PPG GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christina Anna Dorothea Minnich seit 14.11.2011 | Prokura |
Gerold Knutzen seit 2.1.2002 | Geschäftsführer |
Nikolaus von der Decken seit 2.1.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nikolaus von der Decken | 65.50% |
S*** T***** H****** | 11.90% |
G***** K****** | 9.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 7 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Crefo-Factoring Nord GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang1. Pflichtangaben nach § 264 Abs. 1a HGB
2. Rechnungslegungsvorschriften Bei der Crefo-Factoring Nord GmbH handelt es sich auf Grund der durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilten Erlaubnis sowie der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Geschäfte um ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S.v. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff und §§ 340 ff HGB i.V.m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Für alle im Kreditgeschäft erkennbaren Risiken wurden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem latenten Kreditrisiko (einschließlich des Risikos eines eventuell nicht gegebenen Rechtsbestands der Forderungen) wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen, aufgelaufenen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Den Abschreibungen liegen die steuerlich mindestens anzusetzenden Nutzungsdauern zugrunde. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Passiva Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Gewinn- und Verlustrechnung Von den Saldierungsmöglichkeiten gem. § 340f Abs. 3 HGB wurde bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung Gebrauch gemacht. Die Zinserträge enthalten Zinserträge und ähnliche Erträge aus dem Factoringgeschäft. Die Provisionserträge enthalten Gebühren aus dem Factoringgeschäft sowie Gebühren für andere Dienstleistungen. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Fristengliederung von Bilanzposten (§ 9 RechKredV) Aktiva
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 6.567.575,23 (Vorjahr: EUR 5.708.011,68) durch Forderungsabtretungen gesichert. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.400.000,00 (Vorjahr: EUR 800.000,00). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliches und unbewegliches Anlagevermögen:
6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen enthalten TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 15) für Altersversorgung. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von TEUR 13 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 7. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 10 Mitarbeiter (Vorjahr: 9 Mitarbeiter) beschäftigt. Geschäftsführung In 2023 waren Geschäftsführer der Gesellschaft: Herr Nikolaus von der Decken, Rechtsanwalt, Hamburg Herr Gerold Knutzen, Kaufmann, Hamburg Die Geschäftsführer sind zur Alleinvertretung der Gesellschaft berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Gerold Knutzen ist als Geschäftsführer hauptberuflich für die Gesellschaft tätig. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 14. Februar 2024 Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1.1 Entwicklung der Gesamtkonjunktur und der Branche Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund EUR 4,12 Billionen. Preisbereinigt sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % (Quelle destatis). Im zurückliegenden Geschäftsjahr ist Deutschland in eine Rezession gerutscht. Nach einer kurzen Frühjahrsbelebung stiegen das Geschäftsklima, die Einschätzung der aktuellen Lage und die Erwartungen der Wirtschaftsakteure bis Ende Q1 um einige Punkte. Daran ließ sich zwar zunächst eine positive Tendenz festmachen. Aber in den Folgemonaten sanken die vorgenannten Indikatoren stetig und alle Werte schlossen zum Jahresende auf einem sehr schwachen Niveau. So lag der Geschäftsklimaindex im Dezember bei 86,4 Punkten, das waren gut 2 Punkte unter dem Stand von 12/22. Das Ifo Institut spricht zurückblickend in dem Zusammenhang in 2022 von einer überwiegend sich abkühlenden Wirtschaft, in 2023 hingegen, insbesondere in der 2. Jahreshälfte, von einer Wirtschaft in der Krise. (Quelle Ifo Institut) Zwar sank das Inflationsgeschehen im Jahresverlauf, aber die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsebenen, dämpften die Konjunktur. Ausschlaggebend für die Entwicklung waren auch eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland und insgesamt ungünstige Finanzierungsbedingungen. Die Wirtschaftsvertreter im verarbeitenden Gewerbe sprechen zum Jahresende von rückläufigen Auftragsbeständen; die Vertreter des Handels beklagen insgesamt schwache Umsätze, insbesondere und auch im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft. Die Indikatoren für das Baugewerbe sinken mit -33 Punkten auf den niedrigsten Wert seit 2005 und jedes zweite Unternehmen geht in den nächsten Monaten von einer weiteren Eintrübung aus. Einzig im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima zum Jahresende leicht verbessert und die Branche zeigt sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Zudem wird in der Branche, bezogen auf Q1 und 2 2024, von weniger Skepsis berichtet. (Quelle Ifo-Institut) Hohe Belastungen und rückläufige Geschäftsgänge haben das Insolvenzgeschehen in Deutschland negativ beflügelt. So stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in 2023 deutlich um 23,5 Prozent auf 18.100 Fälle (2022: 14.660 Fälle) an. (Quelle Creditreform) Bei den Verbrauchern setzte sich der im Vorjahr deutlich rückläufige Trend (minus 16,5 Prozent) nicht fort. Die Zahl der Insolvenzen blieb 2023 nahezu unverändert. Insgesamt wurden 66.200 Verbraucherinsolvenzverfahren registriert (2022: 65.930 Fälle) (Quelle Creditreform). Diese Seitwärtsbewegung kann mit der Stabilität am Arbeitsmarkt erklärt werden. Der Arbeitsmarkt war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Arbeitnehmermarkt. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333 000 Personen (+0,7 %). Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand, nachdem bereits im Jahr 2022 der vormalige Höchstwert aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) um 320 000 oder 0,7 % überschritten worden war. (Quelle Statistisches Bundesamt). Gleichzeitig stiegen die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in 2023 im Jahresdurchschnitt. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 191.000 auf 2.609.000 Menschen. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt im Vorjahresvergleich um +0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent (Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Die Unterbeschäftigung, die z.B. Personen in Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, nahm gegenüber 2022 um 264.000 auf 3.449.000 zu. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Damit schwächte sich das Inflationsgeschehen etwas ab, jedoch sind die Wirtschaft, der Staat und die Verbraucher von einer "gesunden" Inflation von rund 2 % weit entfernt. Die Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbands e.V. (DFV) konnten entgegen den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ein solides Umsatzwachstum in der ersten Hälfte des Jahres erzielen. Insgesamt betrachtet stiegen die Factoring-Umsätze der Mitglieder des DFV um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und betrugen in 2023 rund 192,8 Mrd. Euro. Ein wesentlicher Treiber für das Umsatzwachstum war diesmal das nationale Geschäft, welches einen Anstieg von 12,6 Prozent verzeichnen konnte und mittlerweile rund 142 Mrd. Euro beträgt. Die Anzahl an Factoring-Kunden blieb stabil und beträgt rund 106.000 Kunden, das bedeuten ein Plus von 0,3 % im Vergleich zum 1. HJ 2022 (Quelle Deutscher Factoringverband). 1.2 Geschäftsverlauf im Berichtsjahr Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einem Außenumsatz (Forderungsvolumen) i.H.v. EUR 218 Mio. abgewickelt (Vorjahr EUR 203 Mio.). Dabei umfasst der Außenumsatz sowohl angekaufte Forderungen als auch Forderungen, die uns von unseren Kunden zur reinen Forderungsverwaltung überreicht wurden (Forderungseinzug). Aus dem gestiegenen Außenumsatz konnte in der Folge eine Gesamtleistung, bestehend aus Zinserträgen aus Kredit- und Geldmarktgeschäften und Provisionserträgen, in einer Gesamthöhe von TEUR 2.452 (Vorjahr TEUR 1.995) erzielt werden. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Zins- und Provisionsaufwendungen auf TEUR 354 (Vorjahr TEUR 127). Der Anstieg der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen auf TEUR 926 (Vorjahr TEUR 875) beruht auf erhöhten Personalkosten von TEUR 642 (Vorjahr TEUR 566), die anderen Verwaltungsaufwendungen konnten auf TEUR 283 gesenkt werden (Vorjahr TEUR 309). Hierin sind u.a. Reparaturen und Instandhaltung, Kreditprüfungsgebühren, Bürobedarf und Reisekosten enthalten. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen bleiben mit TEUR 7 (Vorjahr TEUR 10) auf niedrigem Niveau. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft bilden dem Geschäftsfeld entsprechend eine wesentliche Position. Der Aufwand in diesem Bereich ist im Berichtsjahr leicht überproportional zur Gesamtleistung auf TEUR 220 gestiegen (Vorjahr TEUR 174). Daraus resultiert ein Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 946 (Vorjahr TEUR 809). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen Körperschaftsteuern / Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer in einer Höhe von TEUR 305 (Vorjahr TEUR 261). Im Ergebnis resultiert ein Jahresüberschuss von TEUR 640 (Vorjahr TEUR 548). 1.3 Refinanzierung der Factoringgeschäfte Im Berichtsjahr standen uns insgesamt zwei Kreditinstitute mit zu jeder Zeit ausreichend hohen Kreditlinien zur Verfügung. Die Kreditlinien sind vertraglich gesichert und korrespondieren mit unseren Liquiditätsplanungen. Die Kreditaufnahme erfolgte zu jeder Zeit im geplanten Rahmen. Die Zusammenarbeit mit den Kreditinstituten ist auf Dauer angelegt. Um angemessene Liquiditätsreserven für mögliche und unplanmäßig hohe Umsatzzuwächse zu gewährleisten, stehen wir mit den Kreditinstituten unterjährig in Kontakt. Es lagen und liegen in dem Zusammenhang bankenseitig Zusagen vor, Linien auf Anfrage und bei entsprechendem Bedarf zu erhöhen. Angelehnt an unsere Liquiditätsplanungen verhandeln wir die Bankenlinien im Jahresrhythmus, um unseren vertraglichen Vereinbarungen jederzeit gerecht werden zu können. Ein Teil des Finanzbedarfes wird durch nicht ausgezahlte Gewinne (Gewinnthesaurierung) gedeckt. Gewinnanteile wurden entsprechend vorgetragen. Zusätzlich ist die Refinanzierung der Factoringgeschäfte durch Gesellschafterdarlehen gesichert. Die Gesellschafter haben sich im Gesellschaftsvertrag zur Kreditgewährung in einem definierten Rahmen verpflichtet. Für die aktuell gewährten Darlehen ist jeweils Rangrücktritt vereinbart. 1.4 Vermögens- und Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag 31.12.2023 Zum Bilanzstichtag weisen wir eine Bilanzsumme i.H.v. TEUR 14.305 (Vorjahr 12.452) aus. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 24 % (Vorjahr 26 %). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Das Forderungsvermögen wird zu rd. 24 % (Vorjahr 26 %) durch Eigenkapital und zu rd. 76 % (Vorjahr 74 %) fremdfinanziert. Dem Geschäftsgegenstand entsprechend nehmen die Debitorenforderungen mit 97 % (Vorjahr 95 %) des Bilanzvolumens den weitaus größten Teil der Vermögensgegenstände ein. 1.5 Mitarbeiter/innen Zum Geschäftsjahresende haben wir 10 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Damit lagen wir annähernd im Plan der geplanten Personalaufstockung. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres sind 2 Neueinstellungen bereits konkret in Vorbereitung. 2. Risikobericht 2.1 Risikomanagement Um die Stabilität der Gesellschaft zu gewährleisten, haben wir ein Kontrollsystem installiert, welches einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Von der Geschäftsleitung ist die Geschäfts- und Risikostrategie festgelegt und dokumentiert. Die Strategien werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Um Risiken und Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, werden definierte Kontrollmechanismen im Tagesgeschäft sowie rhythmische Überprüfungen auf Kundenseite durchgeführt. Erkenntnisse aus beiden Bereichen werden regelmäßig in einer kunden- bzw. vertragsbezogenen Übersicht zusammengefasst und ggf. Maßnahmen formuliert und umgesetzt. Die internen Risikoeinstufungen von Debitoren- und Kundenrisiken nach Vorgaben der Unternehmensführung sind wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Die Anforderungen nach dem Kreditwesengesetz (KWG) und Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sind gleichermaßen implementiert. Aufgrund der Unternehmensgröße und der flachen Hierarchie ist die Geschäftsleitung eng in das interne Kontrollsystem eingebunden. Veritäts-, Liquiditäts- und Bonitätsrisiken sind im Factoring von wesentlicher Bedeutung. Wir tragen diesen Risiken Rechnung, indem wir unsere Kunden unter enger Auslegung der Bonitätsanforderungen auswählen. Forderungsausfallrisiken werden zusätzlich über Warenkreditversicherungen gedeckt. Die Prozesssteuerung erfolgt durch qualifiziertes Personal sowie durch EDV-gestützte Kontroll- und Sicherungssysteme. 2.2 Liquiditätsrisiken Die Liquiditätsausstattung und -steuerung sind in Bezug auf die Lieferfähigkeit des Unternehmens von zentraler Bedeutung. Mit einer Liquiditätsplanung, täglichen Statusmeldungen an die Geschäftsleitung sowie monatlichen Soll-Ist-Vergleichen und -analysen wird der Sicherstellung des Liquiditätsbedarfs Rechnung getragen. Wir erfassen bzw. ermitteln die Gesamtrisiken der Unternehmung in Form einer Risikotragfähigkeitsberechnung. Ein Ziel dieser Berechung ist es, unter Zugrundelegung unterschiedlicher Szenarien sicherzustellen, dass das Unternehmen zu jeder Zeit zahlungsfähig ist und zudem zusätzliche Kunden zuverlässig bedienen kann. Verbindliche, ausreichend bemessene und diversifizierte Kreditaufnahmemöglichkeiten stellen die für die Forderungsankäufe erforderliche Liquidität sicher. Entscheidungsprozesse im Hinblick auf die Begrenzung von Factoringrahmen sowie die enge Rückkoppelung zu Vertriebsaktivitäten stellen sicher, dass nur Kunden unter Vertrag genommen werden, die mit unserer eigenen Liquiditätsplanung korrespondieren und unserer Belastungsfähigkeit entsprechen. Die Risikotragfähigkeitsberechungen und Liquiditätsreserven werden unterjährig auf ihre Plausibilität hin überprüft. In der Abrechnungsperiode sind in diesem Zusammenhang keine nennenswerten Auffälligkeiten festgestellt worden. 2.3 Adressausfallrisiken Die Adressausfallrisiken beinhalten zum einen bonitätsbedingte Zahlungsausfälle auf Seite der Debitoren. Das bedeutet, dass Debitoren die von uns gekauften Forderungen nicht oder nur unzureichend an uns zahlen. Die so genannten Forderungsverluste bedeuten für uns betrieblichen Aufwand. Auf Basis der implementierten Prozesse sind die Verluste über weite Strecken kalkulierbar, Forderungsankäufe erfolgen auf Basis ausreichend guter Debitorenbonitäten. Die Quantität von Forderungsverlusten steht auch in konjunktureller Abhängigkeit. Mögliche Forderungsausfälle sind weitestgehend über Warenkreditversicherungen gedeckt. Grundsätzlich finden vor dem Ankauf von Forderungen Debitorenprüfungen und Limitfestsetzungen statt. Zum anderen beinhalten Adressausfallrisiken die so genannten Veritätsrisiken. Veritätsrisiken bestehen darin, dass angekaufte Forderungen nicht oder nur teilweise werthaltig sind. Tritt ein solcher Fall ein, so hat der Forderungsverkäufer die Verpflichtung, den Mangel zu beseitigen oder den Kaufpreis zu erstatten. Sollte ein Forderungsverkäufer dazu nicht in der Lage sein, ist die Forderung abzuschreiben. Dass Risiken in diesem Zusammenhang kontrolliert eingegangen werden können, basiert auf einem umfangreichen Regelwerk im Rahmen der Prozesssteuerung. So stellen wir hohe Anforderungen an Bonität und Reputation unserer Kunden. Der Geschäftsgang der Kunden wird rhythmisch überprüft, die Festlegung von Höchstgrenzen (Finanzrahmen) begrenzen die Forderungsankäufe bzw. den Forderungsbestand je Kunde. Ebenso werden Forderungen im Zuge der Mahnläufe verifiziert und Debitoren zudem regelmäßig zu Saldenbestätigungen aufgefordert. Das Organisationshandbuch legt in diesem Zusammenhang eine Reihe von Arbeitsabläufen, Arbeitsanweisungen sowie Kompetenzregelungen fest, die dazu beitragen, die Risiken einzugrenzen. Die Geschäftsleitung überwacht die Einhaltung wiederkehrend. Im Berichtsjahr kam es zu einem insolvenzbedingten Kundenabgang, aus dem uns erfreulicher Weise kein Schaden entstanden ist. Debitorenausfälle gab es in einem sehr überschaubaren Maß. Eine dazu relevante Kennzahl, die Schadenquote, das Verhältnis zwischen Forderungsausfällen und gezahlter Versicherungsprämie, lag im Berichtsjahr in einem, auch für unsere Verhältnisse, sehr unauffälligen Bereich. 2.4 Marktpreisrisiko Als Marktpreisrisiko (z.B. Währungs-, Wechsel- und Zinsrisiken, sowie die allgemeine Entwicklung der Factoringgebühren) werden finanzielle Verluste beim Factoringinstitut bezeichnet, die durch Änderungen von Marktpreisen verursacht werden. Aufgrund der definierten Geschäftsfelder, sind für uns Währungs- und Wechselrisiken nicht relevant; entsprechende Verträge werden bei uns nicht angeboten. Indem unsere Factoringverträge Anpassungen des Zinssatzes an die Geldmarktlage vorsehen, werden Zinsänderungsrisiken minimiert. 2.5 Operationelle Risiken Operationelle Risiken sind per Definition Risiken, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Einflüssen eintreten können. Durch weitreichende Verfahrensbeschreibungen erfassen und berücksichtigen wir auf allen betrieblichen Ebenen die Risiken, mit denen wir regelmäßig umzugehen haben. Die Verfahrensbeschreibungen (hier insbesondere Organisationshandbuch) werden regelmäßig fortgeschrieben, neue Anforderungen bzw. Erkenntnisse werden angemessen und sinnvoll gewürdigt. Ziel der Geschäftsleitung ist es, intensiven und zielführenden Wissenstransfer zu gewährleisten. Im Rahmen einer nachhaltigen Mitarbeiterentwicklung erlangen Mitarbeiter/ innen je nach individueller Zuständigkeit umfangreiche Kenntnisse in Bezug auf Risikoerkennung und -steuerung. Als systemtechnisch relevant ist unsere gesamte EDV-Infrastruktur zu nennen, bestehend aus Hard- und Software. Hinsichtlich Datenschutz, Datensicherheit und Datenintegrität berücksichtigen wir die einschlägigen Regelungen aus den MaRisk. 3 Entwicklung der Gesellschaft sowie Entwicklung des Factoringmarktes Der Factoringmarkt zeigte sich im Berichtsjahr einmal mehr sehr robust. So stiegen die Umsätze (s. Pkt.1.1) bei insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen erkennbar an, wenn auch an die Umsatzsprünge der Vorjahre nicht angeknüpft werden konnte. Auf dieser Basis blicken die Institute gestärkt auf das Geschäftsjahr 2024. Einerseits rechnen wir mit weiteren Umsatzzuwächsen in der Branche; die Nachfrage an Factoringdienstleistungen steigt in Krisenzeiten erfahrungsgemäß spürbar. Andererseits wird die Branche unweigerlich mit höheren Risiken konfrontiert werden, sollte sich das Krisenszenario weiter verdichten und keine Konsolidierung stattfinden und keine Verbesserunen beim Geschäftsklimaindex zu erkennen sein. Was die Gesamtwirtschaft betrifft, so wird von verschiedenen Instituten (u.a. ifo, DIW, RWI) ein Wachstum zwischen 0,6 % und 1 % prognostiziert. Das wäre aus unserer Sicht tatsächlich ein insgesamt erfreulicher Verlauf, vor dem Hintergrund der derzeitigen vielschichtigen Problemfelder in Deutschland. Nach unserer Einschätzung basieren die vorgenannten Prognosen einerseits auf der Hoffnung, dass das Inflationsgeschehen weiter in die richtige Richtung geht und sich das Geschäftsklima zumindest in einigen Branchen insgesamt verbessert und verschiedene Indikatoren wieder positivere Tendenzen erkennen lassen. Zudem ist u.E. in diese sehr überschaubare Wachstumsprognose auch bereits eingepreist, dass die EZB im neuen Geschäftsjahr in Q 3 oder 4 nach langer Zeit wieder 1-2 Zinsschritte nach unten gehen wird und dass das nun beginnende 3. Kriegsjahr in Ukraine, keine dramatischeren Auswirkungen auf Deutschland und der EU haben, als es im Augenblick der Fall ist. Unter der Prämisse, dass die vorgenannten Prognosen eintreten, gehen wir weiterhin von grundsätzlich guten Marktchancen für unser Institut aus. Gleichwohl sehen wir auch aufgrund der vielen unter wirtschaftlichen Druck stehenden Unternehmen und den wohl steigenden Insolvenzen, auch höher Risiken für unsere Gesellschaft. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen hat sich in den letzten Monaten erhöht und erfreulicher Weise, konnten wir im Rahmen der Vorprüfungen bis hierhin substanzhaltige Unternehmen erkennen. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Eintrübung werden wir gleichwohl, in Bezug auf die Vorprüfungen für Neukunden-Vertragsabschlüsse, die Eingangsvoraussetzungen anpassen, bzw. erhöhen, Auch im Geschäftsjahr 2024 werden wir den wesentlichen Umsatz mit unseren Bestandskunden abwickeln. Die individuelle Kundenbetreuung- und Entwicklung ist nach wie vor von großer strategische Bedeutung für unser Geschäftsmodell. Insgesamt haben sich die Bestandskunden im abgelaufenen Geschäftsjahr gut und tw. sehr gut entwickelt, so dass wir mit diesen Verbindungen gut aufgestellt auf das Geschäftsjahr 2024 blicken. Im o.g. beschriebenen Umfeld sehen wir grundsätzlich gute Chancen für unsere Gesellschaft, um weitere Unternehmen unter Vertrag zu nehmen und unsere Geschäfts- und Umsatzaktivitäten weiter auszubauen. Für das laufende Geschäftsjahr planen wir sowohl mit einem Wachstum als auch einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.
Hamburg, 9. April 2024 Gerold Knutzen Nikolaus von der Decken BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Crefo-Factoring Nord GmbH GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Crefo-Factoring Nord GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Crefo-Factoring Nord GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 12. April 2024 nbs
partners
Danneberg, Wirtschaftsprüfer Michels, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unverändert am 30. Mai 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Allgemeinbildende Schulen des Sekundarbereichs I
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Beteiligungsgesellschaften
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Leasing von nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern, ohne Copyrights
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen