VR.medico LEASING GmbHLiquidiert

Hauptstraße 131, 65760 Eschborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 94005
Eingetragen
18.6.2012
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Sport- und Freizeitgeräten
Gegenstand
Das Verleasen, vor allem von medizinischen Geräten sowie alle mit diesem Unternehmensgegenstand zusammenhängenden Geschäfte wie z.B. die anschließende Verwertung des Leasinggutes.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

VR.medico LEASING GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VR.medico LEASING GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 28. Februar 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eckl Wirtschaftsprüferin

Šaihhova Wirtschaftsprüferin

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013

Aktivseite

  31.12.2012
1. Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig   85.215,51 262.070,64
2. Forderungen an Kunden   19.746.701,03 54.799.810,77
darunter:      
an Finanzdienstleistungsinstitute € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)      
3. Anteile an verbundenen Unternehmen   0,00 115.363,16
darunter:      
an Finanzdienstleistungsinstitute € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)      
4. Leasingvermögen   54.461.465,82 70.078.137,38
5. Sonstige Vermögensgegenstände   32.431,07 33.166,57
6. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 166.810,54
Summe der Aktiva   74.325.813,43 125.455.359,06

Passivseite

     
  31.12.2012
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig 74.130,40   149.723,83
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 57.080.892,75   99.082.717,73
    57.155.023,15 99.232.441,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden   4.726.187,91 13.046.907,03
darunter:      
gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten € 4.643.623,60 (Vorjahr T€ 10.558.695,78)      
3. Sonstige Verbindlichkeiten   128.013,05 743.291,71
4. Rechnungsabgrenzungsposten   2.747.057,05 4.241.283,70
4a. Passive latente Steuern   565.432,00 0,00
5. Rückstellungen      
a) Steuerrückstellungen 587.063,56   410.493,02
b) andere Rückstellungen 3.455.996,70   1.534.791,86
    4.043.060,26 1.945.284,88
6. Eigenkapital      
a) Gezeichnetes Kapital 260.000,00   260.000,00
b) Andere Gewinnrücklagen 116.098,31   116.098,31
c) Bilanzgewinn 4.584.941,70   5.870.051,87
    4.961.040,01 6.246.150,18
Summe der Passiva   74.325.813,43 125.455.359,06

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

    2012
1. Leasingerträge   34.001.141,59   44.539.614,89
2. Leasingaufwendungen   4.599.428,81   15.651.061,55
      29.401.712,78 28.888.553,34
3. Zinserträge aus        
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.311.622,62     2.001.286,26
4. Zinsaufwendungen   2.218.969,75   3.796.972,24
      -907.347,13 -1.795.685,98
5. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen     0,00 2.769.712,67
6. Provisionsaufwendungen   7.691,31   3.492,54
      -7.691,31 -3.492,54
7. Sonstige betriebliche Erträge     2.047.758,78 647.734,49
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen        
a) Personalaufwand        
aa) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 0,00 0,00   114,77
darunter:        
für Altersversorgung € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)        
b) andere Verwaltungsaufwendungen   570.428,76   501.710,85
      570.428,76 501.825,62
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen        
a) auf Leasingvermögen   24.595.689,60   23.470.334,98
      24.595.689,60 23.470.334,98
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen     31.420,27 55.841,39
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     -435.146,69 126.904,28
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit     5.772.041,18 6.351.915,71
13. Außerordentliche Aufwendungen   84.363,16   0,00
      -84.363,16 0,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     1.330.355,66 709.483,15
15. Jahresüberschuss     4.357.322,36 5.642.432,56
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr     227.619,34 227.619,31
17. Bilanzgewinn     4.584.941,70 5.870.051,87

Anhang 2013

Allgemeine Angaben

Die VR.medico LEASING GmbH, Eschborn (VR medico) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 94005 eingetragen. Der Sitz des Unternehmens ist Eschborn.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 260 T€ und ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin der VR medico ist die VR-LEASING Aktiengesellschaft, Eschborn (VR LEASING).

Die VR medico ist aufgrund des gewerbsmäßigen Betreibens des Finanzierungsleasings seit dem 25.12.2008 ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG. Somit unterliegt die VR medico der laufenden Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank.

Der Jahresabschluss der VR medico zum 31. Dezember 2013 sowie der Lagebericht für 2013 wurden nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches i.V.m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) sowie den einschlägigen Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden analog dem Vorjahr angewendet. Der Jahresabschluss der VR medico wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die VR medico betreibt ihr Leasing- und Mietkaufgeschäft im Direktgeschäft, bei dem die VR medico unmittelbar rechtliche Eigentümerin der Leasingobjekte ist. Das im Rahmen des Besitz-Miet-Modells (Doppelstockmodell) mit der VR.medico LEASING Verwaltungsgesellschaft mbH, Eschborn (VR medico Verwaltung) als Besitzgesellschaft abgewickelte Mietkauf- und Leasinggeschäft wurde im Rahmen der Verschmelzung zum 01. Januar 2013 eingestellt.

Durch die Verschmelzung der Gesellschaft mit der VR medico Verwaltung rückwirkend zum 01.01.2013 sind die Vorjahreszahlen nur bedingt vergleichbar. Erläuterungen haben wir bei den einzelnen Posten des Jahresabschlusses vorgenommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind gemäß § 253 Abs. 1 S.1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 4 HGB zu fortgeführten Anschaffungskosten mit dem Nennwert bzw. bei Mietkaufverträgen mit dem ursprünglichen Barwert zu Vertragsbeginn abzüglich Tilgungsleistungen bilanziert.

Die Vorsorge für Risiken umfasst die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf bilanzierte Forderungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten und zukünftiger Verwertungen sowie branchenüblich durch die Bildung von Rückstellungen für latente Bonitäts- und Ausfallrisiken der in Folgejahren fälligen Forderungen. Sofern die Forderungen regresslos verkauft sind, erfolgt keine Wertberichtigung.

Einzelwertberichtigungen auf Forderungen an Kunden erfolgen, wenn nach Eintritt eines der folgenden Ereignisse sowie weiterer beobachtbarer Kriterien wahrscheinlich ist, dass nicht alle zu leistenden Zahlungsverpflichtungen vertragsmäßig erfüllt werden können und ein akutes Ausfallrisiko besteht:

Ablauf der Zahlungsfrist der dritten Mahnung

Insolvenz oder Insolvenzgefährdung

Bekanntwerden einer Unternehmensliquidation

Ernsthafte Zahlungsstörungen (zum Beispiel Rücklastschrift)

Bilanzmanipulationen

Bei begründetem Verdacht auf bzw. bei nachgewiesenen Betrugstatbeständen

unzureichende wirtschaftliche Verhältnisse des Vertragspartners sowie

eine hohe Wahrscheinlichkeit der Beantragung oder Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder von Sanierungsmaßnahmen.

Die im Leasingvermögen ausgewiesenen Leasinggegenstände aus Softwareleasingverträgen wurden für die Zugangsjahre bis 2008 linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, ohne Anwendung der Vereinfachungsregel, abgeschrieben. Zugänge ab 2009 werden linear (pro rata temporis) über die Vertragslaufzeit auf einen vorsichtig ermittelten Restwert abgeschrieben.

Die Zugänge zu materiellen Leasinggegenständen wurden für die Zugänge der Jahre 2004 und 2005 degressiv mit 20 Prozent über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ohne Anwendung der Vereinfachungsregelung abgeschrieben. Für die in den Geschäftsjahren 2006 und 2007 aktivierten Leasingobjekte wurde der steuerlich zulässige Höchstsatz von 30 Prozent angesetzt. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2008 werden linear (pro rata temporis) über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2009 werden alle aktivierten Leasingobjekte linear (pro rata temporis) über die Vertragslaufzeit auf einen vorsichtig geschätzten Restwert abgeschrieben. Seit Auslauf des Besitz-Miet-Modells sind die Zugänge nur im Direktgeschäft zu verzeichnen. Geleistete Anzahlungen auf das Leasingvermögen werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Sofern die Forderungen nicht regresslos verkauft sind, erfolgen für Zwecke der Risikovorsorge bei Bonitätsschäden auf die Leasinggegenstände außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB. In Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden in Ausübung des Wahlrechtes des Art. 67 Abs. 4 S.1 EGHGB im Rahmen der Anwendung des BilMoG beibehalten.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind gemäß § 253 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB passiviert.

Die in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellten Forderungsverkaufserlöse (Auszahlungsbetrag) aus der Forfaitierung von Leasingforderungen werden linear über die Laufzeit der einzelnen Leasingverträge aufgelöst. Erlöse aus dem Verkauf von Verträgen mit Andienungsrechten werden ebenfalls abgegrenzt, offene Restwerte werden über die Laufzeit aufgezinst und am Ende der Laufzeit aufgelöst, um eine dem Leistungszeitraum bezogene Erlösrealisation zu gewährleisten.

Verkaufte Mietkaufforderungen werden aufgrund der Refinanzierungsmodalitäten in der Regel ausgebucht und die Zinsmarge des Forderungsverkaufes in den Zinserträgen aus Kredit- und Geldmarktgeschäften erfasst. Künftige Abwicklungskosten werden für diese Mietkaufverträge entsprechend zurückgestellt. Den Forderungsverkäufen steht eine Nutzungsüberlassungsverpflichtung an die Leasingnehmer gegenüber.

Ebenfalls in dem Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Leasingsonderzahlungen werden während der Laufzeit der einzelnen Leasingverträge linear aufgelöst.

Die in der Position Rückstellungen enthaltenen Steuerrückstellungen werden nach den Vorschriften des Handels- und Steuerrechts, andere Rückstellungen werden nach den Vorschriften des Handelsrechts in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2013 je nach Restlaufzeit 3,34 Prozent bis 3,93 Prozent. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen für Restbuchwertrisiken werden in Höhe der Differenz zwischen den vorsichtig kalkulierten Restbuchwerten und den bilanziellen Restbuchwerten des Leasingvermögens gebildet.

Die Bildung der passiven latenten Steuern erfolgt als Saldogröße aktiver Differenzen im Wesentlichen aufgrund der Bildung steuerlich nicht anerkannter Rückstellungen und passiver Differenzen im Wesentlichen aufgrund von Abschreibungen des Leasingvermögens. Es wurde ein Steuersatz von 28,629 Prozent zugrunde gelegt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses der VR medico:

In den Forderungen an Kreditinstituten sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 82 T€ (Vorjahr: 220 T€) enthalten. Die Forderungen an Kreditinstitute sind unverbrieft. Die Forderungen an Kreditinstitute sind sämtlich innerhalb von 3 Monaten fällig.

Unter den Forderungen an Kunden werden Forderungen aus Mietkaufverträgen in Höhe von 18.850 T€ (Vorjahr 28.638 T€) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Leasinggeschäft in Höhe von 897 T€ (Vorjahr 1.885 T€) ausgewiesen. Die Forderung gegen verbundene Unternehmen aus dem Vorjahr in Höhe von 24.277 T€ betraf die VR medico Verwaltung und wurde im Rahmen der Verschmelzung mit den Verbindlichkeiten der VR medico Verwaltung gegenüber der VR medico verrechnet.

in T€ Aktivposten 31.12.2013 31.12.2012
Forderungen an Kunden 19.747 54.800
- bis 3 Monate 2.907 28.710
- mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 5.544 7.118
- mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 10.559 17.435
- mehr als 5 Jahre 737 1.537

Mit dem Verschmelzungsvertrag vom 14.08.2013 wurde die VR medico Verwaltung rückwirkend zum 01.01.2013 mit der VR medico als übernehmenden Rechtsträger verschmolzen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 23.08.2013. Insofern wurde der Posten Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 115 T€ durch Verschmelzungsbuchungen eliminiert.

Die Entwicklung des Leasingvermögens in 2013 ergibt sich aus der folgenden Übersicht. Die Zugänge resultieren aus der Verschmelzung der VR medico Verwaltung. Die aus der Verschmelzung übernommenen kumulierten Abschreibungen betragen 34.384 T€.

Anlagespiegel

  Anschaffungs - / Herstellungskosten    
in T€ Stand am 01.01.2013 Zugänge aus Verschmelzung Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2013 Abschreibungen Kumuliert Abschreibungen des Geschäftsjahres
Leasingvermögen              
1. Software / Softwarenutzung 266 0 0 0 266 215 59
2. Technische Anlagen, Maschinen und sonstige bewegliche Gegenstände 140.230 47.899 34.971 510 153.668 99.257 24.536
3. Geleistete Anzahlungen 510   0 -510   0 0
Summe Leasingvermögen 141.006 47.899 34.971 0 153.934 99.472 24.595
Finanzanlagevermögen              
Anteile an verbundenen Unternehmen 115 0 115 0 0 0 0
Summe Finanzanlagen 115 0 115 0 0 0 0
  Restbuchwerte
in T€ Stand am 31.12.2013 Stand am 31.12.2012
Leasingvermögen    
1. Software / Softwarenutzung 51 110
2. Technische Anlagen, Maschinen und sonstige bewegliche Gegenstände 54.411 69.458
3. Geleistete Anzahlungen   510
Summe Leasingvermögen 54.462 70.078
Finanzanlagevermögen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 115
Summe Finanzanlagen 0 115

Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von 27 T€ (Vorjahr 16 T€) ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aus dem Leasinggeschäft im Rahmen des Besitz-Miet-Modells wurden im Rahmen der Verschmelzung der VR medico Verwaltung (Vorjahr 167 T€) eliminiert.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 228 T€.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 57.155 T€ (Vorjahr 99.233 T€) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 57.081 T€ (Vorjahr 95.814 T€). Die Verbindlichkeiten sind unverbrieft.

in T€ Passivposten 31.12.2013 31.12.2012
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer vereinbarten Laufzeit oder Kündigungsfrist 57.081 99.083
- bis 3 Monate 11.028 11.779
- mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 23.053 31.054
- mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 23.000 56.250

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 4.726 T€ (Vorjahr 13.047 T€) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.644 T€ (Vorjahr 12.986 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf die Gesellschafterin (Vorjahr 10.559). Die Verbindlichkeiten aus Mietkauf gegenüber der VR medico Verwaltung in Höhe von 2.428 T€ wurden im Rahmen der Verschmelzung eliminiert. Des Weiteren wurden von den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der VR LEASING, Forderungen der VR medico Verwaltung gegen die VR Leasing in Höhe von 13.034 T€ in Abzug gebracht.

in T€ Passivposten 31.12.2013 31.12.2012
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit einer vereinbarten Laufzeit oder Kündigungsfrist 83 2.488
- bis 3 Monate 83 489
- mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 0 922
- mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 0 1.077
- mehr als 5 Jahre 0 0

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 128 T€ (Vorjahr 743 T€) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus dem Leasinggeschäft in Höhe von 127 T€ (Vorjahr 147 T€).

In der Position passive Rechnungsabgrenzungsposten werden abgegrenzte Erlöse aus Verkäufen von Leasingforderungen und Andienungsrechten in Höhe von 2.025 T€ (Vorjahr 3.027 T€) und voraus gezahlte Mieten in Höhe von 722 T€ (Vorjahr 1.215 T€) ausgewiesen. Die den Forderungsverkäufen zugrundeliegenden Leasingobjekte wurden sicherungsübereignet.

Bei den in der Position Andere Rückstellungen ausgewiesenen Posten in Höhe von 3.456 T€ (Vorjahr 1.535 T€) handelt es sich im Wesentlichen um Restbuchwertrisiken in Höhe von 3.179 T€ (Vorjahr 586 T€) und Rückstellungen für latente Bonitäts- und Ausfallrisiken der in Folgejahren fälligen Forderungen in Höhe von 267 T€ (Vorjahr 793 T€). Zum 01.01.2013 wurden im Rahmen der Verschmelzung der VR medico Verwaltung Restbuchwertrisiken in Höhe von 4.593 T€ sowie die Rückstellungen für Prüfung und Beratung in Höhe von 6 T€ übernommen.

Die Position Leasingerträge in Höhe von 34.001 T€ (Vorjahr 44.540 T€) beinhaltet im Wesentlichen die laufenden Leasing- und Serviceraten in Höhe von 30.242 T€ (Vorjahr 38.797 T€), Auflösungen des passiven Rechnungsabgrenzungspostens aus Forderungsverkäufen in Höhe von 1.282 € (Vorjahr 1.343 T€) sowie Verwertungserlöse in Höhe von 2.139 T€ (Vorjahr 3.841 T€).

Die Leasingaufwendungen in Höhe von 4.599 T€ (Vorjahr 15.651 T€) beinhalten im Wesentlichen die zu Restbuchwerten ausgewiesenen abgegangenen Leasinggegenstände in Höhe von 4.534 T€ (Vorjahr 3.631 T€). Die internen Mieten aus der Abwicklung des Leasinggeschäftes im Besitz-Miet-Modell entfallen mit Verschmelzung der VR medico Verwaltung (Vorjahr 11.837 T€).

Die Zinserträge in Höhe von 1.312 T€ (Vorjahr 2.001 T€) entfallen in Höhe von 1.165 T€ (Vorjahr 1.671 T€) auf das Mietkaufgeschäft, in Höhe von 42 T€ (Vorjahr 228 T€) auf die Verzinsung des Verrechnungsverkehrs mit verbundenen Unternehmen sowie in Höhe von 104 T€ (Vorjahr 102 T€) auf sonstige Zinserträge.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von 2.219 T€ (Vorjahr 3.797 T€) resultieren im Wesentlichen aus der Refinanzierung des Leasinggeschäftes durch aufgenommene Darlehen in Höhe von 2.091 T€ (Vorjahr 3.418 T€) sowie aus Mietkaufverträgen in Höhe von 57 T€ (Vorjahr 297 T€). In den Zinsaufwendungen sind aus der Abzinsung von anderen Rückstellungen Zinsen in Höhe von 10 T€ (Vorjahr 26 T€) enthalten.

Die Provisionsaufwendungen in Höhe von 8 T€ (Vorjahr 3 T€) betreffen Aufwendungen aus Vermittlertätigkeit im Zusammenhang mit dem Abschluss von Leasingverträgen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 2.048 € (Vorjahr 648 T€) sind im Berichtsjahr im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 2.042 T€ (Vorjahr 634 T€) enthalten. Davon entfallen 1.805 T€ auf die Auflösung der aus der Verschmelzung der VR medico Verwaltung übernommenen Restbuchwertrisiken.

Die in den Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesenen anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 570 T€ (Vorjahr 502 T€) beinhalten im Wesentlichen von anderen verbundenen Unternehmen berechnete Kosten, EDV-Projektkosten und Beratung, Instandhaltungskosten und Raummieten.

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführung zu Rückstellungen im Kreditgeschäft beinhalten die Veränderungen aus der Rückstellung für Bonitätsrisiken aus dem Leasinggeschäft, den Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von -435 T€ (Vorjahr 127 T€).

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 1.330 T€ (Vorjahr 709 T€) sind in Höhe von 67 T€ Steuern, die Vorjahre betreffen, enthalten. Auf die latente Körperschaftssteuer einschließlich Solidaritätszuschlag entfallen 312,5 T€ und auf die latente Gewerbesteuer 252,9 T€.

Die Geschäftsführung schlägt vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von 4.584.941,70 EUR 4.584.900,00 EUR auszuschütten und die Differenz zum Bilanzgewinn in Höhe von 41,70 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vorgenommen.

Angaben zu den Abschlussprüferhonoraren werden im Konzernabschluss der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, aufgeführt.

Die Gesellschaft beschäftigt kein Personal. Die Besorgung der Geschäfte erfolgte vertragsgemäß durch die VR LEASING AG.

Geschäftsführer waren im Jahr 2013:

Herr Theophil Graband, Nürnberg

Herr Michael Henrich, Wiesbaden

Herr Ian Mark Lees, Leverkusen

Frau Kerstin Frauke Scholz, Frankfurt am Main

Die Vergütung der Geschäftsführung erfolgte durch ein anderes Konzernunternehmen.

Im Jahr 2013 wurden Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften wahrgenommen. Diese sowie weitere nennenswerte Mandate werden im Folgenden aufgeführt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Graband, Theophil Vorstandsvorsitzender der VR-LEASING Aktiengesellschaft Vorsitzender des Aufsichtsrates der VR-LEASING Russland Holding GmbH, Eschborn, bis 22.02.2013 Vorsitzender des Aufsichtsrates der FB LEASING OOO, Moskau/Russland, bis 22.02.2013
Lees, Ian Mark Mitglied des Vorstandes der VR-LEASING Aktiengesellschaft Vorsitzender des Aufsichtsrates der Lombard Pénzügyi és Lízing Zártkörûen Mûködõ Részvénytársaság, Szeged/Ungarn Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der VB-Leasing International Holding GmbH, Wien/Österreich Mitglied des Aufsichtsrats der VR-LEASING Russland Holding GmbH, Eschborn, vom 12.02. - 29.08.2013 Vorsitzender des Aufsichtsrats der FB LEASING OOO, Moskau/Russland, vom 12.02.2013 - 01.08.2013
Scholz, Kerstin Frauke Mitglied des Vorstandes der VR-LEASING Aktiengesellschaft Mitglied des Aufsichtsrates der Lombard Pénzügyi és Lízing Zártkörûen Mûködõ Részvénytársaság, Szeged/Ungarn Mitglied des Aufsichtsrates der VB-Leasing International Holding GmbH, Wien/Österreich Mitglied des Aufsichtsrats der VR-LEASING Russland Holding GmbH, Eschborn, vom 05.04. - 29.08.2013 Mitglied des Aufsichtsrats der FB LEASING OOO, Moskau/Russland, vom 05.04.2013 - 01.08.2013

Die VR medico wird zum 31. Dezember 2013 als Tochterunternehmen der VR LEASING in den Konzernabschluss der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, einbezogen. Der Konzernabschluss der DZ BANK wird in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IAS/IFRS) aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Eschborn, den 27. Februar 2014

VR medico LEASING GmbH

Theophil Graband

Michael Henrich

Ian Lees

Kerstin Scholz

Lagebericht 2013

1. Grundlagen

Die VR.medico LEASING GmbH, Eschborn (VR medico) ist als 100%ige Tochter der VR-LEASING Aktiengesellschaft (VR LEASING) ein Unternehmen der DZ BANK Gruppe.

Als Spezialist im Gesundheitswesen mit überregionaler Präsenz ist die VR.medico LEASING GmbH (VR medico) seit über 30 Jahren als Finanzierer im Gesundheitswesen engagiert. Die VR medico betreibt ihr Leasing- und Mietkaufgeschäft im Direktgeschäft, bei dem die VR medico unmittelbar rechtliche Eigentümerin der Leasingobjekte ist. Mit dem Verschmelzungsvertrag vom 14.08.2013 wurde die VR.medico LEASING Verwaltungsgesellschaft mbH (VR medico Verwaltung) rückwirkend zum 01.01.2013 mit der VR medico als übernehmendem Rechtsträger verschmolzen. Das abgewickelte Mietkauf- und Leasinggeschäft im Rahmen des Besitz-Miet-Modells (Doppelstockmodell) mit der VR medico Verwaltung als Besitzgesellschaft wurde im Zuge der Verschmelzung zum 01. Januar 2013 eingestellt. Die Generierung des Neugeschäfts der VR medico ist zum 01. Januar 2011 auf die VR LEASING übertragen worden. Die Geschäftstätigkeit beschränkt sich auf die Abwicklung des Vertragsbestandes. Neugeschäft aus laufenden Rahmenverträgen wird weiterhin im Rahmen des Direktgeschäfts von der VR medico generiert.

Die VR medico ist ein Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a Satz 1 KWG. Der Abschluss wird daher gemäß §§ 340 ff. HGB i. V. mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Schuldenkrise bremste auch 2013 weiterhin die Wirtschaft und hat zu Investitionszurückhaltung bei den Unternehmen geführt. Für das Gesamtjahr kann deshalb nur von einem Mini-Wachstum gesprochen werden. Entsprechend hat sich auch die Wachstumsdynamik im Mittelstand im Jahresverlauf nur leicht verbessert. Somit bleibt auch 2013 bei den kleinen und mittleren Unternehmen die Investitionsbereitschaft zurückhaltend.

Insgesamt realisierte die Leasing-Wirtschaft 2013 für ihre Kunden Investitionen in Fahrzeuge, Maschinen, IT-Equipment, Immobilien und andere Güter für 48,5 Mrd. €. Das Segment Nachrichten- und Signaltechnik, zu dem auch medizinische Geräte gehören, verzeichnete 2013 ein Plus von 1,7 %. Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen erläuterte, dass die Investitionszurückhaltung der Wirtschaft an der fortdauernden Schuldenkrise liege und verweist auf den Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen um nominal 0,6 %. Die Unternehmen haben zwar weniger investiert, jedoch erneut verstärkt nach Leasing gefragt. Der Leasing-Anteil an den Gesamtinvestitionen beträgt 15,4 % (2012: 15,6 %). Die Leasing-Quote für Mobilien beträgt 23,0 % (2012: 23,1 %).

2.2. Geschäftsverlauf

Neugeschäft wurde im Geschäftsjahr nicht generiert. Im Vorjahr enthielt das kontrahierte Volumen zwei Verträge mit Anschaffungskosten in Höhe von 248 T€. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird hauptsächlich durch die planmäßige Erfüllung der Leasingverträge im Rahmen der Abwicklung des Bestandes bestimmt.

2.3. Vermögenslage

Die Vermögens- und Schuldposten sind in der nachstehenden Übersicht aus der Bilanz entnommen und den Zahlen des Vorjahres gegenüber gestellt worden:

  2013 2012 Veränderung
  Mio. € Mio. € Mio. € %
Aktivseite        
Forderungen an Kunden 19,7 54,8 -35,1 -64,1
Leasingvermögen 54,4 70,1 -15,7 -22,4
Sonstige Aktiva 0,1 0,6 -0,5 -83,3
Passivseite        
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 57,1 99,2 -42,1 -42,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 4,7 13,0 -8,3 -63,8
Rechnungsabgrenzungsposten 2,7 4,2 -1,5 -35,7
Rückstellungen 4,6 1,9 2,7 > 100,0
Sonstige Passiva 0,1 1,0 -0,9 -90,0
Eigenkapital 5,0 6,2 -1,2 -19,4
Bilanzsumme 74,2 125,5 -51,3 -40,9

Die Bilanzsumme wird wesentlich durch das Leasingvermögen sowie den Forderungen aus Mietkauf und deren Refinanzierung bestimmt.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 51,3 Mio. € (- 40,9 %) auf 74,2 Mio. € verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Abnahme des Leasingvermögens und den Forderungen aus dem Mietkauf bedingt durch die Übertragung der Neugeschäftsaktivitäten Anfang 2011 auf die VR LEASING. Hinzu kommen Aufrechnungen von gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der VR medico Verwaltung und der VR medico im Rahmen der Verschmelzung.

Die Forderungen an Kunden beinhalten im Wesentlichen die Forderungen aus dem Mietkauf in Höhe von 18,9 Mio. € (Vorjahr 28,6 Mio. €) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Leasinggeschäft in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr 1,9 Mio. €). Die Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestand gegen die VR medico Verwaltung und wurde auf Grund der Verschmelzung aufgerechnet (Vorjahr 24,3 Mio. €).

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 42,1 Mio. € auf 57,1 Mio. € (Vorjahr 99,2 Mio. €) ist im Zusammenhang mit der planmäßigen Abwicklung des Vertragsbestands und der Verlagerung des Neugeschäfts auf die VR LEASING zu sehen.

Die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme von Forderungen gegen die VR LEASING aus der Verschmelzung der VR medico Verwaltung, welche von den Verbindlichkeiten gegenüber der VR LEASING in Abzug gebracht wurden.

Die Rückstellungen erhöhten sich trotz des rückläufigen Leasingvermögens aufgrund der Übernahme der Rückstellung aus Restbuchwertrisiken aus dem übernommenen Leasingvermögen der VR medico Verwaltung in Höhe von 4,6 Mio. €.

2.4. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft wird maßgeblich bestimmt durch das Konzern-Cash-Management der VR LEASING und die Möglichkeit, über diese über ausreichende liquiden Mittel zu verfügen. Die finanziellen Verpflichtungen der VR medico sind weitgehend durch die von der VR LEASING gegenüber entsprechenden Refinanzierungspartnern abgegebenen Patronatserklärungen und Garantien abgesichert. Durch die Einbindung der Gesellschaft in die VR LEASING Gruppe, die zum FinanzVerbund der DZ BANK Gruppe gehört, ist die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft sicher gestellt.

Die VR medico hat sich überwiegend aus Quellen des genossenschaftlichen FinanzVerbundes finanziert und ist mit ausreichend Refinanzierungsmöglichkeiten versorgt.

2.5. Ertragslage

Die Ertragslage ist in der nachstehenden Übersicht aus der Gewinn- und Verlustrechnung entnommen, nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefasst und den Zahlen des Vorjahres gegenüber gestellt worden:

  2013 2012 Veränderung
  T€ T€ T€ %
Leasingerträge 35.201 46.846 -11.645 -24,9
Leasingaufwendungen -29.411 -42.897 13.486 -31,4
Rohertrag 5.790 3.949 1.841  
Beteiligungsergebnis 0 2.770 2.770 -100,0
Sonstiges Zinsergebnis 109 306 -197 -64,4
Risikovorsorge (Saldo) 435 -127 562 >100,0
Übrige ordentliche Erträge 6 9 -3 -37,5
Übrige ordentliche Aufwendungen -610 -561 -50 8,9
Neutrales Ergebnis -43 5 -47 >-100,0
Steuern -1.330 -709 -621 87,6
Ergebnis nach Steuern 4.357 5.642 -1.286 -22,8

Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch die um 11.646 T€ auf 35.201 T€ verringerten Leasingerträge, die insbesondere aus dem Rückgang des Leasingvermögens resultiert. Unter Berücksichtigung der Leasingaufwendungen von 29.411 T€ (Vorjahr 42.897 T€) ergibt sich ein gestiegener Rohertrag in Höhe von 5.790 T€ (Vorjahr 3.949 T€).

Bedingt durch die Verschmelzung der Tochtergesellschaft VR medico Verwaltung auf die VR medico zum 01.01.2013 entfällt die Position Beteiligungsergebnis im Jahr 2013.

In der Risikovorsorge sind Einzelwertberichtigungen, Pauschalwertberichtigungen und Rückstellungen für latente Bonitätsrisiken enthalten. Der Saldo aus Risikovorsorge hat ein positives Ergebnis in Höhe von 435 T€ (Vorjahr -127 T€). Die Erträge aus der Auflösung der Risikovorsorge resultieren aus dem reduzierten Leasinggeschäft und der damit verbundenen Auflösung der Rückstellungen für latente Bonitätsrisiken in Höhe von 536 T€ (Vorjahr: 431 T€).

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind um 68 T€ (+13,5 %) auf 570 T€ angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem neuen Kostenumlagemodell und der daraus geänderten Leistungsverrechnung mit der VR LEASING in Höhe von 520 T€ (Vorjahr: 370 T€) und Kosten aus der Verschmelzung in Höhe von 28 T€. Die anderen Verwaltungsaufwendungen, insbesondere aus nicht abziehbarer Vorsteuer (Geschäftsjahr: 2 T€, Vorjahr: 96 T€) sind auf Grund des rückläufigen Leasinggeschäfts gesunken.

Im neutralen Ergebnis ist der Aufwand aus Verschmelzung in Höhe von 84 T€ enthalten.

Zusammenfassend ist die wirtschaftliche Lage der VR medico im Geschäftsjahr 2013 durch eine weitere Verringerung des Geschäftsvolumens, höhere Verwaltungsaufwendungen und einer höheren Steuerbelastung geprägt. Das Ergebnis nach Steuern verringert sich auf 4.357 T€ (Vorjahr 5.642 T€).

3. Personal- und Sozialbericht

Die VR medico beschäftigt keine Mitarbeiter. Aufgrund bestehender Geschäftsbesorgungsverträge werden Mitarbeiter der VR LEASING und der VR DISKONTBANK GmbH, Eschborn, für die VR medico tätig. Die Mitarbeiter sind in die Führungsgrundsätze, Führungsinstrumente, Qualifizierungsprogramme und Vergütungssysteme der VR LEASING eingebunden.

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

5. Risiko- und Chancenbericht

5.1. Grundsätze des Risikomanagements

Als Anbieterin moderner Finanzdienstleistungen ist die zur VR LEASING Gruppe gehörende VR medico finanziellen Risiken ausgesetzt, die sich aus der Entwicklung verschiedener Finanz- und Gütermärkte sowie aus dem laufenden Geschäftsbetrieb ergeben.

Die Gesellschaft ist bezüglich des Risikomanagements und des Risikocontrollings aufbau- und ablauforganisatorisch unmittelbar in die Prozesse der VR LEASING Gruppe integriert. Die Geschäftsführung der Gesellschaft stützt sich dabei auf Grundlage der bestehenden Outsourcing-Verträge auf die Tätigkeit der bei der VRL und VR DISKONTBANK GmbH installierten Gremien, Bereiche und Abteilungen. Die wesentlichen Organisationsrichtlinien im Hinblick auf Risikosteuerungs- und -controllingsprozesse stellen das Kredithandbuch sowie das Risikohandbuch der VRL dar.

Das Risikoüberwachungssystem der VR LEASING Gruppe konzentriert sich auf folgende wesentliche Risikoarten: Adressausfallrisiken, operationelle Risiken, Beteiligungsrisiken, Marktpreisrisiken, strategische Risiken und Geschäftsrisiken sowie Liquiditätsrisiken.

5.2. Rahmenwerk für das Risikomanagement

Die VR medico ist über die VR LEASING in die Konzernrisikosteuerung der DZ BANK Gruppe eingebunden und in allen wesentlichen Steuerungsgremien vertreten. Hierdurch ist sichergestellt, dass die entwickelten Methoden, Systeme und Prozesse zur Beherrschung der wesentlichen Risiken auch im Einklang mit den Konzernanforderungen stehen und sich in der Gesamtrisikostrategie der VR medico niederschlagen. Die Eigenständigkeit der VR medico wird durch ihre Geschäftsführung sichergestellt.

Die Gesamtrisikostrategie wird von der Geschäftsführung jährlich überprüft und genehmigt. Sie wird für die VR LEASING Gruppe auf Basis der operativen Planung der DZ BANK Gruppe definiert, um Risiko-, Kapital- und Ergebnisziele aufeinander abzustimmen. Die VR medico steuert Kredit-, Marktpreis-, Operationelle-, Liquiditäts- und Geschäftsrisiken sowie Risikokonzentrationen durch koordinierte Risikomanagementprozesse. Für die wesentlichen Risiko- und Liquiditätskennziffern sind zu deren kontinuierlicher Überwachung Reporting-, Stresstesting- und Eskalationsprozesse etabliert.

5.3. Organisation des Risikomanagements

Die Kernaufgaben des Risikomanagements werden durch die Geschäftsführung der Gesellschaft ausgeübt und zur Gewährleistung der Ausübung und Kontrolle an Risikokomitees der VR LEASING Gruppe delegiert. Die Aufgaben wurden von der Gesellschaft auf die VR DISKONTBANK GmbH (VRD) ausgelagert und werden dort, für die gesamte VR LEASING Gruppe einheitlich, durch den Bereich Risikomanagement/Compliance erbracht. Die VR medico wirkt Risiken auf den Ebenen Marktbereich, Risikomanagement und Interne Revision entgegen, wobei diese unabhängig voneinander agieren.

Die Geschäftsführer verantworten alle wesentlichen Elemente des Risikomanagements. Dazu zählt insbesondere die umfassende Steuerung des Risiko- und Kapitalmanagements der VR medico. Die Geschäftsführung verabschiedet die aufeinander abgestimmte Geschäfts- und Risikostrategie und erhält regelmäßige Berichte über das Risiko- und Kapitalprofil der VR medico. Die Geschäftsführung der VR medico ist in diesen Komitees repräsentiert.

Die nachstehenden Gremien sind auf Ebene der VR medico von zentraler Bedeutung für das Risikomanagement.

Zentrales Gremium der Risikosteuerung der VR medico ist das VR LEASING Risikocommittee (VRL RC), das für die gesamte VR LEASING Gruppe einheitlich die Risikoüberwachung übernimmt. Hier werden alle Themen in Verbindung mit der Risiko- und Kapitalsteuerung behandelt, Vorgaben und Ziele im Rahmen der Gesamtrisikostrategie formuliert sowie Maßnahmen zur Risikominderung festgelegt. Dies betrifft neben Entscheidungen zum strategischen Risikomanagement auch die Ausgestaltung konkreter Steuerungsinstrumente und -maßnahmen. Entsprechend initiiert das VRL RC Maßnahmen zur Risikosteuerung oder spricht Empfehlungen an die Geschäftsführung aus. Das VRL RC bietet zudem eine Plattform zur Diskussion und Vereinbarung strategischer Fragen zwischen dem Risikomanagement, dem Rechnungswesen und Controlling und den Geschäftsbereichen.

Im KreditRisiko-Committee (KRC) werden risikorelevante Themen im Rahmen der Einzelrisikosteuerung behandelt. Das KRC bewertet primär die aktuelle und zukünftige (erwartete) Kreditrisikosituation und erörtert Themen der operativen Kreditrisikosteuerung auf Einzelengagement- und Portfolioebene. Zur Gesamtrisikostrategie, zu grundsätzlichen Themen der Einzelrisikosteuerung sowie zu durch das VRL RC zu genehmigenden Änderungen interner Regelwerke werden Beschlussempfehlungen erarbeitet.

Das zentrale Gremium für die Steuerung von operationellen Risiken ist das OpRisk-Committee (ORC). Das ORC erörtert operative Themen der Überwachung und Vermeidung operationeller Risiken, fasst Beschlüsse zu spezifischen Maßnahmen, sofern diese nicht vom VRL RC zu entscheiden sind, und bewertet die aktuelle und zukünftige Risikosituation hinsichtlich der operationellen Risiken.

Die Steuerung und Überwachung der Liquiditäts- und Refinanzierungsstrategie für die VR medico erfolgt im VR LEASING Kapitalmarkt-Committee (KMC). Es legt den Refinanzierungszeitplan fest und erarbeitet Vorschläge für die Überwachung, Limitierung und Steuerung von Marktpreis- und Liquiditätsrisiken. Das KMC unterstützt die Geschäftsführer und das VRL RC durch Beschlussvorschläge zum Kapitalmanagement und der Allokation der Limite für Marktpreis- und Liquiditätsrisiken.

Die operative Risikosteuerung wird im Bereich Risikomanagement/Compliance wahrgenommen, die dem Vorstand Portfolio/Produktion der VR LEASING zugeordnet ist. Der Bereich besteht aus den Abteilungen Risikocontrolling, Risikoparameter, Risikosteuerung, Sonderengagements sowie Compliance. Zu den zentralen Aufgaben zählen unter anderem die Mitwirkung bei der Erstellung der Gesamtrisikostrategie, die Risikoidentifikation und -messung, die Ausgestaltung und Abbildung der Risikotragfähigkeit, die Ausgestaltung der Limitsysteme, die Einbindung der risikoadjustierten Performance in die Risikosteuerung sowie das interne Risikoberichtswesen.

Das externe Berichtswesen erfolgt durch die Abteilung Meldewesen im Bereich Rechnungswesen und Controlling der VRD.

Im Rahmen der Einzelrisikosteuerung der Adressausfallrisiken entwickelt der Bereich Risikomanagement/Compliance die Richtlinien für die Kreditvergabe und legt die Kreditkompetenzen fest. Der Bereich verantwortet zudem die (Weiter-)Entwicklung von Scoringsystemen und Ratingverfahren unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem IRB-Ansatz sowie der MaRisk. Darüber hinaus ist der Bereich auch für die Entwicklung und Pflege von Schadensprognose- und Portfoliomodellen zuständig.

Der dem Ressort des VR LEASING Vorstandes Portfolio/Produktion zugeordnete Bereich Produktion 2 bestätigt bei Kreditentscheidungen das Zweitvotum und überwacht die Leasingengagements. Die Bearbeitung von Problemfällen wird durch die Abteilung Sonderengagements durchgeführt. Die Überwachung des ordnungsgemäßen Zahlungsverhaltens erfolgt in der auf die VR DISKONTBANK ausgelagerten Abteilung Forderungsmanagement bzw. ab 250 T€ in der Abteilung Sonderengagements.

Die Prüfung und Beurteilung sämtlicher Aktivitäten und Prozesse im Rahmen des Internen Kontrollsystems wird durch die Interne Revision wahrgenommen, die auf die VRD ausgelagert wurde.

5.4. Risikostrategie und Risikotoleranz

5.4.1. Risikostrategie und Kapitalplanungsprozess

Die VR medico ist über die VR LEASING Gruppe in den jährlich durchgeführten strategischen und operativen Planungsprozess der DZ BANK Gruppe eingebunden, der die Entwicklung der strategischen Ausrichtung der Gruppe und der einzelnen Geschäftseinheiten widerspiegelt.

Die Vorgaben zum Umgang mit den finanziellen Risiken in der VR medico werden in der Gesamtrisikostrategie definiert. Die Gesamtrisikostrategie der VR medico wird im jährlichen Rhythmus durch den Bereich Risikomanagement/Compliance aktualisiert und vom VRL RC sowie der Geschäftsführung verabschiedet und dem Aufsichtsrat zur Kenntnis vorgelegt.

Die Gesamtrisikostrategie orientiert sich an den Vorgaben der Geschäftsstrategie und berücksichtigt die im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich identifizierten Risikoarten. Die Konsistenz zwischen der Risiko- und der Geschäftsstrategie wird durch die Darstellung der Auswirkungen der strategischen Maßnahmen auf die Risikostrategie sichergestellt. Im Rahmen der Gesamtrisikostrategie werden Ziele und Maßnahmen zur Begrenzung der identifizierten Risiken definiert.

Im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses legt die VR medico unter Berücksichtigung ihrer individuellen Risikotragfähigkeit die Limite für die wesentlichen Risikoarten fest, die in Summe die Verlustobergrenze ergeben. Grundlage für die Ermittlung ist die Fortführung der Bestände.

Gesellschaftsindividuell werden neben den gruppeneinheitlichen Messverfahren die jeweiligen Besonderheiten betrachtet und entsprechend im Risikokapitalbedarf und damit auch in der Zuteilung der Verlustobergrenze berücksichtigt.

Die VR medico ist als Teil der VR LEASING Gruppe, die eine wesentliche Steuerungseinheit in der DZ BANK Gruppe darstellt, in deren Planungsprozesse eingebunden. Die Risikosteuerung berücksichtigt daher Risiko- und Ertragsvorgaben der DZ BANK Gruppe. Im Rahmen eines Top-Down-Ansatzes wird das zur Risikodeckung zur Verfügung stehende Konzerneigenkapital der DZ BANK den einzelnen Steuerungseinheiten zugeordnet und bildet im Sinne einer Verlustobergrenze beziehungsweise eines Limits den Rahmen für die weitere Steuerung der VR medico.

Die im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse von der VR medico zugrunde gelegte Risikodeckungsmasse (= Risikodeckungspotenzial i. S. d. MaRisk) wird vor dem Hintergrund des verwendeten Liquidationsansatzes unter dem Gesichtspunkt des Gläubigerschutzes definiert. Die von der VR LEASING allokierte Risikodeckungsmasse setzt sich aus dem Eigenkapital und eigenkapitalnahen Bestandteilen, den latenten Ertragsteuerschulden und -ansprüchen sowie dem Substanzwert ohne bilanzielles Eigenkapital zusammen. Diese Bestandteile werden auf Basis der Rechnungslegung nach IFRS ermittelt.

Die Risikodeckungsmasse und der Substanzwert werden quartalsweise ermittelt.

5.4.2. Risikotoleranz

Das Risikoüberwachungssystem der VR medico konzentrierte sich in 2013 auf die wesentlichen Risikoarten: Adressausfallrisiken, operationelle Risiken, Marktpreisrisiken und Geschäftsrisiken sowie Liquiditätsrisiken.

In der nachfolgenden Tabelle werden die Verlustobergrenze für das Jahr 2013 und der Risikokapitalbedarf sämtlicher risikorelevanter Positionen zum 31.12.2013 sowie des Vorjahres nach Risikoarten dargestellt.

in Mio. € VOG 2013 RKB 31.12.2013 VOG 2012 RKB 31.12.2012
Kreditrisiko 1,3 1,0 2,5 1,4
Operationelles Risiko 1,0 1,0 1,2 1,2
Marktpreisrisiko 0,1 0,0 0,4 0,0
Geschäftsrisiko 0,1 0,1 0,2 0,1
Verzinsungsbasis ökonomisch 2,5 2,1 4,3 2,7

Die Risikotragfähigkeit der VR medico war zu jeder Zeit gegeben.

Zum Zwecke der risiko-/ertragsorientierten Steuerung entwickelt das Risikocontrolling das System der wertorientierten Steuerung laufend weiter. Ziel der wertorientierten Steuerung ist es, die Risikotragfähigkeit sowie eine vorgegebene risikoadjustierte Performance zu gewährleisten.

Neben der für die Gesellschaft ermittelten Risikodeckungsmasse stellt die Verlustobergrenze einen zusätzlichen limitierenden Faktor dar. Verlustobergrenzen existieren für die VR medico sowohl als Gesamtrisiko-Limit als auch als Limit für die wesentlichen Einzelrisikoarten. Die gesamte Verlustobergrenze kann maximal bis zur Höhe der für das Geschäftsjahr prognostizierten Risikodeckungsmasse angepasst werden. Hiervon gehen die wesentlichen Steuerungsimpulse aus.

Im Rahmen des die Verlustobergrenze auf die als wesentlich definierten Risikoarten Strategieprozesses wird allokiert. Die Einhaltung dieser Verlustobergrenzen wird im Quartalsbericht Risiko für die VR LEASING GRUPPE und im Bericht für die VR medico bzw. in den Sitzungen des VRL RC berichtet.

5.4.3. Risikosteuerungsinstrumente

Die VR LEASING führt vierteljährlich Stresstests durch für die VR LEASING GRUPPE. Ab Q1/2014 werden auch für die VR medico als Einzelgesellschaft vierteljährliche Stresstests eingeführt. Dabei werden Parameter in den einzelnen wesentlichen Risikoarten sowohl in historischen, hypothetischen, inversen sowie Risikoarten übergreifenden Szenarien gestresst. Die Durchführung der Stresstests erfolgt anhand der zur Risikomessung verwendeten Modelle. Die Ergebnisse der Szenarien über die Risikoarten werden kumuliert der Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Der Stress-Risikokapitalbedarf wird der Risikodeckungsmasse gegenübergestellt, um die Risikotragfähigkeit im Stressfall zu überprüfen und ggfs. Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Auswirkungen der Stresstests auf den Risikokapitalbedarf fließen in den weiteren Planungsprozess zur Kapitalbedarfsplanung ein.

Die VR medico analysiert und bewertet erstmals im Rahmen der in Q4/2013 durchgeführten jährlichen Risikoinventur Risikokonzentrationen (z.B. Länder, Branchen) je Risikoart bzw. Risikoarten übergreifend. Für jede Risikoart werden geeignete Konzentrationsdimensionen ermittelt.

Weiterhin ermittelt die VR medico Frühwarnindikatoren und ergänzt damit die Aussagefähigkeit der Risikotragfähigkeitsanalyse. Die Indikatoren sind objektiv beobachtbare Messgrößen oder das Ergebnis qualitativer Expertenschätzungen, deren Veränderung im Zeitablauf Hinweise auf Bedrohungen gibt, die sich noch nicht im Bestandsportfolio niederschlagen. Damit liefern sie einen Input für szenariobasierte ergänzende Analysen und die Ableitung von Risikomanagementmaßnahmen.

Die Ergebnisse der Überwachung der Frühwarnindikatoren und Konzentrationsmaßen fließen ebenfalls ab 2014 in die quartalsweise Risikoberichterstattung ein.

5.4.4. Kreditrisiken

Aufgrund des Geschäftsmodells der VR medico ist das Kernrisiko das Kreditrisiko. Dieses bezeichnet die Gefahr eines Verlustes, der dadurch entsteht, dass ein Geschäftspartner seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Steuerung der Kreditrisiken erfolgt sowohl auf Einzelgeschäftsbasis, als auch auf Portfolioebene.

Zur Steuerung der Kreditrisiken auf Ebene der einzelnen Kundenengagements setzt die VR medico Scoringsysteme und Ratingverfahren ein. Die Steuerung erfolgt dabei im Wesentlichen auf Ebene der Kreditnehmereinheit.

Automatisierte Scoringsysteme werden für die Bonitätsprüfungen kleiner und mittlerer Leasingengagements eingesetzt. Für größere Obligen kommt das System VR-Rating zum Einsatz. Darüber hinaus werden unter anderem Informationen von Wirtschaftsauskunfteien, Bankauskünfte, eigene Erfahrungen sowie die Jahres- und Konzernabschlüsse zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse herangezogen.

Die folgende Tabelle zeigt die Ratingverteilung der VR medico:

VRL RC-Gruppierung VR Rating (ex BVR II) (anhand PDs) Kreditvolumen
in Mio. €
    31.12.2013 31.12.2012
I Ratingklassen 0a-0e 0 0
II Ratingklassen 1a-1c 5 4
III Ratingklassen 1d-2a 27 43
IV Ratingklassen 2b-2e 39 61
V Ratingklassen 3a-3d 0 0
VI Ratingklassen 3e 0 0
VII Ratingklassen 4a-4e 2 3
VIII Nicht zu raten 0 0
NR Nicht geratet 2 4
Summe   75 115

Die 10 größten Kreditnehmer machen 29,18 % (Vorjahr 25,45 %) des gesamten Kreditvolumens der VR medico aus.

Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen:

Branche Kreditvolumen
in Mio. €
  31.12.2013 31.12.2012
Gesundheitswesen 59 91
Dienstleistungen 12 18
Medien, Print und Papier 1 0
Chemie, Pharma 1 1
o.B. 1 1
Sonstige 2 4
Summe 76 115

Die VR medico ist grundsätzlich Eigentümerin der Leasingobjekte, die im Rahmen von Leasingfinanzierungen dem Leasingnehmer zur Nutzung bereitgestellt werden. Vor diesem Hintergrund stellen die Leasinggegenstände eine Objektsicherheit dar, die im Rahmen der Risikosteuerung berücksichtigt wird.

Im Rahmen der Risikokapitalsteuerung berechnet die VR medico den benötigten ökonomischen Risikokapitalbedarf über den unerwarteten Verlust aus dem Kreditportfolio. Hierfür wird ein auf Credit Risk+ basierendes Portfoliomodell verwendet. Konzentrationsrisiken werden im Kreditportfoliomodell berücksichtigt. Neben dem unerwarteten Verlust als Ausdruck für das Portfoliorisiko berücksichtigt die VR medico auch den erwarteten Verlust innerhalb ihres Risikosteuerungssystems.

Der internen Kreditrisikosteuerung liegt der Barwert der Leasingforderungen unter Berücksichtigung des Objektwertes zugrunde, welches größtenteils über den Engagementbegriff gemäß Kredithandbuch bestimmt wird. Dieses setzt sich im Wesentlichen aus den zum Refinanzierungszinssatz ermittelten barwertigen Mietforderungen des gesamten Vertragsbestandes einschließlich Operating Leases nach lFRS zusammen. Positiv entschiedene Anträge sowie außerbilanzielle Risikopositionen werden zu Nominalbeträgen, Wertpapiere und sonstige Risikoaktiva überwiegend zu Buchwerten berücksichtigt.

5.4.5. Operationelle Risiken

Unter operationellem Risiko wird das Risiko eines Verlustes verstanden, der durch menschliches Verhalten, technologisches Versagen, unangemessene oder fehlerhafte Prozesse (sowie unangemessenes oder fehlerhaftes Projektmanagement) oder durch externe Ereignisse hervorgerufen wird. Das Rechtsrisiko ist in dieser Definition eingeschlossen. Strategische Risiken und Reputationsrisiken sind nicht enthalten.

Die VR medico setzt zur Identifizierung, Bewertung, Überwachung und Begrenzung von operationellen Risiken verschiedene nachfolgend dargestellte Instrumente ein.

Mit operationellen Risiken wird verantwortungsbewusst und offen umgegangen. Es ist das Ziel, aus Verlustereignissen zu lernen und die Prozesse entsprechend zu adjustieren, anstatt Fehler zu sanktionieren. Jede Führungskraft, jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter der VR LEASING Gruppe trägt dafür Sorge, dass operationelle Risiken vermieden beziehungsweise aufgetretene Verluste gemeldet und analysiert werden.

Zur fortlaufenden Sicherung des Kerngeschäfts im Krisenfall wurde das Notfallkonzept im Rahmen des Projektes "Notfall- und Katastrophenmanagement" durch die VR medico entwickelt. Es existieren ein Alarmierungsleitfaden und eine Notfallpolicy, die auch eine im Krisenfall vorgesehene Notfallorganisation inklusive Dienstleister-, Personal-, Gebäude- und Kommunikationsstrategie beinhaltet. Im Geschäftsjahr fand hierzu ein Test des Wiederanlaufs des primären Rechenzentrums sowie der Erreichbarkeit des Krisenstabs statt. Zur Quantifizierung wird der regulatorische Standardansatz gemäß SolvV verwendet.

Die Sammlung von Verlustdaten ermöglicht es, Verlustereignisse zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten. Die VR medico erfasst Verlustdaten ab einer Verlusthöhe von 1.000 €.

Um alle operationellen Risiken zu identifizieren, zu bewerten und eine größtmögliche Transparenz der Risikolage zu schaffen, beurteilen Experten aller Bereiche der VR LEASING Gruppe das operationelle Risiko im Rahmen eines jährlichen Self Assessments. Das Self-Assessment gliedert sich in eine Risikopotenzialschätzung zur Identifikation der signifikanten Risiken und in Fragen zu spezifischen Einzelrisiken.

Als Ergänzung zu der Verlustdatensammlung und zum Self Assessment erlauben Risikoindikatoren frühzeitige Aussagen zu Trends in der Risikoentwicklung. Auf Basis vorgegebener Schwellenwerte werden Risiken mittels einer Ampelschaltung signalisiert.

Regelmäßige Berichte über interne und externe Verlustdaten und Risikoindikatoren im Rahmen des Quartalsberichts Risiko sowie ein anlassbezogenes Ad-hoc-Meldewesen an das Management und die Geschäftsführung gewährleisten eine zeitnahe Steuerung des operationellen Risikos. Die VR medico hat an den DZ BANK gruppenweiten Self-Assessments teilgenommen.

Die operative Wahrnehmung der dezentralen Risikomanagementaufgaben erfolgt über die Risikobeauftragten, die von jedem Bereich benannt werden. Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit wird durch das OpRisk-Committee und die Abteilung Risikocontrolling sichergestellt.

Zusätzlich hat die VR medico ein OpRisk-Framework zum konzernweiten Umgang mit operationellen Risiken verabschiedet. Das Framework beinhaltet neben grundsätzlichen, einheitlichen Definitionen vor allem die aufbauorganisatorische Gliederung sowie die Klärung von Zuständigkeiten. Neben dem Management der Quantifizierung operationeller Risiken fällt auch die Erhebung und Beurteilung von Risiken im Zusammenhang mit dem Outsourcing Controlling sowie der Notfall- und Katastrophenvorsorge in das Spektrum des OpRisk-Framework.

5.4.6. Marktpreisrisiken

Das Marktpreisrisiko betrifft im Fall der VR medico das Zinsänderungsrisiko.

5.4.7. Zinsänderungsrisiko

Zinsänderungsrisiken beinhalten die Gefahr, dass allgemeine Marktzinsänderungen zu Wertminderungen auf zinstragende Positionen bzw. zu einem Rückgang der Zinsmarge führen. Beispielsweise kann eine nicht fristenkongruente Refinanzierung zu einem erhöhten Zinsänderungsrisiko führen.

Die Ermittlung des Zinsänderungsrisikos erfolgt mittels der Value-at-Risk Betrachtung (VaR) der zukünftigen Cash-Flows der Aktivgeschäfte und der refinanzierenden Geschäfte (Konfidenzniveau 99,9 %, Zeithorizont 250 Handelstage). Für gleiche Laufzeitbänder erfolgt ein Aktiv-/Passivnetting. Durch mehrere Auslenkungen des Basiszinssatzes pro Laufzeitband um eine bestimmte Anzahl Basispunkte, werden Zinssensitivitäten durch Barwertvergleich ermittelt.

5.4.8. Strategische Risiken und Geschäftsrisiken

Das Geschäftsrisiko bezeichnet das Risiko eines Verlustes aus Ergebnisschwankungen, die sich bei gegebener Geschäftsstrategie ergeben können und die auf eine Veränderung von extern gegebenen Rahmenbedingungen zurückzuführen sind. Diese Kategorie schließt auch Gewährleistungsrisiken mit ein.

Das Geschäftsrisiko wird über einen Pauschalansatz quantifiziert. Dazu werden die Summe des ökonomischen Risikokapitalbedarfs aus Markt-, Kredit-, und operationellen Risiken ohne Berücksichtigung von Korrelationseffekten pauschal mit 5,0 % bewertet.

Das strategische Risiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten, die sich aus Managemententscheidungen zur geschäftspolitischen Positionierung ergeben. Geschäftsrisiken resultieren zudem aus unerwarteten Veränderungen der Markt- und Umfeldbedingungen mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage. Die Steuerung dieser Risiken basiert auf der vorausschauenden Beurteilung von Erfolgsfaktoren sowie auf der Ableitung von Zielgrößen für alle Geschäftsfelder der VR LEASING Gruppe. Grundlage hierfür ist die strategische sowie die operative Planung. Die Zielerreichung wird durch ein Reporting der wesentlichen Erfolgsfaktoren an die oberste Managementebene überwacht.

5.4.9. Liquiditätsrisiken

Unter Liquiditätsrisiko wird die Gefahr verstanden, dass Geldmittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos und zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit hat die VR LEASING ein zentrales Cash Management eingerichtet, in das die VR medico eingebunden ist. Hier wird die Beanspruchung der Forfaitierungs- und freien Kreditlinien fortlaufend kontrolliert und die Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit sichergestellt.

Die VR medico finanziert sich überwiegend aus Quellen der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Dabei ist die VR medico in die konzernweite Refinanzierungsstrategie der DZ BANK Gruppe eingebunden und mit ausreichenden Refinanzierungsmöglichkeiten ausgestattet.

Liquiditätsablauf ab 01.01.2014:

Jahr 2014
in Mio. €
2015
in Mio. €
2016
in Mio. €
>=2017
in Mio. €
Cash-Flow Aktiv 24,3 17,8 11,5 12,6
Cash-Flow Passiv -19,8 -17,7 -12,0 -12,9
Aktiv-/Passivüberhang 4,4 0,1 -0,5 -0,3

6. Regulatorische und übergreifende Themen

Die VR LEASING Gruppe setzt das Reformpaket des Baseler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in einem Projekt um. Dabei werden die Anforderungen an die erhöhte Qualität der Eigenmittel, die Einführung einer Verschuldungsgrenze (Leverage Ratio), die höheren Standards im Bereich Groß- und Millionenkredite (Large Exposure) sowie die Schaffung von Überwachungsstandards für die Liquidität (Liquidity Coverage Ratio und Net Stable Funding Ratio) umgesetzt.

Die VR LEASING Gruppe setzt darüber hinaus in 2014 die neuen regulatorischen Anforderungen an das Finanzreporting resultierend aus CRR/CRD IV (COREP/FINREP) um. Somit ist eine sachgerechte Zulieferung der Finanzinformationen zur DZ BANK gewährleistet.

In einem gemeinsamen Projekt mit der DZ BANK zum Outsourcing regulatorischer Meldungen sollen in einer ersten Stufe die Risikopositionen (COREP-Meldung) über einen gemeinsamen Rechenkern (ABACUS/DaVinci) erstellt und zugemeldet werden. Es wird angestrebt, in den kommenden Jahren weitere regulatorische Meldungen auf die DZ BANK auszulagern.

Die VR LEASING Gruppe ist SEPA (Single European Payment Area) fähig.

Darüber hinaus setzt die VR LEASING Gruppe den F-IRB-Ansatz für das Kreditrisiko um.

7. Prognosebericht

7.1. Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Die EU-Kommission sagt der Euro-Zone für 2014 eine konjunkturelle Trendwende voraus, aber nur einen allmählichen Aufschwung. Der deutschen Wirtschaft traut die Kommission dabei mehr zu als der gesamten Euro-Zone: Für 2014 werden 1,7 % Wachstum prognostiziert, für 2015 sogar 1,9 %. Ab 2014 sollen entsprechend auch die Unternehmensinvestitionen anziehen. Für die kommenden Jahre prognostiziert das Kieler Institut für Weltwirtschaft in seiner Mittelfristprojektion Steigerungsraten bei den Ausrüstungsinvestitionen von 6 bis 11 % - vorausgesetzt, es kommt zu keinen neuen Erschütterungen des Investitionsvertrauens.

7.2. Unternehmensausblick

Seitdem die Generierung des Neugeschäfts zum 01. Januar 2011 auf die VR LEASING übertragen wurde, beschränkt sich die Geschäftstätigkeit der VR medico auf die Abwicklung des Vertragsbestandes.

Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird daher im Wesentlichen durch die planmäßige Erfüllung des Bestandes der Leasing- und Finanzierungsverträge bestimmt.

Das Leasingvermögen wird sich 2014 weiterhin verringern. Wir erwarten auch einen moderaten Rückgang bei den Verwaltungsaufwendungen.

Unter diesen Voraussetzungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 auch einen leichten Rückgang des Rohertrags und des Ergebnisses nach Steuern.

 

Eschborn, im Februar 2014

VR.medico LEASING GmbH

Die Geschäftsführung

Protokoll der Gesellschafterversammlung der VR.medico LEASING GmbH, Eschborn

am 28. Februar 2014

Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Frist-, Form- und Ladungsvorschriften hält die VR-LEASING Aktiengesellschaft als einzige Gesellschafterin eine Gesellschafterversammlung der VR.medico LEASING GmbH ab.

Tagesordnung:

1. Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013

2. Gewinnverwendung

3. Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2013

4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2014

Zur Tagesordnung wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 mit einer Bilanzsumme von Euro 74.325.813,43 und einem Jahresüberschuss von Euro 4.584.941,70 wird festgestellt.

2. Von dem Bilanzgewinn in Höhe von Euro 4.584.941,70 werden am 01.04.2014 an die alleinige Gesellschafterin Euro 4.584.900,00 ausgeschüttet. Der Differenzbetrag in Höhe von Euro 41,70 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3. Den Geschäftsführern

Herr Theophil Graband, Nürnberg

Herr Michael Henrich, Wiesbaden

wird für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung erteilt.

4. Für das Geschäftsjahr 2014 wird einstimmig die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, als Prüfer gewählt.

 

Eschborn, den 28. Februar 2014

VR-LEASING Aktiengesellschaft

Ian Lees

Kerstin Scholz

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