Tower 185 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Bauer seit 20.1.2026 | Prokura |
Andreas Wenzek seit 13.7.2024 | Prokura |
Mark Eckes seit 12.10.2023 | Prokura |
Achim Tenschert seit 12.10.2023 | Prokura |
Silko Wünsche seit 12.10.2023 | Prokura |
Stefan Eich seit 12.10.2023 | Prokura |
Tanja Bauer seit 12.10.2023 | Prokura |
Alexander Spohn seit 31.5.2022 | Prokura |
Matthias Oleownik seit 31.5.2022 | Prokura |
Sonja Dr. Pods seit 31.5.2022 | Prokura |
Thomas Humml seit 31.5.2022 | Prokura |
Achim Hauer seit 10.12.2021 | Prokura |
Michael Dr. Wegener seit 1.6.2021 | Prokura |
Henrik Lier seit 1.6.2021 | Prokura |
Andreas Gretzinger seit 1.6.2021 | Prokura |
Martin Bremers seit 1.6.2021 | Prokura |
Andreas Wagenhäuser seit 1.6.2021 | Prokura |
Ralf Dietl seit 1.6.2021 | Prokura |
Thorsten Lucan seit 28.7.2020 | Prokura |
Mirza Delic seit 28.7.2020 | Prokura |
Marcel Haßelmann seit 28.7.2020 | Prokura |
Peter Schottmüller seit 28.7.2020 | Prokura |
Ingo Speich seit 28.7.2020 | Prokura |
Thomas Spee seit 28.7.2020 | Prokura |
Markus Spory seit 28.5.2019 | Prokura |
Heiko Müller seit 28.5.2019 | Prokura |
Jörg Boysen seit 17.4.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Schneider seit 14.8.2015 | Geschäftsführer |
Thomas Ketter seit 1.9.2010 | Geschäftsführer |
Ulrich Dr. Neugebauer seit 10.1.2008 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deka Investment GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Die Deka Investment GmbH (Deka Investment) ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Sie verwaltet inländische Investmentvermögen im Rahmen der kollektiven Vermögensverwaltung mit Schwerpunkt auf Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW) gemäß § 1 Abs. 2 i.V.m. §§ 192 ff. KAGB sowie offene inländische Spezial-AIF gemäß §§ 282 und 284 KAGB. Ferner betreibt die Gesellschaft Finanzportfolioverwaltung und darf Anlageberatung als Dienstleistungen bzw. Nebendienstleistungen im Sinne des KAGB betreiben. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der DekaBank Deutsche Girozentrale AöR, Frankfurt am Main/Berlin (DekaBank). Die Deka Investment bietet Privatanlegern und institutionellen Anlegern qualitativ hochwertige Asset-Management-Lösungen für jedes Marktumfeld an, um wert- und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Nach Maßgabe der Kundenanforderungen, die über die zentralen Vertriebseinheiten aufgenommen werden, erstellt die Deka Investment bedarfsgerechte Lösungen für alle, auch digitale Vertriebskanäle. Dabei können die Kunden bedarfsgerecht aus folgendem Produktspektrum sowohl für die Einzelanlage als auch für Sparpläne wählen:
Zudem bietet die Deka Investment ein breites Spektrum an Lösungen für nachhaltige Investments sowie Engagement Services an. Hierzu zählen Publikumsfondslösungen sowie individuelle Angebote für institutionelle Mandate. Die Deka Investment setzt sich zusätzlich für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Corporate Governance) ein und unterstützt institutionelle Investoren bei der Einhaltung der regulatorischen Engagement- und Reportingvorgaben. Ergänzend hierzu wird die strategische Ausrichtung auf Werthaltigkeit und Ertragswachstum sowie ausgewählte Zukunftsthemen im Fondsgeschäft fortgesetzt. Im Rahmen des Asset-Servicing-Angebots wird den Sparkassen und institutionellen Investoren die Möglichkeit geboten, verschiedene Anlageklassen in Masterfonds zusammenzuführen. Durch ihre integrierte Wertschöpfungskette bietet die Deka-Gruppe ihren Kunden darüber hinaus maßgeschneiderte Lösungskonzepte an, indem sie die Master-KVG mit Leistungen wie Overlay-Management, dem interaktiven Reporting bis hin zum aktiven Management einzelner Segmente des Masterfonds kombiniert. Die Dienstleistungen der Master-KVG werden im Sinne einer profitablen Gesamtbeziehung angeboten. Die Deka Investment hat sich als Ziel gesetzt, erste Wahl für Sparkassen, Sparkassenkunden und Institutionelle Kunden bei Vermögensveranlagung, -bewirtschaftung und -verwaltung zu sein und ein nachhaltiges Wachstum zu unterstützen. Hierzu gehört es, in allen Deka-Produkten und Dienstleistungen, wettbewerbsfähig zu sein und den Sparkassen im Kundengeschäft und in der Eigenanlage dauerhaft qualitativ hochwertige Asset-Management-Lösungen zu bieten: Dazu entwickelt die Deka Investment ihre Investmentprozesse fortlaufend weiter und ist bestrebt, mit neuen Analysemethoden (z.B. Data-Science-Lösungen oder Nutzung von KI- Modellen im Portfoliomanagement) einen positiven Performancebeitrag für die anvertrauten Sondervermögen erzielen zu können. Im Hinblick auf eine für den Anleger attraktive und gleichermaßen profitable Produktpalette legt die Deka Investment Wert auf ein aktives Angebotsmanagement - einerseits durch die Entwicklung neuer Lösungen, aber auch durch die Straffung der Palette gerade bei dauerhaft weniger nachgefragten Produkten. Für die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit erfolgt eine Überprüfung der Prozessketten auf Ansatzpunkte für eine Profitabilisierung, u. a. durch Automatisierung oder Digitalisierung von Prozessen. Entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung und Kontrolle werden fortlaufend weiterentwickelt. Steuerung Leistungsindikatoren Über finanzielle sowie nicht-finanzielle Leistungsindikatoren messen wir, wie weit wir auf dem Weg "nachhaltiges und wertorientiertes Wachstum" vorangeschritten sind. Ein umfassendes Reporting zur Steuerung gibt uns frühzeitig darüber Auskunft, ob die strategischen und operativen Maßnahmen greifen oder Änderungen erforderlich sind und ob wir uns hinsichtlich des angestrebten Rendite-/Risikoverhältnisses im Zielkorridor bewegen. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Ergebnis-, Eigenkapital- und Risikosteuerung der Deka-Gruppe und damit mittelbar auch der Deka Investment wird im Wesentlichen über zwei zentrale finanzielle Steuerungsgrößen abgebildet. Die Deka Investment ist im Geschäftsfeld Asset Management Wertpapiere in die Steuerungssystematik der Deka-Gruppe eingebunden. Die maßgeblichen finanziellen Zielgrößen im Asset Management und damit auch für die Deka Investment sind das Wirtschaftliche Ergebnis und das darin enthaltene Provisionsergebnis. Ausgangsbasis für das Wirtschaftliche Ergebnis bilden die Zahlen nach IFRS-Rechnungslegungsstandards. Als Wirtschaftliches Ergebnis wird dabei das Ergebnis vor Steuern definiert. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren beziehen sich auf die unterschiedlichen Dimensionen des operativen Geschäfts. Sie zeigen an, wie erfolgreich wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen am Markt agieren und wie effizient unsere Geschäftsabläufe sind. Zentraler Leistungsindikator für den Absatzerfolg und die Kundenakzeptanz im Asset Management der Deka-Gruppe ist die Nettovertriebsleistung. Sie ergibt sich im Wesentlichen als Summe aus dem Bruttoabsatz abzüglich den entsprechenden Rückflüssen der Publikums-, Spezialfonds und Advisory- / Management-Mandate. Die Deka Investment legt dabei einen besonderen Fokus auf das Nettomittelaufkommen, das Haupttreiber der Nettovertriebsleistung ist. Die Steuerungsgröße Total Assets der Deka-Gruppe enthält das ertragsrelevante Volumen der Publikums- und Spezialfondsprodukte (inklusive ETF), Direktanlagen in Kooperationspartnerfonds, den Kooperationspartner-, Drittfonds- und Liquiditätsanteil des Fondsbasierten Vermögensmanagements sowie die Advisory- / Management-Mandate. Ebenfalls enthalten ist das Volumen, das auf fremdgemanagte Masterfonds entfällt. Eine wesentliche Kenngröße für die Deka Investment innerhalb der Total Assets ist das Fondsvermögen nach BVI-Standard, welches auch die Vergleichbarkeit am Markt gewährleistet. Die Total Assets reflektieren unsere Marktstellung und beeinflussen entscheidend die Höhe des Provisionsergebnisses. In der Deka Investment werden als zusätzliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren die Fondsperformance und die Fondsratings zur Beurteilung der Produktqualität betrachtet. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Kapitalmärkte Das Jahr 2023 war einerseits von negativen Nachrichten aus Politik und Wirtschaft sowie andererseits von neuen Höchstständen an den Börsen geprägt. Für diese Gegenläufigkeit lassen sich zwei Begründungen anführen. Erstens zeigte sich die Weltwirtschaft ausgesprochen widerstandsfähig. So stieg das globale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 3,1 Prozent an. Dazu trugen die weltweit stabilen Arbeitsmärkte mit sehr niedrigen Arbeitslosenquoten und das rekordhohe Beschäftigungsniveau in zahlreichen Volkswirtschaften bei. Zweitens wirkten die Zinserhöhungen der Notenbanken und begünstigten den angestrebten Rückgang der Inflationsraten derart, dass an den Finanzmärkten gegen Ende des Jahres 2023 bereits eine baldige Zinswende erwartet wurde. Diese antizipierten Zinssenkungen trugen maßgeblich zu den deutlichen Kurssteigerungen an den Aktien- und den Rentenmärkten bei. Im Euroraum war die Inflation zu Anfang des Jahres immer noch sehr hoch, ging dann aber erstaunlich schnell zurück. Vor dem Hintergrund der wieder gesunkenen Weltmarktpreise von Rohöl und vor allem Erdgas nahm der direkte Inflationsbeitrag von Energiegütern ab und wurde bis zum Herbst sogar stark negativ. Die Entlastung bei den Kosten für Energie und andere Vorleistungsgüter dürfte auch ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass sich der Anstieg der Verbraucherpreise sowohl von Lebensmitteln als auch von Industriegütern ab dem Frühjahr sukzessive verlangsamt hat. Aufgrund der zwar rückläufigen, aber immer noch sehr hohen Inflation setzten die US-Notenbank Fed, die EZB und zahlreiche andere Zentralbanken die Straffung ihrer Geldpolitik fort. Sie unterbrachen diesen Kurs auch angesichts zwischenzeitlicher Verwerfungen auf den globalen Finanzmärkten nicht. Im März hatten die Schließungen mehrerer Regionalbanken in den USA sowie der drohende Zusammenbruch eines großen Schweizer Kreditinstituts, der letztlich durch eine staatlich unterstützte Übernahme abgewendet werden konnte, Sorgen vor einer Finanzkrise und einem daraus resultierenden Konjunktureinbruch hervorgerufen. Nennenswerte Ansteckungseffekte auf das Bankensystem blieben aber letztlich aus, sodass sich die Zentralbanken schnell wieder auf makroökonomische Themen konzentrieren konnten. Da die Fed bereits Ende 2022 ein restriktives Leitzinsniveau erreicht hatte, genügten ihr im Verlauf des Jahres vier kleinere Zinsschritte von jeweils 25 Basispunkten. Demgegenüber betrachtete die EZB ihre Geldpolitik zu Anfang des Jahres als eindeutig noch nicht restriktiv genug und erhöhte die Leitzinsen sowohl im Februar als auch im März um 50 Basispunkte. Anschließend ließ auch sie vier kleinere Zinsschritte von 25 Basispunkten folgen. Seit September betrug ihr Einlagensatz 4,0 %. Nach ihren jeweils letzten Zinserhöhungen gaben sowohl die Fed als auch die EZB die Einschätzung ab, dass das erreichte Leitzinsniveau wahrscheinlich hoch genug ist, um die Inflation auf zwei Prozent zu reduzieren. Die Fed setzte den Abbau ihrer Wertpapierbestände entsprechend einem im Vorfeld kommunizierten Plan fort, indem sie die Rückflüsse aus fällig werdenden Anleihen nicht vollständig wiederanlegte. Auch die EZB begann einen derartigen Prozess und schränkte die Wiederanlagen im Rahmen des Asset Purchase Programme (APP) ab März zunächst ein, bevor sie sie zur Jahresmitte vollständig beendete. Der Großteil des Bilanzabbaus der EZB beruhte jedoch erneut auf der Rückzahlung von langfristigen Refinanzierungsgeschäften des Programms TLTRO-III. An den Aktienmärkten ergaben sich sehr freundliche Bewegungen. Nach dem Bankenschock im Frühjahr erholten sich Aktienkurse weltweit sehr stark. Diese Bewegungen wurden vor allem durch die rasanten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz getrieben. In den USA unterstützten zudem überraschend gute Konjunkturmeldungen, die Zuversicht verbreiteten. Der S&P 500 schaffte ein Plus um 22,3 %. In der Folge kletterten viele Aktienindizes auf oder in die Nähe neuer historischer Höchststände. Der DAX schaffte es kurzzeitig auf über 17.000 Punkte, wobei sein Plus um 20,3 % im Kalenderjahr 2023 nur unter der Einberechnung der Dividendenzahlungen geschafft wurde. Für den MSCI World Index fehlte nicht viel zum Höchststand, und der EURO STOXX 50 hing noch etwas hinterher. Deutlich zurück blieben die Aktienmärkte auch in den Emerging Markets mit nur einem einstelligen Plus, was nicht zuletzt einer schwachen Entwicklung chinesischer Titel geschuldet war. Im Jahr 2023 haben die Anleihemärkte bemerkenswerte Schwankungen durchschritten. Nach zunächst freundlichem Start schockten Meldungen über bedrohliche Bewertungsprobleme in den Bilanzen einiger Regionalbanken in den USA. Mit der Zusicherung der Notenbanken, ausreichend Liquidität für ihre Finanzinstitute zur Verfügung zu stellen, erholten sich die Märkte aber schnell. Bis in den Herbst hinein setzten sich dann wieder zunehmende Inflationssorgen durch und führten die Renditen von europäischen und US-amerikanischen Staatsanleihen auf die höchsten Stände seit vielen Jahren. Unternehmensanleihen litten unter dem Zinsanstieg ebenfalls, doch die Risikoaufschläge hielten sich dennoch überraschend gut und sanken in den Sommermonaten sogar spürbar. Mit dem kräftigen Anstieg der Ölpreise im Herbst und der Verunsicherung durch den Kriegsausbruch in Israel stiegen die Spreads jedoch kurzfristig an. Richtung Jahresende hellte sich die Stimmung an den Kapitalmärkten aber wieder deutlich auf. Überraschend positive Entwicklungen der Inflationsraten heizten die Erwartungen an schnelle und kräftige Leitzinswenden sowohl in den USA als auch in Europa an. Die Renditen fielen daraufhin in atemberaubenden Tempo und auch die Risikoaufschläge von Unternehmensanleihen sanken auf Jahrestiefstände. Am Ende ist es ein richtig gutes Rentenjahr geworden. Nachdem deutsche Bundesanleihen 2022 starke Kursabschläge verzeichneten, gab es im Jahr 2023 Gesamtertragsplus um 5,1 %. Für europäische Unternehmensanleihen aus dem Investmentgrade-Bereich gab es starke Gesamtertragszuwächse um 8,0 %. Der europäischen High Yield-Bereich verzeichnete sogar ein zweistelliges Plus von 12,0 % für das Portfolio. Anlegerverhalten / Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die restriktive Geldpolitik der Notenbanken führte zwar im vergangenen Jahr zu einer soliden Geldvermögensbildung, die freilich hinter der des Jahres 2022 zurückblieb. Die Jahresendrallye mit deutlichen Kursgewinnen bei Aktien und Renten sorgten für einen nennenswerten Anstieg des Geldvermögensbestands. Die Geldvermögensbildung der deutschen Privathaushalte schwächte sich 2023 auf 254 Mrd. Euro abermals ab (Projektion DekaBank auf Basis der Ist-Daten der Deutschen Bundesbank, Finanzierungsrechnung, mit Stand 30.09.2023). Die Geldvermögensbestände stiegen dennoch deutlich auf 7.740 Mrd. Euro (Projektion DekaBank für 31.12.2023, Stand Ist-Daten 30.09.2023) und lagen damit um 498 Mrd. Euro über dem Jahresschlussstand 2022. Die Rückkehr der Zinsen zeigte weiter deutliche Spuren: Es gab starke Zuflüsse im Bereich von Termineinlagen und Sparbriefen. Die Rückkehr der Zinsen belastete bis Ende Oktober 2023 nicht nur die Aktien- und die Anleihekurse, sondern auch die Risikobereitschaft der Deutschen. Einzel-Aktien verzeichneten sehr schwache Nettomittelzuflüsse, bei Investmentfonds waren sie schwächer als im Vorjahr und doch deutlich im Plus. Der Anteil der Investmentfonds an den gesamten Geldvermögensbeständen legte auf dank der Bewertungsgewinne durch die Jahresendrallye an den Aktien- und Rentenmärkten von knapp 12 % auf annähernd 13 % zu. Diese insgesamt positiven Entwicklungen an den Kapitalmärkten spiegelten sich auch in den Daten des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) wider. Das Nettomittelaufkommen bei offenen Publikumsfonds im Gesamtjahr 2022 verzeichnete ein deutliches Plus um 12,9 Mrd. Euro (Stand 31.12.2023). Sowohl Aktien- als auch Rentenfonds verzeichneten Zuflüsse von jeweils knapp 13 Mrd. Euro. Demgegenüber gab es deutliche Abflüsse bei Mischfonds (-15,5 Mrd. Euro). Das auf offene Spezialfonds entfallende Nettovermögen erhöhte sich vor allem im Schlussquartal bis zum Jahresende 2023 kräftig und lag zum 31.12.2023 bei 2.079,5 bei Mrd. Euro (31.12.2022: 1.943,7 Mrd. Euro). Dabei blieb das Nettomittelaufkommen in Höhe von 33,7 Mrd. Euro hinter dem des Vorjahres (62,7 Mrd. Euro) zurück. 2. Geschäftsverlauf Nettomittelaufkommen und Fondsvermögen
1) ermittelt als Differenz FV 2023 - FV 2022 - NMA + Ausschüttungen 2) Die Managementmandate umfassen das an die Deka Investment ausgelagerte Fondsmanagement für konzernfremde Kapitalverwaltungsgesellschaften Publikumsfonds Die Deka Investment verwaltete am 31. Dezember 2023 insgesamt 173 (Vorjahr: 173) Publikumsfonds (einschließlich ETF-Indexfonds) mit einem Volumen von insgesamt 80,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 71,0 Mrd. Euro). Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten wir insgesamt einen Nettomittelzufluss bei den Publikumsfonds in Höhe von 2,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,3 Mrd. Euro). Das Nettomittelaufkommen bei Aktienfonds (ohne ETF-Aktienfonds) bewegte sich mit 3,8 Mrd. Euro über dem Vorjahr (Vorjahr: 3,1 Mrd. Euro). Die Nettomittelaufkommen der ETF-Aktienfonds lagen mit 0,0 Mrd. Euro ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 0,3 Mrd. Euro). Der Nettomittelabfluss bei Rentenfonds verringerte sich gegenüber dem Vorjahr auf 0,7 Mrd. Euro. Das Nettomittelaufkommen bei den Mischfonds ist im Vorjahresvergleich mit einem Nettomittelabfluss von 0,8 Mrd. Euro deutlich negativ. Die Deka Investment konnte im Berichtsjahr bezogen auf das von ihr gemanagte Fondsvermögen der Publikumsfonds ihren Marktanteil in 2023 mit 6,4 % (Vorjahr: 6,2 %) leicht erhöhen. Institutionelles Asset Management Am 31. Dezember 2023 wurden insgesamt 451 (Vorjahr: 467) Spezialfonds für institutionelle Anleger verwaltet. Bei den Spezialfonds (inkl. Masterfonds) ergaben sich Nettomittelabflüsse in Höhe von 15,7 Mrd. Euro, nach dem im Vorjahr Nettomittelzuflüsse in Höhe von 12,2 Mrd. Euro generiert wurden. Das Fondsvolumen der Spezialfonds (inkl. Masterfonds) sank moderat um 9,3 Mrd. Euro auf 114,8 Mrd. Euro. Die Deka Investment erreichte im Geschäftsjahr 2023 einen Marktanteil in Bezug auf das Fondsvermögen der Wertpapier-Spezialfonds nach BVI von 6,0 % (Vorjahr: 6,9 %). Hierin nicht enthalten sind die Advisory- und Management-Mandate. Das Volumen der konzernfremden Advisory- und Management-Mandate betrug 19,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 16,9 Mrd. Euro). Fondsperformance Nach dem für die Aktienbörsen mehrheitlich negativen Jahr 2022 konnten im abgelaufenen Jahr 2023 auf breiter Front mit Aktieninvestments positive Wertentwicklungen generiert werden. Am stärksten konnten dabei Fonds mit Anlageschwerpunkt in Wachstumsaktien profitieren, die zum Teil Wertentwicklungen von über 30% erzielten. Mehr als die Hälfte der Fonds der fundamentalen und quantitativen Aktienfondspalette bescherten den Anlegern positive Wertentwicklungen im zweistelligen Bereich. Die konzeptbedingt defensiver ausgerichteten Produkte des quantitativen "Low-Risk"-Segmentes sowie den speziell auf Dividendenerträgen fokussierten fundamentalen Fonds gelangen ebenfalls positive Jahresabschlüsse in einer Bandbreite zwischen 4% und 10%. Nach dem Ende der Nullzinsphase 2022 fanden Fondsanleger durch das gestiegene Zinsniveau am Anfang des Jahres 2023 gute Startbedingungen für ein Investment in Rentenfonds vor. Neben positiven laufenden Erträgen konnten die Rentenprodukte 2023 zusätzlich Kursgewinne durch Zinsrückgänge bei Staatsanleihen sowie durch die Einengung der Zinsdifferenz zwischen Unternehmensanleihen und Staatspapieren verbuchen. Letztendlich beenden ausnahmslos alle Rentenprodukte der fundamentalen und quantitativen Palette das Jahr 2023 mit einer positiven Wertentwicklung. Dabei gelingt einigen Fonds mit Anlagefokus auf in Euro lautenden Unternehmensanleihen sowie Laufzeitfonds mit Schwerpunkt Hochzins-Anleihen im abgelaufenen Jahr eine zweistellig positive Wertentwicklung. Positive Aktien- und Rentenmärkte führten sowohl bei fundamentalen als auch bei quantitativen Mischfonds fast ausnahmslos zu positiven Wertentwicklungen, wobei der überwiegende Teil der Fonds ihren Anleger ein Plus von mehr als 5% bescherten. Die Höhe der erzielten Performance war dabei im Wesentlichen abhängig von der konzeptbedingten Aktienquote und dem Grad des Investments in Unternehmensanleihen der Rententeile der Produkte. Vergleich der erreichten mit der prognostizierten Entwicklung Die im Prognosebericht des Lageberichts 2022 aufgestellten Erwartungen sind insgesamt eingetreten. Das Wirtschaftliche Ergebnis übertrifft die Planung für das Jahr 2023 moderat und liegt leicht über dem IST-Ergebnis des Vorjahres. Das verwaltete Fondsvermögen war leicht über Niveau des Jahresendstand 2022 geplant, die gesetzten Ziele des Jahres 2023 wurden leicht unterschritten. Die Bestandsentwicklung der Publikumsfonds liegt trotz positiver Vertriebsleistung moderat unter den Erwartungen. Die ETF unterschreiten aufgrund des fast vollständig ausbleibenden Nettomittelabsatzes signifikant die Planerwartung. Spezialfonds und Mandate liegen leicht unter Plan. Das Provisionsergebnis bleibt gegenüber dem Vorjahresniveau stabil und übersteigt den gesteckten Erwartungsrahmen für das Jahr 2023 moderat. Die Aufwendungen liegen zum Geschäftsjahresende leicht über dem Niveau des Vorjahres und deutlich oberhalb des Planwertes für 2023. Dieser Effekt ist im Wesentlichen auf die unterjährige Erhöhung der Personalkosten sowie die Erhöhung der Konzernverrechnung zurückzuführen. 3. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 87,6 Mio. Euro auf 838,5 Mio. Euro. Auf der Aktivseite erhöhten sich hauptsächlich die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute um 41,5 Mio. Euro auf 713,2 Mio. Euro. Die Erhöhung der täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute beruht im Wesentlichen auf dem gestiegenen Bankguthaben, welches sich gegenüber dem Vorjahr um 114,8 Mio. Euro auf 712,2 Mio. Euro erhöhte. Ein gegenläufiger Effekt auf die Forderungen an Kreditinstitute resultiert aus den erstmals in 2023 unter dem Posten der sonstigen Vermögensgegenstände ausgewiesen Forderungen aus der laufenden Verrechnung mit den Sondervermögen. Die sonstigen Vermögensgestände stiegen gegenüber dem Vorjahr um 70,6 Mio. Euro. Auf der Passivseite erhöhten sich im Wesentlichen die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 65,4 Mio. Euro auf 618,1 Mio. Euro. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Ergebnisabführung und abzuführenden Vertriebsprovisionen und Vertriebserfolgsvergütungen. Die Treuhandforderungen und Treuhandverbindlichkeiten sind im Berichtsjahr um 2,7 Mio. Euro auf einen Bestand in Höhe von 16,0 Mio. Euro gestiegen. Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr aufgrund einer Kapitalerhöhung in Höhe von 19,6 Mio. Euro auf 112,8 Mio. Euro erhöht. Finanzlage Die Finanzlage ist hauptsächlich geprägt durch kurzfristig realisierbare Aktiva. Es handelt sich hierbei überwiegend um täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 85 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 89 %) sowie sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 10 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 1 %) Die Struktur der Passiva ist gekennzeichnet durch täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 74 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 74 %), kurzfristig fällige Rückstellungen von 6 % (Vorjahr: 6 %) der Bilanzsumme und dem Eigenkapital in Höhe von 13 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 12 %). Die Gesellschaft ist in die bei der Deka-Gruppe etablierten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse voll integriert. Die Zahlungsbereitschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die operative Finanzplanung der Gesellschaft erfolgt im Rahmen der jährlichen Budgetplanung in Abstimmung mit dem Zentralbereich Finanzen der DekaBank Deutsche Girozentrale. Die Überwachung der Geschäftsentwicklung erfolgt im monatlichen Turnus. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft wird insbesondere durch den Provisionsüberschuss, den Zinserträgen sowie die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (Personal- und andere Verwaltungsaufwendungen) bestimmt. Das Provisionsergebnis beträgt 588,1 Mio. Euro und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Mio. Euro erhöht. Ursächlich hierfür waren insbesondere die Wertentwicklung sowie das positive Nettomittelaufkommen im Bereich der klassischen Aktienfonds. Aufgrund der positiven Zinsenentwicklung sind die Zinserträge im Vergleich zum Vorjahr um 19,7 Mio. Euro auf 19,6 Mio. Euro gestiegen. Der Personalaufwand ist im Berichtszeitraum um 9,2 Mio. Euro auf 78,6 Mio. Euro gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Aufwendungen für Altersversorgung zurückzuführen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich moderat auf 223,7 Mio. Euro (Vorjahr: 210,4 Mio. Euro) und setzen sich überwiegend aus Aufwendungen aus der Verrechnung konzerninterner Dienstleistungen in Höhe von 171,0 Mio. Euro, Aufwendungen für Fondsadministration in Höhe von 18,0 Mio. Euro sowie EDV-Dienstleistungen in Höhe von 15,7 Mio. Euro zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 90,5 Mio. Euro liegen deutlich oberhalb des Vorjahresniveaus (Vorjahr: 71,1 Mio. Euro), der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Mio. Euro gestiegenen Verrechnung von konzerninternen Dienstleistungen. Das positive Ergebnis aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 8,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) resultiert aus dem im Vergleich zum Vorjahr um 5 Basispunkte gestiegen Diskontierungszins. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr um 17,6 Mio. Euro auf 1,4 Mio. Euro gesunken. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus den Zinseffekten aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 14,9 Mio. Euro). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich insbesondere aufgrund der oben genannten Effekte um 41,8 Mio. Euro auf 394,4 Mio. Euro (Vorjahr: 352,6 Mio. Euro) erhöht. Das Jahresergebnis ist entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von 394,4 Mio. Euro an die DekaBank abzuführen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deka Investment ist wie im Vorjahr geordnet. III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Die künftige wirtschaftliche Entwicklung planen wir auf Basis von Annahmen, die aus heutiger Sicht als am wahrscheinlichsten erscheinen. Unsere Planungen und Aussagen zur zukünftigen Entwicklung sind jedoch mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Entwicklungen der internationalen Kapital- und Geldmärkte oder der Deka Investment können deutlich von den unterstellten Annahmen, die unter anderem auf Basis von Expertenschätzungen ermittelt wurden, abweichen. Die Risikosituation der Deka Investment ist im Risikobericht zusammengefasst dargestellt. Insbesondere das Eintreten der dort aufgeführten Risiken kann im Geschäftsjahr 2024 zu negativen Planabweichungen führen. Umgekehrt können Chancen dazu führen, dass die Erwartungen übertroffen werden. Der Planung für 2024 liegen auf Basis der Volkswirtschaftlichen Planungsprämissen der DekaBank-Gruppe u. a. folgende Annahmen zugrunde:
Resultierend aus den Absatz- und Wertentwicklungsannahmen des Geschäftsmodells der Gesellschaft, wird im Vergleich zu 2023 von einem leichten Rückgang des Provisionsergebnisses und damit der Erträge gegenüber der IST-Entwicklung des Jahres 2023 ausgegangen. Maßgebliche Voraussetzung für die Umsetzung der Planung ist die Erreichung der Vertriebsziele und das Eintreten der zentralen volkswirtschaftlichen Planungsprämissen im Jahr 2024. Erwartete gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung der Kapitalmärkte Der Ausblick für das Prognosejahr 2024 bietet eine moderate weltwirtschaftliche Expansion. Das globale Bruttoinlandsprodukt dürfte um 2,9 Prozent zulegen. Nach einem schwächeren Winterhalbjahr dürften die niedrigeren Inflationsraten und reale Lohnzuwächse vor allem in den Industrieländern zu einer leichten konjunkturellen Beschleunigung im Jahresverlauf beitragen. Viele geopolitische Belastungsfaktoren bleiben erhalten, wie etwa die militärischen Konflikte oder die handelspolitischen Dissonanzen zwischen den USA und China. Nach dem erheblichen Rückgang der Inflation im Jahr 2023 ist davon auszugehen, dass der Preisauftrieb im Verlauf dieses Jahres nur noch langsam nachlassen wird. Sowohl im Euroraum als auch in den USA und zahlreichen anderen Industrieländern dürfte die Inflation daher auch zum Jahresende weiterhin etwas über den Notenbankzielen von 2 Prozent liegen. Gleichwohl befinden sich die Kapitalmärkte in Wartestellung bezüglich der Leitzinswende, die bei den großen Notenbanken in der zweiten Jahreshälfte kommen dürfte. Nach der kräftigen Jahresendrally sind die meisten großen Aktienindizes auf oder nahe ihrer historischen Höchststände ins Jahr 2024 gestartet. Dennoch befinden sich die Bewertungen insbesondere für deutsche und europäische Unternehmen immer noch auf unauffälligen Niveaus. Zudem ist im laufenden Jahr trotz der nur schwachen Konjunkturaussichten in Europa mit wieder steigenden Unternehmensgewinnen zu rechnen, in den USA sogar im zweistelligen Prozentbereich. Insgesamt sprechen die grundsätzlichen Rahmenbedingungen unverändert für den Aktienmarkt. Auch Unternehmensanleihen haben bereits einen großen Teil der zu erwartenden positiven Kursentwicklung vorweggenommen. Das absolute Renditeniveau der Unternehmensanleihen und die laufenden Kupons bieten gleichwohl weiterhin attraktive Einstiegsmöglichkeiten für Investoren. Die Ertragserwartungen für Kapitalanlagen sind insgesamt deutlich positiv. Darüber hinaus führt die Rückkehr der Zinsen dazu, dass Anleihen, insbesondere Unternehmensanleihen, neben Aktien jetzt einen ganz zentralen Bestandteil eines gut diversifizierten Anlageportfolios darstellen können. Regulatorische Entwicklungen Die Deka Investment wird auch im Jahr 2024 diverse regulatorische Neuerungen umsetzen, wobei sich diese weniger auf einzelne Großprojekte konzentrieren. Das Thema Nachhaltigkeit steht auch in 2024 weiterhin auf der Agenda. Grund hierfür sind - neben eigenen Überlegungen zur Erweiterung der Produkt- und Dienstleistungspalette - nicht zuletzt die vielfältigen Aktivitäten, die aus dem "Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen" der Europäischen Kommission erwachsen. Von besonderer Relevanz ist dahingehend die EU-Offenlegungsverordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR - vgl. Verordnung (EU) 2019/2088). Die SFDR beinhaltet nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten auf Produkt- und Unternehmensebene. Ihr Ziel ist es, die Transparenz und Vergleichbarkeit für Anleger hinsichtlich Nachhaltigkeitsaspekten ihrer Geldanlage zu verbessern, um die Lenkung auch privater Kapitalströme auf nachhaltige Investitionen zu unterstützen. Damit sollen ein nachhaltiges und integratives Wachstum der Wirtschaft gefördert sowie finanzielle Risiken aus dem Klimawandel, Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung und sozialen Problemen bewältigt werden. Darüber hinaus wird die ab 17.01.2025 anzuwendende Verordnung über die digitale operative Resilienz im Finanzsektor (Digital Operational Resilience Act - DORA - vgl. Verordnung (EU) 2022/2554) zu Umsetzungsaufwand führen. DORA zielt auf die Verbesserung der digitalen operativen Widerstandsfähigkeit von EU-Finanzunternehmen samt ihrer IKT-Dienstleister ab und schafft diesbezüglich einen EU-weit einheitlichen Aufsichtsrahmen, womit die Anfälligkeit des Finanzsektors für IKT-Störungen und Cyberbedrohungen reduziert werden soll. Im Rahmen der Umsetzung wird bei der Deka Investment ein Schwerpunkt u.a. beim Risikomanagement von IKT-(Dritt-)Dienstleistern im Kontext Auslagerungen samt der von DORA geforderten Überwachung der Unterauftragskette liegen. Außerdem wird die ab Mai 2024 geltende Verkürzung der Abwicklungsfrist für US-Wertpapiergeschäfte auf T+1 in den USA und Kanada zu Umsetzungsaufwand führen (vgl. SEC: Press Release 2023-29). Diese Verkürzung hat eine Steigerung der Effizienz in der Wertpapierabwicklung unter Verringerung des Settlementrisikos und einer Erhöhung der Liquidität im Finanzsystem zum Ziel. Betroffen ist hiervon die gesamte Wertschöpfungskette, von Portfoliomanagement, über den Handel, das Middle- und Backoffice bis hin zu den Verwahrstellen. Die Deka Investment muss sich mit diesem Thema befassen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass es nach dem 28.05.2024 beim Handel von US-Wertpapieren zu Einschränkungen und ggfs. zu Strafzahlungen kommen kann, da diese entweder überhaupt nicht oder nicht fristgerecht erworben bzw. veräußert werden können, was wiederum zusätzliche Kosten für die Investmentvermögen zur Folge hat. Auch auf EU-Ebene wird eine Verkürzung der Settlementfrist auf T+1 bzw. T+0 im Rahmen einer Konsultation der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) diskutiert. Im Jahr 2023 wurde die Umsetzung der in 2024 in Kraft tretenden Regulierungen "Umsetzung EMIR-Refit" und "US T+1-Settlement-Disziplin" analysiert und konzeptioniert (vgl. ESMA-Leitlinien für Meldungen gem. der EMIR, Amtsblatt der EU L262/2022 und SEC: Press Release 2023-29). In Sachen EMIR-Refit handelt es sich vor allem um die regulatorische Funktionserweiterung (Harmonisierung + Qualitätssteigerungen) der täglichen Derivate-Meldung. Identifizierte Arbeitspakete sind die Anpassung/Erweiterung der relevanten Meldefelder, die Umsetzung eines neuen technischen Meldeformats sowie die Implementierung eines angemessenen Pairing- und Matching-Verfahrens. Bei der Umsetzung der US-Regulierung T+1-Settlement gilt es, den von T+2 auf T+1 verkürzten Settlement-Zyklus bei betroffenen WP-Assetklassen operativ verbindlich umzusetzen. In diesem Zusammenhang wird ein neues Element eingeführt, eine so genannte verbindliche Affirmation, das für jede Transaktion bis 3 Uhr MEZ in den jeweiligen Settlement-Systemen in den USA vorliegen muss. Die finale Realisierung beider Themenfelder erfolgt bis Ende Q1/2024, womit die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für die Deka Investment gewährleistet ist. Erwartete Geschäfts- und Ergebnisentwicklung Die Deka Investment strebt für 2024 einen deutlichen Anstieg des verwalteten Fondsvermögens an, das aus höheren Absätzen bei Spezialfonds und Mandaten sowie Publikumsfonds basiert. Die kontinuierliche Verbesserung der Produktqualität über die sukzessive Weiterentwicklung des Investmentprozesses soll die Positionierung der Deka Investment unterstützen. Die Deka Investment rechnet für 2024 im Retailgeschäft und im institutionellen Geschäft mit einer positiven Nettovertriebsleistung. Die Deka Investment erwartet grundsätzlich eine positive Wertentwicklung, plant aber, um den erhöhten Marktrisiken in 2024 Rechnung zu tragen, mit einem Abschlag. Für das Provisionsergebnis wird daher trotz steigender Fondsvermögen mit einem leichten Rückgang gegenüber dem IST des Jahres 2023 geplant. Für das Jahr 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr mit einer moderat höheren Aufwandsbasis geplant. Die Deka Investment plant für das Jahr 2024 mit einem spürbaren Rückgang des Wirtschaftlichen Ergebnisses gegenüber dem IST des Jahres 2023. Die Auswirkungen einer Fortsetzung der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sind auch für das Jahr 2024 nicht vollständig abschätzbar. Dies gilt ebenso für die Spannungen zwischen den westlichen Industrieländern und den aufstrebenden Volkswirtschaften unter Führung Chinas. Sofern sich die kriegerischen Auseinandersetzungen verschärfen oder weitere geopolitische Konflikte hinzutreten, kann sich dies in Konjunktur- und Kapitalmarktbelastungen niederschlagen. Des Weiteren kann noch nicht abgeschätzt werden, wie sich die veränderten Wertschöpfungsketten, die belasteten Lieferketten und insbesondere die weitere Inflationsentwicklung auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Von Relevanz wird dabei die Entwicklung der Geldpolitik der Zentralbanken sein. In der Konsequenz können sich die Einschätzungen zur Entwicklung der Konjunktur verändern. Die große Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Marktentwicklungen bleibt somit bestehen und die Ergebnis-, Risiko- und Kapitalsituation sowie die entsprechenden zentralen Steuerungsgrößen können sich ungünstiger entwickeln als im Prognosebericht dargestellt. 2. Risikobericht Risikostrategie und -managementsystem Die Gesellschaft ist über das Geschäftsfeld Wertpapiere in die Risikostrategie und das Risikomanagementsystem der Deka-Gruppe integriert. Dieses umfasst sämtliche relevanten Risikoarten u.a. operationelles, Geschäfts-, Adressenausfall-, Marktpreisrisiko. Es befindet sich in kontinuierlicher Weiterentwicklung. Die Methodenhoheit für die von der Deka-Gruppe vorgegebenen Rahmenbedingungen obliegt der DekaBank. Anpassungen, die Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, werden unter Berücksichtigung der konzernweiten Einbindung und Verantwortlichkeit der Geschäftsführung durchgeführt und durch Beschluss für die Gesellschaft übernommen. Die Steuerung der für die Gesellschaft relevanten Risiken obliegt der Geschäftsführung im Rahmen ihrer Organverantwortung. Darüber hinaus werden alle relevanten Risiken (inkl. derer der Deka Investment) auf Ebene des Geschäftsfeldes bzw. der Deka-Gruppe überwacht und gesteuert. Bezüglich der Sondervermögen liegt die Methodenhoheit für das Risikomanagement und -controlling in der Gesellschaft. Es erfolgt durch die hierfür in der Gesellschaft implementierten Prozesse. Die Deka Investment verfolgt einen ganzheitlichen Risikomanagementansatz, der neben einer systematischen Erfassung und Steuerung aller Risiken der Sondervermögen auch Wechselwirkungen zwischen Sondervermögen und Gesellschaft betrachtet. Die Risikoposition der Gesellschaft wird mittels systematischer Identifizierung von Risikopotentialen gesteuert. Zudem werden auf Basis regelmäßig durchgeführter Risikoanalysen und deren Kommunikation entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Darstellung der wesentlichen Risiken Für die Gesellschaft sind im Wesentlichen operationelle Risiken sowie Geschäftsrisiken von Relevanz. Adressausfall- und Marktpreisrisiken bestehen nur für die Eigenanlage des Gesellschaftskapitals. Sie sind für die Gesellschaft jedoch von untergeordneter Bedeutung. Das Liquiditätsrisiko (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) der Gesellschaft wird als sehr gering eingestuft. Im Gesamtkontext werden Nachhaltigkeitsrisiken und Reputationsrisiken als Teil des Risikouniversums betrachtet, jedoch aufgrund ihrer Auswirkungen stets im Kontext der übrigen Risikoarten gesehen. Geschäftsrisiko Das Geschäftsrisiko erfasst mögliche finanzielle Verluste, die durch Änderungen des Kundenverhaltens oder der Wettbewerbsbedingungen ebenso wie der allgemeinen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen hervorgerufen werden. Die künftige Ertragsentwicklung ist in erster Linie von der Entwicklung der Total Assets und der Nettovertriebsleistung abhängig. Das Risiko einer Entwicklung unterhalb der Erwartungen kann sowohl durch aktive Mittelabzüge seitens unserer Kunden als auch durch eine negative Entwicklung der Marktpreise getrieben werden. Die Entwicklung der Total Assets und Mittelzu- bzw. -abflüsse werden seitens der Gesellschaft kontinuierlich überwacht und der Geschäftsführung zur Steuerung des Geschäftsrisikos kommuniziert. In diesem Zusammenhang führt die Geschäftsführung der Deka Investment quartalsweise auf Basis der im letzten Zyklus erhobenen Szenarien und risikomindernden Maßnahmen eine Überprüfung auf Vollständigkeit und Aktualität durch. Hierbei wird die aktuelle Übersicht der quantifizierten Geschäftsrisikoszenarien des Geschäftsfelds Asset Management Wertpapiere (inkl. Ergebniswirkung) der Geschäftsführung zur Verfügung gestellt und durch diese bestätigt. Im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses für das Geschäftsfeld Asset Management Wertpapiere erfolgt die Prüfung, Aktualisierung und ggf. Ergänzung bzw. Aufnahme neuer Geschäftsrisiko-Szenarien für das Geschäftsfeld Asset Management Wertpapiere sowie für die Deka Investment. Die Aufnahme neuer Geschäftsrisikoszenarien kann auch unterjährig erfolgen, wenn aktuelle Ereignisse dies erfordern. Das Geschäftsrisiko beträgt per Jahresende 53,6 Mio. Euro. Die Reduzierung des Geschäftsrisikos im Vergleich zum 31.12.22 ist insbesondere auf den gesunkenen anteiligen Jahresergebnisbeitrag sowie dem gestiegenen Provisionsergebnis zurückzuführen. Adressausfall- und Marktpreisrisiken Adressausfall- und Marktpreisrisiken bestehen für die Eigenanlage des Kapitals der Gesellschaft. Dieses wird ausschließlich in Bankguthaben und, bis Dezember 2023, einem eigenen Sondervermögen gehalten. Sie stellen daher für die Gesellschaft keine relevanten Risiken dar. Für das Sondervermögen erfolgt das Risikomanagement und -controlling durch den hierfür in der Gesellschaft implementierten Controllingprozess. Zudem werden Risiken aus der Anlage des Eigenvermögens auf Tagesbasis in die konzernweite Überwachung durch den Bereich Risikocontrolling der DekaBank einbezogen. Operationelles Risiko Das operationelle Risiko (OR) ist das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Die operationellen Risiken schließen auch Rechtsrisiken ein, sofern diese sich nicht auf die zukünftige Geschäftstätigkeit beziehen. Reputationsrisiken in Folge von Schadensfällen werden nicht in der Schadenshöhe, jedoch in den Methoden und Verfahren berücksichtigt und qualitativ bewertet. Das operationelle Risiko gliedert sich gemäß seiner übergreifenden Definition in eine Reihe von Unterrisikoarten auf und wird insgesamt den sogenannten Non-Financial Risks (NFR) zugeordnet. Darunter versteht die Deka-Gruppe Risiken, die der allgemeinen Geschäftstätigkeit immanent sind, aber nicht im Zusammenhang mit einzelnen Geschäften im Sinne einer Risikoübernahme mit Gewinnerzielungsabsicht eingegangen werden. Zu solchen Unterrisikoarten, die im Ergebnis der jährlichen Risikoinventur als bedeutend eingestuft wurden (z.B. Informationssicherheitsrisiken oder Compliance-Risiken), hat die Deka-Gruppe spezialisierte zentrale Funktionen eingerichtet, die spezifische Vorgaben zur Ausgestaltung von Prozessen und Kontrollen sowie qualitative und quantitative Vorgaben zum Risikoappetit machen. Sie überwachen zudem die Einhaltung dieser Vorgaben und unterstützen die Einheiten der ersten Verteidigungslinie mit risikoartenspezifischen Methoden bei der Identifikation, Bewertung und Steuerung der jeweiligen OR-Unterrisikoart, wobei gleichzeitig für diese Risiken auch alle zentralen Methoden für operationelle Risiken gelten. Die von der Deka-Gruppe festgelegte Strategie zum Umgang mit operationellen Risiken (OR-Strategie) bildet die Grundlage für die Organisation des Managements operationeller Risiken. Sie legt die Rahmenbedingungen für den gruppenweiten Aufbau und Betrieb eines einheitlichen Systems zur Identifizierung, Bewertung, Überwachung und Steuerung operationeller Risiken fest. Die OR-Strategie gilt übergreifend für alle organisatorischen Einheiten der Deka-Gruppe. Aufgrund des prozessspezifischen Charakters der operationellen Risiken verfolgt die Deka-Gruppe zu deren Identifikation, Bewertung und Steuerung einen dezentralen Ansatz, welcher auf einem koordinierten Zusammenwirken der im Folgenden dargestellten Organisationsebenen basiert. Die Festlegung und regelmäßige Überprüfung der OR-Strategie, die Sicherstellung der notwendigen Rahmenbedingungen für deren gruppenweite Implementierung und der Beschluss von Maßnahmen zur OR-Steuerung erfolgt auf Gruppenebene. Der Bereich Risikocontrolling ist für die zentralen Komponenten des OR-Controllings in der Deka-Gruppe verantwortlich. Ihm obliegt vor allem die Methodenhoheit für das OR-Management, die unabhängige OR-Berichterstattung und die fachliche Betreuung der hierfür benötigten Infrastruktur. Die Steuerung der operationellen Risiken der Gesellschaft obliegt der Geschäftsführung. Die dezentrale Risikoidentifikation, -messung und -steuerung wird innerhalb der einzelnen Einheiten der Gesellschaft durch explizit definierte Rollen wahrgenommen. Während die Geschäftsleitung für die Umsetzung der Vorgaben aus der OR-Strategie und die eigentliche Steuerung der operationellen Risiken zuständig sind, obliegt den OR-Managern die Verantwortung für die dezentrale Anwendung entwickelter Methoden, insbesondere die Sicherstellung konsistenter Risikoeinschätzungen. Unterstützt werden die OR-Manager durch sogenannte Assessoren, welche als Prozessexperten OR-Schadensszenarien im Rahmen von Self Assessments identifizieren und bewerten, sowie durch Schadensfallerfasser. Das Risikocontrolling unterstützt die im Rahmen des OR-Managements tätigen Entscheidungsträger mit vierteljährlichen Standardberichten über alle wesentlichen operationellen Risiken für die Bereichsleiterfunktionen und rechtlichen Einheiten sowie den Vorstand und den Verwaltungsrat mit einem aggregierten Quartalsbericht im Rahmen des Gesamtrisikoberichts. Dieser enthält neben den verdichteten Informationen zu operationellen Risiken in der Deka-Gruppe Detailinformationen zu getroffenen oder geplanten Maßnahmen für die größten OR-Einzelrisiken der Einheiten. Neben der regelmäßigen Berichterstattung erfolgt eine ad-hoc-Meldung von Schadensfällen ab 100 Tsd. Euro an die Geschäftsleitung und die zuständigen Dezernenten. Die Deka-Gruppe setzt verschiedene Methoden zum Management und Controlling operationeller Risiken ein, welche auf Basis unterschiedlicher Ansätze zusammengenommen ein umfassendes Bild sowohl der aktuellen Risikosituation als auch der erwarteten Risikoentwicklung ermöglichen. Bei den Methoden handelt es sich für die zukunftsgerichtete (ex-ante) Sicht um das Self Assessment und die Szenarioanalyse sowie auf vergangenheitsorientierter (ex-post) Seite um die gruppenweite Schadensfallerhebung. Das Self Assessment basiert auf detaillierten OR-Schadensszenarien und wird mindestens jährlich durchgeführt. Neben der Beschreibung und Bewertung der Risiken hinsichtlich Schadenshöhe und Eintrittshäufigkeit erfolgt in diesem Kontext die Identifikation geeigneter risikomindernder Maßnahmen. Die Szenarioanalyse dient der detaillierten Untersuchung und Bewertung von sehr seltenen, aber mit potenziell extremen Verlusten verbundenen OR-Schadensereignissen, die aufgrund ihres einheitenübergreifenden Charakters bzw. ihres potenziell hohen Maximalschadens nicht adäquat über das Self Assessment abgebildet werden können. Dabei fließen Geschäftsumfeld- und Interne Kontrollfaktoren als regelmäßig aktualisierte Risikoindikatoren in die Bewertung der Szenarioanalysen ein, erhöhen damit deren Risikosensitivität und unterstützen die zeitnahe Identifikation von Entwicklungen sowie die Ableitung steuerungsrelevanter Impulse. Im Rahmen der Monte-Carlo-Simulation wird gleichgewichtet aus beiden Perspektiven eine ausreichend hohe Anzahl von Jahresverlustbeträgen ermittelt, um aus der Ergebnismenge den Gesamt-Value at Risk für operationelle Risiken auf dem Konfidenzniveau 99,9% abzulesen. Mit Hilfe der zentralen Schadensfalldatenbank werden OR-Schadensfälle ab einem Betrag von 5.000 Euro brutto strukturiert erfasst. Dabei erfolgt neben der Beschreibung des Schadens auch eine Dokumentation der Ursachen und geeigneter Maßnahmen zur Vermeidung zukünftiger Fälle. Erwartete Schadensminderungen werden nur im Falle buchungswirksamer Verlustminderungen berücksichtigt. Darüber hinaus werden die Erkenntnisse der Schadensfallerhebung zur Validierung der Risikoeinschätzung im Rahmen der Self Assessments genutzt. Zur Bestimmung des ökonomischen Kapitalbedarfs für operationelle Risiken verwendet die Deka-Gruppe einen aufsichtsrechtlich anerkannten fortgeschrittenen Messansatz (AMA). Hierbei wird das operationelle Risiko der Deka-Gruppe im Rahmen eines Verlustverteilungsansatzes auf Grundlage der beschriebenen Methoden sowie externen Verlustdaten zur Ergänzung der internen Verlustdatensammlung quantifiziert. Die ermittelten Value-at-Risk-Werte fließen sowohl in die aufsichtsrechtliche Eigenmittelanforderung als auch in die interne Risikotragfähigkeitsanalyse der Deka-Gruppe ein. Sowohl hinsichtlich der im Rahmen der Schadensfallerhebung beobachteten Schadenssumme als auch bezüglich der Bewertung der für die Gesellschaft relevanten Schadensszenarien hat sich das insgesamt als gering eingestufte operationelle Risiko im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreswert um 427 Tsd. Euro spürbar erhöht. Die Erhöhung des Schadenspotenzials resultiert unserer Einschätzung nach insbesondere aus einer regelmäßigen Überarbeitung bzw. Qualitätssicherung der Schadensszenarien. Risikosituation der Deka Investment In den aufgeführten Risikokategorien waren im Geschäftsjahr keine Risiken zu verzeichnen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet haben oder dies erwarten lassen. Die Gesellschaft sieht die Risiken für die künftige Entwicklung weiterhin im Wesentlichen im Bereich der Geschäftsrisiken bei den Provisionserträgen aus Bestands- und Neugeschäft sowie bei den operationellen Risiken. Zudem resultieren auch weiterhin Risiken aus zu erwartenden regulatorischen Eingriffen. Zur Risikodeckung stehen der Gesellschaft Eigenmittel in Höhe von 112,7 Mio. Euro zur Verfügung. 3. Chancenbericht Das Chancenmanagement ist in die Gesamtbanksteuerung der Deka-Gruppe integriert. Im Rahmen des Strategieprozesses werden fortlaufend Chancen identifiziert und bewertet. In Abhängigkeit von der erwarteten Risiko- und Ergebniswirkung sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit wird entschieden, welche Ressourcen für die Nutzung zusätzlicher Potenziale in den verschiedenen Chancenfeldern bereitgestellt werden. Die kontinuierliche und intensive Beobachtung der Märkte - auch über das eigene Research - sowie etablierte Feedback-Prozesse mit den Sparkassen stellen eine stets aktuelle Bewertung der Chancenfelder sicher. Auf diese Weise steuert die Deka-Gruppe unter Einbindung der Deka Investment ihre Chancen aktiv und kann schnell auf neue Entwicklungen reagieren. Unter Chancen werden positive Abweichungen von den Planungsannahmen hinsichtlich des einjährigen Prognosezeitraums verstanden. Dabei werden im Wesentlichen drei Kategorien unterschieden:
Die im Prognosebericht getroffenen Annahmen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen das aus Sicht der Deka Investment wahrscheinlichste Szenario dar. Gleichwohl können sich die Rahmenbedingungen besser entwickeln als im Basisszenario angenommen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für das nachfolgend beschriebene makroökonomische Positivszenario wird jedoch als eher gering eingeschätzt. Es könnten eine schnelle Rückführung der restriktiven Geldpolitik, hohe Investitionen in den Strukturwandel Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit, ein gestiegenes Vertrauen und deutliche Produktivitätszuwächse zu überraschend starkem Wachstum ohne nennenswert steigende Inflationsraten führen. In diesem Szenario könnte ein wider Erwarten deutlicherer Anstieg der Aktien- und Rentenindizes zu einem stärkeren Wachstum des Asset Management Volumens führen und sich positiv auf das Provisionsergebnis auswirken. Ein steilerer Verlauf der Zinsstrukturkurve könnte die Rahmenbedingungen für die Anlage von Eigenmitteln und die Liquiditätsbewirtschaftung weiter verbessern. Chancen aus Marktentwicklungen könnten ebenso aus einer noch stärkeren Hinwendung der Kunden zu Fonds und ETFs für die Geldvermögensbildung entstehen. Die Deka Investment geht jedoch davon aus, dass sich dieser Prozess auch künftig nur langsam vollziehen wird. Sollten die Produkte und Leistungen der Deka Investment dennoch größeren Zulauf haben als in der Planung prognostiziert, würde sich dies vorteilhaft auf den Absatz und das Asset Management Volumen auswirken. Unternehmensstrategische und weitere Chancen sind mit der Managementagenda als fortlaufendem strategischen Handlungsprogramm verbunden. Hierzu zählen für die Gesellschaft die weitere Digitalisierung und Automatisierung der Produktionsprozesse zur Flexibilitätserhöhung, langfristige Effizienz für einen verbesserten Kundenzugang sowie der zielgerichtete Ausbau der Produkt- und Dienstleistungspalette in Segmenten mit hohen Potenzialen sowie die Umsetzung einer konsistenten ESG-Strategie inklusive der Bereitstellung eines wettbewerbsfähigen ESG-Produktangebots. Die sich daraus ergebenden Effekte sind bereits in der Planung für 2024 berücksichtigt, so dass darüber hinausgehende positive Auswirkungen auf die Geschäfts- und Ergebnislage der Deka Investment unwahrscheinlich sind. Im Falle einer Entwicklung oberhalb der geplanten Erwartungen - etwa aufgrund einer stärker als geplant ausfallenden Nachfrage - wären positive Auswirkungen auf die Geschäfts- und Ergebnislage der Deka-Gruppe und der Deka Investment möglich. Im Bereich der Digitalisierung könnten neue Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen der Deka-Gruppe Geschäftspotenzial für die Deka Investment bringen. Die Deka Investment sieht im aktuellen, dynamischen Marktumfeld wieder verstärkte Chancen für aktives Fonds- und Vermögensmanagement. Zudem wird die Blockchaintechnologie als solche als Zukunftstechnologie gesehen. Insofern wird in Unternehmen investiert, die von der Blockchaintechnologie profitieren. Parallel analysiert das Geschäftsfeld fortlaufend und auch geschäftsfeldübergreifend die Einsatzmöglichkeiten von Blockchaintechnologie. Vor dem Hintergrund der aktuellen Dynamik der geopolitischen Entwicklungen und der möglichen Auswirkungen auf die Sparquote wird die Deka Investment GmbH die Situation auch weiterhin im Rahmen der etablierten Prozesse fortlaufend überwachen.
Frankfurt am Main, 19. März 2024 Deka Investment GmbH Geschäftsführung Dr. Neugebauer Boysen Ketter Schneider Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Deka Investment GmbH, Frankfurt am Main, (Deka Investment) ist im Handelsregister Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 40601 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), dem für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach RechKredV. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Formblatt 3 angewendet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ab dem Berichtsjahr haben wir eine Änderung des Ausweises von Forderungen aus der laufenden Verrechnung mit den Sondervermögen über die Verwahrstelle DekaBank Deutsche Girozentrale AöR, Frankfurt am Main/Berlin vorgenommen. Um eine Anpassung der Darstellungsform an eine mittlerweile branchenübliche Darstellungsweise zu erreichen, werden die bis zum Vorjahr unter den Forderungen an Kreditinstituten ausgewiesenen Forderungen unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Vorjahresbeträge wurden nicht angepasst. Im Übrigen haben sich keine Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Fremdwährungsbeträge werden, soweit zulässig, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Erträge und Aufwendungen werden mit den abgerechneten Fremdwährungskursen berücksichtigt. Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden sowie sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die immateriellen Anlagewerte sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den steuerlich anerkannten Sätzen bilanziert. Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Mittel- und langfristige Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wurden mit den von der Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Für Pensionsverpflichtungen wird der Verpflichtungsumfang durch unabhängige versicherungsmathematische Gutachter bewertet. Dabei wird zu jedem Abschlussstichtag der Barwert der erdienten Pensionsansprüche nach dem Verfahren laufender Einmalprämien (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Für fondsgebundene Versorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert des korrespondierenden Fondsvermögens bestimmt, werden die Pensionsverpflichtungen zum beizulegenden Zeitwert der zugrundeliegenden Fonds angesetzt, soweit dieser Wert einen zugesagten Mindestbetrag überschreitet. Für die betriebliche Altersversorgung wurde durch ein Contractual Trust Arrangement (CTA) saldierungspflichtiges Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB geschaffen. Dieses wird durch einen rechtlich unabhängigen Treuhänder - den Deka Trust e.V. - gehalten. Das Deckungsvermögen besteht für die fondsgebundenen beitragsorientierten Versorgungszusagen im Wesentlichen aus dem pro Mitarbeiter individuell zugeordneten Fondsvermögen sowie weiterer Vermögensmittel zur Deckung der biometrischen Risiken aus vorzeitigen Versorgungsfällen und des Nachfinanzierungsrisikos. Darüber hinaus sind auch die Verpflichtungen aus Endgehaltsplänen und Gesamtversorgungssystemen durch die Schaffung von Deckungsvermögen mittels CTA ausfinanziert. Dieser Teil des Deckungsvermögens ist insbesondere in einen Spezialfonds investiert, dessen Anlagestrategie auf einer integrierten Asset Liability Betrachtung basiert. Das Deckungsvermögen wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mindert den Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen. Die Bewertung der im Deckungsvermögen enthaltenen Fondsanteile erfolgt zum Anteilwert (Rücknahmepreis) der jeweiligen Fonds. Die Erträge und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen werden mit Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Zusagen für Vorruhestand und Übergangszahlungen werden ebenfalls versicherungsmathematisch bewertet und in Höhe des Barwerts der Verpflichtung zurückgestellt. Des Weiteren besteht für die Mitarbeiter zusätzlich die Möglichkeit, in Arbeitszeitkonten einzubezahlen. Die Konten werden in Geld geführt und sind analog zu den leistungsorientierten Zusagen durch Deckungsvermögen im Deka Trust e.V. gedeckt. Der Bilanzansatz ergibt sich aus der Differenz von Verpflichtungsumfang und beizulegendem Zeitwert des Deckungsvermögens. Der Ausweis der Rückstellungen für Vorruhestand sowie für Arbeitszeitkonten erfolgt unter den anderen Rückstellungen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung getragen. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist zum Jahresende 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 87,6 Mio. Euro auf 838,5 Mio. Euro gestiegen. 1. Forderungen an Kreditinstitute In den Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 713,2 Mio. Euro sind Forderungen an verbunden Unternehmen in Höhe von 712,3 Mio. Euro enthalten. Im Wesentlichen handelt es sich um täglich fällige Bankguthaben bei unserer Gesellschafterin, der DekaBank Deutsche Girozentrale AöR, Frankfurt am Main/Berlin (DekaBank), in Höhe von 712,2 Mio. Euro (Vorjahr: 597,4 Mio. Euro). Der Vorjahresbetrag enthält Forderungen aus der laufenden Verrechnung mit den Sondervermögen über die Verwahrstelle DekaBank Deutsche Girozentrale AöR, Frankfurt am Main/Berlin (DekaBank), in Höhe von 72,7 Mio. Euro., hinsichtlich des diesbezüglichen Ausweises im Berichtsjahr verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". 2. Forderungen an Kunden Dieser Posten enthält Forderungen aus Portfoliomanagementdienstleistungen für Unternehmen der Deka-Gruppe. Die Restlaufzeit der Forderungen an Kunden beträgt bis zu 3 Monate. 3. Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten Das bilanzierte Treuhandvermögen betrifft ausschließlich Forderungen an Kreditinstitute. Durch Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber Dritten im Interesse unserer Anleger in Investmentfonds liegen auf Bankkonten bei unserer Gesellschafterin, der DekaBank, treuhänderisch vereinnahmte Gelder in Höhe von 16,0 Mio. Euro. Hierbei handelt es sich überwiegend um erhaltene Steuererstattungen für Quellensteuer, die den Investmentvermögen über die Verwahrstellen zustehen, sowie um Erstattungen von Dritten, die im Rahmen von Sammelklagen geltend gemacht werden. Die bilanzierten Treuhandverbindlichkeiten betreffen somit ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 4. Entwicklung des Anlagevermögens (in TEUR)
5. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 80,1 Mio. Euro sind im Wesentlichen Forderungen aus der Verwaltung von Investmentvermögen in Höhe von 76,8 Mio. Euro enthalten, davon entfallen 73,2 Mio. Euro an Sondervermögen der Verwahrstelle DekaBank und 3,6 Mio. Euro auf andere Verwahrstellen. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus der Weiterbelastung von Researchleistungen (Research Payment Account) gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 5,9 Mio. Euro). Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist eingeschränkt. Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände beträgt bis zu 3 Monate. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten der Aktivseite werden die Gehaltszahlungen für Januar 2024 in Höhe von 2,7 Mio. Euro, welche bereits im Dezember 2023 abflossen, und geleistete Vorauszahlungen für Dienstleistungen in Höhe von 2,2 Mio. Euro ausgewiesen. 7. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 618,1 Mio. Euro bestehen zum Stichtag ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: 552,5 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten resultieren hauptsächlich aus der Gewinnabführung des Geschäftsjahres in Höhe von 394,4 Mio. Euro sowie aus abzuführenden Vertriebsprovisionen und Vertriebserfolgsvergütungen in Höhe von 220,8 Mio. Euro. 8. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Dieser Posten enthält Verbindlichkeiten aus der internen Leistungsverrechnung mit Unternehmen der Deka-Gruppe in Höhe von 3,6 Mio. Euro. Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten für Provisionszahlungen in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden beträgt bis zu 3 Monate. 9. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 9,3 Mio. Euro werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 4,9 Mio. Euro und Verbindlichkeiten aus Researchleistungen (Research Payment Account) in Höhe von 2,3 Mio. Euro ausgewiesen. Die enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Solidaritätszuschlag betragen 1,0 Mio. Euro. Verbindlichkeiten gegenüber Personal bestehen in Höhe von 0,4 Mio. Euro. Aus der umsatzsteuerlichen Organschaft besteht eine Verbindlichkeit für abzuführende Umsatzsteuer in Höhe von 0,6 Mio. Die Restlaufzeit der sonstigen Verbindlichkeiten beträgt bis zu 3 Monate. 10. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind im Voraus vergütete, aber erst zeitanteilig nach dem Bilanzstichtag ertragswirksam zu vereinnahmende Honorare ausgewiesen. 11. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen erfolgte unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G auf der Basis folgender versicherungsmathematischer Parameter:
1) Für die Bewertung der fondsbasierten Zusagen nicht relevant, da diese nicht endgehaltsabhängig sind. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,83 %. Der sich nach § 253 Abs. 6 HGB ergebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Rückstellungsbetrag, der sich bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, beläuft sich auf 1,4 Mio. Euro. Für die verfallbaren Anwartschaften werden bei der Berechnung zusätzlich die von der Heubeck Richttafeln GmbH veröffentlichten Fluktuationsprofile mit einem Niveauparameter von 1,5 berücksichtigt. In dieser Position sind Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten, sofern der Verpflichtungsumfang den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens übersteigt. Die Rückstellungen nach der Verrechnung sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
* in 2022 Aufwendungen Aus der Bewertung der Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert ergibt sich ein die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände übersteigender Betrag in Höhe von 36,7 Mio. Euro. Zur Deckung dieses gemäß § 268 Abs. 8 HGB zur Ausschüttung gesperrten Betrages sind frei verfügbare Rücklagen vorhanden. Die anderen Rückstellungen in Höhe von 52,9 Mio. Euro bestehen hauptsächlich für Bonuszahlungen in Höhe von 20,2 Mio. Euro und Provisionsaufwendungen in Höhe von 12,1 Mio. Euro. Weiterhin bestehen Rückstellungen für Rechtsrisiken im Personalbereich in Höhe von 5,6 Mio. Euro. Die Rückstellungen für Resturlaub, Überstunden und sonstige Personalkosten betragen 2,5 Mio. Euro. Die anderen Rückstellungen enthalten auch Rückstellungen für ruhestandsnahe Regelungen und Vorruhestand in Höhe von 3,8 Mio. Euro sowie für Arbeitszeitkonten in Höhe des Erfüllungsbetrages von 2,4 Mio. Euro, die gem. § 246 Abs. 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe 2,4 Mio. Euro verrechnet werden. 12. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr 10.225.900 Euro. Die Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr zur Absicherung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel um 19,6 Mio. Euro erhöht und beträgt zum Stichtag 99,8 Mio. Euro. Die Gewinnrücklagen in Höhe von 2,8 Mio. Euro haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Alleinige Gesellschafterin ist die DekaBank. 13. Erläuterungen zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesellschaft nimmt Leistungen einzelner verbundener Unternehmen der Deka-Gruppe in Anspruch, die insbesondere die Bereitstellung von Marketing- und Vertriebsleistungen, Depot- und Wertpapierdienstleistungen, Rechnungswesen, Interne Revision, Vermietung von Büroräumen, Personalverwaltung und DV-Versorgung betreffen. Die Höhe der zu leistenden Vergütung ist abhängig vom Umfang der in Anspruch genommenen Leistungen. Im Geschäftsjahr betrug sie 171,0 Mio. Euro. Die entsprechenden Geschäftsbesorgungsverträge sind mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Geschäftsjahresende des Kündigenden kündbar. 14. Sonstige Angaben zur Bilanz Auf der Aktivseite stehen Vermögensgegenstände in Fremdwährung in Höhe von 0,2 Mio. Euro und auf der Passivseite Verbindlichkeiten in Fremdwährung in Höhe von 1,6 Mio. Euro zu Buche. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinserträge resultieren aus der Verzinsung des laufenden Bankguthabens. Die Provisionserträge in Höhe von 935,8 Mio. Euro stammen im Wesentlichen aus Verwaltungsgebühren in Höhe von 838,0 Mio. Euro, Erträgen aus Kostenpauschalen in Höhe von 61,6 Mio. Euro sowie Erträgen aus Management von Mandaten in Höhe von 17,2 Mio. Euro. Die Provisionsaufwendungen belaufen sich auf 347,7 Mio. Euro und enthalten im Wesentlichen Bestands- und Vertriebsprovisionen in Höhe von 287,2 Mio. Euro sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verwaltung von Sondervermögen in Höhe von 51,7 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge entstehen im Wesentlichen aus der Verrechnung konzerninterner Dienstleistungen in Höhe von 69,1 Mio. Euro sowie den Erträgen aus dem saldierten Ergebnis aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen und den Erträgen und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 8,9 Mio. Euro. Darüber hinaus sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1,9 Mio. Euro und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 30 Tsd. Euro (Vorjahr: 8 Tsd. Euro) enthalten. Die Erträge werden überwiegend aus Geschäften in Deutschland generiert. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 302,3 Mio. Euro gliedern sich in Personalaufwendungen in Höhe von 78,6 Mio. Euro und andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 223,7 Mio. Euro. Die anderen Verwaltungsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen anderer Konzerngesellschaften in Höhe von 171,0 Mio. Euro und Aufwendungen für Fondsadministration in Höhe von 18,0 Mio. Euro sowie Aufwendungen für EDV-Dienstleistungen in Höhe von 15,7 Mio. Euro. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für Rechtsrisiken im Personalbereich in Höhe von 0,6 Mio. Euro und Aufwendungen aus Kulanz- und Schadensfällen in Höhe von 0,7 Mio. Euro enthalten. Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 27 Tsd. Euro (Vorjahr: 60 Tsd. Euro) enthalten. IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der DekaBank. Im Berichtsjahr bestand eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. Die Bilanzierung latenter Steuern entfällt aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der DekaBank. Die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird im Konzernabschluss der Muttergesellschaft DekaBank dargestellt. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der DekaBank einbezogen. Dieser wird beim Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Bezüge Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer beliefen sich auf 1.942.221 Euro. Die Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung betragen 1.471.479 Euro, Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen für diesen Personenkreis bestehen in Höhe von 18.603.302 Euro. Im Geschäftsjahr 2023 wurden der Geschäftsführung variable Vergütungsbestandteile, die von künftigen Bedingungen abhängen, in Höhe von 1.025.000 Euro (Vorjahr: 1.085.000 Euro) zugesagt. Variable Vergütungsbestandteile, die nicht im Jahr der Zusage zur Auszahlung kommen, sind zum Teil von einer nachhaltigen Wertentwicklung der Deka-Gruppe abhängig und werden über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren aufgeschoben. Die gewährten nachhaltigen Vergütungsbestandteile sind mit einer Haltefrist von einem Jahr versehen, nach deren Verstreichen sie ausgezahlt werden. Für die Bewertung der Nachhaltigkeit werden auf Ebene der Deka-Gruppe die Finanzergebnisse und die Risikosituation sowie auf individueller Ebene Eignung und Verhalten sowie der individuelle Erfolgsbeitrag herangezogen. In den kurzfristig fälligen Leistungen an die Geschäftsführung sind variable Vergütungsbestandteile aus dem Zusagejahr 2022 in Höhe von 205.000 Euro enthalten. Die Vergütungen für den Aufsichtsrat betrugen 78.750 Euro. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 482 Mitarbeiter - ohne die Mitglieder der Geschäftsführung - beschäftigt, davon waren 377 Mitarbeiter in Vollzeit und 105 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahresabschluss haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 weist ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 394.380.620,42 Euro aus, welches auf Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags vollständig an die Gesellschafterin abgeführt wird. Ein Bilanzgewinn besteht nicht. Mandate Dr. Ulrich Neugebauer (Sprecher der Geschäftsführung)
Thomas Ketter (Mitglied der Geschäftsführung):
Thomas Schneider (Mitglied der Geschäftsführung):
Aufsichtsrat Vorsitzender: Dr. Matthias Danne, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der DekaBank Deutsche Girozentrale AöR, Frankfurt am Main/Berlin Stellvertretende Vorsitzende: Birgit Dietl-Benzin, Mitglied des Vorstandes der DekaBank Deutsche Girozentrale AöR, Frankfurt am Main/Berlin Mitglieder: Dr. Fritz Becker, Aufsichtsrat, Wehrheim Joachim Hoof, Vorsitzender des Vorstandes der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Dresden Jörg Münning, Vorsitzender des Vorstandes der LBS Landesbausparkasse NordWest, Münster Peter Scherkamp, Aufsichtsrat, München Geschäftsführung Sprecher Dr. Ulrich Neugebauer, Rödermark Mitglieder Jörg Boysen, Hünstetten Thomas Ketter, Frankfurt am Main Thomas Schneider, Lorsch
Frankfurt am Main, 19. März 2024 Deka Investment GmbH Geschäftsführung Dr. Neugebauer Boysen Ketter Schneider BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Deka Investment GmbH, Frankfurt am Main PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Deka Investment GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deka Investment GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. März 2024 Deloitte
GmbH
Andreas Koch, Wirtschaftsprüfer Mathias Bunge, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde am 11. Juli 2024 festgestellt. Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat sich regelmäßig von der Geschäftsführung über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und ihrer Fonds unterrichten lassen und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sowie des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Geschäftsführung überzeugt. Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Prüfungsergebnis zu. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 werden vom Aufsichtsrat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung gebilligt und der Gesellschafterversammlung mit dem Vorschlag vorgelegt, sie zu genehmigen. Ferner schlägt der Aufsichtsrat der Gesellschafterversammlung vor, den Mitgliedern der Geschäftsführung der Deka Investment GmbH für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen. Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde im März 2024 von der außerordentlichen Gesellschafterversammlung zum Abschlussprüfer für den Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 sowie sämtlicher von ihr verwalteten Sondervermögen, deren Geschäfts-, Rumpfgeschäftsjahresende bzw. Übertragungsstichtag in das Kalenderjahr 2024 fällt, gewählt.
Frankfurt am Main, im Juli 2024 Der Vorsitzende des Aufsichtsrates |
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