Verlag " Die Abendzeitung " Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birgit Haderer seit 29.7.2021 | Prokura |
Jonas Rieke seit 29.7.2021 | Prokura |
Hanno Frederik Renner seit 2.3.2016 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Personio GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2020 bis 31.12.2020Personio GmbH Dienstleistungen und Softwareentwicklung im Intern, München
Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB zum 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Vermerke, die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert fortgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. §275 Abs. 2 HGB aufgestellt. AKTIVA Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert von netto nicht mehr als EUR 800 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen, sowie Ausleihungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. PASSIVA Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen; hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Einzahlungen aus dem Abonnement-Modell. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst. Zum Abschlussstichtag werden gem. §256a HGB auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Vorsichtsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Latente Steuern Auf temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Ansätzen in der Handelsbilanz sowie auf Zins- und Verlustvorträge werden latente Steuern ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden miteinander verrechnet; ein sich ergebender Überhang aktiver latenter Steuern wird nicht angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (in der Anlage beigefügten) Anlagenspiegel dargestellt. Aus der nachfolgenden Tabelle ergeben sich die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20% oder mehr besteht:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände mit einem Betrag von EUR 0 (im Vorjahr EUR 247.767) haben eine Laufzeit von einem bis vier Jahre. Ein Betrag von EUR 1.725.887 (Vorjahr: EUR 811.864) der sonstigen Vermögensgegenstände hat eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Ansonsten haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde im Geschäftsjahr aufgrund einer Kapitalerhöhung um EUR 12.012 auf EUR 77.756 erhöht ("Series C"). Die Kapitalrücklage umfasst die Einzahlungen der Gesellschafter. Für eine im Geschäftsjahr 2021 in das Handelsregister eingetragene weitere Kapitalerhöhung um EUR 6.657 sind, zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung, bereits im Dezember 2020 Einlagen in Höhe von EUR 3.015 geleistet worden ("Series D"). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiterprämien, ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche und Abschlussprüfungsleistungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 20 (im Vorjahr: TEUR 60) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 49 (im Vorjahr: TEUR 89) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Als außerordentlicher Aufwand ist die Abschreibung des verbundenen Unternehmen Rollbox Inc., Dover, Delaware, USA, in Höhe von TEUR 7.498 (im Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen derzeit Mietverpflichtungen mit einer insgesamten Laufzeit bis 31. März 2029, die in Summe zu einer finanziellen Verpflichtung von TEUR 22.706 führen; dabei sind TEUR 2.557 innerhalb eines Jahres fällig. Virtuelles Beteiligungsprogramm (ESOP) Die Gesellschaft hat ein virtuelles Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (ESOP) aufgelegt. Das Programm wurde etabliert, um Mitarbeitern des Unternehmens Anreize zur Mitarbeit zu bieten. Über das Programm partizipieren Mitarbeiter im Falle eines Exits, wenn bestimmte Bedingungen eintreten. Die hieraus resultierenden anteilsbasierenden Vergütungen an Mitarbeiter werden erfolgsneutral behandelt, da sich die Ausgabe der Optionen mit hinreichender Wahrscheinlichkeit als Vermögensverlust bei den bestehenden Gesellschaftern durch Verwässerung des Werts der bisherigen Anteile auswirkt. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat für ihre Tochtergesellschaft Personio HR Operating System S.L., Madrid, Spanien, einer hundertprozentigen Tochter der Rollbox, Inc., Dover, Delaware, USA, die Kaution für die Erfüllung aus dem Mietvertrag bezahlt. Des Weiteren bürgt die Gesellschaft als Muttergesellschaft gesamtschuldnerisch für die Erfüllung weiterer Verpflichtungen aus dem Mietvertrag. Die Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr war als Geschäftsführer bestellt:
Die Vergütung wird nach § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Die nachfolgend genannten Personen waren im Geschäftsjahr bzw. bis zum Stichtag der Abschlusserstellung als Beiratsmitglieder bestellt:
Der Beirat erhält keine Vergütung. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 445 (Vorjahr 226). Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen den Verlust des Geschäftsjahres in das neue Jahr vorzutragen. Nachtragsbericht Mit Gesellschafterbeschluss vom 22. Dezember 2020 hat die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung um TEUR 7 (Stammkapital) mit entsprechenden Zahlungen in die Kapitalrücklage realisiert. Die Einzahlungen erfolgten von Dezember 2020 bis Januar 2021 in voller Höhe. Weitere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht zu berichten. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 30. April 2021 gez. Hanno Renner Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlegende Informationen über das Unternehmen A. Allgemeines und Geschäftsmodell Die Personio GmbH, im Folgenden Personio genannt, fokussiert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Software über das Internet zur Verwaltung von Personal-, Rekrutierungs- und Lohnabrechnungsprozessen in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Der Fokus liegt hierbei darauf die Effizienz der Personalprozesse und die Datenqualität der Kunden zu erhöhen. Das Leistungsspektrum der Software deckt alle gängigen Kernprozesse der vorgenannten Bereiche ab, darunter insbesondere die digitale Personalakte, die Erfassung von Arbeitszeit und Abwesenheiten oder die Dokumentenverwaltung und ist damit eine ganzheitliche Komplettlösung. Die Kunden schließen Abonnements für die Software ab und können dabei zwischen verschiedenen Paketen mit unterschiedlichen Umfängen an Funktionalitäten und unterschiedlicher Laufzeit wählen. Neben den Abonnements über die verschiedenen Module Personalverwaltung ("HR Management"), Bewerbermanagement ("Recruiting") und Lohnbuchhaltung ("Payroll") bietet Personio sogenannte Add-Ons zur weiteren Verbesserung und Automatisierung der HR Prozesse im Abo an, bspw. "Customization Plus". Des Weiteren stehen Kunden Dienstleistungen wie Key Account Management, die initiale Implementierung der Software oder die direkte Platzierung von Stellenausschreibungen auf gängigen Karriere-Portalen zur Verfügung. Das Kundenportfolio von Personio besteht aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit 10 bis 2.000 Mitarbeitern. Die Softwarelösung beruht auf dem "Self Service"-Ansatz, sodass jeder Mitarbeiter des Kunden einen Zugang erhält, um bestimmte administrative Prozesse innerhalb der Software selbst durchzuführen. Um das europaweite Wachstum mit lokalem Vertrieb weiter voranzutreiben, also auch eine breitere Basis für das Recruitment von internationalem Talent aufzubauen, hat die Personio GmbH in 2020 zwei Betriebsstätten im europäischen Ausland gegründet, eine in UK und eine in Irland. In diesen Betriebsstätten waren im Durchschnitt 5 Mitarbeiter in London und 10 Mitarbeiter in Dublin beschäftigt. B. Forschung und Entwicklung Personio investiert ca. 20% der zur Verfügung stehenden Ressourcen in die Forschung und Entwicklung und damit die Weiterentwicklung des Produkts. Im vergangenen Jahr 2020 wurden dabei insbesondere die bestehenden Produkte weiter verbessert, zum Beispiel eine digitale e-Signature eingeführt, die Benutzerfreundlichkeit des Produkts weiterentwickelt sowie die Infrastruktur auf weiteres Wachstum vorbereitet. Weiterhin wurde im September eine strategische Partnerschaft mit Datev abgeschlossen, um gemeinsam die Digitalisierung von HR-Prozessen kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland voranzutreiben. Hierzu wurden die Programme zur Lohn- und Gehaltsabrechnung der DATEV mit Personios HR-Management-Software über eine neu entwickelte Schnittstelle verbunden. Damit können sämtliche HR-Prozesse vom Recruiting über das Personalmanagement bis hin zur Lohnabrechnung digital in einer durchgängigen Systemlandschaft abgebildet werden. Personio hat im vergangenen Jahr die Investitionen in Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten um ca. 69% im Vergleich zum letzten Jahr gesteigert und plant, diese Entwicklung auch in den kommenden Geschäftsjahren fortzusetzen. II. Wirtschaftsbericht A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 breiteten sich im Jahr 2020 weltweit mit hoher Dynamik aus. Durch die zur Eindämmung der Pandemie im März und April 2020 umgesetzten Maßnahmen, insbesondere Kontaktverbote, Schließungen von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen sowie Grenzschließungen kam es zu einem weltweiten Einbruch der Wirtschaftsleistung. Die Corona-Pandemie hat die Weltkonjunktur in eine tiefe Rezession gestürzt. Mit den schrittweisen Lockerungen der Corona-bedingten Einschränkungen im Mai 2020 nahm die wirtschaftliche Aktivität zwar bis zuletzt wieder zu, durch die erneute drastische Reduzierung der sozialen Kontakte im November 2020 erfuhr die Konjunktur jedoch seitdem wieder einen Dämpfer. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in den ersten drei Quartalen 2020 im Durchschnitt um 4,9% gesunken (im Vorjahr um 0,6% gestiegen) 1. In 2021 wird eine weitere Erholung der Wirtschaft erwartet, wenn auch der zukünftige Pandemieverlauf ein Risiko bleibt. 2 Corona bewirkte aber auch einen Schub der Digitalisierung in deutschen Unternehmen. Durch die eingeführten Kontaktbeschränkungen wurde das Arbeiten im Homeoffice in vielen Unternehmen eingeführt und dadurch deutlich gemacht, dass Unternehmen ohne Digitalisierung nicht flexibel und belastbar bleiben. Dies zeigt auch ein Vorab-Ergebnis einer repräsentativen Umfrage und Trendstudie von Bitkom Research, nachdem drei Viertel der Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern infolge der Corona-Krise ihre Investitionen in digitale Geräte, Technologien und Anwendungen erhöht haben. 3
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https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/bip-bubbles.html
Infolge der zunehmend digital geprägten Arbeitswelt und einer wachsenden Affinität zur Digitalisierung gehen wir davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation für cloud-basierte Software und insbesondere Software zur Digitalisierung des Personalwesens weiterhin sehr positiv entwickeln wird. Laut des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Synergy Group konnte der globale Markt für Software-as-a-Service erneut ein hohes zweistelliges Wachstum von 39% verzeichnen und ist mittlerweile über USD 100 Milliarden groß. 4 Laut einer Studie der hkp Group in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach aus dem Jahr 2019, nutzt noch immer jedes zehnte Unternehmen kein digitales Bewerbermanagement und nur etwa 50% der Unternehmen haben ihre Personalprozesse bereits digitalisiert. 5 Die weiterhin positive Entwicklung des Marktumfelds sowie das vorhandene Potenzial zeigt sich zudem am Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020 der Telekom, nachdem der durchschnittliche Digitalisierungsgrad von mittelständischen Unternehmen in Deutschland bei 56 von 100 liegt. 6 In diesem Zusammenhang werden laut einer Studie von Capgemini generell höhere Software-Budgets, insbesondere für die Digitalisierung, in die jeder dritte Euro fließen soll, freigemacht. 7 Wir als Unternehmen erwarten, davon zu profitieren. B. Geschäftsverlauf 1. Umsatzentwicklung Personio konnte durch die Weiterentwicklung ihrer Produkte, die Pflege und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen sowie die Skalierung bestehender und den Aufbau neuer Marketing- und Vertriebskanäle ihren Umsatz in Deutschland und europäischen Ländern signifikant steigern und ein Umsatzwachstum von 129% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Um dieses starke Wachstum zu erzielen, wurden im Berichtsjahr entsprechende Investitionen in den Ausbau unserer Marketing- und Vertriebsaktivitäten getätigt. Um das Produkt weiter zu verbessern, neue Services wie e-Signatures oder die Datev Schnittstelle anzubieten, sowie weiterhin eine schnelle Implementierung des Produkts für Neukunden und den qualitativ hochwertigen Kundenservice für Bestandskunden sicherzustellen, haben wir die entsprechenden Bereiche personell weiter ausgebaut.
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https://www.it-finanzmagazin.de/corona-bewirkt-schub-der-digitalisierung-in-deutschen-unternehmen-110762/
2. Mitarbeiterentwicklung Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (inkl. Teilzeitmitarbeitern, Werkstudenten und Praktikanten) stieg von 226 Mitarbeitern in 2019 auf 445 Mitarbeiter in 2020. Die wesentlichen Bereiche, in denen wir Mitarbeiter hinzugewonnen haben, sind Product & Engineering, Sales & Marketing, und Customer Success. Aufgrund des großen Personalbedarfs investiert Personio viel in aktives Bewerbermanagement, Kooperationen mit externen Personaldienstleistern, und Präsenz auf verschiedenen Karriereportalen. Um Zugang zu einer breiteren Mitarbeiter-, aber auch Kundenbasis zu erreichen, eröffnete Personio in 2020 Büros in sowohl London als auch Dublin. Weiterhin arbeiten wir aktiv an der Mitarbeiterbindung und bauen dafür nicht nur die internen Angebote und Unterstützungsleistungen aus, sondern investieren auch aktiv in die Weiter- und Fortbildung bestehender Mitarbeiter, insbesondere auch für das Führungspersonal. C. Ertragslage (Stand 31.12.2020)
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 21.429 (2019: T€ 9.340) erzielt, die damit den Vorjahreswert um 129% übertrafen und damit dem prognostizierten Wert des Vorjahres entsprechen. Der Materialaufwand, also die Kosten für die Erbringung und Bereitstellung der Software, hat sich um 164% auf T€ 6.330 (2019: T€ 2.401) erhöht. Die Personalkosten haben sich um 78% auf T€ 27.171 erhöht. Dies resultiert vorwiegend aus dem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitern in 2020 von 226 auf 445. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, darunter insbesondere auch Kosten für Marketing und Vertrieb, sind um 40% auf T€ 13.122 gestiegen. Das Finanzergebnis resultiert insbesondere aus einer außerplanmäßigen Abschreibung auf den Wertansatz der Anteile an der Rollbox Inc., Dover, Delaware, USA, vor dem Hintergrund der nicht vorhandenen Möglichkeit der Wertschöpfung des Intellectual Property, das von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Rollbox Inc. gehalten wird. D. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben und es waren ausreichende liquide Mittel für die Finanzierung der Geschäftstätigkeiten vorhanden.
Der Cashflow hat sich im Geschäftsjahr 2020 auf T€ 30.822 (Vorjahr: T€ 14.705) verbessert. Dieser setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 54.993 (Vorjahr T€ 34.984) und einem negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 20.709 (Vorjahr T€ -11.770). Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus einer zu Beginn des Jahres durchgeführten Finanzierungsrunde ("Series C"). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beinhaltet die oben erwähnten Investitionen in das Personal, Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb. E. Vermögenslage
Aufgrund der im Jahr 2020 durchgeführten Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ausbau der Räumlichkeiten des Standortes am Münchener Hauptbahnhof ist das Sachanlagevermögen insgesamt im Geschäftsjahr um T€ 2.021 auf T€ 3.234 gewachsen. Der Rückgang der Finanzanlagen resultiert insbesondere aus den außerplanmäßigen Abschreibungen der Beteiligung an der Rollbox Inc. und dem gestiegenen Umfang aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Die liquiden Mittel sind um T€ 30.822 gestiegen, was insbesondere aus der Kapitalerhöhung vom 18. Dezember 2019 und den damit im Geschäftsjahr 2020 erfolgten Liquiditätszuflüssen resultiert. Der Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungsposten auf T€ 10.511 ist insbesondere auf ein gesteigertes Vertragsabschlussvolumen im 4. Quartal zurückzuführen. Mehr als 60% der Kundenverträge werden über eine Laufzeit von 12 Monaten geschlossen, so dass die Ertragsrealisierung im neuen Geschäftsjahr erfolgt. Insgesamt hat sich die Kapitalstruktur gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund der Kapitalerhöhung verbessert. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2020 beträgt nun 73,6% (31.12.2019: 69,3%). F. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage In einem positiven wirtschaftlichen Umfeld und unter der strategischen Ausrichtung auf weiteres Umsatzwachstum hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr erneut positiv entwickelt, was sich insbesondere über die Steigerung des Umsatzes um 129% zeigt. Aufgrund der zunehmenden Gewinnung von Kunden mit Interesse an einer langfristigen vertraglichen Bindung an Personio konnte ein signifikanter Anteil des geplanten Umsatzes bereits für das Folgejahr gebunden werden. Dies lässt sich an der erheblichen Steigerung der Umsatzabgrenzung (passiver Rechnungsabgrenzungsposten +77%) erkennen. III. Chancen- und Risikobericht sowie Prognoseberichterstattung Dieser Bericht behandelt die Risiken, mit denen sich die Personio GmbH im Geschäftsjahr 2020 bzw. zum Bilanzstichtag konfrontiert sah. Im Berichtszeitraum wurden keine Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken genutzt. A. Markt- und Wettbewerbsrisiken Als wesentliches Risiko hat die Personio GmbH das operationelle Risiko identifiziert. Unter einem operationellen Risiko versteht Personio die Möglichkeit von Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, Systeme, menschliche Fehler oder externe Ereignisse. Externe Ereignisse durch eine Schwächung der Konjunktur im Allgemeinen könnten sich negativ auf die Investitionsbereitschaft kleiner und mittelständischer Unternehmen und damit auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft auswirken. Aus konjunktureller Sicht sind insbesondere die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Wirtschaft und eine damit einhergehende Rezession zu nennen. Aufgrund des geringen Investitionsbedarfs für die von Personio angebotene Software für Neu- und Bestandskunden, der zentralen Verankerung der Software in die bestehenden Prozesse von Bestandskunden (bspw. Abwesenheitsmanagement, vorbereitende Lohnbuchhaltung etc.) sowie des großen Anteils (>60%) an langfristig abgeschlossenen Verträgen von 12 Monaten Laufzeit, schätzt die Geschäftsführung die Abhängigkeit von einer schwachen Konjunkturentwicklung jedoch vergleichsweise gering ein. Neben etablierten Wettbewerbern aus dem On-Premise und Cloud Bereich, wie beispielsweise rexx Systems oder HR Works, drängen vereinzelt auch weniger etablierte Unternehmen aus dem Ausland auf den deutschen und europäischen Markt. 8 Neben diesen anderen breit aufgestellten Anbietern gibt es zudem einige Anbieter von Insellösungen, welche versuchen, ein spezifisches HR-bezogenes Problem zu lösen, beispielsweise die physische Zeiterfassung, das 360°-Feedback oder Zielvereinbarungen mittels Objectives & Key Results (OKRs). Diese sehen wir jedoch weniger als Wettbewerber, sondern als mögliche Partner für die Umsetzung unserer Marktplatz-/ Plattform-Strategie für HR-Software und -Dienstleistungen an. In den kommenden Jahren ist dadurch eine Konsolidierung des Marktes durchaus realistischer geworden. Aufgrund der derzeitigen geringen Penetration (nur etwa 50% mit einer Software im Einsatz) und der absoluten Größe des Marktes (> 1,7 Millionen Unternehmen in Europa 9 ) schätzen wir den Wettbewerb jedoch nach wie vor als vergleichsweise gering ein und sehen uns nach wie vor in einer sehr guten Position, in den nächsten Jahren auch weiter signifikant wachsen zu können. Risiken assoziiert mit Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, Systeme oder menschliche Fehler, minimiert die Gesellschaft durch konstante Weiterbildung der Mitarbeiter und Prozesse sowie eine regelmäßige Überprüfung der Systeme. Durch diese Maßnahmen werden auch Reputationsrisiken, welche als Risiken aus negativen Ergebniseffekten, bedingt durch unerwünschte Reaktionen von Kunden oder anderen Stakeholdern hervorgerufen werden, minimiert. B. Rechtliche Risiken Rechtsrisiken bestehen in der Gefahr aus der fehlerhaften Anwendung von Gesetzen, sowie der Nichtbeachtung, Nichtanwendung oder Übertretung von Gesetzen. Aufgrund des Geschäftszwecks und der Rolle als Auftragsverarbeiter von personenbezogenen Daten besteht für Personio originär ein Risiko im Zusammenhang mit datenschutzrechtlichen Verletzungen in Bezug auf die EU Datenschutzgrundverordnung und andere einschlägige gesetzliche Vorschriften. Aus der Bereitstellung der Software zur Nutzung durch die Kunden bestehen für Personio grundsätzlich auch Risiken wie Haftung, Gewährleistung oder Ansprüche aufgrund der Nichteinhaltung vereinbarter Service Level Agreements. Personio wird von internen und externen Juristen zu den unterschiedlichen Rechtsgebieten und Jurisdiktionen beraten, um etwaige rechtliche Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Um diese vorstehenden Risiken zu minimieren, wurden entsprechende Abstimmungsprozesse und Meldewege implementiert, um etwaige Risiken im Vorfeld zu identifizieren und nach Möglichkeit angemessen zu reduzieren. Zur Minimierung von Datenschutz- und IT-Sicherheitsrisiken wurde bereits Anfang 2017 ein Datenschutz- und Sicherheits-Team etabliert, welches sich regelmäßig zu entsprechenden Risiken austauscht und Prozesse zur Mitigation der Risiken installiert. Weiterhin besteht ein regelmäßiger Austausch mit dem externen Datenschutzbeauftragten der Gesellschaft, welcher die Datenschutzkonformität überwacht und sicherstellt. Nicht zuletzt wurde 2020 eine weitere Stelle des internen Datenschutzkoordinator geschaffen, um diese Themen im weiter skalierenden Unternehmen zu begleiten.
9 DIWECON (2018): "SME Performance Review 2018"
C. Technische Risiken Ein technisches Risiko stellt insbesondere ein längerer Ausfall der Software Plattform und die damit einhergehende eingeschränkte Verfügbarkeit der Services von Personio dar. Dieses Risiko wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen wie einem entsprechenden Kapazitätsmanagement, dem kontinuierlichen Monitoring und der Verbesserung der Server Infrastruktur sowie der regelmäßigen Sicherung aller relevanten Daten begegnet. Ein weiteres Risiko besteht darin, jederzeit geeignetes Personal für die technische Weiterentwicklung der Software zu finden. Diesem Risiko wird zum einen durch den entsprechenden Fokus des Recruiting Teams sowie der Zusammenarbeit mit externen Agenturen begegnet. Darüber hinaus wird die Vergütungsstruktur des Unternehmens kontinuierlich überwacht und den Marktbedürfnissen angepasst. Weiterhin bestehen technische Risiken in Bezug auf die IT-Sicherheit, beispielsweise im Zusammenhang mit Cyber-Attacken oder Social Engineering/ Phishing. Diesen Risiken begegnet Personio mit dem bereits oben genannten Datenschutz- und Sicherheits-Team, welches entsprechende Prozesse dokumentiert und notwendige Sensibilisierungsmaßnahmen plant und umsetzt. Darüber hinaus sind gängige Sicherheitsmaßnahmen wie ein Incident Response Management Prozess, ein Host-Based Intrusion Detection System oder eine serverseitige Firewall implementiert. Außerdem wurde in 2020 erneut ein Penetrationstest der Web Applikation durchgeführt, um etwaige Schwachstellen zu identifizieren. Es wurden dabei keine kritischen Schwachstellen entdeckt. Im Geschäftsjahr 2020 wurden keine der oben genannten Angriffe registriert und es gab dementsprechend auch keine Ausfälle der Server Infrastruktur. D. Finanzielle Risiken Bei einzelnen Forderungen besteht ein Ausfallrisiko, insbesondere, wenn Zahlungsmittel nicht gedeckt sind oder falsche Daten übermittelt werden. Vereinzelt besteht hierbei ein erhöhtes Risiko, da Personio bei relativ jungen Unternehmen, welche ggf. eine erhöhte Insolvenzwahrscheinlichkeit aufweisen können, beliebt ist. Wie in den Vorjahren erwartet die Geschäftsführung einen geringen Forderungsausfall, da die Gesellschaft ein konsistentes Forderungsmanagement bei Zahlungsverzögerungen durchführt. Signifikant erhöhte Forderungsausfälle, geprägt durch die wirtschaftliche Entwicklung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie, sind in 2020 nicht eingetreten und interne Indikatoren zeigen bis dato kein erhöhtes Risiko für 2021. Vereinzelt kann es jedoch zu Forderungsausfällen oder Stundungen der ausstehenden Forderungen kommen, um in Schieflage geratene Kunden kurzfristig zu unterstützen. Risiken entstehen für die Personio GmbH auch aus dem Betrug bei diversen Bezahlmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit dem kooperierenden Payment Provider von Personio können entsprechende Betrugsfälle erkannt und überwacht werden. Aufgrund des B2B Fokus des Unternehmens und der vorherigen Legitimation der Kunden ist das Gesamtrisiko durch diesen Betrug jedoch als sehr gering einzuschätzen. E. Gesamtrisiko Es bestehen derzeit weder unternehmenskritische noch sonstige die Gesellschaft wesentlich beeinträchtigende Risiken. F. Chancen Die Entwicklung von Personio in den abgelaufenen Geschäftsjahren hat gezeigt, dass der Markt für die Nutzung cloud-basierter Lösungen im Zusammenhang mit dem Management des Bewerbungsprozesses und der Verwaltung von Mitarbeitern und die damit einhergehende Digitalisierung und Verbesserung von Prozessen stark wachsend ist und Personio in der Lage ist, diesen zur Zufriedenstellung der Kunden zu bedienen. Der Bereich der digitalisierten Lohnabrechnung bietet zudem hohe weitere Chancen, welchen Personio über Partnerschaften wie mit Datev, parallel aber auch über die Weiterentwicklung eines eigenen Lohnabrechnung Produktes für unterschiedliche europäische Märkte anstrebt. In Europa gibt es rund 1,7 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen, von denen bislang nur etwa 50% 10,11 ihre Personalabteilung digitalisiert haben. Per Jahresende 2020 konnte Personio rund 3.000 Kunden bei der Digitalisierung ihrer HR Prozesse bereits unterstützen; aufgrund der Größe des adressierbaren Marktes, und einer starken Marktposition, ergibt sich eine große Chance für weiteres starkes Wachstum. Dieses große Potenzial bezieht sich nicht nur auf Deutschland, sondern kurz- bis mittelfristig auch auf andere europäische Regionen. In 2020 hat Personio dabei die Expansion in weitere europäische Länder ausgebaut und den internationalen Vertrieb auch über lokale Büros in London und Dublin aufgenommen. Eine weitere Entwicklungsstufe für die Personio Software als zentrale HR-Plattform ist die Entwicklung von Integrationen mit anderen personalrelevanten Systemen. Moderne Unternehmen setzen eine wachsende Anzahl an Systemen ein, was zu einer Fragmentierung von Prozessen und Ineffizienzen führt. Technische Integrationen sind ein wichtiger Meilenstein, das produktive Potenzial europäischer Unternehmen zu entfalten, indem alle personalrelevanten Systeme miteinander sprechen. Anwendungen wie Slack, Culture Amp, Greenhouse und Peakon, können dadurch einfach und schnell mit der Personio Software verbunden werden. Der automatisierte Datentransfer zwischen den Tools sorgt für effizientere Prozesse und verhindert Fehler, die bei einer manuellen Datenübertragung passieren können. Somit kann ein allumfassendes Ecosystem an Partnern rund um Personio als zentrale HR-Plattform gelegt werden. G. Prognosebericht Wie bereits dargelegt, gehen wir davon aus, dass der Markt für cloud-basierte Software für Bewerbermanagement, Personalverwaltung und Lohnbuchhaltung weiterwachsen und die Investitionsbereitschaft von kleinen und mittelständischen Unternehmen hierfür weiter zunehmen wird.
10 Studie DHBW Lörrach/hkp Group "HR drives
digital"
https://dhbw-loerrach.de/fileadmin/einrichtungen/forschung/Wissenszentren/hr-drives-digital/2019_Studie
HR-drives-digital.pdf
Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Produktangebotes, dem Ausbau und der Weiterentwicklung unserer Marketing- und Vertriebskapazitäten sowie der aktiven Bearbeitung anderer europäischer Märkte gehen wir für das kommende Geschäftsjahr davon aus, erneut eine deutliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen zu können, die je nach Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtsituation um die 80-100% liegen sollte. Dies geht davon aus, dass der COVID-19 Einfluss nicht stärker ausgeprägt sein wird als in 2020. Die Personalkosten werden sich, analog zu der Umsatzsteigerung, weiterhin stark erhöhen, insbesondere durch die weitere Skalierung der Produktentwicklung, des Vertriebs und sonstiger kundennaher Teams, welche aufgrund des geplanten internationalen und generellen Wachstums weiterhin aufgebaut werden müssen. Dieses Wachstum planen wir über alle unsere Standorte in München, Madrid, Dublin und London. Die Erwartungen der Unternehmensleitung an die Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2020 wurden voll erfüllt. Sie ist von einem sehr guten Wachstumspotenzial für das Geschäftsjahr 2021 überzeugt.
München, 30. April 2021 Hanno Renner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Personio GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Personio GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Personio GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, 30. April 2021 Ernst
& Young GmbH
von Michaelis, Wirtschaftsprüfer Wechsler, Wirtschaftsprüferin |
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