Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 5717
Eingetragen
18.10.2010
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
alle Ingenieur- und Serviceleistungen, insbesondere Design, Entwicklung, Konstruktionen, Realisation, Fertigung von Prototypen bzw. Prototypenteilen, Forschung, Erprobung, Planung und Projektmanagement sowie CAD Leistungen aller Art bezüglich Fahrzeugen, Fahrzeugkomponenten, Fahrzeugelektrik / elektronik, Verkehrssystemen, Werkzeugen, Vorrichtungen und Sondermaschinen

Historie

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Management

NameRolle
Florian Dennerlein
seit 17.3.2026
Prokura
Hakan Ficici
seit 11.12.2025
Prokura
Geschäftsführer
Tim Bayer
seit 23.1.2025
Prokura
Robert Morgner
seit 23.1.2025
Geschäftsführer
Heinz Schwartz
seit 23.1.2025
Prokura
Stefan Schmidt
seit 23.1.2025
Prokura
Geschäftsführer
Maik Ketels
seit 23.1.2025
Prokura
Dominik Sedlmair
seit 23.1.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
20.14%
19.42%
C******** S********
4.93%

Ungelöste Beteiligungen (5)

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
ASAP Holding GmbH
Germany
80.00%
10.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASAP Electronics GmbH

Gaimersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Rahmenbedingungen und allgemeine Geschäftsentwicklung

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Automobilindustrie sind schwankend.

Durch die Anzahl an Fahrzeugderivaten und vor allem der steigenden Komplexität in der Technik (autonomes Parken/Fahren, Connectivity, Gesten/Sprachsteuerung, Umstellung auf alternative Antriebe) ist in den nächsten Jahren von einer akzeptablen Entwicklung im Entwicklungsdienstleistungsumfeld auszugehen.

Studien zeigen, dass das Entwicklungsvolumen von EUR Mrd. 110 in 2012 auf EUR Mrd. 150 in 2025 ansteigen wird.

Die prozentualen Volumenanteile der Engineering Dienstleister steigen in gleichem Zeitraum weiter an, von 7 % auf über 15 %.

Die Ausrichtung der Vergabeprozesse und die Form der Zusammenarbeitsmodelle bei unseren Kunden AUDI, BMW, Porsche sowie Systemlieferanten, mit Ausprägung zu größeren Gewerkvergaben, kommen der ASAP Electronics GmbH grundsätzlich entgegen. Ein höheres Projektrisiko sowie hohe Investitionen in Maschinen und Prüfeinrichtungen/Anlagen, Managementstrukturen, Flächen und Infrastruktur können den Geschäftsverlauf beeinträchtigen.

Grundsätzlich gehen wir von einer sehr guten Weiterentwicklung in Qualität und Quantität des Unternehmens aus.

Das im Berichtsjahr erzielte Jahresergebnis liegt deutlich über den Erwartungen der Geschäftsleitung.

2. Übersicht über die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens

Die Struktur der ASAP Electronics GmbH ist aufgeteilt in fünf Leistungsfelder.

Im Bereich Test- und Erprobungszentrum | Robustness Validation (Elektronik Erprobung) liegt der Schwerpunkt in der Erprobung von Steuergeräten/Aktoren/Sensoren und Elektroantriebsmaschinen sowie Invertern hinsichtlich Lebensdauer und Funktion/Performance in Zusammenarbeit mit OEM's und Systemlieferanten.

Der Prüfsysteme/Testautomation Bereich beschäftigt sich mit der Konzeption, Entwicklung und Fertigung von Prüfsystemen (HiL Prüfstand), Prüfaufbauten und Testautomation zur Absicherung von Steuergerätfunktionen.

Der Bordnetzentwicklung Bereich fokussiert sich in der Region München auf eine breite Unterstützung des Hauptkunden BMW, vor allem im Bereich der Entwicklungsprozesse und Serienbetreuung.

Bei den zugehörigen Systemlieferanten im BMW-Umfeld steht die ganzheitliche Entwicklung von Fahrzeugleitungssätzen für Kfz und Nfz im Vordergrund.

Abgerundet wird das Leistungsspektrum durch die Elektronik Entwicklung im BMW Umfeld mit Schwerpunkt Testautomation und Entwicklung SiL sowie Systemdiagnose.

B. DARSTELLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr nochmals deutlich von TEUR 20.124 auf nunmehr TEUR 29.794 erhöht. Ursächlich hierfür ist in erster Linie der weitere Aufbau des Bestandes an Sachanlagen und der Forderungen.

So wurden im Berichtsjahr Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 6.794 getätigt, welche damit weit über den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.179 liegen. Die Investitionen in das Anlagevermögen werden von der Geschäftsleitung als Investitionen in eine langfristige erfolgreiche Zukunft betrachtet und betreffen vor allem weitere Prüfstände im Bereich der E-Mobilität. Die Gesellschaft befindet sich infrastrukturell auf einem hohen technischen Stand und wird auch zukünftigen technische Entwicklungen folgen können. Für das Jahr 2020 sind weitere Investitionen auf einem hohen Niveau im Megatrend E-Mobilität zum Ausbau des Test- und Erprobungszentrums in Ingolstadt und in der Betriebsstätte in Sachsenheim (Baden-Württemberg) geplant.

Als Resultat der gestiegenen Gesamtleistung im Berichtsjahr haben sich auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nochmals entsprechend erhöht.

Der Anstieg bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist vor allem auf die geleisteten Ertragsteuervorauszahlungen zurückzuführen, welche aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der ASAP Holding GmbH obsolet geworden sind.

Die Passivseite der Bilanz ist vor allem geprägt durch einen Anstieg bei den erhaltenen Anzahlungen und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist in diesem Zusammenhang auf die Investitionen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen.

Bedingt durch die ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der ASAP Holding GmbH, sind auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 5.003 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Auf der anderen Seite haben sich aber auch die sonstigen Verbindlichkeiten deutlich gegenüber dem Vorjahr reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und damit verbunden den geänderten bilanziellen Ausweis bedingt durch die bestehende Organschaft zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr rd. 19,4 % nach rd. 28,7 % im Vorjahr. Das erwirtschaftete Jahresergebnis wird vollständig im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages abgeführt.

2. Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2019 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.713 nach TEUR 1.627 im Vorjahr erzielt. Der Jahresüberschuss wird vollumfänglich an die ASAP Holding GmbH abgeführt. Das Rohergebnis konnte dabei deutlich um TEUR 3.888 auf nunmehr TEUR 20.176 gesteigert werden. Hierin zeigt sich die technologie- und zukunftsorientierte Ausrichtung der Gesellschaft und die daraus resultierenden für sie günstigen Marktbedingungen, insbesondere auch im automobilen Megatrend der E-Mobilität. Die Materialaufwandsquote konnte im Geschäftsjahr bedingt durch die geringere Inanspruchnahme von Fremdleistungen um rd. 4,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Andererseits sind die Personalaufwendungen deutlich angestiegen. Diese belaufen sich auf nunmehr TEUR 11.746 nach TEUR 8.950 im Vorjahr. Die Erhöhung der Personalaufwendungen geht einher mit der planmäßigen Erhöhung der Mitarbeiterkapazitäten. So belaufen sich die durchschnittlich bei der Gesellschaft beschäftigten Mitarbeiter nunmehr auf 190 Personen nach 145 Personen im Vorjahr.

Der deutliche Anstieg bei den Abschreibungen ist auf die hohen Investitionen der Gesellschaft im Berichtsjahr und auch im Vorjahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres waren in Höhe von rd. TEUR 1.584 durch Belastungen aus vorangegangenen Geschäftsjahren negativ beeinflusst. Bereinigt um diesen Sondereffekt haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahresvergleich um TEUR 815 erhöht. Diese Steigerung resultiert im Wesentlichen aus dem Aufbau des Mitarbeiterbestandes und damit verbunden einer Erhöhung von Raum- und Infrastrukturkosten sowie der Aufwendungen für die Mitarbeiterfortbildung.

Das für das Geschäftsjahr 2019 prognostizierte Umsatzziel wurde wesentlich übertroffen. Die verbleibenden Auswirkungen der Dieselkrise konnten nahezu vollständig ausgemerzt werden. Vielmehr war es möglich, zusätzliches Auftragsvolumen zu generieren und dieses dann auch weitgehend mit eigenen bzw. neu geschafften Mitarbeiterkapazitäten, abarbeiten zu können. Daraus ergab sich dann auch ein Jahresüberschuss, welcher deutlich über den Erwartungen der Geschäftsführung liegt. Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres 2019 als äußerst positiv.

3. Finanzlage

Die liquiden Mittel der Gesellschaft belaufen sich um Bilanzstichtag auf TEUR 17 nach TEUR 96 im Vorjahr. Die bestehenden Bankverbindlichkeiten dienen zur Finanzierung der Investitionen in das Sachanlagevermögen und wurden unterjährig weiterhin planmäßig getilgt. Im Berichtsjahr wurden weitere Darlehen in Höhe von TEUR 5.837 zur Finanzierung der Investitionen in das Sachanlagevermögen aufgenommen. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt dabei fristenkongruent.

Die Gesellschaft ist in das gruppenweite Cash-Pooling integriert. Trotz des hohen Kapitalbedarfs im Berichtsjahr konnten die Guthaben aus Cash-Pooling im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.058 aufgebaut werden.

Die Liquidität der Gesellschaft wird durch das gruppenweite Cash-Management und laufende Kontrollen sichergestellt und war jederzeit im Geschäftsjahr gewährleistet.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das EBIT hat sich im Berichtsjahr deutlich von TEUR 2.351 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 3.750 im Berichtsjahr verbessert. In der Entwicklung des EBIT spiegelt sich vor allem die deutlich gestiegene Gesamtleistung als auch die nochmals verbesserte Auslastung der Mitarbeiter wieder.

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Zusammengefasst zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ASAP Electronics GmbH in Gaimersheim, dass sich diese zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer stabilen wirtschaftlichen Verfassung befindet.

C. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken:

Die Hauptrisiken bestehen derzeit in den Auswirkungen der Weltwirtschaft (wie z.B. USA/China Krise, Brexit) und der laufenden Transformation der OEMs und Systemlieferanten in der Automobilindustrie in Deutschland. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf unsere Kunden AUDI, Porsche, Volkswagen und diverse Systemlieferanten können Konsequenzen auf die Geschäftsentwicklung der ASAP Electronics GmbH haben. Diese Auswirkungen können sich daher auf die Auslastung und Wertschöpfung sowie auf das Ergebnis niederschlagen.

Weiterhin befinden sich Deutschland und viele andere Länder zum Zeitpunkt der Berichterstellung in einer aufgrund eines Virus ausgelösten so genannten Corona-Krise, die das soziale und wirtschaftliche Leben von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden und damit die Gesellschaft sehr stark beeinflussen wird und mit derzeit nicht vorhersehbaren Folgen einschränkt. Die Krise kann die Gesellschaft im Umsatz und Ertrag beeinflussen. Die Geschäftsleitung des Mutterunternehmens und die Geschäftsführung der ASAP Electronics GmbH überwachen und bewerten die Situation fortlaufend und erarbeiten Gegenmaßnahmen. Ziel der Gegenmaßnahmen ist es, mögliche negative finanzielle Auswirkungen zu minimieren.

Kundenrisiken:

Der Kunde AUDI reduziert zum Teil seine Derivate und stellt die Weiterentwicklung und Verkauf von Modellen ein. Plug In Hybride und voll elektrische Fahrzeuge ergänzen das Produktportfolio.

Risiken bestehen durch enormen Kosten- und Zeitdruck bei gleichzeitig sinkenden Absätzen sowie Kompetenz- und Verantwortungsgerangel innerhalb des VW Konzerns.

Angebotsschleifen, Detaillierungen/Anpassungen und Plausibilisierungsschleifen bei OEMs und im Systemlieferantenumfeld nehmen zu. Demzufolge sind Projektverzug und auch Projektabkündigungen denkbar.

Dem bei den Forderungen bestehenden Ausfallrisiko wird durch ein konsequentes Forderungs- und Debitorenmanagement entgegengewirkt. Umstrukturierungen und Änderung in der Verantwortung in fast allen Managementebenen vor allem bei dem Kunden AUDI führen zu Entscheidungsstau und Budgetengpässen. Dies kann Auswirkungen auf Umsatz und Rendite haben. Die kundenseitig vermehrte Umstellung von Fixpreis auf ticket- bzw. sprintbasierter Abrechnung in den Projekten birgt ebenfalls Risiken, derer ASAP bereits in der Angebotsphase mit einer Risikobetrachtung Rechnung trägt umso das Risiko in der Projektanbahnung zu minimieren.

Operationelle Risiken:

Das Recruiting, die Einarbeitung und Weiterqualifikation geeigneter Fachkräfte vor allem in den zukunftsorientierten Themenfeldern wie der E-Mobilität etc. erfordern einen mittlerweile immensen Aufwand und führen damit zu hohen Kosten. Dadurch wird ein schnelleres Wachstum des Unternehmens gehemmt.

Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sehen wir nicht.

2. Chancen

Die ASAP Electronics GmbH hat durch die stringente Ausrichtung auf zukunftsorientierte Themenfelder wie die E-Mobilität eine sehr gute Ausgangsposition im Markt. Durch diese Positionierung und den damit verbundenen Kenntnissen in neuen Technologien können zusätzliche Kunden, Projekte und größere Marktanteile erschlossen werden. Durch den Systemlieferanten ZF als Gesellschafter der ASAP Gruppe, ergeben sich für die ASAP Electronics GmbH vermehrt Anknüpfungspunkte einer weiteren und intensivieren Zusammenarbeit z. B. beim Ausbau der Prüfzentren in Gaimersheim und Sachsenheim.

Der Markt an Systemlieferanten ist für die ASAP Electronics GmbH, neben der Bordnetzentwicklung auch im Bereich Robustness Validation von Hochvolt Komponenten, attraktiv und kann weiter ausgebaut werden. Es ist davon auszugehen, dass das Marktvolumen für die Gesellschaft steigen wird, ein Rückgang ist derzeit nicht vorhersehbar.

3. Risikomanagementsystem

Die Geschäftsführung bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben eines sog. Managementinformationssystem kurz MIS, in denen die maßgeblichen Unternehmenskennzahlen erfasst und "controlled" werden. Planzahlen und Budgets werden den betreffenden Führungskräften und Mitarbeitern vorgegeben, die zyklisch überwacht werden. So sollen Gefahren für das Unternehmen rechtzeitig erkannt und reduziert bzw. vermieden werden. Unter Betrachtung des MIS, ergeben sich derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken bei der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

D. PROGNOSEBERICHT

Für das Jahr 2020 wird in der ursprünglichen Planung mit Umsatzerlösen und einem Jahresergebnis sowie einem EBIT leicht über dem Niveau des Berichtsjahres gerechnet. Diese Erwartungshaltung basiert vorrangig auf den Auswirkungen der Transformation der Kunden - weg von klassischen Antriebssystemen hin zu alternativen bzw. hochkomplexen Mischantrieben (Hybride). Die Gesellschaft wird auch im Geschäftsjahr 2020 deutliche Investitionen in Prüffelder für E-Mobilität vornehmen.

Mögliche Auswirkungen der derzeitigen wirtschaftlichen Verwerfungen auf Grund von Corona können derzeit nicht abgeschätzt werden und sind nicht Teil der Prognose. Allerdings hat die Geschäftsleitung der ASAP Electronics GmbH die Situation sehr früh erkannt und überwacht die zu erwartenden Auswirkungen auf die Gesellschaft um bei Bedarf sofort Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich feststellen, dass sich die Corona Krise negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken wird. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat verschiedene Szenarien analysiert und geht derzeit bei moderatem Verlauf der Krise davon aus, dass bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau das Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht wird. In einem Szenario, bei dem ASAP Geschäftsfelder stärker und auf eine Frist von fünf Monaten betroffen wären, wird mit einem Rückgang des Umsatzes auf das Niveau des Geschäftsjahres 2018 gerechnet, wobei der EBIT auch in diesem Szenario noch positiv wäre.

Vor dem Hintergrund der Corona Krise kommt dem Cash Management der ASAP Gruppe eine besondere Bedeutung zu. Die ASAP Gruppe wird in diesem Zusammenhang das Monitoring der Finanzströme weiter intensivieren und somit die Liquidität der ASAP Gruppe und damit auch der ASAP Electronics GmbH sicherstellen.

Eine abschließende Einschätzung des Verlaufs des laufenden Geschäftsjahres 2020 ist aufgrund der Struktur und Dimension der Krise nicht möglich.

 

Gaimersheim, den 14. April 2020

gez. Michael Neisen

gez. Robert Werner

gez. Christian Schweiger

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 16.197.490,41 10.586.209,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 56.144,00 59.919,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11,00 17.083,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 56.133,00 42.836,00
II. Sachanlagen 16.141.346,41 10.526.290,17
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.244,00 1.076,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.521.197,00 6.925.055,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.400.115,00 1.938.367,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.209.790,41 1.661.792,17
B. Umlaufvermögen 13.552.194,51 9.502.202,27
I. Vorräte 522.776,04 656.588,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.305.258,54 8.749.746,89
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.814.701,61 5.036.379,57
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.490.556,93 3.713.367,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.724.159,93 95.867,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.381,03 35.636,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 29.795.065,95 20.124.047,44

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 5.770.423,43 5.770.423,43
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 5.720.423,43 5.720.423,43
B. Rückstellungen 1.263.668,26 1.689.190,06
C. Verbindlichkeiten 22.760.974,26 12.664.433,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.067.400,40 3.237.374,45
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.705.501,51 364.720,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.705.501,51 364.720,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 10.988.072,35 9.062.339,09
Bilanzsumme, Summe Passiva 29.795.065,95 20.124.047,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 20.176.132,31 16.288.387,48
2. Personalaufwand 11.745.734,83 8.949.597,39
a) Löhne und Gehälter 9.853.138,36 7.543.528,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.892.596,47 1.406.069,23
davon für Altersversorgung 51.699,97 39.458,18
3. Abschreibungen 1.228.300,46 767.507,20
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.228.300,46 767.507,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.451.669,68 4.220.298,32
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.178,98 18.114,79
davon aus verbundenen Unternehmen 15.013,98 16.270,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.536,82 37.428,75
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 701.131,39
8. Ergebnis nach Steuern 3.717.069,50 1.630.539,22
9. sonstige Steuern 4.562,00 3.926,00
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.712.507,50 0,00
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 1.626.613,22

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 1.626.613,22
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.720.423,43 4.093.810,21
13. Bilanzgewinn 5.720.423,43 5.720.423,43

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die ASAP Electronics GmbH hat ihren Sitz in Gaimersheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 5717 eingetragen.

B. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand konkretisieren wir für unsere Entwicklungsprojekte anhand jeweils individuell bestimmter Ziele im Rahmen einer detaillierten Gesamtplanung. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch unser Projektcontrolling laufend überwacht.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Wertansätze tragen der verlustfreien Bewertung Rechnung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h., einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Positionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 76).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 4.710 (Vorjahr: TEUR 2.649) Forderungen gegen Gesellschafter. Diese resultieren in Höhe von TEUR 4.707 (Vorjahr: TEUR 2.649) aus dem Verrechnungsverkehr und in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.815 (Vorjahr: TEUR 2.387) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 4.707 (Vorjahr: TEUR 2.649) aus dem Verrechnungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 61), welche rechtlich erst im neuen Jahr entstanden sind.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche sowie Sondervergütungen und ausstehende Rechnungen gebildet.

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Restlaufzeit Buchwert
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
31.12.2019
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.983 4.084 0 7.067
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.006 0 0 8.006
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.916 0 0 1.916
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.585 0 0 5.585
Sonstige Verbindlichkeiten 185 0 0 185
Summe 18.675 4.084 0 22.759
Vorjahr Restlaufzeit Buchwert
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
31.12.2018
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.680 1.557 0 3.237
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.721 0 0 6.721
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.412 0 0 1.412
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 582 0 0 582
Sonstige Verbindlichkeiten 712 0 0 712
Summe 11.107 1.557 0 12.664

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 4.695 durch eine Bürgschaften des Mutterunternehmens und durch Sicherungsübereignungen bestimmter Vermögensgegenstände gesichert. Weiterhin sind Darlehen in Höhe von TEUR 4.700 durch eine gesamtschuldnerische Mitverpflichtung des Mutterunternehmens und durch Sicherungsübereignungen bestimmter Vermögensgegenstände gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 500 sind durch eine gesamtschuldnerische Mitverpflichtung des Mutterunternehmens gesichert. Die gesicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten valutieren zum 31. Dezember 2019 bei TEUR 6.879.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.906 (Vorjahr: TEUR 382). Diese resultieren in Höhe von TEUR 4.592 (Vorjahr: TEUR 0) aus dem Verrechnungsverkehr und in Höhe von TEUR 314 (Vorjahr: TEUR 382) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 993 (Vorjahr: TEUR 582) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 4.592 (Vorjahr: TEUR 0) aus dem Verrechnungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr: TEUR 706) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 6).

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen < 1 Jahr
TEUR
2 - 5 Jahre
TEUR
>5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Mietverträge 710 1.554 0 2.264
Leasingverträge 102 79 0 181
Sonstige 0 0 0 0
davon gg. verbundenen Unternehmen 74 0 0 74
Summe 886 1.633 0 2.519

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 10) handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

2. Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 37) auf die Altersversorgung.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 8) handelt es sich im Wesentlichen um Einstellungen in Wertberichtigungen auf Forderungen.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 16) aus verbundenen Unternehmen.

F. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit sieben verbundenen Unternehmen als Mitverpflichtete für alle Verbindlichkeiten und Verpflichtungen eines verbundenen Unternehmens aus einem Immobilien-Leasingvertrag.

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit sieben verbundenen Unternehmen durch eine Globalzession aller bestehenden und künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für an die Muttergesellschaft begebene Darlehen bis zu einem Maximalbetrag in Höhe von TEUR 3.750. Die Inanspruchnahme aus den Darlehensverträgen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 3.141. Die gesamtschuldnerische Haftung wurde in 2020 auf nur noch ein verbundenes Unternehmen begrenzt.

Aufgrund der guten wirtschaftlichen und finanziellen Lage der verbundenen Unternehmen geht die Geschäftsführung der Gesellschaft derzeit nicht von einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aus.

2. Geschäftsführung

Zu Mitgliedern der Geschäftsführung waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Dipl. Ing. Michael Neisen, Ingolstadt

Herr Dipl. Ing. Robert Werner, Eichstätt

Herr Christian Schweiger, Elektrotechniker, Vohburg a. d. Donau

Im Geschäftsjahr 2019 wurden keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten von Organmitgliedern eingegangen.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 465.

3. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 190 Mitarbeiter beschäftigt.

4. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ASAP Holding GmbH, Gaimersheim, einbezogen. Dieser ist am Firmensitz der Muttergesellschaft erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht)

Die Folgen der seit Anfang 2020 fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus sind aktuell noch nicht vollständig abschätzbar, können sich jedoch auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage spürbar auswirken. Es droht eine deutliche Reduktion der Nachfrage nach unseren Leistungen aufgrund von Projektverschiebungen und damit einhergehend ein Umsatzrückgang. Die Geschäftsleitung überwacht die Entwicklungen laufend und passt die bestehenden Gegenmaßnahmen zur Abmilderung sukzessive an.

Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführung im Prognosebericht des Lageberichts der ASAP Electronics GmbH.

 

Gaimersheim, den 14. April 2020

Michael Neisen

Robert Werner

Christian Schweiger

Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungswerte
urspr. AK 01.01.2019
EUR
Zugänge 2019
EUR
Umbuchungen 2019
EUR
urspr. AK 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 149.243,86 0,00 0,00 149.243,86
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen und an solchen Rechten und Werten 278.446,88 45.833,00 0,00 324.279,88
427.690,74 45.833,00 0,00 473.523,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.018,31 9.418,24 0,00 14.436,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.558.031,16 332.221,92 0,00 8.890.253,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.560.892,31 2.393.127,08 3.510.983,22 8.465.002,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.661.792,17 4.058.981,46 -3.510.983,22 2.209.790,41
12.785.733,95 6.793.748,70 0,00 19.579.482,65
Entwicklung der Abschreibungen
kumuliert 01.01.2019
EUR
lfd. Jahr 2019
EUR
kumuliert 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 132.160,86 17.072,00 149.232,86
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen und an solchen Rechten und Werten 235.610,88 32.536,00 268.146,88
367.771,74 49.608,00 417.379,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.942,31 250,24 4.192,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.632.976,16 736.079,92 2.369.056,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.525,31 442.362,30 1.064.887,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
2.259.443,78 1.178.692,46 3.438.136,24
Buchwerte
Stand 31.12.2019
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11,00 17.083,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen und an solchen Rechten und Werten 56.133,00 42.836,00
56.144,00 59.919,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.244,00 1.076,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.521.197,00 6.925.055,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.400.115,00 1.938.367,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.209.790,41 1.661.792,17
16.141.346,41 10.526.290,17

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsleitung

Ort, Datum, Unterschrift

 

Gaimersheim, 27.05.2020

gez. Herr Michael Neisen

gez. Herr Robert Werner

gez. Herr Christian Schweiger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die ASAP Electronics GmbH, Gaimersheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ASAP Electronics GmbH, Gaimersheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASAP Electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 14. April 2020

REVISA Treuhand GmbH
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