Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 2273
Vorher
Verbund anerkannter Werkstätten für Behinderte gGmbHVerbund anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen gGmbH
Eingetragen
27.9.1994
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Akquirierung von Aufträgen für anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen, die Organisation der Auftragsabwicklung in den auftragnehmenden WfbMs, die Bereitstellung der erforderlichen Produktionsmittel, Know-how und Organisation für die Auftragsabwicklung.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
David Hirsch
seit 26.8.2024
Geschäftsführer
Michael Wittmann
seit 7.4.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Verein Diakonisches Werke Coburg e.V. – Innere Mission – mit dem Sitz in Coburg
80.77%
Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V. mit dem Sitz in Sonneberg
19.23%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Diakonisches Werk Coburg e.V.
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VaW GmbH

Ahorn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

INHALT

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang 2023

Lagebericht 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Verwendungsvorbehalt

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.577,00 62.301,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.920.262,28 6.187.985,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 170.926,00 206.678,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.198.111,00 1.520.850,00
7.289.299,28 7.915.513,28
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 50.000,00 50.000,00
7.362.876,28 8.027.814,28
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.177.608,83 4.718.637,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 95.961,45 51.629,24
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 741.669,92 614.281,08
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 44.928,00
5.015.240,20 5.429.475,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.605.132,29 4.955.120,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 936.891,23 312.163,68
3. Forderungen gegen Gesellschafter 497.997,29 587.279,17
4. Sonstige Vermögensgegenstände 669.747,34 613.370,09
7.709.768,15 6.467.933,69
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.042.561,18 184.866,47
13.767.569,53 12.082.275,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.124,36 6.541,15
21.144.570,17 20.116.630,91

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen 15.725.586,75 15.725.586,75
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag (-) - 788.538,02 714.883,37
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 18.370,90 - 1.503.421,39
14.981.419,63 14.963.048,73
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens
Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 0,00 66,00
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 756.731,02 701.787,86
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 64.190,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.970.130,30 3.515.563,93
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.293.915,25 713.310,07
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 23.953,28 69.648,94
5. Verbindlichkeiten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 5.252,27 5.450,82
6. Sonstige Verbindlichkeiten 113.168,42 83.564,56
davon aus Steuern € 58.049,61 (38.867,51)
5.406.419,52 4.451.728,32
21.144.570,17 20.116.630,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 46.621.422,86 43.718.584,25
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 82.189,52 - 292.047,09
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 41.496,00 112.053,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 31.022,48 82.395,12
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.140.658,03 30.669.260,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.634.451,74 6.828.322,28
38.775.109,77 37.497.582,57
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.243.026,37 4.042.257,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.418.917,82 1.330.315,71
davon für Altersversorgung € 108.204,62 (106.977,66)
5.661.944,19 5.372.573,31
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 837.181,59 976.475,33
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.301.939,99 1.266.986,47
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 75,00 75,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.887,67 3.355,04
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 2.015,00 (1.552,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11.337,98 4.189,87
12. Ergebnis nach Steuern 21.425,63 - 1.500.102,31
13. Sonstige Steuern 3.054,73 3.319,08
14. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 18.370,90 - 1.503.421,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die VaW GmbH, Ahorn, ist unter der Nummer HRB 2273 in das Handelsregister beim Amtsgericht der Stadt Coburg eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt und gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software) werden mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt über 3 Jahre.

Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffenskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei Gebäuden beläuft sich auf 15 bis 50 Jahre.

Technische Anlagen und Maschinen werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 20 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen oder erhöht um Zuschreibungen, falls die Gründe für die Abschreibungen nicht mehr bestehen.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden ihrem Anarbeitungsgrad entsprechend bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalbetrag bewertet. Pauschal- und Einzelwertberichtigungen sind im erforderlichen Umfang gebildet worden. Uneinbringliche Posten sind vollständig ausgebucht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Gesellschafter sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen Fördermittel angeschafft oder hergestellt worden sind, werden bei zweckentsprechender Verwendung unter dem "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens". bilanziert. Die Auflösung erfolgt entsprechend den Abschreibungen auf diese Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bekannten Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Bei der Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde der aktuelle Zinssatz der deutschen Bundesbank mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum Bilanzstichtag zugrunde gelegt (1,74 %). Es wurde ein Gehaltstrend von 2,0 % berücksichtigt.

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurden Erfahrungswerte berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind jeweils im Einzelnen mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Das Gliederungsschema der Bilanz wurde unter Bezugnahme auf § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur Darstellung der bisher erhaltenen und verwendeten Investitionskostenzuschüsse auf der Passivseite um den Posten "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens" erweitert.

Ferner wurden gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" hinzugefügt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel als Bestandteil des Anhangs zu entnehmen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit 36 TEUR Forderungen gegen Gesellschafter und mit T€ 145 Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Urlaubs- und Überstundenansprüche in Höhe von 307 TEUR, Gewährleistungsansprüche in Höhe von 218 TEUR und Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von 120 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
< 1 Jahr (Vorjahr) > 1 Jahr (Vorjahr) > 5 Jahre Sicherheiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestel- 0,00 0,00 0,00
lungen (64.190,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus 3.970.130,30 0,00 0,00
Lieferungen und Leistungen (3.515.563,93) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber 1.293.915,25 0,00 0,00
verbundenen Unternehmen (713.310,07) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber 23.953,28 0,00 0,00
Gesellschaftern (69.648,94) (0,00) (0,00)
5. Verbindlichkeiten aus öffentlichen 202,54 5.049,73 4.198,01
Fördermitteln für Investitionen (198,55) (5.252,27) (4.417,34) Grundschuld T€ 14
6. Sonstige Verbindlichkeiten 113.168,42 0,00 0,00
(83.564,56) (0,00) (0,00)
5.401.369,79 5.049,73 4.198,01
(4.446.476,05) (5.252,27) (4.417,34)

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse von 46.621 TEUR teilen sich wie folgt auf:

2022
TEUR
Entgelte teilstationär 860
Zusatzleistungen 425
Umsatzerlöse aus Produktion 43.640
Sonstige Umsatzerlöse 1.696
46.621

In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 105 TEUR für Wertberichtungen auf Rohstoffe enthalten.

Außergewöhnliche Erträge betreffen in Höhe von 72 TEUR die Auflösung von Einzelwertberichtungen. Diese Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen saldiert enthalten.

5. Sonstige Angaben

5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich jährlich auf 261 TEUR. Diese haben zum Teil eine unbestimmte Laufzeit.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Evangelische Zusatzversorgungskasse, Darmstadt. Hinsichtlich dieser mittelbaren Pensionsverpflichtungen besteht nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht. Dieses wurde unverändert zum Vorjahr nicht ausgeübt. Während der Zeit der Beschäftigung der Arbeitnehmer besteht für die Gesellschaft eine Umlagepflicht, die einerseits aus einer Versicherungsrentenverpflichtung und andererseits aus einer Versorgungsrentenverpflichtung besteht.

Die Höhe der verbeitragten Löhne und Gehälter beträgt 1.336 TEUR.

5.2. Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung lag im Geschäftsjahr 2023 bei:

 

Herr Bernd Baucks, Hamm (ab 1. Mai 2021 bis 31. Juli 2024)

 

Herr David Hirsch, Jena (ab 1. August 2024)

Die Geschäftsführung macht von dem Wahlrecht auf Unterlassen der Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Alle Geschäftsführer waren bzw. sind auch Vorstand im Diakonisches Werk Coburg e.V. - Innere Mission.

Gesellschafter der Gesellschaft sind:

 

Diakonisches Werk Coburg e. V., Ahorn (80,8 %)

 

Diakoniewerk der Superintendentur Sonneberg - Hildburghausen - Eisfeld e. V ., Sonneberg (19,2 %)

5.3. Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar (netto) in Höhe von € 22.260,00 besteht in voller Höhe aus Abschlussprüfungsleistungen.

5.4. Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren 27 Teilzeitbeschäftigte und 76 Vollzeitbeschäftigte, also insgesamt 103 Mitarbeiter beschäftigt.

5.5. Vorgänge besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

5.6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 18.370,90 EUR mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von 788.538,02 EUR zu verrechnen.

 

Ahorn, 28. Februar 2025

David Hirsch, Geschäftsführer

Anlagennachweis zum 31. Dezember 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Stand am 01.01.2023 Zugänge Ifd. Jahr Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.506.401,00 13.435,50 0,00 0,00 2.519.836,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.946.067,39 0,00 0,00 0,00 9.946.067,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 651.523,52 7.181,00 0,00 0,00 658.704,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.679.549,74 151.632,09 0,00 133.174,29 9.698.007,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
20.277.140,65 158.813,09 0,00 133.174,29 20.302.779,45
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
22.833.541,65 172.248,59 0,00 133.174,29 22.872.615,95
Entwicklungen der Abschreibungen
Bilanzposten Gesamte Abschreibungen Stand am 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Entnahme für Abgänge Gesamte Abschreibungen Stand am 31.12.2023
1 7 Q 10 11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.444.100,00 52.159,50 0,00 0,00 2.496.259,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.758.082,11 267.723,00 0,00 0,00 4.025.805,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 444.845,52 42.933,00 0,00 0,00 487.778,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.158.699,74 474.366,09 0,00 133.169,29 8.499.896,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
12.361.627,37 785.022,09 0,00 133.169,29 13.013.480,17
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
14.805.727,37 837.181,59 0,00 133.169,29 15.509.739,67
Restbuchwerte
Bilanzposten (Stand 31.12.2023) (Stand 31.12.2022)
1 12 13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.577,00 62.301,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.920.262,28 6.187.985,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 170.926,00 206.678,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.198.111,00 1.520.850,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
7.289.299,28 7.915.513,28
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 50.000,00 50.000,00
7.362.876,28 8.027.814,28

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der VaW GmbH, Ahorn

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die VaW GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft. Gegenstand des Unternehmens ist die Integration von Menschen mit Behinderung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft.

Das Hauptbetätigungsfeld der Gesellschaft ist die Akquirierung von Aufträgen für anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen. Sie unterstützt die anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderung zur Erreichung des Produktionszieles durch Organisation und auch zur Verfügung Stellung von Produktionsmitteln und Produktionsmethoden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.

Die deutschen Automobilzulieferindustrie erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Umsatz von rund 92,11 Milliarden Euro. Damit stieg der Wert im Vergleich zum Vorjahr um etwa 9,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten in der Automobilzulieferindustrie in Deutschland ging leicht zurück auf rund 273.500.

Diese Rahmenbedingungen haben auch die Entwicklung der Umsatzerlöse der VaW positiv beeinflusst. Neben einem deutlichen Umsatzzuwachs konnte wieder ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt werden.

Die VaW hat das Geschäftsjahr mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 18 TEUR abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Verbesserung in Höhe von 1.521 TEUR

Der Gesamtumsatz des Jahres 2023 beträgt 46.621 TEUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.902 TEUR erhöht. Ein Großteil der Umsatzerlöse kommt nach wie vor aus dem Produktionsbereich.

2.2. Lage der Gesellschaft

2.2.1. Ertragslage

Die wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich wie folgt entwickelt:

Die Umsatzerlöse (inklusive Bestandsveränderungen) sind mit Mio. € 3,1 bzw. 7,2 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. In den Bestandsveränderungen sind Wertberichtigungen auf Vorräte (Fertigerzeugnisse) in Höhe von 113 TEUR enthalten. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf eine Erhöhung der Nachfrage im Zusammenhang mit der Erholung der Automobilbrache nach dem Ende der Corona-Pandemie zurückzuführen.

Der Materialaufwand ist gegenüber den Umsatzerlösen mit 1,3 Mio. € bzw. 3,0 % unterproportional angestiegen. Dabei haben sich die bezogenen Fremdleistungen um 0,2 Mio. € reduziert. Im Berichtsjahr waren Wertberichtigungen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 105 TEUR enthalten.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 % gestiegen. Die gegenüber den Umsatzerlösen leicht unterproportionale Steigerung ist im Wesentlichen auf tarifliche Erhöhungen zurückzuführen. Die Anzahl an Vollkräften hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 139 TEUR auf 0,8 Mio. € zurückgegangen. Viele Vermögensgegenstände im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden im Vorjahr und Berichtsjahr planmäßig vollständig abgeschrieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind lediglich um 35 TEUR bzw. 2,8% angestiegen. Während die Aufwendungen der Verwaltung und hier insbesondere die Rechts- und Beratungskosten gesunken sind, betragen die Zuführungen zu den Pauschal- und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 135 TEUR (Vorjahr: 186 TEUR). Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fielen im Berichtsjahr in Höhe von 95 TEUR an.

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 18 TEUR bzw. die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist damit im Wesentlichen auf die unterproportional gestiegenen Material- und Personalkosten zurückzuführen.

2.2.2. Finanzlage

Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag Mio. € 1,0 (Vorjahr: Mio. € 0,2). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Aufgrund des ausgeglichenen Jahresergebnisses und des sich darauf ergebenden positiven Cashflows sind die liquiden Mittel wieder deutlich angestiegen, bleiben aber für eine Gesellschaft mit der Größe der VaW immer noch zu niedrig.

2.2.3. Vermögenslage

Die wesentlichen Posten der Bilanz haben sich wie folgt entwickelt:

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt Mio. € 22,1 gegenüber Mio. € 20,1 im Vergleich zum Vorjahr und ist somit um Mio. € 1,0 gestiegen.

Das Anlagevermögen hat einen Anteil von 35 % (Vorjahr: 40 %) der Bilanzsumme und ist geprägt durch das Sachanlagevermögen mit den betriebsnotwendigen Grundstücken und Gebäuden sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Zugänge zum Anlagevermögen betreffen vorwiegend Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 0,4 gesunken. Der Rückgang betrifft vorwiegende den Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und ist weitgehend stichtagsbedingt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind um Mio. € 1,2 auf Mio. € 7,7 angestiegen und betreffen mit Mio. € 5,6 überwiegend die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese sind aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse ebenfalls angestiegen. Weiterhin sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 0,6 Mio. € angestiegen. Der Anstieg korrespondiert mit dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 0,6 Mio. €. Eine Saldierung wurde nicht vorgenommen.

Das Eigenkapital beträgt unverändert zum Vorjahr Mio. € 15,0. Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 71 % (Vorjahr 75 %). Der Rückgang ist auf den Anstieg der Bilanzsumme zurückzuführen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. € 0,5 ist stichtagsbedingt und korrespondiert mit dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

2.2.4. Gesamtaussage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft beurteilen wir als solide und gut. Die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis haben sich im Berichtsjahr positiv entwickelt. Die liquiden Mittel haben sich zwar wieder erhöht, sind aber im Verhältnis zur Größe der Gesellschaft immer noch zu niedrig.

2.3. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 erwarten wir eine mit dem Jahr 2023 vergleichbare Steigerung der Umsatzerlöse sowie Jahresergebnisse, die ebenfalls mit dem Jahr 2023 vergleichbar sein werden.

2.4. Chancen- und Risikobericht

2.4.1. Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Infolge der inflationären Preisentwicklung steigen aktuell die Kapitalmarktzinsen. Ebenso steigen die Zinsaufwendungen für Baukredite. Da unsere Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mehr aufweist, ist das Risiko, dass sich aus den steigenden Kapitalmarktzinsen ergibt, nicht vorhanden.

Die Inflation war in Deutschland im Jahr 2022 auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten und hat im Oktober 2022 die Marke von 10 % überschritten. Inflationstreiber sind insbesondere die Energiekosten. Auch die Preise von Gebrauchsgütern, dazu zählen auch Autos, sind infolge der Inflation angestiegen. Auch im Jahr 2023 war die Inflation mit 5,9% noch deutlich höher als in den Jahren vor der Corona-Pandemie bzw. dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Unverändert groß ist der gesamtwirtschaftliche Wettbewerb um gut qualifizierte Mitarbeiter. Das Interesse an einer Ausbildung oder Beschäftigung im als krisensicher geltenden sozialen Sektor hat zugenommen.

Digitale Kommunikations- und Arbeitsprozesse waren bei der noch laufenden Pandemiebewältigung ein oft entscheidender Faktor zur Aufrechterhaltung des Produktions- und Verwaltungsbetriebs. Gleichzeitig sind digitale Strukturen immer öfter das Ziel von Cyber-Attacken. Die Weiterentwicklung der digitalen Anwendungsstruktur sowie der Schutz von Systemverfügbarkeit und -sicherheit werden zukünftig immer wichtiger und damit auch Investitionsmittel binden.

2.4.2. Branchenspezifische Chancen und Risiken

Der Automotive-Bereich durchlebt aufgrund des absehbaren Endes des Verbrennungsmotors und dem Wandel zur Elektromobilität schwere Zeiten. Diese Entwicklung gepaart mit Problemen bei den Lieferketten und stetig steigenden Beschaffungspreisen betrifft auch die Zulieferer der großen Autokonzerne.

Der Verdrängungswettbewerb in diesem Bereich nimmt zu, erste Zulieferer planen Stellen abzubauen oder gehen in die Insolvenz.

Dennoch gibt es auch positive Ausblicke. Dazu gehört in erster Linie die E-Mobilität, die für Branchenvorreiter ebenso Chancen eröffnet wie für junge Unternehmen. Damit einher geht allerdings ein erheblicher Innovationsdruck in wichtigen Bereichen, d.h. etwa bei der (Weiter-) Entwicklung von Batterien und beim Thema Schadstoffreduzierung.

2.4.3. Einrichtungsspezifische Chancen und Risiken

Chancen bestehen in den seit Jahrzehnten gewachsenen und gefestigten Kundenbeziehungen, der festen Verankerung unserer Gesellschaft im Markt und unserem Erfolgsmix aus Qualität, Know-How, Liefertreue und Flexibilität. Diese Faktoren schätzen unsere Kunden und sind wesentlich für unseren Erfolg am Markt.

Weiterhin sehen wir unsere hohe Eigenkapitalquote und die geringe Bankverschuldung als weiteren Vorteil und Chance für die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft an.

Unsere Gesellschaft hat mit den Gesellschaften der Brose-Unternehmensgruppe in Bamberg einen wesentlichen Kunden. Die Entwicklung unserer Gesellschaft hängt damit wesentlich von der wirtschaftlichen Entwicklung der Brose-Gruppe zusammen. Diese enge Beziehung birgt somit sowohl Chancen als auch Risiken.

Darüber hinaus sehen wir für die Gesellschaft keine weiteren wesentlichen einrichtungsspezifischen Risiken.

2.4.4. Gesamtaussage

Bestandsgefährdende Risiken sind aus Sicht der Geschäftsführung nicht vorhanden. Die Entwicklung der VaW wird weiterhin stark von der wirtschaftlichen Entwicklung der Automobilindustrie abhängen.

 

Ahorn, 28. Februar 2025

David Hirsch

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VaW GmbH, Ahorn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vaw GmbH, Ahorn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VaW GmbH, Ahorn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, am 28. Februar 2025

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Nürnberg

Rösl, Wirtschaftsprüfer

Mohr, Wirtschaftsprüfer

Verwendungsvorbehalt

Wir, die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag des Unternehmens vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an das Unternehmen und wurde zu dessen interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Jahresabschlussprüfung und die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zu Grunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anderslautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eingetretener Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke als nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.