Workrate Service GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Hans Bingel seit 6.1.2021 | Liquidator |
Thomas Heyden seit 6.1.2021 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HS Financials GmbH (vormals: Heyden & Steindl Financials GmbH)Bad Homburg v. d. HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Inhaltsverzeichnis 1. Bilanz zum 31. Dezember 2016 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2016 4. Lagebericht 5. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg v.d.H. unter der Nummer HRB 10482 unter der Firma HS Financials GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Bad Homburg (§264 Abs. la Satz 1 HGB). Der Jahresabschluss der HS Financial GmbH zum 31. Dezember 2016 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft, die jedoch als Finanzdienstleistungsinstitut verpflichtet ist, die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften gemäß §§ 1 Abs. 1b KWG, 340a Abs. 1 HGB sowie die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) zu beachten. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde unter Verwendung des Formblattes 1 zur RechKredV erstellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Verwendung des Formblattes 3 zur RechKredV nach Staffelform. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist für jeden Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen wurden nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rechnungsabgrenzungsposten und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden (§ 265 Abs. 1 Satz 1 HGB). Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten sowie Beträge des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig (§ 265 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 HGB). II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der HS Financials GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB). Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgegen der positiven Ergebnisse in den letzten Geschäftsjahren, ergab sich diesmal ein negatives Ergebnis. Zum Jahresende beläuft sich der Bilanzverlust auf 2.144,95 Euro. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB). Die Bilanzierungsverbote und -wahlrechte nach § 248 HGB wurden beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere sind nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Danach erfolgt die Aktivierung zu Anschaffungskosten oder zu dem am Bilanzstichtag niedrigeren Kurswert, soweit es sich um eine dauernde Wertminderung handelt. Die Immateriellen Anlagewerte sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, berücksichtigt. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis acht Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge zum Sachanlagevermögen wurden linear abgeschrieben. Die Bewertung der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgte mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. III. Erläuterungen zur BilanzDie Barreserve besteht aus zwei Kassen, wobei eine Kasse in CHF und eine in Euro geführt wird. Insgesamt weist die Barreserve einen Bestand von 20 TEUR (im Vorjahr 21 TEUR) zum Bilanzstichtag aus. Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig. Diese weisen einen Bestand von 6 TEUR (im Vorjahr 119 TEUR) aus. Die Forderungen an Kunden haben wie in den Vorjahren eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten und betragen 69 TEUR (im Vorjahr 53 TEUR). Es sind auf USD lautende Forderungskonten enthalten, die Bestände betragen 1 TEUR (im Vorjahr 3 TEUR). Die Position der Aktien und nicht festverzinslichen Wertpapieren besteht aus einem Investmentdepots bei Metzler, das ausschließlich Investmentfonds beinhaltet. Sämtliche Investmentfonds sind börsenfähig und börsennotiert. Die Zusammensetzung und die Entwicklung der Immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sowie der Wertpapiere des Anlagevermögens wird nachfolgend dargestellt (§ 284 Abs. 3 HGB). Zum Bilanzstichtag betragen die immateriellen Anlagewerte 17 TEUR (im Vorjahr 25 TEUR), der Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt bei 16 TEUR (im Vorjahr 21 TEUR). Werte nach: Handelsrecht Werte in: EUR
Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen ausschließlich bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 48 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR) und Forderungen gegenüber Krankenkassen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 24 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR), Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von 0,5 TEUR (im Vorjahr 0 EUR), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr 9 TEUR), Verbindlichkeiten soziale Sicherheit in Höhe von 5 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR) sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 0,2 TEUR (im Vorjahr 3 TEUR). Die anderen Rückstellungen wurden für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 17 TEUR (im Vorjahr 15 TEUR), für die Aufbewahrung von Unterlagen 1 TEUR (Vorjahr 1 TEUR), für Prozesskosten in Höhe von 8,8 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR) sowie für die Finanzbuchführung Dezember 2016 in Höhe von 0,8 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR) gebildet (§ 285 Nr. 12 HGB). Nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und belaufen sich auf 21 TEUR (im Vorjahr 51 TEUR). Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände, die auf Fremdwährungen lauten, beträgt:
Der Gesamtbetrag der Schulden, die auf Fremdwährungen lauten, beläuft sich auf:
Zu den Verbindlichkeiten werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 1 und § 285 Nr. 1 HGB folgende Angaben gemacht (Vorjahr in Klammern):
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Provisionserträge in Höhe von 841 TEUR (im Vorjahr 988 TEUR) enthalten nicht umsatzsteuerbare Erlöse aus an Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung (727 TEUR, im Vorjahr 751 TEUR) sowie umsatzsteuerpflichtige Erlöse (114 TEUR, im Vorjahr 237 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Versicherungsentschädigungen in Höhe von 48 TEUR. Insgesamt bestehen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 65 TEUR (im Vorjahr 15 TEUR). Es sind, wie im Vorjahr, keine periodenfremde Erträge enthalten. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich aus dem Personalaufwand in Höhe von 502 TEUR (im Vorjahr 635 TEUR) und den anderen Verwaltungsaufwendungen über 234 TEUR (im Vorjahr 254 TEUR) zusammen. Die Minderung der anderen Verwaltungsaufwendungen im Berichtsjahr resultiert im Wesentlichen aus der Minderung der Kosten für Rechts- und Beratungskosten, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Buchführungskosten in Höhe von insgesamt 7 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 93 TEUR (im Vorjahr 52 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 15 TEUR sowie Aufwendungen für einen Handelserror von 50 TEUR, der jedoch von der Versicherung erstattet wurde. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge sind im Berichtszeitraum nicht angefallen. V. Sonstige AngabenIm Berichtsjahr 2016 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Thomas Heyden, Diplom-Kaufmann (§285 Nr. 10 HGB). Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Marcus Bingel, Diplom-Informatik-Betriebswirt, ist zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, nach der die Veröffentlichung von Organbezügen im Jahresabschluss (§ 285 Nr. 9a und b HGB) unterbleiben kann. Im Jahr 2016 waren durchschnittlich 4 Arbeitnehmer (Vorjahr: 4) beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Auszuweisende Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Für das Geschäftsjahr 2016 fielen Gesamthonorare für Abschlussprüferleistungen in Höhe von 17 TEUR an, die in Höhe von 15 TEUR Abschlussprüferleistungen und in Höhe von 2 TEUR auf sonstige Leistungen entfallen. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten (§ 285 Nr. 33 HGB). Zu Beginn des Jahres 2017 hat die Geschäftsleitung von einem Compliance-Fall in der Unternehmung Kenntnis genommen. Es wurden umgehend Maßnahmen eingeleitet, um den eingetretenen Schaden zu mindern und die Auswirkungen in 2017 so gering wie möglich zu halten. Der von den Geschäftsführern aufgestellte Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2016 mit einer Bilanzsumme von 209.851,18 Euro, der Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2016 mit einem Jahresfehlbetrag von 6.107,81 Euro sowie dem Anhang und Lagebericht, wird genehmigt und ist damit festgestellt. Der Jahresfehlbetrag 2016 in Höhe von 6.107,81 EUR wird zusammen mit dem Bilanzgewinn zum 31.12.2015 in Höhe von 3.962,86 EUR auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bilanzverlust zum 31.12.2016 beträgt somit 2.144,95 EUR.
Bad Homburg, den 28. Mai 2017 Thomas Heyden, Geschäftsführer Marcus Bingel, Geschäftsführer Lagebericht zum Jahresabschluss zum 31.12.2016GeschäftsverlaufDas Jahr 2016 brachte auf der politischen Ebene zwei Überraschungen, die die Märkte nachfolgend und auch mit Auswirkungen im neuen Jahr 2017 beschäftigten. Dabei handelt es sich um den Brexit und die Wahl von Donald J. Trump zum amerikanischen Präsidenten. Beide Ereignisse haben auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere was exportorientierte Länder wie die Bundesrepublik Deutschland betrifft, erhebliche Auswirkungen. Eine fortgesetzte bessere konjunkturelle Entwicklung in den USA und der Anstieg der Rohölpreise führte zu Zinserhöhungen der Federal Reserve in den USA. Die Gesellschaft ist unverändert in den Geschäftsbereichen Brokerage und Corporate Hedging aktiv. Dem Ausbau von Aktivitäten bei Finanzderivaten gilt weiterhin das Interesse der Geschäftsführung. Die wesentlichen Risiken bestehen in den zu eingangs erwähnten Unwägbarkeiten durch den Brexit und mögliche Handelskriege im Zuge einer restriktiven amerikanischen Politik. Zum Jahresende gab es personelle Fluktuationen, die sich auch in 2017 fortsetzen werden. Der neue Geschäftsführer und Mitgesellschafter Marcus Bingel hat seine Tätigkeit zu Beginn des Jahres 2016 aufgenommen. Die Strategie von kurz laufenden Verträgen mit flexiblen Kündigungsmöglichkeiten bleibt bestehen. Für das kommende Geschäftsjahr 2017 ergibt sich aufgrund der personellen Veränderungen ein verhaltener Ausblick. Lage des UnternehmensVermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 274 um TEUR 64 auf TEUR 210. Dies resultiert auf der Aktivseite aus der Verminderung der Barreserve von TEUR 21 auf TEUR 20, der täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute von TEUR 119 auf TEUR 6, eine Verminderung der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere von TEUR 7 auf TEUR 1, dem Rückgang der Immateriellen Anlagewerte von TEUR 25 auf TEUR 17 sowie der Sachanlagen von TEUR 21 auf TEUR 16. Dem gegenüber stehen die Erhöhungen der Forderungen an Kunden von TEUR 53 auf TEUR 69, der sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 28 auf TEUR 73 sowie des Rechnungsabgrenzungspostens von TEUR 0 auf TEUR 9. Auf der Passivseite verminderten sich die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 68 auf TEUR 44 und die Rückstellungen von TEUR 51 auf TEUR 28. In diesem Jahr erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von TEUR 6, sodass am Ende des Geschäftsjahres ein Bilanzverlust von TEUR 2 vorliegt. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft, als Saldo der Positionen kurzfristige Forderungen an Kreditinstitute und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, war positiv. Die Gesellschaft war stets in der Lage, sämtlichen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt insbesondere über Eigenkapital. Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen kurzfristig und stichtagsbezogen. Die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung des Fonds für allgemeine Bankrisiken beträgt zum Bilanzstichtag 65,6%. Ertragslage Die Ertragslage wird geprägt durch das Provisionsergebnis durch die Abschlussvermittlung und die Anlageberatung. Insgesamt verminderte sich das Provisionsergebnis von TEUR 963 auf TEUR 764. Dabei konnte der Bereich Brokerage seine bedeutende Funktion in der Unternehmung beibehalten und die Vorjahresumsätze annähernd bestätigen. Die Mitarbeiter haben von der Gesellschaft eine erfolgsabhängige variable Vergütung erhalten. Insgesamt sind die Personalaufwendungen von TEUR 635 auf TEUR 502 gesunken. Die Vergütung der Geschäftsführung ist moderat und wurde entsprechend der Entwicklung der Unternehmung maßvoll angepasst. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind von TEUR 254 auf TEUR 234 gesunken. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein negatives Jahresergebnis von TEUR 6 (im Vorjahr positives Geschäftsergebnis TEUR 4) erzielt werden. Die Ertragslage wird als geordnet beurteilt. Gesamtaussage Aufgrund der schlanken Organisationsstruktur, der ausreichend vorhandenen Liquidität und der Vermögenslage des Unternehmens, kann die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft derzeit als gut beurteilt werden. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist als Finanzdienstleister in einem streng regulierten Markt tätig. Daher sind sowohl der Wandel der gesetzlichen bzw. aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen als auch die ständigen Änderungen im wirtschaftlichen Umfeld für die Gesellschaft von Bedeutung. Aktuelle Entwicklungen werden von den Geschäftsführern permanent beobachtet und analysiert. Die Geschäftsführer prüfen kontinuierlich, welche Maßnahmen zu treffen sind, um einen positiven Geschäftsverlauf und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Zu Beginn des Jahres 2017 hat die Geschäftsleitung von einem Compliance Fall in der Unternehmung Kenntnis genommen. Es wurden umgehend Maßnahmen eingeleitet, um den eingetretenen Schaden zu mindern und die Auswirkungen in 2017 so gering wie möglich zu halten. Wesentliche Chancen Die wesentlichen Chancen bestehen im Ausbau des Geschäftsfelds Brokerage und dem Gesellschafterwechsel. Die zukünftigen Potentiale liegen im Ausbau des Geschäftes mit Banken und Kapitalanlagegesellschaften. Risikofaktor: Gesetzliche bzw. aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen Die Geschäftsführer sind durch ihr Umfeld bereits in einem sehr frühen Stadium über beabsichtigte Gesetzesänderungen informiert. Risikofaktor: Personal Die Gesellschaft ist als Finanzdienstleistungsunternehmen insbesondere auf qualifiziertes Personal angewiesen. Die Struktur der Gesellschaft erlaubt einen professionellen Geschäftsbetrieb mit einer schlanken Anzahl von Mitarbeitern. Die im Unternehmen beschäftigten Gesellschafter verfügen über die Kompetenz und die Ressourcen zur Gewährleistung eines erfolgreichen Geschäftsbetriebs. Da für die Erledigung der nicht selbst betriebenen Tätigkeiten auf erfolgsbezogen honorierte externe Geschäftspartner zurückgegriffen wird, bestehen im Personalbereich keine wesentlichen Risiken. Risikofaktor: Marktentwicklung und Wettbewerb Die Gesellschaft bewegt sich in einem Umfeld, in dem der Gesetzgeber verstärkt im Zuge der Finanzkrise regulierend eingreifen will. Dies bedeutet Chance und Risiko zugleich. Risiko, der damit verbundenen Kosten und der Gefahr, dass der Gesetzgeber weitere Regulierungen vorantreibt. Hierin besteht die Chance, dass das Unternehmen von einer zusätzlichen Regulierung profitiert, da es im Gegensatz zu neuen Marktteilnehmern mit den Regulierungsanforderungen vertraut ist. Ein Risiko besteht in der Reduzierung des Geschäftsumfanges von wesentlichen Kunden im Bereich Corporate Hedging. Das Risiko ist der Geschäftsleitung bekannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Es besteht kein Wechselkursrisiko für die Unternehmung, da die Einnahmen fast überwiegend in Euro erfolgen. Die wesentlichen Ursachen, die zur internationalen Finanzkrise führten, sind nicht behoben, so bestehen weiterhin erhebliche Ungleichgewichte im Handel und die Staaten haben ihre Verschuldung deutlich ausgeweitet. All dies bedeutet ein erhebliches Volatilitätspotential für die Finanzmärkte, welches Auswirkungen auf den Gesamterfolg der Unternehmung haben wird. Die Unternehmung wird auch im kommenden Jahr in die Risikomessungssysteme investieren und ein konsequentes Monitoring aller maßgeblichen Wirtschaftskennzahlen durchführen, um jederzeit entschlossen reagieren zu können. Risikofaktor: Technologischer Wandel Der gesamte Technologiesektor unterliegt fortlaufend einer dynamischen Entwicklung. Die Gesellschaft ist jedoch den ständig wachsenden technologischen Ansprüchen in der Vergangenheit stets gerecht geworden, sodass zu erwarten ist, dass auch zukünftig erforderliche Investitionen zeit- und sachgerecht durchgeführt werden. Zusammenfassende Beurteilung Das wesentliche Risiko besteht im eingetretenen Compliance Fall und dessen Auswirkungen. Dies veranlasst die Geschäftsleitung zu ihrem verhaltenen Geschäftsausblick für das Geschäftsjahr 2017.
Bad Homburg, den 28. Mai 2017 Thomas Heyden, Geschäftsführer Marcus Bingel, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HS Financials GmbH, Bad Homburg vor der Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 28. Mai 2017 Dohm
▪ Schmidt ▪ Janka
Jana Simon, Wirtschaftsprüferin Matthias Schmidt, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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