qorton Compliance GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Riede seit 22.4.2025 | Geschäftsführer |
James Rhys Beckett seit 9.8.2023 | Geschäftsführer |
Nicolas Brouchon seit 1.2.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
QHC Holding Company | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cepheid GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cepheid GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cepheid GmbH, Krefeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cepheid GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." G. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Cepheid GmbH, Krefeld, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F. (10.2021)).
Eschborn/Frankfurt am Main, 29. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Jens Eichenauer, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft, Cepheid GmbH, mit Sitz in Krefeld ist eingetragen unter der Nummer HRB 18104 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Krefeld. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften nach §§ 242 ff. und §§ 264 ff. und der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt; dabei wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Änderungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/ oder Bewertungsmethoden vorgenommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung bzw. Steuerentlastung nicht abgezinst. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 33 % für Deutschland sowie 24 % für die Betriebsstätten in Österreich und 19% in Polen zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Bilanzierungsunterschieden aus der Bewertung der Rückstellungen und immateriellen Vermögensgegenständen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Somit wird der konzerneinheitlichen Bilanzierung entsprochen. Es bestehen keine passiven Steuerlatenzen zum Stichtag. Für mittelbare Pensionszusagen wurde von dem Wahlrecht nach Artikel 28 Absatz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Ein Fehlbetrag nach Artikel 28 Abs. 2 EGHGB liegt nicht vor. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Fremdwährungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden gem. § 256 a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Entsprechend der Regelungen des § 256 a Satz 2 HGB wurde bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewandt. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. 3. Erläuterungen zum Jahresabschluss 3.1. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Rechte an dem Kundenstamm, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Das Sachanlagevermögen wird über die planmäßige Abschreibung abgeschrieben Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 23.689 auf TEUR 12.167 im Geschäftsjahr. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 397 (Vorjahr: TEUR 221) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen die Gesellschafterin, QG HoldCo GmbH, Wetzlar, Deutschland (vormals: Hach Lange GmbH, Berlin, Deutschland), bestehen unverändert zum Vorjahr nicht. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 156 (Vorjahr: TEUR 60) enthalten im Wesentlichen Kautionen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 13) und Erstattungen aus Steueransprüchen TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 46). Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. 3.2. Passiva Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt TEUR 25. Das gezeichnete Kapital wurde am Ende des Berichtsjahres ausschließlich von der QG HoldCo GmbH, Wetzlar, Deutschland, gehalten. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.992 (Vorjahr: TEUR 3.116) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni TEUR 641 (Vorjahr: TEUR 766), Rückstellungen für Aktienoptionen für Mitarbeiter TEUR 600 (Vorjahr: TEUR 735) Rückstellungen für ausstehende Kosten TEUR 665 (Vorjahr: TEUR 435), Rückstellungen für Provisionen TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 281), Restrukturierungsrückstellungen TEUR 250 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Rückstellungen für Tantiemen TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 268). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 31.994 (Vorjahr: TEUR 48.183) entfallen TEUR 5.663 (Vorjahr: TEUR 14.345) auf die Gesellschafterin, QG HoldCo GmbH, Wetzlar, Deutschland (Vorjahr: Hach Lange GmbH, Berlin, Deutschland) und beinhalten die Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.346 (Vorjahr: TEUR 4.680) enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.644 (Vorjahr: TEUR 3.721) sowie kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 561 (Vorjahr: TEUR 702). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen abgegrenzte Anzahlungen von Kunden. 3.3. Gewinn und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Im Bereich der Reagenzien sind hauptsächlich Tests für Infektionskrankheiten erfasst. Hierzu zählen 4plex ein Vier-in-Eins-Test (Covid, Grippe A, Grippe B und Respiratorische Synzytial- Virus (RSV)) sowie die Einzeltests für Covid und die Grippe. Im Bereich der Geräte werden die Diagnostischen Testsysteme erfasst. Hierzu zählen die GeneXpert® Systeme sowie die GeneXpert® Software. Im Bereich Service sind Wartungen von Systemen außerhalb der Garantiezeit und Schulungen erfasst. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.094 (Vorjahr: TEUR 3.015) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 1.881 (Vorjahr: TEUR 2.671) sowie Erträge aus der KFZ-Nutzung in Höhe von TEUR 170 (Vorjahr: TEUR 182). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten, wie im Vorjahr, keine wesentlichen periodenfremden Beträge. Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 54.242 (Vorjahr: TEUR 145.927) beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 25.137 (Vorjahr: TEUR 91.433) sowie Transferprice Anpassungen in Höhe von TEUR 29.105 (Vorjahr: TEUR 54.494). Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 22.891 auf TEUR 14.390 gesunken. Die wesentlichen Positionen resultieren aus konzerninternen Weiterbelastungen (TEUR 8.914; Vorjahr: TEUR 15.029), Mietaufwendungen (TEUR 200; Vorjahr: TEUR 155), Fahrzeugkosten (TEUR 608; Vorjahr: TEUR 613), Ausgangsfrachten (TEUR 496; Vorjahr: TEUR 913), Reisekosten (TEUR 520; Vorjahr: TEUR 425), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 751, Vorjahr: TEUR 333), Werbeaufwendungen (TEUR 664; Vorjahr: TEUR 472) und außergewöhnlichen Aufwendungen für Restrukturierungen (TEUR 321; Vorjahr: EUR 0). Die Wechselkursverluste verminderten sich von TEUR 3.737 im Vorjahr auf TEUR 631 im Berichtsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr, keine wesentlichen periodenfremden Beträge. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus der Verzinsung der Guthaben bei Kreditinstituten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen verminderten sich auf TEUR 329 (Vorjahr: TEUR 334) und resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung der Gewinnabführungsverpflichtung. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 440 (Vorjahr: TEUR 1.165) setzen sich aus den Ertragsteuern für die Betriebsstätte in Österreich in Höhe von TEUR 348 (Vorjahr: TEUR 1.004) und für die Betriebsstätte in Polen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 155) zusammen. Aufgrund des im Berichtsjahr abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin QG HoldCo GmbH wurde die Ertragsteuerliche Organschaft zum 1.1.2023 begründet. Aufgrund dessen wird das Einkommen der Cepheid GmbH der Organträgerin QG HoldCo GmbH zugerechnet und bei dieser versteuert. Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Hinsichtlich der neu eingeführten Regelung des § 285 Nr. 30a HGB und der daraus resultierenden Auskunftspflicht über einen sich aus dem Mindeststeuergesetz oder eines entsprechenden ausländischen Mindeststeuergesetzes ergebenden Steuerauf- wandesZ-ertrages, sowie Erläuterungen zu den erwarteten Auswirkungen aus der Anwendung solcher noch nicht in Kraft getretener Mindeststeuergesetze, wurden Überlegungen in Abstimmung mit dem obersten Gesellschafter (Weltkonzern Danaher Corp., Washington/USA) vorgenommen. Auf Basis der in diesem Zusammenhang erstellten Berechnungen für die jeweilige Gesellschaft sind wir derzeit der Ansicht, dass mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft aus der Einführung des Mindeststeuergesetzes zu rechnen ist. Die Aufwendungen aus Ergebnisabführung verminderten sich, aufgrund des im Berichtsjahr abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin QG HoldCo GmbH, auf TEUR 5.663 (Vorjahr: Hach Lange GmbH TEUR 14.345). 4. Sonstige Angaben 4.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen. Insgesamt ging die Gesellschaft finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 756 ein, wobei davon TEUR 134 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. Der Abschluss der Miet- und Leasingverträge dient insbesondere der Verbesserung der Liquiditätslage der Cepheid GmbH. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 1 und 44 Monaten. Diese Verträge führen insgesamt zu einer geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Kauf, führen aber zu laufenden Zahlungsausgängen. 4.2. Arbeitnehmerzahl Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 82 (Vorjahr 94).
4.3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt TEUR 79 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 4.4. Angaben über Unternehmensbeziehungen Gesellschafter der Cepheid GmbH:
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Danaher Corporation., Washington D.C., USA, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der Danaher Corporation., Washington D.C., USA, ist als Download auf der Homepage im Internet unter www.danaher.com erhältlich. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen durchgeführt. 4.5. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4.6. Bezüge der Geschäftsführung Da nur zwei der Geschäftsführer, Herr James Rhys Beckett und Herr Timm Roman Kaminski, ein Gehalt von der Gesellschaft bezogen haben, haben wir auf die Angaben der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 9 a und b HGB unter Verwendung von § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. 4.7. Ergebnisverwendung Ein Ergebnisverwendungsvorschlag entfällt aufgrund des mit der QG HoldCo GmbH, Wetzlar, Deutschland, geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages. 5. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Krefeld, 29. Mai 2024 Nicolas Brouchon, Geschäftsführer James Rhys Beckett, Geschäftsführer Timm R. Kaminski, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Die Cepheid GmbH ist Teil der Danaher Gruppe, einem weltweit agierenden Konzern im Life Science Bereich. Die Cepheid-Gruppe wurde in den Danaher-Konzern integriert und ist auf dem Gebiet der Molekulardiagnostik tätig. Zusammen mit der Cepheid Inc. (Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, USA), widmen wir uns der Verbesserung von Abläufen im Gesundheitswesen mit Methoden. Mit unserer Geräteplattform GeneXpert®, Infinity und den Xpert® Tests bieten wir Diagnostik-Anwendungen genau dort an, wo Testergebnisse zum Nachweis von Organismen und genetisch basierten Krankheiten benötigt werden. Die Cepheid GmbH wurde 2011 als 100%ige Tochtergesellschaft von Cepheid Inc., Sunnyvale, Kalifornien, USA, mit Sitz in Frankfurt am Main, gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 29. Dezember 2011. Im Geschäftsjahr 2020, ist die Cepheid GmbH 100%ige Tochtergesellschaft der Hach Lange GmbH, Berlin, Deutschland, geworden. Zudem wurde der Sitz der Gesellschaft nach Krefeld verlegt. Des Weiteren erfolgte im Geschäftsjahr 2020 die Neueröffnung der Betriebsstätten in Österreich und Polen. Aufgrund des im Geschäftsjahr 2021 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Hach Lange GmbH wurde die Ertragsteuerliche Organschaft zum 1.1.2021 begründet. Im Geschäftsjahr 2022, hat die Hach Lange GmbH, Berlin, mit der QG HoldCo GmbH, mit Sitz in Wetzlar, einen Anteilskauf- und Übertragungsvertrag betreffend die von der Hach Lange GmbH gehaltenen Anteile an der Cepheid GmbH mit Sitz in Krefeld geschlossen, wonach die von der Hach Lange GmbH gehaltenen Geschäftsanteile an der Cepheid GmbH an die QG HoldCo GmbH mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2022, 24:00 Uhr ("Stichtag") veräußert und übertragen wurden. Mit Ablauf des Stichtags ist die QG HoldCo GmbH die neue Gesellschafterin der Cepheid GmbH geworden. Die Hach Lange GmbH hat den mit der Cepheid GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2022, 24:00 Uhr, gekündigt. Aufgrund des im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der QG HoldCo GmbH wurde die Ertragsteuerliche Organschaft zum 1.1.2023 begründet. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren und ist zum Stichtag ungekündigt. Der Geschäftsbetrieb fokussiert sich auf den Vertrieb der Geräteplattformen GeneXpert® sowie Infinity und der zugehörigen Xpert®-Tests innerhalb Deutschlands. Wir legen großen Wert auf die Kundenbetreuung von der Auftragsabwicklung über die Produktauslieferung und -anwendung bis zur technischen Beratung und dem Wartungsservice. Zu unseren Kunden zählen Krankenhäuser, Universitätskliniken, Privatlabore und niedergelassene Ärzte. 1.2. Schwerpunkte Produkte Unser Ziel ist es, innerhalb unseres Vertriebsgebiets Deutschland, Österreich und Polen, die Führungsrolle auf dem Gebiet der molekularen Diagnostik zu übernehmen. Mit der sukzessiven Erweiterung unseres Produktportfolios und der damit verbundenen Erschließung neuer Kundengruppen ergeben sich zusätzliche Marktsegmente. Mit mehr als 34 verschiedenen diagnostischen Tests per 31. Dezember 2023 auf einer einzigen Geräteplattformtechnologie demonstriert Cepheid GmbH, dass eine Gerätekonsolidierung im Segment der Molekulardiagnostik möglich ist. Durch den Aufbau und die Verstärkung des Marketings sowie eines Corporate Designs mit hohem Wiedererkennungswert sollen die Marken GeneXpert®, Infinity und Xpert® etabliert und gefestigt werden. Das GeneXpert®-System, lässt sich in Labor-Arbeitsprozesse integrieren und erlaubt es, verschiedene Tests gleichzeitig durchzuführen. Das System ist zudem modular aufgebaut und damit erweiterbar und flexibel. Wir planen in den nächsten Jahren verschiedene neue Tests auf den Markt zu bringen und unseren bestehenden Test weiterzuentwickeln, sowie neue Kundensegmente zu bedienen. Der Bereich Forschung und Entwicklung befindet sich am Sitz der Muttergesellschaft, Cepheid Inc., USA, in Sunnyvale, Kalifornien (USA). Die Produktionsstätten sind am Standort der Muttergesellschaft in Sunnyvale, Kalifornien (USA) und am Standort der Cepheid AB in Solna (Schweden) ansässig. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Destatis). Der Gesamtmarkt der Diagnostika-Industrie in Deutschland hat im Jahr 2023 ein Volumen von EUR 2,33 Mrd. (Vorjahr: EUR 3,64 Mrd.) erwirtschaftet. Davon entfielen EUR 2,22 Mrd. (Vorjahr: EUR 2,35 Mrd.) auf die Routinediagnostika und EUR 0,11 Mrd. (Vorjahr: EUR 1,29 Mrd.) auf die Coronadiagnostika. Im Vergleich zum Vorjahr ging das Volumen des Gesamtmarktes um rund 36 % zurück, was das Ende der pandemiebedingten Sonderkonjunktur markiert. Die Coronadiagnostika nahm rund 5 % des Gesamtmarktes ein, im Vergleich zu rund 35% im Vorjahr. (Quelle: Verband der Diagnostica-Industrie). Der Gesamtmarkt der Diagnostika-Industrie in Österreich hat im Jahr 2023 ein Volumen in Höhe von EUR 3,02 Mrd. und in Polen in Höhe von EUR 4,07 Mrd. (Vorjahr: EUR 3,30 Mrd.) erreicht. (Quelle: Destatis; GTAI). 2.2. Geschäftsverlauf Als das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit aufnahm, konzentrierte sich der Vertrieb noch stark auf Tests zur Diagnose von klinischen Infektionskrankheiten. Seitdem wurde das Produktportfolio um Diagnosetests für den Bereich Frauengesundheit sowie Parameter im Bereich der Virologie, wie HIV und HCV, Infektionskrankheiten, wie Influenza, Mycobakterium Tuberkulose, Ebola, Atemwegserkrankungen u.a. erweitert. Mit unseren Tests im Bereich Frauengesundheit, insbesondere dem HPV Test, haben wir unsere Geschäftsaktivitäten auf den Bereich der niedergelassenen Gynäkologen ausgedehnt. Im Jahr 2023 wurden erweiterte Produkte eingeführt (Respiratory Panel, GI Panel, Xpress Chlamydia/Gonorrhea, Hemorrhagic Fever, AML (NPM1 Mutation), AML (IDH1/2), AML (FLT3-ITD), APL (PML-RARA) und Breast Cancer Insight). Die Umsatzerlöse mit Geräten und Reagenzien sind im Geschäftsjahr 2023 um 59 % gesunken. Da das Jahr 2023 in die Zeit nach der COVID-19 Pandemie fällt, ist der Umsatz mit unseren Atemwegstests, insbesondere mit 4plex und COVID, um 67 % zurückgegangen. Das Ende der COVID-19-Pandemie hat die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 beeinträchtigt. Die Lage entspricht wieder dem Niveau vor der Pandemie. 2.3. Lage der Gesellschaft 2.3.1. Ertragslage Bei den Umsatzerlösen handelt es sich um den wesentlichen finanziellen Leistungsindikator der Gesellschaft. Die Umsatzerlöse sind von TEUR 191.645 auf TEUR 80.355 gesunken. Die negative Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Umsatzerlöse für Reagenzien in Deutschland (TEUR 56.608; Vorjahr: TEUR 142.723), in Österreich (TEUR 18.153; Vorjahr: TEUR 41.790) sowie in Polen (TEUR 5.594; Vorjahr: TEUR 7.132) aufgrund des Rückgangs bei Atemwegserkrankungen und des damit verbundenen Bedarfs von COVID Tests zurückzuführen. Bei der Darstellung nach den einzelnen Segmenten trugen die Umsatzerlöse mit Reagenzien in Höhe von TEUR 75.195 (Vorjahr: TEUR 184.192) im Wesentlichen zu der negativen Entwicklung bei. Dies ist hauptsächlich auf gesunkenen Nachfrage nach COVID Tests zurückzuführen. Die Umsatzerlöse für Geräte in Höhe von TEUR 2.271 (Vorjahr: TEUR 4.377) sowie Service in Höhe von TEUR 2.889 (Vorjahr: TEUR 3.076) haben sich im Vergleich nicht wesentlich verändert. Der im Vorjahr prognostizierte Umsatzrückgang von mindestens 50 % wurde im Vergleich zum tatsächlichen Rückgang mit 58 % übertroffen, aufgrund der stark gesunkenen Atemwegserkrankungen und damit verbundenen Nachfrage nach COVID-Tests. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 3.015 auf TEUR 2.094 gesunken. Der Rückgang resultiert insbesondere aus dem Rückgang der Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 1.881; Vorjahr: TEUR 2.671). Den Erlösen stehen Materialaufwendungen von TEUR 54.242 (Vorjahr: TEUR 145.927) entgegen. Die Materialaufwandsquote ist im Wesentlichen aufgrund der Änderungen der Transferpreise im Vergleich zum Vorjahr von 76 % auf 68 % gesunken. Die Personalaufwendungen sind aufgrund der gesunkenen durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von 94 auf 82 sowie aufgrund eines Rückgangs der Verkaufsprovisionen für Mitarbeiter gesunken (TEUR 7.990; Vorjahr: TEUR 9.546). Die Personalaufwandsquote ist um 4,9 Prozentpunkte auf 9,9 % gestiegen. Der Anstieg der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen resultiert aus den Zugängen sowie Abgängen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr (TEUR 992; Vorjahr: TEUR 764). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 22.891 auf TEUR 14.390 gesunken. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang von konzerninternen Weiterbelastungen (TEUR 8.914; Vorjahr: TEUR 15.029) sowie einem Rückgang der Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 3.737 im Vorjahr auf TEUR 631 im Berichtsjahr. Der Anstieg der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge von TEUR 312 auf TEUR 1.597 ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der durchschnittlichen Barmittel im Jahr 2023 sowie auf das im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Zinsniveau zurückzuführen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 440 (Vorjahr: TEUR 1.165) setzen sich im Wesentlichen, aus den Ertragsteuern für die Betriebsstätte in Österreich in Höhe von TEUR 348 (Vorjahr: TEUR 1.004) und für die Betriebsstätte in Polen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 155) zusammen. Aufgrund des im Berichtsjahr abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin QG HoldCo GmbH wurde die Ertragsteuerliche Organschaft zum 1. Januar 2023 begründet. Aufgrund dessen wird das Einkommen der Cepheid GmbH der Organträgerin QG HoldCo GmbH zugerechnet und bei dieser versteuert. Die Cepheid GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ihr Ergebnis um TEUR 8.683 (-61%) verschlechtert und ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 5.663 erwirtschaftet (Vorjahr: Ergebnis vor Gewinnabführung TEUR 14.345). Damit wurde die Vorjahresprognose einer Verschlechterung des Jahresüberschusses von mindestens 50 % deutlich übertroffen, was im Wesentlichen auf die negative Umsatzentwicklung in dem Segment der Reagenzien, insbesondere gesunkener Nachfrage nach COVID Test, zurückzuführen ist. Das Ergebnis der Cepheid GmbH wird aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die QG HoldCo GmbH abgeführt. 2.3.2. Finanzlage Die Liquidität der Cepheid GmbH wird durch die positiven Cashflows aus ihrer operativen Tätigkeit sichergestellt. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit reduzierte sich von TEUR 17.233 im Vorjahr um TEUR 8.733 auf TEUR 8.500 Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit reduzierte sich von TEUR -1.046 im Vorjahr auf TEUR -530 und beinhaltet im Wesentlichen Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit erhöhte sich von TEUR -6.954 im Vorjahr um TEUR -7.391 auf TEUR -14.345 und beinhaltet die Ergebnisabführung. Insgesamt führte dies im Berichtsjahr zu einer Reduzierung der flüssigen Mittel um TEUR 6.376 auf TEUR 36.728. Mit der Muttergesellschaft liegt eine Patronatserklärung vor. Im Bedarfsfall könnte die Muttergesellschaft zur Vermeidung von Liquiditätsrisiken ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellen. 2.3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 69.754 im Vorjahr auf TEUR 51.614. Das gesamte Anlagevermögen belief sich dabei zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.686 (Vorjahr: TEUR 2.148). Das Sachanlagevermögen belief sich auf TEUR 1.586 (Vorjahr: TEUR 1.948) und reduzierte sich, da die planmäßigen Abschreibungen von TEUR 892 die Zugänge des Geschäftsjahres von TEUR 559 überstiegen haben. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital abgedeckt. Investitionen wurden im Bereich technische Anlagen und Maschinen (TEUR 559) getätigt, bei denen es sich im Wesentlichen um Testsysteme handelt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen veränderten sich von TEUR 23.689 auf TEUR 12.167. Die Veränderung des Forderungsbestands resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr. Das Eigenkapital beträgt im Geschäftsjahr unverändert TEUR 11.336 (Vorjahr: TEUR 11.336), die Eigenkapitalquote 22,0% (Vorjahr: 16,3%) und die Eigenkapitalrendite liegt bei 50,0% (Vorjahr: 126,5%). Die Steuerrückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 774 um TEUR 774 auf TEUR 0 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber dem Gesellschafter QG HoldCo GmbH betragen im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 31.994 (Vorjahr: Hach Lange GmbH TEUR 48.183). Die Veränderung gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert im Wesentlichen aufgrund des niedrigeren abzuführenden Jahresüberschusses (TEUR 5.663; Vorjahr: TEUR 14.345). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.346 sind gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 4.680 um TEUR 1.334 gesunken, was im Wesentlichen auf die geringeren Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.644 (Vorjahr: TEUR 3.721) sowie einer Reduzierung der kreditorischen Debitoren in Höhe von TEUR 561 (Vorjahr: TEUR 702) zurückzuführen ist. Die Geschäftsentwicklung ist aus unserer Sicht, ohne die Berücksichtigung des COVID Effekts, als positiv zu bewerten. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1. Risikobericht Der Unternehmenswert soll mit Hilfe von Planungs- und Controlling-Prozessen nachhaltig gesichert werden. In regelmäßigen länderübergreifenden sowie regionalen Meetings werden die Risiken sowie die strategische Planung besprochen. Dabei werden die aktuellen Marktentwicklungen, die Einschätzung der Mitbewerbersituation und ein regelmäßiges Benchmarking als notwendige Steuerungsmaßnahmen angewendet und etwaige Kurskorrekturen oder Anpassungen an die Marktsituation geplant, um anschließend in den einzelnen Geschäftseinheiten umgesetzt werden zu können. Das Risikomanagement ist dem Mutterkonzern Cepheid Inc. zugeordnet. Es folgt eine Darstellung der spezifischen Risiken, wobei sich die Wichtigkeit des Risikos nach der folgenden Reihenfolge bemisst:
Zusammenfassend ist zu sagen, dass aufgrund des Umfanges des bestehenden Produktportfolios und mit dem weiterhin guten Vertrieb oder der Neuproduktentwicklungen in Form von zukünftigen einzuführenden Tests eine Risikostreuung möglich ist. Die Finanzrisiken fallen vergleichsweise gering aus, da die Cepheid GmbH nur die Distribution in Deutschland, Österreich und Polen übernimmt. Die wesentlichen Finanzrisiken werden von dem Mutterunternehmen Cepheid Inc. getragen. Unsere Forderungszahlungseingänge wurden im Berichtsjahr durchschnittlich innerhalb von ca. 38 Tagen getätigt und bleiben stabil. Wir erwarten eine nahezu gleichbleibende Bonität. Zur Absicherung gegen Zahlungsausfälle wurde ein länderübergreifender Risikomanagementprozess etabliert. Mit dem Risikomanagementprozess sollen bestandsgefährdende und andere wesentliche Risiken systematisch und kontinuierlich identifiziert, beurteilt, gesteuert, überwacht und dokumentiert werden, um die Erreichung der Unternehmensziele zu unterstützen und das Risikobewusstsein im Unternehmen zu erhöhen. Im Bedarfsfall könnte die Muttergesellschaft zur Vermeidung von Liquiditätsrisiken ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellen. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war zu jeder Zeit sichergestellt. Währungsrisiken entstehen dadurch, dass die Einkäufe bei der Cepheid GmbH in Dollar getätigt werden, die Verkäufe jedoch stets in EUR stattfinden. Zudem finden die Verkäufe bei der polnischen Betriebsstätte in PLN statt. Zusammenfassend wurden nur die branchenüblichen Risiken identifiziert. Weitere Risiken sehen wir für die kommenden zwei Jahre nicht. Am 24. Februar 2022 startete Russland einen militärischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Es folgten zahlreiche Sanktionen gegen Russland, dessen wirtschaftlichen Auswirkungen auch westeuropäische Staaten beeinflusste. Die Sorge um einen Lieferstopp relevanter Energieträger sorgte im Jahr 2023 für einen massiven Preisanstieg im Energiesektor und einer Inflationsrate auf Rekordniveau. Der Ukraine Krieg hat weiterhin Auswirkungen auf die globale Lieferkette und Preise, die auch unsere Gesellschaft betreffen können. Unverändert zum Vorjahr, sehen wir weiterhin keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens- , Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft. Nach Ansicht der Geschäftsführung gibt es keine Risiken, die einzeln oder insgesamt den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Derzeit sind keine größeren Risiken zu verzeichnen, abgesehen von der allgemeinen Konkurrenz auf dem Markt, die außerhalb der Einflussmöglichkeit der Gesellschaft liegt. 3.2. Chancenbericht Mögliche Chancen werden durch die länderspezifische Marktbeobachtung sowie die Analyse von Entwicklungen von Märkten und Mitbewerbern identifiziert. Länderübergreifende Projekte, wie z.B. der Launch eines neuen Tests, werden auf Konzern- bzw. auf EMEA-Ebene zentral koordiniert und lokal ausgeführt. In Anbetracht eines deutlichen Rückgangs der Atemwegserkrankungen, insbesondere aufgrund des Endes der COVID Pandemie, verfolgen wir für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin die Strategie uns auf bereits bestehende Kernprodukte zu fokussieren und diese für weiteres Wachstum auszudehnen. Die Kernprodukte umfassen dabei Tests zur Diagnose im Bereich von klinischen Infektionskrankheiten, Frauengesundheit sowie Virologie. Die Chancen und Risiken werden im Wesentlichen durch eigene Produktinnovationen und die Entwicklungen der Wettbewerber geprägt. Durch die zunehmende Konsolidierung von Laboren und Krankenhausunternehmen kann die Effizienz und die langfristige Kosteneinsparung durch den Einsatz des GeneXpert®-Systems erreicht werden. Die Erschließung neuer Märkte innerhalb des Point-of-Care (POC)-Sektors für HCV, HIV, HPV und CT/NG bietet zusätzliche Möglichkeiten, unsere Ziele zu erreichen, während wir uns gleichzeitig viel stärker auf "nicht verlieren" bestehende Einnahmen und Kunden konzentrieren. 3.3. Prognosebericht Für Deutschland rechnet das ifo-Institut für das Jahr 2024 mit einem leichten Wachstum des BIP von 0,2 Prozent. Somit hat das ifo-Institut seine Prognose aus Dezember für das Jahr 2024 deutlich gesenkt (um 0,9 Prozentpunkte). Für das Jahr 2025 hat das Wirtschaftsinstitut die Schätzung hingegen erhöht und geht von einem Wachstum von 1,5 Prozent aus. Ähnlich sieht es bei den anderen Wirtschaftsinstituten aus, die im März 2024 ihre BIP-Prognose bereits aktualisiert haben: alle Institute haben ihre BIP-Prognose für das Jahr 2024 gekürzt, teilweise erheblich. Das Handelsblatt Research Institute (HRI) geht sogar davon aus, dass es auch im Jahr 2024 erneut zu einer Rezession kommt und die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent sinkt. Das IW Köln (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) und das IMK (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung) gingen bereits im Dezember des letzten Jahres davon aus, dass es im Jahr 2024 zu einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung und somit zu einer Rezession kommt. Für Österreich erwartet das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und das Institut für Höhere Studien (IHS) für das Jahr 2024 eine verhaltene Konjunkturentwicklung. Für 2024 wird ein BIP-Wachstum von 0,2 % (WIFO) bzw. 0,5 % (IHS) für Österreich erwartet. Damit wird die Wirtschaftsentwicklung Österreichs - so wie jene Deutschlands - unterdurchschnittlich im Euroraum- bzw. EU-Vergleich ausfallen (EA: +0,7 %, EU: +0,9 % laut WIFO). Für Polen wird für 2024 das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts auf rund 3,1 Prozent prognostiziert. Für 2024 geht die Gesellschaft insgesamt von einem Anstieg der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses von rund 10 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 aus, da ein Wachstum bei unseren Kernprodukten, insbesondere 4plex sowie neuen Produkten erwartet wird. Aufgrund des Endes der COVID Pandemie wird ein weiterer Rückgang der Umsatzerlöse mit unseren Atemwegtests für COVID im Jahr 2024 erwartet. Hinsichtlich unseres Nachtragsberichts verweisen wir auf unseren Anhang.
Krefeld, 29. Mai 2024 Nicolas Brouchon, Geschäftsführer James Rhys Beckett, Geschäftsführer Timm R. Kaminski, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Cepheid GmbH, Krefeld, wurde am 11.06.2024 festgestellt. |
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