Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 4477
Eingetragen
9.3.1981
Branche
Einzelhandel mit Brillen und KontaktlinsenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Fabrikmäßige Herstellung und Vertrieb von optischen und feinmechanischen Gegenständen aller Art. Handel mit solchen Gegenständen, Übernahme von einschlägigen Vertretungen und Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte; Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Übernahme und Fortführung des Geschäftsbetriebes der bisherigen Firma " Optische Werke Gesellschaft mit beschränkter Haftung" mit dem Sitz in Passau. Herstellung und Vertrieb von Brillenfassungen und Sonnenbrillen im Hauptzweck.

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Johann Lippert
seit 11.12.2013
Prokura
Werner Paletschek
seit 18.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

OWP Brillen GmbH

Passau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Branchenumsatz der deutschen Optiker beläuft sich in 2014 auf 5,4 Mrd. € und ist zum Vorjahr um 2,5 % gestiegen. Die Stückzahlen der verkauften Brillen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % gestiegen und liegen bei 11,32 Mio. Stück. Ein leichter Zuwachs konnte bei der Anzahl der verkauften Gläser mit einer Veränderung zum Vorjahr um 1,5 % auf 35,89 Mio. Stück verzeichnet werden.

Für 2015 erwartet man im deutschen Industrieverband einen Umsatzanstieg um 3,2 %. Sowohl beim Inlandsumsatz, als auch beim Auslandsumsatz wird ein Umsatzwachstum erwartet. Obwohl die konjunkturelle Situation in den unterschiedlichen Auslandsmärkten extrem heterogen ist, kann in der Summe von einer generellen Erholung der Märkte auch in 2015 ausgegangen werden.

Die zunehmende Dominanz von Filialisten sowie der Ausbau des Internethandels, sorgen weiterhin für zunehmenden Preisdruck und somit geringeren Margen. Neben der mangelnden Preisflexibilität auf Einzelhandelsseite drücken gestiegene Material- und Personalkosten auf die Ertragslage vieler Anbieter. Mittelfristig wird in der Branche ein Anstieg der Preise auf Einzelhandelsseite erwartet.

Insgesamt wird die Entwicklung der Branche positiv bewertet. Die demografische Entwicklung in den Industrienationen wird den Absatz von Brillenfassungen weiter ansteigen lassen. Auch wird mit zunehmendem Wohlstand das Konsumverhalten in Schwellenländern neue Absatzmärkte schaffen. Die Entwicklung der Brille hin zum modischen Accessoire wird die Wiederbeschaffungsfrequenz ebenfalls erhöhen. Hier liegt neben den demographischen Entwicklungen das größte Potential für ein nachhaltiges Wachstum des Gesamtmarktes.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzentwicklung in den Kernmärkten in 2014 entwickelte sich leicht positiv. Der Gesamtumsatz der OWP Brillen GmbH steigerte sich zum Vorjahr um 3,0 %.

Die Auftragseingänge konnten im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % gesteigert werden.

Ebenso war festzustellen, dass hierbei alle Produkt- und Preisbereiche gesteigert werden konnten. Jedoch ist der Absatz von hochpreisigen Produkten weniger dynamisch ausgefallen.

Der Zuwachs beim Auftragseingang ist auf das generell bessere konjunkturelle Marktumfeld und die positive Entwicklung in den Exportmärkten zurückzuführen. Die Anpassung des Produktportfolios an die veränderten Marktanforderungen hat ebenfalls zur positiven Entwicklung beigetragen.

Weiterhin schwierig stellt sich das Marktumfeld in Frankreich dar, hier konnte das Umsatzniveau des Vorjahres nicht erreicht werden. Durch Optimierungen der Kostenstruktur konnte ein deutlich positives Betriebsergebnis erzielt werden.

Die Tochtergesellschaft in den USA konnte die Umsätze gegenüber dem Vorjahr steigern, lag jedoch leicht hinter den Planumsätzen zurück.

Die Betriebsstätte Holland konnte die Vorjahresumsätze abermals steigern und entwickelte sich plankonform.

Der Exportbereich entwickelte sich, bis auf wenige Ausnahmen, durchweg positiv.

3. Beschaffung

Die Beschaffungsmärkte in Fernost sowie in Europa entwickelten sich auch in 2014 weiterhin schwierig. Lange Lieferzeiten und steigende Personal-, Energie- und Rohstoffkosten haben die Preise aus Fernost steigen lassen.

Durch die Auswahl verschiedener erstklassiger Produzenten in Asien und Europa kann für OWP eine stabile und weitgehend gesicherte Versorgung mit Produkten und Produktionsressourcen erwartet werden.

4. Investitionen

Wesentliche Investitionen wurden in 2014 nicht getätigt.

5. Personal- und Sozialbereich

Der Personalstand blieb in 2014 konstant, im Durchschnitt waren 73 Mitarbeiter beschäftigt.

B. Darstellung des Geschäftsergebnisses und der Lage

1. Erläuterungen zur Ertragslage

Das Betriebsergebnis lag im Geschäftsjahr 2014 mit 1.842 T€ um 206 T€ über Vorjahr. Die Materialeinsatzquote (40,0 %) hat sich gegenüber dem Vorjahr (40,5 %) leicht verbessert. Die Gemeinkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht.

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung betrug TEUR 1.729 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 495 gestiegen. Obwohl die Umsatzentwicklung leicht hinter den Erwartungen zurückblieb, konnte das Jahresergebnis erwartungsgemäß deutlich gesteigert werden.

2. Darstellung der Finanzlage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr - ausgehend vom Jahresergebnis vor Ergebnisabführung - einen Free Cash Flow in Höhe von 2.408 T€ (VJ 1.351 T€) erwirtschaftet. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte dabei ein Finanzmittelzufluss in Höhe von 2.463 T€ (VJ 1.430 T€) erzielt werden.

3. Darstellung der Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 266 T€ auf 11.887 T€ gestiegen. Der Anteil des mittel- und langfristigen Vermögens beträgt 5,2 % (Vj. 5,3 %). Im Berichtsjahr reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen leicht um 61 T€ auf 3.187 T€. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich um 679 T€ auf 1.185 T€ erhöht.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weitgehend durch eigene Mittel; Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die Eigenkapitalquote hat sich zum Vorjahr aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 53,7 % auf 52,4 % leicht verringert. Aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss in Höhe von 1.729 T€ an die Gesellschafterin abgeführt. Das Eigenkapital hat sich insofern nicht verändert.

C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaft ist die Entwicklung der konjunkturellen Situation in den verschiedenen Regionen, in denen OWP tätig ist. Die Planung basiert auf der Annahme, dass sich die Märkte in 2015 weiter stabilisieren und eine Erholung der Absatzmärkte einsetzt.

Laut interner Planung wurde mit einem einstelligen Umsatzwachstum für die Gruppe budgetiert. Neben einer Ausweitung der Umsätze in Kernmärkten wird vor allem durch den Ausbau von neuen Märkten mit einer hohen Absatzdynamik gerechnet. Die durchgeführten Investitionen und Maßnahmen in Vertrieb, Marketing sowie Produktenwicklung werden dazu beitragen, die positive Entwicklung der Gesellschaft voranzutreiben und das zukünftige Wachstum und die Verbesserung der Ertragslage abzusichern.

Wesentlich für die Erreichung der Umsatz- und Ergebnisziele ist die weitere Entwicklung der Umsatz- und Ergebnissituation der Tochtergesellschaften in Frankreich und den USA sowie der Betriebsstätte in den Niederlanden, die aufgrund ihrer Kostenstrukturen und dem hohen Wachstumspotential überproportional zum Gruppenergebnis beitragen können.

Die Tendenz zur Konzentration auf Einzelhandelsseite und somit der Ausbau der Filialisten in fast allen Märkten stellt eine große Herausforderung dar. Aufgrund der bestehenden Geschäftsbeziehungen mit den wesentlichen Filialisten in Europa erschließt sich für OWP ein stabiles Geschäftsfeld, das sich in den nächsten Jahren weiter ausbauen lässt. Jedoch ist der damit steigende Anteil am Großkundenumsatz auch mit Risiken behaftet.

Alle eingeleiteten und bereits umgesetzten Maßnahmen werden gemäß interner Planung für das Jahr 2015 zu positiven Ergebnissen führen. Wesentlich für die Erreichung der Ergebnisziele ist die Realisierung angestrebter Einkaufspreise in den Bereichen Rohmaterial, Halbfertigware, Fertigwaren und Lohnfertigung.

Von entscheidender Bedeutung in diesem Bereich ist die weitere Entwicklung der Wechselkurse, insbesondere die Entwicklung des US$. Diese Risiken werden durch vorsichtige Produktkalkulation und Sicherungsgeschäfte begrenzt. Für das Geschäftsjahr 2015 wurden zur Absicherung des Risikos Kurssicherungsgeschäfte durchgeführt.

Die laufenden unternehmerischen Risiken wurden soweit möglich mit industrieüblichen Versicherungspolicen abgedeckt.

D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

1. Währungsrisiken

Es werden Währungssicherungsgeschäfte getätigt um die Materialeinkäufe mittelfristig abzusichern. Dies wird nicht grundsätzlich und regelmäßig durchgeführt. Kurse und Einschätzungen werden regelmäßig geprüft und über eine Sicherung entschieden.

2. Ausfallrisiken

Ausfallrisiken werden durch Kreditlimits reduziert, die nach Einzelfallentscheidung festgelegt werden. Aufgrund der geringen Forderungsausfallquote (< 1,5 %) wird auf Kreditversicherungen weitestgehend verzichtet. Bei Neukunden, die einen Jahresumsatz von 50.000 Euro überschreiten können, wird regelmäßig eine Kreditauskunft angefordert.

3. Liquiditätsrisiken

Die Liquidität der OWP ist jederzeit ausreichend, um den bestehenden Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Die Liquiditätskennziffern zeigen aktuell sehr gute Werte. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die von den Banken eingeräumten Kreditlinien werden regelmäßig nicht in Anspruch genommen. Liquiditätsrisiken sind auf absehbare Zeit daher nicht erkennbar.

D. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Als wesentliches Ereignis nach dem Abschlussstichtag ist die Umstellung des Geschäftsjahres zu nennen. Das Geschäftsjahr (bisher 01.01.-31.12.) wurde auf den 01.04.-31.03. umgestellt. Beim dem 31.12.2014 folgenden Geschäftsjahr handelt es sich somit um ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.-31.03.2015.

Zugleich wurde der Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin durch Aufhebung zum 31.03.2015 beendet.

E. Ausblick

Für das folgende Geschäftsjahr wird aufgrund der konjunkturellen Erwartungen sowie der Chancen und Risiken mit einer deutlichen Umsatzsteigerung im oberen einstelligen Bereich gerechnet. Das Jahresergebnis wird analog zur Umsatzentwicklung deutlich über dem Vorjahr liegen.

 

Passau, 9. April 2015

OWP BRILLEN GMBH

Werner Paletschek, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

31.12.2014 Vorjahr
EUR
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 42.572,00 21.384,00
II. Sachanlagen 95.735,00 117.174,00
III. Finanzanlagen 478.065,32 478.065,32
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 3.147.535,15 3.579.939,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.839.727,25 6.818.825,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.184.703,29 506.303,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 97.436,07 100.048,06
11.885.774,08 11.621.740,47

PASSIVA

31.12.2014 Vorjahr
EUR
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 715.808,63 715.808,63
II. Gewinnvortrag 5.514.955,13 5.514.955,13
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
6.230.763,76 6.230.763,76
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.255.552,00 970.649,00
C. VERBINDLICHKEITEN 4.399.458,32 4.420.327,71
11.885.774,08 11.621.740,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

2014 Vorjahr
EUR
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.551.734,60 9.242.463,79
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 3.055.954,51 - 2.953.327,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - 510.329,24 - 516.592,19
- davon für Altersversorgung TEUR 12 (Vj. TEUR 12)
- 3.566.283,75 - 3.469.920,11
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 54.450,30 - 55.925,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 4.060.855,12 - 4.133.201,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.122,77 17.641,11
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 - 233.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 98.482,69 - 96.333,05
- 69.359,92 - 311.691,94
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.800.785,51 1.271.724,91
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 71.404,00 - 37.543,00
10. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne - 1.729.381,51 - 1.234.181,91
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Einzelne Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend drei Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Anschaffungskosten.

Soweit sich aktive latente Steuern ergeben, wird auf deren Ansatz in Ausübung des Aktivierungswahlrechtes verzichtet.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Rechnungszinsfuß von 4,62 % p.a. ermittelt. Die Errechnung erfolgt auf Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2005 G. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Forderungen / Guthaben bei Kreditinstituten / Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a Satz 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei den Forderungen / Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung grundsätzlich mit dem zugrunde gelegten Kurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Bei den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem zugrunde gelegten Kurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

II. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel wiedergegeben.

2. Forderungen

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 185 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vj. TEUR 196).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 2.539 (Vj. TEUR 2.812) resultieren in vollem Umfang aus Lieferungen und Leistungen.

Die Nettoforderungen gegen Gesellschafter resultieren in Höhe von TEUR 2.453 (Vj. TEUR 1.575) aus Darlehen sowie in Höhe von TEUR -1.729 (Vj. TEUR -1.234) aus der Gewinnabführung.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 1.400.000,00 (EUR 715.808,63).

4. Nicht in der Bilanz enthaltene finanzielle Verpflichtungen

31.12.2014
TEUR
aus Leasingverträgen (jährlich) 157
aus Mietverträgen (jährlich) 210

Bei den Beträgen handelt es sich um Jahresbeträge, die sich in den folgenden Jahren voraussichtlich nur unwesentlich ändern werden.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Periodenfremdes Ergebnis

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 10) und sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 19).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind per Saldo Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 162 enthalten.

2. Zinsergebnis

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von TEUR 19 enthalten.

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und betreffen im Wesentlichen die Betriebsstätte in den Niederlanden.

IV. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 73 (Vj. 73) Personen, davon 67 Angestellte und 6 Auszubildende.

2. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Werner Paletschek, Kaufmann, Fürstenzell.

Hinsichtlich weiterer Angaben wird von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Anteilsbesitz

Zum Anteilsbesitz mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20 % gehören zum 31.12.2014:

OWP France E. u. r. l. mit Sitz in Noisiel, Frankreich, Beteiligung 100 %, Eigenkapital zum 31.12.2014 TEUR -1.206; Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2014 TEUR 78.

OWP USA Inc., mit Sitz in Olathe, KS 66062, USA, Beteiligung 100 %, Eigenkapital zum 31.12.2014 TUSD -704, Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2014 TUSD 55.

 

Passau, 2. April 2015

Werner Paletschek, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

historische Anschaffungskosten
01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2014
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 486.375,39 36.155,43 20.654,20 501.876,62
486.375,39 36.155,43 20.654,20 501.876,62
II. SACHANLAGEN
1. technische Anlagen und Maschinen 73.503,53 0,00 37.050,00 36.453,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 640.291,03 18.150,87 11.780,10 646.661,80
713.794,56 18.150,87 48.830,10 683.115,33
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.530.021,32 0,00 0,00 1.530.021,32
1.530.021,32 0,00 0,00 1.530.021,32
kumulierte Abschreibungen
01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2014
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 464.991,39 14.967,43 20.654,20 459.304,62
464.991,39 14.967,43 20.654,20 459.304,62
II. SACHANLAGEN
1. technische Anlagen und Maschinen 70.941,53 1.425,00 37.050,00 35.316,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 525.679,03 38.057,87 11.673,10 552.063,80
596.620,56 39.482,87 48.723,10 587.380,33
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.051.956,00 0,00 0,00 1.051.956,00
1.051.956,00 0,00 0,00 1.051.956,00
Buchwerte
31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 42.572,00 21.384,00
42.572,00 21.384,00
II. SACHANLAGEN
1. technische Anlagen und Maschinen 1.137,00 2.562,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.598,00 114.612,00
95.735,00 117.174,00
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 478.065,32 478.065,32
478.065,32 478.065,32

Hinweis zur Offenlegung:

Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften vollständigen Jahresabschluss. Durch die Inanspruchnahme von Erleichterungen gemäß § 327 HGB und der Nachholung von Aufstellungserleichterungen für Zwecke der Offenlegung wurde der Jahresabschluss gemäß § 328 HGB nur teilweise offen gelegt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der OWP Brillen GmbH, Passau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Passau, 15. April 2015

CONSILIA GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schneider, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dichtl, Wirtschaftsprüferin

Feststellungen

Der Jahresgewinn für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 1.729.381,51 Euro wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Wochenblatt Verlagsgruppe GmbH & Co. KG abgeführt. Der Verbleibende Bilanzgewinn / -verlust für das Geschäftsjahr 2014 beträgt 0,00 Euro.

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