Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 152416
Eingetragen
13.5.2004
Branche
Vermietung von Baumaschinen und -gerätenVermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Gegenstand
Vermietung, Handel, Herstellung und Service von Maschinen und Geräten, insbesondere der Flurfördertechnik.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Markus Schmied
seit 4.4.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert19.96% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gruma Nutzfahrzeuge Gesellschaft mit beschränkter Haftung
19.96%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GRUMA Fördertechnik GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schefer Mietstapler GmbH

Garching, Ortsteil Hochbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht München, HRB 152416

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Schefer Mietstapler GmbH ist als Vermietungsgesellschaft und Handelspartner im Bereich Flurförder- und Hebetechnik an den Standorten Garching-Hochbrück, Kirchheim-Heimstetten und Friedberg-Derching tätig. Dieses Geschäftsfeld entwickelte sich bezogen auf den deutschen Gesamtmarkt wie folgt:

Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die globale Inflation und die damit einhergehenden Anhebungen der Leitzinsen haben die Weltwirtschaft im Jahr 2023 belastet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende deutlich abgeschwächt.[1]

Der globale Markt für Flurförderzeuge war nach Einschätzung der KION Group gemessen am Auftragseingang im Berichtsjahr von rückläufigen Bestellzahlen geprägt. Die Entspannung der Lieferkettenproblematik aus dem Vorjahr führte nach Einschätzung der KION Group im Berichtsjahr 2023 zur beschleunigten Abarbeitung der Auftragsbücher. Dem steht ein verlangsamter Auftragseingang gegenüber. In der Region EMEA dürften sich nach Einschätzung der KION Group die Stückzahlen im Berichtszeitraum stark verringert haben. Noch deutlicher fiel der Rückgang in der Region Americas aus, wo sich die Marktdynamik im zweiten Halbjahr nach Einschätzung der KION Group weiter zurückbildete. In der Region APAC wurde demgegenüber ein solides Wachstum erreicht, das vorwiegend von einem wachsenden Neugeschäft in China positiv beeinflusst war.[2]

Der Anteil von Elektrostaplern und Lagertechnikgeräten am Weltmarkt hat sich in den ersten zehn Monaten des Berichtsjahres auf Basis verbandsseitig veröffentlichter Marktdaten zum Auftragseingang für Flurförderzeuge auf einem hohen Niveau stabilisiert und liegt weiterhin bei 71 %. Gegengewichtsstapler mit Verbrennungsmotor machten entsprechend 29 % vom globalen Bestellvolumen aus (World Industrial Truck Statistics, Februar 2024).[3]

An den Rohstoffmärkten bildeten sich im Berichtsjahr die markanten Preisanstiege aus dem Vorjahr zu einem Teil wieder zurück. Der Rohölpreis (Brent) normalisierte sich gegenüber dem deutlichen Preisauftrieb im Vorjahr. Der US-Dollar verbilligte sich im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr deutlich. Kupfer und Nickel gaben im Jahresdurchschnitt ebenfalls nach.[4]

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die leicht negative Konjunktur- und Marktentwicklung der Flurfördertechnik spiegelte sich im Umsatz des Vermietungsgeschäftsbereichs wider. Gleichzeitig zeigte sich das Handelsgeschäft von Flurförder- und Hebetechnik als sehr robust; wesentlicher Grund waren die sinkenden Überseefrachten bei gleichzeitiger Anpassung (Erhöhung) der Verkaufspreise. In Gesamtheit sank somit die Wareneinsatzquote um 7,6 %-Punkte ggü. dem Vorjahresniveau; das Jahresergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Insgesamt profitierte die Gesellschaft entgegen der allgemeinen Marktentwicklung von einem stabilen Investitionsverhalten der Kunden und festigte die Serviceorientierung im Kundenkreis durch gute Verfügbarkeit und schnelle Lieferfähigkeit des Produktportfolios.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken gegenüber dem Vorjahreswert um 5,3 %.

Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen) verbesserte sich mit 41,3 % (Vj. 48,9 %) wesentlich gegenüber dem Vorjahresniveau, insbesondere aufgrund der gesunkenen Bezugskosten des Geschäftsfeldes der Handelsware. Das Rohergebnis der Gesellschaft gemäß verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung beträgt absolut TEUR 9.183 (Vj. TEUR 8.441).

Das Betriebsergebnis liegt mit TEUR 1.588 um TEUR 223 über dem Vorjahresniveau (Vj. TEUR 1.365). Die Personalkosten stiegen dabei um TEUR 352 (+14,6 %). Die Abschreibungen lagen mit TEUR 2.018 um TEUR 48 unter dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 215 auf TEUR 2.807; im Wesentlichen bedingt durch erhöhte Vertriebskosten.

Das Finanzergebnis stieg leicht auf TEUR -23 (Vj. TEUR -27).

Das Ergebnis vor Steuern beträgt somit TEUR 1.565 und liegt um TEUR 227 über dem Vorjahresniveau (TEUR 1.338).

Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und der Sonstigen Steuern wurde somit ein Jahresüberschuss von TEUR 1.116 (Vj. TEUR 956) erzielt.

3.2 Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6,5 % auf TEUR 11.497 verringert, maßgeblich getrieben durch eine Abnahme der Vorräte um TEUR 1.410.

Das Eigenkapital erhöhte sich auf TEUR 10.198, was einer Eigenkapitalquote von 88,7 % (Vj. 73,8 %) entspricht. Gewinnausschüttungen erfolgten im Jahr 2023 nicht.

Die Rückstellungen verringerten sich nur unwesentlich um TEUR 18. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken wieder (im Vorjahr Erhöhung zwecks Finanzierung des Vorratsbestands) auf TEUR 3 (Vj. TEUR 1.947). Im Übrigen waren keine wesentlichen Veränderungen der Verbindlichkeiten zu verzeichnen.

Für die erforderliche Finanzierung besteht mit der Gruma Nutzfahrzeuge GmbH eine Cash-Pool-Abwicklung. Mittel- bis langfristige Finanzierungen bestanden zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr nicht. Die Finanzierungsstruktur war zu jeder Zeit als geordnet anzusehen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

3.3 Gesamtbeurteilung

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als geordnet anzusehen. Insgesamt liegt das Ergebnis 2023 um 16,7 % über dem Vorjahr. Die Entwicklung im Jahr 2023 hat die Planung übertroffen und wird insgesamt als stabil und positiv beurteilt.

B. Personalbericht

Der Personalstand ist mit durchschnittlich 50 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr (46) erhöht. Durch die Förderung von individuellen inner- und außerbetrieblichen Schulungsmaßnahmen wird dem im Markt spürbaren Fachkräftemangel im gewerblichen Bereich entgegengewirkt.

C. Risikomanagementsysteme und Risikobericht Finanzinstrumente

Die Risikomanagementziele der Schefer Mietstapler GmbH sind darauf ausgerichtet, Risiken zu identifizieren, sie zu analysieren, zu bewerten und Risiken zu steuern. Als Risiko wird hierbei die Möglichkeit von negativen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft angesehen.

Die Geschäftsführung hat ein der Größe des Unternehmens angepasstes Berichts- und Reportingsystem eingerichtet, das eine ausreichende Überwachung, Steuerung und Kontrolle der betrieblichen Abläufe sowie der Debitoren- und Kreditorenbestände garantiert. Gleiches gilt auch für das bestehende Planungssystem und die Sicherheit der IT-Struktur.

Die operativen Risiken werden regelmäßig überwacht und hierüber berichtet, so dass bestandsgefährdende, aufkommende Risiken, aber auch Chancen, vollständig, zeitnah und angemessen gesteuert werden.

Die betrieblichen Abläufe werden des Weiteren durch Prozessmanagement und Dienstleistungen aus dem Mutterhaus Gruma Nutzfahrzeuge GmbH unterstützt. Dabei wird durch eine sorgfältige Dokumentation der internen Prozesse und der Beschreibung von Geschäftsvorgängen eine Optimierung der innerbetrieblichen Abwicklungen verfolgt. Die Qualitätsverbesserung der Prozesse wird kontinuierlich durch die Einführung entsprechender IT-Programme und der Anpassung bestehender Software gefördert. Die Vereinheitlichung und Dokumentation von innerbetrieblichen Prozessen werden als notwendige Voraussetzung für die in Zukunft angestrebte Einführung von modernen IT-Systemen gesehen.

Aufgrund der konservativen Finanzierungsstruktur bestehen keine bedeutenden Risiken aus Finanzinstrumenten; derivative Finanzinstrumente werden dabei nicht eingesetzt. Durch die vorhandenen Kreditlinien der Gruma-Gruppe in Verbindung mit dem Cash-Pooling ist eine ausreichende Finanzierung des laufenden Geschäfts und der geplanten Investitionen gesichert. Risiken, dass das Unternehmen möglicherweise nicht in der Lage ist, die Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der bestehenden Verbindlichkeiten notwendig sind, bestehen somit nicht. Preisänderungsrisiken bestehen allerdings im Bereich des Einkaufs im Handelsgeschäft, der teilweise in USD erfolgt und somit von diesbezüglichen Kursschwankungen betroffen ist. Durch vorausschauende USD-Disposition und entsprechende Preiskalkulation wird versucht, dieses Preisänderungsrisiko zu minimieren.

Die Forderungen der Gesellschaft werden durch das Debitorenmanagement überwacht und mit einem nachhaltigen Mahnwesen Forderungsausfälle auf einem niedrigen Niveau gehalten. Identifizierten Forderungsausfallrisiken wird durch entsprechende bilanzielle Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bereits bei Geschäftsanbahnung werden Ausfallrisiken regelmäßig durch bei namhaften Auskunfteien eingeholte Bonitätsnachweise vermieden.

Zinserträge und Zinsaufwendungen sind hinsichtlich des Geschäftsergebnisses als nachrangig zu beurteilen; bedeutende Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen somit nicht.

D. Chancen- und Risikobericht mit Ausblick auf die voraussichtliche Entwicklung

Die notwendige Erholung der Weltwirtschaft wird durch anhaltende Unsicherheiten der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen negativ beeinflusst. Unverändert wird mit unsicheren Beschaffungs-, Produktions- und Absatzaktivitäten gerechnet. Die erheblichen Preisschwankungen und -erhöhungen - vor allem auch im Bereich der Transport- und Importkosten - waren in den vergangenen Jahren deutlich zu spüren. In 2023 war im Bereich der Transport- und Importkosten zwar eine deutliche Entspannung im Vergleich zu den hohen Preisniveaus der Jahre 2020-2022 festzustellen, im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 ist jedoch wieder eine leichte Anspannung zu erkennen. Es wird damit gerechnet, dass das anhaltend hohe Preisniveau, hohe Energie- und Rohstoffpreise und das vergleichsweise hohe Zinsniveau nachhaltige Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Kunden haben werden. Dies ist deutlich erkennbar im Rückgang von Bauinvestitionen mit Rückkoppelung auch auf die Auslastung der Mietflotte.

Es besteht eine starke Abhängigkeit von weltweiten Produktionskapazitäten und Lieferfähigkeiten, vor allem im Geschäftsbereich der Handelsware, was bereits im Berichtszeitraum 2021/2022 deutlich spürbar war. Durch eine vorausschauende Vorratsplanung und ein solides Lieferantenmanagement in diesem Geschäftsbereich ist die Gesellschaft kurz- und mittelfristig gerüstet für Schwierigkeiten in den Beschaffungsmärkten. Die Dynamik der Transport- und Importkosten wird die Preiskalkulationen in diesem Geschäftsfeld weiter erheblich beeinflussen.

Der Geschäftsbereich der Vermietung ist aufgrund der erfolgten Investitionen in eine modern aufgestellte Mietflotte weniger von internationalen Warenflüssen betroffen, sondern hängt wesentlich von der Investitionsbereitschaft (insbesondere Bauinvestitionen) ab. Es wird auch in Zukunft wichtig bleiben, eine optimale Auslastung der Flotte zu gewährleisten und das Flottenportfolio an veränderte Kundenanforderungen anzupassen.

Entwicklungen wie den anhaltenden Trend hin zu E-Commerce und die Fragmentierung von Wertschöpfungsketten müssen beide Geschäftsfelder entsprechend vorausschauend begleiten. Bereits heute stellt die Online-Kontaktaufnahme in den Geschäftsbereichen der Gesellschaft einen wesentlichen Kanal der Kundennachfrage dar.

Die Rekrutierung von qualifiziertem Vertriebs- und Servicepersonal wird in den kommenden Jahren weiterhin eine wesentliche Aufgabe bleiben. Der Fachkräftemangel und Wettbewerbsdruck ist erheblich spürbar und ein erhöhtes Augenmerk wird deshalb in diesem Bereich auf die Aus- und Fortbildung von jungen Menschen, auf interne und externe Schulungsmaßnahmen sowie auf innovative Mitarbeiterbindungsprogramme gelegt werden müssen. Dies führt unweigerlich zu einer Erhöhung des Fixkostenblocks mit Risiken im Falle von Umsatzrückgängen.

Die dargestellten Marktfaktoren zeigen somit weiterhin deutliche Unsicherheiten auf. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass sich die Nachfrage nach Investitionsgütern aus dem Bereich Handelsware und die Vermietung aufgrund der hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten verlangsamen wird.

Auf Grundlage der dargestellten Einschätzungen und des bisherigen Geschäftsverlaufs 2024 wird der Umsatz für 2024 leicht unter dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. Aufgrund aktuell steigender Transport- und Importkosten wird ein gegenüber 2023 leicht gesunkener Rohertrag geplant. Ergänzt um eine erwartete Erhöhung der allgemeinen Kostensituation (Personal- und Sachkosten) wird ein Ergebnis vor Steuern und ein Jahresergebnis für 2024 deutlich unter dem Niveau des Jahres 2023 erwartet.

 

Garching-Hochbrück, den 04.06.2024

gez. Hans Gruber

gez. Markus Schmied

[1] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html

[2] KION Group AG, Konzernabschluss zum 31.12.2023, https://berichte.kiongroup.com/2023/gb/lagebericht/wirtschaftsbericht/rahmenbedingungen/branchenbezogenes-umfeld.html

[3]https://berichte.kiongroup.com/2023/gb/lagebericht/wirtschaftsbericht/rahmenbedingungen/branchenbezogenes-umfeld.html

[4] https://berichte.kiongroup.com/2023/gb/lagebericht/wirtschaftsbericht/rahmenbedingungen/branchenbezogenes-umfeld.html

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen 6.002.541,00 6.670
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.899.357,09 4.309
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.556.070,77 1.018
davon gegen verbundene Unternehmen EUR 1.793.338,10 (6)
davon Forderungen gegen Gesellschafter EUR 0,00 (10)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 38.920,16 302
5.494.348,02 5.629
11.496.889,02 12.299

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000
III. Andere Gewinnrücklagen 6.832.090,92 5.876
IV. Jahresüberschuss 1.115.900,64 956
10.197.991,56 9.082
B. Rückstellungen 959.400,00 978
C. Verbindlichkeiten 339.497,46 2.239
davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 2.908,54 (1.947)
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 2.571,14 (0)
11.496.889,02 12.299

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

EUR 2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 9.183.144,15 8.441
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.344.297,52 2.036
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 426.065,40 382
davon für Altersversorgung: EUR 5.204,00 (5)
2.770.362,92
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.017.879,30 2.066
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.806.628,40 2.592
davon aus Währungsumrechnung: EUR 9.467,78 (7)
1.588.273,53 1.365
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 652,09 1
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (0)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.767,37 28
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 6.000,00 (5)
davon an verbundene Unternehmen: EUR 17.767,37 (23)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 442.833,35 377
8. Ergebnis nach Steuern 1.122.324,90 961
9. Sonstige Steuern 6.424,26 5
10. Jahresüberschuss 1.115.900,64 956

Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2023

Tz. 1 Allgemeine Angaben

Die Schefer Mietstapler GmbH hat ihren Sitz in Garching-Hochbrück und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts München (HRB 152416).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs.

Der Jahresabschluss der Schefer Mietstapler GmbH zum 31.12.2023 wurde entsprechend den Bestimmungen des Dritten Buchs des HGB und des GmbHG aufgestellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt wurde, das der Struktur des Unternehmens angemessen ist.

Soweit ergänzende Angaben nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs oder des GmbH-Gesetzes nicht in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden diese im Anhang gesondert erläutert.

Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als "Mittelgroße Kapitalgesellschaft".

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Tz. 2 Bilanz

2.1 Anlagevermögen

Beim Anlagevermögen sind die Nutzungsdauern in Anlehnung an die steuerlichen Nutzungsdauern bemessen, da diese als sachgerechte Schätzung der wirtschaftlichen Nutzungsdauern erachtet werden. Die Abschreibungen erfolgen unter Anwendung der linearen Methode.

Die Abschreibung im Zugangsjahr wurde zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Berichtsjahr als Zugang erfasst und in voller Höhe abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wird im Jahr des Zugangs der Abgang unterstellt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Historische Anschaffungskosten 01.01.2023
EUR
Zugang 2023
EUR
Abgang 2023
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle
Wirtschaftsgüter
Entgeltlich erworbene Software 51.669,70 0,00 0,00 51.669,70
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 720.033,15 17.407,25 0,00 737.440,40
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.254.492,45 1.464.916,05 373.243,12 16.346.165,38
15.974.525,60 1.482.323,30 373.243,12 17.083.605,78
16.026.195,30 1.482.323,30 373.243,12 17.135.275,48
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Zugang 2023
EUR
Abgang 2023
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle
Wirtschaftsgüter
Entgeltlich erworbene Software 51.669,70 0,00 0,00 51.669,70
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 230.423,15 35.257,25 0,00 265.680,40
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.074.361,45 1.982.622,05 241.599,12 10.815.384,38
9.304.784,60 2.017.879,30 241.599,12 11.081.064,78
9.356.454,30 2.017.879,30 241.599,12 11.132.734,48
Buchwerte 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle
Wirtschaftsgüter
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 471.760,00 489.610,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.530.781,00 6.180.131,00
6.002.541,00 6.669.741,00
6.002.541,00 6.669.741,00

2.2 Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschlägen entsprechend der Lagerdauer und Verwertbarkeit angesetzt.

2.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Sofern erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zusätzlich wurde eine Pauschalwertberichtigung von 2,0 % angesetzt.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit TEUR 15 (Vj. TEUR 0) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

2.4 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bank- und Kassenguthaben entsprechen den Nominalwerten.

2.5 Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Vom Wahlrecht, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr abzuzinsen, wurde kein Gebrauch gemacht. Zinseffekte aus der Zinssatzänderung sind in der entsprechenden Sachaufwandskonten ausgewiesen.

Pauschalrückstellungen wurden auf Grundlage von Erfahrungswerten und Kostenschätzungen gebildet.

2.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Verbindlichkeiten weisen - wie im Vorjahr - sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

Bei den Verbindlichkeiten bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Tz. 3 Sonstige Angaben

3.1 Personal

Die Zahl der Mitarbeiter beträgt durchschnittlich (ohne Geschäftsführer):

2023
Kaufmännische Arbeitnehmer 26
Gewerbliche Arbeitnehmer 17
Aushilfen 7
Mitarbeiter insgesamt 50

Außerdem wurden im Geschäftsjahr 3 Auszubildende beschäftigt.

3.2 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
Kreditinstitut
Gesamtschuldnerische Haftung Konzern Cash-Pooling
Kreditrahmen EUR 6.000.00,00
begrenzt auf die Verursachung der Gesellschaft i. H. v. EUR 0,00
Valuta zum 31.12.2023 0,00 0

Aufgrund der geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse im Konzern der Gruma Nutzfahrzeuge GmbH zum 31.12.2023 und einer entsprechend positiven bzw. stabilen Prognose für einen mittel- bis langfristigen Planungshorizont ist nicht mit einer Haftungsinanspruchnahme der Schefer Mietstapler GmbH zu rechnen.

3.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 a HGB

Laufzeit jährliche Verplichtung
TEUR
Mieten unbestimmt 222
Mieten 30.06.2024 180
Mieten 31.12.2024 55
Mieten 31.12.2026 60
517

In den Verpflichtungen aus Mietverträgen sind mit TEUR 402 solche gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

3.4 Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer waren in 2023:

Herr Hans Gruber, Kaufmann, Aichach

Herr Markus Schmied, Kaufmann, Friedberg

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel) verzichtet.

3.5 Mutterunternehmen

An der Gesellschaft ist die GRUMA Fördertechnik GmbH, Garching-Hochbrück, mit 100 % beteiligt.

Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Gruma Nutzfahrzeuge GmbH, Friedberg-Derching, als 100 %iges Mutterunternehmen der GRUMA Fördertechnik GmbH (HRB 1119, Amtsgericht Augsburg), einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

3.6 Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus dem Jahresüberschuss von EUR 1.115.900,64 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Garching-Hochbrück, den 04. Juni 2024

gez. Hans Gruber

gez. Markus Schmied

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schefer Mietstapler GmbH, Garching-Hochbrück

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schefer Mietstapler GmbH, Garching-Hochbrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schefer Mietstapler GmbH, Garching-Hochbrück, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 5. Juni 2024

Kesel & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
München

gez. Rainer Brunner, Wirtschaftsprüfer

Hinweis gemäß §328 Abs. 1a S. 2 HGB

Vorstehend offengelegter Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Ergebnisverwendungsbeschluss entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag.

Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 05. Septmeber 2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.