Unternehmensberatung
scribos GmbH
Sickingenstraße 65, 69126 Heidelberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Sebastian Praefcke seit 23.9.2019 | Geschäftsführer |
Volker Sebastian Praefcke seit 12.9.2019 | Geschäftsführer |
Matthias Gerspach seit 20.5.2019 | Geschäftsführer |
Tobias Dr. Kresse seit 20.5.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
tesa scribos GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Vermerk In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die tesa scribos GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der tesa scribos GmbH, Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der tesa scribos GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 201 9 geprüft. Die in der Anlage zum Bestätigungsvermerk genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in der Anlage zum Bestätigungsvermerk genannten Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Anlage zum Bestätigungsvermerk: Nicht inhaltlich geprüfte Bestandteile des Lageberichts Die nachfolgend aufgeführten lageberichtsfremden Angaben haben wir nicht inhaltlich geprüft. Lageberichtsfremde Angaben im Lagebericht sind Angaben, die nicht nach §§ 289, 289a HGB bzw. nach §§ 289b bis 289f HGB vorgeschrieben sind:
Hamburg, 15. April 2020 Ernst
& Young GmbH
Ludwig, Wirtschaftsprüfer Rinck, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
PASSIVA
Heidelberg, den 18. Januar 2020 Die Geschäftsführung M. Gerspach Dr. T. Kresse S. Praefcke Gewinn- und Verlustrechnung für 2019
Heidelberg, den 18. Januar 2020 Die Geschäftsführung M. Gerspach Dr. T. Kresse S. Praefcke Anhang für 2019Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der tesa scribos GmbH wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB; die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke in diesem Anhang gesondert erläutert. Das Geschäftsjahr der tesa scribos GmbH umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma tesa scribos GmbH mit Sitz in Heidelberg im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB Nr. 337200 eingetragen. Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig, linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die seit dem Jahr 2010 zugegangenen Vermögensgegenstände erfolgen die Abschreibungen infolge des Wegfalls der umgekehrten Maßgeblichkeit linear. In den Jahren davor wurden Zugänge im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeit überwiegend zunächst degressiv, dann linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei Betriebs- und Geschäftsausstattung in der Regel 5 Jahre, in Ausnahmefällen 6 bis 8 Jahre. Nicht rückzahlbare Investitionszuwendungen werden als Minderung der Anschaffungskosten erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 250,00 € werden im Zugangsjahr als Betriebsausgabe erfasst. Alle im Geschäftsjahr erworbenen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 € bis 1.000,00 € werden in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von 5 Jahren jeweils mit 20 % gewinnmindernd abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens angemessene Abwertungen vorgenommen. Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten bewertet. Bestandsrisiken aufgrund von überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geringer Verwertbarkeit werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bei diesen Posten wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch die Bildung von angemessenen Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Als Abgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung der "Richttafel 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen 10 (Vorjahr: 10) Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 2,72 % (Vorjahr: 3,21 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % (Vorjahr: 3,5 %), erwartete Rentensteigerungen mit 1,75 % (Vorjahr: 1,75 %) sowie die Fluktuation mit einer Rate von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) berücksichtigt. Der Zinsanteil aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht, als Abzinsungssatz den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, zu verwenden. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen und sonstigen Rückstellungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Wertpapiere und Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Rückstellungen verrechnet. Sofern der beizulegende Zeitwert den Betrag der betreffenden Rückstellung übersteigt, wird der übersteigende Betrag in der Bilanz als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Soweit die zugrunde liegenden Verpflichtungen einen Zinsanteil enthalten, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 1,97 % (Vorjahr: 2,33 %) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände
(2) Sachanlagen
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T € 247, Vorjahr: T € 191). (4) Gezeichnetes Kapital Der Nennwert des voll eingezahlten Stammkapitals der tesa scribos GmbH beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr T € 2.000. Die im Bilanzgewinn ausschüttungsgesperrten Beträge aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Wert gem. § 285 Nr. 28 HGB belaufen sich auf T € 0 (Vorjahr: T € 0). (5) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Das ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienende Deckungsvermögen wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und entwickelte sich wie folgt:
Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 87). (6) Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung an die tesa SE, Norderstedt (T € 969; Vorjahr: T € 1.211), Verbindlichkeiten aus Cash Pooling (T € 3.996; Vorjahr: T € 2.494), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T € 12; Vorjahr: T € 164) sowie sonstige Verbindlichkeiten (T € 133; Vorjahr: T € 298). (7) Haftungsverhältnisse Es besteht aus dem Cashpooling in der tesa Gruppe eine gesamtschuldnerische Haftung gegenüber einem Kreditinstitut für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen. Am Bilanzstichtag bestand keine Inanspruchnahme der entsprechenden Kreditlinien. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der verbundenen Unternehmen als gering eingeschätzt. Sonstige Angaben (1) Derivate Finanzinstrumente Zur Absicherung von Währungsrisiken, die aus dem internationalen Einkauf (im Wesentlichen Rohstoffe) resultieren, wurden im Geschäftsjahr 2019 Devisentermingeschäfte mit der Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg, abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von T $ 1.224 abgeschlossen, die zum 31. Dezember 2019 einen negativen Marktwert von T € 9 hatten. Die Laufzeiten enden zwischen Januar und Dezember 2020. Die Devisentermingeschäfte werden nicht zu Spekulationszwecken, sondern ausschließlich für Sicherungszwecke eingesetzt. Die Ermittlung des Marktwertes erfolgte durch Umrechnung der jeweiligen Devisenvolumina mit dem dazugehörigen Terminkurs. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen resultieren im Wesentlichen aus einem Mietvertrag über die Nutzung der Büro- und Produktionsgebäude. (3) Mitarbeiter nach Funktionsbereichen
( 4 ) Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführer der tesa scribos GmbH sind: Herr Matthias Gerspach; Managing Director Operations (ab dem 01.05.2019) Herr Dr. Tobias Kresse; Managing Director Innovation (ab dem 01.05.2019) Herr Sebastian Praefcke; Managing Director (ab dem 01.05.2019) Herr Dr. Christoph Dietrich; Physiker (bis zum 30.04.2019) Herr Peter Kuich; kaufmännischer Angestellter tesa SE (bis zum 30.04.2019) (5) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird aufgrund des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (6) Abschlussprüferhonorar Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift gemäß § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB in Anspruch, da die Honorarangaben im Konzernabschluss der Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg, enthalten sind. (7) Anteilsbesitz an der tesa scribos GmbH und Konzernzugehörigkeit Der Anteilsbesitz an der tesa scribos GmbH stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die tesa scribos GmbH wird in den Konzernabschluss der Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, und in den Konzernabschluss der maxingvest ag, Hamburg, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden jeweils über die Internetseite des Unternehmensregisters zugänglich gemacht. (8) Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Heidelberg, den 18. Januar 2020 Die Geschäftsführung M. Gerspach Dr. T. Kresse S. Praefcke Lagebericht für 2019Allgemeines Die tesa scribos GmbH, Heidelberg (im Folgenden kurz: scribos GmbH genannt), ist innerhalb der tesa Gruppe der weltweit einzige Standort für Design, Veredelung und Weiterverarbeitung von funktionalen Klebebändern und Etiketten mit dem Fokus auf Fälschungsschutz, Produktverfolgung und Diebstahlsicherung. Die Hauptkundengruppe der scribos GmbH befindet sich im Umfeld der Automobilindustrie. Daneben verfügt die Gesellschaft über ein diversifiziertes Kundenspektrum, das unter anderem die Segmente Pharmazeutika, Luxusgüter, Wein & Spirituosen sowie Chemie -/ Elektronikindustrie enthält. Strategie Basierend auf der tesa Strategie konzentriert sich die scribos GmbH auf das Projektgeschäft und setzt dabei mit Erfolg auf zwei strategische Säulen: auf die Entwicklung und Bereitstellung von kundenspezifischen Fälschungsschutz - Lösungen in ausgewählten Märkten und spezialisierten Industrien, sowie auf die Bereitstellung von Diebstahlschutz- und Track & Trace-Lösungen in der Logistikkette. Die scribos GmbH betreibt das Projektgeschäft im Berichtsjahr mit Fokus auf Europa und Asien. Wertmanagement und Steuerungssystem Ziel der scribos GmbH ist es, einen Beitrag zum Wachstum der tesa SE Gruppe zu leisten, dies messbar bezogen auf Umsatzvolumen und Ertragsbasis. Gleichzeitig soll die eigene Unternehmung einen dem Industrie-Projektgeschäft angemessenen Ertrag erzielen. Messgrößen dafür sind das Betriebliche Ergebnis (EBIT) in Verbindung mit der Umsatzrendite (ROS) und das Umsatzwachstum. Aktives Kostenmanagement und hohe Effizienz beim Einsatz der Ressourcen zielen darauf ab, international wettbewerbsfähige Renditen zu erwirtschaften. Wirtschaftliches Umfeld Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft hat sich im Jahresverlauf 2019 erwartungsgemäß weiter abgeschwächt und liegt leicht unter Vorjahresniveau. Eine konjunkturelle Abkühlung war sowohl in den meisten Industrienationen als auch in den Wachstumsmärkten zu beobachten. Maßgebliche Wachstumsdämpfer waren trotz zwischenzeitlicher Entspannung die verschiedenen internationalen Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, sowie deutlich schwächere Wachstumsraten im Euroraum und in Teilen Asiens. Die allgemeine politische und wirtschaftliche Unsicherheit, bedingt durch geopolitische Konflikte sowie die Ungewissheit bezüglich der langfristigen Folgen des EU-Austritts Großbritanniens (Brexit) und des zukünftigen politischen Kurses der USA, wirkte sich weiterhin negativ auf die Konjunkturentwicklung aus. Das Wirtschaftswachstum in Europa hat im Jahr 2019 an Dynamik verloren, der Aufschwung im Euroraum schwächte sich merklich ab. Als konjunkturelle Stütze wirkte erneut die positive Binnennachfrage, gefördert durch die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und das weiterhin niedrige Zinsniveau. Deutlich gedämpft wurde die europäische, exportabhängige Wirtschaft im Vorjahresvergleich durch eine globale Nachfrageschwäche sowie der damit verbundenen Negativentwicklung der Industrieproduktion. Neben den weltweiten Handelskonflikten belastete die politische Unsicherheit aus den sich verbreitenden antieuropäischen Bewegungen sowie den anhaltenden Austrittsverhandlungen mit Großbritannien die europäische Konjunktur. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat im Vorjahresvergleich unerwartet deutlich an Schwung verloren. Der wesentliche Grund hierfür waren die seit Jahresbeginn stetig rückläufigen Auftragseingänge in der deutschen Industrieproduktion. Die robuste Konjunktur des Dienstleistungssektors sowie der private Konsum, gestützt durch die weiterhin gute Lage am Arbeitsmarkt und durch Lohnzuwächse, hellen das gesamtwirtschaftliche Bild in Deutschland etwas auf. In den Wachstumsmärkten überwog im Jahresverlauf 2019 eine Abkühlung des Wirtschaftswachstums. In China lag das Wachstumsniveau leicht unter den Vorjahren. Gestützt wurde die Konjunktur insbesondere durch staatliche Infrastrukturprogramme und gelenkte Kreditvergabe, die die rückläufige Produktion speziell im Automobilsektor und die schwächere Bautätigkeit aber nicht ausgleichen konnten. Nach einem wachstumsstarken Vorjahr verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum in Indien durch eine schwache Inlandsnachfrage sowie gesunkene Investitionen deutlich. Die wirtschaftliche Entwicklung im Nahen Osten wurde weiterhin durch die allgemeinen politischen Unsicherheiten belastet. In den südostasiatischen Schwellenländern zeigte sich trotz guter Entwicklungen in Malaysia, den Philippinen und Indonesien ein gemischtes Bild, insbesondere beeinflusst durch die Abschwächung in Thailand sowie eine geringere Exportnachfrage. Absatzmarktentwicklung Das Geschäftsjahr 2019 war geprägt durch eine Strukturkrise in der Automobilindustrie. In diesem schwierigen Umfeld entwickelte sich der Absatz der Gesellschaft im Automobilmarkt entgegen dem weltweiten Trend in Summe stark positiv. Sinkende Absätze hingegen waren in den Sektoren Pharmazeutika, Kosmetik und elektrische Komponenten zu verzeichnen. Die jeweiligen Entwicklungen waren projektabhängig und führten in Summe zu einem leichten Umsatzrückgang, wobei ein Wachstum in den Regionen Asien-Pazifik und Südwesteuropa beobachtet werden konnte. Umsatzentwicklung Der Umsatz der scribos GmbH sank in 2019 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 0,4% von 14,8 Mio. € auf 14,7 Mio. € unter Anwendung der Umsatzerlöse-Definition des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz ("BilRUG"). Die Prognose des Vorjahres wurde nicht erreicht. Dabei wurden im ersten Halbjahr 7,0 Mio. € und im zweiten Halbjahr 7,7 Mio. € an Umsatz erzielt. Beschaffungsmarktentwicklung Die Beschaffungsmärkte waren im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr eher konstant. Es wurden keine erneuten signifikanten Preissteigerungen verzeichnet. Die scribos GmbH hat gemäß ihrer Strategie in 2019 sowohl weiter an der Erweiterung der Lieferantenbasis gearbeitet, als auch mit bestehenden Lieferanten den Austausch gepflegt, damit jederzeit auf bevorstehende Preissteigerungen oder Qualitätsthemen aber auch auf neue Anforderungen an die Produkte reagiert werden kann und so die Risiken für das Geschäft des Konzerns weiter zu reduzieren. Wie im Jahr 2018 schon geplant, wurde in 2019 gezielt daran gearbeitet auf den schnelllebigen asiatischen Markt reagieren zu können. Der Fokus wurde noch stärker auf diesen Beschaffungs- und Produktionsraum gerichtet. Insgesamt wird für die scribos GmbH eine moderate Preissteigerung in den Beschaffungsmärkten im Jahr 2020 erwartet, die keinen signifikanten Einfluss auf die Kostenstruktur haben wird. Im indirekten Bereich wird damit gerechnet, dass die Anpassung des Mindestlohns zum Teil Auswirkungen auf die Preisgestaltung haben wird. Entwicklung In 2019 wurde die Umsetzung des dynamischen Aufbaus von Produkt- und Kundenportfolien konsequent weiter verfolgt. Die Fokussierung auf spezielle Anwendungs- und Kundengruppen sowie die Stärkung der Echtheitsprüfung per Smartphone in der Hand des Verbrauchers führen zu einem überproportionalen Wachstum in diesen Gruppierungen und allgemein im Bereich Markenschutz. In diesem Umfeld zeigten sich insbesondere die jüngsten Weiterentwicklungen der Markenschutzfamilie als erfolgreich. Im Bereich der Supply Chain konnten die Verbesserungen der Serviceleistungen mit konstant hohen Servicegeraden über das gesamte Berichtsjahr hinweg bestätigt werden. Personal * Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt ist in 2019 mit 84 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr um 6 Mitarbeiter gestiegen. Der Personalaufbau fand im Wesentlichen aufgrund unterjähriger Fluktuationen in der Produktion statt. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2019 um 0,7 Mio. € auf 8,4 Mio. € gestiegen. Das Anlagevermögen ist um 0,4 Mio. € auf 3,1 Mio. € gestiegen. Die Summe der Vorräte auf der Aktivseite ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € auf 2,0 Mio. € gesunken. Die Summe der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist um knapp 0,2 Mio. € auf 2,5 Mio. € gestiegen. Ein wesentlicher Anstieg betrifft den Kassenbestand, der im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. € auf 0,8 Mio. € gestiegen ist. Die Summe der sonstigen Rückstellungen reduzierte sich in 2019 gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. € auf insgesamt 1,0 Mio. €. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 0,9 Mio. € auf 5,4 Mio. €. Das Eigenkapital verbleibt mit 2,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr konstant. Ertragslage Die scribos GmbH schließt das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresergebnis von 1,0 Mio. € - und damit um 0,2 Mio. € geringer als im Vorjahr - ab, welches sie aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages vollständig an die Muttergesellschaft abführt. Die Reduzierung des Jahresergebnisses gegenüber 2018 ist im Wesentlichen begründet in den gestiegenen Fixkosten, wohingegen der Umsatz aus Produkten und Dienstleistungen auf Vorjahresniveau blieb.
* Dieser Abschnitt war nicht Bestandteil der
inhaltlichen Prüfung des Lageberichts
Finanzkennzahlen Die Umsatzrendite - bezogen auf das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern - sank von 8,8% in 2018 auf 7,3% in 2019. Ohne Berücksichtigung der Abschreibungen auf Sachanlagen ergibt sich eine Entwicklung von 12,9% im Vorjahr auf 11,1% in 2019. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung - bezogen auf die Umsatzerlöse - sank um 1,6%-Punkte auf 6,6% in 2019. Die Eigenkapitalquote ist mit 23,8% in 2019 um 2,3%-Punkte geringer als im Vorjahr. Basierend auf dem eingesetzten Eigenkapital in Höhe von 2,0 Mio. € und einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 1,0 Mio. € beträgt die Eigenkapitalrentabilität 48,5% in 2019 (Vorjahr 60,6%). Verantwortung * Traditionell gehört es in der scribos GmbH zu den Leitprinzipien, Verantwortung für die Mitarbeiter, die Umwelt und die Qualität der Produkte zu übernehmen. Im Bereich Arbeitsschutz wird aktiv Arbeitsschutzmanagement betrieben. Der hohe Sicherheitsstandard wird durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter gewährleistet. Im Jahr 2019 wurden keine meldepflichtigen Arbeitsunfälle oder meldepflichtige Wegeunfälle verzeichnet. Die Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 14001 wurden anhand eines Überprüfungsaudits bestätigt. Chancen- und Risikobericht Für die scribos GmbH sorgen ein zielorientiertes Controlling sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich für ein vorteilhaftes Verhältnis von Chancen und Risiken. Die interne Revision der Beiersdorf AG überwacht ferner die Einhaltung des internen Kontrollsystems und gewährleistet die Integrität der Geschäftsabläufe. Marktrisiken sieht sich die scribos GmbH sowohl auf der Beschaffungs- als auch der Absatzseite ausgesetzt. Die Preis- und auch Verfügbarkeitsrisiken auf den Beschaffungsmärkten werden durch Lieferverträge und geplante Sicherheitsbestände minimiert. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten werden schrittweise durch die Entwicklung von Alternativlieferanten entschärft. Auf der Absatzseite gibt es in den Industriebranchen, in denen die scribos GmbH einen hohen Umsatzanteil erzielt, konjunkturell bedingte Risiken, insbesondere in der Automobil- und Elektronikindustrie. Die Markttrends werden kontinuierlich verfolgt, um ein frühes steuerndes Eingreifen zu ermöglichen. Kontinuierliche Innovation und die intensive Zusammenarbeit mit den Kunden fördern die dauerhafte Akzeptanz der Produkte im Markt. Weiterhin ist die scribos GmbH dem Risiko des kompletten Wegfalls einzelner Kunden und des Ausfalls von Forderungen ausgesetzt. Zwar gibt es aufgrund der breiten Umsatzverteilung und Diversifizierung keine Einzelkunden mit einem Umsatzanteil oder Forderungsbestand, deren Ausfall das Unternehmen in Existenz bedrohender Art und Weise treffen könnte. Dennoch wird für Kunden, für die aufgrund von Unternehmensprofil und Forderungsgrößenordnung ein erhöhtes Ausfallrisiko identifiziert wird, in machbarem Rahmen zusätzlich der Abschluss einer Warenkreditversicherung geprüft.
* Dieser Abschnitt war nicht Bestandteil der
inhaltlichen Prüfung des Lageberichts
Über den gesamten Beschaffungs-, Herstellungs- und Distributionsprozess hinweg unterliegen die Prozesse in der scribos GmbH einem durchgängigen Qualitätssicherungssystem. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und QS 9000 zertifiziert. Währungsbedingte Risiken sollen für die frei konvertiblen Währungen, sofern wirtschaftlich sinnvoll, bis zu 75% abgesichert werden. Die Abwicklung der dementsprechend abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte erfolgt zentral über die Beiersdorf AG. Die Möglichkeit des vollständigen Ausfalls eines oder mehrerer Produktionsaggregate ist nicht auszuschließen und stellt ein Gefährdungspotenzial für die Lieferfähigkeit des Unternehmens dar. Dieser Gefährdung begegnet die scribos GmbH durch ein System vorbeugender Instandhaltung und durch Maßnahmen im Bereich Brandschutz sowie entsprechender intensiver Mitarbeiterschulungen. Gegen kurzfristige auftretende Schadensfälle hält die scribos GmbH geplante Sicherheitsbestände vor und ist gegen langfristig wirkende Schadensfälle nach Maßgabe der Richtlinien der tesa SE im wirtschaftlich sinnvollen Rahmen versichert. Darüber hinaus ist die scribos GmbH in das tesa Risikomanagementkonzept integriert. Compliance-Verstöße können zu Strafen, Sanktionen, Schadensersatzansprüchen, zur Beschädigung der Reputation und zu Belastungen durch Verfahrenskosten führen. Entsprechenden Risiken, insbesondere im Bereich des Kartellrechts und des fairen Wettbewerbs, begegnet tesa verstärkt mit Schulungsprogrammen, der Verankerung eines global gültigen und verpflichtenden Verhaltenskodexes sowie der laufenden Überwachung mittels organisatorischer Maßnahmen. Der Gewinnung und dem Erhalt von qualifizierten Fach- und Führungskräften dienen leistungsbezogene Vergütungssysteme, gezielte Weiterbildungsprogramme und die kontinuierliche Rekrutierung und Entwicklung von Nachwuchskräften. Aus heutiger Sicht lassen sich für die nächsten 12 Monate keine weiteren besonderen Risiken erkennen, die allein genommen oder in Summe für die scribos GmbH bestandsgefährdend sein könnten. Prognosebericht Die geopolitischen Risiken und ihre Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung werden das tesa scribos Geschäft auch im Jahr 2020 nachhaltig prägen. Der weltweit rückläufige Automobilmarkt und die eher vorsichtigen Erwartungen in der Elektronikindustrie für das kommende Jahr sorgen für etwas Zurückhaltung bei den Wachstumserwartungen. Insgesamt geht die tesa scribos GmbH für 2020 von einer stabilen Entwicklung in Europa aus, wobei das politische Umfeld - etwa die Zollentwicklung in den USA, die Ungewissheit bezüglich der langfristigen Folgen des EU-Austritts Großbritanniens (Brexit) und die politische Lage in der Türkei - sich negativ auf die Märkte auswirken kann. Die Prognose für die Entwicklung in Asien hängt stark von der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft ab. Die scribos GmbH rechnet für 2020 mit einem moderaten Wachstum in Asien. Der zunehmende Preisdruck wird das Umsatzwachstum wahrscheinlich etwas dämpfen. Das Jahr 2019 zeichnete sich durch eine eher moderate Volatilität der Währungskurse aus. Der im Jahresverlauf 2019 leicht abgeschwächte Euro wird in 2020 vermutlich keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von tesa haben. Eine Absicherung erfolgt durch den Einsatz klassischer Finanzinstrumente. Die scribos GmbH investiert weiterhin in innovative Technologien an ihrem Produktionsstandort. Die Finanzierung für die Investitionen im Jahr 2020 ist gesichert. Die Wachstumserwartung liegt auch im kommenden Jahr leicht über der Marktentwicklung. Die Fortführung der Investitionen in Forschung und Entwicklung und damit in innovative Produkte wird die eigene Marktposition weiter stärken. Für 2020 rechnet die scribos GmbH mit steigenden Umsätzen und mit leicht gesteigerter EBIT-Umsatzrendite.
Heidelberg, den 18. Januar 2020 Sebastian Praefcke, Geschäftsführer Matthias Gerspach, Geschäftsführer Dr. Tobias Kresse, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussDie ordentliche Gesellschafterversammlung der tesa scribos GmbH vom 28. Februar 2020 hat beschlossen, dass der Jahresüberschuss in Höhe von € 969.104,38 von der tesa SE aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages per 31. Dezember 2019 übernommen wurde. |
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