dress-for-less GmbHLiquidiert

28359 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 96610
Vorher
Mainstern Vorrat H 4 GmbH
Eingetragen
6.12.2016
Branche
Einzelhandel mit TextilienGroßhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
der Vertrieb bzw. Verkauf von Textilien, Designermode und -artikeln - der Vertrieb bzw. Verkauf umfasst die Bereiche Mode, Trendartikel, Accessoires, Unterwäsche, Duft und Home

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

dress-for-less GmbH

Kelsterbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2019 bis zum 30.09.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2019 bis zum 30.09.2020

A. Wirtschaftsbericht

I. Geschäftstätigkeit und wirtschaftliches Umfeld

Unternehmen

Die dress-for-less GmbH ist ein Online Outlet von Designermode und -artikeln sowie Textilien. Der Vertrieb bzw. Verkauf umfasst die Bereiche Mode, Schuhe, Accessoires, Unterwäsche, Bademode und Home & Living. Als E-Commerce Pure-Player bietet dress-for-less seinen Kunden hochwertige (ungeprüft) Produkte von über 360 renommierten (ungeprüft) Mode- und Lifestyle-Marken zu stark vergünstigten Preisen über den eigenen Webshop an. Die derzeit stärksten Märkte sind die DACH Region sowie die Niederlande.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Infolge der Coronakrise ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2020 um 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Erstmalig ist somit seit der Wirtschaftskrise 2008/2009 ein Rückgang des Bruttoinlandproduktes zu verzeichnen. 1

Bedingt durch die Coronakrise und den damit verbundenen Lockdown im stationären Handel wurde die Entwicklung vom stationären Handel hin zum E-Commerce deutlich beschleunigt. Overall ist der Umsatz im E-Commerce im Vergleich zum Vorjahr um 14,6 % gestiegen. In den drei Vorjahren lag das durchschnittliche Wachstum lediglich bei 11,3. 2

II. Steuerungssysteme

Wesentlicher Bestandteil des Steuerungssystems sind die monatlich erstellten Abschlüsse nach HGB. Daraus wird ein monatlicher Soll-Ist-Vergleich abgeleitet und analysiert. Hauptaugenmerk wird dabei auf die für unser Unternehmen bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren wie die Umsatzerlöse und das normalisierte EBITDA gelegt. Normalisiert werden Einmaleffekte, die nicht operativer Natur sind.

III. Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2019/2020 war gesellschaftsintern geprägt durch hohe Investitionen in die Erneuerung des Webshops, den Ersatz des bestehenden ERP-Systems sowie des Lagerverwaltungssystems, um die Gesellschaft technologisch für die geplante weitere Expansion bestmöglich zu rüsten.

1 Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt 2020 für Deutschland, Januar 2021
2 Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Pressemitteilung 26.01.2021

Der Geschäftsverlauf war darüber hinaus extern geprägt durch die weltweite Coronapandemie, die sich im deutschen Handel über alle Absatzkanäle stark negativ auf die Nachfrage nach Textilien ausgewirkt und die insbesondere in den Monaten März und April 2020 zu stärkeren Umsatzrückgängen (im März lag der EBITDA um -779 TEUR, im April um -1.074 TEUR gegenüber Vorjahr zurück) geführt hat. Die Reorganisation und Neuausrichtung unseres Unternehmens konnte durch die Neubesetzung von Leitungspositionen sowie weiterer wichtiger Teammitglieder weitgehend abgeschlossen werden. Die Prozesse in Logistik und Verwaltung konnten durch die neuen Systemumgebungen erheblich verbessert werden, so dass dress-for-less sowohl technologisch als auch personell deutlich besser aufgestellt ist, um die Entwicklung des Unternehmens sowie seiner Ertragslage nachhaltig zu verbessern, als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr konnten wichtige Modemarken hinzugewonnen werden, durch die Abhängigkeit und Konzentration von einzelnen Marken reduziert werden und das Sortiment insgesamt breiter, ausgewogener und attraktiver ausgebaut wird. Dabei standen die Kundenzufriedenheit einerseits sowie die gute Beziehung zu unseren Lieferanten andererseits im Mittelpunkt unserer Beschaffungsaktivitäten. Der Vorratsbestandbestand lag zum Bilanzstichtag um ca. 1,9 Mio. EUR über Vorjahr.

Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung blieb, insbesondere durch die Auswirkungen der Coronakrise, im Geschäftsjahr 2019/20 hinter den Erwartungen der Geschäftsführung zurück. Der Umsatz nach Retouren belief sich auf 40,4 Mio. Euro (2018/19: 42,0 Mio. Euro) und lag damit hinter dem Vorjahr und der Planung (48,0 Mio. EUR) zurück. Auch das daraus resultierende Rohergebnis in Höhe von 17,3 Mio. Euro (2018/19: 19,5 Mio. Euro) war geringer als geplant (22,6 Mio. EUR). Das normalisierte EBITDA betrug -4,7 Mio. EUR (2018/19: -0,5 Mio. EUR).

Die Gesellschaft hat im Zusammenhang mit der Erneuerung des ERP- und LVS-Systems Eigenleistungen in Höhe von 593 TEUR aktiviert. Die Personalaufwendungen von 7,4 Mio. Euro (2018/19: 6,0 Mio. Euro) liegen planmäßig deutlich über Vorjahr. Die Beschäftigtenzahl der dress-for-less GmbH betrug im Geschäftsjahr 2019/20 durchschnittlich 196 Personen (Vorjahr: 166).

Die Abschreibungen betrugen 1,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,7 Mio. EUR) und lagen damit auf Planniveau. Davon entfielen im Wesentlichen 830 TEUR auf den bis September 2020 genutzten bisherigen Webshop, 185 TEUR auf sonstige IT-Investitionen und 101 TEUR auf Investitionen in Einbauten fremde Gebäude.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 18,6 Mio. Euro (2018/19: 14,8 Mio. Euro) sind 3,2 Mio. Euro Sonderaufwendungen enthalten. Diese bestehen insbesondere aus den Kosten für die Inbetriebnahme des neuen Webshops, Kosten für den Aufbau der neuen Personalstruktur, Beratungsleistungen sowie Kosten für die Entwicklung von Eigenmarken.

Der Zinsaufwand von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr 0,1 Mio. EUR) ergibt sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 13,7 Mio. Euro.

Das Ergebnis nach Steuern lag bei -9,4 Mio. Euro (2018/19: -2,7 Mio. Euro) und fiel damit deutlich unter die Erwartung der Geschäftsführung. Allerdings ist das erzielte Ergebnis vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Coronapandemie und der Sonderaufwendungen durch den Umstrukturierungsprozess der Gesellschaft zu verstehen.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum 30. September 2020 über liquide Mittel von 0,7 Mio. Euro (2018/19: 2,2 Mio. Euro).

Mit einem Eigenkapital von 1,1 Mio. Euro (Vorjahr 10,5 Mio. Euro) verfügt das Unternehmen über eine Eigenkapitalquote von 4,6% (Vorjahr 48,7%). Darüber hinaus erfolgt die Finanzierung durch Darlehen in Höhe von 13,5 Mio. Euro (davon Gesellschafterdarlehen 9,5 Mio. Euro) und die branchenüblichen Lieferantenverbindlichkeiten.

Die erfolgten Investitionen beliefen sich auf 5,1 Mio. Euro und betrafen vor allem die Investitionen in die neue ERP-Systemumgebung (Microsoft Dynamics 365 Business Central) sowie in das neue Lagerverwaltungs-System (OPUS/G) und den technischen Ausbau der Logistik.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 24,4 Mio. Euro (Vorjahr: 21,6 Mio. Euro). Die Veränderung basiert vor allem aus dem Zuwachs des Anlagevermögens aufgrund der hohen Netto-Investitionen und dem Zuwachs der Bestände. Demgegenüber stehen rückläufige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ein Rückgang des Kassenbestandes/Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch kurzfristiges Vermögen in Höhe von 18,8 Mio. Euro (Vorjahr 19,7 Mio. Euro) geprägt. Bedeutendster Vermögensposten sind die Vorräte mit 16,6 Mio. Euro (Vorjahr 14,7 Mio. Euro), die rund 68% der Bilanzsumme (Vorjahr 68%) ausmachen.

Die Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten (5,3 Mio. EUR; VJ 4,6 Mio. EUR) betreffen überwiegend Rückstellungen für ausstehende Retouren, für ausstehende Rechnungen und Umsatzsteuerzahllasten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 1,1 Mio. Euro). Maßgeblich für die Erhöhung ist die Verbesserung der Zahlungskonditionen, die längere Zahlungsziele ermöglicht als dies im Vorjahr der Fall war.

Die Geschäftsführung schätzt die Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres insgesamt, gemessen an den erzielten Fortschritten bei der nachhaltigen strukturellen Veränderung des Unternehmens, als günstig ein. Erste Schritte für eine dauerhaft positive Entwicklung der Gesellschaft wurden gemacht.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Prognosebericht

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose 3 hat die Einschätzung der Bundesregierung bezüglich der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,0 % für 2021 bestätigt. Zu Jahresbeginn nimmt infolge von weiteren Infektionsschutzmaßnahmen die Wirtschaftsleistung weiter ab. Im Sommerhalbjahr wird in der Prognose infolge stetig rückläufiger Coronamaßnahmen mit einer kräftigen Ausweitung der Produktion gerechnet. Das Vorkrisenniveau in der Produktion wird jedoch erst wieder 2022 erreicht.

Die Prognose für 2021 gestaltet sich jedoch aufgrund der Coronapandemie als besonders schwierig; d.h. es gibt unter den führenden Instituten eine erhebliche Abweichung in der Prognose 2021. 4

Der Umsatz im Bereich E-Commerce mit Waren wird auch im Jahr 2021 mit 12,5 % wieder stark wachsen und laut Prognose wird somit der E-Commerce mit Waren und Dienstleistungen die Grenze von 100 Mrd. Euro übersteigen. 5

Aufgrund der im Geschäftsjahr 2019/2020 erfolgten Investitionen und getätigten Sonderaufwendungen, die bei dress-for-less planmäßig zu deutlich effizienteren Arbeitsabläufen in der Administration und Logistik führen werden, der Neuausrichtung der Mitarbeiterstrukturen, dem Ausbau des Markenportfolios sowie weiter verbesserter Marketinginstrumente ging die Geschäftsführung von einem Umsatzwachstum in Höhe von ca. 16% gegenüber Vorjahr aus. Diese Einschätzung erfolgt unter der Annahme, dass ab Frühjahr 2021 die globale Coronapandemie noch nicht vollständig überwunden ist, die Nachfrage nach Textilien in Deutschland und Europa insgesamt nur mäßig steigt und dress-for-less nur in geringem Umfang negativ durch Kaufzurückhaltung, geringere Warenkörbe oder höhere Retouren als in der Vergangenheit belastet wird. Darüber hinaus setzt die Wachstumsprognose voraus, dass die neuen Technologien, insbesondere der neue Webshop, zum Geschäftsjahresbeginn einwandfrei funktionieren und durch eine deutlich verbesserte Kunden-Convenience die Nachfrage nach unseren Produkten steigt.

3 Der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose gehören an: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin), ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW Kiel), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.
4 Tagesschau, Konjunkturaussichten 2021: Hoffnung auf Erholung der Wirtschaft, 31.12.2020
5 Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Pressemitteilung 26.01.2021

Leider hat sich bereits in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres gezeigt, dass weder die Coronapandemie überwunden ist, hier mussten sogar weltweit wieder härtere Lockdown-Maßnahmen durchgeführt werden, noch hat die Webshoptechnik so funktioniert, wie wir uns das erhofft hatten. Diese beiden Aspekte haben sich stark negativ auf die Umsätze in den Monaten Oktober und November 2020 ausgewirkt, in denen wir zwar insgesamt über Vorjahr lagen, aber weit hinter Budget. In den Monaten Dezember 2020 sowie Januar 2021 hingegen konnte insgesamt das Budget übertroffen werden. Wir müssen davon ausgehen, dass wir das Umsatzminus der ersten zwei Monate des Geschäftsjahres in den vor uns liegenden Monaten nicht wieder aufholen werden und insgesamt langsamer wachsen. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass ein EBITDA normalisiert in Höhe von -7,8 Mio. EUR erreicht wird.

II. Risikobericht

Im Folgenden werden die Risiken in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit für das Unternehmen dargestellt:

Risiken aus der Finanzierung

Die Gesellschaft befindet sich ausweislich der Liquiditätsplanung für den Prognosezeitraum bis zum 30. September 2022 in einer herausfordernden Liquiditätssituation. Zur Finanzierung ist die Gesellschaft daher weiterhin auf die Unterstützung der Muttergesellschaft SIGNA Retail Department Store Holding GmbH angewiesen. Die Muttergesellschaft hat demgemäß einen Kreditrahmen eingeräumt, der den erwarteten Liquiditätsbedarf im Prognosezeitraum abdeckt. Zur Vermeidung von Liquiditätslücken muss der gewährte Kreditrahmen während des Prognosezeitraums aufrechterhalten werden und die Gesellschaft muss ihre Wachstumsstrategie wie geplant umsetzen. Weitere Finanzierungs- und Kosteneinsparungsmaßnahmen sind dann erforderlich, wenn Sachverhalte, bspw. aufgrund der Ausbreitung von COVID-19, eintreten, die die Liquidität über die in der Planung eingebauten Reserven hinaus belasten. Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Der Gesellschafter hat im Geschäftsjahr 2020/2021 insgesamt EUR 7,6 Mio. in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zugeführt. Die Zuzahlungen ersetzen dabei zugesagte Darlehen in Höhe von EUR 4,0 Mio.

Wie auch in der Vergangenheit wird das Forderungsausfallrisiko aufgrund der Abbildung der Zahlungsforderungen gegen den Kunden über Paymentprovider sowie die kontinuierliche Steuerung und Überwachung der Zahlungseingänge als gering erachtet. Liquiditätsrisiken werden durch notwendige Gesellschafterdarlehen abgefedert. Zur Finanzierung von Investitionen und der geplanten negativen Ergebnisse wird die Gesellschaft auch weiterhin auf Gesellschafterdarlehen angewiesen sein.

COVID-19

Die COVID-19-Pandemie stellt neben dem vorgenannten wirtschaftlichen gesundheitliches Risiko dar, welchem durch einen lokalen spezifischen Pandemieplan Rechnung getragen wird, dies mit dem vorrangigen Ziel, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen sowie die Arbeitsfähigkeit der Gesellschaft aufrechtzuhalten.

Risiken aus dem operativen Geschäft

Die Gesellschaft ist im Online-Handel tätig und damit in einer Branche, die durch anhaltende technische Entwicklungen und Veränderungen gekennzeichnet ist. Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 2019/20 die oben erläuterten Maßnahmen ergriffen, um die technologische Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben. Mit den erfolgten Investitionen verfügt dress-for-less nunmehr über modernere und zeitgemäßere Applikationen und Workflows, um besser im Wettbewerbsumfeld aufgestellt zu sein. Neben den allgemeinen volkswirtschaftlichen Gesamtrisiken im Zusammenhang mit der aktuellen und globalen Coronakrise sehen wir folgende weitere Risiken:

Das zunehmend promotion-getriebene Wachstum im Markt wird auch im kommenden Jahr die Wettbewerbssituation verstärken und die realisierten Margen belasten. Dem wirkt das Unternehmen durch verbesserte Einkaufskonditionen, den weiteren Ausbau attraktiver Marken, der auch auf die gesamte Wertigkeit des im Shop angebotenen Produktportfolios einzahlen soll, sowie Effizienzverbesserungen in der Ablauforganisation entgegen. Auch mit dem weiteren Ausbau von Eigenmarken kann die Rohmarge planmäßig stabilisiert werden.

Schlüsselpositionen konnten in den vergangenen beiden Jahren bereits durch qualifizierte Fach- und Führungskräfte besetzt werden. Neue und verbesserte Möglichkeiten haben sich hier auch durch den breiten Ausbau der Home-Office-Arbeitsplätze, die die dress-for-less GmbH bereits ab März 2020 sehr umfassend bereitgestellt hat, ergeben. Allein die Gewinnung und Bindung gut qualifizierter Mitarbeiter in der Logistik ist und bleibt eine sehr große Herausforderung.

Ein weiteres Kosten-Risiko stellt die aktuelle Prozesstechnologie in der Logistik dar. Zwar hat unsere Gesellschaft bereits in eine moderne Softwaresteuerung (LVS) investiert, allerdings schöpft dress-for-less noch nicht die moderne technologische Bandbreite der Logistikverarbeitung aus. Der noch hohe manuelle Arbeitsaufwand muss aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit und des Kostendruckes reduziert werden, was wiederum Investitionen in Automatisierungen zur Folge haben wird.

Dress for Less setzt strategisch auf ein Outsourcing ihrer IT-Infrastuktur mit Partnern, die im Bereich Cyber-Sicherheit State of the Art sind, um hier mit den Partnern von robusten Plattformen auch bezüglich deren Schutzmaßnahmen im Bereich Cyber-Sicherheit zu profitieren. Zu den Partnern gehören hier u.A. Microsoft, Salesforce und CISCO.

III. Chancenbericht

Der Online-Fashion-Markt bleibt attraktiv und verzeichnet nach wie vor starke Wachstumsraten. Die Verlagerung vom traditionellen Stationärgeschäft hin zum Online Business wird, auch begünstigt durch die Coronapandemie, anhalten. Die langjährige Expertise von dress-for-less als Online Fashion Outlet und die umfangreiche Kenntnis der entsprechenden Geschäftsprozesse bilden u.E. eine gute Basis für das weitere Wachstum der Gesellschaft. Die Investitionen in neue moderne Softwareapplikationen, der neue Webshop sowie die in weiten Teilen des Unternehmens etablierte Mitarbeiterstruktur ermöglichen effizientere und damit schnellere und kostengünstigere Prozesse als in der Vergangenheit.

Auch der weitere Ausbau des Markenportfolios, die geplante Verbesserung der Einkaufskonditionen, verbesserte Zahlungsziele und eine Optimierung des Working-Capitals und der zielgerichtete Ausbau der Marketingaktivitäten bilden die Basis für mehr Kundenzufriedenheit bei den bestehenden Kunden und die Gewinnung neuer Kunden sowie damit für mehr Potential, das Umsatzniveau im deutlich 2- stelligen Prozentbereich weiter auszubauen.

 

Kelsterbach, 23. Juni 2021

Jörg Hensen

Constanze Olschewsky

Bilanz zum 30. September 2020

Aktiva

30.9.2020 30.9.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.382.760,62 961.361,81
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.291.276,40 872.841,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.291.276,40 42.942,25 915.783,25
5.674.037,02 1.877.145,06
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 15.346.540,70 14.528.349,81
2. Geleistete Anzahlungen 1.231.871,28 16.578.411,98 131.057,65 14.659.407,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 570.280,86 2.065.195,50
2. Sonstige Vermögensgegenstände 622.727,21 1.193.008,07 659.958,55 2.725.154,05
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 706.597,86 2.226.325,02
18.478.017,91 19.610.886,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 275.219,70 91.335,57
24.427.274,63 21.579.367,16

Passiva

30.9.2020 30.9.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 18.249.609,58 18.249.609,58
III. Verlustvortrag -7.767.822,56 -5.105.901,27
IV. Jahresfehlbetrag -9.383.513,21 -2.661.921,29
1.128.273,81 10.511.787,02
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.396.842,13 2.806.744,87
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 663.302,00 1.226.438,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.612.570,88 1.084.009,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.714.918,23 4.132.796,57
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.911.367,58 1.817.591,48
- davon aus Steuern EUR 1.686.109,08 (i. Vj. EUR 1.814.461,16) -
19.902.158,69 8.260.835,27
24.427.274,63 21.579.367,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020

1.10.2019- 30.9.2020 1.10.2018- 30.9.2019
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 40.380.199,59 42.017.532,84
2. Sonstige betriebliche Erträge 246.245,84 365.660,62
3. andere aktivierte Eigenleistungen 593.270,02 0,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -23.090.689,06 -22.495.854,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.453,84 -23.093.142,90 -2.114,48 -22.497.968,94
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.249.207,16 -5.061.555,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.141.728,75 -7.390.935,91 -908.509,21 -5.970.065,07
-davon für Altersversorgung EUR 63.529,99 (i. Vj. EUR 162.992,61)-
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.281.060,39 -1.653.651,51
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.610.967,84 -14.837.018,42
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 23.846,11
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -227.121,62 -110.256,92
10. Jahresfehlbetrag -9.383.513,21 -2.661.921,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2019/2020

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: dress-for-less GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mönchhofallee 1, 65451 Kelsterbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Darmstadt
Register-Nr.: HRB 96610

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Hinsichtlich der Ereignisse und Gegebenheiten, die auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hindeuten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt, verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht (Abschn. II).

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten des Anlagevermögens wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (§ 255 Abs. 2 HGB), einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände (im Wesentlichen Software) belaufen sich auf 3 bis 5 Jahre, diejenigen des Sachanlagevermögens (im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung) belaufen sich auf 8 bis 13 Jahre.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Um eine verlustfreie Bewertung des Lagerbestandes zu gewährleisten, werden die folgenden Bewertungsabschläge für den Lagerbestand vorgenommen:

- 2-3 Jahre: -50 %
- >3 Jahre: -75 %

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt am Bilanzstichtag mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert unter Berücksichtigung aller bekannten Risiken.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
30.9.2020 <1 Jahr >1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 570 570 0
(Vorjahr) (2.065) (2.065) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 623 88 535
(Vorjahr) (660) (101) (559)
Summe 1.193 658 535
(Vorjahr) (2.725) (2.166) (559)

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen die Rückstellungen für Retouren, ausstehende Rechnungen, Mitarbeiter-Boni und -Prämien, Urlaubsansprüche der Mitarbeiter, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrungen enthalten.

Verbindlichkeiten

mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr
TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 663 663 0
(Vorjahr) (1.226) (1.226) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.613 3.613 0
(Vorjahr) (1.084) (1.084) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.715 215 13.500
(Vorjahr) 4.133) (0) (4.133)
(davon gegenüber Gesellschaftern) 9.597 97 9.500
(Vorjahr) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.911 1.911 0
(Vorjahr) (1.818) (1.818) (0)
(davon aus Steuern) 1.686 1.686 0
(Vorjahr) (1.814) (1.814) (0)
Gesamtbetrag 19.902 6.402 13.500
(Vorjahr) (8.261) (4.261) (4.000)
mit einer Restlaufzeit von
mehr als fünf Jahren durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
Art der Sicherheit
TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) -
(davon gegenüber Gesellschaftern) 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) -
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) -
(davon aus Steuern) 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) -
Gesamtbetrag 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) -

Latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen durch steuerliche Verlustvorträge. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes i. H. v. 30 %. Für die aktiven latenten Steuern wurde von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und auf eine Berücksichtigung in der Bilanz zum 30. September 2019 verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag 30. September 2020 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Die Mietverträge betreffen die Miete von Büro- und Lagerflächen. Sie haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022. Die daraus entstehenden Mietverpflichtungen betragen bis zum 30. September 2021 (bis 1 Jahr) insgesamt TEUR 1.284. Für die Zeit vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2022 (größer ein Jahr) betragen die Aufwendungen für Mieten TEUR 1.609.

Bei den Leasingverträgen handelt es sich um 2 Kfz-, 2 Stapler-, Server- und weitere technische Geräte-Leasingverträge mit einer maximalen Laufzeit bis 28. Februar 2021. Die Leasing-Aufwendungen betragen bis zum 30.09.2020 (bis 1 Jahr) TEUR 28. Für die Zeit vom 1. Februar 2021 bis zum 31. Januar 2024 (2-5 Jahre) betragen die Aufwendungen für Leasing TEUR 78. Aus den Leasingverträgen bestehen keine Verpflichtungen von mehr als fünf Jahren.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatz nach Regionen 2019/2020 2018/2019
EUR Mio EUR Mio
Deutschland 29,6 30,6
EU (ohne Deutschland) 10,2 10,7
Drittland 0,6 0,7
TOTAL 40,4 42,0

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 10 (i. Vj. TEUR 8).

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 39 (i. Vj. TEUR 35).

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge betragen TEUR 38 (i. Vj. TEUR 185)

Periodenfremde Aufwendungen betragen TEUR 17 (i. Vj. TEUR 14)

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Anzahl
Angestellte 190
leitende Angestellte 6
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 196
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 137
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 59

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jörg Hensen, Erlenbach/Schweiz, CEO

Constanze Olschewsky, Hamburg, CPO (ab 5. November 2020)

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da nur ein Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft erhalten hat.

Konzernzugehörigkeit

Die SIGNA Retail Selection AG mit Sitz in Zürich, Schweiz, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger in Deutschland offengelegt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 52 (i. Vj. TEUR 61).

Nachtragsbericht

Mit Gesellschafterbeschlüssen vom 11. Januar 2021, 22. Februar 2021, 11. März 2021, 8.April 2021, 22. April 2021, 21. Mai 2021 sowie 4. Juni2021 wurden von Seiten der SIGNA Retail Departement Store Holding GmbH, Zürich/Schweiz, insgesamt EUR 7.650.000,00 Einlagen als Zuzahlung in die Kapitalrücklage (i.S.v. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) der Gesellschaft geleistet. Die Einzahlungen sind bis 15.6.2021 vollständig erfolgt. Die Zuzahlungen ersetzen dabei zugesagte Darlehen in Höhe von EUR 4,0 Mio.

 

Kelsterbach, 23. Juni 2021

Jörg Hensen

Constanze Olschewsky

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019/2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2019 Zugänge Abgänge 30.9.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.051.398,04 4.435.094,64 655.996,80 8.830.495,88
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.387.068,09 706.560,96 122.166,09 2.971.462,96
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.942,25 0,00 42.942,25 0,00
2.430.010,34 706.560,96 165.108,34 2.971.462,96
7.481.408,38 5.141.655,60 821.105,14 11.801.958,84
Kumulierte Abschreibungen
1.10.2019 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 30.9.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.090.036,23 1.006.939,83 649.240,80 4.447.735,26
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.514.227,09 274.120,56 108.161,09 1.680.186,56
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.514.227,09 274.120,56 108.161,09 1.680.186,56
5.604.263,32 1.281.060,39 757.401,89 6.127.921,82
Buchwerte
30.9.2020 30.9.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.382.760,62 961.361,81
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.291.276,40 872.841,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 42.942,25
1.291.276,40 915.783,25
5.674.037,02 1.877.145,06

2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die dress-for-less GmbH, Kelsterbach

Prüfungsurteile

" Wir haben den Jahresabschluss der dress-for-less GmbH, Kelsterbach - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dress-for-less GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben zur Bewertung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Anhang sowie die Angaben zu Finanzierungsrisiken in Abschnitt B II des Lageberichts. Dort beschreiben die gesetzlichen Vertreter, dass sie erwarten, dass sich die Gesellschaft in dem Prognosezeitraum bis zum 30. September 2022 in einer herausfordernden Liquiditätssituation befinden wird. Zur Finanzierung ist die Gesellschaft daher weiterhin auf die Unterstützung der Muttergesellschaft SIGNA Retail Department Store Holding GmbH angewiesen. Die Muttergesellschaft hat demgemäß einen Kreditrahmen eingeräumt, der den erwarteten Liquiditätsbedarf im Prognosezeitraum abdeckt. Zur Vermeidung von Liquiditätslücken muss der gewährte Kreditrahmen während des Prognosezeitraums aufrechterhalten werden und die Gesellschaft ihre Wachstumsstrategie wie geplant umsetzen. Weitere Finanzierungs- und Kosteneinsparungsmaßnahmen sind dann erforderlich, wenn Sachverhalte, bspw. aufgrund der Ausbreitung von COVID-19, eintreten, die die Liquidität über die in der Planung eingebauten Reserven hinaus belasten. Der Gesellschafter hat im Geschäftsjahr 2021 insgesamt TEUR 7.650 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zugeführt. Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Die sonstigen Informationen umfassen nicht den Jahresabschluss, die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben sowie unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 25. Juni 2021

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hargarten, Wirtschaftsprüfer

gez. Büßis, Wirtschaftsprüfer

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