zahlungseingängen und Zahlungsverpflichtungen aufgestellt. Die Liquiditätsprognose ist von einen Guthaben vom 31.12.2023 i.H.v. TEUR 2.266 ausgegangen und wurde bis zum 31.12.2024 vorgenommen. Für das laufende Geschäftsjahr verbleibt nach vorsichtiger Berechnung ein Liquiditätsguthaben zum 31.12.2024 von rd. TEUR 1.502. Ferner besteht ein nicht ausgeschöpfter Kreditrahmen von TEUR 900 bei einer Geschäftsbank, so dass die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist (§ 19 Abs. 2 Satz 1 InsO). Der Jahresabschluss wurde deshalb unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens handelt es sich ausschließlich um entgeltlich erworbene Softwareprodukte, die beim Zugang zu Anschaffungskosten bewertet und danach entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben werden. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihre Buchwerte unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernde Wertminderung vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände beträgt:
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die eine selbständige Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800,00 EUR nicht übersteigt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als 250,00 EUR und bis zu 1.000,00 EUR betragen, wird eine jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der sammelposten nicht vermindert. Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Abschlussstichtag gezahlte Beträge erfasst, die als Aufwand auf den Bilanzstichtag folgenden Kalenderjahren zuzuordnen sind. Das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 155.000,00 und entspricht der Eintragung im Handelsregister. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,76 %. Zukünftige Gehalts- und Rentensteigerungen sind nicht vereinbart. Die Pensionsrückstellungen wurden versicherungsmathematisch von Herrn Dirk Mein Steuerberater nach der Teilwertmethode berechnet. Grundlagen der Berechnung sind die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und ein Rechnungszinssatz von 1,76 %. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden ggf. in der Bilanz saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und folglich auf eine Aktivierung eines Aktivüberhangs verzichtet. IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
kumulierte Abschreibungen
Restbuchwerte
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
(3) sonstige Vermögensgegenstände Beträge für Vermögensgegenstände, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, werden nicht ausgewiesen. In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0 EUR (i.Vj.: 0 EUR) enthalten. (4) Kapitalrücklage Es handelt sich um eine Kapitalrücklage i.S.v. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. (5) Pensionsrückstellungen Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. ist die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergab sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen i.H.v. 1.342 TEUR. Diese liegen um 9 TEUR unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 i.H.v. 9 TEUR unterliegt einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Nach Abzug des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) von 126 TEUR ergibt sich eine Pensionsrückstellung von 1.216 TEUR. (6) sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Personalkosten 1.599 TEUR (i.Vj.: 1.537) zusammen, davon 976 TEUR langfristig (i.Vj.: 902). Die langfristigen Rückstellungen wurden abgezinst. (7) Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestanden im Hinblick auf die Verbindlichkeiten die folgenden Restlaufzeiten und Sicherheiten:
Die Verbindlichkeiten sind bis auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert sind, ungesichert. Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Grundschulden i.H.v. 3.000 TEUR. Die entsprechende Verbindlichkeit belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 0 TEUR (i.Vj.: 0 TEUR). Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen bestehen Grundschulden i.H.v. 3.500 TEUR. Die entsprechende Verbindlichkeit belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 3.080 TEUR (i.Vj.: 5.304 TEUR). (8) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen in Höhe von 75 TEUR gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar. V. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) sonstige betriebliche Erträge Zusammensetzung:
(10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Beträge i.H.v. 39 TEUR (i.Vj.: 82 TEUR), Forderungsverluste i.Hv. 0 TEUR (i.Vj.: 0 TEUR) sowie aus Währungsumrechnung i.H.v. 189 TEUR (i.Vj.:506 TEUR). (11) Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen i.H.v. 0 TEUR (i.Vj.: 16 TEUR). (12) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung ergeben sich Aufwendungen von 99 TEUR (i.Vj.: 38 TEUR). VI. Sonstige Angaben (13) Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht (14) sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz erscheinen und die für die Beurteilung der Bilanz von Bedeutung sind, in Höhe von 46 TEUR. Davon mit einer Restlaufzeit von einem Jahr 42 TEUR. (15) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 63 (i.Vj.: 62) Personen ohne Auszubildende einschließlich der angestellten Geschäftsführer beschäftigt. (16) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und nahestehenden Personen nach Geschäftsarten:
(17) Angaben zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der unmittelbaren Muttergesellschaft China Automobile Development United (Beijing) Technology Investment Co. LTD, Beijing., China. die den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird zudem in den Konzernabschluss der BAIC Motor Corporation., Ltd., Beijing., China, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Offenlegung erfolgt in Hong Kong unter der Nr. CNE100001TJ4. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite der Gesellschaft erhältlich. (18) Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr durch folgende Geschäftsführer vertreten:
Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Der Betrag der für früheren Mitglieder der Geschäftsführung gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen beläuft sich auf 994 TEUR (i.Vj.: 1.039 TEUR). (19) Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2023: Vorsitzender:
Sonstige Mitglieder:
Der Aufsichtsrat erhielt keine Bezüge in 2023 (20) Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Abschlussstichtag unterliegt der im Geschäftsjahr nach § 253 Abs. 6 HGB erfasste Unterschiedsbetrag i.H.v. 9 TEUR der Ausschüttungssperre. (21) Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges Februar 2022 kommt es vermehrt zu Lieferverzögerungen, die zu Verspätungen führen können. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sind derzeit nicht erkennbar bzw. absehbar. (22) ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Herzogenrath, den 11.04.2024 Meta Motoren- und Energie- Technik GmbH Botang Nie, Geschäftsführer Dr. Joachim Reinicke, Geschäftsführer |
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