Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 83541
Eingetragen
22.7.1997
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt
Gegenstand
das Speditionsgeschäft, insbesondere die Vermittlung von Luftfrachten sowie die gewerbsmäßige Übernahme von Gütersendungen durch Frachtführer oder durch Verfrachter auf Rechnung eines anderen im eigenen Namen zu besorgen und dies insbesondere im internationalen Bereich zu tun. Die Gesellschaft kann auch verwandte Geschäfte durchführen, insbesondere das Geschäft des Lagerhalters sowie den Im- Export von Handelsgeschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lutz Klas
seit 9.12.2024
Prokura
Stan Kokot
seit 28.2.2024
Geschäftsführer
Frances Klas
seit 28.2.2024
Geschäftsführer
Mathias Matzke
seit 8.4.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Andreas Pfefferletransway Holding GmbH
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 DM
50.00%
61440 Oberursel, Weißkirchener Straße 98
25.000 DM
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Transway Airfreight GmbH

Raunheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht 2024

Transway Airfreight GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur

Die Transway Airfreight GmbH ist im Handelsregister Darmstadt unter der HRB Nr. 83541 seit dem 31.01.1997 eingetragen. Die Hauptniederlassung ist in 65479 Raunheim ansässig.

Die Gesellschaft wird von der Geschäftsführerin Frau Frances Klas und Herrn Stan Kokot vertreten.

Herr Lutz Klas ist mit Wirkung zum 30.11.2024 als Geschäftsführer ausgeschieden. Er steht dem Unternehmen in beratender Funktion als Prokurist weiterhin zur Verfügung.

1.2 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Aktivitäten des Unternehmens umfassen neben dem Kerngeschäft Luftfracht Export und Import weltweite Transportlösungen für Kunden und Speditionspartner in Übersee aus den verschiedenen Industriesektoren in den Bereichen.

a. Luftfracht Export und Import

b. Zolldienstleistungen Export und Import

c. Temperaturkontrollierte weltweite Transporte (Bereich Pharma)

d. Projektgeschäfte

e. Straßentransporte

f. Lagerhaltung, Kommissionierung und Distribution

g. Verpackungsservice

h. 3PL Service für Bestandskunden

i. Seefrachtimportabwicklungen für eigene Bestandskunden

1.3 Technologien

Transway Airfreight GmbH verfügt über eine sehr zuverlässige und gute IT-Struktur. Das Warenwirtschaftsprogramm / Software CargoOnline/Fiduz von der dbh Logistics IT AG, Bremen wird seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Für den Bereich der Buchhaltung wird die Software der DATEV eG genutzt.

Seit 2020 werden alle Softwareanwendungen im zertifizierten Rechenzentrum der dbh Logistics IST AG in Bremen gehostet. Hier wird die höchstmögliche Sicherheit des kompletten Datenbestands der Transway Airfreight GmbH gesichert. Für die Anwendungssoftware des Warenwirtschaftsprogramm wird zudem seit vielen Jahren ein dokumentenechtes und zertifiziertes Archivsystem zur digitalen Verarbeitung genutzt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Deutsche Wirtschaft

Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2024 um 0,4 % zurück. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen.

Im Verarbeitenden Gewerbe wurde weniger erwirtschaftet, die Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (-3,0 %). Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. In den energieintensiven Industriezweigen - hierzu zählen beispielsweise die Chemie- und Metallindustrie - blieb die Produktion auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2023 war sie infolge der stark gestiegenen Energiepreise erheblich zurückgegangen.

Im Baugewerbe nahm die Bruttowertschöpfung 2024 gegenüber dem Vorjahr mit -3,8 % noch etwas stärker ab. Die nach wie vor hohen Baupreise und Zinsen führten dazu, dass insbesondere weniger Wohngebäude errichtet wurden. Auch das Ausbaugewerbe musste Produktionsrückgänge hinnehmen. Die Modernisierung und der Neubau von Straßen, Bahnverkehrsstrecken und Leitungen führten dagegen zu einem Plus im Tiefbau.

Die Dienstleistungsbereiche entwickelten sich im Jahr 2024 insgesamt positiv (+0,8 %), jedoch uneinheitlich. So stagnierte die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe. Dabei konnten der Einzelhandel und die Anbieter von Verkehrsdienstleistungen jeweils Zuwächse verzeichnen, während der Kfz- und Großhandel sowie die Gastronomie weniger erwirtschafteten als im Vorjahr. Die Bruttowertschöpfung der Unternehmensdienstleister stagnierte ebenfalls. Der Wirtschaftsbereich Information und Kommunikation setzte dagegen seinen Wachstumskurs fort (+2,5 %). Dies galt auch für die vom Staat geprägten Wirtschaftsbereiche: Neben der öffentlichen Verwaltung selbst wuchsen auch die Bereiche Erziehung und Unterricht sowie Gesundheitswesen weiter. Die Bruttowertschöpfung dieser Bereiche zusammen nahm im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu (+1,6 %).

Bruttoanlageinvestitionen gehen deutlich zurück, Konsumausgaben stützen das BIP

Die Bruttoanlageinvestitionen sanken insgesamt um 2,8 % gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor hohe Baukosten wirkten sich dabei negativ auf die Bauinvestitionen aus. Sie gingen im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,5 % zurück. Das größte Minus verzeichnete der Wohnungsbau. In diesem Bereich gingen die Investitionen bereits das vierte Jahr in Folge zurück. Die Investitionen in Ausrüstungen - hierzu zählen vor allem Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - nahmen 2024 noch stärker ab als die Bauinvestitionen. Preisbereinigt lagen sie im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 % niedriger.

Von den privaten Konsumausgaben kamen im Jahr 2024 nur schwache positive Signale. Sie stiegen preisbereinigt um 0,3 %. Die sich abschwächende Teuerung und Lohnerhöhungen für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten die Käufe nur bedingt ankurbeln. Am stärksten stiegen die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte für Gesundheit (+2,8 %) sowie im Bereich Verkehr (+2,1 %). Demgegenüber gaben die privaten Haushalte deutlich weniger für Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen aus als im Vorjahr (-4,4 %). Auch Bekleidung und Schuhe wurden preisbereinigt weniger gekauft als im Jahr 2023 (-2,8 %).

Deutlich stärker als die privaten Konsumausgaben erhöhten sich im Jahr 2024 mit +2,6 % die preisbereinigten Konsumausgaben des Staates. Der Anstieg war insbesondere auf die merklich gestiegenen sozialen Sachleistungen des Staates zurückzuführen. So gab die Sozialversicherung unter anderem für Krankenhausbehandlungen, Medikamente und Pflege mehr Geld aus. Bei den Gebietskörperschaften stieg der Konsum vor allem wegen Änderungen in der Sozialgesetzgebung im Bereich der Jugend- und Eingliederungshilfe.

Die schwierige wirtschaftliche Lage im Jahr 2024 zeigte sich auch im Außenhandel. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken um 0,8 %. Grund waren unter anderem geringere Ausfuhren von elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen. Die preisbereinigten Importe stiegen dagegen leicht um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr, getragen in erster Linie von stärkeren Dienstleistungseinfuhren.

Arbeitsmarkt erreicht 2024 erneut Höchststand

Im Jahresdurchschnitt 2024 waren 46,1 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit wurde der Vorjahreswert nochmals um 72.000 Erwerbstätige (+0,2 %) übertroffen und ein neuer Beschäftigungshöchststand erreicht. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit verlor aber deutlich an Dynamik und kam gegen Ende des Jahres 2024 zum Erliegen. Der Beschäftigungsaufbau fand im Jahr 2024 ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt, vor allem im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit. Die Zahl der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe sank dagegen.

Defizitquote des Staates bleibt mit 2,6 % auf Vorjahresniveau

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2024 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 113 Milliarden Euro. Das waren etwa 5,5 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2023. Die Länder, Gemeinden und die Sozialversicherung erhöhten ihr Finanzierungsdefizit, vor allem durch mehr Ausgaben für soziale Sachleistungen und monetäre Sozialleistungen. Dies lag in erster Linie an höheren Ausgaben für Renten und Pensionen. Erheblich mehr wurde auch für das Pflegegeld und für das Bürgergeld ausgegeben. Dagegen konnte der Bund als einziger Teilsektor sein Defizit verringern. Entlastend wirkte dabei insbesondere, dass die Maßnahmen zur Abmilderung der Energiekrise - vor allem die Gas- und Strompreisbremse - Ende 2023 ausgelaufen sind. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für Deutschland im Jahr 2024 eine Defizitquote von 2,6 %. Diese fällt damit so hoch aus wie im Vorjahr und liegt unterhalb des Referenzwertes von 3 % aus dem europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html

Speditionsbranche

Das Jahr 2024 zeigte Umsatzsteigerungen im Bereich Luftfracht und Seefracht im internationalen Verkehr.

Ursächlich für den Umsatzzuwachs waren gestiegene Frachtraten. Die Margen sind im Allgemeinen etwas im Vergleich zum Jahr 2023 allgemein geschrumpft.

Im Ergebnis zeigt sich der internationale Transportsektor Luftfracht und Seefracht gefestigt.

2.2 Ziele und Strategien zur Zielerreichung

Seit der Gründung der Gesellschaft werden diverse Strategien verfolgt und verfeinert

• Weitere Fokussierung auf HealthCare Transporte, Lagerhaltung, 3PL Service, individueller logistischer Service

• Konzentration der Luftfrachtgeschäfte auf bestimmte Streckengeschäfte

• Rentabilität vor Volumen und Umsatz

• Ausbau der internationalen Geschäftsverbindungen

• Ausbau der Importgeschäfte

• Optimierung der kundenspezifischen Abläufe

• Permanente Prozessverbesserungen durch Zertifizierungen: z.B. GDP, ISO, AEO, RegB

2.3 Geschäftsverlauf

Die Transway Airfreight GmbH hat seit der Gründung im Jahr 1997 einen stabilen Geschäftsverlauf und bedient neben den langjährigen Stammkunden immer wieder neue, zusätzliche Unternehmen. Die gute Kundenstruktur sowohl im Inland als auch im Ausland führte in 2024 zu einem Jahresergebnis/Jahresüberschuss von TEUR 869 nach Steuern. Die Entwicklung der jeweiligen finanziellen Leistungsindikatoren zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wird in den folgenden Abschnitten erläutert.

Die Entwicklung der jeweiligen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und der Jahresüberschuss.

Die Herausforderung des Geschäftsjahres 2024 bestand darin, den positiven Trend der vergangenen Jahre fortzusetzen, Bestandskunden zu halten und die internationalen Geschäftsverbindungen über Agentennetzwerke weiterzuentwickeln und zu festigen.

Im Vergleich zum Jahr 2023 sind die Umsatzerlöse von TEUR 21.435 auf TEUR 24.031 im Jahr 2024 höher ausgefallen. Die Gewinnmargen sind nur geringfügig geschrumpft und bedingt durch die Umsatzsteigerung konnte damit ein weiteres erfolgreiches Jahr abgeschlossen werden.

2.3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Unternehmens verminderte sich im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 795,2 auf TEUR 9.371,5 (2023: TEUR 10.166,7).

Eine Änderung auf der Aktivseite resultiert aus einer Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag um TEUR 34 auf TEUR 3.139,3. Im Vorjahr bestanden zum Stichtag noch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.105,6.

Zugleich erhöhten sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 16,9 von TEUR 593,5 auf TEUR 610,4.

Der Zahlungsmittelbestand verminderte sich zum Stichtag um TEUR 798,7 auf TEUR 5.475,0 (2023: TEUR 6.273,7).

Auf der Passivseite verminderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.477,6 auf TEUR 4.643,0 (2023: TEUR: 6.120,6).

Das Eigenkapital erhöhte sich von TEUR 3.754,8 um TEUR 569 auf nun TEUR 4.323,8.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Berichtsjahr auf 46,1 % im Vergleich zu 36,9 % im Vorjahr.

2.3.2 Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf TEUR -571 im Vergleich zu TEUR 1.831 im Vorjahr 2023.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR 72(2023: TEUR -57) und betrifft Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagevermögen sowie erhaltene Zinsen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR - 300 betrifft eine Ausschüttung an die Anteilseigner in gleicher Höhe.

Das Bankguthaben der Gesellschaft betrug im Berichtsjahr durchschnittlich ca. TEUR 6.082. Damit war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

2.3.3 Ertragslage

Der Umsatz betrug Ende 2024 insgesamt TEUR 24.031. Dies entspricht einer Erhöhung Umsatzes von 12,11 % im Vergleich zum Vorjahr. Grund für die Umsatzsteigerung waren vordergründig die höheren Frachtpreise/Transportkosten der Fluggesellschaften und Reedereien.

Die Kosten für die bezogenen Leistungen erhöhten sich in 2024 auf TEUR 19.523,8 im Vergleich zu TEUR 17.248,8 im Jahr 2023. Das entspricht einer Erhöhung von 13,19 %.

Die Personalkosten stiegen im Jahr 2024 auf TEUR 2.316,8 im Vergleich zu TEUR 2.204,2 im Jahr 2023. Dies entspricht einer Erhöhung von 5,1 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Jahr 2024 auf TEUR 1.160,6 im Vergleich zu TEUR 1.107,0 im Jahr 2023. Dies entspricht einer Erhöhung von 4,8 %.

Das Geschäftsjahr 2024 konnte mit einem Jahresergebnis/Gewinn von TEUR 869 nach Steuern abgeschlossen werden.

2.4. Personal

Die Gesellschaft hat im Jahr 2024 im Durchschnitt 28 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 3 Geschäftsführer und 25 Angestellte. Zum Geschäftsjahresende waren 2 Auszubildende im Unternehmen beschäftigt.

3. Prognosebericht

Die Prognosen für das Jahr 2025 gehen zum Zeitpunkt der Berichterstattung von einem etwas niedrigeren Umsatzvolumen aus.

Transway Airfreight GmbH ist sehr optimistisch auch das Jahr 2025 erfolgreich abzuschließen zu können.

Dies begründet sich vordergründig durch die nach wie vor gefestigten und langjährigen Kundenbeziehungen und die Fortentwicklung der internationalen Geschäftsbeziehungen in Drittländern sowie den Vertrieb in Deutschland.

Die Umsatzerwartung beläuft sich auf TEUR 23.000 mit einem Jahresergebnis von TEUR 300.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Chancenbericht

Chancen liegen zum einen in den Bereichen Optimierung der internen Abläufe sowie dem Ausbau der Kooperation mit den internationalen Speditionspartnern. Die Intensivierung der Inside Sales Aktivitäten gewinnt bedingt durch die veränderten Arbeitsbegebenheiten auf Seiten der deutschen Kunden (= Home-Office) immer mehr an Bedeutung. In diesem Feld werden wir uns weiter verstärken, um die Kundenbasis noch weiter auszubauen.

Die weitere Fortbildung und Qualifizierung des Personals bei Transway Airfreight GmbH ist hier von großer Bedeutung und wird verstärkt.

Kundennähe und Beratungsfreude ist wichtig. Unser Slogan: Individualität und Kompetenz ist wichtig.

4.2 Risikobericht

Forderungen gegen Agentennetzwerke

Aufgrund nicht vorhandener Konzernstrukturen und damit fehlenden eigenen Niederlassungen in anderen Ländern ist die Transway Airfreight GmbH Mitglied von mehreren Agentennetzwerken. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den Mitgliedern dieser Netzwerke werden gegenseitig aufgerechnet und im Regelfall einmal monatlich beglichen. Bei Nichteinhaltung von Vereinbarungen wird das Netzwerk umgehend informiert. Die Zugehörigkeit zu den Netzwerken minimiert die Forderungsausfallrisiken in Drittländern deutlich.

Forderungsausfälle

Die Gesellschaft ist vordergründig im Segment Business-to-Business tätig. Um Forderungsverluste zu verhindern, prüfen wir alle inländischen Kunden auf Ihre Kreditwürdigkeit. Dies erfolgt mit den Informationen führender Auskunfteien. Das Mahnwesen ist zudem sehr eng gefasst.

Transportschäden

Alle Schäden, die durch die Gesellschaft oder einen Erfüllungsgehilfen entstehen, sind durch Versicherungspolicen abgesichert.

IT-Risiken

Seit 2020 werden alle Softwareanwendungen im zertifizierten Rechenzentrum der dbh Logistics IST AG in Bremen gehostet. Hier wird die höchstmögliche Sicherheit des kompletten Datenbestands der Transway Airfreight GmbH gesichert. Für die Anwendungssoftware des Warenwirtschaftsprogramm wird zudem seit vielen Jahren ein dokumentenechtes und zertifiziertes Archivsystem zur digitalen Verarbeitung genutzt.

Die komplette Datensicherung wird vor Ort im Rechenzentrum durchgeführt.

Interne Kontrollsysteme

Der Einhaltung definierte Prozesse z. B. ISO, GDP, SEO, RegB wird große Bedeutung beigemessen.

Die internen Kontrollsysteme von Transway Airfreight GmbH gewährleistet die Einhaltung von Gesetzen, Firmenvorgaben und die ordnungsgemäßen Abläufe zum Schutz der Vermögenswerte.

4.3 Gesamtaussage

Insgesamt lässt sich festhalten, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt keine bestandsgefährdeten Risiken identifiziert haben.

Das positive wirtschaftliche Umfeld, die Stabilität des Personals, das Qualitätsmanagementsystem, Teambildung und die enge Zusammenarbeit und Kooperation über alle Ebenen hinweg führten zum Erfolg im Geschäftsjahr 2024.

Aus unserer Sicht stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 als gut dar.

 

Raunheim, 08.04.2024

Transway Airfreight GmbH

Frances Klas Stan Kokot

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 137.641,00 174.560,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 443,00 1.642,00
II. Sachanlagen 137.148,00 172.868,00
1. technische Anlagen und Maschinen 34.039,00 47.848,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 103.109,00 125.020,00
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 9.224.699,91 9.972.750,81
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.749.748,30 3.699.077,28
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.474.951,61 6.273.673,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.195,14 10.139,43
D. Aktive latente Steuern 0,00 239,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 8.964,00
Summe Aktiva 9.371.536,05 10.166.653,24

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.323.778,07 3.754.833,47
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 3.428.833,47 2.971.162,34
III. Jahresüberschuss 868.944,60 757.671,13
B. Rückstellungen 210.904,00 236.251,00
C. Verbindlichkeiten 4.836.853,98 6.175.568,77
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.836.853,98 6.175.568,77
Summe Passiva 9.371.536,05 10.166.653,24

Angaben unter der Bilanz

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 155,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 4.676.076,34 4.391.670,60
2. Personalaufwand 2.316.802,84 2.204.210,86
a) Löhne und Gehälter 1.841.138,71 1.757.153,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 475.664,13 447.056,97
davon für Altersversorgung 43.986,23 40.602,20
3. Abschreibungen 43.904,87 34.443,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 43.904,87 34.443,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.160.661,91 1.107.069,69
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 15.226,17 9.989,53
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2,00 1,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91.463,30 47.332,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 376.481,42 335.206,46
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 239,00 1.731,00
8. Ergebnis nach Steuern 869.690,60 758.074,13
9. sonstige Steuern 746,00 403,00
10. Jahresüberschuss 868.944,60 757.671,13

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Transway Airfreight GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in §267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Transway Airfreight GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Raunheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Darmstadt
Register-Nr.: HRB 83541

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Anlagenabgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Genossenschaftsanteile zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum Nominalwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.363,46 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 45.363,46 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 140.780,19 7.175,87 725,40
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.329,92 0,00 11.353,90
Summe Sachanlagen 361.110,11 7.175,87 12.079,30
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 50,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 406.523,57 7.175,87 12.079,30
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 45.363,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 45.363,46
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 147.230,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 208.976,02
Summe Sachanlagen 0,00 356.206,68
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00
Summe Anlagevermögen 0,00 401.620,14
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.721,46 1.199,00 0,00 0,00 44.920,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.721,46 1.199,00 0,00 0,00 44.920,46
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 92.932,19 20.983,87 724,40 0,00 113.191,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.309,92 21.722,00 11.164,90 0,00 105.867,02
Summe Sachanlagen 188.242,11 42.705,87 11.889,30 0,00 219.058,68
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 231.963,57 43.904,87 11.889,30 0,00 263.979,14
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 443,00 1.642,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 443,00 1.642,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 34.039,00 47.848,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 103.109,00 125.020,00
Summe Sachanlagen 0,00 137.148,00 172.868,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00 50,00
Summe Anlagevermögen 0,00 137.641,00 174.560,00

Pensionsrückstellung und Rückdeckungsvermögen

Die bestehende Pensionsrückstellung wurde aufgrund des Eintritts des Versorgungsfalls im Jahr 2024 in Anspruch genommen. Zur Erfüllung der Pensionsverpflichtung wurden die im Berichtsjahr, zu diesem Zweck abgeschlossenen, ausgezahlten Rückdeckungsversicherungen herangezogen.

Im Rahmen der Versicherungsauszahlungen wurden Erträge in Höhe von Euro 11.935,28 realisiert.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellungsart Bilanz 31.12.2024
EUR
Vorjahr 31.12.2023
EUR
Tantiemen 40.000,00 46.360,00
Aufbewahrungspflicht von Geschäftsunterlagen 19.200,00 19.200,00
Berufsgenossenschaft und Nebenkosten-Abrechnungen 24.000,00 32.500,00
Gewährleistungen 47.980,00 42.790,00
Urlaubsansprüche 39.070,00 58.530,00
Jahresabschluss- und -prüfungskosten 28.000,00 30.000,00

Betrag der Verbindlichkeiten, Angabe der Sicherungsrechte und Restlaufzeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 4.836.853,98.(Vorjahr: 6.175.568,77 EUR)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.836.853,98 EUR (Vorjahr: 6.175.568,77 EUR).

Latente Steuern

Der Saldo der aktivischen latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Verringerung des Saldos der aktivischen latenten Steuern: 239,00 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffend die Geschäftsräume (EUR 1.633.674,00) sowie aus Leasingverträgen für Firmenwagen (EUR 111.669,00) und Mieten für Einrichtungen (EUR 720,00).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 25,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 28,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 26,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2,00

Zum Geschäftsjahresende waren 2 Auszubildende im Unternehmen beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Frances Klas ausgeübter Beruf: Kfm. Geschäftsführerin
Verkauf und Personal
(seit 28.02.2024)
Stan Kokot ausgeübter Beruf: Operativer Geschäftsführer
(seit 28.02.2024)
Lutz Klas ausgeübter Beruf: Kfm. Geschäftsführer
(bis 30.11.2024)

Die Angabe nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 868.944,60 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Raunheim, 24.03.2025

Frances Klas, Geschäftsführerin

Stan Kokot, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.04.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Transway Airfreight GmbH, Raunheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Transway Airfreight GmbH, Raunheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Transway Airfreight GmbH, Raunheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerkes auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, 15. April 2025

PRC Treuhand & Revision GmbH
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